der fünfte fünfte

 

Frau Brüllen hat das Tagebuchbloggen auf 18:00 Uhr geschoben. Also erst dann können alle Teilnehmer sich dort verlinken. An so einem Tag wie heute kann das ganz praktisch sein, denn vorher wäre ich gar nicht dazu gekommen, irgendetwas zu schreiben.

Und so lief mein Tag:

Der Wecker war auf 6:20 gestellt, aber nachdem ich aus einem leicht verwirrenden Traum aufgewacht war konnte ich um 5:38 leider nicht mehr einschlafen. 😦

Also stand ich auf, füllte Katzenfutter auf, öffnete den Damen die Tür in die Freiheit und machte mir mal meinen ersten Kaffee des Tages. Ein Bild habe ich vergessen, denn ich dachte noch gar nicht an den Tagebuchtag. 🙂

Die heutige Dusch-Reihenfolge sah so aus: 6:00: Sohn2, 6:15: ich, 6:30: der Herr des Hauses, 7:00-7:20: Sohn1. Quiz-Frage: Wer duscht in der Familie am längsten???? 😉

Sohn 3 hatte gestern Abend nach dem Training geduscht und ausserdem stand Schwimmen auf dem Stundenplan.

Da das Wetter ganz hervorragend mit bis zu 20° vorhergesagt worden war, nahm ich das Fahrrad und fuhr so gegen Viertel vor 8 los.

Um 8:30 begann meine Schicht an der Rezeption der Sprachschule, allerdings ist es am Freitag eher ruhig und ich habe ein paar Emails beantwortet, telefoniert, beraten, Termine vergeben und Rechnungen für die Post vorbereitet. Ich habe Kurstermine geändert, gelöscht oder neu angelegt, und Hausaufgaben an Schüler verschickt, die gefehlt hatten.

Um 11:15 konnte ich wieder nach Hause radeln. Der Rückweg ist immer etwas anstrengender, da es bergauf geht, aber das ist ja der Sinn der Sache. Fitness durch Fahrradfahren. 🙂

Sohn 3 war schon zuhause, denn wenn er schwimmen hat, kommt er immer etwas früher nach Hause.

Ich erinnerte mich an das Tagebuchbloggen und machte schnell mein erstes Foto. Die heutige Gemüsepfanne, die ich später noch mit Bandnudeln und Tomatensauce optisch verhunzt habe. Daher das Foto ohne Nudeln. Sieht viel frischer aus. 🙂

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Während wir so am Tisch sassen, kam die Katze herein und war klatsch nass. ????? Draussen scheint die Sonne, es sind milde 15-17° und die Katze ist nass? Wie kann das sein? Wo war die?

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Da hängen auch so Blütenblätter oder was im Fell. Sehr merkwürdig…..

Zum Dessert öffnete ich mir einen Schokopudding. Ich hasse es übrigens, wenn der Deckel genau so einreisst!!!!

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Dessert

 

Weil einfach nur so Schokopudding ja ein bisschen langweilig ist, pimpte ich den Pudding mit Erdbeeren.

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Dessert 2.0

 

Da Schokopudding einfach nur mit Erdbeeren aber ein bisschen langweilig ist, pimpte ich ihn noch ein bisschen mit Schlagsahne. 🙂

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Dessert 3.0

Dazu kümmerte ich mich ein bisschen um meine Simpson-Familie, die immer grösser und grösser wird.

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Dann war es schon 13:30 und ich musste mich langsam wieder auf den Weg machen, denn heute Nachmittag sollte eine kleine interne Schulung für die Rezeptions-Mitarbeiterinnen stattfinden, um uns eine ganz spezielle Technik der Kommunikation am Telefon (oder auch direkt) beizubringen. Wir übten das in Rollenspielen und ich war „bravourös“ 🙂 Yeah. Der Boss war zufrieden. Freut mich.

Doch, ohne überheblich klingen zu wollen: Kommunikation, das kann ich glaub ich.

Nach dieser Schulung erreichte mich eine WhatsApp von Sohn 2, der erst später nach Hause gekommen war, mit einem Foto von seinem Dessert. Er hatte sich gar nicht erst die Mühe gemacht, einen Schokopudding zu suchen…..

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Dessert 4.0 🙂

 

Ich radelte im herrlichen Sonnenschein (nur heute, also musste ich das ausnutzen, morgen regnet es schon wieder) nach Hause und kaufte auf dem Weg noch schnell einen Zopf für morgen früh.

Zuhause angekommen, holte ich die Post aus dem Briefkasten und machte mir anschliessend einen Kaffee. Damit zog ich auf’s Sofa um und fing an, diesen Artikel zu schreiben.

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Das iPad liegt auch schon parat, denn ich muss heute ja noch meine aufgezeichnete Sendung anschauen. Asche auf mein Haupt, ja, ich oute mich, oh mein Gott, ich gucke das tatsächlich. ………

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Ja, jetzt ansehen, bitte. 🙂

Aber bevor es losgehen kann, werde ich den Artikel noch abspeichern, dann glotzen, dann irgendwas essen mit der Familie und irgendwann dann auch mal schlafen gehen.

Merci für’s lesen und euch allen ein schönes Wochenende. 🙂

 

 

 

 

zwanzig

 

Zwanzig Jahre sind wir nun schon verheiratet!!! Das ist ja der Wahnsinn……

Gestern war also Hochzeitstag und weil wir schon nicht die Luxus-Flitterwochen gebucht hatten, gönnten wir uns wenigstens ein schönes Abendessen im Acqua. (Dank meiner 37 Stunden-Woche war ja auch genug Kohle vorhanden 😉 )

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Man kann wählen, ob man ein Zweigang oder ein Dreigang Menu essen möchte, Wein oder Dessert kostet extra, aber Wasser ist gratis. Ein Krug voll oder auch mehr, wenn man möchte.

Das Essen schmeckt ganz vorzüglich und die Portionen sind sehr übersichtlich. Das hat den Vorteil, dass ich ein Zweigangmenu (eine Lachs-Vorspeise und dann ein Rindsfilet als Hauptgang) essen kann und dann auch noch ein Dessert (warmer Schokoladenkuchen auf Vanilleschaum und Rhabarber) reinpasst, ohne dass ich mich total überfressen und pappsatt fühle. 🙂 🙂 🙂

Jooaa, der Preis ist schon nicht ohne, aber das Essen war es absolut wert!

Ich wünsche euch einen schönen Rest dieser kurzen Woche.

37 Stunden-Woche

Wow, das war ’ne Woche!

Ich habe von Montag bis Samstag gearbeitet, ein Mix aus Kursen und diversen Schichten an der Rezeption. Dort auch noch mehr als üblich, weil eine Kollegin wegen Kind ist krank zu Hause bleiben musste. Insgesamt 37 Stunden. Eigentlich habe ich nur so zwischen 40 und 50%. Aber diese Woche waren es fast 100% und das habe ich durchaus gespürt, denn trotzdem war ich immer über Mittag zu Hause, um zu kochen Reste von gestern aufzuwärmen und musste die Kurse teilweise auch noch ein bisschen vorbereiten. Also zumindest das benötigte Material zusammensuchen oder ausdrucken.

Was ich in dieser Woche nicht gemacht habe ist:

  • viel geschlafen (meist wachte ich schon so gegen 5:00 Uhr auf und konnte nicht wieder einschlafen, obwohl der Wecker mich bis mindestens 6:00 Uhr hätte schlafen lassen. Einmal war es sogar kurz vor 4:00, aber da wälzte ich mich dann noch 45 min. im Bett herum, denn soooo früh wollte ich dann doch nicht aufstehen.
  • Wäsche gewaschen (das passiert nun heute. Aufgeschoben ist leider nicht aufgehoben und auch niemand anders konnte/wollte diesen Job übernehmen)
  • eingekauft (darum haben wir auch gegen Ende der Woche nur noch Reste aufgewärmt oder tiefgekühlte Chicken Nuggets gegessen. Sehr zur Freude von Sohn 3 🙂
  • gesaugt und sonstige Aufräum- oder Putzarbeiten erledigt. (auch das hebt sich durch Verschiebung leider nicht auf…..)

Naja, aber ich will mich nicht beklagen. Solange die Arbeit Spass macht – und das ist (im Moment) der Fall und solange das nicht jede Woche so sein wird – und auch das ist (im Moment) der Fall, bin ich zufrieden so.

Eine weitere Sache, die ich immer wieder aufgeschoben hatte, ist „Keimlinge pikieren“. Oh ja, ich wollte mich gärtnerisch betätigen. Hoho, man höre und staune. 🙂

Zuerst hatte ich nur dieses kleine Töpfchen, in das ich gemäss Anleitung so eine Prise Samen gelegt, immer schön regelmässig die Erde feucht gehalten und gewartet hatte, bis etwas herauskam.

Und tatsächlich, meinen beiden nicht grünen Daumen zum Trotz, kam etwas heraus. Und wuchs und wuchs.

 

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Die Anleitung sagte, „wenn die Keimlinge so ca. 5cm hoch sind, müssen sie pikiert werden.“

Ähm ja. Pikiert. Das kannte ich bisher nur als Adjektiv für eine Person. Jemand ist pikiert. Aber vielleicht leitet sich das ja sogar aus der Botanik ab? Vermutlich.

Also schaute ich mal im Internet und fand ein Video, wo ein netter Herr ein paar Keimlinge pikierte und dazu erklärte, was er da so tat. Ausserdem sagte er am Ende des Videos, dass Keimlinge pikieren eine total entspannende Tätigkeit sei. Das fand ich ja schon mal super nach meiner 37-Stunden- Woche. 🙂

Ich wusste gar nicht, dass dieser weisse Stängel nicht zur Pflanze sondern zur Wurzel gehört. Also nicht über die Erde sondern unter die Erde. Und wenn man das nicht macht, dann gehen die Pflänzchen eben früher (bei mir) oder später ein.

Genau nach Anleitung siebte ich also ein bisschen Erde….

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Natürlich habe ich bei solchen Spontan-Aktionen keine frische Blumenerde aus dem Gartencenter zur Hand. Ist ja klar. Also musste ich ein bisschen Erde aus einem alten Topf ausgraben und hoffe, dass da wenigsten noch ein kleines bisschen Nährstoffe drin sind…..

Dann habe ich die Keimlinge aus der Erde gefriemelt,…..

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…. mit einem Fleischspiess aus der Küche Pikierstab kleine Löcher in die so toll gesiebte Erde gebohrt…..

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…. und darin dann die Keimlinge bis zum Hals versenkt.

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Nun sieht das alles so aus:

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Ich habe noch gewässert und nun heisst es warten. Ehrlich gesagt habe ich leider keinen Schimmer, wie es dann weitergeht…..

Ach so, das sind übrigens Vergissmeinnicht. Die können dann schlussendlich auch mal raus in den Garten. Falls sie es bis dann überhaupt überleben….

Drückt mir mal die Daumen. Ob grün oder auch nicht. 🙂

Schönes Wochenende

Eierläset

Ja, Ostern ist eigentlich schon vorbei, aber das Eierläset findet trotzdem erst an diesem Sonntag statt. Am letzten Sonntag hätten die Leute vermutlich keine Zeit gehabt und der religiöse Aspekt fehlt hier glaube ich auch völlig.

Keine Ahnung, ob das andere Länder auch machen und ob das in der ganzen Schweiz bekannt ist, oder nur in vereinzelten Gemeinden.

In der Nachbargemeinde findet es jedenfalls traditionell heute nun schon zum über hundertsten mal statt und nachdem Sohn 1 und auch Sohn 2 schon mitmachen mussten durften, war dieses Jahr nun mal Sohn 3 an der Reihe.

Meistens sind es Fussballclubs, die Pfadfinder, Schwinger (Wikipedia hilft da weiter) oder sonstige Sportvereine, die da teilnehmen.

Am Tag vorher werden Eier „gesammelt“, das heisst man wird vor dem Supermarkt angesprochen, ob man nicht eine Packung Eier oder ein bisschen Geld für das Eierläset spenden möchte.

Dann werden die Eier (roh natürlich) schön säuberlich in kleine Nester aus Sägemehl gelegt, jeweils in drei Reihen.

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Die farbigen Eier sind so Begrenzungseier und in den Körbchen ist Nachschub oder Ersatz, falls ein Ei kaputt geht.

Wie lang die Strecke ist, kann ich nur schätzen und da bin ich nicht so gut, aber 50m sind es mindestens. Am Ende der Strecke gibt es eine Linie auf dem Boden, die man nicht übertreten darf. Und von dort aus muss das rohe Ei dann geworfen werden. Das sind nochmal mindestens 4-5 Meter.

Die Teilnehmer laufen also los, nehmen ein Ei, rennen damit bis zur Linie, werfen das Ei, rennen zurück, nehmen das nächste, rennen, werfen, usw. Bis eine bestimmte Anzahl Eier geworfen worden ist. Geht ein Ei kaputt, wird ein neues ins Nest gelegt und der Teilnehmer muss noch einmal laufen.

Die Kinder laufen nur ein oder zweimal, die Erwachsenen später müssen die Strecke bis zu 5 mal oder mehr (bin nicht ganz sicher) laufen.

Am Ende der Strecke kommen die Fänger ins Spiel. Der „Stadionsprecher“ nannte sie immer „Wannier“, aber französisch ausgesprochen, also Wannjee. Sie müssen versuchen, die Eier mit Hilfe dieser Körbe (Wannen??) zu fangen. In den Körben befindet sich Weizenspreu oder etwas ähnliches, damit die Eier, falls sie gefangen werden, nicht kaputt gehen.

Je schwungvoller der Wannier versucht, die Eier zu fangen, desto grösser ist das Risiko, dass die Zuschauer, die zu nahe stehen, eine Ladung Spreu abbekommen. Aber das ist immer noch besser, als ein Ei, das auf Abwege geraten ist….. und es kommen relativ viele Eier auf Abwege, denn ein Ei ist oval…..

 

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Hier ist der Korb noch ganz sauber, aber später hat er viele Spuren von nicht sauber gefangenen Eiern.

 

Das ist echt eine lustige Sache und je mehr Eier im Zuschauerraum landen, desto lustiger ist es eigentlich. Und je länger die Teilnehmer schon gelaufen sind, desto müder werden sie und desto schräger werden die Flugbahnen. 🙂

Von den nicht kaputt gegangenen Eiern und denen, die gar nicht zum Einsatz kamen, werden an einem Stand diverse Eierspeisen, wie Spiegelei oder Rührei gemacht. Die gibt’s dann umsonst. Man kann aber auch Bratwurst oder Kuchen essen. Das kostet dann aber.

Sohn 3 ist mit seinem Team zweiter geworden und wir hatten einen sonnigen, lustigen Sonntagnachmittag. 🙂

 

P.S.: ich kenne die Statistik nicht, wie viele Eier da so zerdeppert werden, einfach nur zum Spass und ja, an die armen Hühner denke ich in dem Moment auch nur am Rande. :-/

Effizienz

Seit letztem Dienstag bin ich Strohwitwe. Und zwar so richtig komplett. Also die Söhne sind auch weg. Die Männer machen einen Wohnmobiltrip irgendwo Richtung Südfrankreich.

Und einer meiner grösseren Wünsche seit einiger Zeit wurde mir erfüllt, ich bin für eine Woche, nämlich noch bis Dienstag, ganz allein zu Hause.

Wenn ich davon erzähle, gibt es die, die mit mir zusammen jubeln, ältere Damen, die mir sagen, „ja, das habe ich früher auch immer wieder mal gebraucht….“ oder auch gleichalte Frauen, die mich beneiden um diesen Luxus. Es gibt aber auch welche, die es nicht verstehen. Eher die Männer…. oder jüngere Frauen, die gerade erst relativ frisch Mutter geworden sind oder noch nicht mal Kinder haben.

Naja, wie auch immer. Für mich ist diese Unabhängigkeit, vor allem zeitlich, extrem angenehm. Ich muss nicht immer auf die Uhr schauen, wie spät es ist, ob nicht irgendein Kind nach Hause kommt, Hunger hat, irgendwohin gefahren werden muss oder sonst irgendetwas braucht. Ok, ich gebe zu, sie sind schon ziemlich selbständig und ich muss auch nicht mehr so viel fahren, aber die Essenszeiten sind doch immer noch sehr präsent.

Am Freitag war erstmal aufräumen angesagt, weil ich vor lauter Arbeit in den ersten zwei Tagen zu gar nichts gekommen bin. Das Bad ist jetzt gewischt, die Küche auch, der Tisch ist ordentlich und ich habe auch gleich noch all meine losen Arbeitsblätter und die Bücher und Ausdrucke und, und, und ordentlich weggeräumt.

Heute, am Samstag, hatte ich mir 4 Dinge vorgenommen: IKEA, ein Gartencenter, Supermarkt und Shopping in Basel.

Das Gartencenter habe ich wegen schlechten Wetters gestrichen, denn da werde ich eh nicht im Garten wurschteln.

Apropos wurschteln: besser wuseln. Gerade eben wuselte eine minikleine Maus unter dem Tisch durch, an der Wand entlang und war grad wieder weg. Die hatte die eine Katze mir heute morgen „geschenkt“, aber ich wollte sie nicht und die Katze wollte sie auch nicht mehr. Und die Maus ergriff die Chance unserer Uneinigkeit und huschte irgendwohin. Wozu haben wir Katzen, wenn wir andauernd Mäuse im Haus haben???

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Sie ist total putzig !! 🙂 Aber auch lebensmüde, vergeht sich gerade am Katzenfutter….. leider ist sie zu schnell, ich kann sie nicht fangen……

Ok, zurück zum Thema. Ich hatte also nur noch 3 Dinge vor. Und nun kommt endlich (!) der Bezug zum Titel dieses heutigen Eintrags, ich war extrem (wirklich EXTREM) effizient.

Bevor ich losfuhr, nahm ich noch das Altpapier, das Altglas und das Aluminium mit und packte sogar noch einen ausgeliehenen Film ein. Ist übrigens ein Superfilm!!! „Phantastische Tierwesen und wo sie zu finden sind“ Echt empfehlenswert. Und man muss auch nicht Harry Potter dazu gelesen haben. Und Edward Redmayne liebe ich ja eh ohne Ende….

Also. Ich brachte den Film zurück zur Bibliothek, dann das Recycling-Zeugs weg und dann fuhr ich zu IKEA. War übrigens wider Erwarten total leer. Sehr gut.

Dort erstand ich ein paar Sachen….. 🙂

 

Zum Beispiel dieses kleine Klapptischchen, dass ich, wenn das Wetter wieder besser wird, im Garten neben dem Liegestuhl oder auch neben den anderen Stühlen, je nach dem wo ich sitze, aufklappen werde, um Kaffee, Bücher oder Kekse darauf zu platzieren.

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und weil Ostern ist, dekorativ mit Ostertasse.

Ausserdem purzelte einfach so noch diese wunderschöne Schale in meinen Wagen, die ab sofort unser Obst beherbergen wird. Im Moment leben hier nur 3 Äpfel, weil ich ja alleine bin, aber das ändert sich ja wieder.

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Neben meinem Lieblingssessel, dem gelben, gab es bisher kein richtiges Licht und so musste auch dieses Lämpchen noch mit in den Wagen.

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so eine schöne Lampe. Und sie macht auch ganz schöne Schattenbilder an der Wand.

Und damit es beim Lesen im Lieblingssessel dann später nicht zu ungemütlich wird, und weil wir ja auch nicht mehr die Jüngsten sind, bastelte ich noch diese Fuss-Ablage zusammen. Liebevoll eingepackte Beinchen.

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Die Anleitung ist absolut idiotensicher, was soll man bei 4 Beinchen, an denen schon die Schrauben festgemacht sind und 4 passenden Löchern auch gross falsch machen?

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Tja, und nun kann der Lesespass beginnen! Beinahe hätte ich noch ein kuscheliges Lammfell für den Sessel gekauft, aber da konnte ich mich gerade noch zusammenreissen…. 🙂

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Ich habe Krümel auf der Hose…… Ihr sollt aber das Fussteil angucken! 🙂

Und als ich am Freitag mal kurz in der Bibliothek war, gab mir die Bibliothekarin noch 3 Bücher mit, „die eh niemand liest. Kannste behalten, solange du willst.“ 🙂

Nun bin ich fast ein bisschen überfordert. Das von TC Boyle und Anna Gavalda muss ich recht bald wieder abgeben. Das von Nino Haratischwili ist aber am verlockendsten. Im Moment lese ich also irgendwie drei Bücher parallel…..

Die beiden unteren kann ich noch ein bisschen aufheben. „Ein wenig Leben“ könnte ziemlich heftig sein, das andere kenne ich gar nicht. Mal sehen.

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Auf dem Rückweg von IKEA fuhr ich direkt in die Stadt, denn der Herr des Hauses hat dort ja praktischerweise einen Parkplatz.

Ich brauche Schuhe! Normalerweise trage ich jeweils ein Paar Schuhe im Sommer und eins im Winter. Bin da also echt anspruchslos.

Nun ist es aber so gekommen, dass ich ja in der Sprachschule seit Anfang des Jahres vermehrt an der Rezeption arbeite und neulich sagte man mir – im Sommer mit so Turnschuhähnlichem Schuhwerk unterwegs – es gäbe an der Front eine Kleiderordnung und da gehörten Turnschuhe nicht dazu. Jeans übrigens auch nicht, aber das ist eine andere Baustelle.

Also müssen jetzt andere Schuhe her.

Und voilà, ich präsentiere:

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Ich mutiere zur Rezeptions-Tussi. Tja, da muss ich wohl durch und das war das höchste der Gefühle. Hochhackig geht für mich gar nicht und alles andere sieht so nach „alte Oma“-Schuh aus.

Und weil ich nun schon mal da war, kaufte ich auch noch ein paar Oberteile und gönnte mir, weil ich gerade so im Kaufrausch in Kauflaune war, noch ein neues Armband.

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Im Supermarkt hatte ich leider ziemlichen Hunger, was ja eher nicht so optimal ist, wenn man einkaufen geht, aber auch hier blieb ich einigermassen standhaft. Neben 2 Fertiggerichten (für mich alleine mache ich also kein grosses Gekoche) kaufte ich aber immerhin noch grüne Spargelspitzen und Erdbeeren. Ein bisschen gesund muss schon sein. 😉

So, und jetzt muss ich sehen, ob ich die Maus nicht doch noch erwische. Denn ich meine, sie spielt echt mir ihrem Leben, wenn sie hier im Haus bleibt. Ich würde sie ja retten und in die Freiheit der Felder und Wiesen entlassen, aber sie versteht mich leider nicht.

Ich wünsche euch schöne Osterfeiertage und ein bisschen besseres Wetter als ich es hier heute habe.

Macht’s gut. 🙂

P.S.: ich sitze im Sessel und schreibe diesen blog und immer wieder höre ich die Maus in der Küche, es klappert in den Trockenfutter-Schälchen. Ich pirsche mich mucksmäuschenstill (haha, Wortwitz 🙂 ) auf Socken Richtung Küche, bewaffnet mit dem iPhone, aber jedesmal, wenn ich um die Ecke linse, huscht die Maus wie der Blitz unter den Kühlschrank. Mann!! Nicht mal mit der Kamera kann ich sie einfangen. Mist!

kann’s nicht abwarten :-)

So eine Spiegelreflex-Kamera macht ja nun doch viel schönere Fotos als so ein Smartphone. Auch wenn es ein iPhone ist… 🙂

Nur manchmal ist sie mir einfach zu gross und zu schwer, darum mache ich die meisten Fotos eben doch mit dem Phone. Aber heute, hier so Anfang Mai im Garten, da kann ich ja auch mal wieder die grosse Kamera auspacken.

Der Garten im Frühling:

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Die Ameise auf dem Kirschlorbeer finde ich nicht ganz so lustig, weiss aber auch nicht, ob das jetzt sooooo schlimm ist, dass ich etwas dagegen machen müsste. Erst mal leben lassen, gell. 🙂

Man glaubt gar nicht, wie viele verschiedene Pflanzen in so einen Mini-Garten passen. Und die vielen Gänseblümchen auf dem Rasen habe ich ganz vergessen zu fotografieren. Von der Terrassentür bis zum Zaun komme ich in maximal 4 Schritten. Einmal quer über den Rasen laufe ich vielleicht 6 Schritte. Und das ist alles. Klein, aber fein. Oder so. 🙂

Ansonsten stellt euch dazu fröhliches Vogelgezwitscher vor, die Insekten summen und brummen und dann noch …..

pämm! …….. bamm! …….. peng! ……… knall! ……. pämm! ……. und so weiter und so weiter. 😦

Der Schiessplatz ist nicht weit. Und an sehr vielen Sonntagen wird hier herumgealbert.(nein, Autokorrektur, nicht gealbert – ich meinte tatsächlich geballert!)

Aber das geht vorbei und irgendwie gewöhnt man sich dran. Man gewöhnt sich ja auch mehr oder weniger an Fluglärm, Bahnlärm, Autobahnlärm oder ähnliches auf der Welt. Und die Ballerei ist ja zum Glück nicht jeden Tag, also kann ich es ertragen.

Einen schönen Sonntag wünsch ich euch 🙂

ach, was für ein schöner Sonntag

Heute wird sicher ein wunderschöner Tag. Also wettertechnisch. Sonst vielleicht auch, aber das kann ich nicht so gut voraussehen wie das Wetter. 🙂

Der Himmel ist schon strahlendblau und die Sonne blinzelt auch schon ins Wohnzimmer. Hier sitze ich bereits seit ca. 7:00 Uhr. Das ist einfach mein Rhythmus und ich kann es nur schlecht ändern. Da muss ich schon 2 Wochen am Stück Ferien haben. Dann verschiebt sich langsam alles ein bisschen nach hinten.

Aber Montag bis Freitag zwischen 6 und halb 7 aufstehen, aber dann am Wochenende bis 10 schlafen, das geht nicht (mehr).

Naja, dafür ist mein Wochenende länger. Ätsch 🙂

Ich habe also gegen 7 schon mein erstes, gemütliches Frühstück und den ersten Kaffee genossen, auch schon eine Ladung Wäsche zusammengelegt, eine neue Maschine angeschmissen und ein bisschen das Internet leergelesen.

Nachher werde ich mal mit der Kamera ein bisschen im Garten herumwuseln. Überall drücken die Knospen und Blätter durch in zartestem hellgrün. Das zeige ich euch dann später. Vielleicht noch heute Abend und sonst eben morgen. 🙂

Jetzt ist es gleich halb 10, der Herr des Hauses steht langsam auf (der kann das interessanterweise besser, am Wochenende einfach länger schlafen) und vielleicht kommt auch der eine oder andere Sohn bald zum Frühstück nach unten.

Ich hoffe, bei euch ist es heute auch so schön und ihr könnt die herrliche Frühlingssonne geniessen!

Macht’s gut und bis später. 🙂

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