Oh Tannenbaum, oh Tannenbaum….

So, meine Genesung schreitet voran, ich war sowohl gestern als auch heute schon gross einkaufen. Mit dem Auto. Das ist ein bisschen seltsam, weil ich ja links durch diesen Schwamm-Stöpsel im Ohr nichts höre, aber es geht.

Tja, und was habe ich da heute im Supermarkt entdeckt?

Es ist noch nicht mal so richtig Herbst und schon geht die Weihnachtssaison los!

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Daneben im Regal dann noch Lebkuchenherzen und all das andere Zeug.

 

Ich habe diese Sachen ja echt gern, also sie schmecken mir wirklich gut, aber nein, im September kann ich sie wirklich noch nicht kaufen. Das geht einfach nicht.

 

Und sonst so?

Wie gesagt, die Genesung schreitet voran. Seit Dienstag sind die Klammern raus, es ziept also nicht mehr so und ich weiss jetzt wieder ein bisschen mehr Bescheid, weil ich dem schnuckligen Assistenzarzt ein Loch in den Bauch gefragt habe. Aber der ist auch so geduldig und erklärt mir alles, was ich wissen will, zeichnet mir noch etwas auf und hat dabei immer ein fröhliches Lächeln im Gesicht, obwohl draussen schon der nächste wartet. Man hat das Gefühl, dass er sich schon den ganzen Tag darauf gefreut hat, dass er heute wieder Patienten behandeln darf. 🙂

Ich schätze ihn auf mindestens 20 Jahre jünger als ich bin, vielleicht ist er daher noch so unverbraucht.

Weiterhin darf kein Wasser ins Ohr (Haare waschen ist also nach wie vor jedesmal eine grosse Herausforderung), ich muss auch immer noch Antibiotika reinträufeln und zum Schlafen ist es schon noch ein bisschen unbequem.

Ausser arbeiten und Sport mache ich aber schon wieder alles wie sonst auch. Zum Beispiel habe ich heute dann endlich die Äste abgeschnitten, denn ich konnte schon gar nicht mehr aus dem Auto steigen, wenn ich es mal vor dem Garten geparkt hatte, um die Einkäufe auszuladen.

Vorher:

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Nachher:

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hier musste ich stümperhaft den Gärtner wegretouchieren, der sich einfach ins Bild stellte….

 

Dank grosser Söhne, die am Nachmittag frei hatten, musste ich nicht selbst die grosse Grünabfuhr-Tonne holen und füllen, sondern habe das delegiert.

Also, der Kühlschrank, die Süssigkeitenschublade und sonstige Vorratsecken sind wieder aufgefüllt, der Garten ist sauber geschnitten, die Haare sind gewaschen, die Tropfen im Ohr, jetzt wird gechillt.

Draussen donnert es ?!? (war das angesagt vom Wetterbericht???)

Ich mache es mir also verdient auf dem Sofa bequem (das ich übrigens auch noch umgestellt habe – mir ist ein bisschen langweilig, also muss ich mich ja irgendwie beschäftigen…..) und trinke einen Nachmittagskaffee.

Euch wünsche ich auch noch einen schönen Tagesausklang und einen ebenso gemütlichen Abend.

 

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mal wieder so dies und das

Ja, wenn ich so lange nichts blogge, dann ist einfach auch nichts weltbewegendes oder nichts blogtaugliches passiert.

Irgendwann bekomme ich dann eine Email oder einen Anruf aus der Familie oder dem Freundeskreis, ob denn alles in Ordnung sei, weil man habe schon so lange nichts mehr von mir gelesen…

Tja und dann suche ich ein paar Fotos raus, die ich in den letzten Tagen so gemacht habe und schreibe einfach mal wieder so über dies und das.

Ist dann aber nichts Grosses und möglicherweise ein bisschen langweilig.

In den letzten Tagen hatte der Raps angefangen zu blühen. Inzwischen ist es fast schon wieder vorbei, aber ich habe noch 2 Fotos für euch gefunden.

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Wenn ich mit dem Velo zur Arbeit oder zurück fahre, dann fahre ich sozusagen mittendurch. Rechts und links von der Strasse liegen die Rapsfelder so weit das Auge reicht.

Ob es am Raps liegt oder an den vielen möglichen anderen Blüten (der Frühling hatte irgendwie so gar keine Zeit, der war so hektisch dieses Jahr. Hui – 1 Woche fast täglich 30° und alles spriesste und die Knospen platzten regelrecht auf und wusch war alles grün und weiss und rot und gelb und und und) weiss ich nicht, aber auf jeden Fall bekam ich sehr lästigen Husten und eine verstopfte Nase.

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Der Husten hält sich eisern bis heute, aber die Nase ist besser geworden. Es sind allerdings auch keine 30° mehr. Es hat schon geregnet und vielleicht sind die Pollen jetzt auch erstmal weggespült. Wer weiss das schon?

Bis letzten Freitag hatten wir hier einen amerikanischen Gast. Sohn 1 war im September in Boston gewesen und nun kam für 2 Wochen der Amerikaner zu uns.

Ich räumte mein Zimmer und er zog hier ein. Ich hatte sehr viel bloggenswertes von diesen zwei Wochen erhofft, aber irgendwie bekamen wir den jungen Mann so gut wie gar nicht zu sehen. Morgens schlief er bis vielleicht 15 min. bevor er los musste. Einmal konnte ich ihn mit dem Auto mitnehmen, da plauderten wir ein bisschen über Autos und die Unterschiede der Führerscheinprüfungen hier und in den U.S.A. aber da die Strecke auch nur ca. 10 min. dauerte, war das kein langes Gespräch.

Abends und an den Wochenenden war er immer mit Sohn 1 und den anderen unterwegs und sie assen auch unterwegs.

Tja, was soll ich sagen, es war ganz interessant, wenn er mal hier im Hause war, aber um ihn wirklich so richtig kennenzulernen, war die Zeit zu kurz und er viel zu wenig da. Von der Schweiz, dem grenznahen Frankreich und Deutschland hat er aber immerhin so einiges gesehen.

Nun habe ich mein Zimmer wieder und bin ausgeschlafen und ausgeglichen.

Darum habe ich heute (ist ja Feiertag) einen Erdbeer-Rhabarber-Crumble gebacken. Wie ich mir bereits vorher gedacht hatte, waren der Herr des Hauses und ich die grössten Esser. Immerhin hat Sohn 3 mal probiert und fand’s sogar lecker. Ich fand’s also sensationell lecker und es ist jetzt auch schon nichts mehr übrig… (ich werde heute auf’s Abendessen verzichten 🙂 )

 

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Morgen startet dann wieder der Alltag, allerdings wird es ja nur eine ganz kurze Woche.

Am Wochenende ist dann der 5.5. und ich muss darf schon wieder was bloggen. Samstags ist aber auch wieder eher weniger los. Na, wir werden sehen.

Bis dahin also wünsche ich euch noch einen schönen Abend 🙂

im Schnee

Inzwischen ist ja schon alles wieder weg, aber ich wollte diese schönen Bilder vom Schnee trotzdem noch zeigen. Und erst heute habe ich mal wieder Lust Zeit zu bloggen.

Es war vorletzten Sonntag, die Jungs konnte ich nicht überzeugen und der Herr des Hauses war anderweitig beschäftigt.

Also machte ich mich mutterseelenallein auf den Weg in die Landschaft. Es hat ja schon viele Vorteile, wenn man so mehr oder weniger direkt auf dem Land lebt. Man muss einfach nur vor die Tür gehen und schon ist es so schön. 🙂

 

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Ich war sowohl im Wald als auch auf den Feldern unterwegs. Im Wald ist es total mucksmäuschenstill. Das ist faszinierend. Man hört nur den eigenen Atem und seine Schritte. Ich mag das. Da es aber wirklich ein wunderschöner Tag war, war ich letztendlich doch nicht so allein. Immer nur kurz währte die Ruhe im Wald, dann kamen schon wieder Spaziergänger vorbei und knirschten mit ihren Schuhen im Schnee.

Und ich hätte die Kamera auch auf schwarz/weiss stellen können, es hätte gar keinen Unterschied gemacht. Es gab keine Farben auf der Welt an diesem Tag.

 

Schön war’s.

Und jetzt ist es auch wieder schön, weil die Sonne rauskommt, der Garten aufwacht, die Kübel auf Bepflanzung warten und, und, und.

Eine schöne Woche wünsche ich euch.

der Frühling kommt

Nicht, dass jemand denkt, ich schreibe jetzt hier jeden Tag, aber heute muss ich echt nochmal ein paar Bilder zeigen, denn ich war wirklich erstaunt, wie frühlingshaft es heute schon war.

Da sitzen wir sogar auf den Liegestühlen auf der Terrasse und geniessen die Sonne. Die Katze übrigens auch. Die fand das super, dass wir endlich auch mal wieder draussen waren.

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Auf dem oberen Bild ist sie gerade auf dem Weg zu dem kleinen Miniteich, der aber irgendwie total eklig ist. Zu viele Blätter sind reingefallen und modern jetzt da so vor sich hin.

Also trinkt sie lieber aus der Giesskanne. Ob das besser ist? Sie schlürft übrigens nicht, sondern steckt die Pfote ins Wasser und schleckt diese dann ab. Das macht sie immer und überall so.

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Und wie ich da so sitze, mich von der Sonne verwöhnen lasse, da entdecke ich plötzlich die ersten Frühlingsboten!!

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Und eine von ihnen ist sogar schon aufgeblüht! Ich fasse es nicht.

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Ist leider mehr Moos als Gras auf unserem Stückchen Grün im Garten. Ist auch schön, hat aber mit Rasen nicht mehr so viel zu tun….

 

Und weil’s grad noch passt: Sohn 1 ist für heute der König. Die Papp-Krone, die immer dabei ist, passte ihm schon als Kind nicht, weil er so einen Riesenkopf hat, aber heute sah es echt aus, wie so ein kleines Prinzessinnenkrönchen, das er sich näckisch auf den Kopf legte.

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Ein schönes Wochenende wünsche ich euch! 🙂

kann’s nicht abwarten :-)

So eine Spiegelreflex-Kamera macht ja nun doch viel schönere Fotos als so ein Smartphone. Auch wenn es ein iPhone ist… 🙂

Nur manchmal ist sie mir einfach zu gross und zu schwer, darum mache ich die meisten Fotos eben doch mit dem Phone. Aber heute, hier so Anfang Mai im Garten, da kann ich ja auch mal wieder die grosse Kamera auspacken.

Der Garten im Frühling:

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Die Ameise auf dem Kirschlorbeer finde ich nicht ganz so lustig, weiss aber auch nicht, ob das jetzt sooooo schlimm ist, dass ich etwas dagegen machen müsste. Erst mal leben lassen, gell. 🙂

Man glaubt gar nicht, wie viele verschiedene Pflanzen in so einen Mini-Garten passen. Und die vielen Gänseblümchen auf dem Rasen habe ich ganz vergessen zu fotografieren. Von der Terrassentür bis zum Zaun komme ich in maximal 4 Schritten. Einmal quer über den Rasen laufe ich vielleicht 6 Schritte. Und das ist alles. Klein, aber fein. Oder so. 🙂

Ansonsten stellt euch dazu fröhliches Vogelgezwitscher vor, die Insekten summen und brummen und dann noch …..

pämm! …….. bamm! …….. peng! ……… knall! ……. pämm! ……. und so weiter und so weiter. 😦

Der Schiessplatz ist nicht weit. Und an sehr vielen Sonntagen wird hier herumgealbert.(nein, Autokorrektur, nicht gealbert – ich meinte tatsächlich geballert!)

Aber das geht vorbei und irgendwie gewöhnt man sich dran. Man gewöhnt sich ja auch mehr oder weniger an Fluglärm, Bahnlärm, Autobahnlärm oder ähnliches auf der Welt. Und die Ballerei ist ja zum Glück nicht jeden Tag, also kann ich es ertragen.

Einen schönen Sonntag wünsch ich euch 🙂

es grünt so grün….

Es sind uns ein paar sonnige Tage vergönnt und sofort verändert sich die Welt wie wahnsinnig!!

Zuerst nehme ich natürlich wieder das Fahrrad statt das Auto, um in die Stadt zu fahren. Ausserdem tausche ich die dicke Winterjacke gegen ein auch warmes, aber nicht so dickes Fliess-Jäckchen. Und zu guter Letzt tausche ich noch die Winterstiefel gegen Sommerschuhe. Nur die Handschuhe lasse ich vorsichtshalber noch an.

Und so mache ich mich auf den Weg.

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Es ist früher Nachmittag und ich fahre mit dem Fahrrad zur Arbeit.

Die Luft ist doch noch relativ frisch, aber die Sonne gleicht es einigermassen wieder aus. Hier und da steht noch ein Schlitten vor dem Haus, aber schon im Garten nebenan stellt eine Mutter den Sattel des Tochterfahrrads etwas höher. Sonne statt Schnee.

Die Menschen, die mir auf meinem Weg entgegenkommen, sind noch dick eingemummelt mit Schal und Handschuhen, denn heute Morgen war es noch sehr kalt. Jetzt schwitzen sie vermutlich.

Die Vögel zwitschern sich die Kehlen wund, der Kinderspielplatz quillt schier über, ein Vater spielt mit einer Meute Vorpubertisten Tischtennis. Alle haben Spass, alle sind draussen, das Leben ist schön. 🙂

Ich habe um kurz nach vier eine Besprechung, kann aber anschliessend noch ein paar Minuten den restlichen Tag geniessen, bevor mein Kurs am Abend startet.

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Während einer kurzen Pause zwischen einer Besprechung und einem Kurs sitze ich oben beim Basler Münster und geniesse die warme Luft.

 

Das nächste mal muss ich schon eine Sonnenbrille mitnehmen.

Auch der Garten spürt den Frühling. Diesen Topf hatte ich recht weit hinten an die Hauswand unter das Terrassendach gestellt und trotz Schatten und Kühle hat sich diese junge Blüte den Weg nach oben erkämpft.

Als Dank stellte ich den Topf gleich ganz nach vorne in die erste Reihe. Immer noch überdacht, aber mit viel mehr Sonne. Das Pflänzchen freute sich sicher. Ob die kleine Raupe auch noch auftaut? Ich fürchte nicht, obwohl sie so krass saftig grün aussieht.

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Die Terrassentür bleibt mal für ein paar Minuten offen, ohne dass gleich das ganze Haus auskühlt und die Katzen flippen total aus. Allerdings bringen sie auch wieder freudestrahlend Viechkram ins Haus, das wohl auch so langsam wieder aus den Löchern oder aus dem Winterschlaf kommt.

Das war alles gestern. Heute ist es auch nochmal schön, doch dann ziehen schon wieder Wolken auf und es ist auch Regen angesagt. Aber es tat sehr gut, fast hatte ich schon wieder vergessen, wie sich die Wärme anfühlt. 🙂

Und weil’s so lustig aussieht, hier noch ein Bild von meinem ersten Versuch, Pizza-Schnecken zu basteln. Vielleicht sollte ich das nächste mal etwas weniger Füllung reinmachen, dann sehen sie auch mehr wie Schnecken aus. Geschmacklich gab’s aber nix zu meckern. 🙂

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Lasst es euch gut gehen und geniesst das Licht und die warme Luft, falls das Wetter euch ähnlich milde gesonnen ist.

Bis bald. 🙂

(ohne Moos) nix los

Es passiert im Moment irgendwie gar nichts, was ich hier aufschreiben könnte. Selbst in den 5-Jahres-Kalender kann ich im Moment jeden Abend nur immer dasselbe schreiben.

„Kurse gegeben“, „Kurse vorbereitet“, „einkaufen“, „Wäsche waschen“, fertig. Oft habe ich auch Mühe etwas für meinen Schlusssatz zu finden. Etwas, was schön war an diesem Tag. Ich muss echt auch auf so Kleinigkeiten achten, sonst weiss ich am Abend nicht, was ich schreiben soll.

Heute kann ich aber etwas schreiben, was schön war: Die Vögel zwitschern während ich nordic durch den Wald walke.

Während es in den letzten Tagen so eiskalt war, mehrere Tage hintereinander unter Null Grad, war draussen so gut wie nichts zu hören. Vielleicht kennt ihr diese Stille, wenn man zum Beispiel im Ski-Gebiet oben ganz allein im Nebel auf dem Berg steht. Weit genug von den Liften und anderen Leuten weg. Da hört man so absolut gar nichts. Ist echt krass!

So war es aber hier auch ohne Nebel und Ski-Berg. Beim Laufen durch den Wald war es die letzten Tage mucksmäuschenstill.

Und nun ist es schon seit ein paar wenigen Tagen wieder etwas wärmer, also immer noch kalt, aber wenigstens über Null Grad und schon fangen die Vögel an zu singen. Phänomenal! Als ob schon Frühling wäre.

Und das ist auf jeden Fall schön. 🙂

Es reizt mich einerseits, jetzt schon den ersten Tulpenstrauss zu kaufen, um ein bisschen Farbe in das Wintergrau zu holen, aber andererseits war der Gedanke „Tulpen im Januar? Spinnst du?“ bisher noch stärker. Mal sehen, wer in mir gewinnen wird und ob ich es noch wenigstens bis März hinauszögern kann. 🙂

So, das war mal wieder ein kleines Lebenszeichen. Spätestens dann wieder am 5.2.

Bis bald.

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