nichts ist unmöglich

Jetzt sind wir mit dem Auto schon mehr als zweimal rund um die Erde gefahren. Also nicht wirklich, aber von der Strecke eben. Das kann man sich fast nicht vorstellen, oder?

In Wirklichkeit sind wir nur 5 Jahre lang in der minikleinen Schweiz herumgegurkt, da kommt man ja im Grunde nicht sehr weit, ab und zu mal nach Italien/Sardinien und das war’s.

Aber ich hatte 2 Jahre lang einen Job, wo ich mit dem Auto pro Woche ca. 400km gefahren bin. (100 hin und 100 zurück, an 2 Tagen), ausserdem leiht sich der Herr des Hauses gerne das Auto aus, wenn er geschäftlich nach Zürich muss. Das ist ca. 2-3 mal pro Monat. So über die Autobahn und längere Strecken fährt er lieber mit dem grossen Auto, als mit seinem kleinen „Stadt-Flitzer“ (Aygo).

Ich hatte schon vor einer Weile gesehen, dass ich mich der 100 000 nähere und wollte es auf keinen Fall verpassen. Dann war ich ja im Spital und krankgeschrieben und bin gar nicht viel Auto gefahren und habe vielleicht auch nicht mehr so sehr drauf geachtet.

Als ich dann vor ein paar Tagen mal wieder im Auto sass, sah ich die Anzeige:

100 503 km oder so.

Mist, ich hatte es verpasst!

Ich berichtete dem Herrn des Hauses davon, dass ich ganz knapp die 100 000 verpasst hätte, wie schade das wäre, ach und überhaupt, da fällt ihm plötzlich ein, dass er mir ja noch etwas zeigen wollte.

 

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Nein, er hat selbstverständlich nicht im Tunnel bei 80 oder 100 kmh auch noch ein Foto mit dem Handy gemacht 🙂 Hallo? Da war sein Kollege neben ihm, der das für ihn erledigt hat. Sehr cool!!

Und nun warten wir gespannt, ob das Auto auch noch die 200 000 schaffen kann. Nichts ist unmööööglich….. 🙂

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Oh Tannenbaum, oh Tannenbaum….

So, meine Genesung schreitet voran, ich war sowohl gestern als auch heute schon gross einkaufen. Mit dem Auto. Das ist ein bisschen seltsam, weil ich ja links durch diesen Schwamm-Stöpsel im Ohr nichts höre, aber es geht.

Tja, und was habe ich da heute im Supermarkt entdeckt?

Es ist noch nicht mal so richtig Herbst und schon geht die Weihnachtssaison los!

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Daneben im Regal dann noch Lebkuchenherzen und all das andere Zeug.

 

Ich habe diese Sachen ja echt gern, also sie schmecken mir wirklich gut, aber nein, im September kann ich sie wirklich noch nicht kaufen. Das geht einfach nicht.

 

Und sonst so?

Wie gesagt, die Genesung schreitet voran. Seit Dienstag sind die Klammern raus, es ziept also nicht mehr so und ich weiss jetzt wieder ein bisschen mehr Bescheid, weil ich dem schnuckligen Assistenzarzt ein Loch in den Bauch gefragt habe. Aber der ist auch so geduldig und erklärt mir alles, was ich wissen will, zeichnet mir noch etwas auf und hat dabei immer ein fröhliches Lächeln im Gesicht, obwohl draussen schon der nächste wartet. Man hat das Gefühl, dass er sich schon den ganzen Tag darauf gefreut hat, dass er heute wieder Patienten behandeln darf. 🙂

Ich schätze ihn auf mindestens 20 Jahre jünger als ich bin, vielleicht ist er daher noch so unverbraucht.

Weiterhin darf kein Wasser ins Ohr (Haare waschen ist also nach wie vor jedesmal eine grosse Herausforderung), ich muss auch immer noch Antibiotika reinträufeln und zum Schlafen ist es schon noch ein bisschen unbequem.

Ausser arbeiten und Sport mache ich aber schon wieder alles wie sonst auch. Zum Beispiel habe ich heute dann endlich die Äste abgeschnitten, denn ich konnte schon gar nicht mehr aus dem Auto steigen, wenn ich es mal vor dem Garten geparkt hatte, um die Einkäufe auszuladen.

Vorher:

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Nachher:

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hier musste ich stümperhaft den Gärtner wegretouchieren, der sich einfach ins Bild stellte….

 

Dank grosser Söhne, die am Nachmittag frei hatten, musste ich nicht selbst die grosse Grünabfuhr-Tonne holen und füllen, sondern habe das delegiert.

Also, der Kühlschrank, die Süssigkeitenschublade und sonstige Vorratsecken sind wieder aufgefüllt, der Garten ist sauber geschnitten, die Haare sind gewaschen, die Tropfen im Ohr, jetzt wird gechillt.

Draussen donnert es ?!? (war das angesagt vom Wetterbericht???)

Ich mache es mir also verdient auf dem Sofa bequem (das ich übrigens auch noch umgestellt habe – mir ist ein bisschen langweilig, also muss ich mich ja irgendwie beschäftigen…..) und trinke einen Nachmittagskaffee.

Euch wünsche ich auch noch einen schönen Tagesausklang und einen ebenso gemütlichen Abend.

 

ein bisschen langweilig….

Es ist ja nicht wie Ferien, wo ich den Tag geniessen könnte, lesen, im Garten sitzen oder arbeiten, machen könnte, was ich will.

Ich bin krankgeschrieben, aber trotzdem ist es so langsam ein bisschen langweilig, weil ich ja nicht im Bett liegen muss und nichts tun darf. Aber doch auch nicht einfach alles tun darf.

Ich stehe also auf, ich dusche, ich kann mal die Spülmaschine ein- oder ausräumen, ich kann auch ein bisschen Wäsche machen. Eine Kleinigkeit über Mittag kochen.

Aber lieber noch nicht gehe ich einkaufen, schneide ein paar Äste im Garten zurück, die zu weit auf die Strasse/den Weg hängen, mache ich Sport oder besuche Freundinnen, die nicht arbeiten und viel Zeit hätten. (Man soll nichts tun „was einen roten Kopf verursacht“ steht in der Infobroschüre.)

Lesen ist auch doof, weil die Brille immer noch so schief hängt.

Heute Morgen habe ich Frühstücksfernsehen geschaut. Ohne Brille. Das war etwas unscharf, aber so scharf musste ich das alles gar nicht sehen….

Gestern früh meinte der Herr des Hauses, dass meine Ohrmuschel so komisch am Kopf kleben würde. Am Tag nach der Operation bis zum nächsten Morgen hatte ich ja einen Druckverband um den Kopf, der sicher auch die Ohrmuschel an den Kopf gedrückt hatte.

Nun immer mit diesem anderen Verband, der zwar nicht so satt sitzt, aber trotzdem das Ohr an den Kopf drückt, hat sich das natürlich nicht verbessert.

Der Herr des Hauses wollte aber nun nicht da herumzuppeln und womöglich reisst die Narbe auf oder sowas. Also sollte ich mich mal informieren, ob wir da was machen sollten oder nicht.

Nach hundert Versuchen, jemanden in der HNO-Klinik zu erreichen („im Moment können wir leider nicht ans Telefon gehen, versuchen Sie es bitte später noch einmal“) konnte ich endlich gegen 14:30 mit jemandem sprechen. Sie waren nicht so sicher und bestellten mich vorsichtshalber mal hin, damit sich der Arzt (der auch bei der OP assistiert hatte) das mal anschauen konnte.

Hoppla, da musste ich plötzlich aus meinen Schlumpi-Kleidern raus, schnell nochmal Zähne putzen, die ungewaschenen Haare richten so gut es ging und los in den Bus. Naja, ein Notfall war es ja nun eigentlich nicht, aber hm, sie wollten mich lieber sehen. So schnell wie möglich. Also dann.

Am Ende war dann natürlich alles doch eher harmlos („aber besser Sie kommen einmal zu oft, als wenn dann doch etwas passiert wäre“), der Arzt löste mein Ohr vom Kopf, („wir haben Ihnen bei der OP auch ein keines Stück vom Knochen wegnehmen müssen, daher wird das Ohr dort jetzt etwas unnatürlich nach innen gezogen, das gibt sich aber später wieder.“ Aha….) desinfizierte alles, gab mir noch ein Rezept für Desinfektionsmittel und Wattetupfer mit und ich konnte wieder nach Hause.

Am Abend machten wir uns dann mal an die grosse Herausforderung: Haare waschen, ohne dass das Ohr nass wird.

Also am besten über der Badewanne dachten wir, da haben wir am meisten Platz. Ich lehnte mich also quer irgendwie über den Wannenrand, den Kopf so, dass das betroffenen Ohr oben war, wir machten alle Verbände ab, schoben alle Haare auf die eine Seite und der Herr des Hauses drückte einen Plastikbecher über mein Ohr. Ich liess das Wasser an und er brauste mal die Haare ab. Ich hatte so beide Hände frei, um einzuseifen und nachher auch wieder das Shampoo auszuspülen. Aber diese schräge Haltung war nicht so super. Zum Glück hatten wir nicht zu lange, aber doch so um die 20-25 min, kam es mir vor. Dann ein bisschen abtrocknen, durchkämmen, schön alles auf eine Seite schieben und den Verband wieder drüber.

So konnte ich die Haare anschliessend ganz gut trockenföhnen. Ach, ein sehr angenehmes Gefühl so frisch gewaschene Haare!

Vor dem Schlafen habe ich noch einen sehr schönen Film auf dem IPad gesehen („im Winter ein Jahr“). Mit schiefer Brille, aber ohne wäre es nicht so gut gegangen. Hier wollte ich nicht unscharf sehen.

Heute Morgen habe ich das Ohr (während des Frühstücksfernsehens) mal gelüftet. Also gar nichts dran oder drüber. Das war sehr angenehm.

Bis Dienstag muss ich noch warten, dann kommen die Klammern raus. Und am Montag in einer Woche sollte ich schon wieder arbeiten gehen. Ich kann mir das noch gar nicht so richtig vorstellen, weil ich ja doch sehr eingeschränkt höre durch diesen Pfropf, der immer noch im Ohr steckt. So eine Art Schwamm, der einerseits verhindert, dass etwas ins Ohr kommt, was nicht rein soll und andererseits ableitet, was möglichst raus soll.

Es ist wie ein Oropax im Ohr, also das wird noch lustig, so zu arbeiten.

Mal sehen, wie lange das Teil drinbleiben muss. Ein Wechsel (nicht das Entfernen, nur ein Wechsel) ist für Dienstag in einer Woche geplant. Also 2 Wochen nach der OP.

Ein anderer relativ guter Nebeneffekt ist, dass ich nicht mehr so viel Appetit habe. Ich schmecke ja irgendwie nur noch auf der rechten Seite. Links ist der Geschmackssinn (hoffentlich nur vorläufig) abhanden gekommen. Also macht das Essen nicht mehr so viel Spass, ich esse viel kleinere Portionen und – tada – nehme ab. Juhu!! So lasse ich es mir gefallen. 🙂

Und wenn ich es weiterhin schaffe, mindestens 2 Liter pro Tag zu trinken, dann habe ich eh nicht mehr so viel Hunger.

Also im Grossen und Ganzen alles bestens. 🙂

 

liebes Tagebuch….

heute ist schon wieder der 5. des Monats und Frau Brüllen sammelt auf ihrer Seite die Erlebnisse des Tages von vielen, vielen Bloggern.

Also starten wir mal:

3:45 Uhr: ich wache auf. Vermutlich weil ich gestern schon um 21:45 eingeschlafen bin. Zum Glück bin ich aber doch noch etwas müde und schlafe wieder ein.

7:45 Uhr: uups, ist ja doch später geworden, als ich gedacht hatte. Ich muss zum Glück nicht arbeiten, denn ich bin krankgeschrieben. Die nächsten 2 Wochen.

Sohn 1 und Sohn 3 sind schon weg, der Herr des Hauses duscht. Sohn 2 schläft noch.

Ich stehe auf, füttere eine sehnsüchtige Katze, die fast am verhungern ist, und setze mich erstmal an den Tisch.

8:00 Uhr: der Herr des Hauses bietet Wundpflege an. Bei mir. Ja, gerne, er macht das sehr gut!

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Am Montag wurde ich am bzw. im Ohr operiert. Wer möchte kann gerne „Epitympanales Cholesteatom“ googeln. :-). Ich hoffe, ich habe es richtig geschrieben.

Nun habe ich noch einen dicken Verband mit Kompressen am Ohr und muss Antibiotika-Tropfen hinein träufeln. Ein Schnitt geht recht grosszügig einmal hinter dem Ohr durch und ist mit Klammern zusammengetackert. Die bleiben noch bis nächste Woche drin. Aber bis dahin muss eben immer mal wieder die Kompresse gewechselt werden, die Tropfen gegeben werden usw., was alleine nicht so einfach ist, weil man sich selbst ja nun nicht so optimal aufs Ohr sehen kann.

Diese Aufgabe hat der Herr des Hauses übernommen, zumindest morgens und abends.

Er macht für mich ein Foto von meinem Ohr, damit ich die riesige Narbe auch mal sehen kann. Dieses Foto teile ich lieber nicht…

8:20 Uhr: Ich frühstücke.

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Lecker, Paracetamol zum Frühstück….

 

Aber danach gibt’s dann doch noch was Richtiges.

Beim Kauen schnurpst und schlonzt es im Ohr, das ist irgendwie komisch unangenehm und ich getraue mich nicht so richtig, zuzubeissen. Daher esse ich eher wie so eine ältere Dame ohne Gebiss….

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Alles da, was es für ein gelungenes Frühstück braucht. 🙂

 

8:45 Uhr: jetzt gehe ich mal duschen. Die Challenge „Haare waschen, ohne dass das Ohr nass wird“ hebe ich mir noch ein paar Tage auf. Wie Sohn 1 dazu sehr treffend bemerkte „als wir eine Woche in den Bergen wandern waren, hast du auch die Haare nicht gewaschen.“ Recht hat er. Haare waschen wird total überbewertet!!

ab 9:00 Uhr: jetzt wird es schon etwas langweilig. Ich kann einerseits nicht wirklich viel machen, also den Haushalt und das Einkaufen und so überlasse ich vorerst noch dem Herrn des Hauses, aber andererseits fühle ich mich ja nicht so todkrank, dass ich im Bett liegen müsste.

Ich blättere die Broschüre durch, die ich im Spital bekommen habe.

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Ich fülle mir meine 0.75l-Wasserflasche, damit die Nieren es leichter haben mit den Schmerzmitteln. Ich nehme mir vor, die Flasche mindestens 3x leerzutrinken.

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ca. 9:30 Uhr: ich esse mal einen Joghurt. Eine der Nebenwirkungen/Risiken dieser Operation ist, dass der Geschmackssinn vorübergehend abhanden kommen kann. Ich esse also alles auf der rechten Seite, denn da ist der Geschmackssinn noch vorhanden. Links schmecke ich nichts. 😦

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bis ca. 10:30: ich setze mich auf’s Sofa und lese das Internet leer. Meine Brille hat links kein Ohr mehr, über das ich den Bügel legen könnte. Also das Ohr ist natürlich noch da, aber es ist unter dem Verband versteckt. So hängt meine Brille mehr schlecht als recht schief auf meiner Nase und dem rechten Ohr. Das macht auf die Dauer ein bisschen Kopfschmerzen.

Trotzdem beschliesse ich, wenigstens die Rechnungen zu bezahlen, die fällig sind.

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Hui, wenn man also mit 115 statt mit 100 über die Autobahn brettert, kann das trotz Toleranzabzug ziemlich teuer werden….

Zum Glück war’s der Herr des Hauses und nicht ich. Ich fahre nämlich immer (!!!) anständig. 🙂

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Kurz vor 11: Sohn 3 kommt aus der Schule, Sohn 2 ist inzwischen aufgestanden. Sohn 3 verabschiedet sich aber gleich wieder, denn er möchte mit 2 Freunden nach Basel, um Pokémons zu fangen. Okay, ist das also wieder erwacht, das Fieber. Na besser in reallife mit Freunden unterwegs als vorm Computer bei dem schönen Wetter heute.

Mittag wird er also irgendwo in der Stadt essen, Sohn 2 hat ja gerade erst gefrühstückt, ich habe wegen fehlendem Geschmack auch nicht so Appetit, also fällt das Mittagessen aus.

12:00 Uhr: jetzt lege ich mich vielleicht doch noch eine Runde auf’s Sofa und mache eine kleine Pause. Das ist das blöde an Schmerzmitteln, finde ich. Man spürt nicht mehr, wie es dem Körper geht. Man fühlt sich so fit, ist es aber vermutlich noch gar nicht.

Also Zwangspause jetzt.

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13:00 Uhr: ich muss eine Kleinigkeit essen, obwohl ich wirklich keinen Appetit habe. Aber der Magen grummelt, also habe ich wohl Hunger.

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es schmeckt besser, als es aussieht. Also zumindest auf der rechten Seite im Mund.

 

Ich wärme Reste vom Wochenende auf. Quinoa-Gemüse-Bällchen. Nur sind es bei mir leider keine Bällchen sonder Flatschen geworden. Geschmacklich aber tadellos. 🙂

13:30 Uhr: ich habe die zweite 0.75l-Flasche geleert. Ich lobe mich selbst.

Bis 14:00 Uhr hänge ich doch wieder auf dem Sofa herum, Sohn 3 kommt vom Pokémon-jagen zurück, Sohn 1 kommt aus der Schule zurück.

Ich lege mich aufs Bett, stelle einen kleinen Spiegel auf und tröpfle mir mühsam 5 Tropfen Antibiotika ins Ohr. Viel mehr mache ich nicht. Den Kompressenwechsel überlasse ich gern wieder dem Herrn des Hauses heute Abend, weil er dann viel mehr Übersicht hat.

14:30 Uhr: ich werfe noch 2 Schmerztabletten ein. Ich, die ich sonst nie irgendwas einwerfe, komme mir schon komisch dabei vor. Aber es ziept eben doch im Ohr und so ist es dann wohl besser.

Gegen 15:30 Uhr: nun gönne ich mir noch einen Nachmittagskaffee aus der neuen Maschine.

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Die alte Maschine war vor ein paar Tagen kaputt gegangen, sie war zwar erst 1.5 Jahre alt, glaube ich, aber sie war unglaublich laut und plötzlich lief das Wasser innen irgendwo durch, aber nicht mehr durch die Kapsel und schon gar nicht mehr in die Tasse.

Durch den Kauf der Kapseln sammle ich ständig Punkte, die ich dann wieder in Kaffeemaschinen investieren kann. So bekam ich diese hier für 0.- Franken.

Die alte hatte ich auch schon nur über Punkte bezogen, ich hoffe aber, dass das nicht der Grund für ihre kurze Lebensdauer war.

Zum Kaffee dann noch was Süsses.

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Schmeckt leider auch nicht, so ohne Geschmackssinn. Blöd.

 

Gegen 16:00 Uhr: es ist furchtbar langweilig. Ich beschliesse über Spotify einen Podcast zu hören. Dazu lege ich mich ins Bett, das Phone neben mein rechtes Ohr und los gehts.

Ich höre 6 Folgen über irgendsoeinen Schweizer, der eine kriminelle Laufbahn, mit Gefängnis, Bordell, Drogen, usw, eingeschlagen hat. Nun mit 60 zieht er Bilanz. Nicht ganz uninteressant, aber ich vermute (und die beiden Journalistinnen auch), er erzählt nicht immer die ganze Wahrheit.

So kann ich aber doch 3 Stunden hören und nun ist es schon 19:00 Uhr und wir warten sehnsüchtig auf den Herrn des Hauses, der hoffentlich eingekauft hat und gleich ein leckeres Z’Nacht zaubern wird.

Danach mache ich wahrscheinlich nicht mehr sehr lange, lasse den Herrn des Hauses noch die Wunde versorgen und nehme nochmal 2 Tabletten für die Nacht.

Also dann, bis zum nächsten Mal, danke für’s Lesen und Mögen und habt eine schöne Restwoche. 🙂

 

Und sonst so?

Am Donnerstag kam das langersehnte Gewitter mit Regen, aber auch mit Sonne. Gerade als es aufhörte zu regnen, denn lang dauerte es leider nicht, machte ich mich auf den Heimweg.

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Doppelregenbogen

Ich schleppe natürlich nicht andauernd meine Spiegelreflex-Kamera mit mit herum, darum wurde es nur so ein blasses Handy-Foto. In echt war der Kontrast viel krasser und die Farben des Regenbogens viel leuchtender.

Dafür konnte ich mit dem Handy aber immerhin ein Panorama machen, der Regenbogen war nämlich so gross, dass er auf ein normales Bild gar nicht draufpasste.

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Inzwischen haben die Jungs ein Alter erreicht, wo sie – besonders in den Ferien – weit später als wir Eltern ins Bett gehen. Darum schreiben sie dann manchmal nachts kleine Nachrichten, die wir morgens dann – da stehen wir nämlich auch viel früher auf als sie – finden.

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Das ist insofern blöd, dass wir die Jacken im Moment gar nicht brauchen. Falls sich die Spinne dort also wohlfühlen sollte, …….

Unter dem Zettel lag noch der Staubsauger. Sie hatten dann aber gemeinsam entschieden, dass man nachts um halb drei lieber nicht saugen sollte….

Tja, ich hoffe, dass wir uns im Herbst daran noch erinnern, wenn wir das erste mal zu den Jacken greifen müssen!!

 

Der Vorgarten ist ein Trauerspiel…..

So schön hatte ich mal ein paar Sachen gepflanzt, (guckst du hier ein bisschen runter scrollen, dann kommt ein Bild) so traurig sieht es jetzt aus.

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Die zweite violette Pflanze haben sich offenbar die Schnecken einverleibt. Von dieser Priemel ist nichts mehr übrig. Löwenzahn macht sich breit.

Hatte ich schon mal erwähnt, dass gärtnern nicht so gerade meine Kernkompetenz ist?

Wenigstens lässt uns der Apfelbaum dieses Jahr nicht im Stich. Letztes Jahr trug er 3 Äpfel. Glaube ich. Vielleicht waren es auch 5.

Das holt er dieses Jahr alles nach. So richtig schön und genormt sind die Äpfel natürlich nicht. Ich würde jetzt nicht einfach so herzhaft reinbeissen, denn der eine oder andere Wurm grinste mich beim Aufschneiden schon an.

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Für lecker Apfelkuchen reicht es aber allemal. Heute mit Hefeteig und Streuseln.

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Wir setzten uns alle mit unseren Tellern und einer grossen Portion Schlagsahne auf die Terrasse, aber ich flüchtete nach wenigen Minuten vor einer Wespe wieder ins Haus. Die Wespen werden sicher durch die Äpfel angelockt, die täglich vom Baum fallen und im Gras dann so vor sich hin gammeln.

Ausserdem ist unsere Obstschale auf den Terrassentisch umgezogen, damit in der Küche die Fruchtfliegen nichts mehr finden.

Was das angeht, bin ich doch wieder froh, wenn es etwas kühler wird und die Wespen wieder irgendwohin verschwunden sind.

 

Und was lese ich gerade?

Also noch lese ich „Kommisar Kluftinger“, den ersten Teil auf dem Ipad. Ich mische immer ein paar E-Books und Papierbücher.

Von meinen Kolleginnen in der Sprachschule habe ich einen Büchergutschein bekommen und da ich zufällig für die Schule in dem Buchladen etwas holen musste, nahm ich die Gelegenheit wahr, um ein paar Bücher für mich auszuwählen.

Ich lese hinten, ich lese die ersten 4-5 Sätze und wenn mir das gefällt, kaufe ich das Buch.

Manchmal blättere ich noch kurz in die Mitte und lese quer, damit mir nicht der Fehler passiert, dass ich am Ende doch ein Buch erwischt habe, in dem die Protagonisten alle gut gebaut und durchtrainiert, mit langen, lockigen und/oder dichten Haaren (sucht euch was aus) gesegnet sind und Karriere ohne Ende gemacht haben. Und dann finden sie die Liebe ihres Lebens. (mit den selben Äusserlichkeiten)

Darum habe ich mich für diese hier entschieden. 🙂

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So, jetzt wage ich mich ohne Kuchen, aber mit IPad wieder raus auf die Terrasse, um noch ein bisschen frische Luft zu schnappen.

Wegen der kranken Katze, die im Moment auf keinen Fall raus sollte, bleiben hier alle Fenster und Türen geschlossen. Das wird auf die Dauer etwas stickig…. Wir lüften jetzt immer durch die heruntergelassenen Rolläden. Das ist natürlich nicht das selbe.

Am Dienstag bin ich nochmal beim Tierarzt und vielleicht kann sie dann wenigsten diesen blöden Trichter abnehmen. Wir hoffen sehr!

In diesem Sinne euch allen noch ein schönes Wochenende. 🙂

Die Katze ist zurück

Heute Morgen, nach mindestens einer Woche Abwesenheit kam endlich die Katze wieder nach Hause. Leider (aber wie befürchtet) nicht mehr so ganz heile.

Mein zweiter Griff (der erste streichelte die Katze) ging zum Telefon, um einen kurzfristigen Termin beim Tierarzt zu bekommen, denn sie hatte so gut wie kein Fell mehr an den Ohren. Alles blutig gekratzt.

Nun also so. Für ebenfalls mindestens eine Woche. Sie hasst es natürlich.

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arme schwarze Katze…..

Keiner weiss so richtig, was sie hat. Sie hat das nur den Sommer über. Im Winter hat sie nichts an der Haut. Alles in Ordnung. Sobald es wärmer wird, fangen die Ausschläge an. Wir haben von Schulmedizin bis Homöopathie schon alles durch. Selbst Akupunktur haben wir schon probiert. 4 verschiedene Ärzte haben es schon versucht.

Bis jetzt alles erfolglos. Im nächsten Sommer geht es vermutlich wieder von vorne los. 😦

Heute war ich bei einer 5. Ärztin. Zwar die gleiche Praxis, aber diesmal eine Frau statt eines Mannes. Mal sehen. 2 Spritzen, Wunden desinfiziert, der Kragen, nächster Termin in einer Woche.

 

Und jetzt: krasser Themenwechsel (sorry dafür 🙂 )

Trotz allem wollte ich dieses Bild hier unbedingt noch kurz zeigen: Gender-Schlagsahne.

 

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Naja, ok, es geht um Fett und Halbfett, nicht um Mann oder Frau. Beide sind ohne Zucker, aber die rosane ist die fette…. hm, was sagt uns das? 😉

Es gibt übrigens auch noch eine mit Zucker. Die ist dann rot. Also geschlechtsneutral?

Einen schönen Tag wünsche ich euch.

der 5.8.

Oh je, jetzt habe ich echt seit dem letzten 5. nicht mehr geschrieben. Gut, es waren Ferien dazwischen, aber trotzdem, ich faule Socke….

Na, wie auch immer. Frau Brüllen sammelt wie jeden Monat die Tagebücher der Blogger und heute Abend ab 18:00 Uhr kann, wer will, hier nachgucken, was die anderen so schreiben.

Mein Tag beginnt heute bereits um 5:00 Uhr (ich habe extra auf die Uhr geschaut), als mich die Katze durch lautes Maunzen weckt. Ich versuche, sie zu ignorieren, aber ich bin jetzt wach, muss dann natürlich auch gleich auf’s Klo und was soll’s, stehe ich also mal kurz auf.

Die Katze begleitet mich auf die Toilette, damit sie mich nicht verpasst, falls ich doch runtergehen sollte, um sie zu füttern. Was ich dann auch tue. Ich füttere sie, mache möglichst wenig Licht, um nicht immer wacher zu werden, was aber nicht gelingt.

(ich schreibe nur von einer Katze, weil die andere leider seit ca. 1 Woche nicht mehr aufgetaucht ist. Wir hoffen natürlich, dass ihr nichts passiert ist, aber bei der Hitze bin ich nicht sicher, wie sie ohne Essen und Trinken überleben soll. Oder sie hat sich woanders einquartiert. Wir müssen demnächst mal Zettel aufhängen vielleicht.)

Wieder im Bett kann ich nicht wieder einschlafen und lese ein bisschen auf dem IPad. (mein Geburtstagsgeschenk. Also das IPad, nicht das Buch 🙂 )

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„Töchter“ von Lucy Fricke. Kann ich sehr empfehlen!!

Um halb sieben schlafe ich tatsächlich nochmal kurz ein. Das Buch ist super, aber Lesen generell macht mich oft sehr müde. Vor allem, wenn ich um 5:00 Uhr geweckt worden bin.

Bis um 8:00 Uhr kann ich schlafen, das reicht. Ich stehe auf, ich bin die einzige um diese Uhrzeit.

Als erstes reisse ich mal alle Fenster auf. Im Haus haben wir 27° Grad, draussen sind angenehm frische 21°. Leider wird das nicht reichen, um das Haus abzukühlen.

Dann mache ich mir ein kleines Frühstück. Die Spülmaschine lasse ich in Ruhe, die kann ich später noch ausräumen.

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Brötchen von gestern. Aber sie sind so gut, dass sie auch heute noch schmecken!

 

Ich nehme mir das IPad mit in den Garten und geniesse die frische, kühle Luft. Das Buch ist wirklich gut und ich lese es aus. Es ist also, wenn gerade Wochenende ist und nichts anderes ansteht, in gut 2 Tagen zu lesen.

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Auf dem Tisch zappeln die beiden Gesellen um die Wette. Ich hatte sie so aus Spass mal für wenig Geld mehr oder weniger vom Ramsch-Grabbel-Tisch im Supermarkt mitgenommen. Seit dem stehen sie nun da auf dem Tisch und sobald es hell wird, fangen sie an zu wackeln. Ja nun, wem’s gefällt….

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Die Sonne fängt an zu drücken, ich fahre die Markise aus, aber leider kommen auch die Wespen. Das nervt ziemlich und ich gehe wieder rein ins nicht wirklich kühle Wohnzimmer.

Gegen 10:00 Uhr gehe ich mal duschen. (der Garten ist so zugewachsen, da kann ich problemlos im Pyjama draussen sitzen.) Der Herr des Hauses ist auch wach, macht sich ein Frühstück, die Söhne haben noch keine Lust aufzustehen. Die Zeiten des gemeinsamen Sonntagsfrühstücks so gegen 9:00 oder 10:00 Uhr sind mit Teenagern Ü14 definitiv vorbei. Wir haben die gemeinsamen Mahlzeiten auf den Abend verlegt. Da sind die Chancen grösser, dass mal alle anwesend sind.

Nach der Dusche hole ich die Sonntagszeitung aus dem Briefkasten, setze mich wieder in den Garten und esse eine Art zweites Frühstück. Apfelmus aus den ständig herunterfallenden Äpfeln im Garten. 2 Kuchen habe ich schon gebacken, gestern habe ich nun mal Apfelmus gekocht. Mir gehen langsam die Ideen aus.

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Lecker, aber ziemlich süss. Da ist mir wohl etwas zu viel Zucker reingeraten….

Der Herr des Hauses hat aus Plastikflaschen Wespenfallen gebastelt und wir haben ein paar faule, ungeniessbare Äpfel weit weg vom Tisch in so einem Garten-Abfall-Dingens aufgestellt. Da fliegen sie jetzt hin, die blöden Viecher.

So, jetzt ist es kurz vor 13:00 Uhr und die Jungs sind immer noch nicht aufgestanden. So sparen wir uns eine Mahlzeit, nämlich das Mittagessen. 🙂

Alle Fenster sind inzwischen wieder verschlossen, die Rolläden sind unten und wir haben draussen bereits 30° Grad erreicht. Jetzt nur nicht zu viel bewegen. 🙂

So langsam trudeln die Jungs im Wohnzimmer ein und machen sich ein Frühstück/Mittag.

Ich wärme mir Reis mit Curryhuhn von gestern auf.

Dann bin es doch ich, die die Spülmaschine ausräumt. Von alleine macht sie es nicht und auch sonst niemand in der Familie. Jedenfalls nicht heute.

Ausserdem suche ich aus allen Zimmern die Wäschekörbe zusammen und leere sie in den grossen Wäschekorb, den ich zur Waschmaschine trage. Ich starte eine erste Maschine.

Wir liegen alle mehr oder weniger schlapp herum und hoffen, dass es bald etwas abkühlt. Der Herr des Hauses macht sich auf, um ein paar Runden im Rhein zu schwimmen. Vielmehr zu dümpeln, denn mit 25° Grad Wassertemperatur und ziemlich niedrigem Pegel kommt man offenbar überhaupt nicht mehr vorwärts. Ist fast schon wie in einem See. 🙂

Ich genehmige mir ein Stück Apfelkuchen, wie oben schon erwähnt, aus Äpfeln, die momentan andauernd vom Baum fallen. Er wirft Ballast ab. Als der Herr des Hauses gestern mal kräftig am Stamm schüttelte, da wurde er fast erschlagen vor lauter Apfel-Hagel.

 

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uups, fast vergessen, ein Foto zu machen. So lecker war’s, da war beinah schon alles weg.

Weil ich ein neues Buch brauche, lade ich mir den ersten Fall von Kommissar Kluftinger herunter auf mein IPad. Das fängt ganz gut an. Inzwischen sind sie schon bei Band 10 glaube ich. Ich bin da etwas spät dran….

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Tja, und sonst so?

Ich hänge die erste Ladung Wäsche in den Garten, starte die zweite Maschine, habe keine Ahnung, was ich am Abend kochen soll (WARMES Essen???) und lege mich einfach wieder mit dem Kluftinger auf’s Sofa.

Später hänge ich noch eine Ladung Wäsche auf, werde vielleicht noch den Tatort gucken (hier kann ich den Luzerner Tatort auf Schweizerdeutsch sehen, die drehen ja immer 2 Versionen) und dann bin ich vermutlich so müde (5:00 Uhr geweckt werden hinterlässt halt schon Spuren), dass ich einfach versuchen werde, zu schlafen. 🙂

Ich wünsche euch schon mal eine schöne neue Woche, weniger Hitze, dafür ein bisschen Regen und Sonne im Wechsel.

Merci für’s Lesen.

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