der Tag beginnt verdattert

einfach nur, weil das so ein lustiges Wort ist. Vielleicht bin ich auch wirklich ein wenig verdattert, weil der Wecker jetzt schon klingelt, wo ich doch gefühlt gerade erst eingeschlafen bin.

Ich dusche, ziehe mich an und mache tatsächlich erstmal die Dehnübungen für diesen Dings-Muskel.

Dann gibt’s wie gewohnt Müsli mit Beeren und Banane, ich mache mir Brote für die Arbeit, packe meinen Kram und gehe mal wieder mit Sohn 3 zusammen zum Bus.

Eigentlich nehme ich ja diesen frühen Bus, um den vielen Sekundarschülern auszuweichen, die in den nächsten einsteigen. Offenbar bin ich aber nicht die einzige, die so denkt, denn auch dieser Bus ist ziemlich voll und ich muss wieder sicher 6-7 Stationen lang stehen, das nervt etwas.

Dann laufe ich jedoch ab der Umsteigehaltestelle die ca. 20-25 min. zur Arbeit, auch damit ich nicht viel zu früh dort ankomme und bin wieder versöhnt.

Die Arbeit ist wieder extrem ruhig für uns im Büro. Zum Glück laufen im Hintergrund noch sehr viele Kurse, die so wichtig sind, nur sehen wir es nicht mehr, weil ja so gut wie niemand mehr in die Schule kommt.

Ich tarne mein Nutella-Z’Nüni-Brot als gesunden Vollkorn-Snack. Niemand merkt’s 🙂

Ich mache die Excel-Tabelle fertig, der Chef freut sich und dankt mir für die Arbeit. Dann läuft die alltägliche Administration, aber nicht so viel, dass ich länger bleiben müsste.

Nach Feierabend laufe ich diesmal mitten durch die sonst sehr, sehr belebte Einkaufsstrasse, die nun total ausgestorben ist. Lächerlich überall die Schilder, hier sei Maskenpflicht. Es sind etwa so viele Menschen unterwegs wie am Samstagmorgen bei uns im Wald. So gut wie niemand trägt jetzt hier eine Maske.

Der Bus kommt nur 2 min. nachdem ich an der Haltestelle ankomme. Und zwar der, der mich bis direkt nach Hause bringt!

Ich bekomme ein sehr lustiges Bild per WA geschickt:

Zuerst muss ich sehr lachen, dann denke ich, wie traurig es doch ist und wie wahr. Aber dann überwiegt doch der Humor und ich finde es wieder sehr lustig!

Sohn 1 hat vorgekocht, der Auflauf steht fix fertig im Kühlschrank und muss nur noch in den Ofen geschoben werden, so dass er um 8:00 Uhr fertig ist. Dann ist der Kurs, den Sohn 1 online macht, auch fertig.

Bis 8:00 Uhr ist es aber noch ziemlich lang, also muss ich mir einen kleinen Snack vorab machen.

Schoko-Käse. Warum nicht? Schmeckt gar nicht so schlecht. 🙂

Um kurz vor acht merke ich, dass heute Dienstag ist und wir schon wieder die Wilder-Serie verpassen werden, wenn wir erst um 8:00 Uhr essen….

Ich habe es aber auf meiner TV-App programmiert und wir gucken einfach verzögert nach dem Essen die heutige Folge, die ich bisher die beste aus dieser Staffel finde. Obwohl man die ganze Zeit weiss, wer der Mörder ist, inzwischen sogar das Motiv kennt, bleibt es spannend. 🙂

Eigentlich müsste ich noch einen winzigen Teil Griechisch-Hausaufgaben machen, verschiebe das aber gechillt auf morgen. Wie früher in der Schule, kann ich die Hausaufgaben morgen doch noch schnell im Bus machen. 😉

In diesem Sinne verabschiede ich mich ganz gechillt von euch und wünsche allen einen schönen Abend und eine gute Nacht.

der Tag beginnt unaufgeregt

es ist ein gemütlicher Montag, ich muss erst den Bus um kurz nach acht nehmen und kann es langsam angehen.

Auch die Arbeit ist unaufgeregt, wir sind ja nur 4 Leute in der ganzen Schule. Über Mittag fängt es heftig an zu schneien, aber nur ganz ganz kurz und es bleibt nichts liegen.

Dann google ich „Piriformis“, denn davon hatte mir eine Kollegin kürzlich berichtet, als wir zufällig über Schmerzen im Oberschenkel sprachen. Der Piriformis ist ein Muskel, der unter dem grossen Gesässmuskel liegt und der kann ganz schön weh tun, wenn man längere Zeit irgendwie falsch sitzt oder sich falsch bewegt. Meistens nur auf einer Seite.

Ich habe ehrlich gesagt noch nie von diesen Muskel gehört, bis die Kollegin mir davon erzählt hatte. Und klar sitze ich mehrere Stunden auf meinem Bürostuhl und vielleicht auch nicht immer so optimal. Aber ich dachte, dass ich mich sonst genug bewege, um dieses lange Sitzen auszugleichen. Offenbar aber nicht.

Ich frage mal vorsichtshalber bei der Physio nach, ob ihr Fitness-Bereich möglicherweise geöffnet ist, aber wie befürchtet, kann man da im Moment nicht trainieren. Sie werden mir aber immerhin die verlorene Zeit meines Abos gutschreiben.

Jetzt probiere ich es mal mit Dehnübungen für zuhause, um das wieder hinzubekommen. Jeden Tag 2 Min. morgens und 2 Min abends. So viel Zeit muss sein.

Nach Feierabend laufe ich zur Busendhaltestelle, nehme den Bus, der mich nur bis fast nach Hause bringt, weil ich nicht so lange warten will. Von dort, wo der Bus endet, laufe ich 3 Haltestellen und nehme dann den richtigen Bus. Das macht am Ende des Tages 10.000 Schritte und ein bisschen.

Ich chatte mit der „Griechisch-Zoom-Kollegin“ und wir überlegen, ob wir uns gemeinsam für den Intensivkurs in Griechenland im Oktober anmelden sollen. Das wäre ja schon sehr lustig. Und mal angenommen, die Reise im Mai sollte tatsächlich stattfinden können, würde ich in diesem Jahr zweimal nach Griechenland fahren. Das wäre ja irre!! 🙂

Am Abend gibt es Pizza, wie immer und anschliessend noch zwei Folgen „Borgen“. Nebenher läuft die Waschmaschine, weil am Wochenende nicht alles fertig geworden ist.

Und so endet der Tag auch ganz unaufgeregt. Alles rund. 🙂
Ich wünsch euch einen schönen Abend.

der Tag beginnt musikalisch 2.0

der gestrige musikalische Tag brummt noch ein bisschen nach heute und weil ich ja diesen ganzen Tag für mich ganz alleine habe, läuft auch fast den ganzen Tag Musik. 🙂

Natürlich kann ich nicht so lange schlafen und als ich aufstehe, sind die Männer alle noch da. Also kann ich mich noch von ihnen verabschieden, ihnen viel Spass wünschen und – wie sich das für Mütter so gehört – sie ermahnen, vorsichtig zu fahren. 🙂

Ich frühstücke während sie sich fertig anziehen, noch ihren ganzen Kram zusammensuchen und sich ein paar Nutella-Sandwiches für unterwegs machen.

Die Tür fällt ins Schloss und ich atme einmal tief durch. Ich hab sie wirklich gern, meine Männer, aber ich brauche auch mal das Gefühl, allein im Haus zu sein. Gerade in der letzten Zeit, als wir hier irgendwie alle immer näher rückten wegen HomeOffice, hatte ich schon sehr das Bedürfnis, mal ein paar Tage für mich allein sein zu können. Jetzt freue ich mich immerhin schon über ein paar Stunden an einem Sonntag. Man wird ja bescheiden mit der Zeit…

Zuerst schmeisse ich mal eine Waschmaschine an, dann gehe ich eine Runde auf den Crosstrainer. Mit Crosstrainer-Musik. Die Gefahr ist sonst zu gross an so einem Sonntag, dass ich nur auf dem Sofa herumgammle. Eine Dreiviertelstunde später gehe ich duschen. Das wäre auch mit Musik gegangen, da habe ich nicht dran gedacht. 🙂

Meine achtlos hingeworfenen Sportsachen und einen ideal einfallenden Sonnenstrahl nutzt die Katze für ein gemütliches Vormittagsschläfchen.

So richtig bequem sieht es ja nicht aus, aber sie wird es schon wissen.

Zur Stärkung nach dem Sport esse ich ein paar Ananas-Stückchen.

So ganz allein im Haus kann ich mich überwinden und ein paar Sprachnachrichten schicken. Ich hatte ja schon mal geschrieben, dass mir das noch nicht so leicht fällt. Vor allem fehlt mit die Möglichkeit, nochmal nachzulesen, ob alles richtig ist und ich es wirklich so schicken will. Später löschen, wenn ich es doof finde, ginge ja schon, aber wie sieht denn das aus? Also was geschickt ist, ist geschickt.

Ich werde aber mit der Zeit immer besser, glaube ich zumindest. 🙂 Es hört mir ja auch niemand zu.

So gegen halb zwölf bekomme ich ein bisschen Hunger, denn die paar Ananas-Stückchen machen natürlich nicht wirklich satt. Ich mache mir den Rest von diesem Rösti-Auflauf von gestern warm, schaffe aber nicht alles, denn es ist doch eine zu grosse Portion.

Wir haben eine ziemliche Menge Hausaufgaben aufbekommen, von denen ich erst einen ganz kleinen Teil angefangen hatte neulich. Also breite ich mich so richtig schön auf dem Esstisch aus.

Nebenbei höre ich wieder Musik und nicht mal griechische, obwohl das sicher besser gewesen wäre. Es geht aber auch so. Ich kann ein paar Aufgaben abarbeiten, ein bisschen was übersetzen und fast alle Blätter lösen.

Um drei habe ich das zweite Zoom-Meeting mit der Kollegin und wir haben wieder so viel Spass, dass wir bis fast fünf Uhr dranbleiben. Das ist echt klasse!!! Das Wichtigste bei einer Fremdsprache ist doch, dass man sich einfach traut draufloszureden und keine grossen Gedanken über die Grammatik oder den Satzbau verliert. Einfach reden und schauen, was geht. Und genau so machen wir das. Unser Wortschatz ist noch ziemlich dünn, aber die wichtigsten Verben kennen wir, Vergangenheit und Zukunft wissen wir wenigstens theoretisch, wie man das bildet und hey, notfalls googeln wir eben mal ein Wort. 🙂

Macht weiterhin grossen Spass!

Zwischendrin schickt der Herr des Hauses immer wieder Bilder oder ein Video aus den Bergen. Sie haben superschönes Wetter, kaum Leute auf den Pisten, Schnee, Schnee, Schnee, sie müssen so gut wie nirgendwo am Lift anstehen, sind draussen an der frischen Luft, bewegen sich und kommen später glücklich, müde und hungrig wieder nach Hause. Ich denke, sie hatten schon ein bisschen sowas wie Lagerkoller hier zuhause und es war eine super Idee, mal rauszufahren.

Ich koche eine grosse Schüssel Spaghetti, mache Salat dazu und zwei Saucen. Das ist genau das richtige jetzt.

Nachdem alle ihre Sachen wieder einigermassen aufgeräumt haben, die Küche wieder schick ist und die Jungs in ihren Zimmern verschwunden sind, gucke ich mit dem Herrn des Hauses zuerst TerraX und dann den Tatort.

Morgen startet schon wieder die neue Woche, ich werde versuchen, vor elf im Bett zu sein.

Einen schönen Abend noch und schlaft nachher gut. 🙂

der Tag beginnt musikalisch

Es gibt so Tage, die brauchen einfach Musik und heute ist so ein Tag.

Da ich ja bereits gestern an einen Butterzopf für heute gedacht und den auch gleich gekauft habe, kann ich heute ein leckeres, SÜSSES 😉 Frühstück geniessen.

Während ich noch langsam meinen Kaffee austrinke, schreibe ich eine kleine Einkaufsliste und schon um etwa Viertel nach sieben gehe ich aus dem Haus.

Zuerst ein Paket im Dorfladen aufgeben, dort gleich noch ein bisschen Wein kaufen, anschliessend Glas und Alu entsorgen und dann in die beiden Supermärkte. Im Auto natürlich Musik.

Im ersten Supermarkt kaufe ich gesunden Saft und Katzenfutter. Im zweiten Supermarkt brauche ich mein Handy, weil ich mit einer App den Self-Scanner freischalten muss, damit ich alles selber scannen kann und nicht an eine Kasse gehen muss.

Da ich das Handy also eh dabei habe, höre ich auch beim Einkaufen Musik. Das mache ich ganz selten, also eben nur an so Tagen, die Musik brauchen und wenn ich dann zufällig auch noch grad einkaufen gehe. Also selten wie gesagt. 🙂

Um halb neun bin ich wieder zuhause, stelle die Taschen zuerst auf die Terrasse, wo sie mir der Herr des Hauses gleich abnimmt (und immerhin die Kühlschrank-Sachen schon einräumt) und fahre dann das Auto in die Tiefgarage.

Alles mit Musik.

Um 10.00 Uhr gehe ich walken, das allerdings ohne Musik, denn die ist ja doch ziemlich kommunikativ so eine Walking-Gruppe, da kann ich ja schlecht Musik hören. 🙂

Wieder zurück esse ich nicht schon wieder Butterzopf sondern den Rest vom Risotto von gestern, es ist ja auch schon halb zwölf. Leider steht aber auch der Rest vom Russenzopf von gestern noch auf dem Tisch und davon esse ich ein grosses Stück zum Dessert…. der ist einfach zu lecker. 🙂

Nach der Dusche fange ich ein bisschen mit den Griechischhausaufgaben an. Wieder ohne Musik, denn sonst könnte ich mich nicht so gut konzentrieren.

Dann aber packt mich so eine Art Energie (kommt auch nur sehr selten vor, etwa so oft wie ich mit Musik durch den Supermarkt laufe…) und ich habe ein grosses Bedürfnis, das Haus zu putzen. Um es nicht zu übertreiben, konzentriere ich mich aber mal nur auf das Erdgeschoss.

Stühle hochstellen, saugen, Böden feucht aufnehmen. Und dazu aber wieder Musik, und zwar laut. Ziemlich laut, immerhin muss es ja den Staubsauger übertönen….

Der Herr des Hauses sitzt derweil auf der Treppe und schaut mir zu, wie ich feudelnd durch’s Wohnzimmer tänzele. (echt jetzt? Naja, eigentlich wollte er etwas essen und einen Kaffee trinken, da aber der Boden feucht ist, kommt er nicht von der Treppe in die Küche. Also muss er warten. 🙂 )

Nachdem die Böden erledigt sind, habe ich schon nicht mehr so viel Lust. Das war aber auch das Wichtigste. Fenster putzen und sowas mache ich erst, wenn es wieder viel wärmer ist und vor allem nicht regnet.

Eine Pause gönne ich mir aber trotzdem nicht, denn es ist schon kurz vor sechs und ich wollte heute dieses Rezept hier kochen/backen.

Das ist eine Spezialität aus Graubünden und Engadin. Laut Wikipedia bedeutet Plain in Pigna „Voll im Ofen“ (keine Ahnung übrigens wie man das ausspricht)

Es ist ein Auflauf aus hauptsächlich geraffelten Kartoffeln, also Rösti, Salsiz und Schinken. Jedenfalls in meinem Rezept.

Sehr, sehr lecker.

Die Jungs haben entschieden, morgen einen Tag in den Berge zum Snowboarden und Skifahren zu verbringen und ich werde einen ganzen Tag sturmfrei haben !!!!! Juhu, Party !!! 🙂

Sie machen mir mit ihrem Ski-Tag wirklich eine Riesenfreude.

Zum Abschluss gucken wir noch „Unschuldig“. Hat mir sehr gut gefallen, allerdings wusste ich dann doch irgendwann, wer’s war, weil dieser Schauspieler schon zu oft den Bösen gespielt hatte. Der musste es einfach gewesen sein. Und ich hatte Recht. 🙂

Und nun wünsche ich euch eine gute Nacht. Schlaft gut. 🙂

der Tag beginnt süsslos

kein Nutella, keine Esszettschnitten, sondern Müsli mit kleingeschnittenem Apfel, dazu Kaffee mit Milch.

Ich packe mir einen griechischen Joghurt mit Honig (ok, ja Honig, aber das ist gesundes Süss 🙂 ) ein für die Mittagspause.

Heute steige ich mit Sohn 2 und 3 kurz vor sieben in den Bus. Da müssen sie jetzt einfach durch. 🙂

Da, wo ich immer vom Bus nicht mehr ins Tram umsteige sondern laufe, befindet sich eine ziemlich grosse Kreuzung und mitten auf der Kreuzung lag heute Morgen ein einzelner – oh, jetzt hatte ich „Finken“ schreiben wollen, aber ausser den wenigen Schweizer Lesern versteht das vermutlich niemand.

Also da lag kein Vogel auf der Kreuzung sondern das hier:

Adilette, Schlappen, Latschen, oder eben Finken. 🙂

Wie kommt bitte so ein einzelnes Teil wirklich punktgenau in die Mitte der Kreuzung?????
Da sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt ….

So einzelne Schuhe auf der Autobahn kennt man ja, wobei ich mich auch da frage, wie die da hinkommen, aber zumindest ist dieses Bild eher vertraut.

Bei der Arbeit ist es so ruhig heute, dass ich einfach ein bisschen mein Phone mit Musik laufen lasse. Eine ruhige Playlist von Spotify („au calme“) passt ganz gut, das läuft angenehm im Hintergrund und auch der Chef hat nichts dagegen. Also zumindest hat er nichts gesagt. 🙂

Ich schaffe es, den ganzen Arbeitstag nichts Süsses zu essen. Wenn nichts da ist, dann esse ich es auch nicht. So einfach ist das. 🙂
Stattdessen einen weiteren Apfel und eine Orange.

Wir haben nächste Woche unglaublich viele neue Kurse, die starten. Normalerweise, wenn die Kurse in der Schule stattfinden, kommen die Leute am ersten Kurstag und holen bei uns ihre Bücher ab.

Jetzt, wo fast alle Kurse online stattfinden, müssen die Leute aber trotzdem möglichst zu uns kommen, um ihre Bücher abzuholen. Es liegen also sehr viele Bücher zu den vielen Kursen bereit, aber am Ende des Tages sind bei Weitem nicht alle Bücher abgeholt worden. Mal sehen, was am Montag und Dienstag noch weggeht.

Ich habe so viel Zeit, dass ich den ganzen einen Schrank ausräumen und die Sachen zum Teil im anderen Schrank unterbringen kann. In den nun leeren Schrank räume ich alle vorrätigen Bücher. Es überrascht mich, wie viele Englisch-Bücher wir haben, die wir möglicherweise gar nicht mehr brauchen…. Was machen wir mit denen???

Am Ende ist auf jeden Fall ein alter Bücherschrank leergeräumt und könnte weg. Das muss ich am Montag in die Wege leiten.

Meine Kollegin kommt um halb zwei und ich könnte eigentlich Feierabend machen, bleibe aber noch eine Stunde, weil ich für den Chef eine Excel-Tabelle erstellen soll. Excel gehört nicht gerade zu meiner Kernkompetenz, aber zum Glück weiss die Kollegin ganz gut Bescheid und kann mir den einen oder anderen Tipp geben. 🙂

Das Feintuning verschiebe ich auch auf Montag und um halb drei gehe ich nach Hause.

Es regnet, ich kaufe noch schnell einen Zopf für morgen früh und diese Minuten, die ich hierbei verbrauche, fehlen mir kurze Zeit später an der Haltestelle, wo der Bus vor 3 Minuten abgefahren ist. Der nächste kommt in 25 min. Natürlich könnte ich einen anderen Bus oder ein Tram nehmen, ich befinde mich ja mitten in der Stadt, aber schlussendlich fährt der Bus, der mich bis ganz nach Hause fährt eben erst in 25 min. Also kann ich auch gleich hier warten.

Dann fällt mir noch ein, dass wir die Katzen mal wieder entwurmen wollten und ich erinnere mich an eine Apotheke grad um die Ecke, die auch so Tierzeug verkauft. Sehr praktisch. 🙂

Zuhause angekommen falle ich erstmal über den „Russenzopf“ her, der da so verführerisch auf dem Tisch steht und aus ist es mit meinem süsslosen Vorsatz für heute. Aber egal, der ist soooo lecker, dazu einen Pott mit Kaffee und ab auf’s Sofa.

Feierabend und Wochenende!! 🙂

Sohn 1 macht später noch einen Risotto mit Chorizo und Pilzen. Hmmmm, sehr gut schmeckt das wieder!

Wir sind heute ausnahmsweise schon um halb acht mit dem Essen fertig und so nutzen wir die Chance, die am letzten Dienstag schon wieder verpasste Folge von „Wilder“ nachzuholen. Danach ist es ja immernoch früh und wir hängen noch eine Folge „der Bestatter“ dran. Im Moment gucken wir drei Serien gleichzeitig, irgendwann werde ich alles durcheinanderbringen ….

Ich gehe nach unten in die Küche und – was für ein Zufall – beide Katzen sind da und schleichen mir hungrig um die Beine. Das ist DIE Gelegenheit!!! Ich zerreibe ein Leckerli zwischen den Fingern und danach reibe ich die Wurmtablette zwischen meinen Fingern. Diese lege ich der ersten Katze zusammen mit 2 Leckerli vor die Nase. Sie frisst nur die beiden Leckerli und lässt die Tablette liegen. Ich reibe sie nochmal zwischen meinen Fingern und lege sie wieder hin. Die Katze frisst sie!!!! Ich habe gewonnen! 🙂 Gleiches Spiel mit der zweiten Katze. Es läuft absolut identisch ab und ich brauche auch bei ihr nur zwei Versuche (und keine Gewalt 😉 )

Zum Abschluss des Tages geniesse ich die unglaublich unbeschreibliche Stimme von diesem jungen Mann hier.

Und damit wünsche ich euch allen ein schönes Wochenende.


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