selbst ist die Frau

Ich hatte es ja schon angekündigt:  ich will streichen.

Da passte es perfekt, dass die Männer alle zusammen am letzten Samstag Richtung Porto aufbrachen (warum auch immer Porto, fragt mich nicht.) und Männerferien machten.

Für mich war also das Haus leer und ich konnte schalten und walten, wie ich wollte. Juhuu !

Schon eine Woche vorher hatte ich Farbe und lauter so Kram, den man eben zum Streichen braucht, besorgt und musste eigentlich nur noch anfangen.

Zuerst mal alles von der Wand wegschieben, damit ich genug Platz habe.

Dann abkleben. Wie man sieht, wollte ich nicht die ganze Wand komplett färben sondern lieber einen weissen Rahmen stehen lassen.

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es ist sogar beim ersten Versuch ziemlich gerade geworden.

 

Für die Kante zwischen weiss und Farbe hatte ich mir Videos von Profis angeschaut und da gibt es also folgenden Trick:

Damit die Farbe nicht unter dem Abklebeband durchsuppt und es dann keine scharfe Kante gibt, muss man zuerst mit weiss die Kante übermalen (oder auch fast schon zukleistern 🙂 )

Das sieht dann so aus:

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Das muss natürlich gut trocknen, also liess ich mein Zimmer einfach sein, machte es mir im Wohnzimmer gemütlich und schlief letztendlich im Zimmer von Sohn 3. Ich hatte ja 4 Betten zur Auswahl. 🙂

Am nächsten Morgen, Sonntag, ging es dann mit der Farbrolle über die Wand. Nach dem ersten Anstrich noch ein bisschen streifig, aber es ist ja auch noch nicht fertig.

 

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grün, grün, grün…..

 

Ich liess es trocknen bis am Abend und ging dann noch ein zweites mal drüber. Schon viel besser.

Eigentlich wollte ich sogar noch einen dritten Anstrich machen, aber dann verliess mich die Motivation. Es sah doch schon gut aus, warum nochmal drüber gehen?

Also knübelte ich das Klebeband ab und – taddaaaa – so sieht’s jetzt aus:

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ich liebe diese Farbe!!

 

Vorne rechts sieht man noch das blaue Bett, dass ursprünglich mal Sohn 1 angemalt hatte. Er wollte es dann aber nicht mit runter in den Hobbyraum nehmen (denn da steht eine etwa doppelt so breite Schlafcouch) und so überliess er es mir.

Das blau fand ich aber nicht so schön zu dieser grünen Wand, also baute ich das Bett auseinander und tauschte es mit dem Bett von Sohn 2, das ich ebenfalls auseinanderbaute. Zusätzlich musste ich noch ca. 1 Million klitzekleiner Aufkleber vom Sohn2-Bett abkratzen, die sich so im Laufe seines Lebens dort angesammelt hatten.

Natürlich hatte ich ihn vorher gefragt, ob wir tauschen wollen und er war einverstanden.

Nun hat Sohn 2 ein cooles, blaues Bett und ich habe ein naturfarbiges.

Ich freue mich jeden Tag über dieses Zimmer und schon das war die Arbeit wert!

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Liebes Tagebuch….

Heute mal ganz spät, denn ich hatte einen langen Arbeitstag und bin grad erst nach Hause gekommen (also schon so gegen 21:15 ungefähr)

Dafür gibt’s alles in einem Rutsch. 🙂

 

Der Wecker klingelt um 6:00 Uhr. Ich dusche ziehe mich an.

In der Küche räume ich erstmal die Maschine aus und decke für mich und die anderen den Tisch. Dann gönne ich mir ein kleines Frühstück. Während ich eigentlich Frau Brüllens letzten Beitrag von gestern Abend lesen möchte, sehe ich, dass ja schon wieder Tagebuchbloggen-Tag ist. Also schnell das Essen fotografieren. 🙂

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gesundes leckeres Ovomaltine-Knuspermüesli

Sohn 1 ist inzwischen auch aufgestanden, Sohn 3 hat eine Stunde später und Sohn 2 geht im Moment nicht mehr zur Schule sondern sucht eine Lehrstelle. Schläft aber erstmal aus.

Viel Zeit bleibt mir nicht, denn um 8:00 habe ich einen Schüler. Da der Montag mein Einkaufstag ist, fahre ich mit dem Auto zur Schule und kann sogar den Parkplatz vom Herrn des Hauses haben. Super!

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Zuerst aber der Schüler. Ein Portugiese. Wir sprechen ein bisschen über Porto, denn da fahren meine Männer nächstes Wochenende spontan hin. Er gibt mir ein paar Tipps, was man da so machen kann, aber da er aus Lissabon kommt, weiss er auch nicht soooo viel.

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heute spielen wir nur mit den Verben. Muss auch mal sein.

 

Um 9:30 bin ich fertig und gehe zum Parkplatz. Schön sieht das aus, es hat ein ganz klitzekleines bisschen geschneit heute Nacht.

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tapfer drücken sich die bunten Blüten durch den Schnee.

 

Nun also noch einkaufen. Der Wagen füllt sich und nach wie vor liebe ich diesen Scanner, sodass ich an der Kasse nicht nochmal alles wieder aus dem Wagen auf’s Band, dann wieder in den Wagen und dann ins Auto und wieder raus räumen muss usw.

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es gibt Schneeflocken-Brot, sieht sehr lecker aus und der Probierhappen ist es auch.

 

Beim Ausladen aus dem Auto zuhause entdecke ich niedliche Spuren im Schnee. Für’s „Geschäft“ müssen sie eben nun mal raus, auch wenn sie kalt und nass und so überhaupt nicht gern haben. 🙂

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ABC, die Katze läuft im Schnee….

 

Ich räume die Sachen aus, telefoniere kurz mit einer Kollegin, setze mich dann noch zu Sohn 2, der zum Glück doch schon aufgestanden ist, und erkläre ihm, dass doch so ein schickes Titelblatt zu einer Bewerbung nicht schlecht wäre. Vielleicht bastelt er sich jetzt eins am Computer.

Es ist erst so 11:00 und ich bekomme einen Mega-Hunger. Ich finde eine angefangene Packung Leerdamer im Kühlschrank und ich denke so, „ach, ein Scheibchen wird wohl den grössten Hunger vertreiben ….. oder lieber zwei….. “ und setze mich mit der Packung an den Tisch. Ich esse sie komplett leer…… aber doch besser als ein Nutellabrot, oder?

Dann geht’s ans Kochen. Die Jungs kriegen Pizza, für mich mache ich Fenchel und Rosenkohl mit Pellkartoffeln, die noch vom Raclette übrig sind. Nach so viel Käse lieber nur noch was Leichtes…..

 

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Kurz bevor ich wieder los muss, wechsle ich noch die Birne in meiner Lampe, denn die alte ist mir zu grell. Das ganze Zimmer ist mir übrigens zu weiss und am Wochenende, wenn die Männer nach Porto reisen, werde ich streichen!! Yeah! 🙂

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ach, meine kitschige Mädchenlampe. Immerhin kein Einhorn….

 

Um 13:00 Uhr mache ich mich wieder auf den Weg zur Schule. Diesmal mit dem Velo, denn den Parkplatz braucht der Herr des Hauses jetzt selbst und ausserdem hält Velofahren fit.

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In der Schule gibt es montags immer eine Mitarbeiter-Überschneidung. Wir sind während ca. 2 Stunden zu dritt, es können aber nur 2 an der Rezeption sitzen. Darum ziehe ich mich dankbar in ein anderes Zimmer zurück (da klingelt kein Telefon) und arbeite meinen Kram ab. Das klappt ganz wunderbar.

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Um 16:00 Uhr mache ich eine halbe Stunde Pause und genehmige mir einen Birchermüesli-Joghurt. Irgendwie bin ich immer noch satt.

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Den Rest des Tages arbeite ich die emails ab, drucke die Pläne für morgen aus, tüte noch ein paar Rechnungen ein, telefoniere, berate, suche nach Vertretungslehrern und räume am Schluss noch den Schreibtisch auf.

Um 20:15 ist Feierabend und ich radle wieder nach Hause. Ist natürlich schon stockfinster. Mir kommt ein Bus entgegen, der mich mit meiner zugegebenermassen funzeligen Velolampe wohl nicht so gut sieht und vergisst, das Fernlicht auszuschalten. Alter Schwede, ist das grell!! Ich fahre auf einem separaten Veloweg, also gefährlich ist es nicht, einfach nur unangenehm.

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hier ist er aber noch recht weit weg, er kommt näher und bemerkt mich erst recht spät.

 

Zuhause ist von der Mittags-Pizza noch ein Stück übrig, dass ich direkt kalt esse und einen Joghurt hinterher.

Die Söhne 1 und 2 sind in ihren Zimmern und Sohn 3 lümmelt mit dem Herrn des Hauses auf dem Sofa herum.

Und zum Glück ist mir dann noch eingefallen, dass ich die vielen Fotos ja auch noch in den blog packen und ein paar Wörtchen dazu schreiben müsste.

Gedacht-getan.

Und jetzt ist es schon 22:00 Uhr und ich gehe ins Bett. Vielleicht lese ich noch ein bisschen. Werde das Buch „meine geniale Freundin“ anfangen. Vielleicht bin ich aber auch zu müde. Mal sehen.

 

Ich danke euch für’s Lesen 🙂

Museumsnacht und so dies und das

Gestern war die Museumsnacht in Basel und irgendwie hatten wir Lust, da mal wieder hinzugehen.

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Das erste Museum war das Naturhistorische. Es waren „Live Präparationen“ angekündigt. Gerade als wir dort waren, präparierte eine Kuratorin einen peruanischen Bockkäfer. Jooooaaa, ich sag mal, das war so mittelspannend. Wir fragten uns auch, warum man extra in Peru Käfer einsammeln muss, sie mit Gas tötet, in die Schweiz transportiert, dort wieder aufweicht (die vertrocknen nämlich und sind dann sehr zerbrechlich) und dann „schön“ auf einer Nadel in einen Ausstellungskasten pinnt. Hmm.

Der Herr des Hauses sagt, das Mammut sei schon da gewesen, als er mit der Grundschule in dem Museum war. Ein bisschen sieht es auch so aus…

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Und dann gab es offensichtlich mal ein Tier, das die Stosszähne im Unterkiefer hatte. Hä? Merkwüdig, oder? Sieht auch irgendwie so falsch aus, finde ich.

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Hier stimmt doch was nicht…..

 

In einem anderen Raum gab es dann aber doch noch eine recht interessante Konstruktion für die „Blattschneider-Ameisen“. Durch die Rohre konnte man sie sehr gut beobachten, wie sie Blätter-Teile und kleine Äste transportierten. Zwischendrin waren hin und wieder sehr grosse Ameisen dabei.

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Schön gemacht, dieses Röhrensystem.

 

Wir waren auch noch in einem kleinen Museum über Pharmazie mit all diesen alten Töpfchen und Tiegeln und Waagen und Pillendöschen und, und, und.

Dann liefen wir zum Barfüsserplatz und tauchten in die Unterwasserwelt vom Rhein, um uns all den Krempel anzuschauen, den man so aus dem Rhein gefischt hat.

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Inzwischen war es schon nach Mitternacht und wir machten uns wieder auf den Heimweg. Die Kinder, die grossen Kinder, waren alle drei noch wach. Das ist schon ganz praktisch mit den grossen Kindern. Man kann sie problemlos alleine lassen und unbesorgt auch länger wegbleiben.

 

Und sonst so?

Sohn 1 kam aus dem Skilager zurück und musste erstmal Altglas entsorgen….

Das geht ja nicht, wenn die Lehrer noch zugucken, also schleppte er es im Rucksack bis nach Hause. Ja, hier sehne ich mich doch eher wieder nach den kleineren Kindern, die „sowas“ nicht machen. Ich gehe aber mal davon aus (immer positiv denken!!!), dass diese Flasche die ganze Woche reichen musste und sie sich den Inhalt gemixt vielleicht zu zehnt geteilt haben…. oder zu fünft wenigstens…..

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kleine Kinder – kleine Sorgen, grosse Kinder – ……

 

Und was ist das?

Das ist kein Mitbringsel aus dem Skilager, das habe ich mir selber gekauft. Sehr praktisch, das Teil.

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Fülle es mit Essig und stülpe es von unten über den Wasserhahn. Taddaa. 🙂

 

Und zu guter Letzt werde ich heute noch diese Pflanze umtopfen. Die habe ich vor ca. 20 Jahren mal von einer Arbeitskollegin geschenkt bekommen mit den Worten „das ist ein sogenannter Geldbaum. Solange er wächst und gedeiht, wirst du immer genug Geld haben.“ Als sie ihn mir gab, war es ein kleiner Ast mit ein paar Blättern dran.

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Im Sommer steht er immer draussen vor der Tür, aber im Winter muss ich ihn reinholen. Merkwürdigerweise haben die Katzen ein Problem mit diesem Bäumchen. Sie hangeln nach den Blättern, versuchen an den Ästen zu kratzen und die eine sprang kürzlich sogar einmal direkt von oben mittenrein. Oh, ich kann hier nicht wiederholen, wie ich geflucht habe. So viele Äste waren abgebrochen. (das viele Geld !!!!! )

Er ist so empfindlich und ich weiss nicht, ob es daran liegt, dass er vielleicht nicht mehr ganz so frische Erde und einen etwas kleinen Topf für seine Grösse hat. Darum werde ich ihn umtopfen. Dabei geht wieder viel Geld (also Blätter und Äste) verloren, aber ich hoffe, dass er anschliessend wieder mit neuer Frische wachsen und somit unsere Konten füllen kann. 🙂

 

Das soll es mal wieder gewesen sein für’s Wochenende. Immer mehr Leute haben jetzt angefangen, täglich zu bloggen. (ein Neujahrsvorsatz?) Niemals würde ich das schaffen.(ich schaffe es nichtmal, jeden Tag einen klitzekleinen Eintrag in meinen 5-Jahreskalender zu machen), aber so am Wochenende oder wenigstens jedes zweite Wochenende, das kann ich wohl machen. 🙂

Bis zum nächsten mal also.

der Frühling kommt

Nicht, dass jemand denkt, ich schreibe jetzt hier jeden Tag, aber heute muss ich echt nochmal ein paar Bilder zeigen, denn ich war wirklich erstaunt, wie frühlingshaft es heute schon war.

Da sitzen wir sogar auf den Liegestühlen auf der Terrasse und geniessen die Sonne. Die Katze übrigens auch. Die fand das super, dass wir endlich auch mal wieder draussen waren.

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Auf dem oberen Bild ist sie gerade auf dem Weg zu dem kleinen Miniteich, der aber irgendwie total eklig ist. Zu viele Blätter sind reingefallen und modern jetzt da so vor sich hin.

Also trinkt sie lieber aus der Giesskanne. Ob das besser ist? Sie schlürft übrigens nicht, sondern steckt die Pfote ins Wasser und schleckt diese dann ab. Das macht sie immer und überall so.

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Und wie ich da so sitze, mich von der Sonne verwöhnen lasse, da entdecke ich plötzlich die ersten Frühlingsboten!!

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Und eine von ihnen ist sogar schon aufgeblüht! Ich fasse es nicht.

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Ist leider mehr Moos als Gras auf unserem Stückchen Grün im Garten. Ist auch schön, hat aber mit Rasen nicht mehr so viel zu tun….

 

Und weil’s grad noch passt: Sohn 1 ist für heute der König. Die Papp-Krone, die immer dabei ist, passte ihm schon als Kind nicht, weil er so einen Riesenkopf hat, aber heute sah es echt aus, wie so ein kleines Prinzessinnenkrönchen, das er sich näckisch auf den Kopf legte.

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Ein schönes Wochenende wünsche ich euch! 🙂

Liebes Tagebuch….

… und auch im neuen Jahr geht es weiter mit dem monatlichen Tagebuchbloggen. Ab 18:00 Uhr kann – wer möchte – bei Frau Brüllen noch gaaaaaaanz gaaaaaaaanz viele andere Tagebücher lesen. Das sind am Ende aber eine ganze Menge. Meistens. 😀

 

Bei mir könnt ihr schon jetzt (und nicht erst ab 18:00 Uhr) ein bisschen was lesen. Wenn ich es nämlich jetzt nicht aufschreibe, habe ich es bis heute Abend wieder vergessen.

Los geht’s:

um 0:30 heute früh bin ich noch wach, denn ich habe den Film „das Salz der Erde“ gesehen. Eine Dokumentation von Wim Wenders über den brasilianischen Fotografen Sebastião Salgado. Sehr interessant und bewegend!

Danach schlafe ich natürlich.

Der Tag startet dann mit Wecker um 8:30 Uhr.

Mit grosser Mühe schaffe ich es, Sohn 2 zu wecken, der aber trotzdem noch ein paar Minuten braucht, bis er endlich duschen geht. Sohn 3 wecke ich gleich mit, dann ist das auch erledigt. (die armen Kinder werden in den Ferien geweckt, ich Rabenmutter !!!)

Da offenbar der Herr des Hauses schon für die Katzen gesorgt hat, kommt keine der beiden in die Küche. Na dann eben nicht.

Ich decke den Tisch. Ich habe auch Urlaub diese Woche, darum gibt es Zopf und Toast und den ganzen Schoko-Konfitüre-Honig-Kram. Dieses Ovo-Zeug unten rechts kann ich übrigens sehr empfehlen!

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Sohn 3 und ich frühstücken schon mal, während Sohn 2 duscht. Anschliessend dusche ich und warte dann auf dem Sofa, dass Sohn 2 fertig wird.

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Jaja, die Simpsons, immer und immer noch aktuell….

 

Warum ich die Jungs überhaupt geweckt habe? Also zumindest Sohn 2 hat einen Termin beim Zahnarzt. Ich fahre ihn mit dem Auto hin, das sind ca. 20-25 min. pro Weg, aber für einen guten Zahnarzt nimmt ja gerne auch mal einen längeren Weg in Kauf.

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Ich warte und bin jetzt dank eines Magazins komplett auf dem Laufenden über Tiere.

 

Weil’s grad so schön auf dem Rückweg liegt, schauen wir noch kurz bei revendo rein. Die nehmen alte Geräte in Zahlung, peppen die auf und verkaufen sie dann wieder. Günstiger natürlich als ein ganz neues.

Mein iPhone hat nämlich nur 16GB und da stosse ich teilweise an Grenzen, wenn ich z.B. Musik oder zu viele Fotos drauf habe.

Also suche ich ein neues/altes mit mehr Speicherkapazität. Da gibt es eins mit 64GB und es soll nur 235.- kosten. Das geht finde ich.

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nächste Woche kann ich es mal im Laden begutachten.

 

Die sichtbaren Kratzer sind eigentlich überhaupt nicht sichtbar. Ich meinte bis heute, dass mein jetziges Phone überhaupt gar keine Kratzer hat, aber der Verkäufer meinte, ich sollte es doch mal so ins Licht halten und dann – uups, ist ja total zerkratzt 😳. Von daher stören mich diese Kratzer am neuen jetzt gar nicht.

Und weil’s ebenfalls grad um die Ecke war, kaufen wir noch schnell einen Zopf für morgen für’s Frühstück und ein bisschen Ovo-Knuspermüsli und Katzenfutter.

Wieder zuhause ist Sohn 1 noch nicht mal aufgestanden. Es ist 11:30 Uhr. Ich esse am gleichen Frühstückstisch, der noch nicht aufgeräumt ist, ein zweites Frühstück, Sohn 2 nachdem seine Betäubung vom Zahnarzt nachgelassen hat, eine Portion Cornflakes.

So. Nun ist es 13:00 Uhr und ich mache hier einen Cut. Der Rest kommt dann heute Abend.

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Inzwischen ist es fast 18:00 Uhr und ich kann schon den Rest für heute aufschreiben, denke ich.

Nachdem ich ein bisschen auf dem Sofa gechillt habe, gucke ich mir mal unseren Haufen Altpapier an. Am Montag ist die Abholung und man muss alles gebündelt an die Strasse stellen.

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aber ich kann mich noch nicht aufraffen.

 

Die Katze taucht auf und ich nutze die Gelegenheit, ein Foto zu machen. Im Moment sind sie nicht oft zu sehen. Sie können nicht so richtig schön raus, weil es entweder regnet oder stürmt oder zu kalt ist oder was weiss denn ich. Dann liegen sie den ganzen Tag irgendwo im Haus herum, machen keinen Mucks und kommen nur mal ganz kurz in die Küche, um zu gucken, ob’s was Neues an der Futterfront gibt.

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Sie hat mal wieder eins auf die Nase bekommen, kloppt sich immer mit dem fetten Kater…

 

Irgendwann geht sie doch mal raus, will dann aber zum Fenster wieder rein. Typisch Katze irgendwie, oder?

Ach, und da ist es ja schon Zeit für ein kleines Z’Vieri. Aber maximal 3 Stück pro Tag habe ich mir selbst auferlegt. Bisher klappt es ganz gut. Zwei Tage gehen noch. 😋

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Ich raffe mich dann doch noch auf. Ich sauge das Wohnzimmer und den Flur, ich wasche 2 Maschinen Wäsche, ich bündele das Altpapier. Puh, ganz schön viel Abfall….

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Als Zwischenstärkung mache ich mir einen Tee in dieser überaus kitschigen Tasse, die ich bei einem Chinesen geschenkt bekommen habe. Es war Silvester und sie hatten wohl gute Laune oder zu viele von denen, keine Ahnung.

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Eine gelungene Kooperation zwischen Indien und China.

 

Dann baue ich noch den letzten der drei Sterne ab und damit ist Weihnachten so gut wie verschwunden. Bis auf den Glitzer natürlich, an dem ich noch seeeeehr lange Freude haben werde.

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Ich putze noch die Röhren unseres Glockenspiels, entheddere alles und hänge es dann wieder dort auf, wo während der Weihnachtszeit der Stern hing.

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Das könnte von den Fliegen sein, die im Sommer gerne an den Röhren kleben….

 

Das Aufhängen klappt natürlich nicht ohne eine gewisse Klangkulisse und so wundert es mich nicht, dass Sohn 3 kurz darauf aus seinem Zimmer kommt und denkt, es gäbe Essen. Das ist nämlich unsere Essens-Glocke.

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Endlich können wir uns wieder zu den Mahlzeiten rufen.

 

Für heute Abend gibt es keinen grossen Plan. Ich werde irgendetwas kochen mit Bouletten, Nudeln (auf Wunsch von Sohn 2, der auf dem Fussballplatz war und Hunger hat), Rosenkohl (nur für mich!), Kartoffelbrei vielleicht, Lauch ist auch noch da, mal sehen, was das gibt.

Und noch später schaue ich vielleicht auf 3Sat die erste Staffel von so einer Serie, deren zweite Staffel heute oder morgen oder so startet. Ich weiss nicht, wie sie heisst, aber ich hab’s mal programmiert. Es sind nur 3 Folgen, also nicht so Staffel, wie man es von anderen Serien kennt.

Und dann gehe ich vermutlich schlafen. Ziemlich sicher sogar. 😴😴

Macht’s gut und euch allen noch einen schönen Abend und bis zum nächsten mal. Danke für’s Lesen.

 

Jahresrückblick 2017

Wie ich die anderen Jahre zurückgeblickt habe, könnt ihr hier (2015) und hier (2016) nachlesen.

Dieses Jahr war es so:

 

zugenommen oder abgenommen?

vermutlich ein bisschen zugenommen. Ich bin fast immer mit dem Fahrrad zur Arbeit gefahren (2x ca. 8-10 km), aber das reicht wohl nicht, um die zugenommene Energie wieder zu verbrauchen….

mehr bewegt oder weniger?

so ganz subjektiv gefühlt mehr wegen des Fahrrads und weiterhin Nordic Walking, aber mein Spiegelbild sagt in der Bauchgegend etwas anderes…

Mehr Geld oder weniger?

Mehr! Ich habe einen anderen Vertrag, ein höheres Pensum und damit auch mehr Geld. (wir brauchen zwar für Sohn 3 jetzt auch noch eine Monatskarte, und auch sonst werden die Ausgaben für Teenager nicht gerade weniger, aber das war nicht so viel, dass es meinen Mehrverdienst sehr geschmälert hätte)

etwas neues gekauft?

Nö. Nichts grosses jedenfalls. Kein Auto, keinen Wäschetrockner, keine grossen Möbel. Aber ich habe mich für den Job einmal neu einkleiden müssen, das sind ein paar neue Sachen.

etwas ersetzt?

Auch nicht. Wir wollten die Filter der Dampfabzugshaube ersetzen, aber die waren dann so sauteuer, dass wir lieber noch einmal mehr geputzt und geschrubbt haben. Also genaugenommen hat das der Herr des Hauses gemacht.

etwas entsorgt?

immer wieder Kleider, die ich in die Altkleidersammlung bringe. Aber so richtig entsorgt? Nö, nichts.

die teuerste Anschaffung?

Ich tippe auf die Weihnachtsgeschenke für die Jungs. (3x ein neuer Bildschirm für ihre Computer) Das ging schon ziemlich ins Geld. Genaues weiss ich nicht, das lag in der fachmännischen Verantwortung vom Herrn des Hauses.

eine Reise gemacht?

Wir waren in Arosa, London und Berlin. Die Jungs waren im Herbst noch auf Malle, da hatte ich hier ein paar Tage sturmfrei.

Haare länger oder kürzer?

gleich. Gemessen habe ich nicht, aber so ziemlich gleich wird es schon sein.

Lieblingslied 2017?

ich habe diesmal kein Lieblingslied sondern immer wieder mal Spotify rauf und runter gehört.

Lieblingsbuch 2017?

„die Stadt der Blinden“ von José Saramago (wenn man das Buch gelesen hat, ist der Film dazu übrigens ein bisschen fad.)

Lieblingsfilm 2017?

ich habe mir kurz vor Weihnachten ca. 8 oder 9 Filme in der Bibliothek ausgeliehen. „Home“ ist sehr schön. Ein Film über eine 5-Köpfige Familie, die an der Autobahn lebt. Aber auch „Lachs fischen in Jemen“ ist durchaus sehenswert.

wie lief’s im Job?

Von „ich helfe an der Rezeption ein bisschen aus“ aufgestiegen zu „50% Feststelle an der Rezeption“. Dazu noch ein paar Lektionen unterrichten, das macht Spass.

Krankheiten?

Weiterhin gesund wie immer. Ich war zwar wegen Ohrenschmerzen beim Arzt, habe auch Medikamente dagegen genommen, aber ich war dadurch nicht so eingeschränkt, dass ich im Bett hätte liegen müssen oder nicht gearbeitet hätte. Also zähle ich das nicht mit.

 

zusammenfassend: wie war das Jahr?

arbeitsreich, aber im grossen und ganzen schön und entspannt.

Weihnachten

So, ihr Lieben, Weihnachten -oder sagen wir mal HeiligAbend- ist rum und das neue Jahr kann kommen. Von mir aus.

Hier, wie schon seit einigen Jahren alles so richtig schön entstresst und gemütlich.

Da ich ja die Weihnachtsdeko noch vom letzten Jahr hängen hatte, war auch dieser Punkt relativ schnell abgehakt. 😀

Eine kleine Extra-Deko gab’s aber trotzdem noch:

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Die Lampen hatten wir schon, aber die Hänger passten perfekt zum Lampenschirm. Echt Zufall!

 

Das Wettbüro nimmt gerne Einsätze entgegen, wie lange diese Deko dann hängen wird oder ob wir sie Weihnachten 2018 immer noch dran haben…

 

Dann habe ich noch die letzte Ladung Plätzchen gebacken und sogar Sohn 1 kam noch dazu und machte auch ein paar. So haben dieses Jahr alle 3 Söhne noch beim Plätzchen-Backen mitgeholfen. Das hätte ich gar nicht erwartet. Um so schöner ist es. 😊

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Finde den Fehler.

 

Sohn 3 und der Herr des Hauses begannen den Baum zu schmücken.

Ach, der Baum…

Bereits Anfang Dezember, am ersten Wochenende als der Verkauf hier im Dorf losging, hatten sie ihn geholt. Er stand draussen auf der Terrasse und sah schön aus. Doch dann kam der Sturm und der Baum fiel immer wieder um.

Wir hatten Erbarmen mit ihm und holten ihn rein in die warme (!) Stube. Wie lange würde er ohne Verluste so in der Wärme stehen können? Wir waren nicht so sicher und stellten ihn nach einer Nacht lieber wieder raus. Es war ja erst Mitte Dezember….

Doch der Sturm hatte noch nicht genug und wütete weiter, so dass wir den Baum ein zweites mal lieber wieder ins Haus holten. Diesmal durfte er dann bleiben.

Er dankte es uns mit einem Meer von Tannennadeln, die er liebevoll und dekorativ um sich herum verstreute. (zum Glück hatte er relativ viele, da sah er immer noch schön aus, auch mit weniger Nadeln).

Nun ja, er wurde also vorsichtig geschmückt, denn bei jeder Berührung rieselte es….

Es rieselte nicht nur Nadeln sondern auch jede Menge Glitzer, Glitzer, Glitzer.

Hatte ich eigentlich bereits erwähnt, wie sehr ich Glitzer liebe mag toleriere dulde hasse ?

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egal, was man macht, Glitzer ist überall

 

Der Herr des Hauses hatte Glitzer auf dem Hemd, im Gesicht, an den Händen. Wir alle hatten Glitzer auf dem Tisch, auf dem Boden, unter den Socken und sicher auch im Essen. Die Katzen glitzern (da sie sich mit Vorliebe unter dem Baum wälzen), unsere Haare und Hände sowieso, das Sofa und unsere Betten. Auch das Waschbecken glitzert und vielleicht auch das Klo.

Das wird auch die nächsten Wochen so bleiben…. 😡

 

So, zurück zum Weihnachtsbaum: Wir zündeten am Abend die Kerzen einmal an, warteten lieber nicht, bis sie runtergebrannt waren und dann der ganze Baum und unser Wohnzimmer und das Haus in Flammen aufgehen würden und hatten trotzdem einen schönen Baum und einen schönen Abend. Hier: immer nur echte Kerzen.

 

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Man soll ja keine Tiere unter den Baum legen, aber wenn sie freiwillig gehen…..

 

Wie immer schenkte ich uns ein Spiel. Traditionell spielen wir dann dieses Spiel noch am selben Abend, finden es okay und vielleicht kommt es in die engere Wahl und wir spielen es Silvester noch einmal. Je nachdem, wie gut es uns gefallen hat, spielen wir möglicherweise einmal im Sommer, wenn der Schwager (der auch Weihnachten immer da ist) zur Grillparty kommt. Danach verschwindet es zu den anderen, in den vorigen Jahren traditionell zu Weihnachten verschenkten Spielen, unter dem Schrank…..

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Manila. Und ich war Orange. Habe aber leider nicht gewonnen.

 

Der Herr des Hauses schenkte allen etwas zum Basteln. Alles Holz und man braucht nur eine Kerze, um die kleinen Zahnstocher einzuwachsen, damit sie besser gleiten, wenn man sie als Scharniere oder Verbindungsteile in winzige Löcher schieben muss. Kein Leim oder sonstige Hilfsmittel.

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Jeder Bausatz ist mechanisch, also ich kann meine Ballerina drehen und die „Blume“ öffnet und schliesst sich dazu.

Diese Bastelarbeit, eine Runde Manila und auch noch eine ganze Runde Raclette essen, schafft man natürlich nicht in 10 min. Ich brach für mich diesen schönen, heiligen Abend um 3:00 Uhr früh ab, während nach eigenen Angaben, der Herr des Hauses an seinem Projekt noch bis um halb fünf bastelte…..

Als ich heute dann um 9:00 Uhr aufwachte, hatte ich immerhin wenigstens 6 Stunden geschlafen. Das geht ja noch, so kann ich den Tag überstehen, denke ich.

 

Nachdem am Abend die eine Katze ein ausgiebiges Glitzerbad genommen hatte, liess es sich dann heute Morgen die andere nicht nehmen, auch einmal komplett im Glitzer zu baden. Na dann viel Spass bei der Fellpflege…..

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In diesem Sinne wünsche ich euch allen schöne Feiertage, ich hoffe, ihr habt all das bekommen, was ihr euch gewünscht habt, falls ihr euch was gewünscht habt.

Dazu natürlich wie immer Gesundheit, liebe Freunde und eine friedliche Familie.

Kommt gut ins neue Jahr und auch wenn es morgens immer noch sehr dunkel ist – die Tage werden wieder länger und heute scheint (hier zumindest) schon mal kräftig die Sonne. 🌞

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