die leben nicht lange….

 

Ich habe mal wieder was nachgebacken. Und zwar fand ich dieses sehr verlockende Rezept bei „frische Brise„.

Dieses Jahr habe ich keine Stollen gebacken. Mir war einfach nicht danach.

Damit nun aber niemand auf dieses leckere Gebäck verzichten muss, probieren wir heute mal diese hier.

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Die Mini-Stollen warten auf den Butter-Zucker-Belag

 

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Die werden hier heute nicht alt, denke ich ….

 

Draussen regnet es seit heute Morgen mehr oder weniger in Strömen, der schöne Schnee, der gestern und vorgestern heruntergerieselt kam, schmilzt dahin und unser riesengrosser, pfeilgerader Weihnachtsbaum versucht auf der Terrasse tapfer dem Wind standzuhalten.

Die Katzen sind den ganzen Tag und die ganze Nacht drinnen und schlafen oder langweilen sich.

Der arme Sohn 2 hat ein Fussballspiel.

Ich bin – ähm, es ist halb drei…. – immer noch im Pyjama.

Aber dafür machen wir es uns gemütlich und haben ein sehr, sehr leckeres Z’Vieri heute.

Ich wünsche euch einen schönen 2. Advent.

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so ein fauler fünfter

 

Liebes Tagebuch….

 

Es ist schon verrückt. Wenn ich nicht arbeite, hätte ich soooo viel Zeit. Ich könnte mich ja mal um den Haushalt kümmern, mal die Badezimmer durchputzen, Wäsche waschen, saugen, Böden wischen, das Wohnzimmer aufräumen, damit die Weihnachtsdeko überhaupt zur Geltung kommt, und, und, und.

Aber wenn ein Tag so faul ist, dann ist er faul und da kann ich dann echt nur das Nötigste machen.

Dienstag ist immer Nordic Walking Tag.

Das Wetter war prächtig.

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Ich hatte extra mein Phone (ein 5s übrigens) mitgenommen (zu 78% geladen), weil ich ein paar schöne, Herbst-Morgen-Fotos machen wollte.

Dieses erste Foto konnte ich noch machen, aber schon beim zweiten, wunderschönen Motiv, machte es „Plopp“ und das Phone war aus.

Bei kühleren Temperaturen, es müssen nicht mal Minusgrade sein, stürzt es komplett ab, schaltet sich aus, behauptet, der Akku sei leer. Heute Morgen waren vielleicht 1-2° Grad. Plus! Es hat ca. 5 Minuten in der Kälte ausgehalten, dann war es vorbei.

Das ärgert mich massiv!

Nach dem Walken, lag zufällig noch ein Sandwich, dass einer von den Jungs oder der Herr des Hauses vergessen hatte, auf dem Tisch, sodass ich schnell was essen konnte, dann unter die Dusche und ab in den Supermarkt.

Wocheneinkauf.

Zuhause dann schnell eine Pizza gezaubert, Sohn 3 kommt in dem Moment nach Hause, als ich die Pizza in den Ofen schiebe.

Wir essen gemeinsam.

Meine Pläne für danach waren ursprünglich (also gestern oder so):

  • Wäsche machen (zusammenlegen und eine neue Maschine anwerfen)
  • ein paar Plätzchen backen
  • saugen
  • die Küche aufräumen, Boden wischen

Gemacht habe ich davon gar nichts. Ich habe statt dessen einen Kaffee getrunken, oder auch zwei, habe ein bisschen auf dem Sofa gechillt, mit dem Herrn des Hauses telefoniert (jemand hat meine email gehäckt!!), Katzen gefüttert, meinen Kurs von heute Abend vorbereitet.

Naja, wenigstens nicht gar nichts gemacht. 🙂

Sohn 1 und 2 sind inzwischen zuhause, Sohn 3 macht heute Abend ein Schnuppertraining im Badmintonclub vom Nachbardorf und ich gehe noch für einen Kurs in die Sprachschule. Sohn 2 geht noch ins Training.

Wenn ich wieder nach Hause komme, werde ich vielleicht nur einen Joghurt essen (ich sage nur „Toffifee“…..) und mir dann die heutige, aufgenommene Folge von „Wilder“ anschauen, die ich in Echtzeit immer um ca. 30 min. verpasse, weil ich erst gegen 20:30 nach Hause komme. Darum muss ich sie aufzeichnen.

Danach lesen und dann schlafen. Ende.

Morgen ist dann wieder mehr Action, weil mehr Arbeit.

Euch allen eine schöne Woche und eine schöne Adventszeit.

neuer Samstagskram

Der heutige Samstag war gar noch nicht so faul.

Ok, zuerst habe ich mir mal einen Kaffee im Bett gegönnt. Das mache ich jetzt manchmal am Wochenende, seit ich mein eigenes Zimmer habe.

Ich kann nicht wach im Bett liegen und lesen oder Kaffee trinken, wenn neben mir noch jemand liegt und schläft. Ich vertrage die Schlafgeräusche nicht. Weder vom Herrn des Hauses noch von den Jungs und auch nicht von meiner Mutter. 🙂

Ich vertrage gar keine Schlafgeräusche – von niemandem. Darum bin ich bisher immer aus dem Bett gesprungen sobald ich wach war und neben mir noch jemand schlief.

Aber jetzt habe ich ja ein eigenes Zimmer und alles ist ganz anders. Ich kann also zum Beispiel einen Kaffe machen und noch ein bisschen lesen im Bett. Oder auch abends so lange lesen wie ich will. Das ist toll.

Das Buch von Lize Spit habe ich fertig. Puh, das war dann doch heftiger, als es anfangs noch daher kam.

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ich empfehle es trotzdem.

 

Neu habe ich jetzt diese beiden:

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links ist aus der Bibliothek, rechts habe ich mir gekauft.

 

Nachdem mir unabhängig voneinander 2 portugiesische Schüler, ein Mann und eine Frau in zwei unterschiedlichen Kursen das Buch von Jose Saramago empfohlen haben, musste ich es mir gestern einfach kaufen. *

Allerdings hatte ich vorher schon den dritten Knausgard in der Bibliothek geholt. Hach, welch Dilemma.

Die Stadt der Blinden musste ich heute morgen mit Kaffee im Bett schon mal anlesen. Und es ist gut! Knausgard kann ich ja notfalls verlängern oder erstmal wieder zurückbringen. Der läuft mir ja nicht weg.

So fing also der Samstag an. Im Bett.

Nach einem kleinen Frühstück mit einem zweiten Kaffe, saugte ich mal schnell das Wohnzimmer durch, denn Sohn3 hatte Besuch angekündigt. Man will ja keinen schlechten Eindruck hinterlassen….

Später musste ich noch einkaufen fahren, weil der Herr des Hauses seinen Auftrag „könntest du bitte den Wochenendeinkauf machen?“ schlecht bis gar nicht erfüllt hatte gestern Abend. Ich war froh, dass wir zum Frühstück wenigstens einen Zopf auf dem Tisch hatten…..

Im Supermarkt entdeckte ich auf den halben Preis reduzierte Blumenzwiebeln. Die nahm ich gleich mal mit. Tulpen, Schneeglöckchen und so Zierlauch.

Die Einkäufe habe ich ausgeladen und als ich das Auto wieder in die Tiefgarage gefahren hatte, nahm ich von dort gleich noch eine grüne Kompost-Tonne mit nach oben und harkte das ganze Laub aus unserem Garten zusammen. So klein er auch sein mag, durch den Apfelbaum und die Sträucher habe ich Laub ohne Ende hier.

Plötzlich ergaben sich so leere Stellen, die unter dem Laub gar nicht zu sehen gewesen waren und da pflanzte ich gleich mal die Zwiebeln rein.

Nebenbei läuft wie immer die Waschmaschine.

So. Und jetzt ist eigentlich erstmal fertig mit „Arbeit“. Es gab schon einen dritten Kaffee, ich werde ein bisschen lesen, mit Sohn2 vielleicht ein bisschen Bewerbungen schreiben. Oder zumindest mal anfangen seinen Kram zu ordnen.

Und dann wird der Rest vom Samstag so dahinplenkeln, das ist auch schön.

Ein schönes Wochenende wünsche ich euch. 🙂

*der Portugiese ist immer wieder überrascht über die vielen deutschen Wörter, die so unglaublich viele Konsonanten aneinanderreihen. Und als er mir den Autor des Buches nannte, war ich auch überrascht, wie schön ordentlich die Portugiesen immer einen Vokal und einen Konsonanten abwechseln. JoSe SaRaMaGo. 🙂

Eines der deutschen Wörter mit den meisten Konsonanten, nämlich 8, ist übrigens aNGSTSCHWeiss. Das werde ich ihm am Montag mitbringen, meinem Portugiesen.

Samstagskram

Ich hatte letzten Dienstag wegen Vertretungen, die ich machen musste, keine Zeit für meine Nordic Walking Runde, also habe ich mich der Samstags-Gruppe angeschlossen.

Dienstags sind wir nur zu dritt, drei Frauen, die beiden anderen mindestens 10 Jahre älter als ich, wenn nicht sogar 15 (ich bin ja ganz schlecht im Schätzen….). Am Samstag aber laufen da erstens mehr Leute und dann auch noch meistens 2-3 Männer, die eher in meinem Alter sind. Das Tempo ist recht zackig…..

9:00 Uhr geht’s los und ich schaue vorsichtshalber mal auf’s Thermometer, ob ich genug angezogen habe….

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uups, ganz schön kühl.

Ich frühstücke noch ganz in Ruhe eine Kleinigkeit, trinke meinen Kaffe und los geht’s.

Die Sonne geht auf, die Männer im Hause schlafen alle noch und ich mache mich auf den Weg durch den Wald und über Felder und Wiesen.

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Es wurde dann immer wärmer und schöner

 

Nach ca. 90 min. bin ich zurück, Sohn 3 ist auf der Basler Herbstmesse (wo ihm so richtig schlecht wurde, weil die eine Bahn einfach nicht mehr aufhörte zu drehen und zu drehen und zu drehen…..), Sohn 1 und 2 stehen gerade auf und können mit mir nochmal frühstücken.

Nach einer angenehmen Dusche mache ich mich an ein superleckeres Keks-Rezept, das ich schon mal vor einer Woche ausprobiert hatte. Die Kekse hatte ich mit in die Schule genommen, wo sie innerhalb kürzester Zeit, begleitet von schwärmerischen „hmmmm“s und „oooohhhhh“s  in den Mägen der Kollegen verschwunden waren.

Das Rezept ist aus der Landliebe und geht so:

150g Walnüsse, 150g dunkle Schokolade (mind. 72% Kakao) grob hacken.

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Dann 200g groben Rohrzucker mit 150g kalter Butter so gut es geht schaumig rühren. (Funktioniert bei mir mit kalter Butter nur so mittel)

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2 Eier dazu, 1 gestrichenen T-Löffel Salz, einen mit Backpulver, 220g Mehl und dann die Nüsse und die Schokolade.

Alles zu einem Teig mischen, der eher sehr klebrig ist. Eigentlich soll man ihn in Frischhaltefolie in den Kühlschrank legen, aber ich lasse ihn direkt in der Rührschüssel, weil eben alles so klebt.

Nach einer Stunde rausholen und kleine Kügelchen formen, mit Abstand auf’s Blech legen und bei 180° und Ober-und Unterhitze während 10-12 min. backen.

 

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ist wirklich eine sehr klebrige Angelegenheit, aber es lohnt sich!

Nach dem Backen auf einem Rost abkühlen lassen. Noch warm sind sie relativ weich, aber schon nach 20-30 min. haben sie eine sehr gute Konsistenz.

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Wodurch genau, weiss ich nicht, aber sie sind überhaupt nicht süss. Vermutlich ist es die dunkle Schokolade, meine hatte ja sogar 85% Kakao, die ist also absolut unsüss! 🙂

 

Dazu läuft im Hintergrund die Waschmaschine, der Herr des Hauses hat ein paar Büsche im Garten zurückgeschnitten, Sohn 2 ist vom Fussball zurück (leider verloren 😦 ), Sohn 1 geht noch mal weg an einen Theaterabend und ich chille mit Keksen und Kaffee.

So ein gemütlicher Samstag. Ich hab’s gern.

Schönes Wochenende euch allen.

Lolly Cake

 

„Eine Spezialität meiner Heimat ist Lolly Cake“ sagte kürzlich meine Neuseeländische Schülerin. Ich dachte natürlich an Schleck-Zeug, Lutscher, Lollys eben.

Aber nein. In Neuseeland sind Lollys sowas wie Marshmallows aber in etwas härter. Von der Konsistenz her wie diese weissen Mäuse. Kann sich jemand erinnern? 😉

Ich habe Lolly Cake gegoogelt und sehr niedliche Videos gefunden, in denen Kinder einen Lolly Cake machen. Ist nämlich kinderleicht und vor allem ohne backen.

Bevor ich aber den Lolly Cake nachmachen konnte, brauchte ich ja mal diese Lollys und die musste ich erst online bestellen.

In der Zwischenzeit hatte die Schülerin bereits einen Lolly Cake gemacht und in den Unterricht mitgebracht. Hmmm, sehr lecker!!

Letzte Woche konnte ich endlich das langersehnte Päckchen abholen, dass mit Royal Mail, wohl nicht aus Neuseeland, aber immerhin aus Grossbritannien oder so geliefert worden war.

Und gestern Abend habe ich meinen allerersten, neuseeländischen Lolly Cake gemacht.

Man braucht:

  • 100g Butter
  • 250g Malzkekse (gibt’s hier nicht, aber Butterkekse mit Ovomaltinepulver geht auch)
  • 200g gesüsste Kondensmilch
  • 180g Lollys (woher ihr die auch immer bekommt… 🙂 )
  • Kokosflocken

 

Die Kondensmilch mit der Butter in einer Schüssel in die Mikrowelle. Die Butter sollte langsam schmelzen. Immer wieder mal rühren, damit sich beides schön vermischt.

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Die Kekse entweder mit einer Maschine, wenn man hat, oder sonst in einer Plastiktüte komplett zerkrümeln.

Ich habe das, was nicht zerkrümelt war, am Schluss noch mit der Suppenkelle zerstampft. Dazu dann das Ovopulver, wenn man keine Malzkekse hat.

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Wir hatten noch so kleine Tütchen übrig von einem längeren Hüttenwochenende und die war gerade richtig.

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Und das sind angeblich die besten und coolsten Lollys. Die Eskimos. So heissen die nun mal. Keine Ahnung, warum.

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Okay, sie sehen ein bisschen aus wie Mumien, aber sie schmecken echt lecker…. 🙂

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Die armen Eskimos muss man jetzt in kleine Stücke schneiden.

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Dann mischt man die Kekskrümel mit der Butter/Kondensmilch-Mischung und gibt die Eskimos dazu. Das ganze formt man auf einem Stück Frischhaltefolie zu einer Art Brot.

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Dann noch in Kokosflocken wälzen, einwickeln und ab in den Kühlschrank. Am besten über Nacht.

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Und dann kann man sich am nächsten Tag Scheibchen für Scheibchen davon abschneiden.

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Es ist schon sehr, sehr süss. Ich nehme ein paar Scheiben heute mit in den Unterricht, damit die Expertin mir sagen kann, ob es so schmeckt, wie es soll. 🙂

 

Ein schönes Wochenende wünsche ich euch! 🙂

heute so….

 

Nachdem ich bei Wärme und Sonnenschein, mittags um 12:00, unseren Dorfhügel hinausgestrampelt war, lachte mich im Kühlschrank dieses Teil an:

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Relativ klein, nahezu kreisrund und gekühlt.

 

Erstmal teilen….

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huch !?! hat die gar keine Kerne??

 

… dann die eine Hälfte nochmal vierteln…..

 

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ach, sie hat doch ein paar Kerne, aber harmlos, kann ich mitessen.

 

…. und schwups – aufgegessen 🙂

 

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man stelle sich bitte das Volumen dieser einen Hälfte in meinem Magen vor….. 😉

 

So, jetzt platze ich gleich, bin aber doch froh, dass ich die halbe Melone gegessen habe und nicht – was mich auch sehr anmachte… – eine oder zwei Scheiben vom Frühstückszopf mit Nutella.

Das macht stattdessen jetzt Sohn2. Naja, er kann es ja auch locker vertragen. 🙂

So, dann geniesst euer Wochenende! Hoffentlich ist es bei euch – wo auch immer ihr gerade seid – auch so schön wie hier.

zwanzig

 

Zwanzig Jahre sind wir nun schon verheiratet!!! Das ist ja der Wahnsinn……

Gestern war also Hochzeitstag und weil wir schon nicht die Luxus-Flitterwochen gebucht hatten, gönnten wir uns wenigstens ein schönes Abendessen im Acqua. (Dank meiner 37 Stunden-Woche war ja auch genug Kohle vorhanden 😉 )

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Man kann wählen, ob man ein Zweigang oder ein Dreigang Menu essen möchte, Wein oder Dessert kostet extra, aber Wasser ist gratis. Ein Krug voll oder auch mehr, wenn man möchte.

Das Essen schmeckt ganz vorzüglich und die Portionen sind sehr übersichtlich. Das hat den Vorteil, dass ich ein Zweigangmenu (eine Lachs-Vorspeise und dann ein Rindsfilet als Hauptgang) essen kann und dann auch noch ein Dessert (warmer Schokoladenkuchen auf Vanilleschaum und Rhabarber) reinpasst, ohne dass ich mich total überfressen und pappsatt fühle. 🙂 🙂 🙂

Jooaa, der Preis ist schon nicht ohne, aber das Essen war es absolut wert!

Ich wünsche euch einen schönen Rest dieser kurzen Woche.

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