Grotto Baldoria

 

Am Wochenende waren der Herr des Hauses und ich in Ascona, im Tessin. Und das kam so:

Seit ein paar Jahren sind wir als ganze Familie jeweils über das verlängerte Auffahrt/Himmelfahrt-Wochenende mit 2-4 anderen Familien zusammen unterwegs. Wir mieten eine grössere Hütte und wandern, kochen gemeinsam oder grillen im Wald, die Kinder haben viel Spass miteinander.

Seit ca. 2 Jahren fährt Sohn 1 nicht mehr mit und geniesst es, das Haus für sich zu haben. Also sturmfrei…..

In diesem Jahr nun sollte es zum ersten mal keine Familienausflüge mehr geben, weil inzwischen auch Sohn 2 und die anderen Kinder der anderen Familien nicht mehr mitfahren wollten. Also endet hiermit die Tradition dieser Familien-Kurzferien.

Allerdings hatte sich nicht nur Sohn 1 bereits an die sturmfreie Bude gewöhnt sondern auch seine Freunde, die mit ihm in den letzten beiden Jahren hier immer ein Grillfest (und was nicht sonst noch so….) veranstaltet hatten.

Er fragte uns also vorsichtig, ob wir nicht trotzdem irgendwo hin fahren wollten, er habe schon Anfragen bekommen, ob denn bei ihm wieder sturmfrei wäre….

Tja, wir wurden sozusagen rausgeschmissen. 🙂

Sohn 3 quartierten wir bei einem Freund ein, wo er übernachten konnte. Sohn 2 wurde von Sohn 1 als gleichberechtigt anerkannt und „durfte“ bleiben. 🙂

So machten wir uns also am Samstag Morgen in aller Frühe (alle drei Jungs schliefen noch) auf den Weg zum Bahnhof und fuhren fast 4 Stunden runter ins Tessin.

Wir hatten ein Zimmer in einem kleinen Hotel gebucht, direkt am See, aber so minimalistisch, dass es preislich für uns noch im Rahmen war. Wir wollten dort ja nur schlafen, also waren unsere Ansprüche nicht so hoch. Es war aber tiptop in Ordnung, das Personal sehr freundlich, auch das Frühstück völlig ausreichend. Wir hatten es echt gut.

Wir latschten relativ viel durch den Ort, fuhren noch mit einem Bähnli auf einen Berg Hügel hoch und besichtigten ein altes Kloster.

Für den Abend suchten wir ein kleines Restaurant und der Herr des Hauses fand eine Empfehlung im Internet.

Völlig ahnungslos gingen wir hin. In die Grotto Baldoria.

Schon von Weitem hören wir das Geklapper von Besteck und Geschirr. Wir hoffen, dass es nicht so voll ist und wir noch ein Plätzchen bekommen, immerhin sind wir ja nur zu zweit.

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Ja, tatsächlich, es ist schon sehr voll, dabei ist es erst so Viertel nach sieben oder so. Wir sitzen zu zweit an einem Tisch, an dem auch sechs Leute Platz hätten, aber mal abwarten.

Kaum sitzen wir, kommt schon eine Kellnerin und fragt, was wir trinken möchten. Wir sagen „Wasser und einen Weisswein. Einen halben Liter.“ Sie fragt noch, ob das Wasser mit oder ohne Kohlensäure, dann ist sie schon wieder weg.

Sie kommt mit den Getränken zurück und diesem riesigen Brett mit Salami und einem sehr, sehr scharfen Messer. Dazu gibt es einen Korb mit Brot.

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Das Messer ist fantastisch und ich schneide hauchdünne Scheibchen von der Salami ab. Mega lecker!!!

Während wir noch an der Salami knabbern kommt die Kellnerin schon mit einem neuen Teller. Und wenn man sich so umschaut, sieht man, dass an allen Tischen dasselbe passiert. Alle haben ein Brett mit Salami und diesen Salat auf den Tischen.

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Aha, das ist also das Konzept. Es gibt keine Karte, es wird gegessen, was auf den Tisch kommt und alle bekommen dasselbe Essen.

Inzwischen werden zuerst ein Pärchen und ein paar Minuten später noch zwei junge Frauen zu uns an den Tisch platziert. Man stellt sich vor, prostet sich mit dem Wein zu und auch die anderen Vier bekommen ihre Salami, den Salat und Brot.

Nach der Salami und dem Salat kommt noch eine Platte mit hauchdünn geschnittener Zunge. Wenn man es nicht weiss, kann man es durchaus essen. Schmeckt gar nicht so schlecht. 🙂

Nun sind wir sechs am Tisch synchron, obwohl wir gar nicht zur gleichen Zeit gekommen sind, aber das haben sie phänomenal im Griff. Irgendwie scheint das gesamte Restaurant synchron zu sein. Es öffnet um 19:00 Uhr und dann fangen sie mit Salami und Salat an und wer zuerst da war, wartet jetzt ein bisschen auf die anderen und am Ende sind alle auf dem selben Stand.

Bereit für die Nudeln. Die kommen einfach wie bei Mama in einer grossen Schüssel an den Tisch geliefert und man hält seinen Teller hin (den selben von Anfang an) und bekommt eine Portion geschöpft.

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Hinter dem Kellner läuft eine weitere Kellnerin mit einer Tüte Parmesan-Käse, den sie auf Wunsch auch direkt auf den Teller streut. Alle bekommen den Käse aus der Tüte direkt auf den Teller. Sehr effizient das Ganze.

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Soweit ich es erkennen kann, gibt es keinen Nachschlag, denn der mit der Schüssel kommt kein zweites mal herum. Dafür kommt jetzt wieder eine Kellnerin, nimmt in jede Hand einen Teller, läuft damit in die Küche und kommt mit dem selben Teller wieder zurück. Darauf eine kleine Portion Polenta mit etwas Fleisch und Sauce. (das sah nicht so fotogen aus, daher hier ohne Bild) Kein Gemüse, keine Beilagen, nur Polenta mit Fleisch und Sauce. Aber sehr lecker!!

Danach geht, ähnlich der Salami-Platte, eine Käseplatte herum. Diesmal mit frischen Brettchen statt Tellern. Man schneidet sich vom Käse ab, soviel man mag, reicht das Brett weiter, gern auch an den Nachbartisch.

Inzwischen ist man auch mit den anderen ein bisschen ins Gespräch gekommen, vielleicht auch weil wir alle nochmal Wein nachbestellt haben.

Der Käse wird abgeräumt, ein grosses Blech mit Kuchen wird nun herumgereicht, der schon in keine Vierecke geschnitten ist, sodass man sich einfach ein oder zwei Stück nehmen kann.

Dazu gibt es, wer möchte, noch einen Espresso. Dieser wird zusammen mit ein paar Schnapsgläsern gebracht, denn der darf natürlich auch nicht fehlen.

 

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Auch hier bleiben sie ihrem Konzept der Einfachheit treu und stellen einfach 3 Flaschen Schnaps auf den Tisch. Einen Grappa, einen Limoncello und einen Nuss-Schnaps.

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Und nun kann man einfach einschenken. Mal alles durchprobieren oder bei einem bleiben oder was auch immer. Zu viel sollte man nicht trinken, sonst weiss man am Ende bei der Abrechnung nicht mehr, wieviele Schnäpse man denn nun hatte…. (ging unseren jungen Gästen am Tisch so…)

Ich habe den sehr leckeren Limoncello und einen Grappa probiert. Bin ja sonst nicht so der Schnapstrinker, aber hier passte es als Abschluss eines schönen Abends schon irgendwie rein.

Dann kommt die Kellnerin wieder an den Tisch, man stellt alle Flaschen (Wein und Wasser), die man bestellt hatte zusammen und sie rechnet mit einem kleinen Taschenrechner mit Papierrolle zusammen, was das dann alles so kostet. In der Hand ein dickes Bündel mit Geldscheinen, die sie schon einkassiert hat. So hat sie das Wechselgeld grad parat.

„und wieviele Schnäpse hattet ihr?“

Uns hat der Abend erstaunlicherweise nur 70.- Franken gekostet, was man sonst in einem Restaurant locker für eine Person alleine ausgeben kann. Das Essen hat geschmeckt, es war genug, um satt zu werden und die Stimmung und die Atmosphäre waren sehr schön.

Falls also mal jemand in Ascona sein sollte, kann ich dieses Erlebnis nur empfehlen!!

Den Abend liessen wir am See ausklingen und fielen dann müde in die Hotelbetten.

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Am Sonntag besuchten wir noch einen Markt im nahen Italien und machten uns dann schon wieder auf den Heimweg.

Die Jungs haben wunderbar ohne uns überlebt (grosse Kinder sind echt cool!!), das Haus steht noch, die Katzen sind nicht verhungert, alles bestens! 🙂

 

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Schokolade fasten ist cool

 

Es war mir gar nicht bewusst, mit wieviel Schokolade man in den Wochen vor Ostern so konfrontiert wird.

Nicht nur im Supermarkt sondern eher bei der Arbeit, finde ich. Ich denke, viele der Kollegen kaufen sich aus spontanem Gluscht (deutsch: Gelüst?) einen Sack Schokoeier und merken dann zuhause, dass sie das alles lieber nicht alleine essen sollten. Also nehmen sie es mit zur Arbeit.

Und so steht seit ca. 1-2 Wochen jeden Tag irgendwas Österliches, Schokoladiges herum und wird mir sogar teilweise direkt angeboten.

„na, auch ein Schoko-Ei?“ (vermutlich auch hier, damit man nicht alleine essen muss. 🙂 )

Und ich? Ich antworte einfach nur: „ich faste Schokolade, vielen Dank für das Angebot.“ 🙂

Das ist echt cool. Jetzt habe ich erstmal eine Woche frei, da entgehe ich weiteren Versuchungen ganz gut.

Natürlich esse ich weiterhin sonstige Süssigkeiten, wie Gummibärchen oder Kekse, es geht also wie gesagt nicht um’s Abnehmen (das ist eine andere Baustelle…😩).

Wo es mir wirklich schwer fällt, ist beim Wochenend-Frühstück. Ich wechsle wirklich gerne ab. Esse einen Toast mit Marmelade, dann einen mit Nutella, dann Honig, wieder Marmelade, vielleicht noch ein Stück Butterzopf mit Esszett-Schnitten.

Und nun? Marmelade – Honig – Marmelade – Honig ….. Das ist fast ein bisschen fad. Ja, ich habe sicher 4 verschiedene Sorten Marmelade, aber trotzdem. Hier fehlt mir die Schokolade definitiv! Und da freue ich mich am Ende der Fastenzeit auch am meisten drauf. Auf mein geliebtes Nutella-Brot. 🙂

Ich wünsche euch einen schönen Sonntag. 🙂

so ein fauler fünfter

 

Liebes Tagebuch….

 

Es ist schon verrückt. Wenn ich nicht arbeite, hätte ich soooo viel Zeit. Ich könnte mich ja mal um den Haushalt kümmern, mal die Badezimmer durchputzen, Wäsche waschen, saugen, Böden wischen, das Wohnzimmer aufräumen, damit die Weihnachtsdeko überhaupt zur Geltung kommt, und, und, und.

Aber wenn ein Tag so faul ist, dann ist er faul und da kann ich dann echt nur das Nötigste machen.

Dienstag ist immer Nordic Walking Tag.

Das Wetter war prächtig.

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Ich hatte extra mein Phone (ein 5s übrigens) mitgenommen (zu 78% geladen), weil ich ein paar schöne, Herbst-Morgen-Fotos machen wollte.

Dieses erste Foto konnte ich noch machen, aber schon beim zweiten, wunderschönen Motiv, machte es „Plopp“ und das Phone war aus.

Bei kühleren Temperaturen, es müssen nicht mal Minusgrade sein, stürzt es komplett ab, schaltet sich aus, behauptet, der Akku sei leer. Heute Morgen waren vielleicht 1-2° Grad. Plus! Es hat ca. 5 Minuten in der Kälte ausgehalten, dann war es vorbei.

Das ärgert mich massiv!

Nach dem Walken, lag zufällig noch ein Sandwich, dass einer von den Jungs oder der Herr des Hauses vergessen hatte, auf dem Tisch, sodass ich schnell was essen konnte, dann unter die Dusche und ab in den Supermarkt.

Wocheneinkauf.

Zuhause dann schnell eine Pizza gezaubert, Sohn 3 kommt in dem Moment nach Hause, als ich die Pizza in den Ofen schiebe.

Wir essen gemeinsam.

Meine Pläne für danach waren ursprünglich (also gestern oder so):

  • Wäsche machen (zusammenlegen und eine neue Maschine anwerfen)
  • ein paar Plätzchen backen
  • saugen
  • die Küche aufräumen, Boden wischen

Gemacht habe ich davon gar nichts. Ich habe statt dessen einen Kaffee getrunken, oder auch zwei, habe ein bisschen auf dem Sofa gechillt, mit dem Herrn des Hauses telefoniert (jemand hat meine email gehäckt!!), Katzen gefüttert, meinen Kurs von heute Abend vorbereitet.

Naja, wenigstens nicht gar nichts gemacht. 🙂

Sohn 1 und 2 sind inzwischen zuhause, Sohn 3 macht heute Abend ein Schnuppertraining im Badmintonclub vom Nachbardorf und ich gehe noch für einen Kurs in die Sprachschule. Sohn 2 geht noch ins Training.

Wenn ich wieder nach Hause komme, werde ich vielleicht nur einen Joghurt essen (ich sage nur „Toffifee“…..) und mir dann die heutige, aufgenommene Folge von „Wilder“ anschauen, die ich in Echtzeit immer um ca. 30 min. verpasse, weil ich erst gegen 20:30 nach Hause komme. Darum muss ich sie aufzeichnen.

Danach lesen und dann schlafen. Ende.

Morgen ist dann wieder mehr Action, weil mehr Arbeit.

Euch allen eine schöne Woche und eine schöne Adventszeit.

Effizienz

Seit letztem Dienstag bin ich Strohwitwe. Und zwar so richtig komplett. Also die Söhne sind auch weg. Die Männer machen einen Wohnmobiltrip irgendwo Richtung Südfrankreich.

Und einer meiner grösseren Wünsche seit einiger Zeit wurde mir erfüllt, ich bin für eine Woche, nämlich noch bis Dienstag, ganz allein zu Hause.

Wenn ich davon erzähle, gibt es die, die mit mir zusammen jubeln, ältere Damen, die mir sagen, „ja, das habe ich früher auch immer wieder mal gebraucht….“ oder auch gleichalte Frauen, die mich beneiden um diesen Luxus. Es gibt aber auch welche, die es nicht verstehen. Eher die Männer…. oder jüngere Frauen, die gerade erst relativ frisch Mutter geworden sind oder noch nicht mal Kinder haben.

Naja, wie auch immer. Für mich ist diese Unabhängigkeit, vor allem zeitlich, extrem angenehm. Ich muss nicht immer auf die Uhr schauen, wie spät es ist, ob nicht irgendein Kind nach Hause kommt, Hunger hat, irgendwohin gefahren werden muss oder sonst irgendetwas braucht. Ok, ich gebe zu, sie sind schon ziemlich selbständig und ich muss auch nicht mehr so viel fahren, aber die Essenszeiten sind doch immer noch sehr präsent.

Am Freitag war erstmal aufräumen angesagt, weil ich vor lauter Arbeit in den ersten zwei Tagen zu gar nichts gekommen bin. Das Bad ist jetzt gewischt, die Küche auch, der Tisch ist ordentlich und ich habe auch gleich noch all meine losen Arbeitsblätter und die Bücher und Ausdrucke und, und, und ordentlich weggeräumt.

Heute, am Samstag, hatte ich mir 4 Dinge vorgenommen: IKEA, ein Gartencenter, Supermarkt und Shopping in Basel.

Das Gartencenter habe ich wegen schlechten Wetters gestrichen, denn da werde ich eh nicht im Garten wurschteln.

Apropos wurschteln: besser wuseln. Gerade eben wuselte eine minikleine Maus unter dem Tisch durch, an der Wand entlang und war grad wieder weg. Die hatte die eine Katze mir heute morgen „geschenkt“, aber ich wollte sie nicht und die Katze wollte sie auch nicht mehr. Und die Maus ergriff die Chance unserer Uneinigkeit und huschte irgendwohin. Wozu haben wir Katzen, wenn wir andauernd Mäuse im Haus haben???

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Sie ist total putzig !! 🙂 Aber auch lebensmüde, vergeht sich gerade am Katzenfutter….. leider ist sie zu schnell, ich kann sie nicht fangen……

Ok, zurück zum Thema. Ich hatte also nur noch 3 Dinge vor. Und nun kommt endlich (!) der Bezug zum Titel dieses heutigen Eintrags, ich war extrem (wirklich EXTREM) effizient.

Bevor ich losfuhr, nahm ich noch das Altpapier, das Altglas und das Aluminium mit und packte sogar noch einen ausgeliehenen Film ein. Ist übrigens ein Superfilm!!! „Phantastische Tierwesen und wo sie zu finden sind“ Echt empfehlenswert. Und man muss auch nicht Harry Potter dazu gelesen haben. Und Edward Redmayne liebe ich ja eh ohne Ende….

Also. Ich brachte den Film zurück zur Bibliothek, dann das Recycling-Zeugs weg und dann fuhr ich zu IKEA. War übrigens wider Erwarten total leer. Sehr gut.

Dort erstand ich ein paar Sachen….. 🙂

 

Zum Beispiel dieses kleine Klapptischchen, dass ich, wenn das Wetter wieder besser wird, im Garten neben dem Liegestuhl oder auch neben den anderen Stühlen, je nach dem wo ich sitze, aufklappen werde, um Kaffee, Bücher oder Kekse darauf zu platzieren.

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und weil Ostern ist, dekorativ mit Ostertasse.

Ausserdem purzelte einfach so noch diese wunderschöne Schale in meinen Wagen, die ab sofort unser Obst beherbergen wird. Im Moment leben hier nur 3 Äpfel, weil ich ja alleine bin, aber das ändert sich ja wieder.

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Neben meinem Lieblingssessel, dem gelben, gab es bisher kein richtiges Licht und so musste auch dieses Lämpchen noch mit in den Wagen.

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so eine schöne Lampe. Und sie macht auch ganz schöne Schattenbilder an der Wand.

Und damit es beim Lesen im Lieblingssessel dann später nicht zu ungemütlich wird, und weil wir ja auch nicht mehr die Jüngsten sind, bastelte ich noch diese Fuss-Ablage zusammen. Liebevoll eingepackte Beinchen.

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Die Anleitung ist absolut idiotensicher, was soll man bei 4 Beinchen, an denen schon die Schrauben festgemacht sind und 4 passenden Löchern auch gross falsch machen?

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Tja, und nun kann der Lesespass beginnen! Beinahe hätte ich noch ein kuscheliges Lammfell für den Sessel gekauft, aber da konnte ich mich gerade noch zusammenreissen…. 🙂

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Ich habe Krümel auf der Hose…… Ihr sollt aber das Fussteil angucken! 🙂

Und als ich am Freitag mal kurz in der Bibliothek war, gab mir die Bibliothekarin noch 3 Bücher mit, „die eh niemand liest. Kannste behalten, solange du willst.“ 🙂

Nun bin ich fast ein bisschen überfordert. Das von TC Boyle und Anna Gavalda muss ich recht bald wieder abgeben. Das von Nino Haratischwili ist aber am verlockendsten. Im Moment lese ich also irgendwie drei Bücher parallel…..

Die beiden unteren kann ich noch ein bisschen aufheben. „Ein wenig Leben“ könnte ziemlich heftig sein, das andere kenne ich gar nicht. Mal sehen.

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Auf dem Rückweg von IKEA fuhr ich direkt in die Stadt, denn der Herr des Hauses hat dort ja praktischerweise einen Parkplatz.

Ich brauche Schuhe! Normalerweise trage ich jeweils ein Paar Schuhe im Sommer und eins im Winter. Bin da also echt anspruchslos.

Nun ist es aber so gekommen, dass ich ja in der Sprachschule seit Anfang des Jahres vermehrt an der Rezeption arbeite und neulich sagte man mir – im Sommer mit so Turnschuhähnlichem Schuhwerk unterwegs – es gäbe an der Front eine Kleiderordnung und da gehörten Turnschuhe nicht dazu. Jeans übrigens auch nicht, aber das ist eine andere Baustelle.

Also müssen jetzt andere Schuhe her.

Und voilà, ich präsentiere:

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Ich mutiere zur Rezeptions-Tussi. Tja, da muss ich wohl durch und das war das höchste der Gefühle. Hochhackig geht für mich gar nicht und alles andere sieht so nach „alte Oma“-Schuh aus.

Und weil ich nun schon mal da war, kaufte ich auch noch ein paar Oberteile und gönnte mir, weil ich gerade so im Kaufrausch in Kauflaune war, noch ein neues Armband.

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Im Supermarkt hatte ich leider ziemlichen Hunger, was ja eher nicht so optimal ist, wenn man einkaufen geht, aber auch hier blieb ich einigermassen standhaft. Neben 2 Fertiggerichten (für mich alleine mache ich also kein grosses Gekoche) kaufte ich aber immerhin noch grüne Spargelspitzen und Erdbeeren. Ein bisschen gesund muss schon sein. 😉

So, und jetzt muss ich sehen, ob ich die Maus nicht doch noch erwische. Denn ich meine, sie spielt echt mir ihrem Leben, wenn sie hier im Haus bleibt. Ich würde sie ja retten und in die Freiheit der Felder und Wiesen entlassen, aber sie versteht mich leider nicht.

Ich wünsche euch schöne Osterfeiertage und ein bisschen besseres Wetter als ich es hier heute habe.

Macht’s gut. 🙂

P.S.: ich sitze im Sessel und schreibe diesen blog und immer wieder höre ich die Maus in der Küche, es klappert in den Trockenfutter-Schälchen. Ich pirsche mich mucksmäuschenstill (haha, Wortwitz 🙂 ) auf Socken Richtung Küche, bewaffnet mit dem iPhone, aber jedesmal, wenn ich um die Ecke linse, huscht die Maus wie der Blitz unter den Kühlschrank. Mann!! Nicht mal mit der Kamera kann ich sie einfangen. Mist!

ein Winterspaziergang

Einmal pro Woche gehe ich zum Nordic Walken und freue mich nicht nur über die ausreichende Bewegung und die frische Luft sondern auch über die wunderschöne Landschaft, die bei mir direkt vor der Haustür liegt. Ich falle sozusagen aus der Tür in den Wald oder auf die Felder. Je nachdem in welche Richtung ich falle. 🙂

Da ich aber beim Walken nicht meine fette Kamera herumschleppe, musste ich heute unbedingt noch mal los, um diese schöne Stimmung am Morgen, wenn gerade die Sonne aufgeht und der Frost noch an den Pflanzen hängt, einzufangen.

Es sind ein paar schöne Fotos dabei entstanden, die ich euch hier gerne zeigen möchte. So könnt ihr immerhin virtuell diesen Spaziergang durch den Morgen miterleben. 🙂

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wer nicht wagt….

 

…. der nicht gewinnt. So heisst es doch, oder?

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59 Millionen. Noch mal langsam: neun und fünfzig Millionen !!!

Das ist momentan der Rekord-Jackpot im Schweizer Lotto. Und da konnte ich einfach nicht widerstehen.

Lotto spiele ich natürlich sonst nicht. Mir sind die mikroskopisch kleinen Gewinnchancen durchaus bewusst. Und trotzdem habe ich mich vom Fieber anstecken lassen. Denn wenn man nicht spielt, kann man ja auch nichts gewinnen.

Ich habe einen Schein mit nach Hause genommen und jeder durfte ein paar Kreuze machen. Bis auf den Herrn des Hauses haben alle 2 Felder angekreuzt, also musste ich – damit es symmetrisch ist – noch ein drittes ausfüllen. So haben wir jetzt alle zusammen 10 Felder ausgefüllt.

Und nun warten wir.

Bis heute Abend so gegen halb 8.

Nur leider, falls wir tatsächlich den Jackpot gewinnen sollten, kann ich das gar nicht hier publizieren, denn dann wollen ja alle was ab, oder unsere Kinder werden entführt und man verlangt Lösegeld, oder, oder, oder…..

Spannend waren allerdings die gemeinsamen Überlegungen, was man denn so mit 59 Millionen anfangen könnte. (nachdem der Staat 35% erstmal für sich abgezweigt hat…..)

Die Reihenfolge der Liste ist nicht die Reihenfolge der Priorität, sondern einfach nur eine Sammlung von Ideen.

  • nicht mehr arbeiten
  • ein grosses Haus kaufen
  • ein Mietshaus kaufen, um Miete zu kassieren
  • einen Tesla kaufen
  • bei uns im Dach eine Dusche einbauen
  • das Badezimmer renovieren
  • unseren Garten unterkellern und einen Indoor-Pool bauen
  • coole Game-Computer kaufen
  • Freunden und Familie etwas abgeben
  • ein Ferienhaus im Süden am Meer kaufen
  • auf keinen Fall alles ausgeben
  • und, und, und

Ach, da fällt einem noch viel, viel mehr ein. Ein Kollege meinte gestern, er würde die ganze Sprachschule kaufen. 🙂 Ist auch nicht schlecht, die Idee.

Also, wir werden sehen. Ich melde mich. Oder auch nicht ….. 😉

Gehirn-Wellness

In 30 min. fährt mein Bus, der mich zum Flughafen bringt, wo ich in den Flieger nach Berlin steigen werde.

Ich ganz alleine, ohne Kinder ohne Mann ohne alles. Nur mit einem kleinen Köfferchen, der noch ins Handgepäck passt, wenigen Kleidern und einer Zahnbürste. Alles andere kann ich dort besorgen oder gibt es dort schon. 🙂

4 Tage (ohne An- und Abreise) mache ich Gehirn-Wellness. Ich muss nur an mich selber denken, an meine Termine, die ich für mich gemacht habe.

Ich muss nicht auch noch dran denken, dass Sohn 1 schwimmen hat, dass er Training hat, wer ihn abholt, dass Sohn 2 nicht vergisst, Saxophon zu üben, wer zum Mittagessen zu Hause ist und wer nicht, ob Sohn 1 schon für den Test geübt hat, wie lange Sohn 2 Training hat, wie er dort hin kommt, wer welche Hausaufgaben hat, ob der Herr des Hauses zum Essen nach Hause kommt oder nicht, und, und, und, und, und …..

Mein Gehirn kann 4 Tage einfach mal entspannen.

Hach, ich freu mich!! 🙂

 

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