der Tag beginnt müde

nach diesem langen Wochenende konnte ich dann gestern Abend ganz schlecht einschlafen. Gefühlt habe ich überhaupt gar nicht geschlafen, aber das stimmt natürlich nicht. Nur wenn mich morgens der Wecker weckt, ist es meistens ein Zeichen für nicht so guten Schlaf.

Naja, aber ich arbeite nur einen halben Tag und darum geht es eigentlich.

Es regnet als ich aufstehe, es nieselt als ich frühstücke, aber es ist trocken als ich losfahre. Ich habe mein Regencape dabei, brauche es jedoch nicht.

Krass, wie jetzt fast jeden Tag irgendjemand von seiner Impfung erzählt oder erzählen muss oder das sogar noch fotografisch festhalten muss. Vielleicht für die Enkelkinder. „als ich damals gegen Corona geimpft wurde“ ?!?!. Warum muss man da so eine grosse Sache draus machen? xy hatte also am Freitag den ersten Impftermin und musste so und so lange warten und der Arm hat wehgetan. xyz hatte den zweiten Impftermin und ist danach in einen komatösen, fiebrigen Schlaf gefallen, die Angehörigen haben sich mächtig Sorgen gemacht, aber es war alles gar nicht schlimm. zxy hat den Termin erst nächste Woche und ist ein bisschen nervös, weil es der zweite Termin ist und man da ja so viele Sachen hört… Aha. Irgendwann höre ich dann meistens gar nicht mehr zu, weil ich das wirklich nicht so unfassbar aufregend finde. Hallo? Es ist eine Impfung, mehr nicht. Es kann ja jetzt zum Glück nicht mehr lange dauern bis dann alle impfwilligen endlich durch sind damit und dann kann man sich wieder „normal“ unterhalten hoffentlich…

Heute habe ich mir einen Snack mitgenommen, den ich letzte Woche neu im Supermarkt entdeckt hatte:

Milchreis und Zimt, da konnte ich nicht die Finger von lassen.

Allerdings schmeckt es fast gar nicht nach Zimt. Sehr schade, der Geschmack ist viel zu schwach, meine Erwartungen waren viel zu gross.

Kurz nach zwölf ist für mich Feierabend, ich verabschiede mich bis morgen und mache mich auf den Weg ins Training. Dort ist es weiterhin angenehm leer und ich kann problemlos meine Übungen machen.

Anschliessend fahre ich nach Hause und bleibe trocken, obwohl es sehr sehr windet und die Wolken am Himmel nichts Gutes verheissen.

Das kommt aber alles erst runter als ich schon im Haus bin.

Sohn 1 hat mir einen Einkaufszettel gewhatsappt und ich übertrage das alles auf meine Papierliste. Ja, da bin ich wohl noch etwas altmodisch, ich schreibe meine Einkaufsliste noch auf Papier… 🙂

Ich warte den gröbsten Regen noch ab und fahre dann in den Supermarkt.

Sohn 3 empfängt mich auf der Terrasse als ich die Taschen auslade und ist so nett und räumt auch gleich noch alles weg. Fast alles jedenfalls.

Dann fällt mir ein, dass ich ja noch mit der Versicherung wegen der Reiserücktritts-Sache telefonieren wollte. Der Herr am anderen Ende der Leitung ist sehr nett, wir haben es lustig und ich weiss jetzt ein bisschen mehr als vorher, werde mir aber die Details noch online anschauen. Vor allem die AGB. Sollte es aber tatsächlich so sein, dass ich mich versichern kann für den Fall, dass ein Test kurz vor der Reise positiv ausfallen sollte, ist das eine Überlegung wert.

Sohn 1 macht heute Pizza, ich decke den Tisch und nehme mir noch den letzten Rest vom Rotwein, der vom Wochenende noch übrig geblieben ist.

Kurz nach acht rufe ich tatsächlich endlich meine Tante an!!! Wir sprechen ca. eine halbe Stunde über dies und das und es ist wieder so als hätten wir uns gerade erst vor ein paar Tagen das letzte mal gesprochen. Sie lädt mich extrem positiv auf und ich bin überhaupt nicht mehr müde nach diesem Telefonat. Wie sehr freue ich mich auf ein Wiedersehen möglichst bald in Berlin!

Dann überlege ich kurz mit dem Herrn des Hauses, wann wir denn die Etappen 3 und 4 vom Trans Swiss Trail machen wollen. Das nächste Wochenende ist nämlich schon wieder verlängert wegen Pfingstmontag.

Die Etappe 3 ist nur 12km lang und theoretisch könnte ich erst hier mit der Gruppe walken gehen und danach dann die Etappe laufen. Am Sonntag dann Nr. 4 und den Montag hätten wir wieder zum Erholen. Mal sehen.
Ich möchte jetzt nicht jeden Samstag das Walken ausfallen lassen, das wäre schade.

Heute kam ein Päckchen von „Deerberg“ mit Hosen und Oberteilen, die ich bestellt hatte. Leider passt hier nichts. Die Oberteile viel zu gross und zu weit, dafür die Hosen viel zu eng. Das ist doch nicht normal, dass ich bei Esprit eine Hose in 36 bestellen kann und die passt, aber die Hose in dem heutigen Päckchen nicht mal annähernd passt in Grösse 38. Da sie mir aber ansonsten gefallen hat, bestelle ich jetzt eben nochmal zwei Hosen in 40 und 42. Das wäre doch gelacht, wenn die nicht passen!! 🙂

So, und nun wünsche ich euch noch einen schönen Abend und morgen einen schönen Tag.

der Tag beginnt hin und her

ich schaue gegen sechs auf den Regenradar und denke, ok, heute also mal nicht laufen. Es regnet den ganzen Morgen durch. Trotzdem stehe ich auf und mache mir mal einen Kaffee und den Katzen die Näpfe voll.

Gegen halb sieben schaue ich nochmal auf den Regenradar und denke, ok, es regnet erst um 10:00, wenn ich also um acht loslaufe, bleibe ich wahrscheinlich trocken. Trotzdem frühstücke ich erstmal zwei Scheiben Toast mit leckerer Orangenmarmelade, griechischem Honig und noch anderen leckeren Sachen. Immer zwei verschiedene Aufstriche auf einem Toast, so habe ich mehr davon. 🙂

Dann ist es so kurz vor acht und ich schaue nochmal auf den Regenradar und denke, ok, ich lasse es wohl doch lieber bleiben, es bilden sich grosse Regenzellen genau über mir und ich werde garantiert nass, egal wann ich heute rausgehe.

Ich mache es mir in meinem Sessel gemütlich, nehme mir mal mein IPad und warte ab, was noch kommt.

Der Herr des Hauses kommt, frühstückt auch und ich esse nochmal ein bisschen mit und mache mir sogar noch einen zweiten Kaffee.

Dann ist es kurz vor neun, ich schaue nochmal auf den Regenradar und auch mal nach draussen an den Himmel und denke, ok, jetzt oder nie!! Ich muss raus.

Der Himmel ist blau, ein paar wenige Wölkchen sind am Himmel, es ist relativ warm und von Regen keine Spur. 🙂

Nach ca. 90 min. und etwas mehr als 10.000 Schritten komme ich wieder zurück und bin nicht nass geworden. Im Gegenteil, ich musste sogar die Jacke ausziehen, weil mir so warm war.

Ich dusche, esse nochmal ein kleines Frühstück – am Wochenende kann ich eigentlich den ganzen Tag nur frühstücken. Es räumt auch niemand den Tisch ab, weil ja immer wieder irgendwann irgendjemand aufsteht und frühstücken möchte. 🙂

Anschliessend mache ich von jedem Abschnitt dieser Trans Swiss Trail – Route einen kleinen Screenshot mit Start- und Zielort, Distanz, Schwierigkeitsgrad (Technik und Kondition), Höhe und Dauer.
Meistens sind es so 4-5 Stunden-Etappen mit 12 bis 18 km. Sowohl Technik als auch Kondition mittel bis leicht.
Die krasseste Etappe ist erst so gegen Ende der Tour. Da sind 24 km eingeplant, allerdings muss man 1400 m nach oben und dann wieder 1100 m nach unten. Sie kalkulieren dafür 8:15 Stunden. Das ist sportlich!!! (Kondition: schwer!) Aber soweit bin ich ja noch nicht. Wir haben bis jetzt nur die erste und zweite Etappe gemacht. Immer schön alles der Reihe nach. 🙂 Und vielleicht kann man diese krasse Etappe notfalls auch an zwei Tagen machen und in der Mitte irgendwo übernachten.

Um die Griechisch-Hausaufgaben muss ich mich noch kümmern, dann mache ich auch grad noch die Anzahlung für meine Sommerunterkunft und drucke mir den Text eines neuen Liedes aus, das ich mit der Kollegin anschauen möchte.

Wir zoomen um vier, vergessen mal wieder die Zeit, reden aber heute wirklich sehr sehr konsequent auf griechisch. Es läuft gut. 🙂

Sohn 1 macht zum Abendessen so aufgerollte und mit Spinat gefüllte Poulet-Filets, das schmeckt superlecker!!

Ein Gläschen vom Wein nehme ich mit zu meinem Sessel und dann gucken wir eine Folge Terra X. Da geht es um diese Superfrachter, die tausende von Containern über die Meere transportieren. Sehr interessant.

Zum Abschluss noch den Tatort, der mich anfangs etwas verwirrt, weil ich nicht sicher bin, warum da immer so merkwürdige irreale Sachen passieren, der dann aber doch noch die Kurve kriegt und am Ende richtig gut ist.
Ich mag aber den Kommissar-Schauspieler auch unglaublich gern. Das ist so ein Lieber, den möchte man am liebsten mal in den Arm nehmen. 🙂

Tja, und nun ist dieses wunderbare verlängerte Wochenende schon wieder vorbei und wir starten morgen in eine neue Woche. (die dann aber schon wieder mit einem verlängerten Wochenende aufhört.)

Macht’s gut, schlaft gut und habt einen schönen Start morgen.

Der Tag beginnt ungewöhnlich

für ein Hotel. Wir sind die ersten im Restaurant und freuen uns auf das Frühstück. Allerdings gibt es kein Buffet, also nicht so richtig jedenfalls.

Hinter der Theke, wo man als Gast ja nicht hinkommt, steht eine der Angestellten und man muss ihr sagen, was man möchte. Brot oder Croissant, Marmelade oder Honig, Orangensaft vielleicht oder ein Joghurt.

Sie macht dann alles auf einen Teller und man geht damit zurück zum Tisch.

Das ganze Buffet-Feeling geht meiner Meinung nach verloren. Man kann nicht in Ruhe aussuchen, man kann auch nicht die Menge beeinflussen. Vielleicht hätte ich gern zwei Löffel Müsli genommen und nicht nur einen.

Ach naja. Für mich ein etwas missglücktes Corona-Konzept.

Wir halten uns dadurch nicht unnötig lange auf sondern packen die Rucksäcke, bezahlen und laufen los.

Heute geht es von St-Ursanne nach Soubey, wo unser Auto steht.

Nicht ganz vier Stunden. Weil es erst Viertel vor neun ist, werden wir um die Mittagszeit bereits fertig sein für heute.

Diese Etappe ist auch leichter als gestern. Kürzer und flacher.

Es geht immer dem Doubs entlang, der viel Wasser hat und ganz schön strömt. Auf Kanufahren hätte ich heute keine Lust.

Wir haben es wieder mit vielen Kühen und sogar einer Herde mit Stier zu tun. Wie man Abstand hält haben wir ja nun seit vielen Monaten verinnerlicht und so klettern wir immer schön weiträumig um die Kühe herum und nicht über sie hinweg. 😊

Wieder absolut in time kommen wir nach vier Stunden in Soubey an, müssen leider feststellen, dass kein Restaurant (ich glaube es gibt nur eins…) am Samstag geöffnet hat und fahren daraufhin mit dem Auto Richtung Porrentruy. Vielleicht gibt’s da ja was zu essen.

Inzwischen hat es aber doch etwas stärker angefangen zu regnen (während des Laufens haben wir nicht einen Tropfen abbekommen) und wir kaufen lieber einen Coffee to Go, trinken den im Auto, ziehen uns ebenfalls im Auto schnell um (andere Hosen, trockenes T-Shirt, usw.) und fahren dann direkt nach Hause.

Viel passiert nun nicht mehr, wir sind schon ein bisschen müde, nicht unbedingt vom Laufen, aber viel frische Luft und draussen sein zwei Tage macht schon müde.

Sohn 1 macht uns allen leckeren Lachs mit Reis, ich gucke mir noch einen Film an, den ich mal irgendwann aufgenommen hatte und jetzt fall ich dann auch langsam um. 😊

Das Schöne ist aber, dass morgen ja erst Sonntag ist und noch nicht Montag. Das finde ich ganz wunderbar. 😊

Der Tag beginnt trocken

und sonnig.

Wir haben alles gepackt und fahren gegen acht etwa los.

Gegen neun halten wir kurz im Ort St-Ursanne, um zu tanken und bestellen uns ein Taxi nach Soubey, wo wir das Auto stehen lassen wollen.

Ja, das ist ziemlich dekadent und auch sehr teuer, aber wir hätten eine ganze Stunde auf den Bus warten müssen und das wollten wir nicht.

Das Taxi bringt uns nach Porrentruy, von wo wir loslaufen wollen. Dort stärken wir uns erstmal mit einem Kaffee.

Im Moment darf man in der Schweiz nicht drinnen in Restaurants essen oder trinken aber draussen. Zum Glück spielt das Wetter mit. 😊

In der Bäckerei grad nebenan kaufen wir zwei Schokobrötchen und suchen mal so langsam die Route Nr. 2, denn inzwischen ist es schon halb elf.

Wir kommen gut voran und ich finde, es ist wirklich eine schöne Strecke. Wir folgen einfach immer der 2.

Wir kommen von Porrentruy und wollen nach St-Ursanne.

Das Wetter hält noch und schon bald sind wir oben und haben so ziemlich die Hälfte geschafft.

Die Wolken werden dichter und dunkler und dann hören wir hinter uns auch schon tiefes Donnergrollen. Ein Gewitter kündigt sich an.

Es kommt zum Glück nicht so viel Regen runter, jedenfalls nicht über uns und ausserdem sind wir eh grad im Wald. Das schützt uns einigermassen.

Wir warten ab, essen ein bisschen was, beobachten den Himmel und das Regenradar und schon nach 10 min können wir weiter.

Jetzt müssen wir über eine Kuhweide. Das ist mir ja immer etwas unheimlich, so in deren Revier herumzulaufen ohne Zaun zwischen mir und den Kühen…

Und dann liegen die einfach mitten auf dem Weg und da wagen wir uns nun wirklich nicht durch. Wir müssten ja quasi über die Kühe drüber steigen…

Etwas mühsam und unter dem Stacheldraht-Zaun durch umgehen wir dieses Stück und stören die Tiere lieber nicht bei ihrer Verdauung…

Ein paar hundert Meter weiter kommt dann eine Pferdeweide. Drei Stuten mit je einem Fohlen.

Die sehen aber ganz gechillt aus.

Auch hier müssen wir mitten durch. Alles bestens, aber wir haben nicht mit der Neugier der Fohlen gerechnet. Übermütig kommen sie plötzlich von hinten angaloppiert, schnuppern an unseren Rucksäcken, knabbern an unseren Jacken und wollen vielleicht ja nur spielen…

Aber die sind schon recht gross, ich habe nicht so Lust, mit ihnen zu spielen, also schauen wir, dass wir weiterkommen.

Hier noch ein paar Eindrücke von unterwegs:

Absolut in time kommen wir in dem wunderschönen Örtchen St-Ursanne an und gehen zuerst mal ins Hotel.

Bei der Anmeldung sind sie etwas irritiert, dass wir zu zweit dieses Zimmer mit dem kleinen Bett bekommen sollen und auf einmal haben sie doch noch eins mit zwei normalen Betten frei und wir können wechseln.

Also wir hätten wohl auch in einem 1.40 Bett schlafen können, aber so ist es natürlich schon angenehmer 😊

Meine Seite ist die, wo die Schoggi schon weg ist 😂

Wir duschen kurz und ziehen uns um, dann schlendern wir ein bisschen durchs Dorf, trinken noch einen Kaffee zu einem Stück Kuchen und setzen uns dann einfach eine Weile an den Fluss und ruhen unsere Füsse aus.

Gegen sieben wird es dann frisch draussen und das einzige Restaurant, in dem wir drinnen essen können, ist das vom Hotel, weil wir dort ja ein Zimmer haben.

Ich esse Forellenfilet mit Mandeln, der Herr des Hauses bestellt ein Cordon bleu.

So, und nun sind wir doch ziemlich erschöpft, freuen uns darauf, die Füsse etwas hochlegen zu können und werden hoffentlich tief und fest schlafen 😊

Die Watch zeigt 32.000 Schritte am Ende des Tages. Das reicht. 😊

Ich wünsche euch eine gute Nacht.

der Tag beginnt einigermassen

ausgeschlafen. Als ich um zwei oder so aufwache, weiss ich natürlich, dass ich auf jeden Fall wieder einschlafen muss und auch werde. Alles kein Problem, weil ja heute frei ist.

Das zweite mal wache ich so gegen halb sieben auf. Das ist in Ordnung und ich stehe auf.

Zum Frühstück mache ich mir Toast mit Eszett. Logisch. Aber auch ein paar kleine Scheiben Zopf mit Honig. Ich öffne den Griechischen Honig und der ist sehr, sehr lecker.

Kurz vor neun gehe ich eine recht lange Runde laufen. Ich bin ca. 3 Stunden unterwegs. Nicht ganz, aber fast. Es ist schön draussen, es bleibt trocken, ich habe Spass. In den knapp 3 Stunden schaffe ich ca. 10 km, das ist ganz gutes Training für morgen. 🙂

Zurück zuhause öffne ich auch noch die Griechische Dose mit gefüllten Weinblättern. Wir haben noch einen Becher mit Tzatziki im Kühlschrank und das passt ganz hervorragend.

In einer Dose sind zehn Stück drin, das ist ganz schön viel… und so eine angefangene Dose hebt sich ja schon schlecht auf… andererseits kann ich nach 3 Stunden Laufen ohne schlechtes Gewissen 10 gefüllte Weinblätter mit Tzatziki essen. 🙂

Danach geniesse ich eine ausführliche Dusche, bin dann aber so gegen halb zwei / zwei irgendwie erschöpft und ruhe mich mal eine Runde aus auf meinem Bett.

Schlafen kann ich aber nicht. Das geht irgendwie nicht mitten am Tag. Wahrscheinlich muss ich für Mittagsschläfchen noch ein paar Jährchen älter werden 😉

Dann lese ich eben. Ich hole mir noch einen Kaffe und einen Rest Gummibärchen und beginne den dritten von diesen Hamburg-Krimis. Das liest sich echt gut und ich mag ja Hamburg.

Von unten kommt schon der Duft nach Braten in mein Zimmer geschlichen. Sohn 1 fängt schon mal an mit den Vorbereitungen für das Abendessen.

Sohn 2 und der Herr des Hauses machen eine kleine Tour mit dem Auto. Der Prüfungstermin rückt näher und Sohn 2 will üben, üben, üben. 🙂

Ich packe schon mal ein paar Sachen in einen Rucksack, denn morgen wollen wir so gegen acht losfahren. Dort, wo wir das Auto abstellen, in Soubey, gibt es nur alle drei Stunden einen Bus, wir müssen also gut timen. Wir wollen zuerst mit dem Auto an den Zielort fahren, wo wir am Samstag hoffentlich ankommen werden und von dort mit öffentlichen Verkehrsmitteln zum Start, nach Porrentruy.

Morgen kommt noch Proviant und Getränke dazu und dann bin ich bereit für einmal 17km und einmal 15km.
Ich hoffe, der Herr des Hauses ist es auch… 🙂

Die erste Etappe geht dann morgen also mit dem Auto nach Soubey, mit Bus und Bahn nach Porrentruy und zu Fuss von Porrentruy nach St-Ursanne. Dort übernachten wir und laufen am Samstag weiter bis nach Soubey zum Auto.

Das ist der Plan.

Nun ist der Braten bereits im Ofen und wir warten nur noch auf die Autofahrer.

Pünktlich zum Abendessen kommen Sohn 2 und der Herr des Hauses wieder zurück und wir essen einen sehr sehr feinen Rindsbraten mit Blätterteig-Umhüllung.

Ich entdecke einen guten Film für heute Abend auf 3Sat und weil da ein paar Schauspieler dabei sind, die mir gut gefallen, schalte ich mal den Fernseher an.
Aus mir nicht bekannten Gründen stehen plötzlich Untertitel unter dem Film. Solche für Gehörlose. Da steht dann also immer wieder „geheimnisvolle Musik“ oder „Äste knacken“, aber auch immer der Text, der gesprochen wird. Was soll denn das bitte? Und wie geht das wieder weg?

Jetzt möchte ich den Film sehen und nicht anfangen, die Anleitung für den Fernseher zu studieren. Sohn 1 hatte das schonmal hinbekommen, aber als ich ihn frage, kommt nur irgendein Genuschel aus seinem Zimmer. Er ist schon in einem Game und kann oder besser will jetzt nicht helfen.

Hilft ja alles nichts, gucken wir den Film eben mit Untertiteln. Einen Vorteil hat es immerhin. Ich kann während des Films noch so leckere vegane Süsskartoffelchips knuspern und wenn ich dadurch etwas nicht richtig verstehe, kann ich es ja im Untertitel nachlesen. 🙂 Immer positiv denken!!

So, und nun ist Feierabend für heute. Morgen wollen wir ja einigermassen früh los.

Euch einen schönen Abend und ein schönes Wochenende.

Vorherige ältere Einträge