neuer Samstagskram

Der heutige Samstag war gar noch nicht so faul.

Ok, zuerst habe ich mir mal einen Kaffee im Bett gegönnt. Das mache ich jetzt manchmal am Wochenende, seit ich mein eigenes Zimmer habe.

Ich kann nicht wach im Bett liegen und lesen oder Kaffee trinken, wenn neben mir noch jemand liegt und schläft. Ich vertrage die Schlafgeräusche nicht. Weder vom Herrn des Hauses noch von den Jungs und auch nicht von meiner Mutter. 🙂

Ich vertrage gar keine Schlafgeräusche – von niemandem. Darum bin ich bisher immer aus dem Bett gesprungen sobald ich wach war und neben mir noch jemand schlief.

Aber jetzt habe ich ja ein eigenes Zimmer und alles ist ganz anders. Ich kann also zum Beispiel einen Kaffe machen und noch ein bisschen lesen im Bett. Oder auch abends so lange lesen wie ich will. Das ist toll.

Das Buch von Lize Spit habe ich fertig. Puh, das war dann doch heftiger, als es anfangs noch daher kam.

IMG_1431

ich empfehle es trotzdem.

 

Neu habe ich jetzt diese beiden:

IMG_1442

links ist aus der Bibliothek, rechts habe ich mir gekauft.

 

Nachdem mir unabhängig voneinander 2 portugiesische Schüler, ein Mann und eine Frau in zwei unterschiedlichen Kursen das Buch von Jose Saramago empfohlen haben, musste ich es mir gestern einfach kaufen. *

Allerdings hatte ich vorher schon den dritten Knausgard in der Bibliothek geholt. Hach, welch Dilemma.

Die Stadt der Blinden musste ich heute morgen mit Kaffee im Bett schon mal anlesen. Und es ist gut! Knausgard kann ich ja notfalls verlängern oder erstmal wieder zurückbringen. Der läuft mir ja nicht weg.

So fing also der Samstag an. Im Bett.

Nach einem kleinen Frühstück mit einem zweiten Kaffe, saugte ich mal schnell das Wohnzimmer durch, denn Sohn3 hatte Besuch angekündigt. Man will ja keinen schlechten Eindruck hinterlassen….

Später musste ich noch einkaufen fahren, weil der Herr des Hauses seinen Auftrag „könntest du bitte den Wochenendeinkauf machen?“ schlecht bis gar nicht erfüllt hatte gestern Abend. Ich war froh, dass wir zum Frühstück wenigstens einen Zopf auf dem Tisch hatten…..

Im Supermarkt entdeckte ich auf den halben Preis reduzierte Blumenzwiebeln. Die nahm ich gleich mal mit. Tulpen, Schneeglöckchen und so Zierlauch.

Die Einkäufe habe ich ausgeladen und als ich das Auto wieder in die Tiefgarage gefahren hatte, nahm ich von dort gleich noch eine grüne Kompost-Tonne mit nach oben und harkte das ganze Laub aus unserem Garten zusammen. So klein er auch sein mag, durch den Apfelbaum und die Sträucher habe ich Laub ohne Ende hier.

Plötzlich ergaben sich so leere Stellen, die unter dem Laub gar nicht zu sehen gewesen waren und da pflanzte ich gleich mal die Zwiebeln rein.

Nebenbei läuft wie immer die Waschmaschine.

So. Und jetzt ist eigentlich erstmal fertig mit „Arbeit“. Es gab schon einen dritten Kaffee, ich werde ein bisschen lesen, mit Sohn2 vielleicht ein bisschen Bewerbungen schreiben. Oder zumindest mal anfangen seinen Kram zu ordnen.

Und dann wird der Rest vom Samstag so dahinplenkeln, das ist auch schön.

Ein schönes Wochenende wünsche ich euch. 🙂

*der Portugiese ist immer wieder überrascht über die vielen deutschen Wörter, die so unglaublich viele Konsonanten aneinanderreihen. Und als er mir den Autor des Buches nannte, war ich auch überrascht, wie schön ordentlich die Portugiesen immer einen Vokal und einen Konsonanten abwechseln. JoSe SaRaMaGo. 🙂

Eines der deutschen Wörter mit den meisten Konsonanten, nämlich 8, ist übrigens aNGSTSCHWeiss. Das werde ich ihm am Montag mitbringen, meinem Portugiesen.

Advertisements

Samstagskram

Ich hatte letzten Dienstag wegen Vertretungen, die ich machen musste, keine Zeit für meine Nordic Walking Runde, also habe ich mich der Samstags-Gruppe angeschlossen.

Dienstags sind wir nur zu dritt, drei Frauen, die beiden anderen mindestens 10 Jahre älter als ich, wenn nicht sogar 15 (ich bin ja ganz schlecht im Schätzen….). Am Samstag aber laufen da erstens mehr Leute und dann auch noch meistens 2-3 Männer, die eher in meinem Alter sind. Das Tempo ist recht zackig…..

9:00 Uhr geht’s los und ich schaue vorsichtshalber mal auf’s Thermometer, ob ich genug angezogen habe….

IMG_1396

uups, ganz schön kühl.

Ich frühstücke noch ganz in Ruhe eine Kleinigkeit, trinke meinen Kaffe und los geht’s.

Die Sonne geht auf, die Männer im Hause schlafen alle noch und ich mache mich auf den Weg durch den Wald und über Felder und Wiesen.

IMG_1397

Es wurde dann immer wärmer und schöner

 

Nach ca. 90 min. bin ich zurück, Sohn 3 ist auf der Basler Herbstmesse (wo ihm so richtig schlecht wurde, weil die eine Bahn einfach nicht mehr aufhörte zu drehen und zu drehen und zu drehen…..), Sohn 1 und 2 stehen gerade auf und können mit mir nochmal frühstücken.

Nach einer angenehmen Dusche mache ich mich an ein superleckeres Keks-Rezept, das ich schon mal vor einer Woche ausprobiert hatte. Die Kekse hatte ich mit in die Schule genommen, wo sie innerhalb kürzester Zeit, begleitet von schwärmerischen „hmmmm“s und „oooohhhhh“s  in den Mägen der Kollegen verschwunden waren.

Das Rezept ist aus der Landliebe und geht so:

150g Walnüsse, 150g dunkle Schokolade (mind. 72% Kakao) grob hacken.

IMG_1398

Dann 200g groben Rohrzucker mit 150g kalter Butter so gut es geht schaumig rühren. (Funktioniert bei mir mit kalter Butter nur so mittel)

IMG_1399

2 Eier dazu, 1 gestrichenen T-Löffel Salz, einen mit Backpulver, 220g Mehl und dann die Nüsse und die Schokolade.

Alles zu einem Teig mischen, der eher sehr klebrig ist. Eigentlich soll man ihn in Frischhaltefolie in den Kühlschrank legen, aber ich lasse ihn direkt in der Rührschüssel, weil eben alles so klebt.

Nach einer Stunde rausholen und kleine Kügelchen formen, mit Abstand auf’s Blech legen und bei 180° und Ober-und Unterhitze während 10-12 min. backen.

 

IMG_1400

ist wirklich eine sehr klebrige Angelegenheit, aber es lohnt sich!

Nach dem Backen auf einem Rost abkühlen lassen. Noch warm sind sie relativ weich, aber schon nach 20-30 min. haben sie eine sehr gute Konsistenz.

IMG_1401

Wodurch genau, weiss ich nicht, aber sie sind überhaupt nicht süss. Vermutlich ist es die dunkle Schokolade, meine hatte ja sogar 85% Kakao, die ist also absolut unsüss! 🙂

 

Dazu läuft im Hintergrund die Waschmaschine, der Herr des Hauses hat ein paar Büsche im Garten zurückgeschnitten, Sohn 2 ist vom Fussball zurück (leider verloren 😦 ), Sohn 1 geht noch mal weg an einen Theaterabend und ich chille mit Keksen und Kaffee.

So ein gemütlicher Samstag. Ich hab’s gern.

Schönes Wochenende euch allen.

Eierläset

Ja, Ostern ist eigentlich schon vorbei, aber das Eierläset findet trotzdem erst an diesem Sonntag statt. Am letzten Sonntag hätten die Leute vermutlich keine Zeit gehabt und der religiöse Aspekt fehlt hier glaube ich auch völlig.

Keine Ahnung, ob das andere Länder auch machen und ob das in der ganzen Schweiz bekannt ist, oder nur in vereinzelten Gemeinden.

In der Nachbargemeinde findet es jedenfalls traditionell heute nun schon zum über hundertsten mal statt und nachdem Sohn 1 und auch Sohn 2 schon mitmachen mussten durften, war dieses Jahr nun mal Sohn 3 an der Reihe.

Meistens sind es Fussballclubs, die Pfadfinder, Schwinger (Wikipedia hilft da weiter) oder sonstige Sportvereine, die da teilnehmen.

Am Tag vorher werden Eier „gesammelt“, das heisst man wird vor dem Supermarkt angesprochen, ob man nicht eine Packung Eier oder ein bisschen Geld für das Eierläset spenden möchte.

Dann werden die Eier (roh natürlich) schön säuberlich in kleine Nester aus Sägemehl gelegt, jeweils in drei Reihen.

IMG_2445

 

Die farbigen Eier sind so Begrenzungseier und in den Körbchen ist Nachschub oder Ersatz, falls ein Ei kaputt geht.

Wie lang die Strecke ist, kann ich nur schätzen und da bin ich nicht so gut, aber 50m sind es mindestens. Am Ende der Strecke gibt es eine Linie auf dem Boden, die man nicht übertreten darf. Und von dort aus muss das rohe Ei dann geworfen werden. Das sind nochmal mindestens 4-5 Meter.

Die Teilnehmer laufen also los, nehmen ein Ei, rennen damit bis zur Linie, werfen das Ei, rennen zurück, nehmen das nächste, rennen, werfen, usw. Bis eine bestimmte Anzahl Eier geworfen worden ist. Geht ein Ei kaputt, wird ein neues ins Nest gelegt und der Teilnehmer muss noch einmal laufen.

Die Kinder laufen nur ein oder zweimal, die Erwachsenen später müssen die Strecke bis zu 5 mal oder mehr (bin nicht ganz sicher) laufen.

Am Ende der Strecke kommen die Fänger ins Spiel. Der „Stadionsprecher“ nannte sie immer „Wannier“, aber französisch ausgesprochen, also Wannjee. Sie müssen versuchen, die Eier mit Hilfe dieser Körbe (Wannen??) zu fangen. In den Körben befindet sich Weizenspreu oder etwas ähnliches, damit die Eier, falls sie gefangen werden, nicht kaputt gehen.

Je schwungvoller der Wannier versucht, die Eier zu fangen, desto grösser ist das Risiko, dass die Zuschauer, die zu nahe stehen, eine Ladung Spreu abbekommen. Aber das ist immer noch besser, als ein Ei, das auf Abwege geraten ist….. und es kommen relativ viele Eier auf Abwege, denn ein Ei ist oval…..

 

IMG_2449

Hier ist der Korb noch ganz sauber, aber später hat er viele Spuren von nicht sauber gefangenen Eiern.

 

Das ist echt eine lustige Sache und je mehr Eier im Zuschauerraum landen, desto lustiger ist es eigentlich. Und je länger die Teilnehmer schon gelaufen sind, desto müder werden sie und desto schräger werden die Flugbahnen. 🙂

Von den nicht kaputt gegangenen Eiern und denen, die gar nicht zum Einsatz kamen, werden an einem Stand diverse Eierspeisen, wie Spiegelei oder Rührei gemacht. Die gibt’s dann umsonst. Man kann aber auch Bratwurst oder Kuchen essen. Das kostet dann aber.

Sohn 3 ist mit seinem Team zweiter geworden und wir hatten einen sonnigen, lustigen Sonntagnachmittag. 🙂

 

P.S.: ich kenne die Statistik nicht, wie viele Eier da so zerdeppert werden, einfach nur zum Spass und ja, an die armen Hühner denke ich in dem Moment auch nur am Rande. :-/

kann’s nicht abwarten :-)

So eine Spiegelreflex-Kamera macht ja nun doch viel schönere Fotos als so ein Smartphone. Auch wenn es ein iPhone ist… 🙂

Nur manchmal ist sie mir einfach zu gross und zu schwer, darum mache ich die meisten Fotos eben doch mit dem Phone. Aber heute, hier so Anfang Mai im Garten, da kann ich ja auch mal wieder die grosse Kamera auspacken.

Der Garten im Frühling:

IMG_2430IMG_2431IMG_2432IMG_2433IMG_2434IMG_2435IMG_2436IMG_2437IMG_2438IMG_2439IMG_2440IMG_2442IMG_2443IMG_2444

Die Ameise auf dem Kirschlorbeer finde ich nicht ganz so lustig, weiss aber auch nicht, ob das jetzt sooooo schlimm ist, dass ich etwas dagegen machen müsste. Erst mal leben lassen, gell. 🙂

Man glaubt gar nicht, wie viele verschiedene Pflanzen in so einen Mini-Garten passen. Und die vielen Gänseblümchen auf dem Rasen habe ich ganz vergessen zu fotografieren. Von der Terrassentür bis zum Zaun komme ich in maximal 4 Schritten. Einmal quer über den Rasen laufe ich vielleicht 6 Schritte. Und das ist alles. Klein, aber fein. Oder so. 🙂

Ansonsten stellt euch dazu fröhliches Vogelgezwitscher vor, die Insekten summen und brummen und dann noch …..

pämm! …….. bamm! …….. peng! ……… knall! ……. pämm! ……. und so weiter und so weiter. 😦

Der Schiessplatz ist nicht weit. Und an sehr vielen Sonntagen wird hier herumgealbert.(nein, Autokorrektur, nicht gealbert – ich meinte tatsächlich geballert!)

Aber das geht vorbei und irgendwie gewöhnt man sich dran. Man gewöhnt sich ja auch mehr oder weniger an Fluglärm, Bahnlärm, Autobahnlärm oder ähnliches auf der Welt. Und die Ballerei ist ja zum Glück nicht jeden Tag, also kann ich es ertragen.

Einen schönen Sonntag wünsch ich euch 🙂

wir leben noch :-)

man macht sich ja schon Sorgen, Freunde fragen mich per mail oder WhatsApp, ob alles in Ordnung sei.

Tjaja, bloggen verpflichtet. 😉

Aber ich hatte einfach mal so richtig keinen Bock. Selbst Sohn 3 meinte neulich. „bloggst du gar nicht mehr?“ Und als ich fragte, wie er darauf komme, sagte er nur „du fotografierst gar nicht mehr alles, was du so machst.“

Aha…..

Heute ist nun Sonntag, ich habe eh schon eine Stunde verloren wegen dieser bekloppten Sommerzeit (übrigens hatte sich die Schweiz sehr lange dagegen gewehrt und gar nicht mitgemacht, während alle Länder drumherum die Uhren umstellten. Schade, dass sie dann doch irgendwann eingeknickt ist….), der Rest der Familie pennt noch und da dachte ich mir so, dass ich einfach mal wieder anfangen könnte. 🙂

Ich schreibe mal über ein paar Alltagsdinge und dann seid ihr wieder uptodate. (Achtung: das wird eventuell länger als so ein Tagebuchbloggen-Eintrag…..)

Arbeit: eigentlich arbeite ich stundenweise und werde auch so bezahlt. Läuft ein Kurs, gibt’s Geld, fällt der Kurs aus, oder bin ich im Urlaub, gibt’s kein Geld. Da ich hier nicht die Hauptverdienerin in der Familie bin, geht das ganz gut, aber man gewöhnt sich natürlich an ein gewisses Einkommen und wenn ich im Sommer, wegen z.B. zwei Wochen Urlaub plötzlich nur noch die Hälfte habe, spüren wir das schon.

Also schiele ich schon eine Weile auf eine Festanstellung an der Rezeption desselben Arbeitgebers. So hätte ich ein monatliches, immer gleiches Einkommen und würde zusätzlich mit ein paar Kursen, noch etwas drauf verdienen.

Das bedeutet aber auch, dass sich mein Pensum von ca. 30-40% auf 60-80 erhöhen wird.

All das ist im Moment noch in der Diskussion. Ich helfe an der Rezeption aus, der Job ist noch nicht fest aber eventuell schon oder doch noch nicht sicher, zu wieviel Prozent und vielleicht auch doch gar nicht. Ach, ja. Ich werde warten, aber es nervt ein bisschen und macht mich irgendwie müde.

Fact ist: im Moment habe ich sicher schon 60-70% nur durch das Aushelfen und das ist finanziell ja auch nicht so schlecht. 🙂

Kinder: Sohn 1 hat volles Programm in der Schule, nur nicht indem er dort etwas lernt, sondern indem er ein Theaterstück aufführt und diverse Klassenreisen mit diversen Fachgruppen macht. Eigentlich hat er sogut wie gar keine Schule mehr bis zu den Sommerferien. Vor den Ferien sollen sie dann noch ein Praktikum machen und in den Ferien aber vielleicht auch einen Ferienjob.

Er benimmt sich (ich gehe zumindest davon aus 😉 ) anständig, übt schon ein bisschen Theorie für den Führerschein, ist aber auch mal einfach am Morgen nach der letzten Theateraufführung nicht zu Hause….. ich bekomme aber auf Anfrage per WhatsApp immerhin eine Rückmeldung, dass er noch lebt. 🙂

Sohn 2 hat gerade auf gar nichts mehr Bock, die Schule ist eh zu schwer und doof, aber er hat auch keine Ahnung, wie es weitergehen soll. Mit viel Einsatz meinerseits hat er sich jetzt mal um eine Schnupperlehre bemüht und auch eine bekommen. (man schnuppert mal für ein paar Tage in einen Beruf rein, um sich später besser entscheiden zu können.)

Er benimmt sich (auch hier gehe ich einfach mal davon aus….) ebenfalls anständig, übt wenigstens, wenn ich ihn daran erinnere mal sein Instrument, geht regelmässig ins Training und ist ansonsten ein herzensguter Mensch. Er hat im Moment einfach eine Baustelle im Hirn, wie das Pupertisten wohl eben so haben. 🙂

Sohn 3 läuft einfach mit, wie so oft. Er hat natürlich auch seine pubertären Anfälle, aber es hält sich im Grossen und Ganzen im Rahmen. Kann man aushalten. 🙂

Er hat sich für die progymnasiale Stufe qualifiziert und wird ab August im Nachbardorf zur Schule gehen. Zum Glück muss er dort nur 3 Jahre überstehen und ich hoffe sehr, das wenigsten bei ihm alles glatt läuft.

Urlaube: wir hatten eine schöne Skiwoche in Arosa, Graubünden, viel Neuschnee, ich schlitterte mit dem Auto über die glatten Dorfstrassen, liess dann den Herrn des Hauses fahren, der die gar nicht mal sooooo steile Strasse zunächst rauf kam, dann aber oben ebenfalls ins Schlingern geriet und langsam und mehr oder weniger kontrolliert mit der Karre (inklusive 5 Personen, Gepäck und Dachbox voller Ski und Skischuhe) den Berg wieder runterrutschte. Für mich ein Albtraum!!!!!

Später stiegen ich und die Söhne 2 und 3 aus, nahmen ein paar Gepäckstücke mit und gingen zu Fuss zur Unterkunft. Der Herr des Hauses und Sohn1 probierten es erneut und siehe da: ohne die hysterische Ehefrau auf dem Beifahrersitz kamen sie problemlos die Strasse nach oben und waren sogar noch vor uns bei der Unterkunft. So geht das.

Ich fahre echt ganz gerne Ski, aber ich merke, dass ich ängstlich fahre. Ja nicht zu schnell werden, die Kurven nicht zu eng nehmen, lieber noch warten, usw. Während die männliche Meute einfach ohne irgendwas die Pisten runterbrettert. Mit einer anderen Familie zusammen waren wir insgesamt 9 Personen, davon 6 Teenager und nur Jungs. Ich war immer die Letzte und alle mussten immer auf mich warten. Das fand ich doof. Nächstes mal fahre ich entweder alleine, fahre gar nicht mehr oder ich mache Langlauf oder sowas. 🙂

Der nächste Urlaub ist für London gebucht. Ausgerechnet…. (aber bis wir fahren, hat sich da hoffentlich alles wieder beruhigt.) Eine knappe Woche und wieder dieselben 9 Personen. Hier fahren wir aber kein Ski, daher werde ich relativ gut in die Gruppe integriert sein. 🙂

Und sonst so?: vor ein paar Tagen ist mir ein Stück Füllung und vielleicht auch Zahn abgebrochen. Hinten, oben. Das war die Strafe dafür, dass ich so mitten am Tag einfach ein Brot mit Nutella essen musste…..Knirsch, knirsch-und weg war die Füllung. Zu meiner Verteidigung muss ich sagen, dass es immerhin ein sehr kornreiches Proteinbrot war. Nutella war nur die „Beilage“ 🙂 (und nur von Nutella haut es einem auch keine Füllung raus.)

Mein Haus und Hof Zahnarzt fuhr just an diesem Tag für fünf (!!! darf der das überhaupt ??) Wochen in Urlaub. Zum Glück konnte ich am nächsten Morgen beim Vertretungszahnarzt um 9:00 Uhr für einen abgesagten Termin einspringen. Nun habe ich so einen ganz glatten Plastikklumpen hinten in der letzten Ecke und wundere mich, ob das wohl so sein soll. Er hatte natürlich nicht so viel Zeit, da noch schön irgendwas zu modellieren, aber mit der Zunge fühlt es sich an, als hätte er einfach nur ein bisschen Füllmaterial zusammengeknetet und reingesteckt. Fertig.

Die Narkose dafür zog mir bis in die Nase und unter das Auge. Das war echt unheimlich und dauerte auch fast 4 Stunden, bis alles wieder normal war. Sehr unangenehm.

Im Mai ist eine Berlin-Reise mit Schweizer Freundin geplant. Wir haben die Flüge gebucht und müssen jetzt noch in die Detail-Planung.

Wenn ich sonst so in meine Heimatstadt fliege, wohne ich bei Muttern, treffe Freunde und Familie und mache sonst eigentlich kaum etwas touristisches. Jetzt muss ich der Freundin aber schon ein bisschen Programm bieten. Wir werden sicher ganz oft auswärts frühstücken, dann auch mal nur so durch die Stadt bummeln, aber schon auch mal noch was angucken. Die Unterwelten vielleicht. Und Bundesgartenschau soll ja auch grad im Mai stattfinden. Potsdam? Irgendwelche Museen? Denkmäler? Mauerpark?

Puh, wird schwierig, aber irgendwie packen wir das schon.

Per mail kam ein Schreibwettbewerb in mein Postfach geflattert. Man soll eine Kursgeschichte zum Thema „Zuhause“ schreiben (mit ca. 10000 Zeichen) und wenn man tatsächlich gewinnen sollte, bekommt man eine Reise nach Santa Fe, New Mexico  und darf an einem Schreibkurs mit Milena Moser teilnehmen. Wow! Ich hab mal angefangen zu schreiben und so nach 6000 Zeichen viel mir eigentlich nichts mehr ein. 😦

Ausserdem verliess mich ein bisschen die Lust und die anfängliche Überzeugung, dass ich und nur ich diese Reise gewinnen würde, liess auch rasant nach. Ein bisschen Zeit bis zum Einsendeschluss habe ich noch, aber ob das noch was wird….. mal sehen.

Gestern haben wir ein bisschen den Garten „gemacht“ wie man so schön sagt. Bei unserem Minigarten ist das aber gar nicht so eine grosse Sache. Der Herr des Hauses sägt ein paar Äste oder Stämme von den Sträuchern raus, ich zerkleinere einen Teil davon kompostgerecht und dann liegen die restlichen Äste noch ein paar Tage im Garten herum, weil niemand Bock hat, sich da weiter drum zu kümmern…..

Die nächste Woche wird aber Bomben-Super-Wetter mit bis zu 22 Grad am Donnerstag, sodass ich vielleicht doch heute Nachmittag noch ein bisschen aufräumen werde. So der Plan. Dieses Bombenwetter wird den Garten explodieren lassen, (hach, so schöne Wortspiele 🙂 ) die Knospen drücken überall schon durch und warten nur noch auf ein kleines bisschen mehr Sonne und Wärme und die werden sie nächste Woche bekommen. Das wird ein Fest. 🙂

So. Und nun wissen alle wieder bescheid. 🙂 Die nächste Pause werde ich sicher nicht wieder so lang werden lassen, aber ab und zu mal einfach nichts zu schreiben ist auch ganz angenehm.

es grünt so grün….

Es sind uns ein paar sonnige Tage vergönnt und sofort verändert sich die Welt wie wahnsinnig!!

Zuerst nehme ich natürlich wieder das Fahrrad statt das Auto, um in die Stadt zu fahren. Ausserdem tausche ich die dicke Winterjacke gegen ein auch warmes, aber nicht so dickes Fliess-Jäckchen. Und zu guter Letzt tausche ich noch die Winterstiefel gegen Sommerschuhe. Nur die Handschuhe lasse ich vorsichtshalber noch an.

Und so mache ich mich auf den Weg.

img_0978-1

 

Es ist früher Nachmittag und ich fahre mit dem Fahrrad zur Arbeit.

Die Luft ist doch noch relativ frisch, aber die Sonne gleicht es einigermassen wieder aus. Hier und da steht noch ein Schlitten vor dem Haus, aber schon im Garten nebenan stellt eine Mutter den Sattel des Tochterfahrrads etwas höher. Sonne statt Schnee.

Die Menschen, die mir auf meinem Weg entgegenkommen, sind noch dick eingemummelt mit Schal und Handschuhen, denn heute Morgen war es noch sehr kalt. Jetzt schwitzen sie vermutlich.

Die Vögel zwitschern sich die Kehlen wund, der Kinderspielplatz quillt schier über, ein Vater spielt mit einer Meute Vorpubertisten Tischtennis. Alle haben Spass, alle sind draussen, das Leben ist schön. 🙂

Ich habe um kurz nach vier eine Besprechung, kann aber anschliessend noch ein paar Minuten den restlichen Tag geniessen, bevor mein Kurs am Abend startet.

img_0977

Während einer kurzen Pause zwischen einer Besprechung und einem Kurs sitze ich oben beim Basler Münster und geniesse die warme Luft.

 

Das nächste mal muss ich schon eine Sonnenbrille mitnehmen.

Auch der Garten spürt den Frühling. Diesen Topf hatte ich recht weit hinten an die Hauswand unter das Terrassendach gestellt und trotz Schatten und Kühle hat sich diese junge Blüte den Weg nach oben erkämpft.

Als Dank stellte ich den Topf gleich ganz nach vorne in die erste Reihe. Immer noch überdacht, aber mit viel mehr Sonne. Das Pflänzchen freute sich sicher. Ob die kleine Raupe auch noch auftaut? Ich fürchte nicht, obwohl sie so krass saftig grün aussieht.

img_0974

Die Terrassentür bleibt mal für ein paar Minuten offen, ohne dass gleich das ganze Haus auskühlt und die Katzen flippen total aus. Allerdings bringen sie auch wieder freudestrahlend Viechkram ins Haus, das wohl auch so langsam wieder aus den Löchern oder aus dem Winterschlaf kommt.

Das war alles gestern. Heute ist es auch nochmal schön, doch dann ziehen schon wieder Wolken auf und es ist auch Regen angesagt. Aber es tat sehr gut, fast hatte ich schon wieder vergessen, wie sich die Wärme anfühlt. 🙂

Und weil’s so lustig aussieht, hier noch ein Bild von meinem ersten Versuch, Pizza-Schnecken zu basteln. Vielleicht sollte ich das nächste mal etwas weniger Füllung reinmachen, dann sehen sie auch mehr wie Schnecken aus. Geschmacklich gab’s aber nix zu meckern. 🙂

img_0981

 

Lasst es euch gut gehen und geniesst das Licht und die warme Luft, falls das Wetter euch ähnlich milde gesonnen ist.

Bis bald. 🙂

(ohne Moos) nix los

Es passiert im Moment irgendwie gar nichts, was ich hier aufschreiben könnte. Selbst in den 5-Jahres-Kalender kann ich im Moment jeden Abend nur immer dasselbe schreiben.

„Kurse gegeben“, „Kurse vorbereitet“, „einkaufen“, „Wäsche waschen“, fertig. Oft habe ich auch Mühe etwas für meinen Schlusssatz zu finden. Etwas, was schön war an diesem Tag. Ich muss echt auch auf so Kleinigkeiten achten, sonst weiss ich am Abend nicht, was ich schreiben soll.

Heute kann ich aber etwas schreiben, was schön war: Die Vögel zwitschern während ich nordic durch den Wald walke.

Während es in den letzten Tagen so eiskalt war, mehrere Tage hintereinander unter Null Grad, war draussen so gut wie nichts zu hören. Vielleicht kennt ihr diese Stille, wenn man zum Beispiel im Ski-Gebiet oben ganz allein im Nebel auf dem Berg steht. Weit genug von den Liften und anderen Leuten weg. Da hört man so absolut gar nichts. Ist echt krass!

So war es aber hier auch ohne Nebel und Ski-Berg. Beim Laufen durch den Wald war es die letzten Tage mucksmäuschenstill.

Und nun ist es schon seit ein paar wenigen Tagen wieder etwas wärmer, also immer noch kalt, aber wenigstens über Null Grad und schon fangen die Vögel an zu singen. Phänomenal! Als ob schon Frühling wäre.

Und das ist auf jeden Fall schön. 🙂

Es reizt mich einerseits, jetzt schon den ersten Tulpenstrauss zu kaufen, um ein bisschen Farbe in das Wintergrau zu holen, aber andererseits war der Gedanke „Tulpen im Januar? Spinnst du?“ bisher noch stärker. Mal sehen, wer in mir gewinnen wird und ob ich es noch wenigstens bis März hinauszögern kann. 🙂

So, das war mal wieder ein kleines Lebenszeichen. Spätestens dann wieder am 5.2.

Bis bald.

Vorherige ältere Einträge