Eierläset

Ja, Ostern ist eigentlich schon vorbei, aber das Eierläset findet trotzdem erst an diesem Sonntag statt. Am letzten Sonntag hätten die Leute vermutlich keine Zeit gehabt und der religiöse Aspekt fehlt hier glaube ich auch völlig.

Keine Ahnung, ob das andere Länder auch machen und ob das in der ganzen Schweiz bekannt ist, oder nur in vereinzelten Gemeinden.

In der Nachbargemeinde findet es jedenfalls traditionell heute nun schon zum über hundertsten mal statt und nachdem Sohn 1 und auch Sohn 2 schon mitmachen mussten durften, war dieses Jahr nun mal Sohn 3 an der Reihe.

Meistens sind es Fussballclubs, die Pfadfinder, Schwinger (Wikipedia hilft da weiter) oder sonstige Sportvereine, die da teilnehmen.

Am Tag vorher werden Eier „gesammelt“, das heisst man wird vor dem Supermarkt angesprochen, ob man nicht eine Packung Eier oder ein bisschen Geld für das Eierläset spenden möchte.

Dann werden die Eier (roh natürlich) schön säuberlich in kleine Nester aus Sägemehl gelegt, jeweils in drei Reihen.

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Die farbigen Eier sind so Begrenzungseier und in den Körbchen ist Nachschub oder Ersatz, falls ein Ei kaputt geht.

Wie lang die Strecke ist, kann ich nur schätzen und da bin ich nicht so gut, aber 50m sind es mindestens. Am Ende der Strecke gibt es eine Linie auf dem Boden, die man nicht übertreten darf. Und von dort aus muss das rohe Ei dann geworfen werden. Das sind nochmal mindestens 4-5 Meter.

Die Teilnehmer laufen also los, nehmen ein Ei, rennen damit bis zur Linie, werfen das Ei, rennen zurück, nehmen das nächste, rennen, werfen, usw. Bis eine bestimmte Anzahl Eier geworfen worden ist. Geht ein Ei kaputt, wird ein neues ins Nest gelegt und der Teilnehmer muss noch einmal laufen.

Die Kinder laufen nur ein oder zweimal, die Erwachsenen später müssen die Strecke bis zu 5 mal oder mehr (bin nicht ganz sicher) laufen.

Am Ende der Strecke kommen die Fänger ins Spiel. Der „Stadionsprecher“ nannte sie immer „Wannier“, aber französisch ausgesprochen, also Wannjee. Sie müssen versuchen, die Eier mit Hilfe dieser Körbe (Wannen??) zu fangen. In den Körben befindet sich Weizenspreu oder etwas ähnliches, damit die Eier, falls sie gefangen werden, nicht kaputt gehen.

Je schwungvoller der Wannier versucht, die Eier zu fangen, desto grösser ist das Risiko, dass die Zuschauer, die zu nahe stehen, eine Ladung Spreu abbekommen. Aber das ist immer noch besser, als ein Ei, das auf Abwege geraten ist….. und es kommen relativ viele Eier auf Abwege, denn ein Ei ist oval…..

 

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Hier ist der Korb noch ganz sauber, aber später hat er viele Spuren von nicht sauber gefangenen Eiern.

 

Das ist echt eine lustige Sache und je mehr Eier im Zuschauerraum landen, desto lustiger ist es eigentlich. Und je länger die Teilnehmer schon gelaufen sind, desto müder werden sie und desto schräger werden die Flugbahnen. 🙂

Von den nicht kaputt gegangenen Eiern und denen, die gar nicht zum Einsatz kamen, werden an einem Stand diverse Eierspeisen, wie Spiegelei oder Rührei gemacht. Die gibt’s dann umsonst. Man kann aber auch Bratwurst oder Kuchen essen. Das kostet dann aber.

Sohn 3 ist mit seinem Team zweiter geworden und wir hatten einen sonnigen, lustigen Sonntagnachmittag. 🙂

 

P.S.: ich kenne die Statistik nicht, wie viele Eier da so zerdeppert werden, einfach nur zum Spass und ja, an die armen Hühner denke ich in dem Moment auch nur am Rande. :-/

Effizienz

Seit letztem Dienstag bin ich Strohwitwe. Und zwar so richtig komplett. Also die Söhne sind auch weg. Die Männer machen einen Wohnmobiltrip irgendwo Richtung Südfrankreich.

Und einer meiner grösseren Wünsche seit einiger Zeit wurde mir erfüllt, ich bin für eine Woche, nämlich noch bis Dienstag, ganz allein zu Hause.

Wenn ich davon erzähle, gibt es die, die mit mir zusammen jubeln, ältere Damen, die mir sagen, „ja, das habe ich früher auch immer wieder mal gebraucht….“ oder auch gleichalte Frauen, die mich beneiden um diesen Luxus. Es gibt aber auch welche, die es nicht verstehen. Eher die Männer…. oder jüngere Frauen, die gerade erst relativ frisch Mutter geworden sind oder noch nicht mal Kinder haben.

Naja, wie auch immer. Für mich ist diese Unabhängigkeit, vor allem zeitlich, extrem angenehm. Ich muss nicht immer auf die Uhr schauen, wie spät es ist, ob nicht irgendein Kind nach Hause kommt, Hunger hat, irgendwohin gefahren werden muss oder sonst irgendetwas braucht. Ok, ich gebe zu, sie sind schon ziemlich selbständig und ich muss auch nicht mehr so viel fahren, aber die Essenszeiten sind doch immer noch sehr präsent.

Am Freitag war erstmal aufräumen angesagt, weil ich vor lauter Arbeit in den ersten zwei Tagen zu gar nichts gekommen bin. Das Bad ist jetzt gewischt, die Küche auch, der Tisch ist ordentlich und ich habe auch gleich noch all meine losen Arbeitsblätter und die Bücher und Ausdrucke und, und, und ordentlich weggeräumt.

Heute, am Samstag, hatte ich mir 4 Dinge vorgenommen: IKEA, ein Gartencenter, Supermarkt und Shopping in Basel.

Das Gartencenter habe ich wegen schlechten Wetters gestrichen, denn da werde ich eh nicht im Garten wurschteln.

Apropos wurschteln: besser wuseln. Gerade eben wuselte eine minikleine Maus unter dem Tisch durch, an der Wand entlang und war grad wieder weg. Die hatte die eine Katze mir heute morgen „geschenkt“, aber ich wollte sie nicht und die Katze wollte sie auch nicht mehr. Und die Maus ergriff die Chance unserer Uneinigkeit und huschte irgendwohin. Wozu haben wir Katzen, wenn wir andauernd Mäuse im Haus haben???

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Sie ist total putzig !! 🙂 Aber auch lebensmüde, vergeht sich gerade am Katzenfutter….. leider ist sie zu schnell, ich kann sie nicht fangen……

Ok, zurück zum Thema. Ich hatte also nur noch 3 Dinge vor. Und nun kommt endlich (!) der Bezug zum Titel dieses heutigen Eintrags, ich war extrem (wirklich EXTREM) effizient.

Bevor ich losfuhr, nahm ich noch das Altpapier, das Altglas und das Aluminium mit und packte sogar noch einen ausgeliehenen Film ein. Ist übrigens ein Superfilm!!! „Phantastische Tierwesen und wo sie zu finden sind“ Echt empfehlenswert. Und man muss auch nicht Harry Potter dazu gelesen haben. Und Edward Redmayne liebe ich ja eh ohne Ende….

Also. Ich brachte den Film zurück zur Bibliothek, dann das Recycling-Zeugs weg und dann fuhr ich zu IKEA. War übrigens wider Erwarten total leer. Sehr gut.

Dort erstand ich ein paar Sachen….. 🙂

 

Zum Beispiel dieses kleine Klapptischchen, dass ich, wenn das Wetter wieder besser wird, im Garten neben dem Liegestuhl oder auch neben den anderen Stühlen, je nach dem wo ich sitze, aufklappen werde, um Kaffee, Bücher oder Kekse darauf zu platzieren.

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und weil Ostern ist, dekorativ mit Ostertasse.

Ausserdem purzelte einfach so noch diese wunderschöne Schale in meinen Wagen, die ab sofort unser Obst beherbergen wird. Im Moment leben hier nur 3 Äpfel, weil ich ja alleine bin, aber das ändert sich ja wieder.

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Neben meinem Lieblingssessel, dem gelben, gab es bisher kein richtiges Licht und so musste auch dieses Lämpchen noch mit in den Wagen.

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so eine schöne Lampe. Und sie macht auch ganz schöne Schattenbilder an der Wand.

Und damit es beim Lesen im Lieblingssessel dann später nicht zu ungemütlich wird, und weil wir ja auch nicht mehr die Jüngsten sind, bastelte ich noch diese Fuss-Ablage zusammen. Liebevoll eingepackte Beinchen.

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Die Anleitung ist absolut idiotensicher, was soll man bei 4 Beinchen, an denen schon die Schrauben festgemacht sind und 4 passenden Löchern auch gross falsch machen?

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Tja, und nun kann der Lesespass beginnen! Beinahe hätte ich noch ein kuscheliges Lammfell für den Sessel gekauft, aber da konnte ich mich gerade noch zusammenreissen…. 🙂

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Ich habe Krümel auf der Hose…… Ihr sollt aber das Fussteil angucken! 🙂

Und als ich am Freitag mal kurz in der Bibliothek war, gab mir die Bibliothekarin noch 3 Bücher mit, „die eh niemand liest. Kannste behalten, solange du willst.“ 🙂

Nun bin ich fast ein bisschen überfordert. Das von TC Boyle und Anna Gavalda muss ich recht bald wieder abgeben. Das von Nino Haratischwili ist aber am verlockendsten. Im Moment lese ich also irgendwie drei Bücher parallel…..

Die beiden unteren kann ich noch ein bisschen aufheben. „Ein wenig Leben“ könnte ziemlich heftig sein, das andere kenne ich gar nicht. Mal sehen.

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Auf dem Rückweg von IKEA fuhr ich direkt in die Stadt, denn der Herr des Hauses hat dort ja praktischerweise einen Parkplatz.

Ich brauche Schuhe! Normalerweise trage ich jeweils ein Paar Schuhe im Sommer und eins im Winter. Bin da also echt anspruchslos.

Nun ist es aber so gekommen, dass ich ja in der Sprachschule seit Anfang des Jahres vermehrt an der Rezeption arbeite und neulich sagte man mir – im Sommer mit so Turnschuhähnlichem Schuhwerk unterwegs – es gäbe an der Front eine Kleiderordnung und da gehörten Turnschuhe nicht dazu. Jeans übrigens auch nicht, aber das ist eine andere Baustelle.

Also müssen jetzt andere Schuhe her.

Und voilà, ich präsentiere:

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Ich mutiere zur Rezeptions-Tussi. Tja, da muss ich wohl durch und das war das höchste der Gefühle. Hochhackig geht für mich gar nicht und alles andere sieht so nach „alte Oma“-Schuh aus.

Und weil ich nun schon mal da war, kaufte ich auch noch ein paar Oberteile und gönnte mir, weil ich gerade so im Kaufrausch in Kauflaune war, noch ein neues Armband.

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Im Supermarkt hatte ich leider ziemlichen Hunger, was ja eher nicht so optimal ist, wenn man einkaufen geht, aber auch hier blieb ich einigermassen standhaft. Neben 2 Fertiggerichten (für mich alleine mache ich also kein grosses Gekoche) kaufte ich aber immerhin noch grüne Spargelspitzen und Erdbeeren. Ein bisschen gesund muss schon sein. 😉

So, und jetzt muss ich sehen, ob ich die Maus nicht doch noch erwische. Denn ich meine, sie spielt echt mir ihrem Leben, wenn sie hier im Haus bleibt. Ich würde sie ja retten und in die Freiheit der Felder und Wiesen entlassen, aber sie versteht mich leider nicht.

Ich wünsche euch schöne Osterfeiertage und ein bisschen besseres Wetter als ich es hier heute habe.

Macht’s gut. 🙂

P.S.: ich sitze im Sessel und schreibe diesen blog und immer wieder höre ich die Maus in der Küche, es klappert in den Trockenfutter-Schälchen. Ich pirsche mich mucksmäuschenstill (haha, Wortwitz 🙂 ) auf Socken Richtung Küche, bewaffnet mit dem iPhone, aber jedesmal, wenn ich um die Ecke linse, huscht die Maus wie der Blitz unter den Kühlschrank. Mann!! Nicht mal mit der Kamera kann ich sie einfangen. Mist!

kann’s nicht abwarten :-)

So eine Spiegelreflex-Kamera macht ja nun doch viel schönere Fotos als so ein Smartphone. Auch wenn es ein iPhone ist… 🙂

Nur manchmal ist sie mir einfach zu gross und zu schwer, darum mache ich die meisten Fotos eben doch mit dem Phone. Aber heute, hier so Anfang Mai im Garten, da kann ich ja auch mal wieder die grosse Kamera auspacken.

Der Garten im Frühling:

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Die Ameise auf dem Kirschlorbeer finde ich nicht ganz so lustig, weiss aber auch nicht, ob das jetzt sooooo schlimm ist, dass ich etwas dagegen machen müsste. Erst mal leben lassen, gell. 🙂

Man glaubt gar nicht, wie viele verschiedene Pflanzen in so einen Mini-Garten passen. Und die vielen Gänseblümchen auf dem Rasen habe ich ganz vergessen zu fotografieren. Von der Terrassentür bis zum Zaun komme ich in maximal 4 Schritten. Einmal quer über den Rasen laufe ich vielleicht 6 Schritte. Und das ist alles. Klein, aber fein. Oder so. 🙂

Ansonsten stellt euch dazu fröhliches Vogelgezwitscher vor, die Insekten summen und brummen und dann noch …..

pämm! …….. bamm! …….. peng! ……… knall! ……. pämm! ……. und so weiter und so weiter. 😦

Der Schiessplatz ist nicht weit. Und an sehr vielen Sonntagen wird hier herumgealbert.(nein, Autokorrektur, nicht gealbert – ich meinte tatsächlich geballert!)

Aber das geht vorbei und irgendwie gewöhnt man sich dran. Man gewöhnt sich ja auch mehr oder weniger an Fluglärm, Bahnlärm, Autobahnlärm oder ähnliches auf der Welt. Und die Ballerei ist ja zum Glück nicht jeden Tag, also kann ich es ertragen.

Einen schönen Sonntag wünsch ich euch 🙂

ach, was für ein schöner Sonntag

Heute wird sicher ein wunderschöner Tag. Also wettertechnisch. Sonst vielleicht auch, aber das kann ich nicht so gut voraussehen wie das Wetter. 🙂

Der Himmel ist schon strahlendblau und die Sonne blinzelt auch schon ins Wohnzimmer. Hier sitze ich bereits seit ca. 7:00 Uhr. Das ist einfach mein Rhythmus und ich kann es nur schlecht ändern. Da muss ich schon 2 Wochen am Stück Ferien haben. Dann verschiebt sich langsam alles ein bisschen nach hinten.

Aber Montag bis Freitag zwischen 6 und halb 7 aufstehen, aber dann am Wochenende bis 10 schlafen, das geht nicht (mehr).

Naja, dafür ist mein Wochenende länger. Ätsch 🙂

Ich habe also gegen 7 schon mein erstes, gemütliches Frühstück und den ersten Kaffee genossen, auch schon eine Ladung Wäsche zusammengelegt, eine neue Maschine angeschmissen und ein bisschen das Internet leergelesen.

Nachher werde ich mal mit der Kamera ein bisschen im Garten herumwuseln. Überall drücken die Knospen und Blätter durch in zartestem hellgrün. Das zeige ich euch dann später. Vielleicht noch heute Abend und sonst eben morgen. 🙂

Jetzt ist es gleich halb 10, der Herr des Hauses steht langsam auf (der kann das interessanterweise besser, am Wochenende einfach länger schlafen) und vielleicht kommt auch der eine oder andere Sohn bald zum Frühstück nach unten.

Ich hoffe, bei euch ist es heute auch so schön und ihr könnt die herrliche Frühlingssonne geniessen!

Macht’s gut und bis später. 🙂

das vierte mal der fünfte

Es ist der 5.4. und das heisst mal wieder Tagebuchbloggen bei Frau Brüllen, also los geht’s:

irgendwann mitten in der Nacht werde ich wach, weil ein fürchterlich lautes Gepladder auf das Dachfenster donnert. Ich vermute, es muss so irgendwann zwischen 3 und 5 sein, gucke aber lieber nicht auf die Uhr.

Kurz nach 5 schwingt sich der Herr des Hauses aus dem Bett und ich denke noch „oh nein, der blockiert mir jetzt hoffentlich nicht das Bad…..“

„stehst du schon auf?“ frage ich also, aber er winkt nur ab. „schlaf ruhig weiter“.

Soso. Kurz bevor ich dann selber aufstehen muss, nämlich kurz vor halb sechs, höre ich, wie die Badezimmertür geschlossen wird…… na super!

Ich klopfe ganz vorsichtig und siehe da, der Herr des Hauses ist direkt auf dem Weg unter die Dusche. Und ich???

„du kannst ja dann um sechs“ schlägt er vor. Tja, um sechs steht Sohn 2 auf. Und um Viertel vor sieben dann Sohn 3. (Sohn 1 weilt gerade in Berlin, das sollte alles eigentlich etwas entspannen am Morgen, aber offensichtlich nicht…..)

Der Herr des Hauses verspricht, sich zu beeilen.

Jetzt ist es bereits 20 vor sechs. Ich habe die Katzen gefüttert und sie unten aus dem Haus gelassen, zumindest die eine. Die andere will vermutlich lieber schlafen. Der Tisch ist gedeckt und ich fange schon mal an zu schreiben. Irgendwie muss man die Zeit ja nutzen 🙂

Oh, aber tatsächlich ist jetzt die Dusche frei, ich springe rein und bin nach 10 min. fertig. Yeah.

Dann erst kann ich meinen Morgenkaffee geniessen und der Tag kann starten.

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Fortsetzung folgt (aber aufgrund von Zeitdruck und viel Arbeit heute vielleicht auch erst gegen Mittag…. 🙂 )

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So, jetzt ist es fast hab drei und ich komme endlich wieder dazu, etwas zu schreiben. Viele Fotos kann ich leider heute auch nicht beitragen, denn mir fehlt ein bisschen die Zeit, zu fotografieren…..

Das hier ist vom Weg zur Arbeit heute morgen um kurz nach sieben. im Vordergrund ein olles, braunes Feld. Ein Acker. Aber hinten dann der wunderschöne Sonnenaufgang. 🙂

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Um 7:45 beginnt meine Frühschicht an der Rezeption der Sprachschule. Ich lese und beantworte emails, ich nehme Krankmeldungen entgegen, ich buche Sprachkurse ein oder verschiebe Termine. Und so weiter, und so weiter.

Um 11:45 bin ich fertig und düse mit dem Fahrrad wieder nach Hause. Ich komme dort kurz vor halb eins fast gleichzeitig mit Sohn 3 an. Schnell schmeisse ich ein paar Nudeln in einen Topf, wärme die Hackfleischsausse von vorgestern auf und mische noch ein bisschen Gemüse drunter. Gesund muss schon sein. 🙂

Nach dem Essen mache ich mich auf den Weg zum Supermarkt, denn sonst hat die Familie heute Abend und in den nächsten Tagen nichts zu Essen. Dort kaufe ich so viel ein, dass ich megaviele Sticker bekomme, sodass ich das inzwischen dritte Ei vollkleben kann.

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Dafür gibt’s dann eine Schachtel mit diversen Produkten (die zeige ich dann beim nächsten mal) und dazu auch noch einen kleinen Stoffhasen. Jööööö…. 🙂

Zur grossen Freude der Söhne kaufe ich auch noch gefühlt eine Tonne Erdbeeren. Davon wird vermutlich am Abend nichts mehr übrig sein. (obwohl…. ich werde sie nicht schneiden, nicht schön in einer Schüssel anrichten und womöglich auch noch Zucker drüber streuen. Sie müssen es schon selber machen…. dann bleibt vielleicht doch noch was übrig)

So, und jetzt habe ich noch etwa eine halbe Stunde Zeit bis ich schon wieder losmuss. Schnell einen Kaffee und um halb vier beginnt meine Nachmittagsschicht. Am Abend habe ich dann noch zugesagt, eine Vertretung für einen anderen Lehrer zu übernehmen. Ja, heute ist ein bisschen voll.

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Fortsetzung folgt (diesmal dann erst so gegen Abend)

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Puh, jetzt ist es Viertel vor neun und ich bin gerade erst vor 10 min. nach Hause gekommen. Immerhin bin ich mit dem Fahrrad gefahren. 2x heute sogar. Das hält fit. 🙂

Die Nachmittagsschicht war relativ unspektakulär, irgendwie wenig los heute. Die Zeit verging wie im Flug und schon war es 18:00 Uhr und ich hatte eine halbe Stunde Pause, in der ich mich kurz auf den Kurs vorbereiten konnte, den ich vertreten sollte.

Ich kenne den Kurs und die Teilnehmer schon, ist einer meiner Lieblingskurse mit echt netten und motivierten Leuten. Das Level ist B2, also kann man sich auch schon ziemlich gut mit denen unterhalten.

Dann ab nach Hause.

Wenn ich nicht am Mittag mein Handy zu Hause liegen gelassen hätte, hätte ich noch den Sonnenuntergang fotografiert, um den Bogen zum heutigen Morgen zu schliessen.

Aber so habe ich heute leider kein Foto mehr für euch…. 😉

Sohn 2 und 3 haben schon alleine gegessen und sind in ihre Zimmer verschwunden.

Wir quatschen kurz, wie bei ihnen so der Nachmittag war und dann lasse ich sie wieder in Ruhe. Auch ein Vorteil von grösseren Kindern: sie essen einfach selbständig ihr Abendbrot und ich kann ohne schlechtes Gewissen auch mal später nach Hause kommen.

Ich werde mir jetzt noch schnell einen kleinen Salat mit Schafskäse machen, dazu ein kleines Brötchen mit Curry-Hummus essen und dann ins Bett verschwinden. Dort lese ich vielleicht noch ein bisschen im neuen Buch von Anna Gavalda „ab morgen wird alles anders“. Noch kein Buch von ihr habe ich bisher blöd gefunden. Alle waren irgendwie genial und ich freue mich drauf. 🙂

So, vielen Dank für’s Lesen und Durchhalten wie immer und euch allen noch einen schönen Abend.

 

selbständig werden

Seit der Geburt sozusagen, sind Sohn 3 und der Nachbarsohn Freunde. 🙂

Und sobald sie alt genug waren, hatten sie grossen Spass zusammen in unserer Hängematte. Sie schaukelten, spielten Seeräuber, versuchten sich gegenseitig aus der Hängematte zu werfen, lagen auch manchmal nur so da und genossen die Sonne und dass sie keine Schule oder Hausaufgaben oder sonstiges Unangenehmes hatten.

Nun sind sie beide schon etwas älter (13 und fast 13) und auch schwerer…..

Und – irgendwann musste es so kommen –  als sie heute mal wieder in der Hängematte chillen wollten, machte es „Rrrrratsch“ und die zugegebenermassen schon etwas ältere und auch schon lädierte Hängematte war kaputt.

Was nun?

Nach kurzer Beratung, holten sie beide ein bisschen Geld, suchten im Internet nach einer Hängematte und fanden tatsächlich eine für nur 19.90 in der Sportabteilung unseres Haus und Hof Supermarktes.

Sie hatten ein 6-Fahrten-Ticket dabei und machten sich also auf den Weg.

Zum Supermarkt sind es nur ein paar Stationen mit unserem Bus, ohne umsteigen oder sonstige Komplikationen.

Aber es wäre ja zu schön gewesen so einfach. Die Sportabteilung hatte diese Hängematte nicht vorrätig. (hätten sie im Internet schon checken können, aber naja….) Ich hatte ihnen noch zuhause gesagt, dass es eine grössere Filiale dieser Sportabteilung im Dreispitz (so heisst die Ecke, wo der Laden ist) gäbe, falls sie keine Hängematte finden würden.

Und schon bekomme ich eine erste WhatsApp Meldung.

„Mama, wie kommen wir jetzt von hier zum Dreispitz?“

Zum Glück bin ich ja immer und überall erreichbar. 🙂

„Ihr fahrt mit dem Bus weiter zur Station XY, dann mit dem Tram 8 bis zum Bahnhof und vor dort wieder mit dem Tram 10 Richtung bla oder 11 Richtung blub bis zum Dreispitz.“

„ok“

Hm, das klingt ja mal gut. Aber es dauert nicht lange, da kommt die nächste WA:

„Tram 10 in welche Richtung?“

hatte ich doch geschrieben, aber ok. Ich sage ihnen die Richtung und frage kurz darauf, ob sie angekommen sind.

„noch nicht, aber bald.“

Wieder ein paar Minuten später.

„wir sind jetzt da, aber wo ist das Sportgeschäft?“

„wo genau seid ihr?“

„Dreispitz“

nun muss man wissen, das Dreispitz ein relativ grosses Gebiet ist….. ich war mir nicht mehr so sicher, ob sie sich am richtigen Ort befinden und schreibe, dass ich mal genau auf dem Plan gucke.

hupsi, stelle ich fest, die Station heisst gar nicht „Dreispitz“ sondern „M-Park“….. lalala….. ich informiere die Jungs, aber sie sind eigentlich (!?!) nur eine Station entfernt.

Sie sollen eine Station zurücklaufen.

„wie?“

???? na wie denn? Zu Fuss? Immer den Gleisen nach…..

„wir sind noch im Atleticum.“

Das ist – nur so zur Information – nicht das Sportgeschäft, in das sie gehen wollten, sondern ein komplett anderes und auch an einem komplett anderen Ort…..

Ich schicke sie erneut ins Tram 10 und sage, sie sollen bis zur Station M-Park fahren.

Nach ein paar Minuten….

„und jetzt in dem M-Park?“

„seid ihr schon drin?“

„davor“

oh man. Vielleicht mal reingehen? Ein bisschen gucken? Oder mal Leute fragen? Notfalls….

Bis zur nächsten Nachricht vergeht etwas mehr Zeit. Offenbar waren sie erfolgreich.

Und tatsächlich:

„Wir haben sie!!. Kannst du uns abholen???“ „Bitteeeee“ „Maamaaa“ „Hilfeeee“

🙂

Nein, ich kann sie leider nicht abholen, denn ich muss in 25 min. selber los. Tut mir echt leid….

Ich hoffe, sie haben noch genug Fahrten auf ihrem 6er Ticket nach dieser Odyssee…..

Trotzdem bin ich sehr stolz auf die beiden, dass sie es geschafft haben als „Dorfjungs“ im sozusagen Grossstadtdschungel von Basel zu überleben. 🙂

Und ihre Beute haben sie ja auch noch bekommen.

Gut gemacht Jungs!!

🙂

 

P.S.: was haben wir nur damals gemacht, als es WhatsApp und das alles noch gar nicht gegeben hat????? Da bin ich doch auch nicht alle paar Minuten in eine Telefonzelle gerannt, um Mama anzurufen???

wir leben noch :-)

man macht sich ja schon Sorgen, Freunde fragen mich per mail oder WhatsApp, ob alles in Ordnung sei.

Tjaja, bloggen verpflichtet. 😉

Aber ich hatte einfach mal so richtig keinen Bock. Selbst Sohn 3 meinte neulich. „bloggst du gar nicht mehr?“ Und als ich fragte, wie er darauf komme, sagte er nur „du fotografierst gar nicht mehr alles, was du so machst.“

Aha…..

Heute ist nun Sonntag, ich habe eh schon eine Stunde verloren wegen dieser bekloppten Sommerzeit (übrigens hatte sich die Schweiz sehr lange dagegen gewehrt und gar nicht mitgemacht, während alle Länder drumherum die Uhren umstellten. Schade, dass sie dann doch irgendwann eingeknickt ist….), der Rest der Familie pennt noch und da dachte ich mir so, dass ich einfach mal wieder anfangen könnte. 🙂

Ich schreibe mal über ein paar Alltagsdinge und dann seid ihr wieder uptodate. (Achtung: das wird eventuell länger als so ein Tagebuchbloggen-Eintrag…..)

Arbeit: eigentlich arbeite ich stundenweise und werde auch so bezahlt. Läuft ein Kurs, gibt’s Geld, fällt der Kurs aus, oder bin ich im Urlaub, gibt’s kein Geld. Da ich hier nicht die Hauptverdienerin in der Familie bin, geht das ganz gut, aber man gewöhnt sich natürlich an ein gewisses Einkommen und wenn ich im Sommer, wegen z.B. zwei Wochen Urlaub plötzlich nur noch die Hälfte habe, spüren wir das schon.

Also schiele ich schon eine Weile auf eine Festanstellung an der Rezeption desselben Arbeitgebers. So hätte ich ein monatliches, immer gleiches Einkommen und würde zusätzlich mit ein paar Kursen, noch etwas drauf verdienen.

Das bedeutet aber auch, dass sich mein Pensum von ca. 30-40% auf 60-80 erhöhen wird.

All das ist im Moment noch in der Diskussion. Ich helfe an der Rezeption aus, der Job ist noch nicht fest aber eventuell schon oder doch noch nicht sicher, zu wieviel Prozent und vielleicht auch doch gar nicht. Ach, ja. Ich werde warten, aber es nervt ein bisschen und macht mich irgendwie müde.

Fact ist: im Moment habe ich sicher schon 60-70% nur durch das Aushelfen und das ist finanziell ja auch nicht so schlecht. 🙂

Kinder: Sohn 1 hat volles Programm in der Schule, nur nicht indem er dort etwas lernt, sondern indem er ein Theaterstück aufführt und diverse Klassenreisen mit diversen Fachgruppen macht. Eigentlich hat er sogut wie gar keine Schule mehr bis zu den Sommerferien. Vor den Ferien sollen sie dann noch ein Praktikum machen und in den Ferien aber vielleicht auch einen Ferienjob.

Er benimmt sich (ich gehe zumindest davon aus 😉 ) anständig, übt schon ein bisschen Theorie für den Führerschein, ist aber auch mal einfach am Morgen nach der letzten Theateraufführung nicht zu Hause….. ich bekomme aber auf Anfrage per WhatsApp immerhin eine Rückmeldung, dass er noch lebt. 🙂

Sohn 2 hat gerade auf gar nichts mehr Bock, die Schule ist eh zu schwer und doof, aber er hat auch keine Ahnung, wie es weitergehen soll. Mit viel Einsatz meinerseits hat er sich jetzt mal um eine Schnupperlehre bemüht und auch eine bekommen. (man schnuppert mal für ein paar Tage in einen Beruf rein, um sich später besser entscheiden zu können.)

Er benimmt sich (auch hier gehe ich einfach mal davon aus….) ebenfalls anständig, übt wenigstens, wenn ich ihn daran erinnere mal sein Instrument, geht regelmässig ins Training und ist ansonsten ein herzensguter Mensch. Er hat im Moment einfach eine Baustelle im Hirn, wie das Pupertisten wohl eben so haben. 🙂

Sohn 3 läuft einfach mit, wie so oft. Er hat natürlich auch seine pubertären Anfälle, aber es hält sich im Grossen und Ganzen im Rahmen. Kann man aushalten. 🙂

Er hat sich für die progymnasiale Stufe qualifiziert und wird ab August im Nachbardorf zur Schule gehen. Zum Glück muss er dort nur 3 Jahre überstehen und ich hoffe sehr, das wenigsten bei ihm alles glatt läuft.

Urlaube: wir hatten eine schöne Skiwoche in Arosa, Graubünden, viel Neuschnee, ich schlitterte mit dem Auto über die glatten Dorfstrassen, liess dann den Herrn des Hauses fahren, der die gar nicht mal sooooo steile Strasse zunächst rauf kam, dann aber oben ebenfalls ins Schlingern geriet und langsam und mehr oder weniger kontrolliert mit der Karre (inklusive 5 Personen, Gepäck und Dachbox voller Ski und Skischuhe) den Berg wieder runterrutschte. Für mich ein Albtraum!!!!!

Später stiegen ich und die Söhne 2 und 3 aus, nahmen ein paar Gepäckstücke mit und gingen zu Fuss zur Unterkunft. Der Herr des Hauses und Sohn1 probierten es erneut und siehe da: ohne die hysterische Ehefrau auf dem Beifahrersitz kamen sie problemlos die Strasse nach oben und waren sogar noch vor uns bei der Unterkunft. So geht das.

Ich fahre echt ganz gerne Ski, aber ich merke, dass ich ängstlich fahre. Ja nicht zu schnell werden, die Kurven nicht zu eng nehmen, lieber noch warten, usw. Während die männliche Meute einfach ohne irgendwas die Pisten runterbrettert. Mit einer anderen Familie zusammen waren wir insgesamt 9 Personen, davon 6 Teenager und nur Jungs. Ich war immer die Letzte und alle mussten immer auf mich warten. Das fand ich doof. Nächstes mal fahre ich entweder alleine, fahre gar nicht mehr oder ich mache Langlauf oder sowas. 🙂

Der nächste Urlaub ist für London gebucht. Ausgerechnet…. (aber bis wir fahren, hat sich da hoffentlich alles wieder beruhigt.) Eine knappe Woche und wieder dieselben 9 Personen. Hier fahren wir aber kein Ski, daher werde ich relativ gut in die Gruppe integriert sein. 🙂

Und sonst so?: vor ein paar Tagen ist mir ein Stück Füllung und vielleicht auch Zahn abgebrochen. Hinten, oben. Das war die Strafe dafür, dass ich so mitten am Tag einfach ein Brot mit Nutella essen musste…..Knirsch, knirsch-und weg war die Füllung. Zu meiner Verteidigung muss ich sagen, dass es immerhin ein sehr kornreiches Proteinbrot war. Nutella war nur die „Beilage“ 🙂 (und nur von Nutella haut es einem auch keine Füllung raus.)

Mein Haus und Hof Zahnarzt fuhr just an diesem Tag für fünf (!!! darf der das überhaupt ??) Wochen in Urlaub. Zum Glück konnte ich am nächsten Morgen beim Vertretungszahnarzt um 9:00 Uhr für einen abgesagten Termin einspringen. Nun habe ich so einen ganz glatten Plastikklumpen hinten in der letzten Ecke und wundere mich, ob das wohl so sein soll. Er hatte natürlich nicht so viel Zeit, da noch schön irgendwas zu modellieren, aber mit der Zunge fühlt es sich an, als hätte er einfach nur ein bisschen Füllmaterial zusammengeknetet und reingesteckt. Fertig.

Die Narkose dafür zog mir bis in die Nase und unter das Auge. Das war echt unheimlich und dauerte auch fast 4 Stunden, bis alles wieder normal war. Sehr unangenehm.

Im Mai ist eine Berlin-Reise mit Schweizer Freundin geplant. Wir haben die Flüge gebucht und müssen jetzt noch in die Detail-Planung.

Wenn ich sonst so in meine Heimatstadt fliege, wohne ich bei Muttern, treffe Freunde und Familie und mache sonst eigentlich kaum etwas touristisches. Jetzt muss ich der Freundin aber schon ein bisschen Programm bieten. Wir werden sicher ganz oft auswärts frühstücken, dann auch mal nur so durch die Stadt bummeln, aber schon auch mal noch was angucken. Die Unterwelten vielleicht. Und Bundesgartenschau soll ja auch grad im Mai stattfinden. Potsdam? Irgendwelche Museen? Denkmäler? Mauerpark?

Puh, wird schwierig, aber irgendwie packen wir das schon.

Per mail kam ein Schreibwettbewerb in mein Postfach geflattert. Man soll eine Kursgeschichte zum Thema „Zuhause“ schreiben (mit ca. 10000 Zeichen) und wenn man tatsächlich gewinnen sollte, bekommt man eine Reise nach Santa Fe, New Mexico  und darf an einem Schreibkurs mit Milena Moser teilnehmen. Wow! Ich hab mal angefangen zu schreiben und so nach 6000 Zeichen viel mir eigentlich nichts mehr ein. 😦

Ausserdem verliess mich ein bisschen die Lust und die anfängliche Überzeugung, dass ich und nur ich diese Reise gewinnen würde, liess auch rasant nach. Ein bisschen Zeit bis zum Einsendeschluss habe ich noch, aber ob das noch was wird….. mal sehen.

Gestern haben wir ein bisschen den Garten „gemacht“ wie man so schön sagt. Bei unserem Minigarten ist das aber gar nicht so eine grosse Sache. Der Herr des Hauses sägt ein paar Äste oder Stämme von den Sträuchern raus, ich zerkleinere einen Teil davon kompostgerecht und dann liegen die restlichen Äste noch ein paar Tage im Garten herum, weil niemand Bock hat, sich da weiter drum zu kümmern…..

Die nächste Woche wird aber Bomben-Super-Wetter mit bis zu 22 Grad am Donnerstag, sodass ich vielleicht doch heute Nachmittag noch ein bisschen aufräumen werde. So der Plan. Dieses Bombenwetter wird den Garten explodieren lassen, (hach, so schöne Wortspiele 🙂 ) die Knospen drücken überall schon durch und warten nur noch auf ein kleines bisschen mehr Sonne und Wärme und die werden sie nächste Woche bekommen. Das wird ein Fest. 🙂

So. Und nun wissen alle wieder bescheid. 🙂 Die nächste Pause werde ich sicher nicht wieder so lang werden lassen, aber ab und zu mal einfach nichts zu schreiben ist auch ganz angenehm.

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