Ich lebe noch

 

… nur falls sich schon jemand Sorgen gemacht haben sollte. 🙂

 

Und ich habe ein kleines Schüsselchen mit Eis und den Beeren pur gegessen. Den Rest habe ich zu Marmelade verarbeitet.

Und weil ich grad so schön dabei war und auch noch Gelierzucker übrig war, habe ich auch grad noch 2 Bananen zu Marmelade verarbeitet.

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Sehr lecker. Die Bananenmarmelade ist noch besser als die andere. Felsenbirne hat irgendwie keinen so herausragenden Geschmack, wie jetzt zum Beispiel Erdbeere oder eben Banane.

Aber auf so einem frischen Stück Butterzopf waren beide Marmeladen ganz vorzüglich.

Und wie schon erwähnt, habe ich es also überlebt. 🙂

Am Wochenende probiere ich vielleicht mal eine Mischung aus beiden. Bananen-Felsenbirnen-Marmelade. Das könnte auch sehr lecker sein. Und es ist eben immer noch Gelierzucker übrig. 😉

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zum ersten mal in 2018…

 

  • haben wir gestern angegrillt
  • habe ich heute Morgen Wäsche im Garten aufgehängt
  • habe ich keine Socken angezogen
  • habe ich meine Fussnägel lackiert
  • habe ich kurze (also halbkurze) Hosen angezogen

 

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Grillen ohne Kartoffelsalat ist wie Sommer ohne Sonne. 🙂

Wir haben diesmal sehr speziell mit 2 Grills gegrillt. Einen für uns und einen für „die Komplizierten“. Vegan und Vegetarisch incl. Lab (das musste ich erstmal googeln….) zusammen. Nur 2 Gäste. Sie haben ihre eigenen Sachen mitgebracht, wir mussten eine separate Grillzange organisieren, auf keinen Fall durfte es Kontakt zu unsrem Fleisch-Zeug geben. Eigentlich standen die beiden Grills noch etwas zu nah nebeneinander, aber da waren wir dann alle nicht so kleinlich. Zum Glück.

Das war schon irgendwie speziell, aber letztendlich doch unkomplizierter als ich erwartete hatte.

Mein Kartoffelsalat war auch ok, nichts tierisches dran, und natürlich lecker wie immer. Sogar unser Apfelsaft und die Kartoffel-Chips waren vegan. 🙂 (zufälligerweise)

Heute Morgen machte ich dann eine erste Ladung Wäsche, die ich draussen in der Sonne aufhängen konnte. Es geht noch nicht so schnell wie im Hochsommer, aber im Laufe des Tages werden die Sachen schon trocken werden.

Und weil es wirklich so schön frühlingshaft ist, die Vögel zwitschern, die Insekten summen, die Pflanzen nahezu explodieren (meine Nase juckt und kitzelt), habe ich meinen Füssen einen neuen Anstrich verpasst. Das mache ich nicht so oft, aber heute hat es einfach gepasst. 🙂

 

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Nachher (im Moment ist der Garten mit dem Herrn des Hauses und Sohn 3 belegt, die Bretter anmalen) werde ich dann noch ein paar Sachen aussäen, Töpfe neu bepflanzen, vielleicht ein bisschen das Moos aus dem Rasen harken. Der Nachbar (der mit dem schönen Rasen) hat gestern schon das erste mal gemäht. Davon sind wir noch Trillionen von Mooskissen entfernt.

 

Einen schönen Sonntag wünsche ich euch allen. Morgen geht hier der Alltag / die Schule wieder los.

Fastenzeit

 

Es ist ja gerade Fastenzeit. Das hat mich bisher überhaupt nicht interessiert, also aus religiöser Sicht nicht interessiert. Spannend fand ich aber immer die Leute, die irgendwas Bestimmtes gefastet haben.

„ich faste facebook“ zum Beispiel oder „ich faste fernsehen“ oder „ich faste Alkohol“ und so weiter.

So vor ein paar Wochen hatte ich spontan die Idee „ich faste Schokolade“. Ich suchte nach dem genauen Datum und wie lange denn die Fastenzeit überhaupt ist.

14. Februar bis 29. März. Uups, das ist ja ganz schön lange….. da hatte ich erstmal keine Lust mehr auf Schokolade fasten.

Als dann aber der 14 Februar da war und wir kurz darauf sowieso in den Ski-Urlaub fahren wollten, entschloss ich mich kurzerhand, es doch zu versuchen.

Kein Nutella mehr am Wochenende auf die frische Scheibe Butterzopf oder eine Scheibe von den eszett-Schnitten auf den noch warmen Toast….

Keine Schoko-Müsli-Riegel oder Kinderschokolade mal so zwischendurch, keine Pralinen mehr, die immer gerne mal im Büro rumliegen, und und und.

Ein unermesslicher Verzicht wartete also auf mich!!! Ich würde darben und leiden und vermutlich nach wenigen Tagen, ach – Stunden den Versuch abbrechen müssen.

Aber

es kam anders. Durch den Ski-Urlaub war es vielleicht nicht so schwer, denn da waren wir den ganzen Tag auf der Piste, abends gab es reichlich zu Essen, so dass eine Zwischenverpflegung mit Schokolade gar nicht nötig war.

Und an den Wochenenden kann ich mich auch mit Honig oder Marmelade begnügen. Nutella bleibt am anderen Ende des Tisches den Kindern überlassen.

Es geht mir ja nicht um eine Art Diät oder so etwas. Ich kompensiere vielleicht sogar das „Gluscht auf Schoggi“ mit anderen Süssigkeiten oder Chips.

Ich will einfach nur wissen, ob ich es kann. Und ja, bis jetzt kann ich es problemlos. Das erste Nutellabrot dann am 1. April – ist das eigentlich ein Wochenende? Ach, ist ja Ostern haha, da kommt die Religion ja doch noch ein bisschen ins Spiel. – das erste Nutellabrot auf jeden Fall erhoffe ich mir dann als eine Geschmacksexplosion sondergleichen.

Zum Glück habe ich auch noch ein paar Gläser vorrätig, denn ich habe gehört, dass die Rezeptur geändert wurde und Nutella jetzt neu ganz grauslig schmecken soll.

Falls das stimmt, weiss ich immerhin, dass es auch ein Leben ohne Nutella geben kann.

 

die leben nicht lange….

 

Ich habe mal wieder was nachgebacken. Und zwar fand ich dieses sehr verlockende Rezept bei „frische Brise„.

Dieses Jahr habe ich keine Stollen gebacken. Mir war einfach nicht danach.

Damit nun aber niemand auf dieses leckere Gebäck verzichten muss, probieren wir heute mal diese hier.

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Die Mini-Stollen warten auf den Butter-Zucker-Belag

 

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Die werden hier heute nicht alt, denke ich ….

 

Draussen regnet es seit heute Morgen mehr oder weniger in Strömen, der schöne Schnee, der gestern und vorgestern heruntergerieselt kam, schmilzt dahin und unser riesengrosser, pfeilgerader Weihnachtsbaum versucht auf der Terrasse tapfer dem Wind standzuhalten.

Die Katzen sind den ganzen Tag und die ganze Nacht drinnen und schlafen oder langweilen sich.

Der arme Sohn 2 hat ein Fussballspiel.

Ich bin – ähm, es ist halb drei…. – immer noch im Pyjama.

Aber dafür machen wir es uns gemütlich und haben ein sehr, sehr leckeres Z’Vieri heute.

Ich wünsche euch einen schönen 2. Advent.

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Lolly Cake

 

„Eine Spezialität meiner Heimat ist Lolly Cake“ sagte kürzlich meine Neuseeländische Schülerin. Ich dachte natürlich an Schleck-Zeug, Lutscher, Lollys eben.

Aber nein. In Neuseeland sind Lollys sowas wie Marshmallows aber in etwas härter. Von der Konsistenz her wie diese weissen Mäuse. Kann sich jemand erinnern? 😉

Ich habe Lolly Cake gegoogelt und sehr niedliche Videos gefunden, in denen Kinder einen Lolly Cake machen. Ist nämlich kinderleicht und vor allem ohne backen.

Bevor ich aber den Lolly Cake nachmachen konnte, brauchte ich ja mal diese Lollys und die musste ich erst online bestellen.

In der Zwischenzeit hatte die Schülerin bereits einen Lolly Cake gemacht und in den Unterricht mitgebracht. Hmmm, sehr lecker!!

Letzte Woche konnte ich endlich das langersehnte Päckchen abholen, dass mit Royal Mail, wohl nicht aus Neuseeland, aber immerhin aus Grossbritannien oder so geliefert worden war.

Und gestern Abend habe ich meinen allerersten, neuseeländischen Lolly Cake gemacht.

Man braucht:

  • 100g Butter
  • 250g Malzkekse (gibt’s hier nicht, aber Butterkekse mit Ovomaltinepulver geht auch)
  • 200g gesüsste Kondensmilch
  • 180g Lollys (woher ihr die auch immer bekommt… 🙂 )
  • Kokosflocken

 

Die Kondensmilch mit der Butter in einer Schüssel in die Mikrowelle. Die Butter sollte langsam schmelzen. Immer wieder mal rühren, damit sich beides schön vermischt.

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Die Kekse entweder mit einer Maschine, wenn man hat, oder sonst in einer Plastiktüte komplett zerkrümeln.

Ich habe das, was nicht zerkrümelt war, am Schluss noch mit der Suppenkelle zerstampft. Dazu dann das Ovopulver, wenn man keine Malzkekse hat.

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Wir hatten noch so kleine Tütchen übrig von einem längeren Hüttenwochenende und die war gerade richtig.

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Und das sind angeblich die besten und coolsten Lollys. Die Eskimos. So heissen die nun mal. Keine Ahnung, warum.

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Okay, sie sehen ein bisschen aus wie Mumien, aber sie schmecken echt lecker…. 🙂

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Die armen Eskimos muss man jetzt in kleine Stücke schneiden.

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Dann mischt man die Kekskrümel mit der Butter/Kondensmilch-Mischung und gibt die Eskimos dazu. Das ganze formt man auf einem Stück Frischhaltefolie zu einer Art Brot.

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Dann noch in Kokosflocken wälzen, einwickeln und ab in den Kühlschrank. Am besten über Nacht.

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Und dann kann man sich am nächsten Tag Scheibchen für Scheibchen davon abschneiden.

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Es ist schon sehr, sehr süss. Ich nehme ein paar Scheiben heute mit in den Unterricht, damit die Expertin mir sagen kann, ob es so schmeckt, wie es soll. 🙂

 

Ein schönes Wochenende wünsche ich euch! 🙂

37 Stunden-Woche

Wow, das war ’ne Woche!

Ich habe von Montag bis Samstag gearbeitet, ein Mix aus Kursen und diversen Schichten an der Rezeption. Dort auch noch mehr als üblich, weil eine Kollegin wegen Kind ist krank zu Hause bleiben musste. Insgesamt 37 Stunden. Eigentlich habe ich nur so zwischen 40 und 50%. Aber diese Woche waren es fast 100% und das habe ich durchaus gespürt, denn trotzdem war ich immer über Mittag zu Hause, um zu kochen Reste von gestern aufzuwärmen und musste die Kurse teilweise auch noch ein bisschen vorbereiten. Also zumindest das benötigte Material zusammensuchen oder ausdrucken.

Was ich in dieser Woche nicht gemacht habe ist:

  • viel geschlafen (meist wachte ich schon so gegen 5:00 Uhr auf und konnte nicht wieder einschlafen, obwohl der Wecker mich bis mindestens 6:00 Uhr hätte schlafen lassen. Einmal war es sogar kurz vor 4:00, aber da wälzte ich mich dann noch 45 min. im Bett herum, denn soooo früh wollte ich dann doch nicht aufstehen.
  • Wäsche gewaschen (das passiert nun heute. Aufgeschoben ist leider nicht aufgehoben und auch niemand anders konnte/wollte diesen Job übernehmen)
  • eingekauft (darum haben wir auch gegen Ende der Woche nur noch Reste aufgewärmt oder tiefgekühlte Chicken Nuggets gegessen. Sehr zur Freude von Sohn 3 🙂
  • gesaugt und sonstige Aufräum- oder Putzarbeiten erledigt. (auch das hebt sich durch Verschiebung leider nicht auf…..)

Naja, aber ich will mich nicht beklagen. Solange die Arbeit Spass macht – und das ist (im Moment) der Fall und solange das nicht jede Woche so sein wird – und auch das ist (im Moment) der Fall, bin ich zufrieden so.

Eine weitere Sache, die ich immer wieder aufgeschoben hatte, ist „Keimlinge pikieren“. Oh ja, ich wollte mich gärtnerisch betätigen. Hoho, man höre und staune. 🙂

Zuerst hatte ich nur dieses kleine Töpfchen, in das ich gemäss Anleitung so eine Prise Samen gelegt, immer schön regelmässig die Erde feucht gehalten und gewartet hatte, bis etwas herauskam.

Und tatsächlich, meinen beiden nicht grünen Daumen zum Trotz, kam etwas heraus. Und wuchs und wuchs.

 

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Die Anleitung sagte, „wenn die Keimlinge so ca. 5cm hoch sind, müssen sie pikiert werden.“

Ähm ja. Pikiert. Das kannte ich bisher nur als Adjektiv für eine Person. Jemand ist pikiert. Aber vielleicht leitet sich das ja sogar aus der Botanik ab? Vermutlich.

Also schaute ich mal im Internet und fand ein Video, wo ein netter Herr ein paar Keimlinge pikierte und dazu erklärte, was er da so tat. Ausserdem sagte er am Ende des Videos, dass Keimlinge pikieren eine total entspannende Tätigkeit sei. Das fand ich ja schon mal super nach meiner 37-Stunden- Woche. 🙂

Ich wusste gar nicht, dass dieser weisse Stängel nicht zur Pflanze sondern zur Wurzel gehört. Also nicht über die Erde sondern unter die Erde. Und wenn man das nicht macht, dann gehen die Pflänzchen eben früher (bei mir) oder später ein.

Genau nach Anleitung siebte ich also ein bisschen Erde….

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Natürlich habe ich bei solchen Spontan-Aktionen keine frische Blumenerde aus dem Gartencenter zur Hand. Ist ja klar. Also musste ich ein bisschen Erde aus einem alten Topf ausgraben und hoffe, dass da wenigsten noch ein kleines bisschen Nährstoffe drin sind…..

Dann habe ich die Keimlinge aus der Erde gefriemelt,…..

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…. mit einem Fleischspiess aus der Küche Pikierstab kleine Löcher in die so toll gesiebte Erde gebohrt…..

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…. und darin dann die Keimlinge bis zum Hals versenkt.

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Nun sieht das alles so aus:

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Ich habe noch gewässert und nun heisst es warten. Ehrlich gesagt habe ich leider keinen Schimmer, wie es dann weitergeht…..

Ach so, das sind übrigens Vergissmeinnicht. Die können dann schlussendlich auch mal raus in den Garten. Falls sie es bis dann überhaupt überleben….

Drückt mir mal die Daumen. Ob grün oder auch nicht. 🙂

Schönes Wochenende

selbständig werden

Seit der Geburt sozusagen, sind Sohn 3 und der Nachbarsohn Freunde. 🙂

Und sobald sie alt genug waren, hatten sie grossen Spass zusammen in unserer Hängematte. Sie schaukelten, spielten Seeräuber, versuchten sich gegenseitig aus der Hängematte zu werfen, lagen auch manchmal nur so da und genossen die Sonne und dass sie keine Schule oder Hausaufgaben oder sonstiges Unangenehmes hatten.

Nun sind sie beide schon etwas älter (13 und fast 13) und auch schwerer…..

Und – irgendwann musste es so kommen –  als sie heute mal wieder in der Hängematte chillen wollten, machte es „Rrrrratsch“ und die zugegebenermassen schon etwas ältere und auch schon lädierte Hängematte war kaputt.

Was nun?

Nach kurzer Beratung, holten sie beide ein bisschen Geld, suchten im Internet nach einer Hängematte und fanden tatsächlich eine für nur 19.90 in der Sportabteilung unseres Haus und Hof Supermarktes.

Sie hatten ein 6-Fahrten-Ticket dabei und machten sich also auf den Weg.

Zum Supermarkt sind es nur ein paar Stationen mit unserem Bus, ohne umsteigen oder sonstige Komplikationen.

Aber es wäre ja zu schön gewesen so einfach. Die Sportabteilung hatte diese Hängematte nicht vorrätig. (hätten sie im Internet schon checken können, aber naja….) Ich hatte ihnen noch zuhause gesagt, dass es eine grössere Filiale dieser Sportabteilung im Dreispitz (so heisst die Ecke, wo der Laden ist) gäbe, falls sie keine Hängematte finden würden.

Und schon bekomme ich eine erste WhatsApp Meldung.

„Mama, wie kommen wir jetzt von hier zum Dreispitz?“

Zum Glück bin ich ja immer und überall erreichbar. 🙂

„Ihr fahrt mit dem Bus weiter zur Station XY, dann mit dem Tram 8 bis zum Bahnhof und vor dort wieder mit dem Tram 10 Richtung bla oder 11 Richtung blub bis zum Dreispitz.“

„ok“

Hm, das klingt ja mal gut. Aber es dauert nicht lange, da kommt die nächste WA:

„Tram 10 in welche Richtung?“

hatte ich doch geschrieben, aber ok. Ich sage ihnen die Richtung und frage kurz darauf, ob sie angekommen sind.

„noch nicht, aber bald.“

Wieder ein paar Minuten später.

„wir sind jetzt da, aber wo ist das Sportgeschäft?“

„wo genau seid ihr?“

„Dreispitz“

nun muss man wissen, das Dreispitz ein relativ grosses Gebiet ist….. ich war mir nicht mehr so sicher, ob sie sich am richtigen Ort befinden und schreibe, dass ich mal genau auf dem Plan gucke.

hupsi, stelle ich fest, die Station heisst gar nicht „Dreispitz“ sondern „M-Park“….. lalala….. ich informiere die Jungs, aber sie sind eigentlich (!?!) nur eine Station entfernt.

Sie sollen eine Station zurücklaufen.

„wie?“

???? na wie denn? Zu Fuss? Immer den Gleisen nach…..

„wir sind noch im Atleticum.“

Das ist – nur so zur Information – nicht das Sportgeschäft, in das sie gehen wollten, sondern ein komplett anderes und auch an einem komplett anderen Ort…..

Ich schicke sie erneut ins Tram 10 und sage, sie sollen bis zur Station M-Park fahren.

Nach ein paar Minuten….

„und jetzt in dem M-Park?“

„seid ihr schon drin?“

„davor“

oh man. Vielleicht mal reingehen? Ein bisschen gucken? Oder mal Leute fragen? Notfalls….

Bis zur nächsten Nachricht vergeht etwas mehr Zeit. Offenbar waren sie erfolgreich.

Und tatsächlich:

„Wir haben sie!!. Kannst du uns abholen???“ „Bitteeeee“ „Maamaaa“ „Hilfeeee“

🙂

Nein, ich kann sie leider nicht abholen, denn ich muss in 25 min. selber los. Tut mir echt leid….

Ich hoffe, sie haben noch genug Fahrten auf ihrem 6er Ticket nach dieser Odyssee…..

Trotzdem bin ich sehr stolz auf die beiden, dass sie es geschafft haben als „Dorfjungs“ im sozusagen Grossstadtdschungel von Basel zu überleben. 🙂

Und ihre Beute haben sie ja auch noch bekommen.

Gut gemacht Jungs!!

🙂

 

P.S.: was haben wir nur damals gemacht, als es WhatsApp und das alles noch gar nicht gegeben hat????? Da bin ich doch auch nicht alle paar Minuten in eine Telefonzelle gerannt, um Mama anzurufen???

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