Und sonst so?

Am Donnerstag kam das langersehnte Gewitter mit Regen, aber auch mit Sonne. Gerade als es aufhörte zu regnen, denn lang dauerte es leider nicht, machte ich mich auf den Heimweg.

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Doppelregenbogen

Ich schleppe natürlich nicht andauernd meine Spiegelreflex-Kamera mit mit herum, darum wurde es nur so ein blasses Handy-Foto. In echt war der Kontrast viel krasser und die Farben des Regenbogens viel leuchtender.

Dafür konnte ich mit dem Handy aber immerhin ein Panorama machen, der Regenbogen war nämlich so gross, dass er auf ein normales Bild gar nicht draufpasste.

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Inzwischen haben die Jungs ein Alter erreicht, wo sie – besonders in den Ferien – weit später als wir Eltern ins Bett gehen. Darum schreiben sie dann manchmal nachts kleine Nachrichten, die wir morgens dann – da stehen wir nämlich auch viel früher auf als sie – finden.

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Das ist insofern blöd, dass wir die Jacken im Moment gar nicht brauchen. Falls sich die Spinne dort also wohlfühlen sollte, …….

Unter dem Zettel lag noch der Staubsauger. Sie hatten dann aber gemeinsam entschieden, dass man nachts um halb drei lieber nicht saugen sollte….

Tja, ich hoffe, dass wir uns im Herbst daran noch erinnern, wenn wir das erste mal zu den Jacken greifen müssen!!

 

Der Vorgarten ist ein Trauerspiel…..

So schön hatte ich mal ein paar Sachen gepflanzt, (guckst du hier ein bisschen runter scrollen, dann kommt ein Bild) so traurig sieht es jetzt aus.

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Die zweite violette Pflanze haben sich offenbar die Schnecken einverleibt. Von dieser Priemel ist nichts mehr übrig. Löwenzahn macht sich breit.

Hatte ich schon mal erwähnt, dass gärtnern nicht so gerade meine Kernkompetenz ist?

Wenigstens lässt uns der Apfelbaum dieses Jahr nicht im Stich. Letztes Jahr trug er 3 Äpfel. Glaube ich. Vielleicht waren es auch 5.

Das holt er dieses Jahr alles nach. So richtig schön und genormt sind die Äpfel natürlich nicht. Ich würde jetzt nicht einfach so herzhaft reinbeissen, denn der eine oder andere Wurm grinste mich beim Aufschneiden schon an.

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Für lecker Apfelkuchen reicht es aber allemal. Heute mit Hefeteig und Streuseln.

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Wir setzten uns alle mit unseren Tellern und einer grossen Portion Schlagsahne auf die Terrasse, aber ich flüchtete nach wenigen Minuten vor einer Wespe wieder ins Haus. Die Wespen werden sicher durch die Äpfel angelockt, die täglich vom Baum fallen und im Gras dann so vor sich hin gammeln.

Ausserdem ist unsere Obstschale auf den Terrassentisch umgezogen, damit in der Küche die Fruchtfliegen nichts mehr finden.

Was das angeht, bin ich doch wieder froh, wenn es etwas kühler wird und die Wespen wieder irgendwohin verschwunden sind.

 

Und was lese ich gerade?

Also noch lese ich „Kommisar Kluftinger“, den ersten Teil auf dem Ipad. Ich mische immer ein paar E-Books und Papierbücher.

Von meinen Kolleginnen in der Sprachschule habe ich einen Büchergutschein bekommen und da ich zufällig für die Schule in dem Buchladen etwas holen musste, nahm ich die Gelegenheit wahr, um ein paar Bücher für mich auszuwählen.

Ich lese hinten, ich lese die ersten 4-5 Sätze und wenn mir das gefällt, kaufe ich das Buch.

Manchmal blättere ich noch kurz in die Mitte und lese quer, damit mir nicht der Fehler passiert, dass ich am Ende doch ein Buch erwischt habe, in dem die Protagonisten alle gut gebaut und durchtrainiert, mit langen, lockigen und/oder dichten Haaren (sucht euch was aus) gesegnet sind und Karriere ohne Ende gemacht haben. Und dann finden sie die Liebe ihres Lebens. (mit den selben Äusserlichkeiten)

Darum habe ich mich für diese hier entschieden. 🙂

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So, jetzt wage ich mich ohne Kuchen, aber mit IPad wieder raus auf die Terrasse, um noch ein bisschen frische Luft zu schnappen.

Wegen der kranken Katze, die im Moment auf keinen Fall raus sollte, bleiben hier alle Fenster und Türen geschlossen. Das wird auf die Dauer etwas stickig…. Wir lüften jetzt immer durch die heruntergelassenen Rolläden. Das ist natürlich nicht das selbe.

Am Dienstag bin ich nochmal beim Tierarzt und vielleicht kann sie dann wenigsten diesen blöden Trichter abnehmen. Wir hoffen sehr!

In diesem Sinne euch allen noch ein schönes Wochenende. 🙂

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der 5.8.

Oh je, jetzt habe ich echt seit dem letzten 5. nicht mehr geschrieben. Gut, es waren Ferien dazwischen, aber trotzdem, ich faule Socke….

Na, wie auch immer. Frau Brüllen sammelt wie jeden Monat die Tagebücher der Blogger und heute Abend ab 18:00 Uhr kann, wer will, hier nachgucken, was die anderen so schreiben.

Mein Tag beginnt heute bereits um 5:00 Uhr (ich habe extra auf die Uhr geschaut), als mich die Katze durch lautes Maunzen weckt. Ich versuche, sie zu ignorieren, aber ich bin jetzt wach, muss dann natürlich auch gleich auf’s Klo und was soll’s, stehe ich also mal kurz auf.

Die Katze begleitet mich auf die Toilette, damit sie mich nicht verpasst, falls ich doch runtergehen sollte, um sie zu füttern. Was ich dann auch tue. Ich füttere sie, mache möglichst wenig Licht, um nicht immer wacher zu werden, was aber nicht gelingt.

(ich schreibe nur von einer Katze, weil die andere leider seit ca. 1 Woche nicht mehr aufgetaucht ist. Wir hoffen natürlich, dass ihr nichts passiert ist, aber bei der Hitze bin ich nicht sicher, wie sie ohne Essen und Trinken überleben soll. Oder sie hat sich woanders einquartiert. Wir müssen demnächst mal Zettel aufhängen vielleicht.)

Wieder im Bett kann ich nicht wieder einschlafen und lese ein bisschen auf dem IPad. (mein Geburtstagsgeschenk. Also das IPad, nicht das Buch 🙂 )

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„Töchter“ von Lucy Fricke. Kann ich sehr empfehlen!!

Um halb sieben schlafe ich tatsächlich nochmal kurz ein. Das Buch ist super, aber Lesen generell macht mich oft sehr müde. Vor allem, wenn ich um 5:00 Uhr geweckt worden bin.

Bis um 8:00 Uhr kann ich schlafen, das reicht. Ich stehe auf, ich bin die einzige um diese Uhrzeit.

Als erstes reisse ich mal alle Fenster auf. Im Haus haben wir 27° Grad, draussen sind angenehm frische 21°. Leider wird das nicht reichen, um das Haus abzukühlen.

Dann mache ich mir ein kleines Frühstück. Die Spülmaschine lasse ich in Ruhe, die kann ich später noch ausräumen.

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Brötchen von gestern. Aber sie sind so gut, dass sie auch heute noch schmecken!

 

Ich nehme mir das IPad mit in den Garten und geniesse die frische, kühle Luft. Das Buch ist wirklich gut und ich lese es aus. Es ist also, wenn gerade Wochenende ist und nichts anderes ansteht, in gut 2 Tagen zu lesen.

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Auf dem Tisch zappeln die beiden Gesellen um die Wette. Ich hatte sie so aus Spass mal für wenig Geld mehr oder weniger vom Ramsch-Grabbel-Tisch im Supermarkt mitgenommen. Seit dem stehen sie nun da auf dem Tisch und sobald es hell wird, fangen sie an zu wackeln. Ja nun, wem’s gefällt….

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Die Sonne fängt an zu drücken, ich fahre die Markise aus, aber leider kommen auch die Wespen. Das nervt ziemlich und ich gehe wieder rein ins nicht wirklich kühle Wohnzimmer.

Gegen 10:00 Uhr gehe ich mal duschen. (der Garten ist so zugewachsen, da kann ich problemlos im Pyjama draussen sitzen.) Der Herr des Hauses ist auch wach, macht sich ein Frühstück, die Söhne haben noch keine Lust aufzustehen. Die Zeiten des gemeinsamen Sonntagsfrühstücks so gegen 9:00 oder 10:00 Uhr sind mit Teenagern Ü14 definitiv vorbei. Wir haben die gemeinsamen Mahlzeiten auf den Abend verlegt. Da sind die Chancen grösser, dass mal alle anwesend sind.

Nach der Dusche hole ich die Sonntagszeitung aus dem Briefkasten, setze mich wieder in den Garten und esse eine Art zweites Frühstück. Apfelmus aus den ständig herunterfallenden Äpfeln im Garten. 2 Kuchen habe ich schon gebacken, gestern habe ich nun mal Apfelmus gekocht. Mir gehen langsam die Ideen aus.

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Lecker, aber ziemlich süss. Da ist mir wohl etwas zu viel Zucker reingeraten….

Der Herr des Hauses hat aus Plastikflaschen Wespenfallen gebastelt und wir haben ein paar faule, ungeniessbare Äpfel weit weg vom Tisch in so einem Garten-Abfall-Dingens aufgestellt. Da fliegen sie jetzt hin, die blöden Viecher.

So, jetzt ist es kurz vor 13:00 Uhr und die Jungs sind immer noch nicht aufgestanden. So sparen wir uns eine Mahlzeit, nämlich das Mittagessen. 🙂

Alle Fenster sind inzwischen wieder verschlossen, die Rolläden sind unten und wir haben draussen bereits 30° Grad erreicht. Jetzt nur nicht zu viel bewegen. 🙂

So langsam trudeln die Jungs im Wohnzimmer ein und machen sich ein Frühstück/Mittag.

Ich wärme mir Reis mit Curryhuhn von gestern auf.

Dann bin es doch ich, die die Spülmaschine ausräumt. Von alleine macht sie es nicht und auch sonst niemand in der Familie. Jedenfalls nicht heute.

Ausserdem suche ich aus allen Zimmern die Wäschekörbe zusammen und leere sie in den grossen Wäschekorb, den ich zur Waschmaschine trage. Ich starte eine erste Maschine.

Wir liegen alle mehr oder weniger schlapp herum und hoffen, dass es bald etwas abkühlt. Der Herr des Hauses macht sich auf, um ein paar Runden im Rhein zu schwimmen. Vielmehr zu dümpeln, denn mit 25° Grad Wassertemperatur und ziemlich niedrigem Pegel kommt man offenbar überhaupt nicht mehr vorwärts. Ist fast schon wie in einem See. 🙂

Ich genehmige mir ein Stück Apfelkuchen, wie oben schon erwähnt, aus Äpfeln, die momentan andauernd vom Baum fallen. Er wirft Ballast ab. Als der Herr des Hauses gestern mal kräftig am Stamm schüttelte, da wurde er fast erschlagen vor lauter Apfel-Hagel.

 

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uups, fast vergessen, ein Foto zu machen. So lecker war’s, da war beinah schon alles weg.

Weil ich ein neues Buch brauche, lade ich mir den ersten Fall von Kommissar Kluftinger herunter auf mein IPad. Das fängt ganz gut an. Inzwischen sind sie schon bei Band 10 glaube ich. Ich bin da etwas spät dran….

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Tja, und sonst so?

Ich hänge die erste Ladung Wäsche in den Garten, starte die zweite Maschine, habe keine Ahnung, was ich am Abend kochen soll (WARMES Essen???) und lege mich einfach wieder mit dem Kluftinger auf’s Sofa.

Später hänge ich noch eine Ladung Wäsche auf, werde vielleicht noch den Tatort gucken (hier kann ich den Luzerner Tatort auf Schweizerdeutsch sehen, die drehen ja immer 2 Versionen) und dann bin ich vermutlich so müde (5:00 Uhr geweckt werden hinterlässt halt schon Spuren), dass ich einfach versuchen werde, zu schlafen. 🙂

Ich wünsche euch schon mal eine schöne neue Woche, weniger Hitze, dafür ein bisschen Regen und Sonne im Wechsel.

Merci für’s Lesen.

neuer Samstagskram

Der heutige Samstag war gar noch nicht so faul.

Ok, zuerst habe ich mir mal einen Kaffee im Bett gegönnt. Das mache ich jetzt manchmal am Wochenende, seit ich mein eigenes Zimmer habe.

Ich kann nicht wach im Bett liegen und lesen oder Kaffee trinken, wenn neben mir noch jemand liegt und schläft. Ich vertrage die Schlafgeräusche nicht. Weder vom Herrn des Hauses noch von den Jungs und auch nicht von meiner Mutter. 🙂

Ich vertrage gar keine Schlafgeräusche – von niemandem. Darum bin ich bisher immer aus dem Bett gesprungen sobald ich wach war und neben mir noch jemand schlief.

Aber jetzt habe ich ja ein eigenes Zimmer und alles ist ganz anders. Ich kann also zum Beispiel einen Kaffe machen und noch ein bisschen lesen im Bett. Oder auch abends so lange lesen wie ich will. Das ist toll.

Das Buch von Lize Spit habe ich fertig. Puh, das war dann doch heftiger, als es anfangs noch daher kam.

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ich empfehle es trotzdem.

 

Neu habe ich jetzt diese beiden:

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links ist aus der Bibliothek, rechts habe ich mir gekauft.

 

Nachdem mir unabhängig voneinander 2 portugiesische Schüler, ein Mann und eine Frau in zwei unterschiedlichen Kursen das Buch von Jose Saramago empfohlen haben, musste ich es mir gestern einfach kaufen. *

Allerdings hatte ich vorher schon den dritten Knausgard in der Bibliothek geholt. Hach, welch Dilemma.

Die Stadt der Blinden musste ich heute morgen mit Kaffee im Bett schon mal anlesen. Und es ist gut! Knausgard kann ich ja notfalls verlängern oder erstmal wieder zurückbringen. Der läuft mir ja nicht weg.

So fing also der Samstag an. Im Bett.

Nach einem kleinen Frühstück mit einem zweiten Kaffe, saugte ich mal schnell das Wohnzimmer durch, denn Sohn3 hatte Besuch angekündigt. Man will ja keinen schlechten Eindruck hinterlassen….

Später musste ich noch einkaufen fahren, weil der Herr des Hauses seinen Auftrag „könntest du bitte den Wochenendeinkauf machen?“ schlecht bis gar nicht erfüllt hatte gestern Abend. Ich war froh, dass wir zum Frühstück wenigstens einen Zopf auf dem Tisch hatten…..

Im Supermarkt entdeckte ich auf den halben Preis reduzierte Blumenzwiebeln. Die nahm ich gleich mal mit. Tulpen, Schneeglöckchen und so Zierlauch.

Die Einkäufe habe ich ausgeladen und als ich das Auto wieder in die Tiefgarage gefahren hatte, nahm ich von dort gleich noch eine grüne Kompost-Tonne mit nach oben und harkte das ganze Laub aus unserem Garten zusammen. So klein er auch sein mag, durch den Apfelbaum und die Sträucher habe ich Laub ohne Ende hier.

Plötzlich ergaben sich so leere Stellen, die unter dem Laub gar nicht zu sehen gewesen waren und da pflanzte ich gleich mal die Zwiebeln rein.

Nebenbei läuft wie immer die Waschmaschine.

So. Und jetzt ist eigentlich erstmal fertig mit „Arbeit“. Es gab schon einen dritten Kaffee, ich werde ein bisschen lesen, mit Sohn2 vielleicht ein bisschen Bewerbungen schreiben. Oder zumindest mal anfangen seinen Kram zu ordnen.

Und dann wird der Rest vom Samstag so dahinplenkeln, das ist auch schön.

Ein schönes Wochenende wünsche ich euch. 🙂

*der Portugiese ist immer wieder überrascht über die vielen deutschen Wörter, die so unglaublich viele Konsonanten aneinanderreihen. Und als er mir den Autor des Buches nannte, war ich auch überrascht, wie schön ordentlich die Portugiesen immer einen Vokal und einen Konsonanten abwechseln. JoSe SaRaMaGo. 🙂

Eines der deutschen Wörter mit den meisten Konsonanten, nämlich 8, ist übrigens aNGSTSCHWeiss. Das werde ich ihm am Montag mitbringen, meinem Portugiesen.

WasMachstDuEigentlichDenGanzenTag?

wmdedgt ? Fragt Frau Brüllen wie jeden fünften des Monats.

Jetzt ist es kurz nach neun und ich habe bereits so unglaublich viel Fotos gemacht, dass es nachher gar nicht schlimm ist, wenn ich den Rest des ohnehin total verregneten Sonntags auf dem Sofa herum gammele.

(ich habe allerdings eine Idee, die ich nur noch so geschickt verpacken muss, dass alle einverstanden sind und dann könnte dieser Sonntag doch noch ziemlich aktiv werden…. mal sehen. Im Moment schlafen alle Männer im Hause noch, oder sind zumindest noch nicht aufgestanden.)

Aber von Anfang an:

Ohne Wecker und sogar ohne Tageslichteinfall wache ich (immerhin eine Stunde später als unter der Woche) auf.

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Um 22.30 habe ich gestern das Licht ausgemacht, also bin ich nach 8 Stunden Schlaf topfit.

 

Ich gehe nach unten und finde dort den Herrn des Hauses, der schonmal etwas trinken muss, dann aber wieder ins Bett verschwindet. Ausserdem finde ich eine Katze, die es sich mal wieder auf meinem Lieblingssessel bequem gemacht hat.

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Sie ist noch etwas verpennt. Und fotografieren findet sie auch nicht so lustig.

 

Diese Katze ist die verfressenere. Sie mampft sofort los, während die andere erstmal nur gucken kann. Ich stelle der anderen auch einen Napf mit Futter hin, aber sie ist eben nicht so gierig. Gemütlich schnüffelt sie erstmal nur ein bisschen dran herum.

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Bitte nicht auf den versifften Boden achten. Die Katzen haben nicht so gute „Tischmanieren“ ….

 

Für mich gibt’s dann endlich einen ersten Kaffee.

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aus der Lieblingstasse, die ich mir oft für den Sonntag aufspare.

 

Dazu schon mal ein kleines, erstes Frühstück.

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Ohne süss geht’s am Wochenende gar nicht erst los.

 

In der Zwischenzeit hat die eine Katze ihren Napf leergesaugt und die andere war einfach zu lahm oder es schmeckt ihr nicht oder was auch immer, sodass die erste auch noch den Napf der Schwester wegfrisst (die rechte) …..

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Die andere steht auch weniger auf Nassfutter sondern knabbert lieber am Trockenfutter herum (die linke)

 

Ich überlasse die Katzen sich selbst und nehme mir Kaffee und Frühstück mit ins Bett …(omg, das ist hier im Hause eigentlich von jeher verboten!! Gegessen wird am Tisch. Und nur dort! Kinder, habt ihr das verstanden?)

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Dazu lese ich den 2. Teil von Knausgard. Bald bin ich durch, bald.

 

Ich muss eine kleine Lesepause einlegen, denn ich war gestern zu faul, um die Wäsche zu waschen und da sie es nicht alleine kann, muss ich es eben heute in aller Herrgottsfrühe erledigen. Die Jungs wollen Teile davon am Montag schon wieder anziehen und wir haben immer noch keinen Trockner.

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Immer zuerst die Jeans, die brauchen am längsten, um trocken zu werden.

 

Dann erstmal wieder ins Bett (das Geschirr habe ich selbstverständlich schon wieder in die Küche gebracht, niemand hat etwas bemerkt….) und den Knausgard fertig machen.

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Geschafft!! Teil 3 kann kommen.

 

Ich gehe wieder nach unten, um die Wäsche aufzuhängen und eine neue Maschine zu starten. Es hat angefangen zu regnen. Ich gehe erstmal duschen.

Wo sind die Katzen? Sie wollen schon immer gern nach Draussen, aber in den Regen eben doch nicht.

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Also sind sie draussen aber trotzdem im Trockenen.

 

Oh, und was sehe ich da bei einem Blick in die Küche?

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Tja, ich hatte eben nur die Lieblingstasse rausgenommen. Den Rest nicht…..

 

Jetzt ist es halb zehn. Bis jetzt bin ich immer noch die einzige, die hier auf/wach ist. Ich werde mal die Maschine ausräumen, den Tisch decken und warten, ob jemand Lust hat, mit mir zu frühstücken.

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Fortsetzung folgt

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So, nun ist es schon fast halb vier. Was bisher geschah…

Kaum hatte ich geschrieben, dass alle noch in den Betten liegen, kamen schon Sohn 3 und der Herr des Hauses die Treppe herunter. Na, dann waren wir ja schon zu dritt für das Frühstück. 🙂

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alles da, was ich brauche.

 

Und die roten Tisch-Sets sind übrigens neu. Da waren der Herr des Hauses und Sohn 1 gestern im Möbelhaus und ja, auch Männer kaufen dort manchmal Sachen, die ursprünglich gar nicht auf dem Einkaufszettel standen…. 🙂

Mein grosser Plan für den Nachmittag war eine Umräumaktion. Der Fernseher aus meinem Zimmer samt Untermöbel sollte ins Wohnzimmer ziehen (wir hätten dann nach ca. 20 Jahren das erste mal den Fernseher im Wohnzimmer gehabt.), das Sideboard aus dem Wohnzimmer in mein Zimmer kommen, der Spiegel an der Wand über dem Sideboard an die gegenüberliegende Wand. Das Untermöbel hätte ich gern (an einem anderen Wochenende) noch neu lackiert.

Doch meine Idee stiess nicht so richtig auf grosse Freude beim Herrn des Hauses. Das hatte ich aber schon erwartet.

Später fragte ich noch Sohn 2, der den Fernseher eigentlich am meisten benutzt (für die PS), nach seiner Meinung und die war ganz klar: „Nie im Leben spiele ich PS im Wohnzimmer, wo ihr immer alle durchlatscht und stört!!“

Ende der Diskussion. Tja, also doch keine Action heute Nachmittag. Kann ich ja auch nichts dafür.

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Dann les ich halt. Am 13.11. ist übrigens „Freundlichkeit-Tag“. Steht in der Zeitung.

 

Während der Leserei, einem weiteren Kaffee, ein bisschen Chips hmm, naja so einem kleinen Zwischensnack laufen 4 Waschmaschinen, die ich immer wieder mal ein- und ausräume.

Irgendwann kommt der Herr des Hauses auf die Idee ins Laguna in D zu fahren. Begeistert ist hier nur Sohn 3, der noch einen Kumpel fragt, damit er nicht alleine gehen muss. Mit Schwimmbad lockt man hier im Hause also keine Ü14 mehr hinter dem Ofen Computer hervor.

 

Damit ich dann auch noch irgendetwas sinnvolles getan habe, mache ich mich an die Korrekturen von 3 Texten, die mir meine C1 Schüler mitgegeben haben. C1 ist schon ganz schön anspruchsvoll (Danach kommt nur noch C2 und das können angeblich nicht mal alle Muttersprachler….) da wird auch die Korrektur der Texte etwas anstrengender.

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im Moment drücke ich mich noch etwas davor und schreibe lieber im blog….

 

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Fortsetzung folgt

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Es ist jetzt Viertel vor zehn und huch, jetzt hätte ich den Schluss fast vergessen.

Also ich korrigierte die Texte, die wirklich sehr interessant waren, allerdings noch nicht gerade Niveau C1. Naja, wir arbeiten daran….

Ich setzte mich mit einem weiteren, kleinen Snack in meinen Lieblingssessel und ….

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zugegeben, ein etwas sparsamer Snack, aber trotzdem sehr lecker.

 

… und wollte eigentlich das andere Buch fertig lesen, das ich ja mal parallel zu Knausgard angefangen hatte. Aber ich kam gar nicht dazu.

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Ich bin jetzt knapp über die Hälfte und habe schon den Titel verstanden. Yeah!

 

Ich kam auf jeden Fall nicht dazu das Buch zu lesen, weil eine Katze ganz nah bei mir sein wollte und laut brummte und brummte. Ja, also schnurrte, aber irgendwie klang es doch viel mehr wie ein Brummen.

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da ist sicher ein kleiner Motor eingebaut.

 

Grad als der Herr des Hauses mit Sohn 3 vom Schwimmbad zurückkam, machte ich mich ans Abendessen. So Rindsplätzli mit Brokkoli (für mich Rosenkohl) und Spätzle (schon fertige) und Sauce.

Ausnahmsweise waren wir mal alle 5 zuhause und konnten tatsächlich gemeinsam essen.

Ich räumte die Küche noch auf und dann guckte ich den Tatort.

Jetzt stelle ich noch ein paar Kerzen auf den Tisch, denn morgen hat Sohn 1 Geburtstag. Er wird 19 !!! Leider wird das ein ganz hektischer Morgen, alle müssen früh raus, duschen, essen, Taschen packen, auf den Bus, usw. So werden wir einfach nur die Kerzen haben.

Geburtstag feiern ist hier in der Familie sagen wir mal nach dem 10. Geburtstag schon länger nicht mehr so eine grosse Sache. Von daher ist es ok, wenn die Kerzen da sind, seine Zahl steht und gut ist.

So, dann danke ich euch wie immer für’s Lesen und wünsche euch schon mal einen guten Start in die neue Woche.

Macht’s gut.

Dies oder das? Die Qual der Wahl

Gestern war ein komischer Freitag. Ich hatte am Vormittag frei. Das kommt öfter mal vor, aber komisch war es diesmal, weil der Herr des Hauses auch frei hatte und wir sowas wie ein Wochenendfrühstück mit Zopf, Brötchen, Croissants usw. vor uns hatten.

Ich dachte also gestern, seit ich gefrühstückt hatte, die ganze Zeit es wäre Samstag.

Von 12:00 bis 13:00 hatte ich einen Deutsch-Kurs in einer Pharmabude direkt im Nachbardorf. Das ist eine lustige Truppe, aber ich bezweifle, dass sie bei einmal pro Woche eine Stunde Deutsch, tatsächlich viel lernen werden. Na, wir werden sehen.

Anschliessend war ich kurz wieder zuhause und traf mich dann mit einer Freundin zum Kaffeetrinken im Literaturhaus Basel. Ein sehr gemütliches Café (und auch ein Veranstaltungsort für Lesungen und so Sachen) und wir waren jetzt schon zum zweiten mal dort. Wirklich sehr gemütlich, denn wir nehmen immer den Platz mit dem alten Sofa und den Sesseln, statt einem Platz mit Holzstühlen.

Auch hier dachte ich wieder es wäre Samstag und machte mir so gegen 17:00 langsam Sorgen, ob denn die Läden überhaupt noch offen wären, denn ich sollte für Sohn 1 noch etwas aus dem Bodyshop mitbringen.

Zum Glück war aber doch erst Freitag und als wir uns so gegen 17:30 vor dem Café verabschiedeten, hatten alle Läden selbstverständlich noch offen.

Ich schlenderte also so durch die Freie Strasse in Basel und kaufte Sohn 1 seinen Kram, schlenderte weiter und da kommt dann unweigerlich der Buchladen OrellFüssli (ehemals Thalia, ehemals noch irgendwas anderes).

Da konnte ich einfach nicht dran vorbei gehen.

Eigentlich ist mein Stapel mit noch zu lesenden Büchern mehr als voll, ich habe eine Bibliothek direkt vor der Haustür und bin auch sowieso gerade mitten drin im zweiten Knausgard, aber egal. Ich werde nur mal gucken…..

Tja, und nun habe ich doch ein Buch gekauft und auch schon auf der Heimfahrt im Bus ein bisschen reingelesen. Gleich am Anfang war ich etwas verwirrt, ob es einen Zeitsprung gab oder nicht (bin immer noch nicht ganz sicher, wie es jetzt ist), aber fand den Einstieg doch sehr vielversprechend. Ausserdem war das Buch noch eine Empfehlung von Frau Brüllen, die es kürzlich ausgelesen hatte und ja, lange Rede, kurzer Sinn, ich habe es also gekauft, angefangen und stehe nur vor der Qual der Wahl. – Endlich der Bezug zum Titel dieses Blogbeitrags…. !! 🙂

Soll ich jetzt erstmal den Knausgard fertig lesen? (bin auf S. 487 von 763) Ich muss ihn bis zum 19. Oktober wieder in die Bibliothek bringen, könnte ihn dort aber auch nochmal verlängern.

Oder soll ich Lize Spit „kurz“ (505 Seiten…) dazwischenschieben?

Oder soll ich einfach je nach Lust und Laune beide parallel lesen?

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Ach, ick weeß et ja ooch nich.

Immerhin ist jetzt tatsächlich Samstag und Wochenende und in der nächsten Woche habe ich hier sturmfrei, weil die Männer ohne mich in Urlaub fahren. Da sollte sich irgendeine Lösung schon finden lassen, oder?

Schönes Wochenende wünsche ich euch 🙂

 

na geht doch….

ich brauche nur Zeit, dann kann ich auch wieder etwas schreiben. 🙂

Was ist denn so passiert in den letzten Wochen?

Zimmertausch: Sohn 1 hat also sein Zimmer gewechselt. Er ist vom ersten Stock in den Keller gezogen. Ist zwar kühler und ein bisschen dunkel, die Katzen gehen (mit oder ohne Beute) bei ihm ein und aus, aber das Zimmer ist fast doppelt so gross. Das war es ihm Wert.

Das Zimmer im ersten Stock hat immer noch sein Bett, weil Sohn 1 gerne das viel grössere Gäste-Ausklapp-Sofa im Keller behalten wollte. In sein altes Bett bin ich nun umgezogen. Tada, getrennte Schlafzimmer. Puh. Sehr lange Zeit ein gesellschaftliches Tabu, aber jetzt für mich ganz persönlich sooooo angenehm. Ich glaube, ich habe die letzten Jahre (fast) keine Nacht durchgeschlafen. Und die Gesellschaft ist mir schnurzpiepegal! 🙂

Entweder bin ich vor dem Herrn des Hauses ins Bett gegangen, dann weckte er mich meist, wenn er ins Bett kam. Nur schon weil es wackelt, jemand an der Decke zieht, irgendwo nochmal Licht angeht. Was weiss denn ich. Ich habe auf jeden Fall einen sehr leichten Schlaf. Ich konnte nicht wieder einschlafen. Oder der Herr des Hauses ist vor mir ins Bett gegangen, dann konnte ich erstmal unglaublich lange nicht einschlafen, weil ich mit „Atemgeräuschen“ neben mir einfach nicht schlafen kann. Oder der Herr des Hauses war nachts noch unterwegs und weckte mich dann irgendwann morgens um 3:00. Dass ich da dann nicht mehr einschlafen konnte, ist ja auch klar, denn da hatte ich meist schon mindestens 5 Stunden geschlafen und war gar nicht mehr müde. Also eigentlich alles Mist. 😦

Nun habe ich „mein“ Zimmer und „mein“ Bett und ich kann die Tür zu machen oder offen lassen, ganz wie ich will und der Herr des Hauses kann ins Bett gehen, wann er will und Geräusche machen so laut wie er will. Das entspannt sehr. (Uns beide, denke ich, denn nachdem ich ihm dann immer wieder Tritte verabreicht hatte, konnte er auch nicht mehr schlafen….)

Tagsüber ist es noch das „Fernseh- und Gamer-Zimmer“, aber hier guckt ja ausser mir am Sonntag Abend eh niemand fern. Sohn 2 und 3 spielten sofort die ersten paar Tage nach dem Zimmertausch sehr intensiv PS4, weil das plötzlich direkt auf ihrer Etage lag und sie dafür nicht mehr in den Keller runter mussten, aber das hat sich auch schon wieder gelegt. Und nicht, weil ich jetzt da eingezogen bin. Das hatte schon vorher stark nachgelassen.

Wenn sie wollen, können sie aber immer dort spielen, wenn ich nicht gerade schlafen will. 🙂

Wenn Gäste kommen, werde ich das Zimmer natürlich räumen, aber das ist dann ein absehbarer Zeitraum, das geht.

Schulanfang: Sohn 1 und 2 gehen immer noch in die selbe Schule und hatten keine grossen Anlaufschwierigkeiten. Sohn 3 hatte in der ersten Woche auf der neuen Schule in der Nachbargemeinde noch ein ganz kleines bisschen Probleme. Er ist nur mit einem anderen Jungen aus unserem Dorf in der gleichen Klasse und der andere fährt mit den Bus statt mit dem Fahrrad. (dabei tut es so gut, morgens mit den Fahrrad den Hügel hinab zu rasen, dabei viel Sauerstoff zu tanken und dann frisch und munter in der Schule anzukommen!) Es fahren etwa 5 Jungs mit dem Fahrrad, aber die sind eben alle in anderen Klassen. So kam es, dass er am zweiten oder dritten Tag schon mal die Garderobe von der Turnhalle nicht fand und so die erste Sportstunde verpasst hat. Oft weiss er nicht, wo was ist, was die Hausaufgaben sind, wo die jetzt alle hingehen (nach Hause zum Beispiel, er dachte, sie hätten noch eine Stunde länger… 🙂 ) und so weiter.

Er wird das alles lernen, es ist nun schon die zweite Woche und alles wiederholt sich. Jetzt weiss er, wo was ist.

Haare: ich müsste schon wieder zum Friseur. Es kommt ein gräulicher Ansatz zum Vorschein, der schon mindestens 1-2 cm gross ist…..

Was lässt mich noch zögern?

Friseur ist in der Schweiz unglaublich teuer. Meine Friseurin ist es auf jeden Fall. Es geht vielleicht noch etwas billiger, aber ich bin ja sehr zufrieden und so bleibe ich ihr treu. („nur“ waschen, Stränchen und schneiden. Unter 150.- komme ich da niemals raus.)

Grau ist ja neuerdings sehr im Trend. Wenn die 15jährige Tochter der Freundin nicht mit den Augen gerollt und zu ihrer Mutter gesagt hätte „du lässt dir jetzt aber nicht die Haare grau wachsen…“, als diese ihren Ansatz nicht mehr wegfärbte, dann hätte meine Freundin jetzt wohl graue Haare. Sie wollte ihrer Tochter dann aber diese „Peinlichkeit“ ersparen und hat doch wieder drübergefärbt.

Möglicherweise sieht man mit 47 und grauen Haaren doch schon verdammt alt aus. Will ich das? Während um mich herum die Frauen mit 60+ alle noch blondgelockt und jugendlich daher kommen?

Puh, eine schwere Entscheidung.

Arbeit: Ich habe im Mai zusätzlich zu meinem Deutschlehrer-Job in der Sprachschule auch noch angefangen zu 35% an der Rezeption zu arbeiten. Zusammen mit 3 Kolleginnen. Eine zu 100%, eine 50% und eine ebenfalls 35%. Das reicht aus, um die Öffnungszeiten (8:00 bis 20:00) gut abzudecken und alle anfallenden Arbeiten zu erledigen.

Seit Juni etwa aber ist die 50%ige krank. Und zwar ununterbrochen. Bis heute. Somit hatten wir z.B. während der Ferien von der 100%igen nur noch 2x 35%, womit wir ja nicht mal 100% abdecken konnten. Aber auch als die 100%ige wieder da war, fehlten die 50% schon irgendwie. Ich habe viele, viele Überstunden angesammelt, so dass z.B. meine Sommerferienwoche in London komplett mit den Überstunden abgedeckt werden konnte. Ich habe jetzt also eine Woche mehr Ferien, nur ist die Frage, wann soll ich die denn nehmen, denn die beiden anderen müssen dann ja auch wieder Überstunden machen, die sie später wieder aufbrauchen müssen, usw. usw.

Das ist irgendwie ein Fass ohne Boden…..

Ich glaube nicht, dass die 50%ige jemals wieder arbeiten wird. Von Woche zu Woche hangelt sie sich von einer Krankmeldung zur nächsten. Vielleicht erhöhe ich mein Pensum ein bisschen. Das wird sich in den nächsten Tagen herausstellen.

Bücher: ich habe „ein wenig Leben“ ausgelesen und puh, das ist ein starkes Buch. Wiedermal ziemlich dick, am Anfang total verwirrend, so dass ich mir aufschreiben musste, wer wer ist und was die jeweils alles machen oder gemacht haben, aber dann konnte ich es nicht mehr loslassen und gegen Ende musste ich sogar heulen. Lest es selber, ich möchte gar nicht zu viel darüber verraten. Aber es ist nichts für zarte Seelen. (Missbrauch und Selbstzerstörung sind ein grosses Thema)

Danach habe ich „mein sanfter Zwilling“ gelesen, was mich nach dem vorherigen Buch nicht mehr so sehr beeindrucken konnte. Ich habe auch nicht sehr viel in Erinnerung behalten.

Jetzt lese ich gerade noch die letzten Seiten von „das Nest“. Das ist wieder ganz gut. Ein Vater hat für seine 4 Kinder ein bisschen Geld (sie nennen dieses Erbe „das Nest“) auf die Seite gelegt, das am 40. Geburtstag der jüngsten Tochter an alle ausbezahlt werden soll. Kurz vor diesem Stichtag passiert etwas, was die Mutter der 4 Kinder veranlasst, von diesem Geld zu nehmen, um den einen Sohn „zu retten“, sodass nun die anderen drei ziemlich sauer auf den Bruder sind, denn das Geld ist weg. Sie hatten alle fest damit gerechnet und entsprechend gelebt. (ein Satz aus dem Buch beschreibt es ziemlich treffend: „verkaufe nicht das Fell, bevor du den Bären erlegt hast.“ oder so ähnlich.)

Ich bin noch nicht fertig, aber es bleibt weiterhin spannend.

Danach werde ich das erste Buch von Karl Ove Knausgard anfangen. „Sterben“. Er hat 5 oder 6 (oder noch mehr?) autobiografische Bücher geschrieben, die jeweils so um die 600 Seiten haben. Keine Ahnung, ob mir das gefallen wird. Ich bin gespannt. 🙂

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So. Ende des Textes. Sorry, ist ein bisschen lang geworden….. 🙂

Aber vielleicht bin ich jetzt wieder etwas mehr in den „Schreib-Flow“ gekommen, ich schreibe im Grunde genommen ja echt gerne, aber oft muss ich ein bisschen aufpassen, was man so in die grosse, weite Welt hinschreiben kann/will und was nicht. Manchmal eine Gratwanderung. Vielleicht öffne ich irgendwann mal so einen „Geheimblog“…..

Geniesst noch die vielleicht letzten warmen Tage dieses (hier in der Schweiz zumindest) herrlichen Sommers und vielen Dank für’s Lesen.

Effizienz

Seit letztem Dienstag bin ich Strohwitwe. Und zwar so richtig komplett. Also die Söhne sind auch weg. Die Männer machen einen Wohnmobiltrip irgendwo Richtung Südfrankreich.

Und einer meiner grösseren Wünsche seit einiger Zeit wurde mir erfüllt, ich bin für eine Woche, nämlich noch bis Dienstag, ganz allein zu Hause.

Wenn ich davon erzähle, gibt es die, die mit mir zusammen jubeln, ältere Damen, die mir sagen, „ja, das habe ich früher auch immer wieder mal gebraucht….“ oder auch gleichalte Frauen, die mich beneiden um diesen Luxus. Es gibt aber auch welche, die es nicht verstehen. Eher die Männer…. oder jüngere Frauen, die gerade erst relativ frisch Mutter geworden sind oder noch nicht mal Kinder haben.

Naja, wie auch immer. Für mich ist diese Unabhängigkeit, vor allem zeitlich, extrem angenehm. Ich muss nicht immer auf die Uhr schauen, wie spät es ist, ob nicht irgendein Kind nach Hause kommt, Hunger hat, irgendwohin gefahren werden muss oder sonst irgendetwas braucht. Ok, ich gebe zu, sie sind schon ziemlich selbständig und ich muss auch nicht mehr so viel fahren, aber die Essenszeiten sind doch immer noch sehr präsent.

Am Freitag war erstmal aufräumen angesagt, weil ich vor lauter Arbeit in den ersten zwei Tagen zu gar nichts gekommen bin. Das Bad ist jetzt gewischt, die Küche auch, der Tisch ist ordentlich und ich habe auch gleich noch all meine losen Arbeitsblätter und die Bücher und Ausdrucke und, und, und ordentlich weggeräumt.

Heute, am Samstag, hatte ich mir 4 Dinge vorgenommen: IKEA, ein Gartencenter, Supermarkt und Shopping in Basel.

Das Gartencenter habe ich wegen schlechten Wetters gestrichen, denn da werde ich eh nicht im Garten wurschteln.

Apropos wurschteln: besser wuseln. Gerade eben wuselte eine minikleine Maus unter dem Tisch durch, an der Wand entlang und war grad wieder weg. Die hatte die eine Katze mir heute morgen „geschenkt“, aber ich wollte sie nicht und die Katze wollte sie auch nicht mehr. Und die Maus ergriff die Chance unserer Uneinigkeit und huschte irgendwohin. Wozu haben wir Katzen, wenn wir andauernd Mäuse im Haus haben???

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Sie ist total putzig !! 🙂 Aber auch lebensmüde, vergeht sich gerade am Katzenfutter….. leider ist sie zu schnell, ich kann sie nicht fangen……

Ok, zurück zum Thema. Ich hatte also nur noch 3 Dinge vor. Und nun kommt endlich (!) der Bezug zum Titel dieses heutigen Eintrags, ich war extrem (wirklich EXTREM) effizient.

Bevor ich losfuhr, nahm ich noch das Altpapier, das Altglas und das Aluminium mit und packte sogar noch einen ausgeliehenen Film ein. Ist übrigens ein Superfilm!!! „Phantastische Tierwesen und wo sie zu finden sind“ Echt empfehlenswert. Und man muss auch nicht Harry Potter dazu gelesen haben. Und Edward Redmayne liebe ich ja eh ohne Ende….

Also. Ich brachte den Film zurück zur Bibliothek, dann das Recycling-Zeugs weg und dann fuhr ich zu IKEA. War übrigens wider Erwarten total leer. Sehr gut.

Dort erstand ich ein paar Sachen….. 🙂

 

Zum Beispiel dieses kleine Klapptischchen, dass ich, wenn das Wetter wieder besser wird, im Garten neben dem Liegestuhl oder auch neben den anderen Stühlen, je nach dem wo ich sitze, aufklappen werde, um Kaffee, Bücher oder Kekse darauf zu platzieren.

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und weil Ostern ist, dekorativ mit Ostertasse.

Ausserdem purzelte einfach so noch diese wunderschöne Schale in meinen Wagen, die ab sofort unser Obst beherbergen wird. Im Moment leben hier nur 3 Äpfel, weil ich ja alleine bin, aber das ändert sich ja wieder.

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Neben meinem Lieblingssessel, dem gelben, gab es bisher kein richtiges Licht und so musste auch dieses Lämpchen noch mit in den Wagen.

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so eine schöne Lampe. Und sie macht auch ganz schöne Schattenbilder an der Wand.

Und damit es beim Lesen im Lieblingssessel dann später nicht zu ungemütlich wird, und weil wir ja auch nicht mehr die Jüngsten sind, bastelte ich noch diese Fuss-Ablage zusammen. Liebevoll eingepackte Beinchen.

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Die Anleitung ist absolut idiotensicher, was soll man bei 4 Beinchen, an denen schon die Schrauben festgemacht sind und 4 passenden Löchern auch gross falsch machen?

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Tja, und nun kann der Lesespass beginnen! Beinahe hätte ich noch ein kuscheliges Lammfell für den Sessel gekauft, aber da konnte ich mich gerade noch zusammenreissen…. 🙂

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Ich habe Krümel auf der Hose…… Ihr sollt aber das Fussteil angucken! 🙂

Und als ich am Freitag mal kurz in der Bibliothek war, gab mir die Bibliothekarin noch 3 Bücher mit, „die eh niemand liest. Kannste behalten, solange du willst.“ 🙂

Nun bin ich fast ein bisschen überfordert. Das von TC Boyle und Anna Gavalda muss ich recht bald wieder abgeben. Das von Nino Haratischwili ist aber am verlockendsten. Im Moment lese ich also irgendwie drei Bücher parallel…..

Die beiden unteren kann ich noch ein bisschen aufheben. „Ein wenig Leben“ könnte ziemlich heftig sein, das andere kenne ich gar nicht. Mal sehen.

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Auf dem Rückweg von IKEA fuhr ich direkt in die Stadt, denn der Herr des Hauses hat dort ja praktischerweise einen Parkplatz.

Ich brauche Schuhe! Normalerweise trage ich jeweils ein Paar Schuhe im Sommer und eins im Winter. Bin da also echt anspruchslos.

Nun ist es aber so gekommen, dass ich ja in der Sprachschule seit Anfang des Jahres vermehrt an der Rezeption arbeite und neulich sagte man mir – im Sommer mit so Turnschuhähnlichem Schuhwerk unterwegs – es gäbe an der Front eine Kleiderordnung und da gehörten Turnschuhe nicht dazu. Jeans übrigens auch nicht, aber das ist eine andere Baustelle.

Also müssen jetzt andere Schuhe her.

Und voilà, ich präsentiere:

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Ich mutiere zur Rezeptions-Tussi. Tja, da muss ich wohl durch und das war das höchste der Gefühle. Hochhackig geht für mich gar nicht und alles andere sieht so nach „alte Oma“-Schuh aus.

Und weil ich nun schon mal da war, kaufte ich auch noch ein paar Oberteile und gönnte mir, weil ich gerade so im Kaufrausch in Kauflaune war, noch ein neues Armband.

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Im Supermarkt hatte ich leider ziemlichen Hunger, was ja eher nicht so optimal ist, wenn man einkaufen geht, aber auch hier blieb ich einigermassen standhaft. Neben 2 Fertiggerichten (für mich alleine mache ich also kein grosses Gekoche) kaufte ich aber immerhin noch grüne Spargelspitzen und Erdbeeren. Ein bisschen gesund muss schon sein. 😉

So, und jetzt muss ich sehen, ob ich die Maus nicht doch noch erwische. Denn ich meine, sie spielt echt mir ihrem Leben, wenn sie hier im Haus bleibt. Ich würde sie ja retten und in die Freiheit der Felder und Wiesen entlassen, aber sie versteht mich leider nicht.

Ich wünsche euch schöne Osterfeiertage und ein bisschen besseres Wetter als ich es hier heute habe.

Macht’s gut. 🙂

P.S.: ich sitze im Sessel und schreibe diesen blog und immer wieder höre ich die Maus in der Küche, es klappert in den Trockenfutter-Schälchen. Ich pirsche mich mucksmäuschenstill (haha, Wortwitz 🙂 ) auf Socken Richtung Küche, bewaffnet mit dem iPhone, aber jedesmal, wenn ich um die Ecke linse, huscht die Maus wie der Blitz unter den Kühlschrank. Mann!! Nicht mal mit der Kamera kann ich sie einfangen. Mist!

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