Ich lebe noch

 

… nur falls sich schon jemand Sorgen gemacht haben sollte. 🙂

 

Und ich habe ein kleines Schüsselchen mit Eis und den Beeren pur gegessen. Den Rest habe ich zu Marmelade verarbeitet.

Und weil ich grad so schön dabei war und auch noch Gelierzucker übrig war, habe ich auch grad noch 2 Bananen zu Marmelade verarbeitet.

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Sehr lecker. Die Bananenmarmelade ist noch besser als die andere. Felsenbirne hat irgendwie keinen so herausragenden Geschmack, wie jetzt zum Beispiel Erdbeere oder eben Banane.

Aber auf so einem frischen Stück Butterzopf waren beide Marmeladen ganz vorzüglich.

Und wie schon erwähnt, habe ich es also überlebt. 🙂

Am Wochenende probiere ich vielleicht mal eine Mischung aus beiden. Bananen-Felsenbirnen-Marmelade. Das könnte auch sehr lecker sein. Und es ist eben immer noch Gelierzucker übrig. 😉

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Und nu?

 

Jedes mal, wenn ich dienstags nach meiner NordicWalken-Runde zurückkomme und wir an unserem Garten vorbeilaufen, fragen mich die beiden anderen, die sagen wir mal gärtnerisch ziemlich gut Bescheid wissen, warum ich denn diese Beeren nicht ernten würde. Sie fallen schon ab und der Boden ist bedeckt mit zermatschten Beeren.

Tja, warum eigentlich nicht?

Keine Ahnung, es ist vielleicht so ein kindliches Misstrauen, das in mir steckt. „du darfst die Beeren nicht essen, die sind giftig.“

Ausser bei den typischen und bekannten Beeren, wie Johannisbeeren oder Heidelbeeren bin ich also immer sehr skeptisch, wenn es um „einfach so Beeren vom Strauch“ geht.

Die Beeren, um die es hier geht, sind (hoffentlich) Beeren der Felsenbirne. Und gemäss Internet und den beiden Mit-Walkerinnen kann man die bedenkenlos essen.

Also habe ich heute mal geerntet.

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Beeren mit Schnecke

 

Sagt man jetzt eigentlich Beeren oder Birnen? 🙂

Wie auch immer – was mache ich jetzt damit?

  • Marmelade?
  • Smoothie?
  • pur essen?
  • eine Torte?
  • ….

Na, mir wird schon was einfallen.

Und falls sich alle und jeder geirrt haben sollten und es sind gar keine ungiftigen Felsenbirnen oder ich habe einen ganz besonderen Strauch, an dem die Beeren/Birnen eben leider doch nicht so ungiftig sind oder nur wenn man nicht mehr als 3 pro Tag davon isst, sind sie ungiftig. Also falls ich hier nichts mehr schreiben sollte demnächst, auch nicht am 5.7. ( 🙂 ), dann tja, hat es mich wohl erwischt….

Ein schönes Wochenende wünsche ich euch 🙂

Grotto Baldoria

 

Am Wochenende waren der Herr des Hauses und ich in Ascona, im Tessin. Und das kam so:

Seit ein paar Jahren sind wir als ganze Familie jeweils über das verlängerte Auffahrt/Himmelfahrt-Wochenende mit 2-4 anderen Familien zusammen unterwegs. Wir mieten eine grössere Hütte und wandern, kochen gemeinsam oder grillen im Wald, die Kinder haben viel Spass miteinander.

Seit ca. 2 Jahren fährt Sohn 1 nicht mehr mit und geniesst es, das Haus für sich zu haben. Also sturmfrei…..

In diesem Jahr nun sollte es zum ersten mal keine Familienausflüge mehr geben, weil inzwischen auch Sohn 2 und die anderen Kinder der anderen Familien nicht mehr mitfahren wollten. Also endet hiermit die Tradition dieser Familien-Kurzferien.

Allerdings hatte sich nicht nur Sohn 1 bereits an die sturmfreie Bude gewöhnt sondern auch seine Freunde, die mit ihm in den letzten beiden Jahren hier immer ein Grillfest (und was nicht sonst noch so….) veranstaltet hatten.

Er fragte uns also vorsichtig, ob wir nicht trotzdem irgendwo hin fahren wollten, er habe schon Anfragen bekommen, ob denn bei ihm wieder sturmfrei wäre….

Tja, wir wurden sozusagen rausgeschmissen. 🙂

Sohn 3 quartierten wir bei einem Freund ein, wo er übernachten konnte. Sohn 2 wurde von Sohn 1 als gleichberechtigt anerkannt und „durfte“ bleiben. 🙂

So machten wir uns also am Samstag Morgen in aller Frühe (alle drei Jungs schliefen noch) auf den Weg zum Bahnhof und fuhren fast 4 Stunden runter ins Tessin.

Wir hatten ein Zimmer in einem kleinen Hotel gebucht, direkt am See, aber so minimalistisch, dass es preislich für uns noch im Rahmen war. Wir wollten dort ja nur schlafen, also waren unsere Ansprüche nicht so hoch. Es war aber tiptop in Ordnung, das Personal sehr freundlich, auch das Frühstück völlig ausreichend. Wir hatten es echt gut.

Wir latschten relativ viel durch den Ort, fuhren noch mit einem Bähnli auf einen Berg Hügel hoch und besichtigten ein altes Kloster.

Für den Abend suchten wir ein kleines Restaurant und der Herr des Hauses fand eine Empfehlung im Internet.

Völlig ahnungslos gingen wir hin. In die Grotto Baldoria.

Schon von Weitem hören wir das Geklapper von Besteck und Geschirr. Wir hoffen, dass es nicht so voll ist und wir noch ein Plätzchen bekommen, immerhin sind wir ja nur zu zweit.

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Ja, tatsächlich, es ist schon sehr voll, dabei ist es erst so Viertel nach sieben oder so. Wir sitzen zu zweit an einem Tisch, an dem auch sechs Leute Platz hätten, aber mal abwarten.

Kaum sitzen wir, kommt schon eine Kellnerin und fragt, was wir trinken möchten. Wir sagen „Wasser und einen Weisswein. Einen halben Liter.“ Sie fragt noch, ob das Wasser mit oder ohne Kohlensäure, dann ist sie schon wieder weg.

Sie kommt mit den Getränken zurück und diesem riesigen Brett mit Salami und einem sehr, sehr scharfen Messer. Dazu gibt es einen Korb mit Brot.

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Das Messer ist fantastisch und ich schneide hauchdünne Scheibchen von der Salami ab. Mega lecker!!!

Während wir noch an der Salami knabbern kommt die Kellnerin schon mit einem neuen Teller. Und wenn man sich so umschaut, sieht man, dass an allen Tischen dasselbe passiert. Alle haben ein Brett mit Salami und diesen Salat auf den Tischen.

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Aha, das ist also das Konzept. Es gibt keine Karte, es wird gegessen, was auf den Tisch kommt und alle bekommen dasselbe Essen.

Inzwischen werden zuerst ein Pärchen und ein paar Minuten später noch zwei junge Frauen zu uns an den Tisch platziert. Man stellt sich vor, prostet sich mit dem Wein zu und auch die anderen Vier bekommen ihre Salami, den Salat und Brot.

Nach der Salami und dem Salat kommt noch eine Platte mit hauchdünn geschnittener Zunge. Wenn man es nicht weiss, kann man es durchaus essen. Schmeckt gar nicht so schlecht. 🙂

Nun sind wir sechs am Tisch synchron, obwohl wir gar nicht zur gleichen Zeit gekommen sind, aber das haben sie phänomenal im Griff. Irgendwie scheint das gesamte Restaurant synchron zu sein. Es öffnet um 19:00 Uhr und dann fangen sie mit Salami und Salat an und wer zuerst da war, wartet jetzt ein bisschen auf die anderen und am Ende sind alle auf dem selben Stand.

Bereit für die Nudeln. Die kommen einfach wie bei Mama in einer grossen Schüssel an den Tisch geliefert und man hält seinen Teller hin (den selben von Anfang an) und bekommt eine Portion geschöpft.

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Hinter dem Kellner läuft eine weitere Kellnerin mit einer Tüte Parmesan-Käse, den sie auf Wunsch auch direkt auf den Teller streut. Alle bekommen den Käse aus der Tüte direkt auf den Teller. Sehr effizient das Ganze.

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Soweit ich es erkennen kann, gibt es keinen Nachschlag, denn der mit der Schüssel kommt kein zweites mal herum. Dafür kommt jetzt wieder eine Kellnerin, nimmt in jede Hand einen Teller, läuft damit in die Küche und kommt mit dem selben Teller wieder zurück. Darauf eine kleine Portion Polenta mit etwas Fleisch und Sauce. (das sah nicht so fotogen aus, daher hier ohne Bild) Kein Gemüse, keine Beilagen, nur Polenta mit Fleisch und Sauce. Aber sehr lecker!!

Danach geht, ähnlich der Salami-Platte, eine Käseplatte herum. Diesmal mit frischen Brettchen statt Tellern. Man schneidet sich vom Käse ab, soviel man mag, reicht das Brett weiter, gern auch an den Nachbartisch.

Inzwischen ist man auch mit den anderen ein bisschen ins Gespräch gekommen, vielleicht auch weil wir alle nochmal Wein nachbestellt haben.

Der Käse wird abgeräumt, ein grosses Blech mit Kuchen wird nun herumgereicht, der schon in keine Vierecke geschnitten ist, sodass man sich einfach ein oder zwei Stück nehmen kann.

Dazu gibt es, wer möchte, noch einen Espresso. Dieser wird zusammen mit ein paar Schnapsgläsern gebracht, denn der darf natürlich auch nicht fehlen.

 

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Auch hier bleiben sie ihrem Konzept der Einfachheit treu und stellen einfach 3 Flaschen Schnaps auf den Tisch. Einen Grappa, einen Limoncello und einen Nuss-Schnaps.

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Und nun kann man einfach einschenken. Mal alles durchprobieren oder bei einem bleiben oder was auch immer. Zu viel sollte man nicht trinken, sonst weiss man am Ende bei der Abrechnung nicht mehr, wieviele Schnäpse man denn nun hatte…. (ging unseren jungen Gästen am Tisch so…)

Ich habe den sehr leckeren Limoncello und einen Grappa probiert. Bin ja sonst nicht so der Schnapstrinker, aber hier passte es als Abschluss eines schönen Abends schon irgendwie rein.

Dann kommt die Kellnerin wieder an den Tisch, man stellt alle Flaschen (Wein und Wasser), die man bestellt hatte zusammen und sie rechnet mit einem kleinen Taschenrechner mit Papierrolle zusammen, was das dann alles so kostet. In der Hand ein dickes Bündel mit Geldscheinen, die sie schon einkassiert hat. So hat sie das Wechselgeld grad parat.

„und wieviele Schnäpse hattet ihr?“

Uns hat der Abend erstaunlicherweise nur 70.- Franken gekostet, was man sonst in einem Restaurant locker für eine Person alleine ausgeben kann. Das Essen hat geschmeckt, es war genug, um satt zu werden und die Stimmung und die Atmosphäre waren sehr schön.

Falls also mal jemand in Ascona sein sollte, kann ich dieses Erlebnis nur empfehlen!!

Den Abend liessen wir am See ausklingen und fielen dann müde in die Hotelbetten.

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Am Sonntag besuchten wir noch einen Markt im nahen Italien und machten uns dann schon wieder auf den Heimweg.

Die Jungs haben wunderbar ohne uns überlebt (grosse Kinder sind echt cool!!), das Haus steht noch, die Katzen sind nicht verhungert, alles bestens! 🙂

 

mal wieder so dies und das

Ja, wenn ich so lange nichts blogge, dann ist einfach auch nichts weltbewegendes oder nichts blogtaugliches passiert.

Irgendwann bekomme ich dann eine Email oder einen Anruf aus der Familie oder dem Freundeskreis, ob denn alles in Ordnung sei, weil man habe schon so lange nichts mehr von mir gelesen…

Tja und dann suche ich ein paar Fotos raus, die ich in den letzten Tagen so gemacht habe und schreibe einfach mal wieder so über dies und das.

Ist dann aber nichts Grosses und möglicherweise ein bisschen langweilig.

In den letzten Tagen hatte der Raps angefangen zu blühen. Inzwischen ist es fast schon wieder vorbei, aber ich habe noch 2 Fotos für euch gefunden.

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Wenn ich mit dem Velo zur Arbeit oder zurück fahre, dann fahre ich sozusagen mittendurch. Rechts und links von der Strasse liegen die Rapsfelder so weit das Auge reicht.

Ob es am Raps liegt oder an den vielen möglichen anderen Blüten (der Frühling hatte irgendwie so gar keine Zeit, der war so hektisch dieses Jahr. Hui – 1 Woche fast täglich 30° und alles spriesste und die Knospen platzten regelrecht auf und wusch war alles grün und weiss und rot und gelb und und und) weiss ich nicht, aber auf jeden Fall bekam ich sehr lästigen Husten und eine verstopfte Nase.

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Der Husten hält sich eisern bis heute, aber die Nase ist besser geworden. Es sind allerdings auch keine 30° mehr. Es hat schon geregnet und vielleicht sind die Pollen jetzt auch erstmal weggespült. Wer weiss das schon?

Bis letzten Freitag hatten wir hier einen amerikanischen Gast. Sohn 1 war im September in Boston gewesen und nun kam für 2 Wochen der Amerikaner zu uns.

Ich räumte mein Zimmer und er zog hier ein. Ich hatte sehr viel bloggenswertes von diesen zwei Wochen erhofft, aber irgendwie bekamen wir den jungen Mann so gut wie gar nicht zu sehen. Morgens schlief er bis vielleicht 15 min. bevor er los musste. Einmal konnte ich ihn mit dem Auto mitnehmen, da plauderten wir ein bisschen über Autos und die Unterschiede der Führerscheinprüfungen hier und in den U.S.A. aber da die Strecke auch nur ca. 10 min. dauerte, war das kein langes Gespräch.

Abends und an den Wochenenden war er immer mit Sohn 1 und den anderen unterwegs und sie assen auch unterwegs.

Tja, was soll ich sagen, es war ganz interessant, wenn er mal hier im Hause war, aber um ihn wirklich so richtig kennenzulernen, war die Zeit zu kurz und er viel zu wenig da. Von der Schweiz, dem grenznahen Frankreich und Deutschland hat er aber immerhin so einiges gesehen.

Nun habe ich mein Zimmer wieder und bin ausgeschlafen und ausgeglichen.

Darum habe ich heute (ist ja Feiertag) einen Erdbeer-Rhabarber-Crumble gebacken. Wie ich mir bereits vorher gedacht hatte, waren der Herr des Hauses und ich die grössten Esser. Immerhin hat Sohn 3 mal probiert und fand’s sogar lecker. Ich fand’s also sensationell lecker und es ist jetzt auch schon nichts mehr übrig… (ich werde heute auf’s Abendessen verzichten 🙂 )

 

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Morgen startet dann wieder der Alltag, allerdings wird es ja nur eine ganz kurze Woche.

Am Wochenende ist dann der 5.5. und ich muss darf schon wieder was bloggen. Samstags ist aber auch wieder eher weniger los. Na, wir werden sehen.

Bis dahin also wünsche ich euch noch einen schönen Abend 🙂

Finde den Fehler

 

Frohe Ostern wünsche ich euch allen.

Unser Feiertags-Freitag startete mit einem leckeren, österlich angehauchten Frühstück.

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Uuups, da hat sich doch ein kleiner Fehler eingeschlichen….

 

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Yeah, die Fastenzeit ist um!!

Ich geniesse mein erstes Nutellabrot seit vielen, vielen Tagen und Wochen.

Ja, es war gut. Es war sehr lecker. Auch die Eszet-Schnitten waren wieder sensationell.

Aber..

So eine richtige, gewaltige Geschmacksexplosion war es dann irgendwie doch nicht. Also eher enttäuschend. Schade, ich dachte, Schokolade in jeglicher Form wäre jetzt total lecker oder extrem süss oder was auch immer. Aber es war einfach nur normal.

Was ich aber trotzdem als Fazit für mich mitnehmen kann:

Ich kann durchaus ohne grosse Probleme ein paar Wochen schokofrei aushalten. Ich hätte auch noch länger Schokoladefasten können. Also leiden musste ich definitiv nicht. Es gab mal (vermutlich hormonell bedingt) eine „Gluscht-Phase“, da hätte ich an 1-2 Tagen sehr, sehr gern ziemlich viel Schoggi gegessen, aber es war auszuhalten. Also kein Drama.

Insgesamt auf jeden Fall eine gute Erfahrung.

Und was könnte ich nächstes Jahr machen?

Alkohol?    nein. Trinke ich eh so wenig (vielleicht im Durchschnitt 1-2 Gläser Wein pro Monat), dass das kein wirklicher Verzicht wäre.

Kaffee?    das wäre eine Möglichkeit. Das würde wirklich weh tun, glaube ich. Andererseits glaube ich auch, dass hier nach ein paar Tagen alles nicht mehr so schlimm sein würde. Ich würde auf Milch/Ovomaltine oder notfalls sogar Tee ausweichen.

Social Media?   nein. Bin ich auch zu wenig aktiv, als dass es sich bemerkbar machen würde. Schon jetzt kommt es vor, dass ich hier mal knapp 4 Wochen nichts schreibe. Und  bei fb und co komme ich auf vielleicht 30 min. pro Woche. Schätze ich.

Fernsehen?    hmm, vielleicht. Einerseits sehe ich in letzter Zeit viel mehr fern als auch schon, weil das Teil ja nun in meinem Zimmer steht. (ein anderes Zimmer haben wir nicht und im Wohnzimmer wollen wir es nicht) Ausserdem nehme ich mir viele Sendungen auf und schaue sie irgendwann auf dem IPad.

IPad?     oh ja, das wäre auch schwer, glaube ich. Auch hier anfangs auf jeden Fall. Es geht nicht um emails lesen oder so. Es geht um die Spiele (Simpsons, diverse Logikspiele, Wörtersuchen, aber auch nur Früchte zerstören….)

 

Nun, ich werde wohl zwischen Kaffe und IPad wählen können, aber die Entscheidung muss ich ja noch nicht jetzt treffen. Zum Glück. 🙂

So, dann geniesst die freien Tage, wenn ihr welche habt, ich wünsche euch etwas besseres Wetter als wir hier im Moment haben und: nicht zu viele Schoko-Eier oder -Hasen essen! 🙂

In diesem Sinne: ein schönes, langes Wochenende!

die Katzen und die Tablette

Hahaha, das ist ein Witz, oder? Diese beiden Dinge schliessen sich sozusagen aus!! (ok, es soll Ausnahmen geben, aber die habe ich noch nicht getroffen.)

Nun ist es so, dass unsere beiden Katzen sehr begeisterte Freigänger sind und dort draussen in der Wildnis auch so dies und das fangen und dann gern  nach Hause bringen und unter dem Esstisch halbverdaut liegen lassen fressen. Das hat zur Folge, dass sie Würmer haben. Das lässt sich nicht vermeiden. So gut wie alle Wild- und Waldtiere haben Würmer hat mir mal ein Tierarzt gesagt. Daran stirbt man nicht. Also die Katzen nicht, aber wir zum Glück ja  auch nicht.

Es ist nur nicht so appetitlich, denn früher oder später kommen dann hinten so komische weisse Miniwürmchen raus. Also bei den Katzen – nicht bei uns. Wir haben ja keine Würmer. Die weissen Dinger sind aber nicht die Würmer selbst, sondern irgendwas anderes, was aber darauf hinweist, dass in der Katze drinnen also ein Wurm haust.

Jetzt kann man der Katze, sobald man diese weissen Dinger bemerkt, eine Tablette geben, 2-3 Wochen warten und ihr dann noch eine Tablette geben. Dann sollten alle Würmer in welchem Stadium der Entwicklung auch immer, abgetötet sein. Frisst dann die Katze am nächsten Tag eine Maus, die ihr wieder einen neuen Wurm beschert, kann man mit der ganzen Prozedur wieder von vorne beginnen.

Ich habe also mit einer (nicht unbedingt schulmedizinischen) Tierärztin besprochen, dass sie die Würmer behalten können, solange es ihnen und uns damit gut geht.

So. Nun sitzen sie in den letzten Tagen aber immer wieder eher freudlos vor ihrem Futter und gucken mich an, als ob ich ihnen was weiss ich denn anbieten würde. Es kann natürlich sein, dass die Mäusepopulation inzwischen draussen wieder stark vermehrt ist und sie dort genug Futter finden. Aber vielleicht machen ihnen eben auch die Würmer zu schaffen.

Ich wollte also die beiden „einmal durchputzen“ und kaufte beim Tierarzt die Tabletten für die Wurmbekämpfung.

Tja, eigentlich muss ich gar nicht weitererzählen, denn es war mir nicht möglich, die Tabletten in die Katzen zu befördern. Und man kennt ja diese Geschichten eh schon alle. Trotzdem. Ich schreib’s mal auf. Ist ja auch ganz lustig.

Also:

Direkt ins Maul geht nicht. Sie sträuben sich mit allen vier Pfoten, ich muss sie zwischen meinen Beinen einklemmen, den Kopf fixieren, das Maul irgendwie mit der einen Hand aufmachen, die Tablette mit der anderen Hand reinschieben, das Maul wieder zumachen und eine Weile zuhalten. Sie murkeln dann so auf der Tablette rum und wenn ich denke, jetzt ist’s wohl geschluckt, und sie loslasse, fördern sie sie angematscht und halb aufgelöst wieder zu Tage. Sie gucken dann immer sehr vorwurfsvoll….

(nicht zu vergessen, dass ich mittlerweile total zerkratzt bin an Armen und Beinen)

Eingewickelt/versteckt in einem Leckerli oder in Leberwurst oder ähnlichem wird die Tablette im Maul hin und her geschoben bis der leckere Teil weggelutscht ist, dann kommt sie auch hier wieder fröhlich ans Licht. Die Katzen gucken vorwurfsvoll.

Ich habe die Tablette auch schon mal komplett zerbröselt und in die leckere Sauce dieser einen Sorte Nassfutter gemischt, die die Katzen lieben und die sie nahezu in einem Zug verschlingen. Sie gucken in den Napf, verziehen die Nase und wenden sich angewidert ab. Sie blicken auch hier unglaublich vorwurfsvoll und sagen mit ihrem Blick: „hältst du uns eigentlich für total bescheuert???“

Das geht so nicht weiter.

Ich habe also für morgen einen Tierarzt Termin. Beide Katzen. Soll der sich doch damit rumschlagen und sich zerkratzen lassen. 🙂

Wie ich sie morgen früh in diese Boxen befördert habe, kann ich dann ja ein andermal erzählen…..

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P.S.: meine beiden Nachbarinnen haben übrigens auch jeweils eine Katze. Diese beiden Katzen, eine männlich, eine weiblich, sind auch Freigänger, bringen aber absolut gar nichts (mehr) nach Hause! Nicht mal bis in den Garten.

Was haben die, was ich nicht habe??? 🙂

 

So Schnipselkram

Ich habe gerade eine Woche frei genommen, um etwas intensiver mit Sohn 2 Bewerbungen zu schreiben oder ihn auf mögliche Vorstellungsgespräche vorzubereiten.

Ich staune, dass wir am Ende des Tages oft dann doch nur 2 oder 3 Bewerbungen verschickt haben. Entweder muss man erst anrufen, die sind dann nicht da oder der Chef kommt erst morgen. Oder wir formulieren eine halbe Ewigkeit am Motivationsschreiben herum, damit es auch ja schön individuell auf die Firma abgestimmt ist und nicht einfach so eine 0815-Bewerbung. Das alles kostet Zeit.

Nebenbei hilft er mir aber auch noch beim Einkaufen, wir entrümpeln heute mal den Keller (sieht aus als wären wir Messis….) und er hängt auch mal Wäsche auf.

Das wird schon….

Und sonst so?

Die Katze liebt mich. Definitiv! Sie fragt aber: „du mich auch???? ❤️😍❤️ …. dass sie mir trotz ihres Schmachtblickes die Krallen in den Oberschenkel rammt, übersehen wir mal ganz geflissentlich. 🙂

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Wenn sich der Herr des Hauses das Familienauto ausleiht (wenn er z.B. nach Zürich fährt, nimmt er lieber das grosse Auto als das kleine.), dann muss ich immer erstmal wieder Ordnung auf dem Dashboard machen. 🙂

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So sieht das eigentlich aus. Und wenn ICH mit dem Auto fahre, dann bleibt sie im Normalfall, also wenn ich keine Vollbremsungen machen oder um die Kurven driften muss, auch so liegen.

Was sagt das wohl über unseren jeweiligen Fahrstil aus??? (um den Herrn ein bisschen in Schutz zu nehmen, muss ich erwähnen, dass auch sein Kollege manchmal fährt. Vielleicht ist es auch sein Fahrstil…)

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Was dann aber wieder ganz gut ist, wenn der Herr des Hauses in Zürich war, ist sein Mitbringsel. Und wenn da steht: „bitte sofort geniessen.“ dann lasse ich mir das natürlich nicht zweimal sagen.

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Hmmm, die sind ja sogar ohne Schokolade – wie praktisch!! 🙂

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Ok, aus der zweiten Lage musste ich leider ein paar abgeben, aber der Rest war doch wirklich ganz vorzüglich.

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Kommt der Name Luxemburgerli eigentlich von Luxemburg oder davon, dass sie aussehen wie keine Burger? 😜

Und zu guter Letzt noch ein Bild zum Thema „Kunst im Büro“. Man schmeisst so einen dicken Gummi einfach mal auf den Tisch und dann kommt das hier dabei raus:

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Ich wünsche euch eine schöne zweite Wochenhälfte. 🙂

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