das monatliche Piep

Oh je, es ist schon wieder der 5. des Monats und zwischendurch hatte ich nicht so Lust,  bin ich nicht dazu gekommen, mal was zu schreiben. Also gibt es nur wieder das monatliche Piep und ich zeige euch, was ich den ganzen Tag so mache.

Frau Brüllen sammelt auf ihrer homepage alle Tagebuch-Einträge von heute aus der Bloggerwelt. Wer will, kann sie dort ab 18.00 (glaube ich) nachlesen.

Hier also mein Tag:

nachdem ich mich im Bett nur noch schlaflos von einer Seite auf die andere drehe, stehe ich auf. Der Versuch, spät einzuschlafen, um morgens dann länger zu schlafen, ist missglückt. Ich blieb wach bis um 1.00 Uhr, konnte dann aber lange nicht einschlafen und wache trotzdem am Morgen wieder früh auf.

Aber wenigstens die eine Katze freut sich über so frühmorgendliches Futter.

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Das Nassfutter hat sie arrogant und mit gerümpfter Nase verschmäht….

 

Ich decke mal den Tisch, obwohl natürlich um diese Zeit noch niemand mit mir essen möchte. Aber gemacht ist gemacht.

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Und wie spät ist es eigentlich?

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Zwei Grad ist ja auch nicht grade so toll für diese Jahreszeit…..

 

Tja, nach meinem gemütlichen Frühstück mache ich mich mal an die Wäscheberge. Der Auftrag gestern Abend and die Männer im Hause war: „bringt mir die Wäsche runter, sonst wird sie nicht gewaschen!“ Der einzige, der das tatsächlich geschafft hat, war Sohn 3. Beim Herrn des Hauses reichte es immerhin schon bis an die Treppe. Bis runter reichte seine Energie dann wohl nicht mehr….

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Ich bin so nett und nehme seine Wäsche aber trotzdem mit runter. Da es insgesamt aber doch noch zu wenig ist, wasche ich dann erstmal nur ein paar Handtücher.

Um mir etwas Arbeit zu sparen, wurden in der Waschküche die Säcke bebildert und jeder räumt seine Wäsche in den entsprechenden Sack.

Meistens klappt das…..

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Während die Maschine läuft, trage ich schonmal mein Frühstück in mein „ebalance“-Tagebuch ein. So alle 4-5 Jahre melde ich mich da wieder an, weil ich meine Ernährung in der Zwischenzeit so vernachlässigt habe, dass ich mit diesem Programm wieder disziplinierter werden muss. Es hilft wirklich sehr. Mir jedenfalls. 🙂

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Wenn ich jedes Teil, das ich esse, aufschreiben muss und das Programm dann in aller Deutlichkeit die Kalorien dazu ausrechnet, dann überlege ich es mir eben zweimal, ob ich jetzt noch eine Scheibe mehr mit Nutella esse, ob das Schoko-Osterei unbedingt sein muss und ob ich mir während der Arbeit noch ein Buttercroissant leisten kann oder besser nicht.

Ich esse viel bewuster dadurch.

Und was passt auch sehr gut in dieses Programm? Gesund essen, nicht nur bewusst. 🙂

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Das wird ein Smoothie

 

Die Mango habe ich dann doch lieber durch einen Apfel ersetzt. Sie war zu gross und ich werde sie für morgen aufheben.

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let’s fetz 😉

 

Es ist inzwischen 8:30 und ich denke, ich kann mit dem Mixer ein bisschen Lärm machen, oder?

Anschliessend gehe ich wieder ins Bett und lese die Blogs der letzten Woche nach. Unter der Woche schaffe ich das zeitlich gar nicht mehr.

Jetzt ist die Handtuch-Maschine fertig und ich hänge alles auf.

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Fortsetzung:

Ich starte eine zweite Handtuchladung und während diese Maschine läuft, strample ich 40 min. auf dem Crosstrainer zu Annett Louisan. Manche Lieder muss ich überspringen, weil sie zu langsam singt, aber für 40 min. hat sie immer noch genug schnelle Lieder im Repertoire. 🙂

Anschliessend unter die Dusche und dann ist es so gegen 11.00 und ich bekomme Hunger. Also gibt’s einen kleinen Snack.

 

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Ich erinnere Sohn 1 und 2, die so langsam wach werden an ihre Wäsche und während nun eine dritte Maschine läuft, mache ich eine kleine Lese-Pause.

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Der Herr des Hauses hatte am Freitag Eier gekauft, obwohl wir noch eine ganze Packung im Kühlschrank hatten und so mache ich mich gegen halb drei (während die vierte Maschine läuft) an einen Pfannkuchenteig. Oder Eierkuchen, wie ich es aus Berlin kenne. 🙂 (hier in der Schweiz gibt es keine Eierkuchen sondern Pfannkuchen. Und was ich aus Berlin als Pfannkuchen kenne, heisst hier „Berliner“. Tja nun.)

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Dazu kommen noch ein paar Erdbeeren….

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… und Schlagsahne……

 

… und fertig ist die Pfannkuchentorte von Petterson und Findus.

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Ich schneide ein grosse Stück Rand rundherum ab, das wird später fast komplett auch noch aufgegessen.

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Hmmm, lecker!!! Wie gut, dass ich am Vormittag 40 min. auf dem Crosstrainer war….

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Es schmeckt allen ganz wunderbar, auch wenn die Jungs schon lange aus dem Petterson und Findus- Alter raus sind, und Sohn 1 und 2 nehmen sogar noch ein zweites Stück!

So bleibt nur ein einziges Stück übrig. Das waren 10 Pfannkuchen insgesamt. Im Grunde sind das dann nur 2 Stück für jeden. Aber mit der Sahne und Zucker und Zimt, den ich noch dazwischen gestreut habe….

Ich starte eine fünfte Maschine mit Wäsche und werde jetzt versuchen, diese Torte in das ebalance-Programm einzugeben. Mal sehen, ob das funktioniert und wieviele Kalorien dabei herauskommen….

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Fortsetzung:

Nach einer kleinen Waschmaschinenpause (gefühlt wasche ich heute ununterbrochen Wäsche…) erfasse ich die Torte und ja, mein kleines Stück hat 478 kcal!!

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Nach so viel Essen wird jetzt erstmal gechillt. Die Katze leistet mir Gesellschaft. So mega entspannt wie eine Katze wird ein Mensch glaube ich niemals sein können. 🙂

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Ich whatsappe noch mit einer Freundin und wir verabreden uns für Donnerstag. Ich muss dafür nur ein paar Überstunden abbauen und statt um 9.30 erst um 12.30 zur Arbeit gehen. Das sollte machbar sein.

Abends übertreffe ich mich kulinarisch dann noch einmal mit einer Safranreis-Gemüsemischung mit „Krokant“, also kandierten Nüssen und Mandeln in diesem Fall. Sieht nach mehr aus als es ist. Unten ist einfach nur alles voll mit Reis und wir sind ja immerhin zu fünft, wovon 4 Männer sind. Wir essen also etwas Leichtes, ohne Fleisch und somit ist die Torte gar nicht mehr so dramatisch.

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Jetzt werde ich noch die letzte Maschine von heute ausräumen und aufhängen und dann gibt es einen Tatort und anschliessend werde ich auch schon ins Bett verschwinden, denn morgen klingelt der Wecker wieder früh (5:40) .

Habt noch einen schönen Sonntagabend und startet gut in die neue Woche.

Liebe Grüsse 🙂

 

 

der 5.4., also Tagebuchbloggen

Wie immer am fünften des Monats wird tagebuchgebloggt. Bei Frau Brüllen kann man dann alle Tagebücher von heute nachlesen. 🙂

Und hier ist nun mein Tag:

Um 5:45 stehe ich auf und gehe duschen.

Nach der Zeitumstellung ist es ja nun erstmal wieder ein paar Tage noch dunkel am Morgen. Also zünde ich die Kerzen nochmal an. Ist ja auch schön. Zum Frühstück gönne ich mir mal Körnerbrot statt Müsli.

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Um kurz vor 7.00 nehme ich den Bus, denn mein Fahrrad habe ich in Basel bei der Arbeit stehen gelassen, weil es ja so doll hätte schneien sollen. Was es dann ja gar nicht wirklich hat.

Im Nachbarort steige ich ins Tram, das mich bis nach Basel bringt. Um diese Uhrzeit noch relativ leer.

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Bei der Arbeit angekommen, gibt es einen Zitronen-Ingwer-Tee, denn die Erkältungswelle ist noch nicht ganz abgeklungen bei den Kollegen und mit diesem Tee bin ich den ganzen Winter durch ganz gut gegen alle Viren und Bakterien angekommen. Ich glaube zumindest, dass es an diesem Tee liegt. 🙂

Auf jedem Beutel-Zettel ist dazu noch ein sinnlicher Spruch. Das brauche ich heute vielleicht auch. Also dann. Anmut üben.

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Bis zum Mittag mache ich so meinen Kram, gehe dann ein bisschen raus, kaufe mir 2 kurzärmelige Blusen für den Sommer, esse dann mein selbstgemachtes Sandwich, einen gekauften Salat mit Quinoa und Edamame oder sowas. Zum Dessert einen Joghurt. (den ich wohlweisslich in eine Tüte gepackt habe, bevor ich ihn in meiner Tasche transportiert habe. Da soll es ja schon Unglücke mit Joghurts in Taschen gegeben haben…)

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Meine Pause dehne ich auf fast 2 Stunden aus, weil ich heute sonst von 8.00 bis 17.00 durchmachen müsste.

So ab 14.00 Uhr arbeite ich weiter. Die WA-Gruppe von Sohn 3s Sportgruppe explodiert, weil sie heute statt in die Halle in den Wald gehen wollen. „ja, der xy kommt in den Wald“, „der Z kommt nicht.“ „macht ihr Feuer?“ „der P kommt nicht.“ „Sollen sie Würste mitnehmen?“ „der M und der G kommen gern.“ „wieviel Uhr?“ und so weiter und so weiter. Sohn 3 selbst ist nicht in diesem Chat, nur die Eltern. Also muss ich alle wichtigen Infos an Sohn 3 auch noch weiterleiten.

Geblieben bin ich dann doch bis 18.00, weil eben so viele Nachrichten zu schreiben waren dies und das noch zu machen war. Aber dank der Zeitumstellung ist es ja nun abends länger hell. Das ist schön auf dem Heimweg.

Was nicht so schön war, war das Geräusch, dass ich plötzlich beim Fahren hörte: pfft – pfft – pfft – und so weiter. Immer ein längeres pffft, dann eine ganz kurze Pause, dann wieder pffffft.

Ich steige ab und sehe, dass da ein Loch im Mantel ist. Da zischte also die Luft raus, wenn das Loch gerade nicht genau unten auf dem Weg verschlossen wurde.

So blöd!!

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Ich muss also schieben. Zufällig kommt genau jetzt Sohn 1 mit seinem Fahrrad den Weg Richtung Basel entlanggefahren und ruft nur „na, müde?“ oder sowas. Frechheit!!

Sofort muss ich ihm eine erklärende WA-Nachricht schreiben. So geht’s ja nicht.

Weil ich nun so langsam dahinschleiche mit meinem Fahrrad, kann ich die Natur viel intensiver betrachten. Die Kirschen fangen an zu blühen! Also ich denke mal, dass es die Kirschen sind. Könnten aber auch Pflaume oder Apfel, Birne, was weiss denn ich, sein. Ich denke mal Kirsche.

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So, weiter gehts. Immer das Positive sehen. Ein schöner Sonnenuntergang und ausserdem komme ich auf über 9.000 Schritte. Passt schon.

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Zuhause angekommen hätte ich gern zuerst mal geduscht, aber der Herr des Hauses ist schon mächtig am Kochen. Also richtig kochen. Er ist nicht wütend oder so. 🙂

Na dann, essen wir eben erst.

Wir, das sind Sohn 2 und ich.

Sohn 1 ist mir ja gerade auf dem Fahrrad entgegengekommen, der geht mit der Schule ins Theater. Sohn 3 ist noch im Wald und der Herr des Hauses wollte auf Sohn 3 warten, damit der nicht alleine essen muss. (dabei hat der ja im Wald schon Wurst gegessen. Naja.)

Es gibt sowas wie Salat.

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Und dann Reis mit Fisch. Ja, der ist aus der Aluschale. Schmeckt aber trotzdem. 🙂

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Den Rest des Abends werde ich entweder im Sessel…

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oder im Bett verbringen. Mal sehen.

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Die Katze ist schon mal da.

Allerdings glaube ich, sie will nur nicht verpassen, falls ich in die Küche gehen sollte, damit sie etwas zu fressen bekommt. Sonst ist sie nämlich fast nie bei mir im Bett. Das ist wirklich sehr aussergewöhnlich.

Und den Apple-Kleber habe übrigens nicht ich aus lauter Verehrung ans Bett geklebt. Das ist ein geerbtes Kinderbett, in dem ich schlafe. Und da haben sie damals alles mögliche drangeklebt. Und das ist nun eben immernoch dran.

 

So, ihr Lieben. Vielen Dank mal wieder für’s Lesen und Folgen. Ich wünsche euch ein schönes Wochenende.

ok, es ist wieder der fünfte

Puh, eigentlich wird es gar nicht viel zu berichten geben heute, aber mal sehen. Vielleicht wird’s ja doch was und nicht dass man sich dann wieder Sorgen macht, weil ich am 5. nichts geschrieben habe. 🙂

Frau Brüllen sammelt alle Tagebücher und wer will, kann bei ihr ein bisschen herumstöbern.

Also:

mein Tag begann so ziemlich genau um 5:38. Meistens wache ich ein paar Minuten VOR dem Wecker auf.

Also gehe ich duschen. Ich frühstücke ein Müsli, trinke meinen Kaffee und denke überhaupt nicht daran, dass heute Tagebuchtag ist. Also habe ich auch das Frühstück nicht fotografiert…..

Die Katzen möchten auch was essen und bekommen Katzen-Suppe, was sie sehr lecker finden.

Ich habe heute überhaupt nichts fotografiert. Es wird also ein sehr textlastiger Eintrag werden.

Es sind etwa 9° und ich nehme das Fahrrad. Um kurz nach 7 verlasse ich das Haus.

In der Bäckerei kaufe ich mir ein Croissant, das ich zum Z’Nüni essen möchte. (es wird etwa 17:00 Uhr werden, bis ich es dann tatsächlich esse….)

Am Arbeitsplatz angekommen kruschtel ich so ein bisschen herum und vergesse darüber, den Telefonbeantworter auszuschalten. Uups.

Ich stelle den Beantworter um fünf nach acht aus. Das wird wohl nicht so schlimm gewesen sein, denn es sind eh Ferien in Basel und so früh ruft selten jemand an.

Es ist wirklich deutlich weniger los als in den letzten Tagen und das ist gut so, denn aus unserem 3-er Team bin ich ganz alleine. Die beiden anderen haben Ferien. Meine Unterstützung sind nur Aushilfs-Leute, die aus dem Lehrerteam rekrutiert worden sind. Sie können aber viel lernen in dieser Woche, weil ich Zeit für sie habe und sie keinen Stress. Und wenn sie ab und zu das Telefon abnehmen können, hilft mir das auch sehr.

Also alles bestens.

Zum Z’Nüni esse ich ein Stück vom Rüebli-Kuchen, den eine Kollegin zum Abschied mitgebracht hat. Das Croissant bleibt also erstmal liegen.

Gegen 13:30 kaufe ich mir ein Joghurt, eine Banane und ein Bounty. Das ist mein Mittagessen. Ich habe kaum Appetit. Die Banane bleibt auch erstmal liegen.

Dann arbeite ich weiter: Emails beantworten, Telefonanrufe entgegennehmen, Rechnungen eintüten, Sachen erklären, Bücher bestellen, mit der Portugiesisch-Leherin plaudern. Sie fährt jetzt für 6 Wochen nach Brasilien. Ach, wie schön. 🙂

Gegen 17:00 Uhr esse ich das Croissant und dazu das Bounty. Auch ein Kaffee muss her.

Dann wird es langsam sieben und ich packe zusammen, mache alles aus und zu und schliesse die Tür hinter mir.

Ein Tag von 8 bis 7 Uhr. Das ist ganz schön lang. Ich muss das die ganze Woche jetzt machen weil die anderen eben im Urlaub sind. Ausser vielleicht morgen und am Freitag, da habe ich etwas eher Schluss. Naja, das schaffe ich schon. In der Mitte mache ich mehrere oder längere Pausen, also arbeite ich insgesamt auch nur so um die 9 Stunden.

Ich bringe noch die Post zum Briefkasten und schwinge mich mit Mütze, Helm, Handschuhen und Warnweste auf mein Fahrrad und strample nach Hause.

Der Herr des Hauses hat lecker Safranrisotto mit dieser scharfen spanischen Wurst gekocht. Eigentlich wäre das der Plan für Sohn 1 gewesen (jeder hat hier an einem Tag pro Woche Kochdienst), aber in dieser Woche und wegen Ferien geht irgendwie alles etwas durcheinander.

Nach dem Essen lese ich noch das Gemeindeblättchen und staune über die Bilder eines gesprengten Bankautomaten. Heftig!

Jetzt ist es kurz vor neun. Ich mache jetzt wohl nicht mehr lang. Ich hole vielleicht noch meine Wäsche von der Leine. Vielleicht aber auch nicht. 🙂 Mal sehen.

Vielen, lieben Dank für’s Lesen, wenn heute auch komplett unbebildert. Daher um so mehr Dank, wenn ihr es trotzdem bis hier gelesen habt. 🙂

Macht’s gut. 🙂

 

Zahlenspielerei

Heute hat Sohn3 Geburtstag und er wird 15.

Das nur mal so als Einleitung. Ganz unspektakulär melde ich mich einfach mal wieder und tue so, als ob ich meinen letzten Beitrag gerade erst letzte Woche geschrieben hätte. 🙂

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die Zahlen sind nun auch schon so um die 20 Jahre alt….

Und als ich heute Morgen so dieses Arrangement vorbereitet habe, fielen mir so einige Zahlen-Kombinationen in diesem Jahr auf.

 

Zum Beispiel:

Sohn3 wird heute 15 Jahre

Der Herr des Hauses wurde letzten Monat 51 Jahre

Anfang des Jahres, bevor Sohn2 18 wurde, waren alle drei Jungs zusammen auch 51 Jahre alt.

In der Zeit zwischen dem Geburtstag von Sohn 2 und dem des Herrn des Hauses waren wir als ganze Familie 150 Jahre alt.

An meinem Geburtstag im Sommer werden der Herr des Hauses und ich zusammen 100 Jahre alt sein.

So, und jetzt die Preisfrage: in welchem Jahr werden wir alle zusammen 200 Jahre alt sein? *

 

Ansonsten unglaublich viel Arbeit, obwohl ich mein Pensum ab Februar auf 100% erhöht hatte. Es reicht hinten und vorne nicht. Viele Neuerungen, die mit viel zu wenig Vorlaufzeit einfach eingeführt werden, Dinge, die einfach abgeschafft werden, und, und, und. Das kostet Zeit und Nerven und Feingefühl und gestern waren ein paar Kollegen/Kolleginnen überrascht, dass man mir durchaus auch mal ansehen kann, wenn ich auf 180 bin. Innerlich war ich auf mindestens 280, aber das behalte ich dann doch lieber bei mir. Das lasse ich nicht raus.

Aber nun ja. So ist es eben und es wird sicher bald wieder besser werden.

Dann habe ich auch wieder mehr Zeit, Lust und Energie, hier etwas aufzuschreiben.

Und jetzt muss ich Französisch-Hausaufgaben machen. („Schreibe ein Märchen auf.“ Achtung: wann benutze ich passé composé und wann Imparfait? Hilfe!!!!!)

 

Also dann, vielleicht bis Dienstag. Da ist ja schon wieder ein fünfter des Monats. Mal sehen, ob ich es schaffe. Ich wünsche euch ein schönes Wochenende.

 

* Lösung: das wird im Januar/Februar des Jahres 2029 sein. Nachdem Sohn2 28  geworden ist und bevor der Herr des Hauses 60 wird. Ich werde mir grad einen Reminder in den Kalender setzen. 🙂

 

 

Und dann das, und dann das, und dann….

Eigentlich wollten wir ja nur den Fernseher aus einem der oberen Zimmer ins Wohnzimmer umziehen. Und nun brauchen wir womöglich ein neues Haus 🙂

Und das kam so:

Nie hatten wir den Fernseher im Wohnzimmer, weil wir nicht wollten, dass der so sichtbar ist und man (und vor allem die Kinder, als sie noch klein waren) dann immer ans Fernsehen denkt und die Kinder die ganze Zeit fragen „darf ich fernsehen?“ oder den Kasten im schlimmsten Fall sogar einfach selber anschalten.

Also stand der Fernseher jahrelang im Keller im nicht ganz so gemütlichen, sogenannten Hobbyraum. Wir haben dadurch wirklich nur sehr gezielt ferngesehen. Ich bin zum Beispiel für den Tatort am Sonntag Abend in den Keller gegangen. Und das war’s dann eigentlich schon.

Nun kam es, dass Sohn 1 gerne ein anderes Zimmer haben wollte und so vor ca. einem Jahr (oder so?) in diesen Hobbyraum umzog. Ich witterte meine grosse Chance auf ein eigenes Zimmer (und vor allem wohlverdienten, ruhigen ! Schlaf) und richtete mich im alten Zimmer von Sohn 1 ein.

Damit nun der Fernseher nicht weiterhin im Hobbyraum und somit Sohn 1 vor der Nase stand, nahm ich ihn in mein Zimmer.

Das hatte aber auch wieder Folgen. Erstens war es für mich nun nicht schwer, abends vor dem Schlafen „nur noch mal kurz“ den Fernseher anzuschalten und dann davor zu versumpfen. Zweitens sind aber auch die Konsolen an diesem Fernseher angeschlossen und so hatte ich immer wieder „Gäste“ die mein Zimmer brauchten, um dort zu zocken.

Also wurde mehrheitlich (ich glaube nur der Herr des Hauses war dagegen) entschieden, den Fernseher ins Wohnzimmer umzuziehen.

Ich bin eine Frau der Taten und so war der Fernseher sehr schnell unten im Wohnzimmer. Der Rest würde sich dann schon ergeben.

Leider unmöglich umzustimmen war der Rest der Familie davon, auch den weissen TV-Unterschrank mit runter zu nehmen. Den hatte ich also immer noch in meinem Zimmer. Inzwischen steht er zum Verkauf im Internet und ich hoffe, dass da langsam mal jemand anfängt zu bieten.

Also holten wir noch so ein Bänkchen aus dem Dach, das von der selben Möbelserie ist, wie ein Grossteil der Wohnzimmermöbel und stellten den Fernseher da drauf.

An der Wand, an der der Fernseher jetzt steht, stand vorher natürlich etwas anderes. Nämlich ein Sideboard. Das mussten wir an die gegenüberliegende Wand stellen. Dort steht aber das 3-er Sofa und ein Sessel. Eigentlich hat das Sideboard gar keinen Platz.

Auch unser Esstisch war nun etwas zu nah am Fernseher. Das sah komisch aus. Also drehten wir den Tisch von längs zu quer. Kein Problem. Nur hing längs zum Tisch eine Lampe mit 3 Schirmen an der Decke, die den gesamten Tisch beleuchteten. Nun hängt diese Lampe quer über dem Tisch und die 3 Schirme beleuchten nur noch die Mitte des Tisches.

Da wird der Herr des Hauses wohl mal ein bisschen an der Decke herumwerkeln müssen.

Ausserdem hing dort, wo der Fernseher jetzt steht, ein riesiger Spiegel an der Wand. Der kam auch nach gegenüber.

An dieser gegenüberliegenden Wand häufen sich jetzt also ein Sideboard, ein Sofa, ein Sessel und ein Spiegel. Statt quer an der Wand zu hängen, steht der Spiegel längs auf dem Boden hinter dem Sofa.

Bei all dieser Umräumerei kam noch hinzu, dass wir Ende letzten Jahres entschieden hatten, dass unsere Vorhänge nach ca. 10 Jahren auch mal ersetzt werden dürften. Gestern konnten wir die bestellten, genähten und frisch gebügelten Vorhänge abholen und aufhängen.

Nun sieht das Wohnzimmer wieder frisch aus, aber das Problem mit dem vielen Kram auf einer Seite bleibt bestehen.

Gestern überlegten wir nun, aus dem 3-er Sofa einfach ein 2-er Sofa zu basteln. (Ikea ist da ja zum Glück sehr flexibel. 🙂 ) Dann sagte der Herr des Hauses plötzlich, dass er einen zweiten Sessel aus seinem Büro mit nach hause bringen würde, weil für den im Büro jetzt kein Platz mehr ist.

Das wirft möglicherweise wieder alle vorherigen Pläne über den Haufen….

Also, der im Moment (!) letzte und komplett neue Plan: Das 3-er Sofa kommt ins Dach. Tadaa!!

Dort steht nämlich ein noch viel älteres und schon sehr zerfetztes (wir müssen Decken drauflegen, sonst kann man da nicht mehr sitzen) Sofa. Wir kaufen dann ein neues 2-er Sofa für’s Wohnzimmer und stellen die beiden Sessel dazu.

Das sollte vielleicht gehen. Jetzt muss ich nur noch die Trägheit des Herrn des Hauses in solchen Dingen ausschalten, damit wir diese Sofa-Tausch-Aktion auch wirklich umsetzen und vielleicht bleiben wir dann doch hier wohnen und brauchen erstmal noch kein neues Haus. 🙂

Das erste Tagebuch 2019

Gerade noch rechtzeitig merke ich, dass ja heute schon der 5. Januar ist und das heisst: Tagebuchbloggen. Auch dieses Jahr geht es also munter weiter und wie immer ab 18:00 Uhr kann man bei Frau Brüllen die anderen Tagebücher lesen.

Ich war gestern schon um 22:00 im Bett, weil todmüde, und darum heute früh um 4:00 Uhr mal kurz wach. Zum Glück nur kurz. Das zweite mal werde ich dann um 7:30 wach. Das ist ok und ich stehe auf.

Mein Frühstück besteht aus einem süsslichen Brötchen, das ich mir schon vorgestern gekauft hatte, aber nicht dazu gekommen war, es zu essen. Mit ein bisschen Nutella ist es aber durchaus noch geniessbar.

Wie oben schon erwähnt, hatte ich fast vergessen, dass heute Tagebuchbloggen-Tag ist und darum gibt es auch kein Foto vom Frühstück….

Nach dem Frühstück ein bisschen Sofa. Ich lese viele, viele Blogs, die ich in den letzten Tagen nicht gelesen hatte.

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noch im Pyjama

 

Als es gegen 8:30 endlich nicht mehr ganz so dunkel ist, öffne ich mal die Rolläden und huch: es schneit ja !!

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sieht man jetzt nicht sooo gut, aber dafür ist der Weihnachtsbaum noch drauf. 🙂

 

Kurz vor 9:00 mache ich mich dann mal fertig für das Nordic Walken, das jeden Samstag stattfindet.

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Nachdem ich eine Weile alleine am Treffpunkt stehe, nachdem dann auch noch der Bus durchfährt, aus dem sonst noch 3 Mitläufer aussteigen, denke ich mir, dass da wohl heute keiner kommt.

Und dann merke ich: es sind ja noch Ferien! Ich bin schon wieder so im Alltag, habe schon 3 Tage gearbeitet, mein Griechischkurs hat doch auch schon wieder angefangen, aber nein, Nordic Walken hat Ferien, wenn Schulferien sind. Und Schule geht erst wieder am Montag los.

Kurz überlege ich, einfach alleine durch den Wald zu latschen, verwerfe den Gedanken aber wieder. Ich habe keine Handschuhe (die liegen in meinem Velokorb und das Velo steht in einem Veloraum in Basel.) und so bin ich eh froh, dass ich nach Hause gehen kann.

Ich gehe erstmal duschen und überlege mir dann, was wir am Wochenende essen und schreibe einen Einkaufszettel.

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Lachspastete hatten wir schonmal, das ist sehr lecker!

Heute mache ich vielleicht statt Blattspinat mal Brokkoli rein.

Am Sonntag könnten wir dann Züri-Gschnätzlets essen.

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Also auf zum Einkaufen.

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Mein Laden. 🙂

 

Schon seit Wochen im Laden zum Verkauf, aber da bin ich echt streng. Dreikönigskuchen gibt es auch erst, wenn wirklich Dreikönigstag ist. Nämlich morgen.

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Ein Rieseneinkauf mit Fleisch und Fisch und und und (ca. 200.-) hat mich am Ende nur 15.- gekostet, weil mir der Laden alle zwei Monate Bons schenkt, die ich statt Geld einsetzten kann. Diesmal waren es um die 200.- in Bons, also fast gratis eingekauft. 🙂

 

Nachdem ich alles wieder verräumt habe, gibt es ein zweites Frühstück.

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Da kommt natürlich noch Schoggi drauf 🙂

 

Die Katze will spielen, wir wollen aber lieber im Warmen bleiben. Also sitzt sie alleine draussen.

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blöd gucken kann sie also schon ziemlich gut.

 

 

Es wird ein bisschen bilderlastig heute….

Statt also mit der Katze zu spielen, lese ich in den diversen Blogs weiter. Sehr lustig sind übrigens immer die Familien-Tweets der Woche. Ich lache wirklich ab und zu so, dass die Familie fragt, ob alles okay ist….

Der blog heisst Familienbetrieb.

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Beim Einkaufen nahm ich einen Schreibblock mit, denn (ich weiss eigentlich nicht, wo ich die Zeit noch hernehmen soll….) ab Montag mache ich noch einen Französischkurs. Intern an der Schule wo ich arbeite, also kostet es mich wenigstens (erstmal) nichts.

Zuhause sehe ich, dass es derselbe Block ist, den ich auch für Griechisch gekauft hatte damals…. Tja, dann kommen eben Kleber drauf. 🙂

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Einen Block mit „c’est la vie“ auf Griechisch gab es leider nicht.

 

Dann, so gegen 14:00 Uhr gehe ich endlich, endlich zur Post. Also vielmehr in unseren kleinen Dorfladen, in dem auch eine Poststelle ist. Ich schleppe nämlich seit Tagen einen Brief an die Tante in Berlin, die keinen Computer/kein Smartphone/kein Tablet/nichts!! hat,  mit mir herum und finde keine Post oder habe keine Lust einen Umweg zu machen. Ohne Briefmarke kann ich ihn aber nicht abschicken.

Nun ist es also vollbracht. Die Tante wird sich freuen. 🙂

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Gegen 15:00 Uhr erbarme ich mich und spiele mit der Katze. Sie sitzt immer noch draussen vor der Tür und wenn man nur in die Nähe kommt, springt sie voller Vorfreude davon, wie ein Hund, der danach jiepert, dass man das Stöckchen wirft. Dann dreht sie sich enttäuscht um, wenn sie merkt, dass niemand zu ihr nach draussen gekommen ist.

Also dann eben.

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Ich schiebe einen abgeschnittenen Ast auf dem Rasen hin und her und sie lauert und lauert und springt dann plötzlich hervor, um ihn zu fangen.

Man sieht förmlich die grosse Freude, die ihr das Spiel bereitet. Oder nicht?

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Dann schneide ich mir zum Z’Vieri eine Kaki. Ich glaube, ich habe noch nie im Leben eine Kaki gegessen. Bin aber nicht ganz sicher.

Vorsichtshalber google ich mal „eine Kaki essen“ und es gibt tatsächlich ein Video, in dem einem erklärt wird, wie man eine Kaki essen soll. Womöglich gibt es auch Tutorials, wie man Bananen oder Äpfel isst. Wer weiss das schon?

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Hm, so richtig lecker ist das nicht. Ich habe noch eine zweite, aber das wird dann wohl die letzte gewesen sein. So richtig satt macht es auch nicht. Darum esse ich noch ein Glas Apfelmus hinterher.

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Dann mache ich mich mal an die Hausaufgaben. Heute noch nur für eine Sprache. Ab nächster Woche muss ich dann auch noch Franz-Huusi, wie die Jungs sagen würden, machen. Was hat mich da bloss geritten?

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Ich habe immer noch Hunger. Oder mehr so Gluscht. Also mache ich mir einen Kaffee und esse dazu eine Reiswaffel. Die kaufe ich mir manchmal in Erinnerung an die Zeiten, als die Kinder noch kleiner waren und das immer eine gute Knabberei für sie war.

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Den Rest des Nachmittags bin ich noch ein bisschen auf dem Sofa und schaue Sohn 3 bei Zelda zu.

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Die Wand über dem TV ist noch so kahl nach dem Umbau. Wir brauchen ein Bild oder so.

 

So, zu guter Letzt kommt jetzt noch das Essen.

Erst mal den Lachs einschmieren,…

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… dann den Blätterteig belegen,…..

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… backen….

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und geniessen !!!

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Ich danke euch für’s Lesen und dranbleiben.

Jetzt muss ich aufhören, denn die Jungs wollen Yatzee spielen. Na dann. 🙂

Und? Wie wird 2019?

Wir hatten dieses Jahr einen ganz ruhigen Silvesterabend. Obwohl…. jetzt, wo der Fernseher im Wohnzimmer gelandet ist (Ich sag nur: nach dem Aufräumen ist vor dem Umräumen….), wird hier gezockt oder MarioKart gespielt. Das ist eher weniger ruhig….

Aber Spass macht’s schon. Also das MarioKart. Ich bin auch nicht jedes Mal letzte geworden!! Nur manchmal…

Ok, zurück zum ruhigen Silvesterabend. Meistens haben wir irgendwelche Gäste oder sind irgendwo eingeladen, aber dieses Jahr haben wir uns einfach zu wenig gekümmert und so ergab es sich, dass wir einfach nur unter uns waren. Sohn 1 und 2 hatten eh angekündigt, sie würden dann noch auf eigene Partys gehen, also hatten wir einfach nichts geplant.

Wir haben Raclette gegessen und anschliessend lief die Konsole heiss. Im Laufe des Abends änderten dann sowohl Sohn 1 als auch Sohn 2 ihre Pläne und blieben doch zuhause. Ach, es ist eben so schön bei uns… 🙂

Noch vom letzten Jahr hatten wir Blei, dass wir – warum auch immer – nicht gegossen hatten. Also wurde das gestern erledigt.

Und? wie wird nun das kommende Jahr?

Werde ich jemanden erschiessen? Oder womöglich selber erschossen?

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Werde ich im Regen stehen?

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Werde ich am Stock gehen und dabei bittere Tränen vergiessen?

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Oder werde ich mich schlussendlich doch einfach nur, wie jeden Morgen, unter die Dusche stellen und frisch und munter in den Tag starten?

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In diesem Sinne wünsche ich euch allen ein gutes, gesundes und friedliches neues Jahr. Startet gut und macht das Beste draus!

 

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