Ski heil

Wir waren ein paar Tage Ski fahren, denn hier sind gerade Fasnachtsferien und da bietet es sich ja an, ein bisschen wegzufahren, wenn man nicht gerade ein total fanatischer Basler Fasnächtler ist.

Wir waren in Arosa, das liegt im Kanton Graubünden und da spricht man teilweise einen interessanten Dialekt. 🙂

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Wir hatten Unmengen von Schnee, was man vielleicht auf dem Dach des Hauses unten erkennen kann, wenn man nicht zu sehr von diesem eindrücklichen Sonnen-Wolken-Arrangement abgelenkt ist.

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Blick vom Balkon

 

Unsere Unterkunft war, sagen wir mal, …… preisgünstig. Wir waren schon letztes Jahr dort und das Angebot ist wirklich sehr gut. Zu fünft haben wir etwas weniger als. 3.000.- Franken für 2 Zimmer, Halbpension, 5 Tage Skipass und Skischule bezahlt. Wobei die Skischule nur Sohn 3 an einem Morgen genutzt hat. Es ist eben mit drin, aber wir nutzen es nicht alle. (für Schweizer Verhältnisse ist das günstig!! 🙂 )

Für diesen Preis erwartet einen allerdings eine gewisse Schlichtheit und – das ist sehr wichtig zu wissen: man muss auch Schulklassen als Mit-Gäste aushalten können.

Es ist im Grunde wie eine Art Jugendherberge mit 2-6-Bett-Zimmern, riesigem Speisesaal, Duschen und Toiletten teilweise auf dem Gang (wenn man rechtzeitig bucht, auch im Zimmer möglich). Die Zimmer sind praktisch und einfach eingerichtet, es gibt grössere und kleinere, aber letztendlich braucht man die Zimmer normalerweise ja nur zum Schlafen.

Das Frühstücksbuffet besteht aus geschnittenem Brot, Butter/Margarine 2 Sorten Marmelade, Kaffee, Tee, Orangen- oder Apfelsaft, Milch, Frühstücksflocken, Joghurt aus einer grossen Schüssel, Wurst und Käse. Einfach, aber man kann sich satt essen.

Abends gibt es Tellerservice, es wird gegessen, was auf den Tisch kommt. 🙂 Einzige Alternative: Das Vegi-Menu. Das Essen ist aber so schlecht nicht, es gibt immer eine Suppe, ein Hauptgericht, ein grosses Salatbuffet und Dessert, und nach einem langen Ski-Tag isst man eigentlich sowieso alles. 🙂

Dieses Jahr hatten wir einfach ein bisschen Pech, dass sich gleichzeitig mit uns 3 Schulklassen dort eingemietet hatten, sodass wir eigentlich in dem Moment, wo wir unsere Zimmer verliessen, immer in eine Horde Kinder gerieten, die entweder gerade zum Essen gingen rannten, LAUT schreiend rasten, oder dort bereits LAUT miteinander redeten, während sie schon assen, oder alle miteinander LAUT aus dem Speisesaal zurück in die Gänge pilgerten. Ausserdem tobten sie immer irgendwo LAUT über die Gänge, rannten die Treppen rauf und runter oder spielten LAUT Verstecken im ganzen Haus.

Es war unglaublich LAUT und das über einen längeren Zeitraum. Für mich sehr, sehr anstrengend! Ihr merkt vermutlich schon, ich habe es lieber etwas ruhiger….

Also verschoben wir unser Frühstück von anfangs 8:00 Uhr auf 9:00 Uhr und da waren dann alle Kinder bereits wieder dabei ihre Sachen für die Piste zu packen und wir konnten in Ruhe frühstücken. Abends warteten wir ebenfalls bis alle draussen waren, allerdings blieb uns dann oft nur eine halbe Stunde zum essen, weil um 20:00 Uhr der Saal wieder für Film gucken, Spieleabend oder sonst etwas von den Klassen gebraucht wurde und die Kinder bereits 10 min. vorher vor der Tür warteten und sich schubsten und – na? …. LAUT waren. 🙂

OK, genug genörgelt!

Das Skifahren war natürlich toll! Ich fahre gerne, aber langsam und vorsichtig, bin nicht gestürzt oder umgefahren worden und konnte den Schnee und das wunderbare Wetter darum sehr geniessen. Die anderen haben auch immer schön auf mich gewartet.

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Meistens liessen wir die Jungs alleine fahren und machten einmal gemeinsam eine Mittagspause und dann einen letzten Stop in einer Hütte, bevor wir wieder zu unserer Unterkunft fuhren, die zum Glück direkt von der Piste aus erreichbar war. Also nicht noch lange mit einem Bus fahren oder laufen oder so.

Wir waren mit unseren Nachbarn (Mutter und 3 Jungs) und ab Mittwoch noch mit einer anderen Familie aus unserem Dorf (Eltern und 2 Jungs) dort, so dass wir alle zusammen 13 Leute waren, wovon 10 Personen männlichen Geschlechts….. wir drei Mütter waren also doch sehr deutlich in der Unterzahl.

Hier sieht man 7 von den 8 Teenagern im Alter zwischen 13 und 19. Unter ihnen geht es übrigens einfach so runter…. waaaaahhhh  🙂

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Der höchste Punkt unsers Skigebietes war das Weisshorn mit 2653m Höhe. Da hat man schon eine klasse Aussicht über die Gipfel rundherum. Und dort sitzen sie, die Jungs.

Ja, und gestern Abend sind wir dann alle todmüde ins Auto gestiegen und mussten noch ca. 3 Stunden nach Hause fahren. Aber auch das haben wir geschafft und können nun das Wochenende geniessen, bevor die Schule und die Arbeit wieder losgeht.

Geniessen = Koffer auspacken, Wäsche waschen, einkaufen….. 🙂

Ich wünsche euch ein schönes Wochenende! 🙂

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Liebes Tagebuch….

… und auch im neuen Jahr geht es weiter mit dem monatlichen Tagebuchbloggen. Ab 18:00 Uhr kann – wer möchte – bei Frau Brüllen noch gaaaaaaanz gaaaaaaaanz viele andere Tagebücher lesen. Das sind am Ende aber eine ganze Menge. Meistens. 😀

 

Bei mir könnt ihr schon jetzt (und nicht erst ab 18:00 Uhr) ein bisschen was lesen. Wenn ich es nämlich jetzt nicht aufschreibe, habe ich es bis heute Abend wieder vergessen.

Los geht’s:

um 0:30 heute früh bin ich noch wach, denn ich habe den Film „das Salz der Erde“ gesehen. Eine Dokumentation von Wim Wenders über den brasilianischen Fotografen Sebastião Salgado. Sehr interessant und bewegend!

Danach schlafe ich natürlich.

Der Tag startet dann mit Wecker um 8:30 Uhr.

Mit grosser Mühe schaffe ich es, Sohn 2 zu wecken, der aber trotzdem noch ein paar Minuten braucht, bis er endlich duschen geht. Sohn 3 wecke ich gleich mit, dann ist das auch erledigt. (die armen Kinder werden in den Ferien geweckt, ich Rabenmutter !!!)

Da offenbar der Herr des Hauses schon für die Katzen gesorgt hat, kommt keine der beiden in die Küche. Na dann eben nicht.

Ich decke den Tisch. Ich habe auch Urlaub diese Woche, darum gibt es Zopf und Toast und den ganzen Schoko-Konfitüre-Honig-Kram. Dieses Ovo-Zeug unten rechts kann ich übrigens sehr empfehlen!

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Sohn 3 und ich frühstücken schon mal, während Sohn 2 duscht. Anschliessend dusche ich und warte dann auf dem Sofa, dass Sohn 2 fertig wird.

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Jaja, die Simpsons, immer und immer noch aktuell….

 

Warum ich die Jungs überhaupt geweckt habe? Also zumindest Sohn 2 hat einen Termin beim Zahnarzt. Ich fahre ihn mit dem Auto hin, das sind ca. 20-25 min. pro Weg, aber für einen guten Zahnarzt nimmt ja gerne auch mal einen längeren Weg in Kauf.

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Ich warte und bin jetzt dank eines Magazins komplett auf dem Laufenden über Tiere.

 

Weil’s grad so schön auf dem Rückweg liegt, schauen wir noch kurz bei revendo rein. Die nehmen alte Geräte in Zahlung, peppen die auf und verkaufen sie dann wieder. Günstiger natürlich als ein ganz neues.

Mein iPhone hat nämlich nur 16GB und da stosse ich teilweise an Grenzen, wenn ich z.B. Musik oder zu viele Fotos drauf habe.

Also suche ich ein neues/altes mit mehr Speicherkapazität. Da gibt es eins mit 64GB und es soll nur 235.- kosten. Das geht finde ich.

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nächste Woche kann ich es mal im Laden begutachten.

 

Die sichtbaren Kratzer sind eigentlich überhaupt nicht sichtbar. Ich meinte bis heute, dass mein jetziges Phone überhaupt gar keine Kratzer hat, aber der Verkäufer meinte, ich sollte es doch mal so ins Licht halten und dann – uups, ist ja total zerkratzt 😳. Von daher stören mich diese Kratzer am neuen jetzt gar nicht.

Und weil’s ebenfalls grad um die Ecke war, kaufen wir noch schnell einen Zopf für morgen für’s Frühstück und ein bisschen Ovo-Knuspermüsli und Katzenfutter.

Wieder zuhause ist Sohn 1 noch nicht mal aufgestanden. Es ist 11:30 Uhr. Ich esse am gleichen Frühstückstisch, der noch nicht aufgeräumt ist, ein zweites Frühstück, Sohn 2 nachdem seine Betäubung vom Zahnarzt nachgelassen hat, eine Portion Cornflakes.

So. Nun ist es 13:00 Uhr und ich mache hier einen Cut. Der Rest kommt dann heute Abend.

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Inzwischen ist es fast 18:00 Uhr und ich kann schon den Rest für heute aufschreiben, denke ich.

Nachdem ich ein bisschen auf dem Sofa gechillt habe, gucke ich mir mal unseren Haufen Altpapier an. Am Montag ist die Abholung und man muss alles gebündelt an die Strasse stellen.

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aber ich kann mich noch nicht aufraffen.

 

Die Katze taucht auf und ich nutze die Gelegenheit, ein Foto zu machen. Im Moment sind sie nicht oft zu sehen. Sie können nicht so richtig schön raus, weil es entweder regnet oder stürmt oder zu kalt ist oder was weiss denn ich. Dann liegen sie den ganzen Tag irgendwo im Haus herum, machen keinen Mucks und kommen nur mal ganz kurz in die Küche, um zu gucken, ob’s was Neues an der Futterfront gibt.

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Sie hat mal wieder eins auf die Nase bekommen, kloppt sich immer mit dem fetten Kater…

 

Irgendwann geht sie doch mal raus, will dann aber zum Fenster wieder rein. Typisch Katze irgendwie, oder?

Ach, und da ist es ja schon Zeit für ein kleines Z’Vieri. Aber maximal 3 Stück pro Tag habe ich mir selbst auferlegt. Bisher klappt es ganz gut. Zwei Tage gehen noch. 😋

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Ich raffe mich dann doch noch auf. Ich sauge das Wohnzimmer und den Flur, ich wasche 2 Maschinen Wäsche, ich bündele das Altpapier. Puh, ganz schön viel Abfall….

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Als Zwischenstärkung mache ich mir einen Tee in dieser überaus kitschigen Tasse, die ich bei einem Chinesen geschenkt bekommen habe. Es war Silvester und sie hatten wohl gute Laune oder zu viele von denen, keine Ahnung.

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Eine gelungene Kooperation zwischen Indien und China.

 

Dann baue ich noch den letzten der drei Sterne ab und damit ist Weihnachten so gut wie verschwunden. Bis auf den Glitzer natürlich, an dem ich noch seeeeehr lange Freude haben werde.

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Ich putze noch die Röhren unseres Glockenspiels, entheddere alles und hänge es dann wieder dort auf, wo während der Weihnachtszeit der Stern hing.

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Das könnte von den Fliegen sein, die im Sommer gerne an den Röhren kleben….

 

Das Aufhängen klappt natürlich nicht ohne eine gewisse Klangkulisse und so wundert es mich nicht, dass Sohn 3 kurz darauf aus seinem Zimmer kommt und denkt, es gäbe Essen. Das ist nämlich unsere Essens-Glocke.

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Endlich können wir uns wieder zu den Mahlzeiten rufen.

 

Für heute Abend gibt es keinen grossen Plan. Ich werde irgendetwas kochen mit Bouletten, Nudeln (auf Wunsch von Sohn 2, der auf dem Fussballplatz war und Hunger hat), Rosenkohl (nur für mich!), Kartoffelbrei vielleicht, Lauch ist auch noch da, mal sehen, was das gibt.

Und noch später schaue ich vielleicht auf 3Sat die erste Staffel von so einer Serie, deren zweite Staffel heute oder morgen oder so startet. Ich weiss nicht, wie sie heisst, aber ich hab’s mal programmiert. Es sind nur 3 Folgen, also nicht so Staffel, wie man es von anderen Serien kennt.

Und dann gehe ich vermutlich schlafen. Ziemlich sicher sogar. 😴😴

Macht’s gut und euch allen noch einen schönen Abend und bis zum nächsten mal. Danke für’s Lesen.

 

Dies oder das? Die Qual der Wahl

Gestern war ein komischer Freitag. Ich hatte am Vormittag frei. Das kommt öfter mal vor, aber komisch war es diesmal, weil der Herr des Hauses auch frei hatte und wir sowas wie ein Wochenendfrühstück mit Zopf, Brötchen, Croissants usw. vor uns hatten.

Ich dachte also gestern, seit ich gefrühstückt hatte, die ganze Zeit es wäre Samstag.

Von 12:00 bis 13:00 hatte ich einen Deutsch-Kurs in einer Pharmabude direkt im Nachbardorf. Das ist eine lustige Truppe, aber ich bezweifle, dass sie bei einmal pro Woche eine Stunde Deutsch, tatsächlich viel lernen werden. Na, wir werden sehen.

Anschliessend war ich kurz wieder zuhause und traf mich dann mit einer Freundin zum Kaffeetrinken im Literaturhaus Basel. Ein sehr gemütliches Café (und auch ein Veranstaltungsort für Lesungen und so Sachen) und wir waren jetzt schon zum zweiten mal dort. Wirklich sehr gemütlich, denn wir nehmen immer den Platz mit dem alten Sofa und den Sesseln, statt einem Platz mit Holzstühlen.

Auch hier dachte ich wieder es wäre Samstag und machte mir so gegen 17:00 langsam Sorgen, ob denn die Läden überhaupt noch offen wären, denn ich sollte für Sohn 1 noch etwas aus dem Bodyshop mitbringen.

Zum Glück war aber doch erst Freitag und als wir uns so gegen 17:30 vor dem Café verabschiedeten, hatten alle Läden selbstverständlich noch offen.

Ich schlenderte also so durch die Freie Strasse in Basel und kaufte Sohn 1 seinen Kram, schlenderte weiter und da kommt dann unweigerlich der Buchladen OrellFüssli (ehemals Thalia, ehemals noch irgendwas anderes).

Da konnte ich einfach nicht dran vorbei gehen.

Eigentlich ist mein Stapel mit noch zu lesenden Büchern mehr als voll, ich habe eine Bibliothek direkt vor der Haustür und bin auch sowieso gerade mitten drin im zweiten Knausgard, aber egal. Ich werde nur mal gucken…..

Tja, und nun habe ich doch ein Buch gekauft und auch schon auf der Heimfahrt im Bus ein bisschen reingelesen. Gleich am Anfang war ich etwas verwirrt, ob es einen Zeitsprung gab oder nicht (bin immer noch nicht ganz sicher, wie es jetzt ist), aber fand den Einstieg doch sehr vielversprechend. Ausserdem war das Buch noch eine Empfehlung von Frau Brüllen, die es kürzlich ausgelesen hatte und ja, lange Rede, kurzer Sinn, ich habe es also gekauft, angefangen und stehe nur vor der Qual der Wahl. – Endlich der Bezug zum Titel dieses Blogbeitrags…. !! 🙂

Soll ich jetzt erstmal den Knausgard fertig lesen? (bin auf S. 487 von 763) Ich muss ihn bis zum 19. Oktober wieder in die Bibliothek bringen, könnte ihn dort aber auch nochmal verlängern.

Oder soll ich Lize Spit „kurz“ (505 Seiten…) dazwischenschieben?

Oder soll ich einfach je nach Lust und Laune beide parallel lesen?

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Ach, ick weeß et ja ooch nich.

Immerhin ist jetzt tatsächlich Samstag und Wochenende und in der nächsten Woche habe ich hier sturmfrei, weil die Männer ohne mich in Urlaub fahren. Da sollte sich irgendeine Lösung schon finden lassen, oder?

Schönes Wochenende wünsche ich euch 🙂

 

Ferien

 

Aufgrund einer Feriensperre für die nächsten Wochen (es müssen immer genügend Lehrer anwesend sein, damit sie die Kurse derjenigen vertreten können, die im Urlaub sind. Irgendwann ist dann Ferienstopp.) war dieser London-Trip erstmal alles an Ferien für mich in diesem Sommer.

Nichts mit chillen am Meer oder so. Also wenigstens nicht im Moment.

Weil eine Kollegin an der Rezeption, wo ich zu 35% auch noch arbeite (zusätzlich zum Unterrichten), dauerkrank und eine andere im Urlaub war, habe ich in den letzten zwei Wochen so viele Überstunden gemacht, dass es von oben hiess, ich solle meine Ferienwoche mit den Überstunden abgleichen.

Damit baue ich zwar das Überstundenkonto ab, aber ich habe eine weitere Woche Ferien übrig. Was mache ich denn mit so viel Ferien? Und wenn ich Ferien mache, muss ja wieder eine andere Kollegin meine Schichten abdecken und macht also Überstunden, die sie dann wieder abbauen muss. Und so weiter und so weiter…..

Also werde ich jetzt erstmal arbeiten, gucken, ob die dauerkranke Kollegin irgendwann jemals wieder auftauchen wird und dann vielleicht hier und da mal einen Tag freinehmen. Oder so.

Ansonsten habe ich insofern schon Ferien, als dass ich mich nicht – oder so gut wie nicht – um Mittagessen kochen, „wer hat welche Hausaufgaben?“, „denkst du an’s Training oder die Musikschule?“ kümmern muss.

Ich kann morgens einfach arbeiten gehen, oder auch mal einkaufen oder mal nichts tun – je nach Plan. Ich kann auch über Mittag in der Stadt bleiben, denn um diese Uhrzeit stehen die Jungs ja überhaupt erst auf. Da frühstücken sie also und brauchen mich nicht, um ihnen eine gesunde Mittagsmahlzeit zuzubereiten.

Oft geht sogar Sohn 1 in den kleinen Dorfladen, wenn nur ein Brot fehlt oder ein bisschen Milch oder Aufschnitt. Wir werden ein „Dorfladen-Portemonnaie“ einrichten, das allen zur Verfügung steht und das wir Eltern bei Bedarf immer wieder auffüllen. Bisher haben die Jungs solche Einkäufe von ihrem Taschengeld bezahlt und dann das Geld zurückgefordert. Sehr umständlich und meistens hatten wir es nicht passend.

Und noch etwas:

Nach diesen Ferien werden wir kein Kind mehr in der Grundschule haben!

Auch Sohn 3 hat es nun also auf die Sekundarschule geschafft. Er musste als einziger nach dem neuen System 6 Jahre in der Grundschule bleiben. Hat dafür aber nur 3 Jahre an der Sekundar. Er wird hoffentlich der erste der 3 Söhne sein, der diese Schule einfach so durchläuft. Wir werden sehen….

Für Sohn 2 werden wir einen grossen Zimmer-Eineuerung-Umbau-Plan machen. Er hatte nicht so ein gutes Jahr und vielleicht lag es unter anderem auch daran, dass er in seiner Teenagerhöhle nicht wirklich Lust auf arbeiten oder lernen bekommen konnte. Ich freue mich auf so einen Neu-Anfang. Ich liebe Umräumen, Wände streichen, Möbel rücken.

Könnte ich im Wohnzimmer eigentlich auch mal wieder machen. Oder im Dach…. (*winke winke zum Herrn des Hauses* 🙂 )

So, dann wünsche ich euch noch einen schönen Sonntag und vielleicht auch noch schöne Ferien sofern ihr welche habt.

 

London

 

So, nun sind wir schon wieder zurück aus London und ich werde mal ein bisschen berichten, wie es so war.

Über Airbnb hatten wir uns zu neunt ein kleines (sehr kleines) Häuschen gemietet. In „Wood Green“. Das ist nicht gerade das beste Quartier, aber für uns und die 5 Tage reichte es.

Diese Häuser sind sehr schmal und erinnern sehr an Harry Potter. 🙂

Dort, wo Harry anfangs „wohnte“, in dem Kämmerlein unter der Treppe war ein WC eingebaut. Ich glaube, mein Zimmer war das, wo Harry später dann wohnen durfte. 🙂

Das ist der Blick vom Garten aus. Der Erker gehört zur Küche, die grad von Wand zu Wand geht. Hinten dran ist ein Flur (ca. 50cm breit) und die Treppe nach oben. Ausserdem noch ein Zimmer, das normalerweise wohl das Wohnzimmer sein müsste, zur Strasse raus. Dieses Zimmer wurde zu einem Schlafzimmer umfunktioniert, denn dieses Haus hatte kein Wohnzimmer. Nur Schlafzimmer. 🙂 Sonst wären auch nicht 9 Leute da reingegangen.

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Diese neun Leute brauchten Strom. Viel Strom….. 🙂

Zum Glück hatten wir diesen einen(!) Adapter von meiner englischen Nachbarin….

Der Kabelsalat beginnt unten an der Steckdose und arbeitet sich dann stetig nach oben, wo er sich in mindestens 7 iPhone-Stecker verzweigt….

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Der Garten war sehr gepflegt…. 🙂

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Durch diesen Spalt rechts kam eines Morgens, als ich mit einer Tasse Kaffee auf der Terrasse sass, ein Fuchs gelaufen. Er versuchte dann hinten in den Brennnesseln über den Zaun zu springen und schaffte es sogar schon beim zweiten Versuch.

Nach dem ersten gescheiterten Versuch, hockte er im Busch und starrte mich an. Dann nahm er nochmal Anlauf und hockte oben auf dem Zaun. Und dann war er weg.

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Wir latschten jeden Tag so ca. 20.000 Schritte durch die Stadt. Mit 9 Leuten (3 Erwachsenen und 6 Teenagern) ist das nicht immer so lustig. Nicht alle wollen das gleiche, nicht alle laufen gleich schnell, nicht alle wollen gleich lange irgendwo verweilen, nicht alle wollen im gleichen Restaurant essen.

Trotzdem haben wir die Tage alle einigermassen ohne Streit und zu viel Stress überstanden.

Der running gag am Ende der Reise war: „Wo ist eigentlich der Herr des Hauses?“ (er hat immer so ein bisschen sein eigenes Ding gemacht und war dann plötzlich verschwunden oder woanders als wir anderen 8, aber wir haben ihn letztendlich immer wieder gefunden.)

Und hier noch ein paar Eindrücke aus der Stadt:

Manche Häuser sind so hoch, dass ein Kran einfach in der Mitte eingebaut wird.

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Die Brücken sind extrem gesichert. Nicht nur an den Seiten neben der Fahrbahn, auch am Anfang und Ende sind überall meterdicke Beton- oder Metallklötze platziert.

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Für die Meeedchen gibt’s rosa Taxis mit Einhörnern drauf.

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Dies ist das derzeit höchste Haus in Europa soweit ich weiss. Das Shard.

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Joa, ist schon ganz schön hoch….

Links sieht man das Riesenrad, das London Eye. Da waren wir aber nicht drauf, denn das hätte uns vermutlich finanziell ruiniert.

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An diesen Bahnhof sind wir natürlich auch gefahren, natürlich nicht nur an diesen, denn wir sind ziemlich viel mit der U-Bahn gefahren.

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Und dann ist da natürlich auch noch das ganz besondere Gleis 9 3/4. Das musste ich so komisch fotografieren, weil unten dran eine riesige Touristen-Foto-Session stattfand und ich die ganzen Leute nicht auf dem Bild haben wollte. 🙂

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Tja, und nach 5 Tagen Lärm, Dreck, Himmel und Menschen und so einer ganz kleinen latenten Terrorangst im Hinterkopf ging es dann mit nur 30 min. Verspätung wieder Richtung Basel.

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Fazit:

Da ich ja nun in Berlin aufgewachsen bin, auch schon 3 oder 4 mal in London war, auch schon in Paris und New York, kann ich für mich selber sagen: Grossstadt muss ich nicht unbedingt so bald wieder haben. Oder zumindest nicht dort, wo diese vielen Touristen herumrennen.

Ich liebe es sehr, in unserem kleinen Dorf in meinem Garten oder auch in einem ruhigen Stadtteil von Berlin mit einer lieben Freundin einen Kaffee zu trinken.

Ich liebe es nicht so sehr, in einer stickigen, stinkenden, überfüllten U-Bahn zu stehen oder zu sitzen und immer einem gewissen Lärm ausgesetzt zu sein. Wenn man nur ein paar Tage als Tourist in eine grosse Stadt kommt, kann es meiner Meinung nach nicht wirklich schön sein.

Die Minuten morgens, wenn alle noch schliefen und ich mit dem Kaffee im Garten in London sass, sogar einen Fuchs beobachten konnte und Elstern, die sich im Baum stritten, diese Minuten habe ich sehr genossen.

wir leben noch :-)

man macht sich ja schon Sorgen, Freunde fragen mich per mail oder WhatsApp, ob alles in Ordnung sei.

Tjaja, bloggen verpflichtet. 😉

Aber ich hatte einfach mal so richtig keinen Bock. Selbst Sohn 3 meinte neulich. „bloggst du gar nicht mehr?“ Und als ich fragte, wie er darauf komme, sagte er nur „du fotografierst gar nicht mehr alles, was du so machst.“

Aha…..

Heute ist nun Sonntag, ich habe eh schon eine Stunde verloren wegen dieser bekloppten Sommerzeit (übrigens hatte sich die Schweiz sehr lange dagegen gewehrt und gar nicht mitgemacht, während alle Länder drumherum die Uhren umstellten. Schade, dass sie dann doch irgendwann eingeknickt ist….), der Rest der Familie pennt noch und da dachte ich mir so, dass ich einfach mal wieder anfangen könnte. 🙂

Ich schreibe mal über ein paar Alltagsdinge und dann seid ihr wieder uptodate. (Achtung: das wird eventuell länger als so ein Tagebuchbloggen-Eintrag…..)

Arbeit: eigentlich arbeite ich stundenweise und werde auch so bezahlt. Läuft ein Kurs, gibt’s Geld, fällt der Kurs aus, oder bin ich im Urlaub, gibt’s kein Geld. Da ich hier nicht die Hauptverdienerin in der Familie bin, geht das ganz gut, aber man gewöhnt sich natürlich an ein gewisses Einkommen und wenn ich im Sommer, wegen z.B. zwei Wochen Urlaub plötzlich nur noch die Hälfte habe, spüren wir das schon.

Also schiele ich schon eine Weile auf eine Festanstellung an der Rezeption desselben Arbeitgebers. So hätte ich ein monatliches, immer gleiches Einkommen und würde zusätzlich mit ein paar Kursen, noch etwas drauf verdienen.

Das bedeutet aber auch, dass sich mein Pensum von ca. 30-40% auf 60-80 erhöhen wird.

All das ist im Moment noch in der Diskussion. Ich helfe an der Rezeption aus, der Job ist noch nicht fest aber eventuell schon oder doch noch nicht sicher, zu wieviel Prozent und vielleicht auch doch gar nicht. Ach, ja. Ich werde warten, aber es nervt ein bisschen und macht mich irgendwie müde.

Fact ist: im Moment habe ich sicher schon 60-70% nur durch das Aushelfen und das ist finanziell ja auch nicht so schlecht. 🙂

Kinder: Sohn 1 hat volles Programm in der Schule, nur nicht indem er dort etwas lernt, sondern indem er ein Theaterstück aufführt und diverse Klassenreisen mit diversen Fachgruppen macht. Eigentlich hat er sogut wie gar keine Schule mehr bis zu den Sommerferien. Vor den Ferien sollen sie dann noch ein Praktikum machen und in den Ferien aber vielleicht auch einen Ferienjob.

Er benimmt sich (ich gehe zumindest davon aus 😉 ) anständig, übt schon ein bisschen Theorie für den Führerschein, ist aber auch mal einfach am Morgen nach der letzten Theateraufführung nicht zu Hause….. ich bekomme aber auf Anfrage per WhatsApp immerhin eine Rückmeldung, dass er noch lebt. 🙂

Sohn 2 hat gerade auf gar nichts mehr Bock, die Schule ist eh zu schwer und doof, aber er hat auch keine Ahnung, wie es weitergehen soll. Mit viel Einsatz meinerseits hat er sich jetzt mal um eine Schnupperlehre bemüht und auch eine bekommen. (man schnuppert mal für ein paar Tage in einen Beruf rein, um sich später besser entscheiden zu können.)

Er benimmt sich (auch hier gehe ich einfach mal davon aus….) ebenfalls anständig, übt wenigstens, wenn ich ihn daran erinnere mal sein Instrument, geht regelmässig ins Training und ist ansonsten ein herzensguter Mensch. Er hat im Moment einfach eine Baustelle im Hirn, wie das Pupertisten wohl eben so haben. 🙂

Sohn 3 läuft einfach mit, wie so oft. Er hat natürlich auch seine pubertären Anfälle, aber es hält sich im Grossen und Ganzen im Rahmen. Kann man aushalten. 🙂

Er hat sich für die progymnasiale Stufe qualifiziert und wird ab August im Nachbardorf zur Schule gehen. Zum Glück muss er dort nur 3 Jahre überstehen und ich hoffe sehr, das wenigsten bei ihm alles glatt läuft.

Urlaube: wir hatten eine schöne Skiwoche in Arosa, Graubünden, viel Neuschnee, ich schlitterte mit dem Auto über die glatten Dorfstrassen, liess dann den Herrn des Hauses fahren, der die gar nicht mal sooooo steile Strasse zunächst rauf kam, dann aber oben ebenfalls ins Schlingern geriet und langsam und mehr oder weniger kontrolliert mit der Karre (inklusive 5 Personen, Gepäck und Dachbox voller Ski und Skischuhe) den Berg wieder runterrutschte. Für mich ein Albtraum!!!!!

Später stiegen ich und die Söhne 2 und 3 aus, nahmen ein paar Gepäckstücke mit und gingen zu Fuss zur Unterkunft. Der Herr des Hauses und Sohn1 probierten es erneut und siehe da: ohne die hysterische Ehefrau auf dem Beifahrersitz kamen sie problemlos die Strasse nach oben und waren sogar noch vor uns bei der Unterkunft. So geht das.

Ich fahre echt ganz gerne Ski, aber ich merke, dass ich ängstlich fahre. Ja nicht zu schnell werden, die Kurven nicht zu eng nehmen, lieber noch warten, usw. Während die männliche Meute einfach ohne irgendwas die Pisten runterbrettert. Mit einer anderen Familie zusammen waren wir insgesamt 9 Personen, davon 6 Teenager und nur Jungs. Ich war immer die Letzte und alle mussten immer auf mich warten. Das fand ich doof. Nächstes mal fahre ich entweder alleine, fahre gar nicht mehr oder ich mache Langlauf oder sowas. 🙂

Der nächste Urlaub ist für London gebucht. Ausgerechnet…. (aber bis wir fahren, hat sich da hoffentlich alles wieder beruhigt.) Eine knappe Woche und wieder dieselben 9 Personen. Hier fahren wir aber kein Ski, daher werde ich relativ gut in die Gruppe integriert sein. 🙂

Und sonst so?: vor ein paar Tagen ist mir ein Stück Füllung und vielleicht auch Zahn abgebrochen. Hinten, oben. Das war die Strafe dafür, dass ich so mitten am Tag einfach ein Brot mit Nutella essen musste…..Knirsch, knirsch-und weg war die Füllung. Zu meiner Verteidigung muss ich sagen, dass es immerhin ein sehr kornreiches Proteinbrot war. Nutella war nur die „Beilage“ 🙂 (und nur von Nutella haut es einem auch keine Füllung raus.)

Mein Haus und Hof Zahnarzt fuhr just an diesem Tag für fünf (!!! darf der das überhaupt ??) Wochen in Urlaub. Zum Glück konnte ich am nächsten Morgen beim Vertretungszahnarzt um 9:00 Uhr für einen abgesagten Termin einspringen. Nun habe ich so einen ganz glatten Plastikklumpen hinten in der letzten Ecke und wundere mich, ob das wohl so sein soll. Er hatte natürlich nicht so viel Zeit, da noch schön irgendwas zu modellieren, aber mit der Zunge fühlt es sich an, als hätte er einfach nur ein bisschen Füllmaterial zusammengeknetet und reingesteckt. Fertig.

Die Narkose dafür zog mir bis in die Nase und unter das Auge. Das war echt unheimlich und dauerte auch fast 4 Stunden, bis alles wieder normal war. Sehr unangenehm.

Im Mai ist eine Berlin-Reise mit Schweizer Freundin geplant. Wir haben die Flüge gebucht und müssen jetzt noch in die Detail-Planung.

Wenn ich sonst so in meine Heimatstadt fliege, wohne ich bei Muttern, treffe Freunde und Familie und mache sonst eigentlich kaum etwas touristisches. Jetzt muss ich der Freundin aber schon ein bisschen Programm bieten. Wir werden sicher ganz oft auswärts frühstücken, dann auch mal nur so durch die Stadt bummeln, aber schon auch mal noch was angucken. Die Unterwelten vielleicht. Und Bundesgartenschau soll ja auch grad im Mai stattfinden. Potsdam? Irgendwelche Museen? Denkmäler? Mauerpark?

Puh, wird schwierig, aber irgendwie packen wir das schon.

Per mail kam ein Schreibwettbewerb in mein Postfach geflattert. Man soll eine Kursgeschichte zum Thema „Zuhause“ schreiben (mit ca. 10000 Zeichen) und wenn man tatsächlich gewinnen sollte, bekommt man eine Reise nach Santa Fe, New Mexico  und darf an einem Schreibkurs mit Milena Moser teilnehmen. Wow! Ich hab mal angefangen zu schreiben und so nach 6000 Zeichen viel mir eigentlich nichts mehr ein. 😦

Ausserdem verliess mich ein bisschen die Lust und die anfängliche Überzeugung, dass ich und nur ich diese Reise gewinnen würde, liess auch rasant nach. Ein bisschen Zeit bis zum Einsendeschluss habe ich noch, aber ob das noch was wird….. mal sehen.

Gestern haben wir ein bisschen den Garten „gemacht“ wie man so schön sagt. Bei unserem Minigarten ist das aber gar nicht so eine grosse Sache. Der Herr des Hauses sägt ein paar Äste oder Stämme von den Sträuchern raus, ich zerkleinere einen Teil davon kompostgerecht und dann liegen die restlichen Äste noch ein paar Tage im Garten herum, weil niemand Bock hat, sich da weiter drum zu kümmern…..

Die nächste Woche wird aber Bomben-Super-Wetter mit bis zu 22 Grad am Donnerstag, sodass ich vielleicht doch heute Nachmittag noch ein bisschen aufräumen werde. So der Plan. Dieses Bombenwetter wird den Garten explodieren lassen, (hach, so schöne Wortspiele 🙂 ) die Knospen drücken überall schon durch und warten nur noch auf ein kleines bisschen mehr Sonne und Wärme und die werden sie nächste Woche bekommen. Das wird ein Fest. 🙂

So. Und nun wissen alle wieder bescheid. 🙂 Die nächste Pause werde ich sicher nicht wieder so lang werden lassen, aber ab und zu mal einfach nichts zu schreiben ist auch ganz angenehm.

Fazit

Jetzt ist diese kleine Reise in die Berge schon wieder zwei Wochen her.

Die fünf Hütten, die wir besucht haben, waren alle so unterschiedlich und trotzdem hatte jede von ihnen etwas, was uns am besten gefiel. Auch die Kosten waren nicht bei allen Hütten gleich.

die Medels-Hütte:

positiv: sie hatte eine ganz warme und herzliche Atmosphäre. Alle Gäste sitzen im Gemeinschaftssaal eng beieinander an grossen Tischen und man muss gezwungenermassen miteinander reden (und wenn es nur die Bitte um die Suppenschüssel ist). Grosse Töpfe auf dem Tisch und jeder nimmt sich, was und wieviel er will. Wie zu Hause. 🙂 Ausserdem ist die Aussicht und der Nachthimmel eine Wucht.

negativ: die Waschräume waren sehr kalt und auch nicht so einladend irgendwie. Das Essen eher nur so lala…

Kosten: für uns alle incl. 4-Gang-Abendessen, Frühstück und Proviant, und Getränke, als wir ankamen: 350.- Franken (ca. 325.- €)

die Terri-Hütte:

positiv: Spaghetti Bolo zum Abendessen 🙂  und als wir Hilfe beim Umbuchen brauchten, sehr, sehr freundliches und hilfsbereites Personal.

negativ: eher gross und unpersönlich

Kosten: für uns alle incl. 2  1.5 Literflaschen Rivella/Apfelschorle (13.-  pro Flasche ….) aber ohne Proviant: 328.- Franken (ca. 300.- €)

die Motterascio-Hütte:

positiv: ein Schlafraum nur für uns alleine; das Lunchpaket grosszügig und in einem Stoffbeutel; wir haben geduscht!!; liebe und freundliche Hüttenwartin

negativ: ein hässlicher Anbau

Kosten: für uns alle incl. Proviant (12.- pro Person), Kaffee und Kuchen am Nachmittag und Schokolade für die Jungs: 431.- Franken (ca. 398.- €)

die Adula-Hütte:

positiv: sehr, sehr freundliche Hüttenwartin, sehr angenehme Atmosphäre, Frühstück mit Nutella!!

negativ: eiskalte Schlafräume

Kosten: für uns alle incl. Proviant und Kaffee und Kuchen am Nachmittag und einem Extra-Kapselkaffee für mich zum Frühstück: ca. 300.- Franken (ca. 277.- €)

die Quarnei-Hütte:

positiv: sehr schön warm, durch einen Ofen im Hauptraum, der aber fast das ganze Haus heizte. Ein Zimmer für uns alleine, das auch noch warm war.

negativ: sehr gross, dadurch – und weil wir auch nur 7 Gäste in dem Riesensaal waren – etwas unpersönlich. Wenig Atmosphäre.

Kosten: für uns alle incl. Kaffe und Schokolade am Nachmittag: 250.- Franken (ca. 230.- €)

 

Wenn wir noch die ca. 550.- Franken für die zwei Nächte Campingplatz, Restaurantbesuche und Zugfahrkarten dazurechnen, haben uns diese Ferien so um die 2.500.- bis 2.700.- Franken gekostet.

Ja ja, die Schweiz ist schon nicht ganz so günstig, aber wir hatten trotzdem sehr viele erinnerungswürdige Erlebnisse, die wir speichern können. Somit war diese Reise in meinen Augen mehr Wert, als z.B. eine Woche Strand auf Mallorca incl. Flug und Hotel (obwohl ich persönlich auch dazu nicht nein sagen würde….)

So, und ab jetzt wird es eventuell wieder etwas ruhiger. Ich habe hoffentlich nicht zu hohe Erwartungen an die Schreibfrequenz entfacht. 🙂

Der Alltag ist wieder da und es passiert nicht mehr ganz soviel Zeug, dass ich jeden Tag etwas schreiben könnte. Aber ab und zu kommt sicher mal wieder etwas interessantes hier reingeflattert. 🙂

Danke für’s Lesen und teilweise für’s Kommentieren. Bis bald.

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