Das erste Tagebuch 2019

Gerade noch rechtzeitig merke ich, dass ja heute schon der 5. Januar ist und das heisst: Tagebuchbloggen. Auch dieses Jahr geht es also munter weiter und wie immer ab 18:00 Uhr kann man bei Frau Brüllen die anderen Tagebücher lesen.

Ich war gestern schon um 22:00 im Bett, weil todmüde, und darum heute früh um 4:00 Uhr mal kurz wach. Zum Glück nur kurz. Das zweite mal werde ich dann um 7:30 wach. Das ist ok und ich stehe auf.

Mein Frühstück besteht aus einem süsslichen Brötchen, das ich mir schon vorgestern gekauft hatte, aber nicht dazu gekommen war, es zu essen. Mit ein bisschen Nutella ist es aber durchaus noch geniessbar.

Wie oben schon erwähnt, hatte ich fast vergessen, dass heute Tagebuchbloggen-Tag ist und darum gibt es auch kein Foto vom Frühstück….

Nach dem Frühstück ein bisschen Sofa. Ich lese viele, viele Blogs, die ich in den letzten Tagen nicht gelesen hatte.

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noch im Pyjama

 

Als es gegen 8:30 endlich nicht mehr ganz so dunkel ist, öffne ich mal die Rolläden und huch: es schneit ja !!

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sieht man jetzt nicht sooo gut, aber dafür ist der Weihnachtsbaum noch drauf. 🙂

 

Kurz vor 9:00 mache ich mich dann mal fertig für das Nordic Walken, das jeden Samstag stattfindet.

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Nachdem ich eine Weile alleine am Treffpunkt stehe, nachdem dann auch noch der Bus durchfährt, aus dem sonst noch 3 Mitläufer aussteigen, denke ich mir, dass da wohl heute keiner kommt.

Und dann merke ich: es sind ja noch Ferien! Ich bin schon wieder so im Alltag, habe schon 3 Tage gearbeitet, mein Griechischkurs hat doch auch schon wieder angefangen, aber nein, Nordic Walken hat Ferien, wenn Schulferien sind. Und Schule geht erst wieder am Montag los.

Kurz überlege ich, einfach alleine durch den Wald zu latschen, verwerfe den Gedanken aber wieder. Ich habe keine Handschuhe (die liegen in meinem Velokorb und das Velo steht in einem Veloraum in Basel.) und so bin ich eh froh, dass ich nach Hause gehen kann.

Ich gehe erstmal duschen und überlege mir dann, was wir am Wochenende essen und schreibe einen Einkaufszettel.

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Lachspastete hatten wir schonmal, das ist sehr lecker!

Heute mache ich vielleicht statt Blattspinat mal Brokkoli rein.

Am Sonntag könnten wir dann Züri-Gschnätzlets essen.

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Also auf zum Einkaufen.

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Mein Laden. 🙂

 

Schon seit Wochen im Laden zum Verkauf, aber da bin ich echt streng. Dreikönigskuchen gibt es auch erst, wenn wirklich Dreikönigstag ist. Nämlich morgen.

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Ein Rieseneinkauf mit Fleisch und Fisch und und und (ca. 200.-) hat mich am Ende nur 15.- gekostet, weil mir der Laden alle zwei Monate Bons schenkt, die ich statt Geld einsetzten kann. Diesmal waren es um die 200.- in Bons, also fast gratis eingekauft. 🙂

 

Nachdem ich alles wieder verräumt habe, gibt es ein zweites Frühstück.

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Da kommt natürlich noch Schoggi drauf 🙂

 

Die Katze will spielen, wir wollen aber lieber im Warmen bleiben. Also sitzt sie alleine draussen.

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blöd gucken kann sie also schon ziemlich gut.

 

 

Es wird ein bisschen bilderlastig heute….

Statt also mit der Katze zu spielen, lese ich in den diversen Blogs weiter. Sehr lustig sind übrigens immer die Familien-Tweets der Woche. Ich lache wirklich ab und zu so, dass die Familie fragt, ob alles okay ist….

Der blog heisst Familienbetrieb.

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Beim Einkaufen nahm ich einen Schreibblock mit, denn (ich weiss eigentlich nicht, wo ich die Zeit noch hernehmen soll….) ab Montag mache ich noch einen Französischkurs. Intern an der Schule wo ich arbeite, also kostet es mich wenigstens (erstmal) nichts.

Zuhause sehe ich, dass es derselbe Block ist, den ich auch für Griechisch gekauft hatte damals…. Tja, dann kommen eben Kleber drauf. 🙂

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Einen Block mit „c’est la vie“ auf Griechisch gab es leider nicht.

 

Dann, so gegen 14:00 Uhr gehe ich endlich, endlich zur Post. Also vielmehr in unseren kleinen Dorfladen, in dem auch eine Poststelle ist. Ich schleppe nämlich seit Tagen einen Brief an die Tante in Berlin, die keinen Computer/kein Smartphone/kein Tablet/nichts!! hat,  mit mir herum und finde keine Post oder habe keine Lust einen Umweg zu machen. Ohne Briefmarke kann ich ihn aber nicht abschicken.

Nun ist es also vollbracht. Die Tante wird sich freuen. 🙂

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Gegen 15:00 Uhr erbarme ich mich und spiele mit der Katze. Sie sitzt immer noch draussen vor der Tür und wenn man nur in die Nähe kommt, springt sie voller Vorfreude davon, wie ein Hund, der danach jiepert, dass man das Stöckchen wirft. Dann dreht sie sich enttäuscht um, wenn sie merkt, dass niemand zu ihr nach draussen gekommen ist.

Also dann eben.

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Ich schiebe einen abgeschnittenen Ast auf dem Rasen hin und her und sie lauert und lauert und springt dann plötzlich hervor, um ihn zu fangen.

Man sieht förmlich die grosse Freude, die ihr das Spiel bereitet. Oder nicht?

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Dann schneide ich mir zum Z’Vieri eine Kaki. Ich glaube, ich habe noch nie im Leben eine Kaki gegessen. Bin aber nicht ganz sicher.

Vorsichtshalber google ich mal „eine Kaki essen“ und es gibt tatsächlich ein Video, in dem einem erklärt wird, wie man eine Kaki essen soll. Womöglich gibt es auch Tutorials, wie man Bananen oder Äpfel isst. Wer weiss das schon?

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Hm, so richtig lecker ist das nicht. Ich habe noch eine zweite, aber das wird dann wohl die letzte gewesen sein. So richtig satt macht es auch nicht. Darum esse ich noch ein Glas Apfelmus hinterher.

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Dann mache ich mich mal an die Hausaufgaben. Heute noch nur für eine Sprache. Ab nächster Woche muss ich dann auch noch Franz-Huusi, wie die Jungs sagen würden, machen. Was hat mich da bloss geritten?

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Ich habe immer noch Hunger. Oder mehr so Gluscht. Also mache ich mir einen Kaffee und esse dazu eine Reiswaffel. Die kaufe ich mir manchmal in Erinnerung an die Zeiten, als die Kinder noch kleiner waren und das immer eine gute Knabberei für sie war.

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Den Rest des Nachmittags bin ich noch ein bisschen auf dem Sofa und schaue Sohn 3 bei Zelda zu.

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Die Wand über dem TV ist noch so kahl nach dem Umbau. Wir brauchen ein Bild oder so.

 

So, zu guter Letzt kommt jetzt noch das Essen.

Erst mal den Lachs einschmieren,…

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… dann den Blätterteig belegen,…..

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… backen….

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und geniessen !!!

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Ich danke euch für’s Lesen und dranbleiben.

Jetzt muss ich aufhören, denn die Jungs wollen Yatzee spielen. Na dann. 🙂

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Liebes Tagebuch…

Heute ist nun mein grosser Tag bei Professor, Dr. B.! Aber immer schön der Reihe nach.

Frau Brüllen, die übrigens gerade auf Malta herumschwirrt, will wieder wissen, was wir alle so den ganzen Tag machen. Ab 18:00 Uhr kann man hier alle Tagebücher lesen. 🙂

Ich wache schon so gegen 5:00 Uhr auf. Gegen 5:30 Uhr gebe ich den Versuch, wieder einzuschlafen auf und checke mal meine mails. Oh, ich bin ziemlich heftig für die Aufsicht und mündliche telc-Prüfung-Abnahme Ende Oktober eingeteilt, die an unserer Sprachschule stattfindet. Hui, das wird anstrengend.

So gegen 6:00 stehe ich auf und kümmere mich erstmal um die Tiere.

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die einen liebe und füttere ich ….

die anderen liebe ich eher weniger ….

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es ist dieses Jahr echt ein Plage!

 

Dann räume ich die Spülmaschine aus und mache den Ofen an. Es sind Ferien und da gibt es nicht das 0815 Müsli-Frühstück sondern Aufbackbrötchen.

Auch wenn es im Moment wegen fehlendem Geschmack links nicht soooo berauschend schmeckt, gönne ich mir die Schokolade. Es sind die Gewohnheiten…..

 

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Die Mandarinen Konfitüre schmeckt aber sehr gut. Ich esse sie rechts. 🙂

 

Ausser mir ist bisher nur der Herr des Hauses noch aufgestanden. Es sind ja Ferien, also muss ich mit den Jungs nicht vor 10:00, eher sogar nicht vor 12:00 rechnen.

Der Herr des Hauses muss los und tröpfelt mir noch schnell die obligatorische Medizin ins Ohr. Ich hoffe sehr, dass das dann ab heute vorbei ist, aber sicher bin ich nicht.

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Dann gammel ich noch ein bisschen auf dem Sofa herum, geniesse diese Ruhe am Morgen und freue mich über die Sonne, die so langsam ins Wohnzimmer kriecht.

Um kurz nach 9:00 Uhr gehe ich mal duschen. Vorher separat Haare waschen. Das ist momentan auch nicht so lustig, denn das Ohr darf nicht nass werden….

Vom Spital gab es diesen Tipp:

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Ähm ja. Wenn es grad passte, konnte mir der Herr des Hauses Hilfe leisten, aber manchmal, wie z.B. heute Vormittag, muss ich mir selber helfen. Ich hocke vor der Duschwanne und es ist nicht bequem. Aber letztendlich sind die Haare gewaschen und auch wieder ausgespült und ich kann mit dem Handtuch-Turban unter die Dusche. So ist das Ohr auch wieder geschützt.

Puh.

Darauf gönne ich mir erstmal ein zweites Frühstück. 🙂

Mein Termin ist um 11:30 Uhr, wer weiss, wann ich das nächste mal wieder etwas zu essen bekomme?

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Katze immer dabei. Mit coolem Blick…..

 

Um 10:00 Uhr – oh Wunder – steht Sohn 3 auf. Er hätte sich einen Wecker gestellt sagt er. Hm, warum? In den Ferien? Ich bekomme darauf keine Antwort. Er frühstückt und ich schreibe diesen Text hier.

In einer halben Stunde fährt mein Bus. Leider fährt der nur alle 30 min., daher werde ich viel zu früh dort sein, aber einen Bus später wäre ich zu spät. Blöd.

Jetzt also mal die Haare trocknen, alles Wichtige einpacken und dann los.

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Wie gesagt, fährt der Bus nur alle halbe Stunde. Da sind wir hier schon ziemlich am A… der Welt. Aber immerhin kommt er, wenn morgens die Leute zur Arbeit/Schule und mittags und abends wieder nach Hause fahren, alle 15 min.

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Ich steige eine Station früher aus und kann so die Zeit, die ich zu früh bin, ein bisschen ausgleichen. Beim Spazieren entdecke ich diese Beeren und sie erzeugen sofort einen Flash-Back in meine Kindheit, wo ich mit den Grosseltern jeweils diese Beeren gesammelt habe, wenn wir unterwegs waren.

Sie warfen mir die Beeren dann sozusagen vor die Füsse (wie Perlen vor die Säue… 🙂 ) und ich trat drauf. Das gab dann (fast) jedes mal einen kleinen Knall. Darum hiessen die auch immer Knallbeeren. 🙂

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die habe ich wirklich schon ewig nicht mehr gesehen!!

 

So, mit nur 6 min. Wartezeit werde ich dann also vom Herrn Professor aufgerufen und er soll mir die Tamponade aus dem Ohr holen, checken, ob alles gut ist und dann entscheiden, wie es weitergeht.

„Na, wie geht es Ihnen?“

Ich muss ein wenig zögern mit meiner Antwort, denn ich bin doch ziemlich nervös, ob ich diesmal ohne Ohnmacht hier rauskomme oder nicht. Er weiss aber Bescheid, lächelt und versucht mich zu beruhigen.

„Das kann mal passieren, aber heute machen wir nur schnell das Teil raus, da passiert gar nichts, alles wird gut.“ oder so ähnlich.

Tatsächlich macht er recht kurzen Prozess, zieht kräftig an dem Teil, es macht „schlupp“ und das Ding ist draussen.

„Also, das sieht ja schon sehr gut aus, aber es braucht doch noch ein bisschen mehr Zeit für die Heilung. Aber es sieht wirklich sehr gut aus. Wir machen trotzdem noch einmal für 2 Wochen eine neue Tamponade rein.“

Eine kurze Hörprobe mit der Stimmgabel, etwas putzen, absaugen und dann soll ich den Kopf wieder sehr schräg legen, er tropft etwas ins Ohr, steckt einen neuen Stöpsel rein und …..

…. mir wird’s schon wieder schwindlig.

Sehr ähnlich wie beim letzten mal, aber nicht ganz so heftig. Der Arzt hingegen bleibt ganz cool.

„Soll ich den Stuhl ein bisschen nach hinten kippen? Das geht gleich vorbei.“

Ich denke nur, dass das die andere ja auch gesagt hatte und dann war es aber überhaupt nicht gleich vorbei.

Ich liege nun so halb und alles dreht sich. Fühle mich ein bisschen wie auf einem Karussell… Aber: mir wird nicht schlecht, ich bleibe anwesend, es geht wirklich langsam vorbei. Ich fixiere irgendsoein Gerät, das von der Decke hängt und der Schwindel wird langsam immer weniger und weniger. Der Arzt hatte Recht!!!

Er scheint mir allerdings fast schon ein bisschen ungeduldig, als wolle er sagen, „wollen Sie jetzt nicht mal langsam wieder aufstehen?“

Er sagt es natürlich nicht, er bleibt sehr höflich, ist aber bereits an der Tür, als ich mich dann endgültig wieder erhoben habe.

Hm, was soll ich nun davon halten? Der Herr Professor hat einfach keine Zeit für so Kinkerlitzchen? Er ist ein absoluter Profi bei der Operation, aber menschlich…. hmm.

In zwei Wochen soll ich einen neuen Termin machen, leider sei er selber dann aber gerade im Urlaub, ob es mir etwas ausmache, wenn es bei jemand anderem wäre.

„Ach, öhm, nein, überhaupt nicht, das ist gar kein Problem.“ Ich darf mich jetzt nur nicht zu deutlich freuen…. „Könnte das nicht Dr. ‚Lieblingsarzt‘ machen?“

Tja, und so habe ich wider Erwarten doch noch einen Termin bei meinem Lieblingsarzt gewonnen. Juhu! (der denkt jetzt hoffentlich nicht, ich stalke ihn….)

Letztendlich habe ich keine einzige meiner Fragen gestellt. (die bekommt dann der Lieblingsarzt ab…) Aber naja, ich hatte gehofft, dass es keinen neuen Ohrstöpsel gibt und dann wären die Fragen tatsächlich wichtig gewesen. So bleibt ja nun im Grunde alles wie gehabt.

Wieder zuhause (es ist ca. 13:00 Uhr und weder Sohn 2 noch Sohn 1 sind aufgestanden….) esse ich eine Banane und einen Joghurt. Es ging ja viel schneller als befürchtet und so habe ich noch gar keinen Hunger.

So völlig satt versuche ich, einen Essensplan für’s Wochenende zu kreieren. Das ist nicht so einfach….

Am Samstag vielleicht das hier:

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Am Sonntag dann dieses:

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Für heute Abend könnten wir Lasagne machen.

Die Söhne stehen nun langsam auf. Sie frühstücken um 13:30 miteinander.

Sohn 1 muss dann noch eine Salbe aus der Apotheke holen und fährt mit dem Fahrrad los.

Ich schreibe ein bisschen am blog weiter.

Nach wenigen Minuten bekomme ich eine Nachricht, dass Sohn 1 das Rezept liegen gelassen habe. Genius!!

Obwohl ich hier noch gar nicht fertig bin, packe ich also meine Einkaufstaschen und fahre zu Sohn 1, der zum Glück in der Apotheke im Einkaufszentrum auf mich wartet.

Gerade noch rechtzeitig denke ich daran, selber das Rezept mitzunehmen….!! 🙂

Wir treffen uns vor dem Lift und gehen dann jeder unserer Wege.

Wieder zurück lade ich die Taschen aus, lade 2 Säcke mit Altkleidern ins Auto und bringe die noch schnell zur Sammelstelle.

Allerdings sind beide Container so voll, dass mir beim Öffnen der Klappe fast ein paar alte Schuhe und ein Kleidersack entgegenfallen. (ich werde eine mail an die Gemeindsverwaltung schreiben)

So und nun ist es schon nach 16:00 Uhr, ich bin wieder zuhause, habe wenigstens schon mal die Sachen für den Kühlschrank ausgeräumt und gönne mir jetzt erstmal ein Z’Vieri.

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So, und nun noch der Schluss des heutigen Tages.

Von 16:00 bis 18:00 Uhr mache ich eigentlich gar nichts. Ich lese ein bisschen auf dem Sofa, trinke meinen Kaffee und esse ein Snickers, das aber logischerweise wieder nur fad schmeckt. Ich muss mich mehr darauf konzentrieren, nur rechts zu kauen, dann geht es einigermassen.

Sohn 2 ist noch auf den Sportplatz gegangen und hat mit ein paar Kumpels gekickt.

Die Katze gesellt sich zu mir auf’s Sofa. Sie ist die, die lieber neben mir als auf mir drauf liegt. Aber immerhin eine Pfote zur Sicherheit ist auf meinem Bein. 🙂

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Die vom Frühstück ist die, die lieber komplett auf mir liegt und jegliche weitere Tätigkeit unterbindet.

So gegen 18:00 fange ich an, die Lasagne zu machen. Das geht rechts fix, ich habe nämlich eine Fertig-Béchamel-Sauce gekauft, ich faule Socke.

Ich schreibe in den Familien-Chat, dass es in 25 min. Essen gibt. (Früher hatten wir dieses Wind-Glocken-Spiel, also das haben wir immer noch, aber wenn die Jungs mit Kopfhörern in ihren Zimmern sitzen, hören sie den gar nicht.)

Wir essen zu viert, weil es dem Herrn des Hauses leider zeitlich nicht reicht, pünktlich zum Essen hier zu sein.

Anschliessend räume ich die Küche ein bisschen auf, wasche die grossen Sachen ab und räume den Rest in die Spülmaschine.

Jetzt lasse ich den Tag noch ein bisschen ausklingen, lese vielleicht schon mal das eine oder andere Tagebuch der anderen und spät werde ich, falls ich dann noch wach bin, die NDR Talkshow angucken. Moritz Bleibtreu wurde für heute Abend angekündigt. Den würde ich gern sehen.

Und zum Schluss noch: Suche die Katze:

Nach fast 6 Jahren hat sie sich plötzlich dieses Plätzchen ausgesucht. Ist schon komplett flachgelegen alles dort im Gebüsch….

Also, dann wünsche ich euch allen ein schönes, nochmal sonniges Wochenende und bedanke mich ganz herzlich für’s Lesen. 🙂

 

ein bisschen langweilig….

Es ist ja nicht wie Ferien, wo ich den Tag geniessen könnte, lesen, im Garten sitzen oder arbeiten, machen könnte, was ich will.

Ich bin krankgeschrieben, aber trotzdem ist es so langsam ein bisschen langweilig, weil ich ja nicht im Bett liegen muss und nichts tun darf. Aber doch auch nicht einfach alles tun darf.

Ich stehe also auf, ich dusche, ich kann mal die Spülmaschine ein- oder ausräumen, ich kann auch ein bisschen Wäsche machen. Eine Kleinigkeit über Mittag kochen.

Aber lieber noch nicht gehe ich einkaufen, schneide ein paar Äste im Garten zurück, die zu weit auf die Strasse/den Weg hängen, mache ich Sport oder besuche Freundinnen, die nicht arbeiten und viel Zeit hätten. (Man soll nichts tun „was einen roten Kopf verursacht“ steht in der Infobroschüre.)

Lesen ist auch doof, weil die Brille immer noch so schief hängt.

Heute Morgen habe ich Frühstücksfernsehen geschaut. Ohne Brille. Das war etwas unscharf, aber so scharf musste ich das alles gar nicht sehen….

Gestern früh meinte der Herr des Hauses, dass meine Ohrmuschel so komisch am Kopf kleben würde. Am Tag nach der Operation bis zum nächsten Morgen hatte ich ja einen Druckverband um den Kopf, der sicher auch die Ohrmuschel an den Kopf gedrückt hatte.

Nun immer mit diesem anderen Verband, der zwar nicht so satt sitzt, aber trotzdem das Ohr an den Kopf drückt, hat sich das natürlich nicht verbessert.

Der Herr des Hauses wollte aber nun nicht da herumzuppeln und womöglich reisst die Narbe auf oder sowas. Also sollte ich mich mal informieren, ob wir da was machen sollten oder nicht.

Nach hundert Versuchen, jemanden in der HNO-Klinik zu erreichen („im Moment können wir leider nicht ans Telefon gehen, versuchen Sie es bitte später noch einmal“) konnte ich endlich gegen 14:30 mit jemandem sprechen. Sie waren nicht so sicher und bestellten mich vorsichtshalber mal hin, damit sich der Arzt (der auch bei der OP assistiert hatte) das mal anschauen konnte.

Hoppla, da musste ich plötzlich aus meinen Schlumpi-Kleidern raus, schnell nochmal Zähne putzen, die ungewaschenen Haare richten so gut es ging und los in den Bus. Naja, ein Notfall war es ja nun eigentlich nicht, aber hm, sie wollten mich lieber sehen. So schnell wie möglich. Also dann.

Am Ende war dann natürlich alles doch eher harmlos („aber besser Sie kommen einmal zu oft, als wenn dann doch etwas passiert wäre“), der Arzt löste mein Ohr vom Kopf, („wir haben Ihnen bei der OP auch ein keines Stück vom Knochen wegnehmen müssen, daher wird das Ohr dort jetzt etwas unnatürlich nach innen gezogen, das gibt sich aber später wieder.“ Aha….) desinfizierte alles, gab mir noch ein Rezept für Desinfektionsmittel und Wattetupfer mit und ich konnte wieder nach Hause.

Am Abend machten wir uns dann mal an die grosse Herausforderung: Haare waschen, ohne dass das Ohr nass wird.

Also am besten über der Badewanne dachten wir, da haben wir am meisten Platz. Ich lehnte mich also quer irgendwie über den Wannenrand, den Kopf so, dass das betroffenen Ohr oben war, wir machten alle Verbände ab, schoben alle Haare auf die eine Seite und der Herr des Hauses drückte einen Plastikbecher über mein Ohr. Ich liess das Wasser an und er brauste mal die Haare ab. Ich hatte so beide Hände frei, um einzuseifen und nachher auch wieder das Shampoo auszuspülen. Aber diese schräge Haltung war nicht so super. Zum Glück hatten wir nicht zu lange, aber doch so um die 20-25 min, kam es mir vor. Dann ein bisschen abtrocknen, durchkämmen, schön alles auf eine Seite schieben und den Verband wieder drüber.

So konnte ich die Haare anschliessend ganz gut trockenföhnen. Ach, ein sehr angenehmes Gefühl so frisch gewaschene Haare!

Vor dem Schlafen habe ich noch einen sehr schönen Film auf dem IPad gesehen („im Winter ein Jahr“). Mit schiefer Brille, aber ohne wäre es nicht so gut gegangen. Hier wollte ich nicht unscharf sehen.

Heute Morgen habe ich das Ohr (während des Frühstücksfernsehens) mal gelüftet. Also gar nichts dran oder drüber. Das war sehr angenehm.

Bis Dienstag muss ich noch warten, dann kommen die Klammern raus. Und am Montag in einer Woche sollte ich schon wieder arbeiten gehen. Ich kann mir das noch gar nicht so richtig vorstellen, weil ich ja doch sehr eingeschränkt höre durch diesen Pfropf, der immer noch im Ohr steckt. So eine Art Schwamm, der einerseits verhindert, dass etwas ins Ohr kommt, was nicht rein soll und andererseits ableitet, was möglichst raus soll.

Es ist wie ein Oropax im Ohr, also das wird noch lustig, so zu arbeiten.

Mal sehen, wie lange das Teil drinbleiben muss. Ein Wechsel (nicht das Entfernen, nur ein Wechsel) ist für Dienstag in einer Woche geplant. Also 2 Wochen nach der OP.

Ein anderer relativ guter Nebeneffekt ist, dass ich nicht mehr so viel Appetit habe. Ich schmecke ja irgendwie nur noch auf der rechten Seite. Links ist der Geschmackssinn (hoffentlich nur vorläufig) abhanden gekommen. Also macht das Essen nicht mehr so viel Spass, ich esse viel kleinere Portionen und – tada – nehme ab. Juhu!! So lasse ich es mir gefallen. 🙂

Und wenn ich es weiterhin schaffe, mindestens 2 Liter pro Tag zu trinken, dann habe ich eh nicht mehr so viel Hunger.

Also im Grossen und Ganzen alles bestens. 🙂

 

liebes Tagebuch….

heute ist schon wieder der 5. des Monats und Frau Brüllen sammelt auf ihrer Seite die Erlebnisse des Tages von vielen, vielen Bloggern.

Also starten wir mal:

3:45 Uhr: ich wache auf. Vermutlich weil ich gestern schon um 21:45 eingeschlafen bin. Zum Glück bin ich aber doch noch etwas müde und schlafe wieder ein.

7:45 Uhr: uups, ist ja doch später geworden, als ich gedacht hatte. Ich muss zum Glück nicht arbeiten, denn ich bin krankgeschrieben. Die nächsten 2 Wochen.

Sohn 1 und Sohn 3 sind schon weg, der Herr des Hauses duscht. Sohn 2 schläft noch.

Ich stehe auf, füttere eine sehnsüchtige Katze, die fast am verhungern ist, und setze mich erstmal an den Tisch.

8:00 Uhr: der Herr des Hauses bietet Wundpflege an. Bei mir. Ja, gerne, er macht das sehr gut!

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Am Montag wurde ich am bzw. im Ohr operiert. Wer möchte kann gerne „Epitympanales Cholesteatom“ googeln. :-). Ich hoffe, ich habe es richtig geschrieben.

Nun habe ich noch einen dicken Verband mit Kompressen am Ohr und muss Antibiotika-Tropfen hinein träufeln. Ein Schnitt geht recht grosszügig einmal hinter dem Ohr durch und ist mit Klammern zusammengetackert. Die bleiben noch bis nächste Woche drin. Aber bis dahin muss eben immer mal wieder die Kompresse gewechselt werden, die Tropfen gegeben werden usw., was alleine nicht so einfach ist, weil man sich selbst ja nun nicht so optimal aufs Ohr sehen kann.

Diese Aufgabe hat der Herr des Hauses übernommen, zumindest morgens und abends.

Er macht für mich ein Foto von meinem Ohr, damit ich die riesige Narbe auch mal sehen kann. Dieses Foto teile ich lieber nicht…

8:20 Uhr: Ich frühstücke.

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Lecker, Paracetamol zum Frühstück….

 

Aber danach gibt’s dann doch noch was Richtiges.

Beim Kauen schnurpst und schlonzt es im Ohr, das ist irgendwie komisch unangenehm und ich getraue mich nicht so richtig, zuzubeissen. Daher esse ich eher wie so eine ältere Dame ohne Gebiss….

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Alles da, was es für ein gelungenes Frühstück braucht. 🙂

 

8:45 Uhr: jetzt gehe ich mal duschen. Die Challenge „Haare waschen, ohne dass das Ohr nass wird“ hebe ich mir noch ein paar Tage auf. Wie Sohn 1 dazu sehr treffend bemerkte „als wir eine Woche in den Bergen wandern waren, hast du auch die Haare nicht gewaschen.“ Recht hat er. Haare waschen wird total überbewertet!!

ab 9:00 Uhr: jetzt wird es schon etwas langweilig. Ich kann einerseits nicht wirklich viel machen, also den Haushalt und das Einkaufen und so überlasse ich vorerst noch dem Herrn des Hauses, aber andererseits fühle ich mich ja nicht so todkrank, dass ich im Bett liegen müsste.

Ich blättere die Broschüre durch, die ich im Spital bekommen habe.

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Ich fülle mir meine 0.75l-Wasserflasche, damit die Nieren es leichter haben mit den Schmerzmitteln. Ich nehme mir vor, die Flasche mindestens 3x leerzutrinken.

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ca. 9:30 Uhr: ich esse mal einen Joghurt. Eine der Nebenwirkungen/Risiken dieser Operation ist, dass der Geschmackssinn vorübergehend abhanden kommen kann. Ich esse also alles auf der rechten Seite, denn da ist der Geschmackssinn noch vorhanden. Links schmecke ich nichts. 😦

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bis ca. 10:30: ich setze mich auf’s Sofa und lese das Internet leer. Meine Brille hat links kein Ohr mehr, über das ich den Bügel legen könnte. Also das Ohr ist natürlich noch da, aber es ist unter dem Verband versteckt. So hängt meine Brille mehr schlecht als recht schief auf meiner Nase und dem rechten Ohr. Das macht auf die Dauer ein bisschen Kopfschmerzen.

Trotzdem beschliesse ich, wenigstens die Rechnungen zu bezahlen, die fällig sind.

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Hui, wenn man also mit 115 statt mit 100 über die Autobahn brettert, kann das trotz Toleranzabzug ziemlich teuer werden….

Zum Glück war’s der Herr des Hauses und nicht ich. Ich fahre nämlich immer (!!!) anständig. 🙂

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Kurz vor 11: Sohn 3 kommt aus der Schule, Sohn 2 ist inzwischen aufgestanden. Sohn 3 verabschiedet sich aber gleich wieder, denn er möchte mit 2 Freunden nach Basel, um Pokémons zu fangen. Okay, ist das also wieder erwacht, das Fieber. Na besser in reallife mit Freunden unterwegs als vorm Computer bei dem schönen Wetter heute.

Mittag wird er also irgendwo in der Stadt essen, Sohn 2 hat ja gerade erst gefrühstückt, ich habe wegen fehlendem Geschmack auch nicht so Appetit, also fällt das Mittagessen aus.

12:00 Uhr: jetzt lege ich mich vielleicht doch noch eine Runde auf’s Sofa und mache eine kleine Pause. Das ist das blöde an Schmerzmitteln, finde ich. Man spürt nicht mehr, wie es dem Körper geht. Man fühlt sich so fit, ist es aber vermutlich noch gar nicht.

Also Zwangspause jetzt.

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13:00 Uhr: ich muss eine Kleinigkeit essen, obwohl ich wirklich keinen Appetit habe. Aber der Magen grummelt, also habe ich wohl Hunger.

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es schmeckt besser, als es aussieht. Also zumindest auf der rechten Seite im Mund.

 

Ich wärme Reste vom Wochenende auf. Quinoa-Gemüse-Bällchen. Nur sind es bei mir leider keine Bällchen sonder Flatschen geworden. Geschmacklich aber tadellos. 🙂

13:30 Uhr: ich habe die zweite 0.75l-Flasche geleert. Ich lobe mich selbst.

Bis 14:00 Uhr hänge ich doch wieder auf dem Sofa herum, Sohn 3 kommt vom Pokémon-jagen zurück, Sohn 1 kommt aus der Schule zurück.

Ich lege mich aufs Bett, stelle einen kleinen Spiegel auf und tröpfle mir mühsam 5 Tropfen Antibiotika ins Ohr. Viel mehr mache ich nicht. Den Kompressenwechsel überlasse ich gern wieder dem Herrn des Hauses heute Abend, weil er dann viel mehr Übersicht hat.

14:30 Uhr: ich werfe noch 2 Schmerztabletten ein. Ich, die ich sonst nie irgendwas einwerfe, komme mir schon komisch dabei vor. Aber es ziept eben doch im Ohr und so ist es dann wohl besser.

Gegen 15:30 Uhr: nun gönne ich mir noch einen Nachmittagskaffee aus der neuen Maschine.

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Die alte Maschine war vor ein paar Tagen kaputt gegangen, sie war zwar erst 1.5 Jahre alt, glaube ich, aber sie war unglaublich laut und plötzlich lief das Wasser innen irgendwo durch, aber nicht mehr durch die Kapsel und schon gar nicht mehr in die Tasse.

Durch den Kauf der Kapseln sammle ich ständig Punkte, die ich dann wieder in Kaffeemaschinen investieren kann. So bekam ich diese hier für 0.- Franken.

Die alte hatte ich auch schon nur über Punkte bezogen, ich hoffe aber, dass das nicht der Grund für ihre kurze Lebensdauer war.

Zum Kaffee dann noch was Süsses.

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Schmeckt leider auch nicht, so ohne Geschmackssinn. Blöd.

 

Gegen 16:00 Uhr: es ist furchtbar langweilig. Ich beschliesse über Spotify einen Podcast zu hören. Dazu lege ich mich ins Bett, das Phone neben mein rechtes Ohr und los gehts.

Ich höre 6 Folgen über irgendsoeinen Schweizer, der eine kriminelle Laufbahn, mit Gefängnis, Bordell, Drogen, usw, eingeschlagen hat. Nun mit 60 zieht er Bilanz. Nicht ganz uninteressant, aber ich vermute (und die beiden Journalistinnen auch), er erzählt nicht immer die ganze Wahrheit.

So kann ich aber doch 3 Stunden hören und nun ist es schon 19:00 Uhr und wir warten sehnsüchtig auf den Herrn des Hauses, der hoffentlich eingekauft hat und gleich ein leckeres Z’Nacht zaubern wird.

Danach mache ich wahrscheinlich nicht mehr sehr lange, lasse den Herrn des Hauses noch die Wunde versorgen und nehme nochmal 2 Tabletten für die Nacht.

Also dann, bis zum nächsten Mal, danke für’s Lesen und Mögen und habt eine schöne Restwoche. 🙂

 

Und sonst so?

Am Donnerstag kam das langersehnte Gewitter mit Regen, aber auch mit Sonne. Gerade als es aufhörte zu regnen, denn lang dauerte es leider nicht, machte ich mich auf den Heimweg.

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Doppelregenbogen

Ich schleppe natürlich nicht andauernd meine Spiegelreflex-Kamera mit mit herum, darum wurde es nur so ein blasses Handy-Foto. In echt war der Kontrast viel krasser und die Farben des Regenbogens viel leuchtender.

Dafür konnte ich mit dem Handy aber immerhin ein Panorama machen, der Regenbogen war nämlich so gross, dass er auf ein normales Bild gar nicht draufpasste.

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Inzwischen haben die Jungs ein Alter erreicht, wo sie – besonders in den Ferien – weit später als wir Eltern ins Bett gehen. Darum schreiben sie dann manchmal nachts kleine Nachrichten, die wir morgens dann – da stehen wir nämlich auch viel früher auf als sie – finden.

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Das ist insofern blöd, dass wir die Jacken im Moment gar nicht brauchen. Falls sich die Spinne dort also wohlfühlen sollte, …….

Unter dem Zettel lag noch der Staubsauger. Sie hatten dann aber gemeinsam entschieden, dass man nachts um halb drei lieber nicht saugen sollte….

Tja, ich hoffe, dass wir uns im Herbst daran noch erinnern, wenn wir das erste mal zu den Jacken greifen müssen!!

 

Der Vorgarten ist ein Trauerspiel…..

So schön hatte ich mal ein paar Sachen gepflanzt, (guckst du hier ein bisschen runter scrollen, dann kommt ein Bild) so traurig sieht es jetzt aus.

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Die zweite violette Pflanze haben sich offenbar die Schnecken einverleibt. Von dieser Priemel ist nichts mehr übrig. Löwenzahn macht sich breit.

Hatte ich schon mal erwähnt, dass gärtnern nicht so gerade meine Kernkompetenz ist?

Wenigstens lässt uns der Apfelbaum dieses Jahr nicht im Stich. Letztes Jahr trug er 3 Äpfel. Glaube ich. Vielleicht waren es auch 5.

Das holt er dieses Jahr alles nach. So richtig schön und genormt sind die Äpfel natürlich nicht. Ich würde jetzt nicht einfach so herzhaft reinbeissen, denn der eine oder andere Wurm grinste mich beim Aufschneiden schon an.

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Für lecker Apfelkuchen reicht es aber allemal. Heute mit Hefeteig und Streuseln.

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Wir setzten uns alle mit unseren Tellern und einer grossen Portion Schlagsahne auf die Terrasse, aber ich flüchtete nach wenigen Minuten vor einer Wespe wieder ins Haus. Die Wespen werden sicher durch die Äpfel angelockt, die täglich vom Baum fallen und im Gras dann so vor sich hin gammeln.

Ausserdem ist unsere Obstschale auf den Terrassentisch umgezogen, damit in der Küche die Fruchtfliegen nichts mehr finden.

Was das angeht, bin ich doch wieder froh, wenn es etwas kühler wird und die Wespen wieder irgendwohin verschwunden sind.

 

Und was lese ich gerade?

Also noch lese ich „Kommisar Kluftinger“, den ersten Teil auf dem Ipad. Ich mische immer ein paar E-Books und Papierbücher.

Von meinen Kolleginnen in der Sprachschule habe ich einen Büchergutschein bekommen und da ich zufällig für die Schule in dem Buchladen etwas holen musste, nahm ich die Gelegenheit wahr, um ein paar Bücher für mich auszuwählen.

Ich lese hinten, ich lese die ersten 4-5 Sätze und wenn mir das gefällt, kaufe ich das Buch.

Manchmal blättere ich noch kurz in die Mitte und lese quer, damit mir nicht der Fehler passiert, dass ich am Ende doch ein Buch erwischt habe, in dem die Protagonisten alle gut gebaut und durchtrainiert, mit langen, lockigen und/oder dichten Haaren (sucht euch was aus) gesegnet sind und Karriere ohne Ende gemacht haben. Und dann finden sie die Liebe ihres Lebens. (mit den selben Äusserlichkeiten)

Darum habe ich mich für diese hier entschieden. 🙂

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So, jetzt wage ich mich ohne Kuchen, aber mit IPad wieder raus auf die Terrasse, um noch ein bisschen frische Luft zu schnappen.

Wegen der kranken Katze, die im Moment auf keinen Fall raus sollte, bleiben hier alle Fenster und Türen geschlossen. Das wird auf die Dauer etwas stickig…. Wir lüften jetzt immer durch die heruntergelassenen Rolläden. Das ist natürlich nicht das selbe.

Am Dienstag bin ich nochmal beim Tierarzt und vielleicht kann sie dann wenigsten diesen blöden Trichter abnehmen. Wir hoffen sehr!

In diesem Sinne euch allen noch ein schönes Wochenende. 🙂

Die Katze ist zurück

Heute Morgen, nach mindestens einer Woche Abwesenheit kam endlich die Katze wieder nach Hause. Leider (aber wie befürchtet) nicht mehr so ganz heile.

Mein zweiter Griff (der erste streichelte die Katze) ging zum Telefon, um einen kurzfristigen Termin beim Tierarzt zu bekommen, denn sie hatte so gut wie kein Fell mehr an den Ohren. Alles blutig gekratzt.

Nun also so. Für ebenfalls mindestens eine Woche. Sie hasst es natürlich.

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arme schwarze Katze…..

Keiner weiss so richtig, was sie hat. Sie hat das nur den Sommer über. Im Winter hat sie nichts an der Haut. Alles in Ordnung. Sobald es wärmer wird, fangen die Ausschläge an. Wir haben von Schulmedizin bis Homöopathie schon alles durch. Selbst Akupunktur haben wir schon probiert. 4 verschiedene Ärzte haben es schon versucht.

Bis jetzt alles erfolglos. Im nächsten Sommer geht es vermutlich wieder von vorne los. 😦

Heute war ich bei einer 5. Ärztin. Zwar die gleiche Praxis, aber diesmal eine Frau statt eines Mannes. Mal sehen. 2 Spritzen, Wunden desinfiziert, der Kragen, nächster Termin in einer Woche.

 

Und jetzt: krasser Themenwechsel (sorry dafür 🙂 )

Trotz allem wollte ich dieses Bild hier unbedingt noch kurz zeigen: Gender-Schlagsahne.

 

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Naja, ok, es geht um Fett und Halbfett, nicht um Mann oder Frau. Beide sind ohne Zucker, aber die rosane ist die fette…. hm, was sagt uns das? 😉

Es gibt übrigens auch noch eine mit Zucker. Die ist dann rot. Also geschlechtsneutral?

Einen schönen Tag wünsche ich euch.

Ich lebe noch

 

… nur falls sich schon jemand Sorgen gemacht haben sollte. 🙂

 

Und ich habe ein kleines Schüsselchen mit Eis und den Beeren pur gegessen. Den Rest habe ich zu Marmelade verarbeitet.

Und weil ich grad so schön dabei war und auch noch Gelierzucker übrig war, habe ich auch grad noch 2 Bananen zu Marmelade verarbeitet.

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Sehr lecker. Die Bananenmarmelade ist noch besser als die andere. Felsenbirne hat irgendwie keinen so herausragenden Geschmack, wie jetzt zum Beispiel Erdbeere oder eben Banane.

Aber auf so einem frischen Stück Butterzopf waren beide Marmeladen ganz vorzüglich.

Und wie schon erwähnt, habe ich es also überlebt. 🙂

Am Wochenende probiere ich vielleicht mal eine Mischung aus beiden. Bananen-Felsenbirnen-Marmelade. Das könnte auch sehr lecker sein. Und es ist eben immer noch Gelierzucker übrig. 😉

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