Was machst du eigentlich den ganzen Tag?

 

Das möchte wie immer Frau Brüllen wissen und inzwischen glaube ich auch noch ganz viele andere Leute. 🙂

 

Mein Tag beginnt um 10 nach 6, weil der Herr des Hauses heute nach Zürich fahren muss und darum noch vor mir im Bad ist. Der Nachteil, wenn dies der Fall ist: das Wasser ist kalt. 😡 Und da kann er mir noch so lange erzählen, wie kurz er nur im Bad war, ich glaube ihm kein Wort und bin erstmal sauer, weil kalt duschen morgens ist wie …. keine Ahnung.

Dann muss ich auch noch die Maschine ausräumen, immer ich ….

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Aber nachdem das gemacht ist, gibt’s endlich einen Kaffee und eine Schale Ovo-Müsli mit Milch. (zählt Ovomaltine eigentlich als Schokolade? Falls ja, mache ich hiermit offiziell ein Schokoladen-Fasten aber mit Ovo 🙂 )

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Inzwischen ist auch Sohn 1 aufgestanden und ich hoffe, dass er wenigstens schon wieder etwas wärmeres Wasser hat. Sohn 3 hat eine Stunde später und steht erst um 7:15 auf, Sohn 2 hat gar nichts und kann am längsten von allen schlafen.

Wie schon erwähnt, muss der Herr des Hause also heute nach Zürich. Da nimmt er lieber das grosse Auto, das in der Tiefgarage steht. Um 7:00 Uhr ist er weg.

Ich muss also mit seinem kleinen Autolein fahren, das dazu auch noch draussen übernachten muss.

Und so sieht das dann morgens um 7:30 Uhr aus.IMG_1608

Mit einem super Enteisungsspray bekomme ich die Scheiben aber schnell eisfrei und muss nur noch Stunden ein bisschen warten bis die Scheiben von innen nicht mehr beschlagen. Dann kann ich abfahren.

 

Mit meinem Privatschüler muss ich mehr freies Sprechen üben und suche mir aus dem Lehrerzimmer-Fundus irgendein Spiel mit Bildkarten raus, das wir gut gebrauchen können.

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Nach dem Unterricht fahre ich einkaufen und bringe dann noch eine Ladung Altpapier für Sohn 2 weg. Er hat am Wochenende aufgeräumt und einen grossen Haufen alter Schulblätter zum Entsorgen gefunden.

 

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Zuhause bin ich sehr froh, dass Sohn 2 bereits aufgestanden ist, es ist immerhin schon halb 11. Das Wetter ist herrlich, zwar noch frische 8°Grad, aber die Sonne wärmt schon enorm.

Ich liebe es, wenn sie so ins Wohnzimmer strahlt, weil sie ja trotz allem noch sehr tief steht.

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Ich verräume die Einkäufe, mache mir einen Kaffee und setze mich damit und mit einem kleinen Osterküchlein in den Liegestuhl auf die Terrasse.

Ich kann das. Einfach nur hier sitzen. Und nichts machen. Wie der Typ von Loriot. Wie hiess der noch gleich? Hermann glaube ich.

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Ich schliesse die Augen, geniesse die Sonne und höre dem Zwitschern der Vögel und dem Summen der ersten Insekten zu, die sich dank der bunten Krokusse schon in unseren Garten verirrt haben.

Rasen haben wir übrigens so gut wie keinen mehr, das ist nur noch Moos. Irgendwie auch schön. So märchenhaft finde ich. Und ausserdem braucht man dann nicht mehr den Rasen zu mähen im Sommer, ist ja keiner mehr da…. 🙂

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Die Katze findet’s auch lässig, dass ich mal wieder draussen bin und sie nicht immer alleine da raus muss.

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So, und jetzt ist es kurz vor 12, Sohn 3 wird gleich aus der Schule kommen und ich mache noch schnell Spaghetti Carbonara.

Den Rest von meinem Tag gibt’s dann heute erst spät, weil ich bis 20:15 arbeiten und dann noch nach Hause fahren muss.

Bis später also.

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Puh, jetzt ist es doch schon 22:00 Uhr geworden für den Rest.

Wir haben zu dritt, Sohn 2, Sohn 3 und ich, Mittag gegessen. Sohn 3 fand das Wetter genauso toll wie ich und ist am Nachmittag mit dem Fahrrad statt mit dem Bus in die Schule gefahren.

Ich hatte noch ein bisschen Zeit, habe mit Sohn 2 noch kurz über seine Fortschritte bei der Lehrstellensuche geredet, er hat sich für eine Veranstaltung angemeldet, um Lehrstellen zu finden und dann musste ich auch schon meine Sachen packen.

Selbstverständlich habe ich auch das Fahrrad genommen, denn es waren inzwischen schon frühlingshafte 12°Grad.

Ich arbeitete von ca. 16:00 Uhr bis eigentlich 20:00 Uhr, wurde aber nicht fertig und schloss dann erst um kurz vor 21:00 Uhr die Türen.

Im Dunkeln ging es dann wieder nach Hause und um 21:30 machte ich mir noch ein Knäckebrot mit Käse und Salami. Eine aussergewöhnlich leckere Kombination übrigens.

So, und jetzt geht’s ab ins Bett.

Gute Nacht euch allen 🙂

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Fastenzeit

 

Es ist ja gerade Fastenzeit. Das hat mich bisher überhaupt nicht interessiert, also aus religiöser Sicht nicht interessiert. Spannend fand ich aber immer die Leute, die irgendwas Bestimmtes gefastet haben.

„ich faste facebook“ zum Beispiel oder „ich faste fernsehen“ oder „ich faste Alkohol“ und so weiter.

So vor ein paar Wochen hatte ich spontan die Idee „ich faste Schokolade“. Ich suchte nach dem genauen Datum und wie lange denn die Fastenzeit überhaupt ist.

14. Februar bis 29. März. Uups, das ist ja ganz schön lange….. da hatte ich erstmal keine Lust mehr auf Schokolade fasten.

Als dann aber der 14 Februar da war und wir kurz darauf sowieso in den Ski-Urlaub fahren wollten, entschloss ich mich kurzerhand, es doch zu versuchen.

Kein Nutella mehr am Wochenende auf die frische Scheibe Butterzopf oder eine Scheibe von den eszett-Schnitten auf den noch warmen Toast….

Keine Schoko-Müsli-Riegel oder Kinderschokolade mal so zwischendurch, keine Pralinen mehr, die immer gerne mal im Büro rumliegen, und und und.

Ein unermesslicher Verzicht wartete also auf mich!!! Ich würde darben und leiden und vermutlich nach wenigen Tagen, ach – Stunden den Versuch abbrechen müssen.

Aber

es kam anders. Durch den Ski-Urlaub war es vielleicht nicht so schwer, denn da waren wir den ganzen Tag auf der Piste, abends gab es reichlich zu Essen, so dass eine Zwischenverpflegung mit Schokolade gar nicht nötig war.

Und an den Wochenenden kann ich mich auch mit Honig oder Marmelade begnügen. Nutella bleibt am anderen Ende des Tisches den Kindern überlassen.

Es geht mir ja nicht um eine Art Diät oder so etwas. Ich kompensiere vielleicht sogar das „Gluscht auf Schoggi“ mit anderen Süssigkeiten oder Chips.

Ich will einfach nur wissen, ob ich es kann. Und ja, bis jetzt kann ich es problemlos. Das erste Nutellabrot dann am 1. April – ist das eigentlich ein Wochenende? Ach, ist ja Ostern haha, da kommt die Religion ja doch noch ein bisschen ins Spiel. – das erste Nutellabrot auf jeden Fall erhoffe ich mir dann als eine Geschmacksexplosion sondergleichen.

Zum Glück habe ich auch noch ein paar Gläser vorrätig, denn ich habe gehört, dass die Rezeptur geändert wurde und Nutella jetzt neu ganz grauslig schmecken soll.

Falls das stimmt, weiss ich immerhin, dass es auch ein Leben ohne Nutella geben kann.

 

Ski heil

Wir waren ein paar Tage Ski fahren, denn hier sind gerade Fasnachtsferien und da bietet es sich ja an, ein bisschen wegzufahren, wenn man nicht gerade ein total fanatischer Basler Fasnächtler ist.

Wir waren in Arosa, das liegt im Kanton Graubünden und da spricht man teilweise einen interessanten Dialekt. 🙂

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Wir hatten Unmengen von Schnee, was man vielleicht auf dem Dach des Hauses unten erkennen kann, wenn man nicht zu sehr von diesem eindrücklichen Sonnen-Wolken-Arrangement abgelenkt ist.

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Blick vom Balkon

 

Unsere Unterkunft war, sagen wir mal, …… preisgünstig. Wir waren schon letztes Jahr dort und das Angebot ist wirklich sehr gut. Zu fünft haben wir etwas weniger als. 3.000.- Franken für 2 Zimmer, Halbpension, 5 Tage Skipass und Skischule bezahlt. Wobei die Skischule nur Sohn 3 an einem Morgen genutzt hat. Es ist eben mit drin, aber wir nutzen es nicht alle. (für Schweizer Verhältnisse ist das günstig!! 🙂 )

Für diesen Preis erwartet einen allerdings eine gewisse Schlichtheit und – das ist sehr wichtig zu wissen: man muss auch Schulklassen als Mit-Gäste aushalten können.

Es ist im Grunde wie eine Art Jugendherberge mit 2-6-Bett-Zimmern, riesigem Speisesaal, Duschen und Toiletten teilweise auf dem Gang (wenn man rechtzeitig bucht, auch im Zimmer möglich). Die Zimmer sind praktisch und einfach eingerichtet, es gibt grössere und kleinere, aber letztendlich braucht man die Zimmer normalerweise ja nur zum Schlafen.

Das Frühstücksbuffet besteht aus geschnittenem Brot, Butter/Margarine 2 Sorten Marmelade, Kaffee, Tee, Orangen- oder Apfelsaft, Milch, Frühstücksflocken, Joghurt aus einer grossen Schüssel, Wurst und Käse. Einfach, aber man kann sich satt essen.

Abends gibt es Tellerservice, es wird gegessen, was auf den Tisch kommt. 🙂 Einzige Alternative: Das Vegi-Menu. Das Essen ist aber so schlecht nicht, es gibt immer eine Suppe, ein Hauptgericht, ein grosses Salatbuffet und Dessert, und nach einem langen Ski-Tag isst man eigentlich sowieso alles. 🙂

Dieses Jahr hatten wir einfach ein bisschen Pech, dass sich gleichzeitig mit uns 3 Schulklassen dort eingemietet hatten, sodass wir eigentlich in dem Moment, wo wir unsere Zimmer verliessen, immer in eine Horde Kinder gerieten, die entweder gerade zum Essen gingen rannten, LAUT schreiend rasten, oder dort bereits LAUT miteinander redeten, während sie schon assen, oder alle miteinander LAUT aus dem Speisesaal zurück in die Gänge pilgerten. Ausserdem tobten sie immer irgendwo LAUT über die Gänge, rannten die Treppen rauf und runter oder spielten LAUT Verstecken im ganzen Haus.

Es war unglaublich LAUT und das über einen längeren Zeitraum. Für mich sehr, sehr anstrengend! Ihr merkt vermutlich schon, ich habe es lieber etwas ruhiger….

Also verschoben wir unser Frühstück von anfangs 8:00 Uhr auf 9:00 Uhr und da waren dann alle Kinder bereits wieder dabei ihre Sachen für die Piste zu packen und wir konnten in Ruhe frühstücken. Abends warteten wir ebenfalls bis alle draussen waren, allerdings blieb uns dann oft nur eine halbe Stunde zum essen, weil um 20:00 Uhr der Saal wieder für Film gucken, Spieleabend oder sonst etwas von den Klassen gebraucht wurde und die Kinder bereits 10 min. vorher vor der Tür warteten und sich schubsten und – na? …. LAUT waren. 🙂

OK, genug genörgelt!

Das Skifahren war natürlich toll! Ich fahre gerne, aber langsam und vorsichtig, bin nicht gestürzt oder umgefahren worden und konnte den Schnee und das wunderbare Wetter darum sehr geniessen. Die anderen haben auch immer schön auf mich gewartet.

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Meistens liessen wir die Jungs alleine fahren und machten einmal gemeinsam eine Mittagspause und dann einen letzten Stop in einer Hütte, bevor wir wieder zu unserer Unterkunft fuhren, die zum Glück direkt von der Piste aus erreichbar war. Also nicht noch lange mit einem Bus fahren oder laufen oder so.

Wir waren mit unseren Nachbarn (Mutter und 3 Jungs) und ab Mittwoch noch mit einer anderen Familie aus unserem Dorf (Eltern und 2 Jungs) dort, so dass wir alle zusammen 13 Leute waren, wovon 10 Personen männlichen Geschlechts….. wir drei Mütter waren also doch sehr deutlich in der Unterzahl.

Hier sieht man 7 von den 8 Teenagern im Alter zwischen 13 und 19. Unter ihnen geht es übrigens einfach so runter…. waaaaahhhh  🙂

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Der höchste Punkt unsers Skigebietes war das Weisshorn mit 2653m Höhe. Da hat man schon eine klasse Aussicht über die Gipfel rundherum. Und dort sitzen sie, die Jungs.

Ja, und gestern Abend sind wir dann alle todmüde ins Auto gestiegen und mussten noch ca. 3 Stunden nach Hause fahren. Aber auch das haben wir geschafft und können nun das Wochenende geniessen, bevor die Schule und die Arbeit wieder losgeht.

Geniessen = Koffer auspacken, Wäsche waschen, einkaufen….. 🙂

Ich wünsche euch ein schönes Wochenende! 🙂

selbst ist die Frau

Ich hatte es ja schon angekündigt:  ich will streichen.

Da passte es perfekt, dass die Männer alle zusammen am letzten Samstag Richtung Porto aufbrachen (warum auch immer Porto, fragt mich nicht.) und Männerferien machten.

Für mich war also das Haus leer und ich konnte schalten und walten, wie ich wollte. Juhuu !

Schon eine Woche vorher hatte ich Farbe und lauter so Kram, den man eben zum Streichen braucht, besorgt und musste eigentlich nur noch anfangen.

Zuerst mal alles von der Wand wegschieben, damit ich genug Platz habe.

Dann abkleben. Wie man sieht, wollte ich nicht die ganze Wand komplett färben sondern lieber einen weissen Rahmen stehen lassen.

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es ist sogar beim ersten Versuch ziemlich gerade geworden.

 

Für die Kante zwischen weiss und Farbe hatte ich mir Videos von Profis angeschaut und da gibt es also folgenden Trick:

Damit die Farbe nicht unter dem Abklebeband durchsuppt und es dann keine scharfe Kante gibt, muss man zuerst mit weiss die Kante übermalen (oder auch fast schon zukleistern 🙂 )

Das sieht dann so aus:

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Das muss natürlich gut trocknen, also liess ich mein Zimmer einfach sein, machte es mir im Wohnzimmer gemütlich und schlief letztendlich im Zimmer von Sohn 3. Ich hatte ja 4 Betten zur Auswahl. 🙂

Am nächsten Morgen, Sonntag, ging es dann mit der Farbrolle über die Wand. Nach dem ersten Anstrich noch ein bisschen streifig, aber es ist ja auch noch nicht fertig.

 

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grün, grün, grün…..

 

Ich liess es trocknen bis am Abend und ging dann noch ein zweites mal drüber. Schon viel besser.

Eigentlich wollte ich sogar noch einen dritten Anstrich machen, aber dann verliess mich die Motivation. Es sah doch schon gut aus, warum nochmal drüber gehen?

Also knübelte ich das Klebeband ab und – taddaaaa – so sieht’s jetzt aus:

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ich liebe diese Farbe!!

 

Vorne rechts sieht man noch das blaue Bett, dass ursprünglich mal Sohn 1 angemalt hatte. Er wollte es dann aber nicht mit runter in den Hobbyraum nehmen (denn da steht eine etwa doppelt so breite Schlafcouch) und so überliess er es mir.

Das blau fand ich aber nicht so schön zu dieser grünen Wand, also baute ich das Bett auseinander und tauschte es mit dem Bett von Sohn 2, das ich ebenfalls auseinanderbaute. Zusätzlich musste ich noch ca. 1 Million klitzekleiner Aufkleber vom Sohn2-Bett abkratzen, die sich so im Laufe seines Lebens dort angesammelt hatten.

Natürlich hatte ich ihn vorher gefragt, ob wir tauschen wollen und er war einverstanden.

Nun hat Sohn 2 ein cooles, blaues Bett und ich habe ein naturfarbiges.

Ich freue mich jeden Tag über dieses Zimmer und schon das war die Arbeit wert!

Liebes Tagebuch….

Heute mal ganz spät, denn ich hatte einen langen Arbeitstag und bin grad erst nach Hause gekommen (also schon so gegen 21:15 ungefähr)

Dafür gibt’s alles in einem Rutsch. 🙂

 

Der Wecker klingelt um 6:00 Uhr. Ich dusche ziehe mich an.

In der Küche räume ich erstmal die Maschine aus und decke für mich und die anderen den Tisch. Dann gönne ich mir ein kleines Frühstück. Während ich eigentlich Frau Brüllens letzten Beitrag von gestern Abend lesen möchte, sehe ich, dass ja schon wieder Tagebuchbloggen-Tag ist. Also schnell das Essen fotografieren. 🙂

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gesundes leckeres Ovomaltine-Knuspermüesli

Sohn 1 ist inzwischen auch aufgestanden, Sohn 3 hat eine Stunde später und Sohn 2 geht im Moment nicht mehr zur Schule sondern sucht eine Lehrstelle. Schläft aber erstmal aus.

Viel Zeit bleibt mir nicht, denn um 8:00 habe ich einen Schüler. Da der Montag mein Einkaufstag ist, fahre ich mit dem Auto zur Schule und kann sogar den Parkplatz vom Herrn des Hauses haben. Super!

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Zuerst aber der Schüler. Ein Portugiese. Wir sprechen ein bisschen über Porto, denn da fahren meine Männer nächstes Wochenende spontan hin. Er gibt mir ein paar Tipps, was man da so machen kann, aber da er aus Lissabon kommt, weiss er auch nicht soooo viel.

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heute spielen wir nur mit den Verben. Muss auch mal sein.

 

Um 9:30 bin ich fertig und gehe zum Parkplatz. Schön sieht das aus, es hat ein ganz klitzekleines bisschen geschneit heute Nacht.

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tapfer drücken sich die bunten Blüten durch den Schnee.

 

Nun also noch einkaufen. Der Wagen füllt sich und nach wie vor liebe ich diesen Scanner, sodass ich an der Kasse nicht nochmal alles wieder aus dem Wagen auf’s Band, dann wieder in den Wagen und dann ins Auto und wieder raus räumen muss usw.

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es gibt Schneeflocken-Brot, sieht sehr lecker aus und der Probierhappen ist es auch.

 

Beim Ausladen aus dem Auto zuhause entdecke ich niedliche Spuren im Schnee. Für’s „Geschäft“ müssen sie eben nun mal raus, auch wenn sie kalt und nass und so überhaupt nicht gern haben. 🙂

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ABC, die Katze läuft im Schnee….

 

Ich räume die Sachen aus, telefoniere kurz mit einer Kollegin, setze mich dann noch zu Sohn 2, der zum Glück doch schon aufgestanden ist, und erkläre ihm, dass doch so ein schickes Titelblatt zu einer Bewerbung nicht schlecht wäre. Vielleicht bastelt er sich jetzt eins am Computer.

Es ist erst so 11:00 und ich bekomme einen Mega-Hunger. Ich finde eine angefangene Packung Leerdamer im Kühlschrank und ich denke so, „ach, ein Scheibchen wird wohl den grössten Hunger vertreiben ….. oder lieber zwei….. “ und setze mich mit der Packung an den Tisch. Ich esse sie komplett leer…… aber doch besser als ein Nutellabrot, oder?

Dann geht’s ans Kochen. Die Jungs kriegen Pizza, für mich mache ich Fenchel und Rosenkohl mit Pellkartoffeln, die noch vom Raclette übrig sind. Nach so viel Käse lieber nur noch was Leichtes…..

 

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Kurz bevor ich wieder los muss, wechsle ich noch die Birne in meiner Lampe, denn die alte ist mir zu grell. Das ganze Zimmer ist mir übrigens zu weiss und am Wochenende, wenn die Männer nach Porto reisen, werde ich streichen!! Yeah! 🙂

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ach, meine kitschige Mädchenlampe. Immerhin kein Einhorn….

 

Um 13:00 Uhr mache ich mich wieder auf den Weg zur Schule. Diesmal mit dem Velo, denn den Parkplatz braucht der Herr des Hauses jetzt selbst und ausserdem hält Velofahren fit.

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In der Schule gibt es montags immer eine Mitarbeiter-Überschneidung. Wir sind während ca. 2 Stunden zu dritt, es können aber nur 2 an der Rezeption sitzen. Darum ziehe ich mich dankbar in ein anderes Zimmer zurück (da klingelt kein Telefon) und arbeite meinen Kram ab. Das klappt ganz wunderbar.

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Um 16:00 Uhr mache ich eine halbe Stunde Pause und genehmige mir einen Birchermüesli-Joghurt. Irgendwie bin ich immer noch satt.

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Den Rest des Tages arbeite ich die emails ab, drucke die Pläne für morgen aus, tüte noch ein paar Rechnungen ein, telefoniere, berate, suche nach Vertretungslehrern und räume am Schluss noch den Schreibtisch auf.

Um 20:15 ist Feierabend und ich radle wieder nach Hause. Ist natürlich schon stockfinster. Mir kommt ein Bus entgegen, der mich mit meiner zugegebenermassen funzeligen Velolampe wohl nicht so gut sieht und vergisst, das Fernlicht auszuschalten. Alter Schwede, ist das grell!! Ich fahre auf einem separaten Veloweg, also gefährlich ist es nicht, einfach nur unangenehm.

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hier ist er aber noch recht weit weg, er kommt näher und bemerkt mich erst recht spät.

 

Zuhause ist von der Mittags-Pizza noch ein Stück übrig, dass ich direkt kalt esse und einen Joghurt hinterher.

Die Söhne 1 und 2 sind in ihren Zimmern und Sohn 3 lümmelt mit dem Herrn des Hauses auf dem Sofa herum.

Und zum Glück ist mir dann noch eingefallen, dass ich die vielen Fotos ja auch noch in den blog packen und ein paar Wörtchen dazu schreiben müsste.

Gedacht-getan.

Und jetzt ist es schon 22:00 Uhr und ich gehe ins Bett. Vielleicht lese ich noch ein bisschen. Werde das Buch „meine geniale Freundin“ anfangen. Vielleicht bin ich aber auch zu müde. Mal sehen.

 

Ich danke euch für’s Lesen 🙂

Museumsnacht und so dies und das

Gestern war die Museumsnacht in Basel und irgendwie hatten wir Lust, da mal wieder hinzugehen.

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Das erste Museum war das Naturhistorische. Es waren „Live Präparationen“ angekündigt. Gerade als wir dort waren, präparierte eine Kuratorin einen peruanischen Bockkäfer. Jooooaaa, ich sag mal, das war so mittelspannend. Wir fragten uns auch, warum man extra in Peru Käfer einsammeln muss, sie mit Gas tötet, in die Schweiz transportiert, dort wieder aufweicht (die vertrocknen nämlich und sind dann sehr zerbrechlich) und dann „schön“ auf einer Nadel in einen Ausstellungskasten pinnt. Hmm.

Der Herr des Hauses sagt, das Mammut sei schon da gewesen, als er mit der Grundschule in dem Museum war. Ein bisschen sieht es auch so aus…

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Und dann gab es offensichtlich mal ein Tier, das die Stosszähne im Unterkiefer hatte. Hä? Merkwüdig, oder? Sieht auch irgendwie so falsch aus, finde ich.

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Hier stimmt doch was nicht…..

 

In einem anderen Raum gab es dann aber doch noch eine recht interessante Konstruktion für die „Blattschneider-Ameisen“. Durch die Rohre konnte man sie sehr gut beobachten, wie sie Blätter-Teile und kleine Äste transportierten. Zwischendrin waren hin und wieder sehr grosse Ameisen dabei.

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Schön gemacht, dieses Röhrensystem.

 

Wir waren auch noch in einem kleinen Museum über Pharmazie mit all diesen alten Töpfchen und Tiegeln und Waagen und Pillendöschen und, und, und.

Dann liefen wir zum Barfüsserplatz und tauchten in die Unterwasserwelt vom Rhein, um uns all den Krempel anzuschauen, den man so aus dem Rhein gefischt hat.

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Inzwischen war es schon nach Mitternacht und wir machten uns wieder auf den Heimweg. Die Kinder, die grossen Kinder, waren alle drei noch wach. Das ist schon ganz praktisch mit den grossen Kindern. Man kann sie problemlos alleine lassen und unbesorgt auch länger wegbleiben.

 

Und sonst so?

Sohn 1 kam aus dem Skilager zurück und musste erstmal Altglas entsorgen….

Das geht ja nicht, wenn die Lehrer noch zugucken, also schleppte er es im Rucksack bis nach Hause. Ja, hier sehne ich mich doch eher wieder nach den kleineren Kindern, die „sowas“ nicht machen. Ich gehe aber mal davon aus (immer positiv denken!!!), dass diese Flasche die ganze Woche reichen musste und sie sich den Inhalt gemixt vielleicht zu zehnt geteilt haben…. oder zu fünft wenigstens…..

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kleine Kinder – kleine Sorgen, grosse Kinder – ……

 

Und was ist das?

Das ist kein Mitbringsel aus dem Skilager, das habe ich mir selber gekauft. Sehr praktisch, das Teil.

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Fülle es mit Essig und stülpe es von unten über den Wasserhahn. Taddaa. 🙂

 

Und zu guter Letzt werde ich heute noch diese Pflanze umtopfen. Die habe ich vor ca. 20 Jahren mal von einer Arbeitskollegin geschenkt bekommen mit den Worten „das ist ein sogenannter Geldbaum. Solange er wächst und gedeiht, wirst du immer genug Geld haben.“ Als sie ihn mir gab, war es ein kleiner Ast mit ein paar Blättern dran.

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Im Sommer steht er immer draussen vor der Tür, aber im Winter muss ich ihn reinholen. Merkwürdigerweise haben die Katzen ein Problem mit diesem Bäumchen. Sie hangeln nach den Blättern, versuchen an den Ästen zu kratzen und die eine sprang kürzlich sogar einmal direkt von oben mittenrein. Oh, ich kann hier nicht wiederholen, wie ich geflucht habe. So viele Äste waren abgebrochen. (das viele Geld !!!!! )

Er ist so empfindlich und ich weiss nicht, ob es daran liegt, dass er vielleicht nicht mehr ganz so frische Erde und einen etwas kleinen Topf für seine Grösse hat. Darum werde ich ihn umtopfen. Dabei geht wieder viel Geld (also Blätter und Äste) verloren, aber ich hoffe, dass er anschliessend wieder mit neuer Frische wachsen und somit unsere Konten füllen kann. 🙂

 

Das soll es mal wieder gewesen sein für’s Wochenende. Immer mehr Leute haben jetzt angefangen, täglich zu bloggen. (ein Neujahrsvorsatz?) Niemals würde ich das schaffen.(ich schaffe es nichtmal, jeden Tag einen klitzekleinen Eintrag in meinen 5-Jahreskalender zu machen), aber so am Wochenende oder wenigstens jedes zweite Wochenende, das kann ich wohl machen. 🙂

Bis zum nächsten mal also.

der Frühling kommt

Nicht, dass jemand denkt, ich schreibe jetzt hier jeden Tag, aber heute muss ich echt nochmal ein paar Bilder zeigen, denn ich war wirklich erstaunt, wie frühlingshaft es heute schon war.

Da sitzen wir sogar auf den Liegestühlen auf der Terrasse und geniessen die Sonne. Die Katze übrigens auch. Die fand das super, dass wir endlich auch mal wieder draussen waren.

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Auf dem oberen Bild ist sie gerade auf dem Weg zu dem kleinen Miniteich, der aber irgendwie total eklig ist. Zu viele Blätter sind reingefallen und modern jetzt da so vor sich hin.

Also trinkt sie lieber aus der Giesskanne. Ob das besser ist? Sie schlürft übrigens nicht, sondern steckt die Pfote ins Wasser und schleckt diese dann ab. Das macht sie immer und überall so.

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Und wie ich da so sitze, mich von der Sonne verwöhnen lasse, da entdecke ich plötzlich die ersten Frühlingsboten!!

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Und eine von ihnen ist sogar schon aufgeblüht! Ich fasse es nicht.

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Ist leider mehr Moos als Gras auf unserem Stückchen Grün im Garten. Ist auch schön, hat aber mit Rasen nicht mehr so viel zu tun….

 

Und weil’s grad noch passt: Sohn 1 ist für heute der König. Die Papp-Krone, die immer dabei ist, passte ihm schon als Kind nicht, weil er so einen Riesenkopf hat, aber heute sah es echt aus, wie so ein kleines Prinzessinnenkrönchen, das er sich näckisch auf den Kopf legte.

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Ein schönes Wochenende wünsche ich euch! 🙂

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