Wie war dein Tag, Schatz?

Wie jeden Monat, ihr kennt es inzwischen ja schon, schreiben ein paar Leutchen, was sie den ganzen Tag so machen und verlinken dann bei Frau Brüllen. Da kann man dann viele andere Tagebücher von heute lesen.

Und wie war denn nun mein Tag?

Ich werde so gegen 4 Uhr irgendwas wach. War es möglicherweise eine Vorahnung? Denn nicht viel später – ich hatte keine Zeit wieder einzuschlafen – höre ich diese typische „moooaaarrrr“ von einer Katze mit vollem Maul…. (da kommt dann nicht so ein freies, offenes „miiiaaauuu“ sondern eben etwas anderes.

Also springe ich aus dem Bett und schaue mal nach, was sie mir so leckeres mitgebracht hat. Vor meiner Zimmertür ist aber nichts und ich habe keine Lust nach unten zu gehen. (Wenn die Maus tot ist, läuft sie ja eh nicht weg, wenn sie noch gelebt haben sollte, wird sie kaum mehr dort sein, wo die Katze sie abgelegt hat. Aber warum sollte sie die lebende Maus ablegen?)

Ich lege mich wieder hin, die Katze springt mir auf den Bauch und erst jetzt merke ich, dass sie klatschnass ist. Es regnet wohl. Tja. Ausserdem trampelt sie mir auf dem Bauch herum, piekt mir ihre Krallen in die Brust und schnurrt vor Begeisterung.

An Schlaf ist nicht wirklich zu denken.

Irgendwann findet sie das Getrampel langweilig und legt sich erstmal halb auf meinen Hals, später zum Glück dann ans Fussende.

Ich schlafe tatsächlich nochmal ein und werde um 7:00 gnadenlos vom Wecker aus dem Tiefschlaf geholt. Fit bin ich nicht gerade. Ausgeschlafen irgendwie auch nicht.

Eine kleine, nasse, zum Glück tote Maus liegt im Wohnzimmer.

Die Katzen bekommen Futter, ich mache mir einen ersten Kaffee, ein kurzer Schwatz mit dem Herrn des Hauses, dann gehe ich duschen und er geht arbeiten.

Um 8:00 wecke ich Sohn 3, damit wir zusammen frühstücken können. Sohn 1 und 2 sind gestern nach Berlin geflogen. (sie sind ganz allein geflogen und – Zitat: „so gut wie problemlos“ bei meiner Mutter angekommen)

Um 9:00 muss ich los, für 2 Stunden arbeiten. Eine blöde Schicht an der Rezeption. Die Zeit geht viel zu schnell und ich komme meistens zu nichts.

Als wir um 11:00 plötzlich schon zu dritt sind, weil die ablösende Kollegin etwas früher gekommen war, beende ich einfach 30min. früher den heutigen Bürotag.

Ich fahre direkt noch einkaufen, esse dann zu Hause mit Sohn 3 lieber ein zweites Frühstück (es waren noch Brötchen übrig) als ein Mittagessen und räume dann erst die Einkäufe (die nicht in den Kühlschrank müssen) weg.

Wir gammeln ein bisschen auf dem Sofa herum und Sohn 3 sagt, dass er gern sein Zimmer streichen würde. Dafür müsste man es aber erstmal aufräumen und vielleicht auch noch etwas umstellen, wenn wir gerade schon dabei wären.

Also machen wir uns auf, die Teenager-Höhle zu entstauben, zu entmüllen und zu entrümpeln. In einen grossen Müllsack kommt alles, was nicht mehr gebraucht wird. Die Möbel werden verschoben, Sohn 3 saugt und wischt den Boden, wir schieben Schrank, Bett und Schreibtisch hin und her und am Ende sieht das Zimmer tatsächlich schön aufgeräumt aus.

Um 16:00 machen wir eine kleine Z’Vieri-Pause, danach räumen wir noch einen kleinen Rest auf, nehmen Poster von den Wänden, wechseln die Bettwäsche, nehmen noch 2 Bretter (sowas wie ein Rausfallschutz) vom Bett weg und wischen noch ein letztes mal über die Flächen.

Fertig!!

Und in den nächsten Tagen dann, irgendwann, kann er streichen, wenn er noch will. Mal sehen.

Jetzt ist es schon 18:00, ich habe ein schönes Foto von den Jungs aus Berlin bekommen (alle Enkelkinder, also auch meine Neffen, mit ihrer Grossmutter auf dem Tempelhofer Feld. Nur Sohn 3 ist leider nicht dabei. Aber nächstes mal werden wir ihn auch mit nach Berlin schicken.) und wir sind ein bisschen erschöpft von der Räumerei.

Für den heutigen Tag war es genug Arbeit, wir werden nachher noch was leckeres kochen, falls der Herr des Hauses rechtzeitig nach Hause kommt, zusammen, aber nur zu dritt (schon merkwürdig so mit einem Einzelkind) essen und dann bin ich vielleicht bald schon sehr müde, weil mein Tag so unerwartet früh begonnen hatte.

So, dann bedanke ich mich herzlich für’s Lesen und wünsche euch allen einen schönen Abend.

🙂

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ein Haus am See

… naja, eher vielleicht ein Haus am Teich.

… oder noch besser: ein Teich am Haus. 🙂 Hahaha

 

Der Teich ist so mini, dass man ihn auf dem Bild fast nicht sieht. Er versteckt sich im Gebüsch hinter dem kleinen Tischchen.

Im Winter friert er (glaube ich) komplett zu, aber im Frühling kommt er meist wieder zu sich und ich liebe es, zu beobachten, wie sich diese grünen Dinger auf der Oberfläche immer stärker vermehren, wie sich die Seerosenblätter (geblüht hat hier noch nie eine) verteilen und wachsen, wie irgendwelche kleinen Viecher darin herumschwimmen.

Ich stelle mir den Liegestuhl neben den Teich, ein kleines Tischchen daneben, einen Kaffee oder eine Flasche Wasser dazu. Fertig ist die Laube. 🙂

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auch Hausaufgaben kann ich hier ganz wunderbar machen.

Wenn es so heiss ist, wie im Moment gerade, muss ich immer mal wieder etwas Wasser auffüllen, weil es so schnell verdunstet, auch wenn der Teich eigentlich immer im Schatten steht. Aber das ist vielleicht auch gar nicht so schlecht, wenn er immer mal wieder Frischwasser bekommt.

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Gestern Abend konnte ich beobachten, wie eine grosse Schnecke zum trinken und chillen zum Teich kam. Weil das alles ca. eine halbe bis dreiviertel Stunde dauerte, mache ich mal alle Fotos näher zusammen. Zuerst kam sie so am Rand herangerutscht und dann zog sie sich immer genau an der Kante entlang weiter. Vielleicht hat sie die Algen abgeknabbert?

Ihr Haus rutschte immer weiter ins Wasser, aber ich glaube das gefiel ihr. Es war sehr warm gewesen den ganzen Tag und so konnte sie sich gut abkühlen.

 

Am Schluss gesellten sich noch zwei nicht so hübsche Nacktschnecken zu ihr und stillten ebenfalls ihren Durst. (die können übrigens auch tauchen….. ich hab’s ausprobiert *hüstel* Aber nur mit den Nacktschnecken, sie schwimmen wieder hoch und haben dann wohl erstmal für ein paar Tage genug Wasser getankt.)

 

Und das hier, das wollte ich euch auch noch unbedingt zeigen. Ich habe ein Vogelnest gefunden. Es lag auf dem Fahrradweg und war wohl aus dem Baum oder Gebüsch gefallen. Keine Vögel oder Eier mehr drin natürlich.

Ich musste es unbedingt mitnehmen! Es ist soooo filigran gebaut, mit so viel Sorgfalt und auch irgendwie kreativ, diese kleinen weissen Teilchen überall so schön verteilt. Richtig dekorativ!

Und das alles nur mit einem Schnabel gefertigt. Wahnsinn!

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So, hier sind seit Freitag Sommerferien ausgebrochen und auch ich kann wenigstens 4x pro Woche ausschlafen, weil ich erst später arbeiten muss. Das ist sehr cool! 🙂

Die meiste Zeit werden wir hier wohl Fussball gucken, obwohl irgendwie so merkwürdige Mannschaften weiterkommen, mit denen man gar nicht gerechnet hat. So kommt es zu ganz neuen Kombinationen und auch Chancen. Am Dienstag ist die Schweiz wieder dran. Wir drücken natürlich die Daumen!!

Später geht’s noch ein paar Tage in die Berge. Wieder so von Hütte zu Hütte wie vor 2 Jahren schon im Herbst. Wer will, kann es hier nochmal nachlesen. Ich werde dann wieder darüber schreiben, wenn wir zurück sind.

Vorher lesen wir uns aber noch am 5.7., wie gewohnt 🙂

 

Ich lebe noch

 

… nur falls sich schon jemand Sorgen gemacht haben sollte. 🙂

 

Und ich habe ein kleines Schüsselchen mit Eis und den Beeren pur gegessen. Den Rest habe ich zu Marmelade verarbeitet.

Und weil ich grad so schön dabei war und auch noch Gelierzucker übrig war, habe ich auch grad noch 2 Bananen zu Marmelade verarbeitet.

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Sehr lecker. Die Bananenmarmelade ist noch besser als die andere. Felsenbirne hat irgendwie keinen so herausragenden Geschmack, wie jetzt zum Beispiel Erdbeere oder eben Banane.

Aber auf so einem frischen Stück Butterzopf waren beide Marmeladen ganz vorzüglich.

Und wie schon erwähnt, habe ich es also überlebt. 🙂

Am Wochenende probiere ich vielleicht mal eine Mischung aus beiden. Bananen-Felsenbirnen-Marmelade. Das könnte auch sehr lecker sein. Und es ist eben immer noch Gelierzucker übrig. 😉

Und nu?

 

Jedes mal, wenn ich dienstags nach meiner NordicWalken-Runde zurückkomme und wir an unserem Garten vorbeilaufen, fragen mich die beiden anderen, die sagen wir mal gärtnerisch ziemlich gut Bescheid wissen, warum ich denn diese Beeren nicht ernten würde. Sie fallen schon ab und der Boden ist bedeckt mit zermatschten Beeren.

Tja, warum eigentlich nicht?

Keine Ahnung, es ist vielleicht so ein kindliches Misstrauen, das in mir steckt. „du darfst die Beeren nicht essen, die sind giftig.“

Ausser bei den typischen und bekannten Beeren, wie Johannisbeeren oder Heidelbeeren bin ich also immer sehr skeptisch, wenn es um „einfach so Beeren vom Strauch“ geht.

Die Beeren, um die es hier geht, sind (hoffentlich) Beeren der Felsenbirne. Und gemäss Internet und den beiden Mit-Walkerinnen kann man die bedenkenlos essen.

Also habe ich heute mal geerntet.

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Beeren mit Schnecke

 

Sagt man jetzt eigentlich Beeren oder Birnen? 🙂

Wie auch immer – was mache ich jetzt damit?

  • Marmelade?
  • Smoothie?
  • pur essen?
  • eine Torte?
  • ….

Na, mir wird schon was einfallen.

Und falls sich alle und jeder geirrt haben sollten und es sind gar keine ungiftigen Felsenbirnen oder ich habe einen ganz besonderen Strauch, an dem die Beeren/Birnen eben leider doch nicht so ungiftig sind oder nur wenn man nicht mehr als 3 pro Tag davon isst, sind sie ungiftig. Also falls ich hier nichts mehr schreiben sollte demnächst, auch nicht am 5.7. ( 🙂 ), dann tja, hat es mich wohl erwischt….

Ein schönes Wochenende wünsche ich euch 🙂

WM – wir sind bereit

 

Mit drei Jungs ist die Wahrscheinlichkeit recht gross, dass in den nächsten Tagen hier im Hause auch mal das eine oder andere Fussballspiel geschaut wird.

Auch ich selbst finde WM-Fussball meistens recht spannend.

Was ich aber nicht so spannend fände, wären TV-Orgien in meinem Zimmer, weil dort der Fernseher steht. Jedes Spiel muss ich nun auch nicht gucken und ausserdem würden dann immer alle auf meinem Bett rumlungern. Das muss nicht sein.

Also haben wir kurzerhand umgebaut und der Fernseher steht ab heute im Wohnzimmer. Zum Glück nur provisorisch und nur für eine absehbare Zeit. Darum sieht das jetzt auch nicht so super aus mit dem verdeckten Spiegel dahinter….

 

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Jetzt muss ich auf der anderen Seite das Sofa noch umdrehen, damit wir alle, sofern denn mal alle gleichzeitig würden gucken wollen, uns nicht den Hals verdrehen.

Der Plan hängt auch und so kann die WM kommen.

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Vielleicht müssen wir uns noch ein bisschen um die Verpflegung kümmern, aber das sollen mal die Jungs selber machen.

Die Schweiz hat das erste Spiel am Sonntag. Da fiebere ich tatsächlich ein bisschen mit, wobei es gegen Brasilien vermutlich nicht sehr viel zu fiebern geben wird…. 🙂

Na, wir werden sehen.

Bring und Hol Tag

Eigentlich bin ich ein bisschen erkältet. Also so erkältet, dass ich gestern bei der Arbeit meine Mittagspause dazu gebraucht habe, um eine Stunde auf dem Schul-Sofa zu chillen und meinen Kreislauf wieder in Gang zu bringen. Das ganze kombiniert mit viel Cola und Chips, die noch von einem kleinen Apéro übrig waren und abends dann um 20:00 Uhr ins Bett. Nach gut 11 Stunden Schlaf bin ich heute einigermassen wieder hergestellt. Gesundgeschlafen sozusagen. 🙂

Das war auch wichtig, denn heute ist Bring und Hol Tag in der Nachbargemeinde.

Das Prinzip geht so: alles, was noch gut in Schuss ist, nicht kaputt, kein Müll und nicht zu gross (also keine Betten oder Schränke oder sowas), kann in einer bestimmten Zeit von den „Bringern“ zum Recyclinghof gebracht werden. Dort nehmen fleissige Helfer die Sachen entgegen und legen alles auf grossen Tischen aus.

Eine halbe Stunde nach dem die Bringer mit dem Bringen beginnen, wird der Hof für die „Holer“ geöffnet und die können sich einfach alles, was sie schön finden, gebrauchen können, denken, dass sie es vielleicht auf einem Flohmarkt verkaufen können, mitnehmen.

Eine Zeit lang läuft das Bringen und Holen parallel, also als Holer kann man im Grunde den ganzen Vormittag dort verweilen, es wird immer wieder neues Zeug angeliefert.

Es ist sowohl für die Bringer als auch für die Holer kostenlos und was am Ende übrig bleibt, wird direkt vor Ort recycelt. Sehr genial.

Und das hier alles, habe ich gebracht.

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diverse Kuscheltiere, Unmengen an Puzzles, Gesellschaftsspiele, die wir seit 10 Jahren nicht mehr gespielt haben, eine Carrerabahn, ein bisschen Geschirr, ein paar Bücher, mein toller Fliegen-Vorhang, den ich einfach so gekauft hatte und den dann niemand montieren konnte. Sehr schade….

Was ebenfalls sehr schade ist: man merkt gar nicht, dass das alles weg ist. Also ich meine, wir haben jetzt nicht plötzlich unglaublich viel sichtbaren Platz. Das war ja alles irgendwo in Schränken verstaut. Die sind jetzt zwar innen etwas übersichtlicher, aber man sieht es eben nicht….

 

Anschliessend ging ich noch einkaufen und als ich mit dem Wagen voll Einkäufen ins Parkhaus runter fuhr, war noch eine andere Frau mit mir im Lift. Sie hatte auf -2 und ich auf -3 gedrückt. Und wie das in der Schweiz ganz normal ist, auch in einem riesigen Einkaufszentrum, wünschte sie mir beim Aussteigen „noch es schön’s Tägli“ und ich wünschte ihr dasselbe zurück.

Das ist für mich als ehemalige Berlinerin noch immer unglaublich ungewohnt, aber es macht mich sehr froh, dass die Leute – wildfremde – hier so freundlich sind.

Und ich verliess den Lift mit einem Lächeln auf den Lippen. 🙂

Liebes Tagebuch….

 

… es ist wieder der fünfte des Monats und Frau Brüllen möchte wissen, was denn heute alle so machen. 🙂 Ab 18:00 kann man all die blogs dann bei ihr nachlesen.

Nur kurz vorab zur Info, falls sich jemand sorgen sollte: nach meinem letzten Beitrag geht es mir inzwischen wieder sehr gut. Es belastet mich nicht mehr und mein Alltag geht weiter. Hin und wieder tauchen Gedanken daran auf, aber es ist ok. Damit kann ich leben und jetzt auch ganz unbesorgt meinen heutigen Tag beschreiben.

Also, los geht’s.

Ich stehe auf. 🙂

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Der Wecker wird erst um 6:30 klingeln, aber ich bin nun mal schon vorher wach.

 

Mein erster Blick geht in den Garten, denn gestern Abend ist ein so dermassen heftiges Gewitter runtergekommen, dass es zu ca. 100 Meldungen bei der Feuerwehr kam, wegen überschwemmter Keller und Strassen und was nicht noch alles.

Der Garten hat es aber erstaunlicher Weise relativ gut überstanden. Ich war zu der Zeit gar nicht zuhause, aber die Jungs erzählten von Hagelkörnern so gross wie PingPong-Bälle. Der Boden sei weiss gewesen.

Die Feige hat noch am stärksten gelitten. Sie sieht etwas angedätscht aus.

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Dann mache ich mir mal ein kleines Frühstück. Das ist ein megaleckeres Müsli!!!

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Auf der Milchpackung sehr gut zu sehen, die Mehrsprachigkeit des Landes. Auf jeder Schachtel, Packung oder Tüte muss alles in den drei Hauptlandessprachen stehen. (es gibt ja auch noch Romanisch, aber das sprechen zu wenige als dass es für einen Platz auf der Milchpackung gereicht hätte) Das ist für den Packungsdesigner oftmals eine Herausforderung. Darum sind sie beim Müsli vermutlich auf die Super-Idee gekommen, einfach Englisch zu nehmen….. „Honey, Ginger, crunchy“, aber der kleine Kreis mit „neu, nuveau, novita“ ist dann doch wieder in drei Sprachen. 🙂

Gegen 6:45 gesellt sich Sohn 3 zu mir, der auch ein bisschen etwas isst und dann kurz nach sieben zur Schule radelt.

Nach meinem obligatorischen Kaffee sowie der ebenfalls obligatorischen Abarbeitung aller Aufgaben in Springfield bei den Simpsons, gammele ich noch ein bisschen auf dem Sofa herum, denn mein Sport beginnt erst um 9:00 Uhr.

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bestes Laufwetter

 

Wir wechseln ab zwischen Feldwegen und Wald, aber der Wald gefällt mir besser. Es ist unglaublich schwül nach dem Unwetter von gestern, im Wald aber angenehm kühl und es duftet so wunderbar nach frischem Boden.

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Nach ca. 1 1/2 Stunden und 9.470 Schritten, so gegen 10:30 sind wir wieder zurück und ich genehmige mir ein zweites Frühstück, zusammen mit Sohn 2, der auch gerade erst frühstückt…. Wir unterhalten uns ein bisschen über mögliche zukünftige Praktika oder Jobs oder doch eine Lehrstelle.

(während ich laufen war, ist Sohn 1 vermutlich auch aufgestanden und zur Schule gegangen. Er hat dienstags immer später und ich bekomme es nicht mit, wann er losgeht.)

Meine Uhr ist zufrieden mit mir und so habe ich auch kein schlechtes Gewissen, wenn ich jetzt meinen Appetit stille.

 

Ich bekomme eine mail aus der Sprachschule und soll etwas wegen einer Vertretung klären, es lässt sich aber sehr schnell am Telefon klären und ich habe weiter nichts zu tun. Wo ich schon gerade am Compi sitze, lösche ich noch schnell meinen LinkedIn-Account, den ich eh nie gebraucht habe und schreibe hier schon mal die ersten paar Zeilen.

Jetzt ist es schon fast Zwölf und ich werde mal duschen gehen, denn in ca. 30 min, wird Sohn 3 aus der Schule nach Hause kommen.

 

 

Ich komme gerade frisch geduscht aus dem Bad, da kommt auch schon Sohn 3 angeradelt. Er sagte, er wäre nicht durch den Wald gefahren, sondern das sei alles von den Feldern auf den Veloweg geschwemmt worden und er musste da nun mal durch.

Glaube ich ihm sofort. Er nimmt den Gartenschlauch und spült sein Velo wieder sauber. Das wird dann wohl so bleiben, bis er heute Nachmittag wieder hier ist…. 🙂

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Wir haben einen kleinen Lunch auf der Terrasse. Neue Regel hier im Hause: mittags soll nicht mehr warm gekocht werden sondern abends. Entweder einer von uns Eltern oder wenn wir beide spät nach Hause kommen sollten, dann kochen die Jungs selber was. Bedingung ist nur: der Kühlschrank muss auch etwas hergeben, das man kochen kann.

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Apfelsaft/Jus de pomme/Succo di mele und Honig/miel/miele – da braucht man gar keinen Sprachkurs mehr. 🙂

 

Als Sohn 3 dann wieder weg ist, mache ich mich auf den Weg ins Gartencenter, denn ich brauche ein paar Pflanzen für vor’s Haus.

 

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Das Teil mit den länglichen Blüten ist im Grunde eine ganz gewöhnliche Primel. Sieht nur viel schöner aus.

 

So, dieses kleine Eckchen hatte ich am Sonntag bereits vorbereitet, also den ganzen Löwenzahn und Unmengen Gräser ausgegraben und die beiden Steindinger, die der Herr der Hauses mitgebracht hatte, verlegt.

Das Unwetter konnte also nicht mehr viel anrichten hier, dafür war die Erde schön feucht und locker. 🙂

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Der Lavendel durfte bleiben, alles andere musste weichen.

Und dann nur ein paar Minuten später sieht es so aus:

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Gegen halb drei werde ich sehr müde irgendwie. (hätte gestern Abend vielleicht nicht so lange aufbleiben sollen….) Aber ein Kaffee sollte da helfen.

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Jaja, die Maschine werde ich auch mal wieder sauber machen….

Mit dem Kaffee auf dem Sofa, schreibe ich im blog weiter und höre im Hintergrund das Vogelgezwitscher, das vom Wald herüberklingt. Sohn 2 bereitet sich auf drei Probearbeitstage vor (wie repariert man ein IPhone? Wie geht das überhaupt auf? Wie wechselt man das Glas oder den Akku? und so weiter und so fort….), Sohn 1 und 3 sind noch in der Schule. Sehr gemütlich für mich. Dienstag ist – bis auf abends ein Kurs – mein freier Tag und bei schönem Wetter geniesse ich das sehr!

 

 

So gegen halb vier fange ich dann aber doch noch an, meinen Kurs für heute Abend vorzubereiten.

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heute lernen sie Finalsätze mit „damit“ oder „um…zu“

 

Anschliessend muss ich die Maschine ausräumen (erst die Arbeit….

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… dann das Vergnügen) und setze mich danach in den Garten. Mit Lektüre. Und einem kleinen Snack….

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Ich entdecke ein Rezept für Hefe-Plunder mit Vanillequark und Himbeeren. Das könnte ich ja mal ausprobieren. Am Wochenende vielleicht.

Neben mir chillt die Katze. Die eine von beiden. Auf den Platten ist es nämlich meistens recht kühl.

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total tiefenentspannt

 

Um kurz nach halb sechs nehme ich den Bus (mein Velo hatte ich gestern Abend lieber in der Stadt gelassen bei dem Unwetter) und fahre zur Sprachschule.

Der Kurs dauert ca. 90 min, wir sind nur zu dritt und sie sind sehr gut und lernen schnell. Wir machen auch noch ein bisschen Konversation und schon ist die Zeit rum.

Ich hole das Velo aus der Tiefgarage und ab geht’s nach Hause.

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Auf dem Heimweg sehe ich, was der Regen und der Hagel auf den Feldern angerichtet haben.

 

Das sieht schlimm aus. Aber die Erde schwemmt es einfach weg, da ist kein Halt mehr auf den Feldern.

 

Zuhause angekommen so gegen halb neun, haben die Männer schon das Abendessen fertig und ich bekomme noch einen Dürüm zum selber füllen ab. Sehr lecker. 🙂

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Vor lauter lockerem Geplauder auf der Terrasse vergesse ich total, den Blogbeitrag zuende zu schreiben und dann noch bei Frau Brüllen zu verlinken!

Nun ist es schon fast halb zehn und höchste Zeit, hier abzuschliessen.

Ich bin eh so müde und muss morgen auch schon wieder früh aufstehen, dass mein Abend wohl nicht mehr lange dauern wird.

Vielleicht lese ich noch etwas, aber vermutlich eher nicht.

Ich wünsche euch einen schönen Abend und eine schöne Woche und danke euch für’s Lesen. 🙂

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