heute so….

 

Nachdem ich bei Wärme und Sonnenschein, mittags um 12:00, unseren Dorfhügel hinausgestrampelt war, lachte mich im Kühlschrank dieses Teil an:

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Relativ klein, nahezu kreisrund und gekühlt.

 

Erstmal teilen….

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huch !?! hat die gar keine Kerne??

 

… dann die eine Hälfte nochmal vierteln…..

 

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ach, sie hat doch ein paar Kerne, aber harmlos, kann ich mitessen.

 

…. und schwups – aufgegessen 🙂

 

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man stelle sich bitte das Volumen dieser einen Hälfte in meinem Magen vor….. 😉

 

So, jetzt platze ich gleich, bin aber doch froh, dass ich die halbe Melone gegessen habe und nicht – was mich auch sehr anmachte… – eine oder zwei Scheiben vom Frühstückszopf mit Nutella.

Das macht stattdessen jetzt Sohn2. Naja, er kann es ja auch locker vertragen. 🙂

So, dann geniesst euer Wochenende! Hoffentlich ist es bei euch – wo auch immer ihr gerade seid – auch so schön wie hier.

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und heute so…

 

Heute ist der Dreikönigstag und da gibt es wie immer den Dreikönigskuchen zum Z’Vieri.

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in einer der 7 Kugeln ist der König versteckt.

 

Bevor wir den aber essen konnten, war ich noch mit Sohn 1 und 2 im Sportladen, weil nämlich beide keine passenden (nicht kaputten) Skihosen mehr haben und in diesem Sportladen gerade ein Ausverkauf mit Rabatten bis zu 50% stattfand. Da mussten wir zuschlagen.

Ich weiss ja nicht, wie so Kleider kaufen mit Mädchen ist, aber hier so: Sowohl Sohn 1 als auch Sohn 2 schnappen sich je eine Hose, Sohn 1 noch eine Jacke dazu und dann verschwinden sie in Richtung Umkleidekabine. Bei Sohn 2 passt die Hose, bei Sohn 1 hole ich die Jacke noch in Grösse S statt M, dann passt auch bei ihm alles.

Fertig, bezahlen, raus aus dem Laden. 🙂

Hach, ich bin echt gerne eine Jungs-Mutter!!

Übrigens hatte ich zusätzlich zu den 50% Rabatt noch einen 20% Rabatt-Gutschein für Skikleidung, den ich gleich auch noch einlöste. So kauften wir für ca. 250.- Franken statt für 600.- ein. Was für ein cooles Gefühl! Und die Jungs sind glücklich.

Wieder zu Hause gab’s dann also den Königskuchen. Wie teilt man 7 Kugeln durch 4 Personen (drei Söhne und ich)? Erstmal bekommt jeder eine und dann verzichtet die Mutter. Ganz einfach, obwohl die Teile sowas von lecker sind, dass wir kurz überlegten, noch schnell in den Dorfladen zu rennen, um Nachschub zu kaufen. Wir liessen es dann aber doch sein.

Sohn 3 wurde der König und freute sich. Mit fast 13 Jahren für den Rest des Tages eine goldige Papierkrone aufzusetzen, war dann aber doch zu peinlich. Naja.

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Tja, und was soll ich sagen? Nach geschätzt nicht mal 5 Minuten waren dann nur noch vereinzelte Zuckerkrümel und Mandelblätter übrig.

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Und was noch?

Weil es ja im Moment hier ziemlich kalt ist, so um die -10 Grad in der Nacht und -3 am Tag, versuche ich mal wieder ein paar Eislaternen zu basteln.

Als ich eben gerade nachschaute bei -6 Grad, war das Wasser erst ganz zart angefroren in den Ballons. Ich befürchte allerdings, dass sie bis morgen früh, komplett durchfrieren und dann kann ich keine Kerzen mehr reinstellen. Dann habe ich einfach nur dekorative Eiskugeln.

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mal sehen, was da morgen rauskommt.

 

So, dann wünsche ich euch noch einen schönen Abend, wo immer ihr seid und was immer ihr vorhabt. Geniesst es ! 🙂

zum Schluss

 

„Mama, können wir nicht mal wieder Waffeln machen?“

„Wir“ bin dann am Ende doch wieder nur ich. Diesmal sogar mit selbstangerührtem Teig, der viel zu viel war, sodass ich immer noch nicht alles verbraucht hatte, die Jungs aber bereits satt waren. Zwischendurch setzte ich mich kurz mit an den Tisch, naschte auch eine Waffel mit Sahne und huschte dann wieder schnell in die Küche, um die nächste fertige Waffel aus dem Eisen zu holen.

Waffeln machen ist ungefähr so dankbar wie Eierkuchen/Pfannkuchen machen. Während die Meute schon schmatzt und mampft, steht der Macher nur vorm Herd oder vorm Waffeleisen und produziert ein Teil nach dem anderen.

Und hinterher muss ich dann auch noch alles, was daneben gekleckert ist, wieder sauber machen. Am schlimmsten finde ich ja, ein Waffeleisen zu putzen.

Naja, genug gemotzt. Lecker waren sie ja trotzdem und mehr als die Hälfte blieb sogar noch für heute früh zum Frühstück übrig. Oder auch noch zum Z’Vieri. 🙂

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kleckert, ist fettig und läuft und trieft überall am Rand raus…..

 

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duften aber ganz hervorragend und schmecken auch etwa so, wie sie aussehen.

 

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Und gibt’s auch noch gute Vorsätze für’s Neue Jahr?

Aber sicher, wie immer. 🙂

Ich könnte jetzt ja wieder „mehr Sport“ schreiben. Das wird dann bald zu einem running Gag. 🙂

Dieses Jahr habe ich einen anderen Vorsatz für 2017. Ich werde versuchen und die Betonung liegt auf VERSUCHEN, jeden Tag ein paar Zeilen vom Tag in einen Kalender zu schreiben. Nicht hier in den blog, sondern so richtig klassisch auf Papier.

Das macht meine Mutter schon eine Weile so und nun werde ich es auch mal versuchen. Normalerweise habe ich da nicht so ein grosses Durchhaltevermögen, aber wenn ich mir das Buch auf den Nachttisch lege und einen Stift daneben, dann sollte es doch möglich sein, jeden Abend kurz innezuhalten und zu notieren, was so gelaufen ist am Tag.

Ausserdem werde ich jeden Abend überlegen, was am Tag schön war. Das könnte hin und wieder schwierig werden, aber vielleicht muss ich da auch an ganz kleine alltägliche Dinge denken, die mich einfach nur zum Lächeln brachten. Das reicht ja schon.

 

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„some lines a day“.  Das kann ja wohl nicht so schwer sein, oder?

Hinter die 20 kommt in der ersten Zeile eine 17. In der zweiten Zeile (falls ich bis dahin durchhalten sollte) eine 18. Und ganz theoretisch, wenn ich es tatsächlich so richtig durchziehe, dann kann ich in 4 Jahren in die unterste Zeile eine 21 schreiben. Es ist nämlich ein 5-jahres Kalender.

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Man sieht hier nur 3, aber es sind 5 Jahre, die ich füllen könnte….

 

So, das ist also in aller Kürze mein diesjähriger Neujahrsvorsatz.

Ich wünsche euch einen guten Rutsch ins 2017 und verbrennt euch nicht die Finger an den Raketen, oder kauft gar nicht erst welche, das wäre noch besser. 🙂

Bleibt gesund, kommt gut rüber und wir lesen uns im nächsten Jahr wieder. Vielen Dank für’s treue Lesen und Kommentieren. Darüber freue ich mir wirklich sehr !! 🙂

schön ist anders….

 

Gestern war nun also der erste Advent. Und wenn ich nicht schon vorher gebacken habe, ist das der Zeitpunkt, um damit anzufangen.

„So irgendwas mit Lebkuchen“ hatte ich mir vorgestellt. Den Teig habe ich fertig gekauft, ich faule Socke, aber irgendwas draus machen, wollte ich dann doch selbst.

Zufällig war auf der Packung auch gleich noch eine wunderschöne Anleitung für ein niedliches Lebkuchenhaus aufgeklebt.

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Ach, wie hübsch, das sollte wohl zu schaffen sein….

 

Ich erspare euch die Zwischenschritte in Fotos, denn ich konnte gar keine machen, ich musste ja die Teile festhalten, damit nichts verrutscht oder gar umkippt. Oh man! So ein Sch***-Haus!

Okee, ich habe nicht einen schönen Spritzbeutel genommen, um das Zuckerzeug hübsch auf das Dach zu platzieren, aber nur schon die Teile so hinzustellen, dass sie im richtigen Abstand waren, sie dann aneinanderzukleben mit diesem klebrigen Zuckerzeug, das war mir schon sehr bald zu viel. Dann war ich fast fertig und das gesamte Gebilde begann, sich langsam nach vorne zu neigen….. ebenfalls verabschiedete sich das Dach langsam aber sicher nach unten.

Mit beiden Händen packte ich das Haus und rückte es einigermassen wieder gerade.

Nun ja. Was soll ich sagen? Schön ist anders…..

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von hinten darf man es schon grad überhaupt gar nicht anschauen! Was ist das? Ein verunglückter Engel ???? Vorne hui, hinten pfui…, wer bitte, soll das essen?

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Durch die geöffnete Tür kann man hinten unter dem Dach aus dem Haus wieder heraus gucken. Und überhaupt die Tür. Sie ist windschief, wie man so schön sagt.

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Also ich backe keine Häuschen mehr. Nie wieder!

Dann doch lieber ganz klassische Plätzchen oder wenn es denn Lebkuchen sein muss, dann so ein Stern, der zwar auch mit Zucker überhäuft ist, aber nicht ganz so krass wie das niedliche Häuschen.

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Plätzchen?

Ähm ja, Plätzchen wollte ich doch heute eigentlich noch backen, Sohn 3 auch, aber dann hatten wir doch nicht so richtig Lust und Sohn 2 blockierte mit Hausaufgaben und Lernen den Esstisch und dann wollte ich Gemüse im Ofen backen und ach naja, wir haben also keine Plätzchen gebacken. (zum Glück ist der Stollen schon fertig.*)

Mit den Jungs backe ich fast immer die einfachen Plätzchen, weil sie schon immer eigentlich nur ausstechen wollten und nicht komplizierte Teige anrühren. Diese einfachen Plätzchen machen wir mit fertig gekauftem Teig, den sie nur ausrollen und ausstechen müssen. Dann in den Ofen und fertig.

Die komplizierten und eventuell auch viel besseren Plätzchen backe ich dann alleine oder mit der französischen Freundin. Dieses Jahr sind wir vielleicht ein bisschen spät dran, aber egal, Hauptsache es wird gebacken. 🙂

Damit wir morgen zum ersten Advent dann aber nicht komplett mit leeren Händen oder leeren Keksdosen dastehen, habe ich diese Dinger hier gemacht. Die gehen nämlich ohne Ofen:

 

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Man braucht Schokolade (ich nehme eine helle und eine dunkle), Cornflakes und Mandelstifte.

 

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Die Schokolade zerbröckelt man in einer Schüssel.

 

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Sie muss heiss und flüssig  gemacht werden. (Mikrowelle, aber auch im Wasserbad geht es oder in einem Topf)

 

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Cornflakes und Mandelstifte untermischen

 

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rühren bis es keine flüssige Schokolade mehr gibt

 

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mit Teelöffeln kleine Häufchen auf Backpapier verteilen, trocknen lassen

 

Die Teile sind echt schnell gemacht, sind super lecker (!!), haben überhaupt keine Kalorien und retten mich über den ersten Advent. 🙂

Aber morgen machen wir vielleicht trotzdem noch ein paar Mailänderli, Spitzbuben und irgendwas mit Lebkuchen. Mal sehen.

*der Stollen ist dieses Jahr ein bisschen merkwürdig geworden. Eventuell war er nicht lange genug im Ofen. Er ist so ein bisschen matschig in der Mitte….. Hoffentlich sind die anderen besser…. um so wichtiger ist es, die Plätzchen zu backen!! 🙂

 

für Erwachsene

Als ich hier neulich diese Liste von Frau Brüllen und Frau…äh…Mutti kopiert hatte, waren sich einige nicht ganz sicher, was genau eine „BentoBox“ ist. Ich kannte den Begriff auch nicht, also war für mich klar, dass ich sowas für meine Kinder nicht mache. 🙂

Über Instagram oder auch andere blogs habe ich aber gelernt, das so eine BentoBox eine liebevoll und mühsam hergestellte Lunch/Z’Nüni/Frühstücks-Box für die Kindergarten- oder Schulkinder ist. Kleingeschnittene Apfelstückchen, mundgerechte Brotstückchen mit einem in Scheiben geschnittenen Babybel und noch andere niedliche Dinge.

Naja, wie auch immer. Der Herr des Hauses organisierte kürzlich ein Event, für das er auch am Nachmittag ein bisschen Verpflegung brauchte. Nach ausführlicher Recherche war er fündig geworden und schwärmte bereits im Vorfeld des Events von „solchen Boxen“…..

Aha.

Da man für so ein Event ja gerne etwas grosszügiger plant, blieb also ein kleiner Rest, den der Herr des Hauses am Abend mit nach Hause brachte.

Und huch!! Was lese ich da auf der Box???

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Beschle ist natürlich excellent!!! 🙂

Und wie sieht so eine BentoBox für Erwachsene von innen aus?

Sehr, sehr lecker!!

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9 Stück sind in etwa so gross wie eine Scheibe Toastbrot. Also sehr mundgerecht. 🙂

Der Plan war, unser Abendessen durch den Inhalt der Boxen zu ersetzen, aber die Jungs verdrehten nur die Augen…. Zur Konservierung war auf allen Teilen so ein schleimiger Glibber eine Schicht Gelee drauf, was den jungen Herren nicht so zusagte….

Naja, blieb also mehr für uns. Und für die Kollegen im Büro am nächsten Tag.

Die Jungs brieten sich ein paar Chicken Nuggets in der Pfanne….

So. Jetzt wisst ihr, wie so eine BentoBox für Erwachsene aussieht. Die für Kinder überlasse ich eurer Phantasie, kann ja jeder basteln und schneiden wie er will. 🙂

Und jetzt kommt eine mega super Überleitung. Achtung:

Apropos basteln: Morgen ist ja schon der erste Advent!!!!!!!!!!!!!

Ich habe mal einen grossen Teil der Weihnachtsdeko (ausser dem Baumschmuck und mehreren Kilometern Lichterkette) nach oben geholt. Jetzt schauen wir mal, was draus wird. 🙂

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das Ergebnis zeige ich euch dann morgen. 

 

Ein schönes Wochenende wüsche ich euch.

Nachgebacken

 

ich habe mal wieder was nachgebacken. Entdeckt habe ich das Rezept auf fb, aber direkt auf der homepage von Leckerschmecker findet man es auch.

Man macht einen Teig mit Mehl, Zucker, Butter, Joghurt, Vanillezucker und Backpulver.

Rollt ihn aus, teilt ihn in 4 Streifen und belegt ihn mit entsteinten Kirschen.

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die Kirschen kann man noch mit etwas Zucker bestreuen.

Dann rollt man die Streifen auf und verpackt somit die Kirschen in einer Rolle.

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Der Teig ist recht klebrig, lässt sich also gut zusammenkleben, sodass die Rolle nicht wieder aufgeht.

Dann murkst man die 4 Rollen in eine Springform. Passt erstaunlich genau rein.

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Passt wie angegossen. 🙂

Das alles kommt dann für 35 min. in den Ofen (180°) und wird schön braun.

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Der Duft lockte sogleich die Jungs in die Küche: „gibt’s Kuchen????“ Hoffentlich mäkeln sie nicht über die Kirschen…..

Eigentlich kommt dann noch Puderzucker oben drauf, aber ich konnte es gar nicht abwarten und habe einfach schon mal ein Stück ohne Zucker gegessen.

Je nach Anschnitt hat man drei oder vier Kirschenreihen im Stück.

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Eine Dreierreihe.

Schmeckt sehr, sehr lecker!! Von mir aus könnten’s noch ein paar Kirschen mehr sein, aber das geht ja wegen der Rollen nicht. Vielleicht probiere ich es mal mit Apfel in der Rolle (haben wir ja genug im Moment auf dem Rasen….) und Rosinen im Teig. Dann ist auch in den Zwischenräumen noch etwas drin.

Na, das kommt dann das nächste mal.

Jetzt entschuldigt mich. Vielleicht esse ich noch ein klitzekleines zweites Stückchen… 😉

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