London

 

So, nun sind wir schon wieder zurück aus London und ich werde mal ein bisschen berichten, wie es so war.

Über Airbnb hatten wir uns zu neunt ein kleines (sehr kleines) Häuschen gemietet. In „Wood Green“. Das ist nicht gerade das beste Quartier, aber für uns und die 5 Tage reichte es.

Diese Häuser sind sehr schmal und erinnern sehr an Harry Potter. 🙂

Dort, wo Harry anfangs „wohnte“, in dem Kämmerlein unter der Treppe war ein WC eingebaut. Ich glaube, mein Zimmer war das, wo Harry später dann wohnen durfte. 🙂

Das ist der Blick vom Garten aus. Der Erker gehört zur Küche, die grad von Wand zu Wand geht. Hinten dran ist ein Flur (ca. 50cm breit) und die Treppe nach oben. Ausserdem noch ein Zimmer, das normalerweise wohl das Wohnzimmer sein müsste, zur Strasse raus. Dieses Zimmer wurde zu einem Schlafzimmer umfunktioniert, denn dieses Haus hatte kein Wohnzimmer. Nur Schlafzimmer. 🙂 Sonst wären auch nicht 9 Leute da reingegangen.

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Diese neun Leute brauchten Strom. Viel Strom….. 🙂

Zum Glück hatten wir diesen einen(!) Adapter von meiner englischen Nachbarin….

Der Kabelsalat beginnt unten an der Steckdose und arbeitet sich dann stetig nach oben, wo er sich in mindestens 7 iPhone-Stecker verzweigt….

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Der Garten war sehr gepflegt…. 🙂

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Durch diesen Spalt rechts kam eines Morgens, als ich mit einer Tasse Kaffee auf der Terrasse sass, ein Fuchs gelaufen. Er versuchte dann hinten in den Brennnesseln über den Zaun zu springen und schaffte es sogar schon beim zweiten Versuch.

Nach dem ersten gescheiterten Versuch, hockte er im Busch und starrte mich an. Dann nahm er nochmal Anlauf und hockte oben auf dem Zaun. Und dann war er weg.

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Wir latschten jeden Tag so ca. 20.000 Schritte durch die Stadt. Mit 9 Leuten (3 Erwachsenen und 6 Teenagern) ist das nicht immer so lustig. Nicht alle wollen das gleiche, nicht alle laufen gleich schnell, nicht alle wollen gleich lange irgendwo verweilen, nicht alle wollen im gleichen Restaurant essen.

Trotzdem haben wir die Tage alle einigermassen ohne Streit und zu viel Stress überstanden.

Der running gag am Ende der Reise war: „Wo ist eigentlich der Herr des Hauses?“ (er hat immer so ein bisschen sein eigenes Ding gemacht und war dann plötzlich verschwunden oder woanders als wir anderen 8, aber wir haben ihn letztendlich immer wieder gefunden.)

Und hier noch ein paar Eindrücke aus der Stadt:

Manche Häuser sind so hoch, dass ein Kran einfach in der Mitte eingebaut wird.

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Die Brücken sind extrem gesichert. Nicht nur an den Seiten neben der Fahrbahn, auch am Anfang und Ende sind überall meterdicke Beton- oder Metallklötze platziert.

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Für die Meeedchen gibt’s rosa Taxis mit Einhörnern drauf.

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Dies ist das derzeit höchste Haus in Europa soweit ich weiss. Das Shard.

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Joa, ist schon ganz schön hoch….

Links sieht man das Riesenrad, das London Eye. Da waren wir aber nicht drauf, denn das hätte uns vermutlich finanziell ruiniert.

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An diesen Bahnhof sind wir natürlich auch gefahren, natürlich nicht nur an diesen, denn wir sind ziemlich viel mit der U-Bahn gefahren.

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Und dann ist da natürlich auch noch das ganz besondere Gleis 9 3/4. Das musste ich so komisch fotografieren, weil unten dran eine riesige Touristen-Foto-Session stattfand und ich die ganzen Leute nicht auf dem Bild haben wollte. 🙂

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Tja, und nach 5 Tagen Lärm, Dreck, Himmel und Menschen und so einer ganz kleinen latenten Terrorangst im Hinterkopf ging es dann mit nur 30 min. Verspätung wieder Richtung Basel.

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Fazit:

Da ich ja nun in Berlin aufgewachsen bin, auch schon 3 oder 4 mal in London war, auch schon in Paris und New York, kann ich für mich selber sagen: Grossstadt muss ich nicht unbedingt so bald wieder haben. Oder zumindest nicht dort, wo diese vielen Touristen herumrennen.

Ich liebe es sehr, in unserem kleinen Dorf in meinem Garten oder auch in einem ruhigen Stadtteil von Berlin mit einer lieben Freundin einen Kaffee zu trinken.

Ich liebe es nicht so sehr, in einer stickigen, stinkenden, überfüllten U-Bahn zu stehen oder zu sitzen und immer einem gewissen Lärm ausgesetzt zu sein. Wenn man nur ein paar Tage als Tourist in eine grosse Stadt kommt, kann es meiner Meinung nach nicht wirklich schön sein.

Die Minuten morgens, wenn alle noch schliefen und ich mit dem Kaffee im Garten in London sass, sogar einen Fuchs beobachten konnte und Elstern, die sich im Baum stritten, diese Minuten habe ich sehr genossen.

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selbständig werden

Seit der Geburt sozusagen, sind Sohn 3 und der Nachbarsohn Freunde. 🙂

Und sobald sie alt genug waren, hatten sie grossen Spass zusammen in unserer Hängematte. Sie schaukelten, spielten Seeräuber, versuchten sich gegenseitig aus der Hängematte zu werfen, lagen auch manchmal nur so da und genossen die Sonne und dass sie keine Schule oder Hausaufgaben oder sonstiges Unangenehmes hatten.

Nun sind sie beide schon etwas älter (13 und fast 13) und auch schwerer…..

Und – irgendwann musste es so kommen –  als sie heute mal wieder in der Hängematte chillen wollten, machte es „Rrrrratsch“ und die zugegebenermassen schon etwas ältere und auch schon lädierte Hängematte war kaputt.

Was nun?

Nach kurzer Beratung, holten sie beide ein bisschen Geld, suchten im Internet nach einer Hängematte und fanden tatsächlich eine für nur 19.90 in der Sportabteilung unseres Haus und Hof Supermarktes.

Sie hatten ein 6-Fahrten-Ticket dabei und machten sich also auf den Weg.

Zum Supermarkt sind es nur ein paar Stationen mit unserem Bus, ohne umsteigen oder sonstige Komplikationen.

Aber es wäre ja zu schön gewesen so einfach. Die Sportabteilung hatte diese Hängematte nicht vorrätig. (hätten sie im Internet schon checken können, aber naja….) Ich hatte ihnen noch zuhause gesagt, dass es eine grössere Filiale dieser Sportabteilung im Dreispitz (so heisst die Ecke, wo der Laden ist) gäbe, falls sie keine Hängematte finden würden.

Und schon bekomme ich eine erste WhatsApp Meldung.

„Mama, wie kommen wir jetzt von hier zum Dreispitz?“

Zum Glück bin ich ja immer und überall erreichbar. 🙂

„Ihr fahrt mit dem Bus weiter zur Station XY, dann mit dem Tram 8 bis zum Bahnhof und vor dort wieder mit dem Tram 10 Richtung bla oder 11 Richtung blub bis zum Dreispitz.“

„ok“

Hm, das klingt ja mal gut. Aber es dauert nicht lange, da kommt die nächste WA:

„Tram 10 in welche Richtung?“

hatte ich doch geschrieben, aber ok. Ich sage ihnen die Richtung und frage kurz darauf, ob sie angekommen sind.

„noch nicht, aber bald.“

Wieder ein paar Minuten später.

„wir sind jetzt da, aber wo ist das Sportgeschäft?“

„wo genau seid ihr?“

„Dreispitz“

nun muss man wissen, das Dreispitz ein relativ grosses Gebiet ist….. ich war mir nicht mehr so sicher, ob sie sich am richtigen Ort befinden und schreibe, dass ich mal genau auf dem Plan gucke.

hupsi, stelle ich fest, die Station heisst gar nicht „Dreispitz“ sondern „M-Park“….. lalala….. ich informiere die Jungs, aber sie sind eigentlich (!?!) nur eine Station entfernt.

Sie sollen eine Station zurücklaufen.

„wie?“

???? na wie denn? Zu Fuss? Immer den Gleisen nach…..

„wir sind noch im Atleticum.“

Das ist – nur so zur Information – nicht das Sportgeschäft, in das sie gehen wollten, sondern ein komplett anderes und auch an einem komplett anderen Ort…..

Ich schicke sie erneut ins Tram 10 und sage, sie sollen bis zur Station M-Park fahren.

Nach ein paar Minuten….

„und jetzt in dem M-Park?“

„seid ihr schon drin?“

„davor“

oh man. Vielleicht mal reingehen? Ein bisschen gucken? Oder mal Leute fragen? Notfalls….

Bis zur nächsten Nachricht vergeht etwas mehr Zeit. Offenbar waren sie erfolgreich.

Und tatsächlich:

„Wir haben sie!!. Kannst du uns abholen???“ „Bitteeeee“ „Maamaaa“ „Hilfeeee“

🙂

Nein, ich kann sie leider nicht abholen, denn ich muss in 25 min. selber los. Tut mir echt leid….

Ich hoffe, sie haben noch genug Fahrten auf ihrem 6er Ticket nach dieser Odyssee…..

Trotzdem bin ich sehr stolz auf die beiden, dass sie es geschafft haben als „Dorfjungs“ im sozusagen Grossstadtdschungel von Basel zu überleben. 🙂

Und ihre Beute haben sie ja auch noch bekommen.

Gut gemacht Jungs!!

🙂

 

P.S.: was haben wir nur damals gemacht, als es WhatsApp und das alles noch gar nicht gegeben hat????? Da bin ich doch auch nicht alle paar Minuten in eine Telefonzelle gerannt, um Mama anzurufen???

ich war im Ausgang

 

ja, so sagt man das auf Schweizerdeutsch.

„ich war gestern im Ausgang.“ („ich war aus.“  ist ja auf Deutsch eigentlich auch nicht besser. Dann doch lieber im Ausgang, als grad ganz aus …. 😉 )

Eine Kollegin machte einen kleinen Abschiedsumtrunk, allerdings konnte sie aus Gründen nicht einladen und so mussten wir für unsere Getränke selber zahlen. Aber es ging ja auch hauptsächlich um den Abschied und nicht um’s finanzielle.

Eine andere Kollegin hatte einen Gutschein, mit dem man 2 Getränke zum halben Preis haben konnte. Allerdings Cocktails nur ohne Alkohol.

Na, das macht ja nichts. Halber Preis ist doch sehr verlockend und so gönnten wir uns jeweils irgendsoein Kokosnuss-Erdbeer-Trallala-Teil.

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Trotz halben Preis kostete das Teil noch 6 Franken (also ca. 5.50€).

Später wollte ich aber doch noch was Alkoholisches trinken und bestellte mir einen „White Russian“.

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White Russian im Martini-Glas….

Süss, so ein kleines Gläschen ……

….

….

…. für sage und schreibe 17 (siebzehn!!!!!) Franken. Das könnt ihr euch in Euro selber ausrechnen. Vermutlich zahlt man die Aussicht mit. (und jetzt weiss ich auch, warum die Kollegin nicht alle einladen wollte…. 🙂 )

Immerhin gab’s die Chips und Erdnüsschen gratis dazu. 🙂

 

Ich habe ja noch gar nicht geschrieben, wo wir waren:

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Super Handy-Foto, durch die Scheibe mit Licht von innen und Spiegelungen ohne Ende.

Wir waren in der 31. Etage des Basler Messeturms. Dort gibt es eine Bar. Die Bar Rouge.

Die Aussicht war wirklich fantastisch, auch wenn das auf dem verwackelten Foto so überhaupt gar nicht zur Geltung kommt. Basel By Night von oben. Sehr schön. 🙂

Eine Wiederholung wird es aber vermutlich nicht geben, denn die Preise sind mir echt zu jenseits. Trotzdem war es natürlich ein schöner Abend, das hat ja mit dem Geld nichts zu tun.

 

ein Winterspaziergang

Einmal pro Woche gehe ich zum Nordic Walken und freue mich nicht nur über die ausreichende Bewegung und die frische Luft sondern auch über die wunderschöne Landschaft, die bei mir direkt vor der Haustür liegt. Ich falle sozusagen aus der Tür in den Wald oder auf die Felder. Je nachdem in welche Richtung ich falle. 🙂

Da ich aber beim Walken nicht meine fette Kamera herumschleppe, musste ich heute unbedingt noch mal los, um diese schöne Stimmung am Morgen, wenn gerade die Sonne aufgeht und der Frost noch an den Pflanzen hängt, einzufangen.

Es sind ein paar schöne Fotos dabei entstanden, die ich euch hier gerne zeigen möchte. So könnt ihr immerhin virtuell diesen Spaziergang durch den Morgen miterleben. 🙂

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Fazit

Jetzt ist diese kleine Reise in die Berge schon wieder zwei Wochen her.

Die fünf Hütten, die wir besucht haben, waren alle so unterschiedlich und trotzdem hatte jede von ihnen etwas, was uns am besten gefiel. Auch die Kosten waren nicht bei allen Hütten gleich.

die Medels-Hütte:

positiv: sie hatte eine ganz warme und herzliche Atmosphäre. Alle Gäste sitzen im Gemeinschaftssaal eng beieinander an grossen Tischen und man muss gezwungenermassen miteinander reden (und wenn es nur die Bitte um die Suppenschüssel ist). Grosse Töpfe auf dem Tisch und jeder nimmt sich, was und wieviel er will. Wie zu Hause. 🙂 Ausserdem ist die Aussicht und der Nachthimmel eine Wucht.

negativ: die Waschräume waren sehr kalt und auch nicht so einladend irgendwie. Das Essen eher nur so lala…

Kosten: für uns alle incl. 4-Gang-Abendessen, Frühstück und Proviant, und Getränke, als wir ankamen: 350.- Franken (ca. 325.- €)

die Terri-Hütte:

positiv: Spaghetti Bolo zum Abendessen 🙂  und als wir Hilfe beim Umbuchen brauchten, sehr, sehr freundliches und hilfsbereites Personal.

negativ: eher gross und unpersönlich

Kosten: für uns alle incl. 2  1.5 Literflaschen Rivella/Apfelschorle (13.-  pro Flasche ….) aber ohne Proviant: 328.- Franken (ca. 300.- €)

die Motterascio-Hütte:

positiv: ein Schlafraum nur für uns alleine; das Lunchpaket grosszügig und in einem Stoffbeutel; wir haben geduscht!!; liebe und freundliche Hüttenwartin

negativ: ein hässlicher Anbau

Kosten: für uns alle incl. Proviant (12.- pro Person), Kaffee und Kuchen am Nachmittag und Schokolade für die Jungs: 431.- Franken (ca. 398.- €)

die Adula-Hütte:

positiv: sehr, sehr freundliche Hüttenwartin, sehr angenehme Atmosphäre, Frühstück mit Nutella!!

negativ: eiskalte Schlafräume

Kosten: für uns alle incl. Proviant und Kaffee und Kuchen am Nachmittag und einem Extra-Kapselkaffee für mich zum Frühstück: ca. 300.- Franken (ca. 277.- €)

die Quarnei-Hütte:

positiv: sehr schön warm, durch einen Ofen im Hauptraum, der aber fast das ganze Haus heizte. Ein Zimmer für uns alleine, das auch noch warm war.

negativ: sehr gross, dadurch – und weil wir auch nur 7 Gäste in dem Riesensaal waren – etwas unpersönlich. Wenig Atmosphäre.

Kosten: für uns alle incl. Kaffe und Schokolade am Nachmittag: 250.- Franken (ca. 230.- €)

 

Wenn wir noch die ca. 550.- Franken für die zwei Nächte Campingplatz, Restaurantbesuche und Zugfahrkarten dazurechnen, haben uns diese Ferien so um die 2.500.- bis 2.700.- Franken gekostet.

Ja ja, die Schweiz ist schon nicht ganz so günstig, aber wir hatten trotzdem sehr viele erinnerungswürdige Erlebnisse, die wir speichern können. Somit war diese Reise in meinen Augen mehr Wert, als z.B. eine Woche Strand auf Mallorca incl. Flug und Hotel (obwohl ich persönlich auch dazu nicht nein sagen würde….)

So, und ab jetzt wird es eventuell wieder etwas ruhiger. Ich habe hoffentlich nicht zu hohe Erwartungen an die Schreibfrequenz entfacht. 🙂

Der Alltag ist wieder da und es passiert nicht mehr ganz soviel Zeug, dass ich jeden Tag etwas schreiben könnte. Aber ab und zu kommt sicher mal wieder etwas interessantes hier reingeflattert. 🙂

Danke für’s Lesen und teilweise für’s Kommentieren. Bis bald.

Herbstferien, Tag 8

Tag 8, 10. Oktober 2016

Wir hatten Brötchen bestellt und frühstücken wieder im Vorzelt. Drinnen müssten wir sonst das grosse Bett aufräumen und den Tisch ausklappen. Wäre wahrscheinlich wärmer und bequemer als draussen, aber wir sind faul. 🙂

Wir packen alles ein und ins Auto und fahren einfach mal drauflos ins Maggia-Tal.

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ganz typisch diese „Rustico“ Steinhäuser

Wir fahren immer weiter ins Tal hinein bis fast ganz hinten, bis es nicht mehr weitergeht. Am Ende gibt es eine Seilbahn, die aber nicht in Betrieb ist. Also kehren wir wieder um.

Auf fast jedem Foto, das wir machen, macht irgendeiner diesen Dab (ganz links) 🙂

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v.l.n.r.: Sohn 2, ich, Sohn 3, Sohn 1, der Herr des Hauses. Glaube ich … könnte aber auch anders sein….

Wir verlassen dieses Tal wieder und fahren eine Ecke weiter ins nächste Tal. Das Verzasca-Tal. Hier gibt es einen berühmten Stausee von dessen Mauer sich James Bond schon mit einem Bungy-Jump in die Tiefe gestürzt hat. Niemals in meinem Leben und auch in keinem meiner nächsten Leben werde ich einen Bungy-Jump machen!!!

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220 m. geht’s runter….

 

Vor vielen Jahren, Sohn 3 war noch sehr klein, waren wir schon mal hier und hatten so ein Rustico gemietet. Bei unserer Fahrt durch das Tal kommen wir genau dort wieder vorbei und entscheiden spontan, zum Mittagessen einzukehren.

Es sieht alles noch genauso aus wie damals. Die Kinder finden nur, es ist alles viel kleiner…..

Wir essen eine fantastische Käseplatte, der Herr des Hauses bekommt eine Schweinshaxe mit Polenta, ich eine Polenta mit einer leckeren Wurst drin, die grossen Jungs eine Lasagne und  Sohn 1 eine Salametti oder so. Er hat auf nichts so richtig Lust und darum ist er eben Salami und Käsebrote. Auch gut.

Dann ist es schon früher Nachmittag und wir machen uns auf den Heimweg. Wieder durch den Tunnel. Inzwischen bin ich der Gotthard-Tunnel-Profi. 🙂

Am frühen Abend sind wir wieder zu Hause, die Katzen freuen sich, die Waschmaschine startet ihren ersten Lauf, wir gucken die Post durch, die Jungs verziehen sich in ihre Zimmer und kommen erst wieder zum Abendessen hervor.

Schön war’s. 🙂

Herbstferien, Tag 7

Tag 7, 9. Oktober 2016

 

Heute regnet es. Eigentlich könnten wir die Ferien hier komplett abbrechen, denn für eine weitere Bergtour in der zweiten Woche sind die Wetterprognosen zu schlecht. Ausserdem mögen meine Beine nicht mehr. Irgendwie habe ich mir die Knie zerschossen und brauche erstmal ein paar Tage Ruhe. Ich hoffe, das wird wieder.

Für Montag ist aber nochmal schöneres Wetter angesagt und so entscheiden wir, erst am Montagabend abzureisen.

Heute also Indoor-Programm. Ganz in der Nähe von Tenero gibt es ein grosses Spassbad mit Rutschbahnen und so weiter.

Wir frühstücken also „gemütlich“ im kühlen, feuchten Vorzelt und packen dann unsere Badesachen zusammen. Die Fahrt dauert nur 20min. und am Vormittag ist auch noch nicht so viel los im Schwimmbad.

Bis ca. 16:00 Uhr verbringen wir den Tag mit Wellenbad, warmem Aussen-Pool mit Massagedüsen am Rand, Rutschbahnen und faulenzen im Liegestuhl.

Dann geht es wieder zum Campingplatz und wir überlegen uns, heute Abend in Ascona zu essen. Mangels Ortskenntnis und auch weil wir dann keine Lust mehr auf längere Sucherei haben, landen wir in einem PapaJoes, was nichts anderes als ein besserer McDoof ist.

Aber egal. Es gibt mal wieder Pommes und Burger und so schlecht ist es ja auch wieder nicht.

Morgen dann noch ein bisschen Verzasca und Maggia.

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