Das erste Tagebuch 2019

Gerade noch rechtzeitig merke ich, dass ja heute schon der 5. Januar ist und das heisst: Tagebuchbloggen. Auch dieses Jahr geht es also munter weiter und wie immer ab 18:00 Uhr kann man bei Frau Brüllen die anderen Tagebücher lesen.

Ich war gestern schon um 22:00 im Bett, weil todmüde, und darum heute früh um 4:00 Uhr mal kurz wach. Zum Glück nur kurz. Das zweite mal werde ich dann um 7:30 wach. Das ist ok und ich stehe auf.

Mein Frühstück besteht aus einem süsslichen Brötchen, das ich mir schon vorgestern gekauft hatte, aber nicht dazu gekommen war, es zu essen. Mit ein bisschen Nutella ist es aber durchaus noch geniessbar.

Wie oben schon erwähnt, hatte ich fast vergessen, dass heute Tagebuchbloggen-Tag ist und darum gibt es auch kein Foto vom Frühstück….

Nach dem Frühstück ein bisschen Sofa. Ich lese viele, viele Blogs, die ich in den letzten Tagen nicht gelesen hatte.

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noch im Pyjama

 

Als es gegen 8:30 endlich nicht mehr ganz so dunkel ist, öffne ich mal die Rolläden und huch: es schneit ja !!

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sieht man jetzt nicht sooo gut, aber dafür ist der Weihnachtsbaum noch drauf. 🙂

 

Kurz vor 9:00 mache ich mich dann mal fertig für das Nordic Walken, das jeden Samstag stattfindet.

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Nachdem ich eine Weile alleine am Treffpunkt stehe, nachdem dann auch noch der Bus durchfährt, aus dem sonst noch 3 Mitläufer aussteigen, denke ich mir, dass da wohl heute keiner kommt.

Und dann merke ich: es sind ja noch Ferien! Ich bin schon wieder so im Alltag, habe schon 3 Tage gearbeitet, mein Griechischkurs hat doch auch schon wieder angefangen, aber nein, Nordic Walken hat Ferien, wenn Schulferien sind. Und Schule geht erst wieder am Montag los.

Kurz überlege ich, einfach alleine durch den Wald zu latschen, verwerfe den Gedanken aber wieder. Ich habe keine Handschuhe (die liegen in meinem Velokorb und das Velo steht in einem Veloraum in Basel.) und so bin ich eh froh, dass ich nach Hause gehen kann.

Ich gehe erstmal duschen und überlege mir dann, was wir am Wochenende essen und schreibe einen Einkaufszettel.

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Lachspastete hatten wir schonmal, das ist sehr lecker!

Heute mache ich vielleicht statt Blattspinat mal Brokkoli rein.

Am Sonntag könnten wir dann Züri-Gschnätzlets essen.

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Also auf zum Einkaufen.

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Mein Laden. 🙂

 

Schon seit Wochen im Laden zum Verkauf, aber da bin ich echt streng. Dreikönigskuchen gibt es auch erst, wenn wirklich Dreikönigstag ist. Nämlich morgen.

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Ein Rieseneinkauf mit Fleisch und Fisch und und und (ca. 200.-) hat mich am Ende nur 15.- gekostet, weil mir der Laden alle zwei Monate Bons schenkt, die ich statt Geld einsetzten kann. Diesmal waren es um die 200.- in Bons, also fast gratis eingekauft. 🙂

 

Nachdem ich alles wieder verräumt habe, gibt es ein zweites Frühstück.

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Da kommt natürlich noch Schoggi drauf 🙂

 

Die Katze will spielen, wir wollen aber lieber im Warmen bleiben. Also sitzt sie alleine draussen.

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blöd gucken kann sie also schon ziemlich gut.

 

 

Es wird ein bisschen bilderlastig heute….

Statt also mit der Katze zu spielen, lese ich in den diversen Blogs weiter. Sehr lustig sind übrigens immer die Familien-Tweets der Woche. Ich lache wirklich ab und zu so, dass die Familie fragt, ob alles okay ist….

Der blog heisst Familienbetrieb.

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Beim Einkaufen nahm ich einen Schreibblock mit, denn (ich weiss eigentlich nicht, wo ich die Zeit noch hernehmen soll….) ab Montag mache ich noch einen Französischkurs. Intern an der Schule wo ich arbeite, also kostet es mich wenigstens (erstmal) nichts.

Zuhause sehe ich, dass es derselbe Block ist, den ich auch für Griechisch gekauft hatte damals…. Tja, dann kommen eben Kleber drauf. 🙂

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Einen Block mit „c’est la vie“ auf Griechisch gab es leider nicht.

 

Dann, so gegen 14:00 Uhr gehe ich endlich, endlich zur Post. Also vielmehr in unseren kleinen Dorfladen, in dem auch eine Poststelle ist. Ich schleppe nämlich seit Tagen einen Brief an die Tante in Berlin, die keinen Computer/kein Smartphone/kein Tablet/nichts!! hat,  mit mir herum und finde keine Post oder habe keine Lust einen Umweg zu machen. Ohne Briefmarke kann ich ihn aber nicht abschicken.

Nun ist es also vollbracht. Die Tante wird sich freuen. 🙂

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Gegen 15:00 Uhr erbarme ich mich und spiele mit der Katze. Sie sitzt immer noch draussen vor der Tür und wenn man nur in die Nähe kommt, springt sie voller Vorfreude davon, wie ein Hund, der danach jiepert, dass man das Stöckchen wirft. Dann dreht sie sich enttäuscht um, wenn sie merkt, dass niemand zu ihr nach draussen gekommen ist.

Also dann eben.

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Ich schiebe einen abgeschnittenen Ast auf dem Rasen hin und her und sie lauert und lauert und springt dann plötzlich hervor, um ihn zu fangen.

Man sieht förmlich die grosse Freude, die ihr das Spiel bereitet. Oder nicht?

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Dann schneide ich mir zum Z’Vieri eine Kaki. Ich glaube, ich habe noch nie im Leben eine Kaki gegessen. Bin aber nicht ganz sicher.

Vorsichtshalber google ich mal „eine Kaki essen“ und es gibt tatsächlich ein Video, in dem einem erklärt wird, wie man eine Kaki essen soll. Womöglich gibt es auch Tutorials, wie man Bananen oder Äpfel isst. Wer weiss das schon?

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Hm, so richtig lecker ist das nicht. Ich habe noch eine zweite, aber das wird dann wohl die letzte gewesen sein. So richtig satt macht es auch nicht. Darum esse ich noch ein Glas Apfelmus hinterher.

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Dann mache ich mich mal an die Hausaufgaben. Heute noch nur für eine Sprache. Ab nächster Woche muss ich dann auch noch Franz-Huusi, wie die Jungs sagen würden, machen. Was hat mich da bloss geritten?

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Ich habe immer noch Hunger. Oder mehr so Gluscht. Also mache ich mir einen Kaffee und esse dazu eine Reiswaffel. Die kaufe ich mir manchmal in Erinnerung an die Zeiten, als die Kinder noch kleiner waren und das immer eine gute Knabberei für sie war.

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Den Rest des Nachmittags bin ich noch ein bisschen auf dem Sofa und schaue Sohn 3 bei Zelda zu.

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Die Wand über dem TV ist noch so kahl nach dem Umbau. Wir brauchen ein Bild oder so.

 

So, zu guter Letzt kommt jetzt noch das Essen.

Erst mal den Lachs einschmieren,…

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… dann den Blätterteig belegen,…..

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… backen….

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und geniessen !!!

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Ich danke euch für’s Lesen und dranbleiben.

Jetzt muss ich aufhören, denn die Jungs wollen Yatzee spielen. Na dann. 🙂

Hallo Tagebuch

Frau Brüllen will’s wissen und heute Abend gegen 18:00 Uhr könnt ihr bei ihr dann all die anderen Tagebücher von heute nachlesen. Viel Spass! 🙂

Heute startet mein Tag etwas gemütlicher, weil ich erst um 10:00 Uhr Arbeitsbeginn habe. Ist ja auch mal schön.

Vor lauter Gemütlichkeit vergesse ich dann aber prompt, das obligatorische Kaffeetassenfoto zu machen. Naja, dann muss eben die Stulle herhalten.

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Ich bin also seit 6:30 wach (jaja, das ist für mich schon ausschlafen, sonst klingelt der Wecker um 5:45….) und frühstücke in Gesellschaft von Sohn 3. Ich mache ihm und mir Pausenbrote, da der Herr des Hauses, dessen Aufgabe das normalerweise ist, irgendwie gerade verpennt.

Dann steht Sohn 1 auf und geht duschen. Sohn 2 hat diese Woche nichts zu tun und schläft noch.

Ich zünde die eine einzelne Adventskerze an. Dieses Jahr habe ich mich für einen etwas anderen „Adventskranz“ entschieden. Jeden Sonntag werde ich die Zahl wechseln und die Kerze kann in Ruhe runterbrennen und alles ist gut. 🙂

 

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Dann geht Sohn 3 mit dem Bus in die Schule. Es ist 7:10 Uhr.

Sohn 1 ist fertig und nimmt den Bus danach. Es ist 7:25 Uhr.

Oh, der Herr des Hauses ist aufgestanden und geht in die Dusche. Tja, was soll ich machen? Ich vertreibe mir ein bisschen die Zeit. Nachdem ich die Spülmaschine aus- und wieder eingeräumt habe, gibt es ein bisschen Gehirntraining.

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Die Katzen sind auch schon da und bekommen ihr Frühstück. Anschliessend gibt es Katzenwäsche.

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Endlich, so gegen 8:00 Uhr ist das Bad frei und ich kann auch mal duschen gehen.

Ich bemerke, dass nichts, was ich anziehen möchte, gebügelt ist. (ich faule Socke…) Also muss ich wohl oder übel, noch in Unterwäsche, eine Bluse bügeln. Naja, es gibt schlimmeres. 🙂

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So. Nun ist es kurz vor 9:00. Alle ausser mir und Sohn 2 sind weg. In einer Viertelstunde fährt mein Bus und ich werde mich jetzt mal langsam fertig machen.

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Fortsetzung folgt. Schaut doch gegen Abend nochmal rein. 🙂

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So, weiter geht’s.

Um 9:10 nehme ich den Bus und bin gegen Viertel vor 10 in der Schule. Während der Fahrt schreibe ich eine email (auf griechisch – was für eine Anstrengung!) an die Griechischlehrerin, dass ich heute nicht in den Kurs kommen kann. Ich habe echt zu viel zu tun.

In der Schule bekomme ich vom Chef die Info, dass ein Mitarbeiter gekündigt hat. Hm, das ist ziemlich blöd, weil der für uns sehr wichtig und hilfreich war. Schöner Mist.

Ich muss also ein bisschen herumorganisieren. Ausserdem Essen bestellen für einen kleinen Weihnachtsapéro und mich um diverse andere Sachen kümmern.

Es stresst mich nicht, aber irgendwie läuft mir die Zeit davon und ich habe das Gefühl, es nicht 100% gut zu machen. Die Kollegin muntert mich auf und wir beschliessen gemeinsam, dass am Ende schon alles gut werden wird. So.

Statt in den Griechischkurs zu hetzen (das geht normalerweise so: kurz nach 12:00 kommt meine Ablösung, ich muss noch ein paar Sachen übergeben, habe dann noch ca. 10min. Zeit und fahre mit dem Fahrrad schnell ins nächste Quartier zum Kurs. Von dort habe ich nach dem Kurs genauso wieder 15min. Zeit, um zu unserer Schule zurückzufahren. Irgendetwas zum Essen nehme ich mir mit und esse das auf dem Weg. Nicht sooooo toll.) mache ich eine gemütliche Mittagspause in der Schule.

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Ich habe genug Zeit für einen Salat vom Coop und die Stulle von heute morgen (siehe erstes Foto 🙂 ) Dieser Salat ist sehr clever verpackt. Eine Karton-Schale mit Plastikfolie eingeschlagen und einer Folie als Deckel.

Den macht man ab, dann isst man den Salat und dann löst man auch die andere Folie vom Karton. So kann man Plastik und Karton separat entsorgen.

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Nach der Pause habe ich noch ca. 1 Stunde Zeit bis eine Sitzung ansteht, in der ich einen weiteren Auftrag bekomme. Ich muss mich in das gesamte Procedere einer Car-Sharing-Firma einlesen, das alles direkt einmal testen und dann eine Art Plan zusammenstellen, damit ich es als „Tutorial“ weitergeben kann.

Das darf ich immerhin auf morgen legen, denn eigentlich bin ich schon gar nicht mehr da. Ich habe seit 30min. Feierabend.

Trotzdem telefoniere ich noch kurz mit einer Bäckerei, die morgen 2 Riesengrättimänner liefern soll, schreibe noch eine E-Mail, bespreche mich kurz mit der Kollegin und bin schon in Mantel und auf dem Weg nach draussen, als mir die Post einfällt, die ich noch mitnehmen sollte.

Alles in allem bin ich eine Stunde später draussen als geplant.

Immerhin erwische ich meinen Bus und komme relativ früh zuhause an.

Dort erwarten mich Sohn 1 und 3, die aber nur kurz „hallo“ rufen, denn sie sind – wie immer- beschäftigt. (nicht mit Hausaufgaben, da bin ich ziemlich sicher…. 🙂 )

Ich sehe ein neues Update bei den Simpsons und lade mir das gleich mal runter.

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Und was kommt dann noch?

Ich denke, in wenigen Minuten wird Sohn 2 vom Saxophon-Unterricht nach Hause kommen, wir werden gegen 19:00 Uhr irgendetwas essen und dann werde ich mich vielleicht doch schon heute Abend ein bisschen in das Car-Sharing-Zeugs einlesen. So kompliziert ist das ja nicht. Wird also nicht so lange dauern.

Vielleicht lese ich noch ein bisschen in einem Buch, statt im Internet. Im Moment gerade mal wieder einen Teil von Knausgård (Leben, den 4. Teil)

Und gar nicht so spät, vielleicht gegen 22:00 oder 22:30 Uhr, werde ich ziemlich sicher das Licht löschen.

Morgen geht es wieder um 5:45 Uhr los. Wie gewohnt. Da kann ich nicht so lange aufbleiben am Abend vorher.

 

Also dann, ich danke euch für’s Lesen. Bis zum nächsten mal. 🙂

 

der fünfte April

Immer wieder das selbe, wir kennen es ja nun bereits. 🙂

Frau Brüllen sammelt die Tages-Geschichten von vielen, vielen Leuten. Hier könnt ihr sie nachlesen. Wenn ihr wollt.

Und hier ist meine Tagesgeschichte. Was mache ich eigentlich so den ganzen Tag?

Ich wache schon um halb sechs oder so auf, warte noch ein bisschen, kann aber nicht mehr einschlafen. Also stehe ich um kurz vor sechs auf, dusche und mache dann mal Frühstück. Nur für mich, denn die Jungs (ausser Sohn 2) verschlafen ferienbedingt eh den halben Tag und der Herr des Hauses weiss nie so recht, ob er frühstücken soll oder nicht.

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Unsere Gästetoilette verstopft. So eine Sch….. (im wahrsten Sinne des Wortes… örks)

Was sollen wir machen? Auch der Herr des Hauses muss irgendwann los und wir müssen das alles erstmal so lassen. Hoffentlich hat sich das bis abends irgendwie aufgelöst… (?!? bäääh)

Ich klebe einen Zettel auf den Klodeckel, damit die Jungs später Bescheid wissen.

Um 7:00 Uhr wecke ich Sohn 2, denn der hat ein Vorstellungsgespräch im nahen Fitness-Studio. Lehrstelle als „Fachmann Bewegung und Gesundheit“ oder so ähnlich. Ich muss ihn dreimal wecken, denn er wird nicht so richtig wach….

Ich packe meine Tasche, denn um 8:00 Uhr habe ich einen Einzelschüler auf dem Niveau B1. Ein Portugiese. Wir werden bestimmt über den Wahnsinns-Treffer von Ronaldo in der Champions League sprechen!! Der Smoothie ist noch von gestern übrig. Mango, Kiwi, Orange und Multivitaminsaft.

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Um 7:10 stehe ich an der Haltestelle und warte auf den Bus. Es ist Regen angesagt, darum fahre ich heute lieber nicht mit dem Fahrrad.

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Der Bus hat so richtig hässliche Sitze. Ein seltenes Modell, normalerweise sind die Sitze aus Stoff in einem leckeren, frischen türkis oder grün, manchmal auch rötlich gemustert, aber so braun…. (erinnert mich wieder an den Morgen…..)

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Ich beschliesse, mit dem Portugiesen ein „warm-up“ in Form eines Spiels zu machen. Wir spielen Tabu. Junior, damit die Wörter nicht zu kompliziert sind. 🙂

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Und wir sprechen tatsächlich über Ronaldo. Er hat das Spiel natürlich gesehen!

Von 9:30 – 11:30 habe ich Schicht an der Rezeption der Schule, aber davon gehen 30 min. für eine Sitzung drauf, also habe ich nur das Nötigste erledigt. Ist aber wegen der Ferien eh nicht so viel los. Das Telefon bleibt weitgehend still.

Mein nächster Termin ist erst um 15:00 Uhr, also trinke ich den Smoothie aus, begebe mich mich in die Stadt und schlendere so herum. Bummeln nennt man das wohl.

Ich finde eine Hose in richtig schönem Grün. Die kaufe ich, denn ich liebe Grün!

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Bei der Gelegenheit (in dieser vorteilhaften Garderobe mit Spiegel, in dem man sich auf von hinten sehen kann) mache ich ein „Vorher-Bild“, denn der Termin um 15:00 Uhr ist beim Coiffeur. 🙂 Ziemlich lang schon wieder die Haare….

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Die Zeit vergeht und vergeht einfach nicht. Was macht man bloss 3 Stunden lang in der Stadt, ohne Unsummen an Geld auszugeben?

Essen vielleicht. Ein kleiner Mittags-Snack wäre nicht schlecht. Orientalisches Tabulé mit Falafel und Salat. Dazu eine kleine Flasche Rivella. Ist auch nicht gerade günstig, aber sehr, sehr lecker!

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Ich schlendere noch durch einen Buchladen, durch diverse Kleiderläden, finde neben der grünen Hose noch ein dunkelblaues Leinenhemd und ein Halstuch.

Ich laufe den Spalenberg rauf, der angekündigte Regen hat inzwischen eingesetzt, dann laufe ich weiter Richtung Schifflände, und weiter und weiter. Das bringt mir immerhin die erhofften 10.000 Schritte für heute ein. 🙂

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Die haben hier in sehr mühevoller Kleinstarbeit ein wunderschönes Pflaster hingelegt.

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Um 14:50 gehe ich dann zu meiner Coiffeuse, die überhaupt nicht fertig ist mit der Kundin vor mir, aber es ist egal, ich habe ja Zeit. Während ich warte, kann ich mich wieder über die schönen, die reichen und die ganz schön reichen informieren und bin jetzt wieder komplett up to date was die Königskinder und so angeht.

Leider habe ich vor lauter Gequatsche (was man halt so macht beim Coiffeur, oder?) vergessen, ein Foto zu machen.

Ich nehme den Bus nach Hause und sehe mir sogleich die Gästetoilette an, die – oh Wunder – tatsächlich eine Art Selbstheilung vollzogen hat. Ich spüle einmal und es macht wusch und alles fliesst wieder ordentlich ab. Ist aber trotzdem alles nicht so lecker, bitte nicht wiederholen!

Ich starte eine grosse WC-Putzaktion.

Darauf dann erstmal einen Kaffee, Sohn 2 nach seinem Gespräch befragt (er kann morgen mal ein bisschen in den Arbeitsablauf dort reinschnuppern), Sohn 3 begrüsst, Sohn 1 hallo gesagt.

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Ach ja, und dann muss ich ja noch ein „Nachher-Bild“ machen. Bitte schön. Das erste mal seit ein paar Jahren ohne neue Farbe. Mal sehen. Grau ist ja momentan total im Trend und wenn man es einfach so auf natürliche Art haben kann, dann ist das ja bestens.

Sieht man auf dem Foto gar nicht das Grau, aber es ist auch noch nicht so viel. Mehr so oben und an den Schläfen.

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Als Abendprogramm steht dann noch an:

  • Die Skijacken und Hosen von uns fünfen (die nicht nur an dieser Tür hängen sondern überall herumliegen) im Keller verstauen
  • Irgendwas kochen und dann auch essen
  • eventuell Sohn 1 vom Training abholen (das könnte 21:30 Uhr werden…)
  • so eine bescheuerte Sendung mit Models und Meeedchen gucken (ja, ja, ja, ich weiss….)
  • vielleicht noch mit Sohn 3 ein bisschen europäische Hauptstädte und Autokennzeichen lernen (wozu sie die Autokennzeichen kennen müssen ???)
  • dann irgendwann schlafen.

Morgen kann ich ausschlafen. 🙂

Danke für’s Lesen und bis zum nächsten mal.

 

das vierte mal der fünfte

Es ist der 5.4. und das heisst mal wieder Tagebuchbloggen bei Frau Brüllen, also los geht’s:

irgendwann mitten in der Nacht werde ich wach, weil ein fürchterlich lautes Gepladder auf das Dachfenster donnert. Ich vermute, es muss so irgendwann zwischen 3 und 5 sein, gucke aber lieber nicht auf die Uhr.

Kurz nach 5 schwingt sich der Herr des Hauses aus dem Bett und ich denke noch „oh nein, der blockiert mir jetzt hoffentlich nicht das Bad…..“

„stehst du schon auf?“ frage ich also, aber er winkt nur ab. „schlaf ruhig weiter“.

Soso. Kurz bevor ich dann selber aufstehen muss, nämlich kurz vor halb sechs, höre ich, wie die Badezimmertür geschlossen wird…… na super!

Ich klopfe ganz vorsichtig und siehe da, der Herr des Hauses ist direkt auf dem Weg unter die Dusche. Und ich???

„du kannst ja dann um sechs“ schlägt er vor. Tja, um sechs steht Sohn 2 auf. Und um Viertel vor sieben dann Sohn 3. (Sohn 1 weilt gerade in Berlin, das sollte alles eigentlich etwas entspannen am Morgen, aber offensichtlich nicht…..)

Der Herr des Hauses verspricht, sich zu beeilen.

Jetzt ist es bereits 20 vor sechs. Ich habe die Katzen gefüttert und sie unten aus dem Haus gelassen, zumindest die eine. Die andere will vermutlich lieber schlafen. Der Tisch ist gedeckt und ich fange schon mal an zu schreiben. Irgendwie muss man die Zeit ja nutzen 🙂

Oh, aber tatsächlich ist jetzt die Dusche frei, ich springe rein und bin nach 10 min. fertig. Yeah.

Dann erst kann ich meinen Morgenkaffee geniessen und der Tag kann starten.

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Fortsetzung folgt (aber aufgrund von Zeitdruck und viel Arbeit heute vielleicht auch erst gegen Mittag…. 🙂 )

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So, jetzt ist es fast hab drei und ich komme endlich wieder dazu, etwas zu schreiben. Viele Fotos kann ich leider heute auch nicht beitragen, denn mir fehlt ein bisschen die Zeit, zu fotografieren…..

Das hier ist vom Weg zur Arbeit heute morgen um kurz nach sieben. im Vordergrund ein olles, braunes Feld. Ein Acker. Aber hinten dann der wunderschöne Sonnenaufgang. 🙂

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Um 7:45 beginnt meine Frühschicht an der Rezeption der Sprachschule. Ich lese und beantworte emails, ich nehme Krankmeldungen entgegen, ich buche Sprachkurse ein oder verschiebe Termine. Und so weiter, und so weiter.

Um 11:45 bin ich fertig und düse mit dem Fahrrad wieder nach Hause. Ich komme dort kurz vor halb eins fast gleichzeitig mit Sohn 3 an. Schnell schmeisse ich ein paar Nudeln in einen Topf, wärme die Hackfleischsausse von vorgestern auf und mische noch ein bisschen Gemüse drunter. Gesund muss schon sein. 🙂

Nach dem Essen mache ich mich auf den Weg zum Supermarkt, denn sonst hat die Familie heute Abend und in den nächsten Tagen nichts zu Essen. Dort kaufe ich so viel ein, dass ich megaviele Sticker bekomme, sodass ich das inzwischen dritte Ei vollkleben kann.

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Dafür gibt’s dann eine Schachtel mit diversen Produkten (die zeige ich dann beim nächsten mal) und dazu auch noch einen kleinen Stoffhasen. Jööööö…. 🙂

Zur grossen Freude der Söhne kaufe ich auch noch gefühlt eine Tonne Erdbeeren. Davon wird vermutlich am Abend nichts mehr übrig sein. (obwohl…. ich werde sie nicht schneiden, nicht schön in einer Schüssel anrichten und womöglich auch noch Zucker drüber streuen. Sie müssen es schon selber machen…. dann bleibt vielleicht doch noch was übrig)

So, und jetzt habe ich noch etwa eine halbe Stunde Zeit bis ich schon wieder losmuss. Schnell einen Kaffee und um halb vier beginnt meine Nachmittagsschicht. Am Abend habe ich dann noch zugesagt, eine Vertretung für einen anderen Lehrer zu übernehmen. Ja, heute ist ein bisschen voll.

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Fortsetzung folgt (diesmal dann erst so gegen Abend)

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Puh, jetzt ist es Viertel vor neun und ich bin gerade erst vor 10 min. nach Hause gekommen. Immerhin bin ich mit dem Fahrrad gefahren. 2x heute sogar. Das hält fit. 🙂

Die Nachmittagsschicht war relativ unspektakulär, irgendwie wenig los heute. Die Zeit verging wie im Flug und schon war es 18:00 Uhr und ich hatte eine halbe Stunde Pause, in der ich mich kurz auf den Kurs vorbereiten konnte, den ich vertreten sollte.

Ich kenne den Kurs und die Teilnehmer schon, ist einer meiner Lieblingskurse mit echt netten und motivierten Leuten. Das Level ist B2, also kann man sich auch schon ziemlich gut mit denen unterhalten.

Dann ab nach Hause.

Wenn ich nicht am Mittag mein Handy zu Hause liegen gelassen hätte, hätte ich noch den Sonnenuntergang fotografiert, um den Bogen zum heutigen Morgen zu schliessen.

Aber so habe ich heute leider kein Foto mehr für euch…. 😉

Sohn 2 und 3 haben schon alleine gegessen und sind in ihre Zimmer verschwunden.

Wir quatschen kurz, wie bei ihnen so der Nachmittag war und dann lasse ich sie wieder in Ruhe. Auch ein Vorteil von grösseren Kindern: sie essen einfach selbständig ihr Abendbrot und ich kann ohne schlechtes Gewissen auch mal später nach Hause kommen.

Ich werde mir jetzt noch schnell einen kleinen Salat mit Schafskäse machen, dazu ein kleines Brötchen mit Curry-Hummus essen und dann ins Bett verschwinden. Dort lese ich vielleicht noch ein bisschen im neuen Buch von Anna Gavalda „ab morgen wird alles anders“. Noch kein Buch von ihr habe ich bisher blöd gefunden. Alle waren irgendwie genial und ich freue mich drauf. 🙂

So, vielen Dank für’s Lesen und Durchhalten wie immer und euch allen noch einen schönen Abend.

 

der zweite fünfte … äh 5.2.

Es ist zum zweiten mal der fünfte des Monats im Jahr 2017 und Frau Brüllen möchte hoffentlich weiterhin jeden Monat wissen, was wir so alle den ganzen Tag machen. (bis jetzt noch kein Link…..) Aber weil es schon irgendwie eine Tradition ist, werde ich tagebuchbloggen, erstmal auch ohne den Link zu Frau Brüllen. 🙂

kurz vor 7 bis kurz vor 8

In dem Moment als ich mich im Bett von der Seite auf den Rücken drehe, legt sich die Katze auf meinen Oberkörper und ich bin sozusagen gefesselt, kann mich nicht mehr bewegen. Mal ganz abgesehen von der Möglichkeit weiterzuschlafen…..

Nach einer Weile hat es wirklich keinen Sinn mehr, wird mehr und mehr unbequem und ich stehe auf.

Die Katze will fressen. Eigentlich will sie nur Leckerli, aber immerhin schleckt sie die Sauce vom Futter und lässt ihrer Schwester, die noch gar nicht zu Hause ist, oder noch irgendwo bei einem der Jungs schläft, das abgeschleckte Fleisch übrig. Wie nett.

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mit dem Handy ist es nahezu unmöglich, die Katze nicht umscharf vor die Linse zu bekommen.

Die Katze ist versorgt, erst jetzt gönne ich mir selbst einen Kaffee. Ich versuche erneut einen optisch herausragenden Latte zu zaubern, scheitere aber wie schon gestern an der untersten Schicht Milch, die sich immer sofort mit dem Kaffee vermischt und dann braun ist. Hm. Da ist noch viel Luft nach oben….. ich werde weiter experimentieren. Der Schaum ist aber super. Immerhin.

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Simpsons und Kaffe, meistens die erste Tat des Tages. 🙂

Nun sitze ich mit dem Kaffee auf dem Sofa, passe höllisch auf, dass er nicht umkippt und schreibe den ersten Teil des virtuellen Tagebuchs.

Der Rest der Familie schläft noch.

Uuuups, Korrektur: 7:55: der Herr des Hauses ist auch grad aus dem Bett gefallen. 🙂

Ah, und jetzt geht auch der Link. 🙂  Hier kann man gucken, was die anderen so machen.

kurz vor 8 bis 10 Uhr

Die nächste Stunde liege ich auf dem Sofa, erledige noch online etwas für meine Sprachkurse und lese dann in anderen blogs.

Gegen 9 Uhr bekomme ich langsam Hunger, aber wir haben nur noch einen kleinen Rest Butterzopf von gestern und ein paar Scheiben Toast. Also ziehe ich mir schnell etwas über und schwinge mich ins Auto, um Brötchen zu holen.

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ganz schön staubig, die Karre…..

 

Mit meiner Beute mache ich mich wieder auf den Heimweg und dort hat der Herr des Hauses bereits begonnen, den Tisch zu decken.

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Ich muss noch schnell die Positionen der Brotaufstriche zu meinen Gunsten umstellen, dann können wir eigentlich loslegen. 😉

Eine Diät oder den Versuch, abzunehmen, sollte man nicht an einem Sonntagmorgen beginnen!!

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10 bis 12 Uhr

zum Frühstück kredenzt mir der Herr des Hauses einen Latte Macchiato, weil ich selber hier noch am Schreiben bin.

ähm ja, was soll ich sagen…..

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er macht es allerdings ohne diese Milchschaum-Maschine.

Nach dem Frühstück stelle ich einen grossen Wäschekorb in die erste Etage und die Jungs schmeissen ihre Dreckwäsche rein.

Mit Hilfe von Sohn 1 trage ich alles nach unten in die Waschküche und fange an zu sortieren. Meine eigene Faulheit verschafft mir somit mindestens 5 grosse Haufen mit Wäsche. Ich hätte ja auch gestern oder sogar am Freitag schon mal anfangen können, aber nein, ich schiebe alles auf den Sonntag hinaus. Kurz überlege ich, ein Foto von den Wäschebergen zu machen, lasse es dann aber lieber….

Die Spülmaschine schmeisse ich auch gleich noch an und inzwischen ist der Herr des Hauses auch schon mit der Sonntagslektüre durch. Wie praktisch.

Ich schreibe noch schnell einen WhatsApp Geburtstagsgruss und begebe mich dann wieder gemütlich auf’s Sofa.

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Hin und wieder unterbreche ich, um die Waschmaschine aus- und wieder einzuräumen, Wäsche aufzuhängen und auch den Geschirrspüler auszuräumen.

12 bis 15 Uhr

Inzwischen läuft die vierte Maschine. Wenigstens geht es einigermassen schnell und ich muss nur aufhängen und nicht auch noch einen Trockner füllen und leeren und dann alles zusammenlegen usw.

Gegen 13 Uhr bekomme ich leichten Hunger. Der Herr des Hauses hatte beim Frühstück noch erwähnt, dass heute „Tag des/der Nutella“ sei.

Tja, dann….

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Ich höre das neue Geräusch aus dem Dach. Klack. Klack. Klack. Dazu eine elektronische Stimme, die immer wieder mal ruft: „throw the darts!“

Wir haben seit gestern eine elektronische Dartscheibe und der Herr des Hauses übt. (gestern habe ich ihn 2 mal besiegt, das fand er nicht so gut…)

Nachher spiele ich vielleicht auch mal.

Aber vorher lese ich noch die Tagebücher der anderen, die sich bei Frau Brüllen verlinkt haben.

Dieser Tag wird vermutlich nicht mehr viel hergeben. Daher wie schon oft ein Blick in die Zukunft:

Ich werde noch die 4. Waschmaschine ausräumen und aufhängen, ich werde eine Runde Dart mit dem Herrn des Hauses spielen, ich werde noch einen Kaffee trinken, dann überlege ich, ob wir Curry-Huhn oder Pizza zum Abendessen machen sollen, werde mir nach dem Essen mit einem Gläschen Weisswein den Tatort ansehen und anschliessend ins Bett gehen. Dort werde ich vielleicht noch ein oder zwei Kapitel lesen („Becks letzter Sommer“).

Vielen Dank für’s Lesen und noch einen schönen Restsonntag.

 

der erste fünfte in diesem Jahr

oder besser gesagt, der fünfte erste. 🙂 Es ist Tagebuch-Tag. WMDEDGT fragt Frau Brüllen schon seit einer ganzen Weile und viele, viele Bloggende antworten ihr. So auch ich.

ich wache auf, weil der Herr des Hauses sich (um seine Socken anzuziehen ?) auf einen knarzenden Holzstuhl setzt. Es ist 5:45 !! Erstens: warum ist er schon so früh wach??? Zweitens: warum muss er sich auf diesen Stuhl setzen?

Naja, nun ist es passiert. Eigentlich könnte ich noch bis 6:30 schlafen, weil ich den Jungs ja zu Weihnachten einen richtig konservativen, piepsenden Braun-Wecker geschenkt habe und sie ab sofort selbständig aufstehen müssen. Ich bleibe also noch im Bett liegen.

Ich höre um 6:00 Uhr den Wecker von Sohn 1 piepsen, danach noch sein iPhone etwas schriller und dann steht er tatsächlich auf. Ob Sohn 2 auch schon auf ist (hätte um 5:45 raus sollen) weiss ich nicht.

Schlafen kann ich nicht mehr, also mache ich Licht und lese noch ein Kapitel.

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es gefällt mir sehr gut! Vielleicht aber nur, weil ich aus Berlin bin und die Umgebung ein bisschen kenne…

Um 6:30 geht dann mein iPhone los und ich stehe auf. Ich bemerke, dass Sohn 2 gerade ins Bad gegangen ist…… da hat sein Wecker wohl irgendwie versagt….

Ich frühstücke mit Sohn 1 und der Herr des Hauses verabschiedet sich bereits. Er ist wirklich sehr früh dran heute, aber dafür hatte Sohn 2 trotz späten Aufstehens ein freies Bad. Es reicht ihm dann sogar noch für eine Schale Müsli.

Wie immer muss ich mich noch um meine Simpsons kümmern, aber das kennt ihr ja inzwischen schon. 🙂

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oben links in der Ecke glänzt meine Kaffeetasse. Die ist etwa genauso wichtig wie die Simpsons. 😉

Kurz vor 7 verabschieden sich die Söhne 1+2 und um kurz nach 7 höre ich das iPhone von Sohn 3. Er steht auf, ohne dass ich irgendetwas tun müsste. Sehr schön. 🙂

**** Fortsetzung folgt ****

 

Nun ist es schon 11:30. Au weia, ich habe von 8:00 bis 11:00 auf dem Sofa die zwei Teile vom „Taunus Krimi“ geguckt, die ich aufgenommen hatte….. hach, war aber echt spannend und abends habe ich meistens Kurse und keine Zeit zum Gucken.

Dann schnell geduscht (ja, ich hab den Krimi sogar im Pyjama geguckt. Total Hausfrauenschlampe…. 😉 ).

Ich wollte Gemüse kochen, aber die Herdplatte war total versifft. Da muss wohl jemand ziemlich rumgesaut haben in der Küche…..

Also erstmal Herd schrubben.

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Dann das Gemüse rein. Blumenkohl zuerst und später dann noch Brokkoli. Hmmm, die Jungs werden sich freuen…. 😉

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Oh, plötzlich taucht eine Katze auf. Ein Nebeneffekt, wenn ich später aufstehe: die Katzen sind irgendwie schon weg. Sie haben jetzt aber trotzdem wieder Hunger. Da war das „Frühstück“ wohl nicht genug?

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keine Angst, ein Smartphone ist nicht an Katzenfutter interessiert…..

Inzwischen schneit es ein bisschen, dann wieder nicht, dann wieder doch. Das Wetter weiss nicht so recht, was es will.

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**** Fortsetzung folgt ****

 

uups, jetzt ist es schon fast halb 10. Was habe ich bis jetzt noch so alles gemacht?

Ich habe mit Sohn 3 Mittag gegessen. Später kam noch Sohn 1 dazu. Ich habe meine beiden Kurse für heute Abend vorbereitet, ich habe den Briefkasten geleert und bin fast umgefallen, als die Kreditkartenrechnung kam. Der Herr des Hauses hat seine Brille bezahlt…. puh!

Ich habe das Katzenklo sauber gemacht, aber kein Foto davon 😉  (der einen von beiden ist es wohl zu kalt draussen und seit ein paar Tagen nutzt sie wieder fleissig das Katzenklo. Finde ich nicht gut.)

Ich habe mit Sohn 3 seinen Mathetest korrigiert. Also er hat korrigiert, ich habe ein bisschen geholfen. Die Aufgaben, die er im Test nicht wusste, wusste er jetzt natürlich auch nicht.

Ich bin gegen 17:00 Uhr losgefahren, nachdem Sohn 2 nach Hause gekommen war und ein bisschen von der Schule erzählt hatte.

In der Stadt musste ich noch ein Trikot zurückbringen, dass ich falsch gekauft hatte (kann ich ja nicht wissen, dass Arsenal zwei verschiedene Auswärtstrikots hat……)

Um 18:30 hatte ich meinen ersten Kurs und um 20:00 hätte ich meinen zweiten Kurs gehabt. Da ist aber niemand erschienen. Von 3 Teilnehmern kommt keiner. Das hätte ich nicht erwartet, aber die sind wohl noch im Urlaub.

Für Gruppenkurse müssen sich die Teilnehmer nicht abmelden. Ich muss die Hälfte der Zeit warten, ob vielleicht doch noch jemand kommt und dann kann ich nach Hause gehen. Also bin ich jetzt um fast halb 10 schon zu Hause.

Sohn 2 ist noch im Training, ich werde jetzt noch einen Joghurt essen (ein Käsebrot gab’s schon in der Schule), dann im Buch von heute Morgen weiterlesen und wenn dann gegen 22:15 meine „Schlaf-App“ die ersten Töne von „Guten Abend, Gute Nacht“ anspielt, werde ich das Licht ausmachen und schlafen.

Euch auch allen noch einen schönen Abend und wie immer vielen Dank für’s Lesen. 🙂

 

uuups, vergessen

Hoppla, da habe ich doch glatt den 5. vergessen!

Na, es war aber auch kein so normaler Tag….. ich werde einfach heute einen kleinen Rückblick machen:

Montag, 5.9.:

um 5:30 muss ich aufstehen, denn um 6:34 fährt meine S-Bahn vom Savignyplatz in Berlin los, die mich zum Zoologischen Garten bringen soll.

Es klappt alles bestens, ich kann sogar noch eine Kleinigkeit frühstücken, verabschiede mich dann und bin so pünktlich am Bahnsteig, dass ich sogar eine Bahn früher nehmen kann. (die fahren ja gefühlt alle 30 Sekunden)

Am Zoo kommt ebenfalls pünktlich der Regionalzug zum Flughafen. Am Flughafen versuche ich einer BVG-Mitarbeiterin meine 7-Tage-Karte für Berlin zu schenken, damit sie sie jemandem geben könnte, denn es sind noch 2 Tage übrig, aber sie will sie nicht haben „sowas mach ick nich“  ??? Warum nicht???? Leider habe ich selber keine Zeit, nach potenziellen Abnehmern für die Karte zu suchen und so früh, sind auch alle Menschen am Flughafen irgendwie muffig.

So knapp war ich noch nie am Flughafen. Ich kann direkt durchlaufen zum Sicherheis-Check, dann weiter zum Gate und nach wenigen Minuten kann ich sogar schon einsteigen. Fensterplatz. Perfekt.

Der Start verzögert sich um wenige Minuten, aber um kurz vor 10 landen wir glücklich und nicht mehr ganz so müde in Basel.

Von dort fahre ich zum Bahnhof, laufe zur Tiefgarage vom Büro des Herrn des Hauses, denn der hat dort unser Auto geparkt. Schlüssel versteckt (hui, sowas ist mir immer nicht ganz geheuer, aber in der Schweiz klaut man wohl keine Autos….)

Ich fahre nach Hause, räume einen total überfüllten Briefkasten aus (die Männer haben den einfach 5 Tage nicht geleert!), räume die Spülmaschine aus, räume den Tisch auf (Frühstückskram), begrüsse die Katzen, füttere sie, ….. willkommen Alltag!!

Mittags kommen die Jungs nach Hause, wir essen irgendwas aus dem Tiefkühler mit Nudeln und Karotten und als Sohn 3 wieder in die Schule geht, gehe ich noch schnell einkaufen. Damit wir heute nicht schon wieder aus dem Tiefkühler essen müssen. 🙂

Ich hole noch 3 Hemden aus der Reinigung, hole etwas Geld und bin bald wieder zu Hause.

Dort muss ich noch einen Kurs vorbereiten, den ich abends habe.

Sohn 3 helfe ich später ein bisschen bei den Hausaufgaben, erinnere Sohn 2 an sein Training, ermahne Sohn 1 und 3 abends etwas zu essen und mache mich gegen 17:30 auf den Weg in die Sprachschule.

Um ca. 20:30 bin ich wieder zurück, da kommt auch grad Sohn 2 vom Training, ebenfalls kommt der Herr des Hauses, der in Zürich war und wir essen noch eine Kleinigkeit.

So, viel mehr geht an diesem Tag nicht. Ich bin hundemüde und verschwinde kurz vor 22:00 Uhr im Bett. (dafür wachte ich heute dann schon um 5:20 auf. Selber Schuld….)

Das war mein 5. September. Danke für’s Lesen. 🙂

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