Der Tag beginnt vorweihnachtlich

Ich kaufe mir kurz vor der Arbeit noch schnell eine Kleinigkeit für die Mittagspause und sehe das hier:

Juhu, es sind ja auch nur noch drei Monate bis Weihnachten, da sollte man schon langsam dran denken und vielleicht die eine oder andere Deko aus dem Keller holen… 😂

Ansonsten wieder ein relativ entspannter Freitag mit Laufrunde über Mittag, um mindestens die 10.000 Schritte zu schaffen.

Ich versuche, die Vertretung im Oktober zu organisieren, da bin ich eine Woche parallel mit einer Kollegin im Urlaub und die beiden anderen sollten das abdecken können.

Weil wir ab Oktober aber keine Kurzarbeit mehr haben, ist das ganz schön viel, wenn zwei Kolleginnen, die normalerweise 40 und 35% arbeiten plötzlich zusammen 115% abdecken sollen…

Zum Glück ist aber auch die Praktikantin inzwischen so gut eingearbeitet, dass sie sehr gut mal eine Pausenablösung übernehmen kann. Also irgendwie bekomme ich das schon organisiert, wie immer. 😊

Der Bundesrat krebst interessanterweise vorerst zurück und die Tests bleiben noch bis 10.10. kostenlos und ich muss nicht schon ab 1. Oktober zahlen.

So bekomme ich immerhin noch den Test für das nächste Wochenende gratis.

Den Test vor der Einreise nach Italien müsste ich auch noch nicht bezahlen, aber die beiden nach der Rückkehr.

Einen Test wollen sie für die Einreise in die Schweiz und weil sie niemandem mehr zutrauen gesund zu sein, müsste ich vier oder fünf Tage später grad nochmal testen.

Ich glaube nicht, dass ich da Bock drauf habe…. Andererseits nochmal eine Woche Strand, Meer und einigermassen warm draussen, ist natürlich auch verlockend…

Ich kann das relativ kurzfristig entscheiden. Stornieren müsste ich nur mein Fähr-Ticket. Alles andere ist das ganze Haus und das Auto auf dem Schiff, das bliebe alles wie gehabt, auch wenn ich nicht mitfahren sollte.

Mit einem sehr sehr feinen Steinpilzrisotto endet dieser Freitag und auf geht’s ins Wochenende!! 😊

Der Tag beginnt fast schon eisig

Es sind 6° als die Söhne losgehen, vielleicht maximal 8° als dann auch der Herr des Hauses gegangen ist.

Und yeah, die Uni hat endlich angefangen und ab sofort habe ich einen richtigen echten sturmfreien Donnerstag!! 😁

Ich starte eine erste Waschmaschine.

Dann gehe ich mal eine Runde auf den Crosstrainer und schaue dabei eine weitere Episode auf Netflix. Es ist eigentlich eine amerikanische Schrott-Serie, aber jetzt hab ich angefangen, jetzt guck ich wenigstens die eine Staffel zu Ende.

Nach einer kurzen Erholungsphase starte ich eine zweite Waschmaschine, schaue aus dem Fenster und mit Sonne sieht es gar nicht mehr so ungemütlich aus draussen. Also laufe ich auch noch eine Runde über die Felder. Frische Luft und Sonnenschein sind letztendlich schon besser als im Zimmer zu laufen.

Wieder zurück starte ich die dritte Waschmaschine und habe inzwischen ziemlich Hunger und esse noch den letzten Rest der Spaghetti auf.

Danach stelle ich mir meine kleine Lautsprecher-Box ins Bad und dusche mit Musik. Was für ein Luxus!! 😊

Überhaupt begleitet mich heute viel Musik. Allein zuhaus drehe ich die Lautstärke meist ein klitzekleines bisschen höher als gewöhnlich *räusper* und doch, ich muss sagen, ich geniesse es sehr, das Haus so ganz für mich zu haben und keine Rücksicht nehmen zu müssen. Es ist toll!!

Nach dem Laufen hatte ich mir im Dorfladen eine Nuss-Schnecke gekauft, auf die ich jetzt grossen Appetit habe. Dazu einen Kaffee und dann ist es auch schon Zeit, über die Grenze zum Autohaus zu fahren.

Kleiner Service ist fällig und da das Auto es im Oktober nach Italien und zurück schaffen soll, hab ich lieber vor der Reise den Termin gemacht statt danach.

Es macht in letzter Zeit ein Geräusch beim Fahren für das man leider keine Worte finden kann. Geräusche beschreiben ist ja nicht so einfach…

Sie finden nichts und ich denke, nächstes mal fahre ich mit, um ihnen das Geräusch direkt zu „zeigen“.

Dafür finden sie aber, dass die Bremsen bald ersetzt werden sollten. So in 2000 km spätestens. Na, das reicht ja dann grad bis nach Italien und zurück. 😁

Sie haben auch die Fussmatten kontrolliert, sowas hab ich ja noch nie gesehen!

Ist aber alles in Ordnung, unsere Fussmatten liegen vorbildlich so, wie es sein muss! Korrekt positioniert. 😊 Ist das irgendwie typisch Deutsch oder kommt mir das nur so vor?

Kurz nach fünf bin ich zurück, trinke noch einen Kaffee und esse ein Kürbiskernbrötchen mit – wie heisst das denn richtig?? – wir sagen immer Hühnerwurst, aber das ist unser Familien-Insider. Naja, ihr wisst aber, was ich meine. Wurst vom Huhn. 😊 Zum „Dessert“ eine Hand voll M&M. Wer hatte die nochmal gekauft?!?!?

Sohn 1 macht Lachs im Blätterteig, da ist es schon halb acht und eigentlich würde ich gerne verzichten, vor allem hatte ich ja grad erst das Brötchen…

Aber um den Familienfrieden zu erhalten esse ich ausnahmsweise ein kleines Stück mit. Schmeckt ja auch super, wie immer. 😊

Und jetzt werd ich weiter Serien gucken, bin schon irgendwie zum Serien-Junkie mutiert.

Ich wünsch euch einen wunderschönen Abend und morgen einen schönen letzten Tag vor‘m Wochenende. 😊

der Tag beginnt etwas verpennt

also so, wie immer, wenn mich der Wecker weckt. Aber ich hatte irgendwie einen guten Traum. Weiss zwar überhaupt nicht mehr, um was es ging, aber es war gut. 🙂

Auch heute wieder ganz gemütlich, denn im Rezeptions-Team bin ich die mit mehr Flexibilität am Abend und darum mache ich die Spätschichten, während die anderen lieber am frühen Morgen dort sind.

Es müssen ja nicht immer alle alles gleich machen sondern lieber so, wie es für jeden gut passt. Früher hatten wir es mal so, dass jeder mindestens eine Spätschicht (bis 19:00 Uhr) machen musste, aber das macht für mich keinen Sinn. Wenn es für mich in Ordnung ist, dann kann ich vier so Spätschichten pro Woche machen und dafür morgens ein bisschen herumtrödeln. Also habe ich es angepasst, seit ich für diese Einteilung verantwortlich bin. 🙂

Heute soll auch Sohn 1 an die Mittwochs-Büro-Sitzung kommen. Wir sind beide mit dem Fahrrad unterwegs, aber während ich bereits abfahrbereit bin, wärmt er sich erstmal noch ganz gechillt eine Portion Spaghetti (zum Frühstück???? okay, jeder wie er will…) auf.

Okay, ich gebe zu, er fährt ein ganz ganz kleines bisschen rasanter als ich, darum kann er auch etwas später losfahren. 🙂

Nach der Sitzung habe ich wie so oft gar nicht viel Zeit, denn ich muss grad wieder losfahren in den Griechischkurs.

Heute ist mit der Technik mal ausnahmsweise alles in Ordnung und wir sehen und hören die Online-Teilnehmenden und sie uns auch. Das blaue Meer, die Sonne und überhaupt die griechische Insel im Hintergrund des auf Kreta weilenden Teilnehmers wollen wir allerdings alle überhaupt nicht sehen und sind sehr sehr neidisch! 🙂

Aber das ist es, was ich an den Hybrid-Kursen so cool finde. Selbst wenn man gerade irgendwo im Urlaub ist und sonst die Lektionen verpasst hätte, die man ja bezahlt hat, kann man – sofern man Lust dazu hat – etwas mehr als eine Stunde erübrigen und trotzdem am Unterricht teilnehmen. Auch der Teilnehmer, der umgezogen ist, und unter normalen Bedingungen den Kurs hätte beenden müssen, macht jetzt weiterhin mit.

Nach dem Kurs esse ich die gleichen Spaghetti, die Sohn 1 schon zum Frühstück hatte (die gleichen, nicht dieselben!!!) und fange danach dann endlich mal an zu arbeiten.

Um halb sieben beginnen die meisten Kurse am Abend und um kurz vor halb stehen plötzlich drei Lehrer vor mir am Desk und klagen über nicht vorhandenes Internet. Das ist echt merkwürdig, denn es sind Lehrer aus drei Räumen in der einen Etage. Bei allen anderen geht es. Sogar in derselben Etage. Nur auf der anderen Seite des Ganges.

Tja, ich kann es ja nun nicht herbeizaubern, das Internet, also hole ich zwei Lehrerinnen nach oben in eine andere Etage, wo sie ihren Kurs dann halten können. In ihren Hybrid-Kursen sitzt zum Glück nur jeweils eine Person und alle anderen sind online. Das lässt sich auch ohne grosses Hybrid-System organisieren. Im dritten Kurs macht einer der Teilnehmer einen Hotspot und dann funktioniert es dort auch.

Unser IT-Typ ist informiert und wird sich dieses Problem hoffentlich morgen dann mal ansehen. Diese ganze Aktion kostet mich meinen pünktlichen Feierabend und ich mache noch alles fertig bis ca. um acht.

Es ist bereits dunkel, als ich alles zumache und zu meinem Velo gehe. Ich bin ziemlich sicher, dass das Licht nicht geht, denn gestern ging es nicht, warum sollte es dann plötzlich heute wieder funktionieren?

Wenn ich jetzt aber nach Hause laufe, dann bin ich erst so gegen Viertel vor zehn da, das ist schon arg spät…

Also zuppel ich mal testweise ein bisschen an allen Kabeln herum, die vom Dynamo weggehen, die von der Lampe vorne weggehen oder zur Lampe hin, je nach dem wie man es sieht und taddaaa, das Licht geht wieder!! Da hab ich ja nochmal Glück gehabt und so bin ich schon um kurz nach halb neun zuhause.

Ich füttere die Katzen, die um meine Beine schleichen, gönne mir noch den letzten Schluck Rotwein, der noch übrig ist und denke so, dass ich „nur schnell“ was blogge und dann noch ein bisschen netflixe. Aber erstmal geht „nur schnell“ bloggen gar nicht und dann schaut auch noch der Herr des Hauses rein und erzählt von seinem Tag. Jetzt ist es schon bald zehn und ich habe noch nicht fertig gebloggt.

Für eine oder zwei Folgen Netflix wird es aber vielleicht noch reichen, ausserdem habe ich morgen ja frei, da muss ich nicht sooo früh schlafen gehen. 🙂

Der Tag beginnt gemütlich

Ich fange ja erst um halb elf an.

Ich fahre trotzdem etwas früher los und kaufe noch ein paar Früchte, um diese Unmengen an Süssigkeiten auszugleichen, die seit gestern an der Rezeption stehen.

Trotzdem schaffe ich es leider nicht zu widerstehen und esse heute zusätzlich zum Mittags-Bowl Schokokuchen, Schokokugeln und noch alles mögliche andere Zeug.

Es ist leider wieder relativ ruhig geworden und ich habe nicht die ganze Zeit so viel zu tun.

Ich jongliere mit den Räumen und bin ganz zufrieden mit dem Ergebnis. 😊

Ansonsten passiert irgendwie nicht viel heute.

Ich esse mit den Jungs, der Herr des Hauses hat ein Meeting und anschliessend setze ich ein paar neue Serien auf meine Netflix-Liste.

Ich schaue mal drei erste Episoden einer Serie und jetzt bin ich total müde! 😊

Also wünsche ich euch allen noch einen wunderschönen Abend und eine gute Nacht 😊

der Tag beginnt etwas unentspannt

denn ich beschliesse nach langem hin und her ringen mit mir selbst, dass ich im Oktober lieber doch nicht nach Italien, also genauer gesagt, nach Sardinien fahren möchte.

Das versuche ich heute Morgen dem Herrn des Hauses kurz vor seinem grossen Montags-Meeting mitzuteilen, und zwar so, dass es nicht so aussieht wie „ich habe keinen Bock mit euch in Urlaub zu fahren“ sondern mehr so wie „ich kann es mir beruflich nicht leisten, nach dem Urlaub noch zwei Wochen Quarantäne anzuhängen, für den Fall, dass während des Urlaubs plötzlich neue Massnahmen eingeführt werden“.

Diese Entscheidung fällt mir wirklich nicht leicht, weil ich weiss, wie wichtig es ihm ist, dass wir gemeinsam Ferien machen. Andererseits muss ich auch auf mich schauen und diese Ungewissheit, die mich schon vor der Griechenlandreise so unglaublich nervös werden liess, kommt jetzt auch schon wieder auf mich zu und ist nicht immer so leicht zu bewältigen.

Für mich ist das der bessere Weg, auch um mich selber zu schützen und um wieder besser und ruhiger schlafen zu können.

Nach dieser kleinen Aussprache, und Dank zum Glück genügend Verständnis für meine Wünsche und Bedürfnisse, geht es mir schon viel besser. Ich habe wieder Appetit, esse noch etwas von dem selbergebackenen Zopf vom Wochenende und gehe dann erstmal eine riesengrosse Runde laufen.

Ungefähr zwei Stunden bin ich unterwegs und freue mich anschliessend auf eine warme Dusche. Es sind nämlich nur um die 13° Grad draussen.

Ich mache mir noch einen Kaffee, esse Zopf mit viel Käse und ein paar M+M (ich weiss, ich hätte sie nicht kaufen sollen…) und muss dann auch schon los in die Schule.

Nach einer Woche Ferien ist auch der Chef wieder zurück und ich setze mich kurz in sein Büro und wir besprechen, was so war und was so kommen wird. Auch ihm teile ich mit, dass ich meine Reise abgesagt habe, und berichte ihm sehr offen und ehrlich, wie es mir geht. Er versteht mich im Grunde nicht, also kann es nicht verstehen, warum ich in dieser „Sache“ so denke, weiss aber, dass wir relativ viele sind in der Schule, die gleich denken und er hat absoluten Respekt vor der Entscheidung jedes einzelnen. Er ist echt ein fantastischer Chef und nachdem ich heute also mit zwei wichtigen Personen in meinem Leben ein offenes, vertrauliches Gespräch hatte, geht es mir sehr sehr gut. Das war wichtig!

Da ich montags erst um drei beginne, habe ich nur 4 Stunden und die Zeit fliegt dahin. Kurz nach halb sieben, als die Abendkurse begonnen haben, kommen grad zwei Lehrpersonen zu mir, weil die Technik im Zimmer irgendwie nicht funktioniert.

Zuerst versuche ich der einen Lehrerin zu helfen, allerdings leider vergeblich. Der Monitor bekommt kein Signal. Obwohl ich über die „Source“ alle möglichen HDMI-Verbindungen ausprobiere, hat er einfach kein Signal. Es hilft alles nichts. Die Lehrerin wird aber eine andere Möglichkeit finden und ich springe eine Etage höher, um dem Französischlehrer zu helfen. Hier genau dasselbe Problem. Kein Signal. Hier gehe ich aber in das „Source“-Menü und wechsle nur von HDMI 1 auf HDMI 2 und zack hat er die Online-Teilnehmer auf dem Monitor. Sehr merkwürdig, dass es beim einen so problemlos funktioniert und bei der anderen nicht.

Naja, wenigstens einen glücklich gemacht und meinen Ruf als „Retterin in der Not“ nicht komplett ruiniert. 🙂

Sehr pünktlich um kurz nach sieben verlasse ich die Schule wieder und radle nach Hause. Ich hatte relativ viel Zopf heute, dazu noch viel Käse am Mittag und jetzt tatsächlich kaum Hunger. Das Stückchen Pizza überlasse ich Sohn 1, der noch nach mir von seinem ersten Uni-Tag nach Hause kommt.

Ich bekomme dann aber später doch noch etwas Appetit und nehme (schon wieder) ein paar Bröckelchen Parmesan, ein paar Kräcker und ein Glas Rotwein mit nach oben und gucke diese Schwedische Serie zu Ende. Angeblich haben auch andere User dieses Problem, dass bei Netflix-Serien die letzten zwei Minuten einfach der Bildschirm schwarz wird. Bei dieser Serie geht es jetzt noch, weil es keine Kriminalgeschichte mit dramatischem Cliffhanger ist, aber normalerweise sind die letzten zwei Minuten einer Episode die wichtigsten. Und ohne Bild ist das total bescheuert.

Jetzt ist es schon fast halb zwölf und ich bin überhaupt nicht müde. Was ist denn bloss los? Zum Glück fange ich morgen erst um halb elf an. Auch wenn ich vermutlich trotzdem wieder um halb sechs aufwachen werde, muss ich wenigstens nicht rumstressen am Morgen.

Ich wünsche euch eine gute Nacht. Schlaft gut. 🙂

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