Das erste Tagebuch 2019

Gerade noch rechtzeitig merke ich, dass ja heute schon der 5. Januar ist und das heisst: Tagebuchbloggen. Auch dieses Jahr geht es also munter weiter und wie immer ab 18:00 Uhr kann man bei Frau Brüllen die anderen Tagebücher lesen.

Ich war gestern schon um 22:00 im Bett, weil todmüde, und darum heute früh um 4:00 Uhr mal kurz wach. Zum Glück nur kurz. Das zweite mal werde ich dann um 7:30 wach. Das ist ok und ich stehe auf.

Mein Frühstück besteht aus einem süsslichen Brötchen, das ich mir schon vorgestern gekauft hatte, aber nicht dazu gekommen war, es zu essen. Mit ein bisschen Nutella ist es aber durchaus noch geniessbar.

Wie oben schon erwähnt, hatte ich fast vergessen, dass heute Tagebuchbloggen-Tag ist und darum gibt es auch kein Foto vom Frühstück….

Nach dem Frühstück ein bisschen Sofa. Ich lese viele, viele Blogs, die ich in den letzten Tagen nicht gelesen hatte.

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noch im Pyjama

 

Als es gegen 8:30 endlich nicht mehr ganz so dunkel ist, öffne ich mal die Rolläden und huch: es schneit ja !!

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sieht man jetzt nicht sooo gut, aber dafür ist der Weihnachtsbaum noch drauf. 🙂

 

Kurz vor 9:00 mache ich mich dann mal fertig für das Nordic Walken, das jeden Samstag stattfindet.

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Nachdem ich eine Weile alleine am Treffpunkt stehe, nachdem dann auch noch der Bus durchfährt, aus dem sonst noch 3 Mitläufer aussteigen, denke ich mir, dass da wohl heute keiner kommt.

Und dann merke ich: es sind ja noch Ferien! Ich bin schon wieder so im Alltag, habe schon 3 Tage gearbeitet, mein Griechischkurs hat doch auch schon wieder angefangen, aber nein, Nordic Walken hat Ferien, wenn Schulferien sind. Und Schule geht erst wieder am Montag los.

Kurz überlege ich, einfach alleine durch den Wald zu latschen, verwerfe den Gedanken aber wieder. Ich habe keine Handschuhe (die liegen in meinem Velokorb und das Velo steht in einem Veloraum in Basel.) und so bin ich eh froh, dass ich nach Hause gehen kann.

Ich gehe erstmal duschen und überlege mir dann, was wir am Wochenende essen und schreibe einen Einkaufszettel.

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Lachspastete hatten wir schonmal, das ist sehr lecker!

Heute mache ich vielleicht statt Blattspinat mal Brokkoli rein.

Am Sonntag könnten wir dann Züri-Gschnätzlets essen.

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Also auf zum Einkaufen.

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Mein Laden. 🙂

 

Schon seit Wochen im Laden zum Verkauf, aber da bin ich echt streng. Dreikönigskuchen gibt es auch erst, wenn wirklich Dreikönigstag ist. Nämlich morgen.

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Ein Rieseneinkauf mit Fleisch und Fisch und und und (ca. 200.-) hat mich am Ende nur 15.- gekostet, weil mir der Laden alle zwei Monate Bons schenkt, die ich statt Geld einsetzten kann. Diesmal waren es um die 200.- in Bons, also fast gratis eingekauft. 🙂

 

Nachdem ich alles wieder verräumt habe, gibt es ein zweites Frühstück.

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Da kommt natürlich noch Schoggi drauf 🙂

 

Die Katze will spielen, wir wollen aber lieber im Warmen bleiben. Also sitzt sie alleine draussen.

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blöd gucken kann sie also schon ziemlich gut.

 

 

Es wird ein bisschen bilderlastig heute….

Statt also mit der Katze zu spielen, lese ich in den diversen Blogs weiter. Sehr lustig sind übrigens immer die Familien-Tweets der Woche. Ich lache wirklich ab und zu so, dass die Familie fragt, ob alles okay ist….

Der blog heisst Familienbetrieb.

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Beim Einkaufen nahm ich einen Schreibblock mit, denn (ich weiss eigentlich nicht, wo ich die Zeit noch hernehmen soll….) ab Montag mache ich noch einen Französischkurs. Intern an der Schule wo ich arbeite, also kostet es mich wenigstens (erstmal) nichts.

Zuhause sehe ich, dass es derselbe Block ist, den ich auch für Griechisch gekauft hatte damals…. Tja, dann kommen eben Kleber drauf. 🙂

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Einen Block mit „c’est la vie“ auf Griechisch gab es leider nicht.

 

Dann, so gegen 14:00 Uhr gehe ich endlich, endlich zur Post. Also vielmehr in unseren kleinen Dorfladen, in dem auch eine Poststelle ist. Ich schleppe nämlich seit Tagen einen Brief an die Tante in Berlin, die keinen Computer/kein Smartphone/kein Tablet/nichts!! hat,  mit mir herum und finde keine Post oder habe keine Lust einen Umweg zu machen. Ohne Briefmarke kann ich ihn aber nicht abschicken.

Nun ist es also vollbracht. Die Tante wird sich freuen. 🙂

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Gegen 15:00 Uhr erbarme ich mich und spiele mit der Katze. Sie sitzt immer noch draussen vor der Tür und wenn man nur in die Nähe kommt, springt sie voller Vorfreude davon, wie ein Hund, der danach jiepert, dass man das Stöckchen wirft. Dann dreht sie sich enttäuscht um, wenn sie merkt, dass niemand zu ihr nach draussen gekommen ist.

Also dann eben.

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Ich schiebe einen abgeschnittenen Ast auf dem Rasen hin und her und sie lauert und lauert und springt dann plötzlich hervor, um ihn zu fangen.

Man sieht förmlich die grosse Freude, die ihr das Spiel bereitet. Oder nicht?

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Dann schneide ich mir zum Z’Vieri eine Kaki. Ich glaube, ich habe noch nie im Leben eine Kaki gegessen. Bin aber nicht ganz sicher.

Vorsichtshalber google ich mal „eine Kaki essen“ und es gibt tatsächlich ein Video, in dem einem erklärt wird, wie man eine Kaki essen soll. Womöglich gibt es auch Tutorials, wie man Bananen oder Äpfel isst. Wer weiss das schon?

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Hm, so richtig lecker ist das nicht. Ich habe noch eine zweite, aber das wird dann wohl die letzte gewesen sein. So richtig satt macht es auch nicht. Darum esse ich noch ein Glas Apfelmus hinterher.

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Dann mache ich mich mal an die Hausaufgaben. Heute noch nur für eine Sprache. Ab nächster Woche muss ich dann auch noch Franz-Huusi, wie die Jungs sagen würden, machen. Was hat mich da bloss geritten?

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Ich habe immer noch Hunger. Oder mehr so Gluscht. Also mache ich mir einen Kaffee und esse dazu eine Reiswaffel. Die kaufe ich mir manchmal in Erinnerung an die Zeiten, als die Kinder noch kleiner waren und das immer eine gute Knabberei für sie war.

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Den Rest des Nachmittags bin ich noch ein bisschen auf dem Sofa und schaue Sohn 3 bei Zelda zu.

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Die Wand über dem TV ist noch so kahl nach dem Umbau. Wir brauchen ein Bild oder so.

 

So, zu guter Letzt kommt jetzt noch das Essen.

Erst mal den Lachs einschmieren,…

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… dann den Blätterteig belegen,…..

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… backen….

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und geniessen !!!

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Ich danke euch für’s Lesen und dranbleiben.

Jetzt muss ich aufhören, denn die Jungs wollen Yatzee spielen. Na dann. 🙂

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Und? Wie wird 2019?

Wir hatten dieses Jahr einen ganz ruhigen Silvesterabend. Obwohl…. jetzt, wo der Fernseher im Wohnzimmer gelandet ist (Ich sag nur: nach dem Aufräumen ist vor dem Umräumen….), wird hier gezockt oder MarioKart gespielt. Das ist eher weniger ruhig….

Aber Spass macht’s schon. Also das MarioKart. Ich bin auch nicht jedes Mal letzte geworden!! Nur manchmal…

Ok, zurück zum ruhigen Silvesterabend. Meistens haben wir irgendwelche Gäste oder sind irgendwo eingeladen, aber dieses Jahr haben wir uns einfach zu wenig gekümmert und so ergab es sich, dass wir einfach nur unter uns waren. Sohn 1 und 2 hatten eh angekündigt, sie würden dann noch auf eigene Partys gehen, also hatten wir einfach nichts geplant.

Wir haben Raclette gegessen und anschliessend lief die Konsole heiss. Im Laufe des Abends änderten dann sowohl Sohn 1 als auch Sohn 2 ihre Pläne und blieben doch zuhause. Ach, es ist eben so schön bei uns… 🙂

Noch vom letzten Jahr hatten wir Blei, dass wir – warum auch immer – nicht gegossen hatten. Also wurde das gestern erledigt.

Und? wie wird nun das kommende Jahr?

Werde ich jemanden erschiessen? Oder womöglich selber erschossen?

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Werde ich im Regen stehen?

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Werde ich am Stock gehen und dabei bittere Tränen vergiessen?

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Oder werde ich mich schlussendlich doch einfach nur, wie jeden Morgen, unter die Dusche stellen und frisch und munter in den Tag starten?

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In diesem Sinne wünsche ich euch allen ein gutes, gesundes und friedliches neues Jahr. Startet gut und macht das Beste draus!

 

Wie war dein Jahr?

Es ist Samstag früh, so gegen 8:00 Uhr, kein Mensch ist wach hier im Hause und da schreibe ich doch noch schnell meinen Jahresrückblick.

So sieht es also aus:

zugenommen oder abgenommen?

Keine Ahnung. Auf keinen Fall so zugenommen, dass es auffällig wäre. Es gibt immer so Schwankungen von 3kg rauf und wieder runter sage ich mal. Nach der OP im September ca. 4 Kilo abgenommen wegen „kein Appetit“, aber das ist leider alles schon wieder da….

mehr bewegt oder weniger?

Etwas weniger, weil ich ab September erstmal nicht mehr Velo gefahren bin oder nur noch sehr selten. Für sonstigen Sport war so gut wie keine Zeit mehr. (Merke: ob ich Velo fahre oder nicht, beeinflusst mein Gewicht offenbar überhaupt nicht.)

Mehr Geld oder weniger?

Seit November mehr Lohn.

Eigentlich sollte es also mehr sein, aber da bin ich nicht so sicher. Sind ja auch nur 2 Monate.

etwas neues gekauft?

Kleidung, speziell einen tollen Mantel, neue Vorhänge, die aber erst in ca. 4 Wochen fertig sein werden, eine neue Brille.

etwas ersetzt?

Die alte Brille und die Vorhänge, die aber erst noch ausgetauscht werden müssen.

etwas entsorgt?

Am „Bring-und-Holtag“ einiges entsorgt. (Geschirr, Kuscheltiere, Puzzles, Spiele, usw.)

die teuerste Anschaffung?

Möglicherweise die Vorhänge, weil wir die noch zuschneiden und nähen lassen müssen. Aber auch die Weihnachtsgeschenke waren mal wieder nicht ganz billig….

eine Reise gemacht?

Skifahren im Winter und Hüttenwandern im Sommer. Im Herbst diesmal kein Urlaub. Und die Jungs waren im Frühling eine Woche in Portugal, während ich die Ruhe zuhause geniessen konnte.

Haare länger oder kürzer?

Eher länger. Ich war seit September (oder länger) nicht mehr beim Coiffeur. Jetzt liegen sie schon auf den Schultern auf und werden immer weisser und weisser, da auch keine Farbe mehr drauf kommt. Ich find’s aber (noch) ganz cool.

Lieblingslied 2018?

Dank Spotify höre ich immer noch alles mögliche rauf und runter und habe daher gar kein Lieblingslied. So viele Lieder sind schön!

Lieblingsbuch 2018?

Es gibt auch hier so viele: die Bücher von Lucy Fricke, von Milena Moser und natürlich von Juli Zeh! Um nur ein paar Beispiele zu nennen. Auch wenn kaum mehr Zeit (oder ist es Lust?) für Sport bleibt – lesen geht immer!

Lieblingsfilm 2018?

Ich kann mich nicht erinnern. Hin und wieder schaue ich einen Film im Fernsehen, aber im Kino war ich zum Beispiel gar nicht.

wie lief’s im Job?

Noch eine Stufe höher als letztes Jahr. Wegen der Babypause der Kollegin Aufstieg zu „Head-Receptionist“ mit 80% Pensum seit Anfang November. Neu jetzt: viel mehr Verantwortung, Mitarbeitergespräche führen, Sitzungen, ….)

Krankheiten?

Keine „normalen“ Krankheiten, also keine Erkältungen oder Infektionen oder so etwas.

Nur die Ohren-OP im September, die ich aber nicht als Krankheit zähle. Das war ja geplant. Es ärgert mich aber, dass ich dadurch mein Krankentages-Konto bei der Arbeit, das seit ca. 4 Jahren auf 0 stand, versaut habe. 2 Wochen krankgeschrieben nach der OP.

zusammenfassend: wie war das Jahr?

Es plätscherte so dahin und ab November wurde ich dann von 50 auf 80% Arbeitspensum katapultiert. Das machte sich doch sehr bemerkbar. Vor allem zuhause musste ich alles neu durchdenken. Wer kocht?, wer kauft ein?, wann?, wer räumt mal das Haus auf und putzt?

Aber ich möchte nicht jammern. Es war ein gutes Jahr!

fast geschafft

 

Na, das ging ja eigentlich ganz gut, gestern. Wir wurden dankbar durch einen Spontanbesuch vom Aufräumen abgehalten, insgesamt wurden wir immer langsamer und langsamer, aber am Ende waren doch die grössten Baustellen erledigt.

Da, wo diese Pflanze vorher stand, ist jetzt der Weihnachtsbaum. Aber hier, so vor der gelben Wand, gefällt sie mir eigentlich fast noch besser, als auf dem Boden. Ich denke, sie kann hier bleiben.

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Ja, ist noch nicht perfekt, …..

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… aber die Klappe geht zu und mit ein bisschen Weihnachtsdeko bestückt kann ich mit dem Ergebnis zufrieden sein.

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Hier nochmal so ein Stern. Auf dem Foto sieht man gar nicht so richtig, dass der noch ein Muster hat. Und, äh, das Bild hängt schief, oder?

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Der Tiger wurde von uns damals, vor mehr als 18 Jahren, für Sohn 1 gekauft, da waren wir grosse Fans (und sind es eigentlich immer noch) von Calvin&Hobbes. Wir dachten so, der Tiger würde ein ähnlich bester Freund von Sohn 1 werden, wie es Hobbes von Calvin ist, aber so ganz richtig hat es nicht funktioniert. Nun liegt er also auf unserem Sessel.

Küche: check!

Allerdings fing dann wenige Minuten nach meiner Aufräum- und Putzaktion der Herr des Hauses an zu kochen…..

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Naja, immerhin hat er anschliessend wieder sauber gemacht, aber im Grunde hätte ich mir meine Arbeit sparen können, oder?

So, jetzt muss ich nur noch kurz überlegen, was wir in den nächsten Tagen so essen wollen, dann einen kleinen Grosseinkauf machen und auf den Schwager warten, der traditionell immer am 24.12. zu uns kommt.

Ich wünsche euch allen einen friedlichen, ruhigen, fröhlichen oder lustigen Abend.

Macht was draus 🙂

 

Oh du Fröööhlichäähää

Ach, hier weihnachtet es schon so unglaublich… nicht.

Gestern Abend wurde am Esstisch beschlossen, dass heute das grosse Aufräumen und Putzen des Hauses in Angriff genommen werden soll.

Dafür habe ich vor langer Zeit (vor ein paar Jahren…?) mal diese Karten geschrieben, die wir glaube ich dann tatsächlich erst ein mal benutzt haben….

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Da sind alle Zimmer und Ecken des Hauses drauf und jeweils die nötigen Aufgaben dazu.

Jeder kann sich ein Kärtchen nehmen und abarbeiten. Mal sehen, ob das klappt, denn im Moment sind erst 3 von 5 Personen überhaupt aufgestanden und eine davon prokrastiniert erfolgreich, indem sie bloggt….. eine andere indem sie duscht.

Aber immerhin, der Herr des Hauses kruschtelt schon irgendwo im Dach herum.

Es gibt viel, viel zu tun. Packen wir’s also an.

 

Am Esstisch soll morgen ein Raclette gegessen werden. Dafür brauchen wir etwas mehr Platz, als wenn wir nur zu fünft frühstücken. Also müssen wir diese eine Seite noch ein bisschen räumen….

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Hier muss auch noch dringend aufgeräumt werden. Deutschbücher, ein Andalusien-Reiseführer, Französisch-Verben, englische auch, eine Fahrradklingel, naja, was sich eben so ansammelt 🙂

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Oh, oh, und hier habe ich doch kurt gezögert, ob ich so ein Chaos überhaupt zeigen möchte. Aber nun ja, so ist es eben. Man kann die Klappe aber bei Bedarf einfach zumachen und schon sieht es viel besser aus! Heute der Plan allerdings: wirklich aufräumen.

Das mache ich immer wieder mal, aber leider hält es nicht zu lange.

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Auf Schweizerdeutsch nennt man so ein Chaos übrigens „ein Puff“. Das kann für Nichtschweizer schonmal sehr irritierend sein, wenn jemand sagt, „ich habe in meinem Keller ein Puff.“ Ähm, ja, interessant….

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Ein paar Guetzli (Plätzchen) haben wir natürlich längst gegessen, aber die Dosen müssten mal wieder zurück in den Keller, nachdem sie ausgewaschen worden sind….

 

Das hier wird nicht so schwer, das räume ich einfach von oben drauf nach unten rein.

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Ich denke, ich nehme mir die Kärtchen „Küche“ und „Wohnzimmer“. Da habe ich genug zu tun und später finde ich auch alles wieder, wenn ich es selber verräumt habe. 🙂

Und erst, wenn alles fertig, wenn alles geputzt ist, wenn alles blitzt und blinkt, erst dann darf auch der Baum blitzen und blinken.

Und vor allem müssen wir ihn von dieser komischen Kiste runterholen. Wie sieht das denn aus?

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Tja, wie man sieht, habe ich also eigentlich üüüüüüberhaupt keine Zeit zum Bloggen und ich wünsche euch daher schnell noch einen schönen, entspannten und gemütlichen 4. Advent. 🙂

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Hallo Tagebuch

Frau Brüllen will’s wissen und heute Abend gegen 18:00 Uhr könnt ihr bei ihr dann all die anderen Tagebücher von heute nachlesen. Viel Spass! 🙂

Heute startet mein Tag etwas gemütlicher, weil ich erst um 10:00 Uhr Arbeitsbeginn habe. Ist ja auch mal schön.

Vor lauter Gemütlichkeit vergesse ich dann aber prompt, das obligatorische Kaffeetassenfoto zu machen. Naja, dann muss eben die Stulle herhalten.

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Ich bin also seit 6:30 wach (jaja, das ist für mich schon ausschlafen, sonst klingelt der Wecker um 5:45….) und frühstücke in Gesellschaft von Sohn 3. Ich mache ihm und mir Pausenbrote, da der Herr des Hauses, dessen Aufgabe das normalerweise ist, irgendwie gerade verpennt.

Dann steht Sohn 1 auf und geht duschen. Sohn 2 hat diese Woche nichts zu tun und schläft noch.

Ich zünde die eine einzelne Adventskerze an. Dieses Jahr habe ich mich für einen etwas anderen „Adventskranz“ entschieden. Jeden Sonntag werde ich die Zahl wechseln und die Kerze kann in Ruhe runterbrennen und alles ist gut. 🙂

 

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Dann geht Sohn 3 mit dem Bus in die Schule. Es ist 7:10 Uhr.

Sohn 1 ist fertig und nimmt den Bus danach. Es ist 7:25 Uhr.

Oh, der Herr des Hauses ist aufgestanden und geht in die Dusche. Tja, was soll ich machen? Ich vertreibe mir ein bisschen die Zeit. Nachdem ich die Spülmaschine aus- und wieder eingeräumt habe, gibt es ein bisschen Gehirntraining.

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Die Katzen sind auch schon da und bekommen ihr Frühstück. Anschliessend gibt es Katzenwäsche.

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Endlich, so gegen 8:00 Uhr ist das Bad frei und ich kann auch mal duschen gehen.

Ich bemerke, dass nichts, was ich anziehen möchte, gebügelt ist. (ich faule Socke…) Also muss ich wohl oder übel, noch in Unterwäsche, eine Bluse bügeln. Naja, es gibt schlimmeres. 🙂

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So. Nun ist es kurz vor 9:00. Alle ausser mir und Sohn 2 sind weg. In einer Viertelstunde fährt mein Bus und ich werde mich jetzt mal langsam fertig machen.

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Fortsetzung folgt. Schaut doch gegen Abend nochmal rein. 🙂

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So, weiter geht’s.

Um 9:10 nehme ich den Bus und bin gegen Viertel vor 10 in der Schule. Während der Fahrt schreibe ich eine email (auf griechisch – was für eine Anstrengung!) an die Griechischlehrerin, dass ich heute nicht in den Kurs kommen kann. Ich habe echt zu viel zu tun.

In der Schule bekomme ich vom Chef die Info, dass ein Mitarbeiter gekündigt hat. Hm, das ist ziemlich blöd, weil der für uns sehr wichtig und hilfreich war. Schöner Mist.

Ich muss also ein bisschen herumorganisieren. Ausserdem Essen bestellen für einen kleinen Weihnachtsapéro und mich um diverse andere Sachen kümmern.

Es stresst mich nicht, aber irgendwie läuft mir die Zeit davon und ich habe das Gefühl, es nicht 100% gut zu machen. Die Kollegin muntert mich auf und wir beschliessen gemeinsam, dass am Ende schon alles gut werden wird. So.

Statt in den Griechischkurs zu hetzen (das geht normalerweise so: kurz nach 12:00 kommt meine Ablösung, ich muss noch ein paar Sachen übergeben, habe dann noch ca. 10min. Zeit und fahre mit dem Fahrrad schnell ins nächste Quartier zum Kurs. Von dort habe ich nach dem Kurs genauso wieder 15min. Zeit, um zu unserer Schule zurückzufahren. Irgendetwas zum Essen nehme ich mir mit und esse das auf dem Weg. Nicht sooooo toll.) mache ich eine gemütliche Mittagspause in der Schule.

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Ich habe genug Zeit für einen Salat vom Coop und die Stulle von heute morgen (siehe erstes Foto 🙂 ) Dieser Salat ist sehr clever verpackt. Eine Karton-Schale mit Plastikfolie eingeschlagen und einer Folie als Deckel.

Den macht man ab, dann isst man den Salat und dann löst man auch die andere Folie vom Karton. So kann man Plastik und Karton separat entsorgen.

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Nach der Pause habe ich noch ca. 1 Stunde Zeit bis eine Sitzung ansteht, in der ich einen weiteren Auftrag bekomme. Ich muss mich in das gesamte Procedere einer Car-Sharing-Firma einlesen, das alles direkt einmal testen und dann eine Art Plan zusammenstellen, damit ich es als „Tutorial“ weitergeben kann.

Das darf ich immerhin auf morgen legen, denn eigentlich bin ich schon gar nicht mehr da. Ich habe seit 30min. Feierabend.

Trotzdem telefoniere ich noch kurz mit einer Bäckerei, die morgen 2 Riesengrättimänner liefern soll, schreibe noch eine E-Mail, bespreche mich kurz mit der Kollegin und bin schon in Mantel und auf dem Weg nach draussen, als mir die Post einfällt, die ich noch mitnehmen sollte.

Alles in allem bin ich eine Stunde später draussen als geplant.

Immerhin erwische ich meinen Bus und komme relativ früh zuhause an.

Dort erwarten mich Sohn 1 und 3, die aber nur kurz „hallo“ rufen, denn sie sind – wie immer- beschäftigt. (nicht mit Hausaufgaben, da bin ich ziemlich sicher…. 🙂 )

Ich sehe ein neues Update bei den Simpsons und lade mir das gleich mal runter.

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Und was kommt dann noch?

Ich denke, in wenigen Minuten wird Sohn 2 vom Saxophon-Unterricht nach Hause kommen, wir werden gegen 19:00 Uhr irgendetwas essen und dann werde ich mich vielleicht doch schon heute Abend ein bisschen in das Car-Sharing-Zeugs einlesen. So kompliziert ist das ja nicht. Wird also nicht so lange dauern.

Vielleicht lese ich noch ein bisschen in einem Buch, statt im Internet. Im Moment gerade mal wieder einen Teil von Knausgård (Leben, den 4. Teil)

Und gar nicht so spät, vielleicht gegen 22:00 oder 22:30 Uhr, werde ich ziemlich sicher das Licht löschen.

Morgen geht es wieder um 5:45 Uhr los. Wie gewohnt. Da kann ich nicht so lange aufbleiben am Abend vorher.

 

Also dann, ich danke euch für’s Lesen. Bis zum nächsten mal. 🙂

 

Liebe Autoren, oder Lektoren

 

ich habe mir gestern 2 neue Bücher gekauft, weil ich nach einigen Kindle-Editionen auf dem iPad mal wieder ein richtiges Papierbuch in den Händen halten wollte.

Das eine ist „Neujahr“ von Juli Zeh und das andere „Königskinder“ von Alex Capus.

Mit Juli Zeh habe ich gestern Abend angefangen, es liest sich sehr gut und als ich es jetzt gerade weiterlese, kommt auf Seite 61 (bereits?!?) die obligatorische Stelle, die irgendwann immer kommt – kommen muss: „Henning umklammert die Lenkstange, die Knöchel treten weiss hervor.“

In den letzten Jahren habe ich, glaube ich, kein einziges Buch gelesen, in dem sich nicht irgendwann ein Protagonist irgendwo so sehr festhalten, oder etwas umklammern muss, dass seine Knöchel weiss hervortreten. Kein einziges Buch ohne dieses Bild. Meistens ist es das Lenkrad im Auto, ein Türgriff aber eben auch die Lenkstange des Fahrrads ist offensichtlich ein mögliches Objekt, um die Knöchel erweissen zu lassen.

Ja, liebe Autoren oder Lektoren, das ist tatsächlich so, wenn man etwas sehr fest greift, dann kann es passieren, dass der Blutfluss etwas abgeklemmt wird und die Haut um die Knöchel die Farbe wechselt.

Aber muss man das denn JEDESMAL genau so beschreiben? Gibt es keine andere Möglichkeit? Man könnte doch zum Beispiel schreiben: „Henning umklammert die Lenkstange, er spürt beinah das kühle Metall unter dem Gummi der Griffe.“ oder „Henning umklammert die Lenkstange, sein Griff ist so fest, als ob sein Leben daran hinge.“ Was weiss denn ich, ich bin ja nicht der Autor, aber irgendetwas wird es doch wohl geben, um diesen abgelutschten Satz zu ersetzen!

Meine Mutter ist, soweit ich weiss, auch schon viele Jahre von diesem Satz genervt. Ich habe ihn noch eine Weile ignoriert, aber inzwischen warte ich ja schon auf diesen Satz und wäre fast enttäuscht, wenn er nicht irgendwann auftauchen würde.

Möglicherweise ist dieser Satz also schon sehr, sehr lange in Gebrauch. Vielleicht hat auch schon bei Göthe oder bei Shakespear jemand weisse Knöchel bekommen. Das könnte ja mal jemand recherchieren. 😉

So, das wollte ich einfach mal loswerden. Und jetzt werde ich natürlich trotzdem weiterlesen. Die Knöchel-Stelle ist ja vorbei, jetzt kann ich mich wieder entspannen. 🙂

Ein schönes Wochenende wünsche ich euch.

 

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