Dies oder das? Die Qual der Wahl

Gestern war ein komischer Freitag. Ich hatte am Vormittag frei. Das kommt öfter mal vor, aber komisch war es diesmal, weil der Herr des Hauses auch frei hatte und wir sowas wie ein Wochenendfrühstück mit Zopf, Brötchen, Croissants usw. vor uns hatten.

Ich dachte also gestern, seit ich gefrühstückt hatte, die ganze Zeit es wäre Samstag.

Von 12:00 bis 13:00 hatte ich einen Deutsch-Kurs in einer Pharmabude direkt im Nachbardorf. Das ist eine lustige Truppe, aber ich bezweifle, dass sie bei einmal pro Woche eine Stunde Deutsch, tatsächlich viel lernen werden. Na, wir werden sehen.

Anschliessend war ich kurz wieder zuhause und traf mich dann mit einer Freundin zum Kaffeetrinken im Literaturhaus Basel. Ein sehr gemütliches Café (und auch ein Veranstaltungsort für Lesungen und so Sachen) und wir waren jetzt schon zum zweiten mal dort. Wirklich sehr gemütlich, denn wir nehmen immer den Platz mit dem alten Sofa und den Sesseln, statt einem Platz mit Holzstühlen.

Auch hier dachte ich wieder es wäre Samstag und machte mir so gegen 17:00 langsam Sorgen, ob denn die Läden überhaupt noch offen wären, denn ich sollte für Sohn 1 noch etwas aus dem Bodyshop mitbringen.

Zum Glück war aber doch erst Freitag und als wir uns so gegen 17:30 vor dem Café verabschiedeten, hatten alle Läden selbstverständlich noch offen.

Ich schlenderte also so durch die Freie Strasse in Basel und kaufte Sohn 1 seinen Kram, schlenderte weiter und da kommt dann unweigerlich der Buchladen OrellFüssli (ehemals Thalia, ehemals noch irgendwas anderes).

Da konnte ich einfach nicht dran vorbei gehen.

Eigentlich ist mein Stapel mit noch zu lesenden Büchern mehr als voll, ich habe eine Bibliothek direkt vor der Haustür und bin auch sowieso gerade mitten drin im zweiten Knausgard, aber egal. Ich werde nur mal gucken…..

Tja, und nun habe ich doch ein Buch gekauft und auch schon auf der Heimfahrt im Bus ein bisschen reingelesen. Gleich am Anfang war ich etwas verwirrt, ob es einen Zeitsprung gab oder nicht (bin immer noch nicht ganz sicher, wie es jetzt ist), aber fand den Einstieg doch sehr vielversprechend. Ausserdem war das Buch noch eine Empfehlung von Frau Brüllen, die es kürzlich ausgelesen hatte und ja, lange Rede, kurzer Sinn, ich habe es also gekauft, angefangen und stehe nur vor der Qual der Wahl. – Endlich der Bezug zum Titel dieses Blogbeitrags…. !! 🙂

Soll ich jetzt erstmal den Knausgard fertig lesen? (bin auf S. 487 von 763) Ich muss ihn bis zum 19. Oktober wieder in die Bibliothek bringen, könnte ihn dort aber auch nochmal verlängern.

Oder soll ich Lize Spit „kurz“ (505 Seiten…) dazwischenschieben?

Oder soll ich einfach je nach Lust und Laune beide parallel lesen?

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Ach, ick weeß et ja ooch nich.

Immerhin ist jetzt tatsächlich Samstag und Wochenende und in der nächsten Woche habe ich hier sturmfrei, weil die Männer ohne mich in Urlaub fahren. Da sollte sich irgendeine Lösung schon finden lassen, oder?

Schönes Wochenende wünsche ich euch 🙂

 

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fünfter Oktober

Heute ist wieder Tagebuchbloggen angesagt und inzwischen geht es wohl hoch und heiss her bei Frau Brüllen, denn sie musste die Link-Liste shuffeln. (zufällig mischen) Es gab tatsächlich einen Kampf darum, wer in der Liste möglichst die vordersten Plätze ergatterte, denn dann bekommt man selber auf seinem Blog die meisten Klicks. (so einen Stress habe ich mir nun nicht gemacht, wo ich genau auf der Liste lande, aber bemerkbar macht es sich schon, ob man unter den ersten 10 ist oder irgendwo am Ende unter „ferner liefen“.)

Aber nun erstmal zu meinem Tag.

Er beginnt wie immer, nur dass ich nicht in „meinem“ Zimmer aufwache, sondern in dem von Sohn 2. (in meinem Zimmer ist der Fernseher und auch die PS und es sind Herbstferien…..“Mama, du gehst immer viel zu früh ins Bett und dann kann ich gar nicht zocken!!“ Nunja, was tut man nicht alles für die lieben Kleinen.)

Gegen 6:30 mache ich mir ein kleines Ferienfrühstück mit Butterzopf und Süsskram drauf. (sonst gibt’s immer Müsli, aber eben. Es sind ja Ferien.)

 

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Ich fahre bei wunderbarstem Wetter, aber leider nur 7° Grad mit dem Fahrrad zur Arbeit.

Dort muss ich erstmal stundenlang warten, bis ich überhaupt anfangen kann ….

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Privat kommt mir ja nur Macintosh ins Haus….

Ich arbeite nur 2 Stunden, das ist meine Vormittagsschicht, dann kann ich schon wieder nach Hause radeln.

Immer noch wunderbarstes Herbstwetter!

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Der Bahnhof in Basel. Fahre ich dran vorbei, denn ich hab ja das Fahrrad.

 

An dieser schönen Kirche vorbei. Im Frühling blühen davor diese riesigen Magnolien.

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Zu Hause, so gegen 12:00 esse ich ein Stück Pizza, das von gestern Abend übriggeblieben ist, während Sohn 2 gerade aufgestanden ist und mit mir frühstückt.

Sohn 1 schläft noch (er hat auch noch ein bisschen Jetlag aus Boston intus.), Sohn 3 ist irgendwo in seinem Zimmer.

Ich vertreibe mir die Zeit nach dem Essen mit einem Kaffe, einem Karamell-Pudding und ein paar Minuten Simpsons.

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Es ist Halloween in Springfield

So, nun packe ich meine Tasche und mache mich wieder auf den Weg zur Nachmittagsschicht an der Rezeption und anschliessend habe ich noch einen Kurs.

Bis später.

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Die WetterApp sagt: Regen um 21:00. kann man gar nicht glauben, bei dem Himmel!

Ich nehme optimistisch wieder das Fahrrad. Um 21:00 sollte ich bereits wieder zuhause sein.

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Ganz hinten sieht man Frau Brüllens Turm 😀

Um 14:30 beginnt meine Arbeit.

Um 15:00 sind draussen 22 Grad! Ich reisse alle Fenster auf. So kann ja keiner arbeiten….

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oh, Vollmond (unten rechts)

Eine Kollegin will uns was Gutes tun …..

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Lindt Schokolade ist einfach unschlagbar!!!

Es ist 17:00 und ich habe 90min. Pause, die ich hier zum Schreiben nutze. Dazu ein kleiner Snack.

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Evian hat gerade eine coole Kampagne mit kleinen Kids in zu grossen Klamotten

Also dann, noch eine Runde bis 20:00 Uhr und dann geht’s nach Hause.

Bis später

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Im Kurs sind wir nur zu dritt (ich und zwei Deutschlernerinnen 🙂 ) und auf dem Niveau B2 plaudern wir ein bisschen über’s Telefonieren und was man da so sagt.

Meine WetterApp prophezeit plötzlich schon Regen ab 20:30 und so mache ich mich eilig auf den Heimweg.

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Der Bahnhof nochmal bei Nacht

Ui und meine sonst so helle, landschaftlich schöne Landstrasse auf dem letzten Stück nach Hause ist auch ziemlich dunkel….

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wie Sie sehen, sehen Sie nichts.

Der Himmel ist irgendwie hell, denn dahinter muss ja irgendwo der Mond sein.

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Kurz nach halb neun komme ich grad noch trocken im Fahrradkeller an, meine Uhr ist wie immer stolz auf mich, ich schliesse alles ab und gehe ins Haus.

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genug Training war’s nicht, aber ich glaube die misst da irgendwas falsch…..

 

Zuhause ist nur Sohn 3, denn der Herr des Hauses holt gerade Sohn 2 vom Training ab.

Weil nichts zum Essen im Hause ist, entscheiden die Männer, noch ins Dorfrestaurant zu gehen, was ich für mich ablehne, da ich so spät nicht mehr in einem Dorfrestaurant (Fleisch und Pommes und so Zeug) essen möchte.

Ich bin ich eh nicht so hungrig und mir reicht ein Joghurt.

Dafür werde ich verpflichtet, Sohn 1 vom Training abzuholen, der sich an der regen „werholtwenwannab“-Diskussion in unserer FamilienWA-Gruppe gar nicht beteiligt hat, weil er ja nun gerade Training hat.

Inzwischen regnet es ziemlich und er wird wohl dankbar sein, wenn ich ihn hole. Geantwortet hat er aber noch nicht.

Morgen früh habe ich frei, darum ist es okay, wenn ich so spät nochmal losfahre.

Noch viel später werde ich dann wohl schlafen gehen. 🙂

 

Und huch, plötzlich springt mir noch die Katze fast in die Tastatur. Die lieben Tierchen, so niedlich, ein bisschen feucht vom Regen, aber ganz, ganz herzig…..

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Danke für’s Lesen und mal sehen, auf welchem Rang ich jetzt noch so spät bei Frau Brüllen lande. 🙂

Faul

Ich sitze in meinem Ohrensessel, die Katze blockiert mich komplett, draussen regnet es, drinnen ist es warm. (Ja, wir haben die Heizung schon an)

So lasse ich mir einen gemütlichen Samstag gefallen 😊.

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der fünfte, der fünfte, der fünfte

Zum Glück habe ich es heute Morgen noch gemerkt und konnte ein paar Fotos machen, bevor der Tag einfach vorbei geht, ohne von mir hier aufgeschrieben zu werden.

Ab 18:00 kann man bei Frau Brüllen auch noch ganz viele andere Tagebücher lesen.

Heute startete mein Tag so kurz nach 6, obwohl ich den Wecker erst auf halb 7 gestellt hatte. Aber so ist das meistens, dass ich früher aufwache als der Wecker. Dafür bin ich dann aber auch fit und munter. 🙂

Es gibt Kaffee und Müsli.

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Das ist übrigens leckerstes Ovomaltine-Knusper-Müsli. Megalecker !!!

 

Sohn 1 hat 2 Stunden später und steht erst so gegen 8:00 oder so auf. Sohn 2 ist erkältet und steht gar nicht auf, nur Sohn 3 muss sich heute um 6:15 aus dem Bett quälen. Aber es geht.

So während ich esse und meinen Kaffee geniesse (und Sohn 3 nur ein Glas Orangensaft trinkt), schreibe ich eine „to do“ Liste für heute und morgen. Ausserdem gehe ich noch die Einkaufsliste von Sohn 3 durch, der Material für den Kunstunterricht braucht. Früher hiess das bei mir jedenfalls Kunst.

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ähm ja, „Weihnachtsdeko abmachen“…. könnte ich eigentlich dran lassen, ist ja schon wieder in 3 1/2 Monaten ….

 

Um 9:00 Uhr gehe ich erstmal für ca. 90 min. in den Wald. Zusammen mit noch 2 anderen aus dem Dorf und der Nachbargemeinde. Es sieht anfangs gar nicht so aus, aber die Sonne drückt durch und es wird uns ziemlich warm beim Laufen.

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Als ich nach Hause komme, hat Sohn 2 immerhin gefrühstückt. Soooo schlecht geht es ihm nicht, morgen wird er wieder zur Schule gehen können.

Nach der Dusche fülle ich noch schnell einen Ferienantrag aus, denn unsere Nachbarin hat schon Skiferien für Februar (so weit denke ich noch gar nicht….) gebucht und wir wollten zusammen fahren, also müssen wir uns beeilen, dass wir überhaupt noch was bekommen….. Ich hoffe, dass in der Sprachschule noch niemand so früh bucht und ich die Ferien noch genehmigt kriege ….

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Von 2018 gibt es noch nicht mal einen Kalender in der Küche. Könnte ich auch langsam mal bestellen…..

 

Jetzt ist es schon 11:00 und ich mache mich auf den Weg, um die Sachen für Sohn 3 zu besorgen, denn die braucht er schon heute Nachmittag.

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ich habe alles bekommen, was er braucht.

 

Zum Mittag will ich Pizza machen, aber das Teil, dass der Herr des Hauses irgendwann am Wochenende gekauft hat, ist ja doch ziemlich gross…..

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steht da „perfect clean“ auf dem Blech?  Tja, bei mir ist immer alles perfect clean ….. 🙂

 

Ich schneide den Teig passend für mein Blech und bitte Sohn 2 aus dem Rest noch einen zweiten Pizzaboden zu machen, was sich als gar nicht so einfach herausstellt….

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hmm, das wäre also noch ausbaufähig….

 

Ich plane kurzerhand um und während die Pizza schon im Ofen backt, fülle ich 5 Kugeln mit dem Rest Thunfisch und Maiskörnern und mache sowas wie Pizzabrötchen draus.

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Die sehen auf jeden Fall schon mal besser aus. Ob sie auch schmecken, werden wir noch testen müssen.

 

Kurz bevor die Pizza fertig ist, schmeisse ich noch eine Ladung Bettwäsche in die Maschine, Sohn 3 kommt heimgeradelt und ich ernte die Trauben im Garten, die nicht mehr viel länger aushalten können, ohne oll zu werden.

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Eine ganz schöne Ausbeute. Und die schmecken natürlich fantastisch!!

 

Die Bettwäsche ist fertig und ich hänge sie im Garten in die Sonne, die vermutlich heute vorerst zum letzten mal scheint. Glaube ich. Und glaubt meine Meteo-App.

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Nein, Bettwäsche bügle ich nicht. Ich bügle quasi gar nichts…..

 

Tja und dann ist es so 13:00 etwa und Sohn 3 muss schon wieder los zum Kunst-Bildnerisches-Gestalten-Unterricht. Ich sollte mich jetzt dringend meiner „to do“ Liste zuwenden, aber ich muss erstmal noch einen Kaffee trinken.

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mal was anderes als immer nur die Simpsons…

 

Und um das Prokrastinieren noch zu perfektionieren, schreibe ich dann erstmal noch diesen Blogeintrag. Und danach werde ich erst noch einen Kurs für heute Abend vorbereiten. Mal sehen, vielleicht schaffe ich die Küche heute und den Rest kann ich ja auch morgen noch machen….. (so bin ich. 🙂 )

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Fortsetzung folgt

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Ach, ich habe so viel zu tun, dass ich gar nichts von meiner Liste schaffe …. 🙂

Zuerst muss ich ein paar Sachen an Z….o zurückschicken, die mir nicht gefallen.

 

das erste Paket war super, das zweite nur noch so mässig.

 

Zum Z’Vieri mache ich mir Pfirsich mit Mango. Mmmmm, gesund…. und lecker.

 

 

Aber ein bisschen was Süsses und ungesundes muss dann trotzdem noch hinterher.

„Manchmal stehe ich sogar nachts auf und hol mir eine“ oder so ähnlich. 🙂

 

Dazu noch der obligatorische Kaffee aus der momentanen Lieblingstasse. Wobei ich so viele Lieblingstassen habe…..

Auch die Kaffeemaschine ist selbstverständlich „perfect clean“

 

Dann mache ich mich mit dem Bus auf den Weg zum Fahrradhändler, um mein Fahrrad abzuholen. Es war irgendwas mit der Schaltung und der Kette oder den Zahnrädern oder was weiss denn ich. Merkwürdigerweise hat das alles nur 20.- Franken gekostet. Das ist so dermassen untypisch für Schweizer Verhältnisse.

Auf dem Weg zur Sprachschule. Bin fast da. Im Hintergrund die schöne Elisabethenkirche.

 

In der Schule ein Feedback-Gespräch über eine Unterrichtsstunde, anschliessend noch 2 Lektionen Kurs und schon ist es 20:00 und ich hole das Fahrrad aus dem Innenhof. Es dämmert schon.

 

Hach, so schöner Himmel auf dem Heimweg entlang dem Maisfeld. Ich liebe diesen Abschnitt. Noch ca. 3-4 Minuten und ich bin zuhause.

 

Dort haben mir die Männer ein paar Reste aufgehoben. Fein. 🙂

Basilikum geht bei uns immer ein. Also muss es auch mal ohne gehen.

 

 

So, jetzt muss ich Sohn 3 noch Odysseus vorlesen. (ja, das ist erzieherisch möglicherweise nicht so optimal, denn es sind Hausaufgaben, selber zu lesen. Aber bevor er es gar nicht liest….. ach, ich weiss doch auch nicht…..)

Ich selber habe danach vielleicht noch Zeit für ein paar Seiten „Sterben“ von Knausgard. Mal sehen.

Wie immer danke ich euch sehr für’s lesen und durchhalten!!

Bis zum nächsten mal. 🙂

 

 

na geht doch….

ich brauche nur Zeit, dann kann ich auch wieder etwas schreiben. 🙂

Was ist denn so passiert in den letzten Wochen?

Zimmertausch: Sohn 1 hat also sein Zimmer gewechselt. Er ist vom ersten Stock in den Keller gezogen. Ist zwar kühler und ein bisschen dunkel, die Katzen gehen (mit oder ohne Beute) bei ihm ein und aus, aber das Zimmer ist fast doppelt so gross. Das war es ihm Wert.

Das Zimmer im ersten Stock hat immer noch sein Bett, weil Sohn 1 gerne das viel grössere Gäste-Ausklapp-Sofa im Keller behalten wollte. In sein altes Bett bin ich nun umgezogen. Tada, getrennte Schlafzimmer. Puh. Sehr lange Zeit ein gesellschaftliches Tabu, aber jetzt für mich ganz persönlich sooooo angenehm. Ich glaube, ich habe die letzten Jahre (fast) keine Nacht durchgeschlafen. Und die Gesellschaft ist mir schnurzpiepegal! 🙂

Entweder bin ich vor dem Herrn des Hauses ins Bett gegangen, dann weckte er mich meist, wenn er ins Bett kam. Nur schon weil es wackelt, jemand an der Decke zieht, irgendwo nochmal Licht angeht. Was weiss denn ich. Ich habe auf jeden Fall einen sehr leichten Schlaf. Ich konnte nicht wieder einschlafen. Oder der Herr des Hauses ist vor mir ins Bett gegangen, dann konnte ich erstmal unglaublich lange nicht einschlafen, weil ich mit „Atemgeräuschen“ neben mir einfach nicht schlafen kann. Oder der Herr des Hauses war nachts noch unterwegs und weckte mich dann irgendwann morgens um 3:00. Dass ich da dann nicht mehr einschlafen konnte, ist ja auch klar, denn da hatte ich meist schon mindestens 5 Stunden geschlafen und war gar nicht mehr müde. Also eigentlich alles Mist. 😦

Nun habe ich „mein“ Zimmer und „mein“ Bett und ich kann die Tür zu machen oder offen lassen, ganz wie ich will und der Herr des Hauses kann ins Bett gehen, wann er will und Geräusche machen so laut wie er will. Das entspannt sehr. (Uns beide, denke ich, denn nachdem ich ihm dann immer wieder Tritte verabreicht hatte, konnte er auch nicht mehr schlafen….)

Tagsüber ist es noch das „Fernseh- und Gamer-Zimmer“, aber hier guckt ja ausser mir am Sonntag Abend eh niemand fern. Sohn 2 und 3 spielten sofort die ersten paar Tage nach dem Zimmertausch sehr intensiv PS4, weil das plötzlich direkt auf ihrer Etage lag und sie dafür nicht mehr in den Keller runter mussten, aber das hat sich auch schon wieder gelegt. Und nicht, weil ich jetzt da eingezogen bin. Das hatte schon vorher stark nachgelassen.

Wenn sie wollen, können sie aber immer dort spielen, wenn ich nicht gerade schlafen will. 🙂

Wenn Gäste kommen, werde ich das Zimmer natürlich räumen, aber das ist dann ein absehbarer Zeitraum, das geht.

Schulanfang: Sohn 1 und 2 gehen immer noch in die selbe Schule und hatten keine grossen Anlaufschwierigkeiten. Sohn 3 hatte in der ersten Woche auf der neuen Schule in der Nachbargemeinde noch ein ganz kleines bisschen Probleme. Er ist nur mit einem anderen Jungen aus unserem Dorf in der gleichen Klasse und der andere fährt mit den Bus statt mit dem Fahrrad. (dabei tut es so gut, morgens mit den Fahrrad den Hügel hinab zu rasen, dabei viel Sauerstoff zu tanken und dann frisch und munter in der Schule anzukommen!) Es fahren etwa 5 Jungs mit dem Fahrrad, aber die sind eben alle in anderen Klassen. So kam es, dass er am zweiten oder dritten Tag schon mal die Garderobe von der Turnhalle nicht fand und so die erste Sportstunde verpasst hat. Oft weiss er nicht, wo was ist, was die Hausaufgaben sind, wo die jetzt alle hingehen (nach Hause zum Beispiel, er dachte, sie hätten noch eine Stunde länger… 🙂 ) und so weiter.

Er wird das alles lernen, es ist nun schon die zweite Woche und alles wiederholt sich. Jetzt weiss er, wo was ist.

Haare: ich müsste schon wieder zum Friseur. Es kommt ein gräulicher Ansatz zum Vorschein, der schon mindestens 1-2 cm gross ist…..

Was lässt mich noch zögern?

Friseur ist in der Schweiz unglaublich teuer. Meine Friseurin ist es auf jeden Fall. Es geht vielleicht noch etwas billiger, aber ich bin ja sehr zufrieden und so bleibe ich ihr treu. („nur“ waschen, Stränchen und schneiden. Unter 150.- komme ich da niemals raus.)

Grau ist ja neuerdings sehr im Trend. Wenn die 15jährige Tochter der Freundin nicht mit den Augen gerollt und zu ihrer Mutter gesagt hätte „du lässt dir jetzt aber nicht die Haare grau wachsen…“, als diese ihren Ansatz nicht mehr wegfärbte, dann hätte meine Freundin jetzt wohl graue Haare. Sie wollte ihrer Tochter dann aber diese „Peinlichkeit“ ersparen und hat doch wieder drübergefärbt.

Möglicherweise sieht man mit 47 und grauen Haaren doch schon verdammt alt aus. Will ich das? Während um mich herum die Frauen mit 60+ alle noch blondgelockt und jugendlich daher kommen?

Puh, eine schwere Entscheidung.

Arbeit: Ich habe im Mai zusätzlich zu meinem Deutschlehrer-Job in der Sprachschule auch noch angefangen zu 35% an der Rezeption zu arbeiten. Zusammen mit 3 Kolleginnen. Eine zu 100%, eine 50% und eine ebenfalls 35%. Das reicht aus, um die Öffnungszeiten (8:00 bis 20:00) gut abzudecken und alle anfallenden Arbeiten zu erledigen.

Seit Juni etwa aber ist die 50%ige krank. Und zwar ununterbrochen. Bis heute. Somit hatten wir z.B. während der Ferien von der 100%igen nur noch 2x 35%, womit wir ja nicht mal 100% abdecken konnten. Aber auch als die 100%ige wieder da war, fehlten die 50% schon irgendwie. Ich habe viele, viele Überstunden angesammelt, so dass z.B. meine Sommerferienwoche in London komplett mit den Überstunden abgedeckt werden konnte. Ich habe jetzt also eine Woche mehr Ferien, nur ist die Frage, wann soll ich die denn nehmen, denn die beiden anderen müssen dann ja auch wieder Überstunden machen, die sie später wieder aufbrauchen müssen, usw. usw.

Das ist irgendwie ein Fass ohne Boden…..

Ich glaube nicht, dass die 50%ige jemals wieder arbeiten wird. Von Woche zu Woche hangelt sie sich von einer Krankmeldung zur nächsten. Vielleicht erhöhe ich mein Pensum ein bisschen. Das wird sich in den nächsten Tagen herausstellen.

Bücher: ich habe „ein wenig Leben“ ausgelesen und puh, das ist ein starkes Buch. Wiedermal ziemlich dick, am Anfang total verwirrend, so dass ich mir aufschreiben musste, wer wer ist und was die jeweils alles machen oder gemacht haben, aber dann konnte ich es nicht mehr loslassen und gegen Ende musste ich sogar heulen. Lest es selber, ich möchte gar nicht zu viel darüber verraten. Aber es ist nichts für zarte Seelen. (Missbrauch und Selbstzerstörung sind ein grosses Thema)

Danach habe ich „mein sanfter Zwilling“ gelesen, was mich nach dem vorherigen Buch nicht mehr so sehr beeindrucken konnte. Ich habe auch nicht sehr viel in Erinnerung behalten.

Jetzt lese ich gerade noch die letzten Seiten von „das Nest“. Das ist wieder ganz gut. Ein Vater hat für seine 4 Kinder ein bisschen Geld (sie nennen dieses Erbe „das Nest“) auf die Seite gelegt, das am 40. Geburtstag der jüngsten Tochter an alle ausbezahlt werden soll. Kurz vor diesem Stichtag passiert etwas, was die Mutter der 4 Kinder veranlasst, von diesem Geld zu nehmen, um den einen Sohn „zu retten“, sodass nun die anderen drei ziemlich sauer auf den Bruder sind, denn das Geld ist weg. Sie hatten alle fest damit gerechnet und entsprechend gelebt. (ein Satz aus dem Buch beschreibt es ziemlich treffend: „verkaufe nicht das Fell, bevor du den Bären erlegt hast.“ oder so ähnlich.)

Ich bin noch nicht fertig, aber es bleibt weiterhin spannend.

Danach werde ich das erste Buch von Karl Ove Knausgard anfangen. „Sterben“. Er hat 5 oder 6 (oder noch mehr?) autobiografische Bücher geschrieben, die jeweils so um die 600 Seiten haben. Keine Ahnung, ob mir das gefallen wird. Ich bin gespannt. 🙂

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So. Ende des Textes. Sorry, ist ein bisschen lang geworden….. 🙂

Aber vielleicht bin ich jetzt wieder etwas mehr in den „Schreib-Flow“ gekommen, ich schreibe im Grunde genommen ja echt gerne, aber oft muss ich ein bisschen aufpassen, was man so in die grosse, weite Welt hinschreiben kann/will und was nicht. Manchmal eine Gratwanderung. Vielleicht öffne ich irgendwann mal so einen „Geheimblog“…..

Geniesst noch die vielleicht letzten warmen Tage dieses (hier in der Schweiz zumindest) herrlichen Sommers und vielen Dank für’s Lesen.

Chaos

Hier geht’s grad ein bisschen drunter und drüber und darum komme ich gar nicht zum Schreiben. Oder das, was ich schreiben wollte, gehört nicht hierher. Ach, kompliziert.

Morgen habe ich aber mehr oder weniger den ganzen Tag frei. Sogar ohne Kinder, die sind alle irgendwo unterwegs. Vielleicht setze ich mich dann mal in Ruhe hin und schreibe euch wieder mal was. Nicht dass ihr mir am Ende noch alle davonlauft…..  🙂

Bis dahin – bleibt gesund und munter.

Tagebuch-Tag

Und schon ist es wieder so weit. Es ist Tagebuch-bloggen-Tag. Alle anderen Tagebuchblogger-berichte kann man ab 18:00 Uhr hier bei Frau Brüllen nachlesen.

Ewigkeiten habe ich nicht mehr geschrieben, so kommt es mir vor und ich habe extrem grossen Respekt vor Leuten, die total diszipliniert jeden einzelnen Tag bloggen. Das würde ich niemals schaffen.

Aber wenigstens einmal im Monat sollte ja schon drinliegen. 🙂

Heute ist Samstag, da läuft natürlich nicht ganz so viel, wie vielleicht an anderen Tagen. Ausserdem sind noch Sommerferien, da läuft grad nochmal weniger.

Ich stand trotzdem schon um 6:30 Uhr auf, weil ich einfach schon mal wach war und wenn ich wach bin, muss ich auch aufstehen.

Unser Internet war über Nacht in die Knie gegangen und ich konnte gar nicht mit den Simpsons spielen….. 😉

Also musste ich wohl oder übel die Spülmaschine ausräumen….

Ansonsten brauchte ich das Internet aber eigentlich gar nicht und so frühstückte ich gemütlich ein paar Scheiben Zopf mit diversen Aufstrichen, trank ein grosses Glas Himbeer/Nektarine/Banane/Orangensaft-Smoothie, das ich gestern schon gemacht hatte und dazu einen Pott Kaffee.

Gegen 9:00 Uhr fuhr ich mit dem Velo nach Basel, unterrichtete meine samstags als einzige erscheinende Schülerin des Gruppenkurses (sie hat übrigens total den Joker gezogen. Hat mit einem Gutschein der Stadt Basel 80 Gratislektionen in einem Gruppenkurs gebucht, aber ausser ihr kommt seit ca. 3 Monaten niemand mehr. Anfangs waren sicher 8 Leute angemeldet, die nach und nach samstags etwas besseres zu tun hatten. Nun geniesst sie gratis Einzelunterricht, für den andere ziemlich viel Schotter liegen lassen müssen….), liess noch Passfotos für meinen deutschen Pass machen, der in wenigen Wochen abläuft und fuhr dann wieder nach Hause.

Dort ging dann zum Glück das Internet wieder (wahrscheinlich hatten die Söhne gestürmt) aber anscheinend hat dafür das Telefon den Geist aufgegeben…. Hm, Sachen gibt’s… naja, wer braucht schon Festnetz ?

Der Herr des Hauses macht dafür die „Horizon Box“ von Cablecom (so ein TV-Teil, mit dem man dann viel mehr und besser und was weiss ich alles fernsehen kann.) verantwortlich, die möglicherweise unser WLAN stört, aber sicher sind wir nicht. Vielleicht stellen wir die Box auch einfach wieder aus. Wir brauchen sie im Grunde genommen gar nicht. Im Sommer gucke ich nicht mal mehr Tatort, weil nur Wiederholungen gezeigt werden. Irgendwie ist aber das Telefon und das Internet und das Fernsehen alles miteinander verbunden. Glaube ich jedenfalls…. (ich sehe schon den Herrn des Hauses mit den Augen rollen….)

Ich werkelte ein bisschen mit den Simpsons am iPad herum, ass ein Brot mit Käse und Tomaten, einen Joghurt und eine „Jogurette“ (ja, die gibt’s echt noch!!). Die Männer hatten irgendwie gerade erst gefrühstückt (es war schon 12:30 Uhr) und darum ass ich ganz allein.

Dann ging ich einkaufen, denn wir wollen heute Abend noch grillen.

Inzwischen ist es auch schon halb fünf, vom Einkaufen bin ich jetzt zurück, habe alles in den Schränken verräumt und mache nun erstmal eine kleine Pause.

Ich habe nämlich gerade eine etwas merkwürdige Ohrenentzündung, die macht mich – sagen wir mal – ein wenig matt.

Vor ca. 2 1/2 Wochen begann es mit leichten Ohrenschmerzen im linken Ohr und bis heute doktere ich – bzw. der Ohrenarzt – daran herum. Mit Nasenspray (Kortison!!!), Tabletten (auch Kortison!!!), Antibiotika (!!!!), Ohrentropfen, Ohr ausspülen, Pilzabstrich und nichts davon half bis jetzt. Donnerstag Abend hatte ziemliche Schmerzen und das Wochenende stand vor der Tür.

Nachdem die Antibiotika seit Freitag morgen durch sind (krasse Teile übrigens, Tabletten so gross wie das letzte Fingerglied meines kleinen Fingers und bitte schön komplett zu schlucken. Schwimmt das Teil zu lange im Mund herum, weil ich (Kopfsache!) einfach nicht schlucken kann, fängt es an, sich langsam aufzulösen und DAS bekommt man dann schon grad gar nicht mehr runter!), geht es mir schlagartig besser !?!

Heute also nur noch so ein bisschen Rauschen im Ohr, nicht 100% funktionsfähig aber keine Schmerzen mehr. Sehr merkwürdig. Trotzdem bin ich nicht immer ganz bei der Sache, sondern lausche immer wieder in mein Ohr, das zweite Ohr kompensiert das schlechte Hören und irgendwie ist das alles anstrengend. Ich fühle mich auch so schief, wenn eine Seite weniger gut hört. Kontrolltermin ist am Montag. Ich werde sehen.

Warum ich das erzähle? Nur so und damit ich an dieser Stelle den Eintrag bereits beenden kann, denn ausser dass wir abends den Grill anschmeissen, wird heute nicht mehr viel passieren. Nicht mal die Wäsche werde ich waschen glaube ich. Habe Sohn 1 statt dessen einfach ein paar Socken gekauft…. 🙂

Also macht’s gut, euch allen ein schönes Wochenende und meine Schreiblust wird schon wieder zurückkommen, spätestens wenn ich mich nicht mehr so auf mein Ohr konzentrieren muss. 🙂

 

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