Weihnachten

So, ihr Lieben, Weihnachten -oder sagen wir mal HeiligAbend- ist rum und das neue Jahr kann kommen. Von mir aus.

Hier, wie schon seit einigen Jahren alles so richtig schön entstresst und gemütlich.

Da ich ja die Weihnachtsdeko noch vom letzten Jahr hängen hatte, war auch dieser Punkt relativ schnell abgehakt. 😀

Eine kleine Extra-Deko gab’s aber trotzdem noch:

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Die Lampen hatten wir schon, aber die Hänger passten perfekt zum Lampenschirm. Echt Zufall!

 

Das Wettbüro nimmt gerne Einsätze entgegen, wie lange diese Deko dann hängen wird oder ob wir sie Weihnachten 2018 immer noch dran haben…

 

Dann habe ich noch die letzte Ladung Plätzchen gebacken und sogar Sohn 1 kam noch dazu und machte auch ein paar. So haben dieses Jahr alle 3 Söhne noch beim Plätzchen-Backen mitgeholfen. Das hätte ich gar nicht erwartet. Um so schöner ist es. 😊

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Finde den Fehler.

 

Sohn 3 und der Herr des Hauses begannen den Baum zu schmücken.

Ach, der Baum…

Bereits Anfang Dezember, am ersten Wochenende als der Verkauf hier im Dorf losging, hatten sie ihn geholt. Er stand draussen auf der Terrasse und sah schön aus. Doch dann kam der Sturm und der Baum fiel immer wieder um.

Wir hatten Erbarmen mit ihm und holten ihn rein in die warme (!) Stube. Wie lange würde er ohne Verluste so in der Wärme stehen können? Wir waren nicht so sicher und stellten ihn nach einer Nacht lieber wieder raus. Es war ja erst Mitte Dezember….

Doch der Sturm hatte noch nicht genug und wütete weiter, so dass wir den Baum ein zweites mal lieber wieder ins Haus holten. Diesmal durfte er dann bleiben.

Er dankte es uns mit einem Meer von Tannennadeln, die er liebevoll und dekorativ um sich herum verstreute. (zum Glück hatte er relativ viele, da sah er immer noch schön aus, auch mit weniger Nadeln).

Nun ja, er wurde also vorsichtig geschmückt, denn bei jeder Berührung rieselte es….

Es rieselte nicht nur Nadeln sondern auch jede Menge Glitzer, Glitzer, Glitzer.

Hatte ich eigentlich bereits erwähnt, wie sehr ich Glitzer liebe mag toleriere dulde hasse ?

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egal, was man macht, Glitzer ist überall

 

Der Herr des Hauses hatte Glitzer auf dem Hemd, im Gesicht, an den Händen. Wir alle hatten Glitzer auf dem Tisch, auf dem Boden, unter den Socken und sicher auch im Essen. Die Katzen glitzern (da sie sich mit Vorliebe unter dem Baum wälzen), unsere Haare und Hände sowieso, das Sofa und unsere Betten. Auch das Waschbecken glitzert und vielleicht auch das Klo.

Das wird auch die nächsten Wochen so bleiben…. 😡

 

So, zurück zum Weihnachtsbaum: Wir zündeten am Abend die Kerzen einmal an, warteten lieber nicht, bis sie runtergebrannt waren und dann der ganze Baum und unser Wohnzimmer und das Haus in Flammen aufgehen würden und hatten trotzdem einen schönen Baum und einen schönen Abend. Hier: immer nur echte Kerzen.

 

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Man soll ja keine Tiere unter den Baum legen, aber wenn sie freiwillig gehen…..

 

Wie immer schenkte ich uns ein Spiel. Traditionell spielen wir dann dieses Spiel noch am selben Abend, finden es okay und vielleicht kommt es in die engere Wahl und wir spielen es Silvester noch einmal. Je nachdem, wie gut es uns gefallen hat, spielen wir möglicherweise einmal im Sommer, wenn der Schwager (der auch Weihnachten immer da ist) zur Grillparty kommt. Danach verschwindet es zu den anderen, in den vorigen Jahren traditionell zu Weihnachten verschenkten Spielen, unter dem Schrank…..

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Manila. Und ich war Orange. Habe aber leider nicht gewonnen.

 

Der Herr des Hauses schenkte allen etwas zum Basteln. Alles Holz und man braucht nur eine Kerze, um die kleinen Zahnstocher einzuwachsen, damit sie besser gleiten, wenn man sie als Scharniere oder Verbindungsteile in winzige Löcher schieben muss. Kein Leim oder sonstige Hilfsmittel.

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Jeder Bausatz ist mechanisch, also ich kann meine Ballerina drehen und die „Blume“ öffnet und schliesst sich dazu.

Diese Bastelarbeit, eine Runde Manila und auch noch eine ganze Runde Raclette essen, schafft man natürlich nicht in 10 min. Ich brach für mich diesen schönen, heiligen Abend um 3:00 Uhr früh ab, während nach eigenen Angaben, der Herr des Hauses an seinem Projekt noch bis um halb fünf bastelte…..

Als ich heute dann um 9:00 Uhr aufwachte, hatte ich immerhin wenigstens 6 Stunden geschlafen. Das geht ja noch, so kann ich den Tag überstehen, denke ich.

 

Nachdem am Abend die eine Katze ein ausgiebiges Glitzerbad genommen hatte, liess es sich dann heute Morgen die andere nicht nehmen, auch einmal komplett im Glitzer zu baden. Na dann viel Spass bei der Fellpflege…..

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In diesem Sinne wünsche ich euch allen schöne Feiertage, ich hoffe, ihr habt all das bekommen, was ihr euch gewünscht habt, falls ihr euch was gewünscht habt.

Dazu natürlich wie immer Gesundheit, liebe Freunde und eine friedliche Familie.

Kommt gut ins neue Jahr und auch wenn es morgens immer noch sehr dunkel ist – die Tage werden wieder länger und heute scheint (hier zumindest) schon mal kräftig die Sonne. 🌞

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So, Kinners – ich wäre so weit

 

Im blog schneit es schon wieder und so muss man sich einfach langsam mal um Weihnachten kümmern, nicht wahr.

Das hier ist die Weihnachtswand. Sozusagen. Ist jetzt noch etwas zu hell und die erste Kerze mache ich ja erst morgen an.

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nicht so viel Aufwand, ein bisschen was zum Naschen, alles ist gut.

 

Hinter dem Holzding, das Sohn 3 mal irgendwann (letztes Jahr? oder ist es schon 2 Jahre her?) laubgesägt hat, mache ich lieber keine Kerzen an, denn genau oben drüber hängt ja noch der Zweig mit den Schneeflocken Schneebällen Wollpuscheln. Das wäre schon sehr fahrlässig, da ein Feuerchen drunter anzuzünden.

Ausserdem bin ich dieses Jahr eher auf den Stern gekommen. Mit elektrischem Licht.

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Nummer 3. Den finde sowas von schön!

Da wird IKEA ganz blass. 😉

 

Mein einziges Problem mit diesen Sternen ist immer der Verschluss. Schon bei den beiden anderen blieb so eine Lücke, durch die dann immer das Licht so hell rausstrahlt. Und bei diesem ist nun auch schon wieder so eine Spalte.

Aber irgendwo muss ja das Kabel auch durch. Und dann das Gemurkse, damit er nicht von alleine wieder aufgeht. Ach man.

Naja, aber von weitem sieht er trotzdem wunder wunderschön aus. Und er macht so ein warmes, rötliches Licht im Raum, das wird ganz doll gemütlich.

 

Und dann noch: Sensation des Tages. Sohn 1 hatte am Freitag keine Schule und da war es ihm so langweilig, dass er sich mal wieder seinen Lego-Kram rausgeholt hat. Aber nicht einfach das normale Lego, sondern dieses Lego Mindstorms. Er hatte ein Video auf YouTube gesehen und baut nun das gesehene Teil mit Hilfe einer Anleitung nach.

Sehr cool.

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Jedes mal, wenn man den kleinen schwarzen Hebel nach vorne schiebt, kommt dieses Gelenk-Teil mit den zwei gelben Nuppeln vorgeschnellt und schiebt den Hebel wieder zurück.

Wozu man das braucht? Keine Ahnung. Um ein lustiges Video zu machen vielleicht.

dieses hier zum Beispiel

(Das ist natürlich nicht Sohn1. 🙂 )

So, und damit wünsche ich euch ein schönes, gemütliches Adventswochenende. Am Dienstag ist schon wieder der 5. Der November ist so dermassen an mir vorbeigerauscht. Unglaublich!

unser Weihnachtsfest

Nach, sagen wir mal, 2-3 Stunden kurzer Stressphase verlief ab 16:30 der Weihnachtsabend sehr gechillt.

Im Laufe der letzten 3-4 Tage hatten wir immer wieder ein paar Geschenke unter den Baum gelegt, den wir dieses Jahr zum ersten mal nicht am 24.12. von der Terrasse hereinholten sondern eben schon ein paar Tage früher.

Mit dem Schwager köpften wir einen gigantischen Mohrenkopf. Wir waren zu sechst, aber wir haben nicht mal die Hälfte geschafft…..

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er steht auf einem gewöhnlichen Frühstücksteller. Könnt ihr euch die Grösse in etwa vorstellen?

 

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Wir sind noch relativ zuversichtlich…..

 

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…. müssen dann aber leider passen. Mehr geht echt nicht rein. Das Teil wandert in den Kühlschrank.

Dann machten wir erstmal ein Spiel. Mit dem Schwager spielen wir eigentlich immer, wenn er hier ist, das macht Spass.

Wir spielten „Lemming Mafia“ und ich gewann unerwartet und unverhofft die erste Runde. 🙂 Die zweite verlor ich allerdings kläglich….

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Während die anderen noch ein anderes Spiel spielten, kochte ich schon mal die Kartoffeln und machte ein paar Schüsselchen mit Kleinkram für das Raclette fertig. (wir essen Raclette mit vielen, vielen Sachen auf oder unter dem Käse und auch auf dem Raclette-Grill oben drauf.

Nach dem Essen war es schon nach 8 und die Jungs wollten gern ihre Geschenke verteilen und natürlich auch auspacken.

Im Vorfeld hatten wir mal angedeutet, dass es dieses Jahr nicht so viele Geschenke geben würde, weil wir mit unseren Finanzen ein bisschen haushalten müssten, sie sollten sich also nicht zu viele Hoffnungen auf „grosse Ausbeute“ machen.

Schon in den Tagen vor dem 24.12. zählte Sohn 3 immer mal wieder die Geschenke und stellte fest, dass für ihn nur 3 Päckchen unter dem Baum lagen. Für seine beiden Brüder sogar nur 2. Oh je, oh je….

Aber soooo wenig war es dann schlussendlich doch nicht.

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das Grosse ist natürlich für mich….. 🙂

Unsere Regel ist: immer nur eine Person packt ein Geschenk aus und die anderen gucken zu und staunen und freuen sich für diese Person. 🙂 Dann darf diese Person ein Päckchen nehmen und es dem richtigen Empfänger geben. So verhinderten wir damals ein wildes Gestürm auf dem Baum, herumfliegendes Papier und Schachteln und niemand hatte mehr den Überblick und irgendwie besinnlich wäre das auch nicht.

Und so ist es bis jetzt gelblieben.

So packten wir also nach und nach unsere Geschenke aus.

Sohn 2 ist einkaufen gegangen und hat dem Herrn des Hauses und mir Kaffee/Tee-Tassen gekauft.

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auf meiner Tasse steht „Mommy“

Der Schwager bekam ein kleines Spiel und ein veganes Kochbuch.

Ich schenkte den Söhnen 1 und 2 je einen Wecker, weil sie nämlich regelmässig ihre iPhones morgens einfach ausschalten, das nicht mal mitbekommen und dann total überrascht sind, wenn ich sie persönlich wecken muss. Ausserdem habe ich keine Lust mehr, um 5:45 aufzustehen, nur für den Fall (also jeden Tag), dass sie ihre Phone-Wecker nicht hören sollten…

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Bedingung ist: die Wecker stehen auf dem Schreibtisch und nicht direkt am Bett!!!

Für die ganze Familie gibt es inzwischen fast schon traditionell jedes Jahr ein neues Spiel. Es ist nicht so ganz einfach und dauert vermutlich ein paar Runden, bis man es richtig verstanden hat, aber schon in der zweiten Runde war es besser als in der ersten.

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mit einem Spiel des Jahres kann man fast nichts verkehrt machen.

Dieses Knobelspiel kam vom Schwager und dummerweise fingen wir so um kurz nach 3 (morgens!!!) noch an, eine Aufgabe zu lösen. Und wir schafften und schafften es nicht, so dass erst um 4 Uhr (!!!!!) der Schwager endlich die richtige Pyramide gebaut hatte….

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Achtung! kann süchtig machen….

 

Sohn 3 hatte in der Schule gebastelt und dabei ist das hier entstanden. Sehr schön und dekorativ. 🙂

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Vielleicht malt er es noch an, wenn er Lust hat. äh, und die Flecken sind von den tropfenden Echtkerzen am Baum….

Sohn 1 schenkte mir ein Buch (dass er von der Schule bekommen hatte, weil die Klasse an einer Infoveranstaltung mit dem über 90jährigen Autor war). Das interessiert mich sehr.

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Und was war nun in dem grössten Geschenk drin?

Das hier. Meine Karriere als Strassenmusikerin oder auch als DJane kann starten. 🙂

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Also eigentlich hatte ich mal gefragt, ob ich nicht mein iPhone ohne Kabel irgendwie an unsere Lautsprecherboxen im Wohnzimmer anschliessen könnte, aber das geht offenbar nicht. (ist keine Stereoanlage, sondern es sind eben nur Lautsprecher. Die muss ich an der Kopfhörerbuchse vom Phone anschliessen.

Also besorgte der Herr des Hauses dieses Gerät (mit dem man eben auch mit 6 Stunden Batterielaufzeit auf der Strasse musizieren und karaokemässig mit Mikrophon singen könnte), das sich via bluetooth mit meinem Phone verbindet.

Wir dudelten gleich ein paar Weihnachtslieder aus der Playlist des Schwagers in einer Lautstärke, die die Katzen verstört aus dem Haus flüchten liessen….. 🙂

 

So, und nun die Jungs. Sie hatten also je einen Wecker bekommen, Geld von der Oma und Sohn 3 statt des Weckers 2 Pullis. Sie waren offensichtlich ein bisschen angepisst.

Ein Päckchen war aber noch übrig und der Herr des Hauses sagte immer, das sei für die Katzen. Aber da diese ja geflüchtet waren, durften die Jungs es auspacken.

Tatsächlich kam zunächst eine  Packung Katzenfutter zum Vorschein. Als sie diese jedoch öffneten, fielen 3 kleinere Päckchen heraus und in denen befand sich je ein iPhone.

(es sind gebrauchte 6s, da wir tatsächlich nicht so Krösus sind, dass wir mal eben 3 neue Geräte hätten kaufen können, aber immerhin besser als die alten von den Jungs, die schon teilweise nicht mehr richtig funktionierten …..)

Wow, da strahlten die Augen von allen dreien, so wie damals, als sie das grosse Lego-Piratenschiff oder das Starwars-weissnichtwas bekommen hatten und der Abend war gerettet!!!

Puh.

Wie schon weiter oben geschrieben, ging der Abend dann noch bis 4 Uhr, weil wir zuerst 2 Runden Colt-Express spielen mussten, dann noch ein Dessert essen wollten und anschliessend an diesen Knobel-Kugeln hängen blieben.

Daher wird heute nur gechillt. Ich habe das Riesenrätsel in der Sonntagszeitung gelöst und werde bald einen Aufenthalt in einem Luxushotel in Davos gewinnen (wenn schon nicht die 70 Millionen aus dem Lotto….. 😉 ).

Ich wünsche euch ein paar ruhige Tage ohne Familienstreitereien. Geniesst die Zeit, die ihr habt !!

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fertig :-)

ich brauche das so:

Der Weihnachtsbesuch hat sich auf 16:00 Uhr (evtl. + 30 min. ) angekündigt und ich habe mir sämtliche Aufräum- und Putzarbeiten für heute aufgespart.

Also schlafen wir erstmal gemütlich aus bis fast 8:00 Uhr. Es wird gefrühstückt und dann schreibe ich mal einen Einkaufszettel. Was fehlt denn noch zum Raclette? Ein Dessert. Das delegiere ich kurzerhand an den Besuch. 🙂

Das Haus sieht noch aus „wie Sau“. Ich gehe erstmal duschen. Als ich meine Haare föhnen will, ist das Bad besetzt. Hm. Also erstmal den Frühstückstisch abräumen, die Spülmaschine einräumen, ein bisschen wurschteln in der Küche, den Müll rausbringen, den Kompost rausbringen.

Aha, das Bad ist frei, es ist aber sicher schon nach 10:00 Uhr. Macht nichts. Der Besuch kommt ja erst so gegen 4.

Anschliessend gehe ich dann mal einkaufen. Ist gar nicht so voll. Die waren wahrscheinlich alle gestern schon hier.

Wieder zurück bekommt der Herr des Hauses Hunger und wir wärmen die Bolognese Sauce noch mal auf und kochen dazu schnell ein paar Spaghetti. Als wir fertig sind, ist es ca. 14:00 Uhr.

Nun sollten wir aber langsam mal das Haus in Ordnung bringen.

Am besten kann ich tatsächlich unter Druck arbeiten…..

Folgende Arbeiten stehen an:

  • Gäste-WC putzen (Waschbecken, Toilette, Boden)
  • Eingang putzen (Bodenmatten ausschütteln, feucht wischen)
  • Küche putzen (erstmal aufräumen, Arbeitsflächen putzen, Boden wischen)
  • Wohnzimmer aufräumen (Esstisch, Sofa, Sideboard, saugen)
  • wenigstens noch die Treppe in den ersten Stock. (hoffentlich geht der Besuch nicht nach oben 😉 )

Ok, der Besuch ist „nur“ der Schwager, also keine Meute Menschen, keine Schwiegermutter und auch sonst keine weiteren Verwandten.

Jetzt ist es 16:15 Uhr (der Besuch nutzt offenbar seine +30 min.) und ich bin mit allem fertig. Das Saugen haben der Herr des Hauses und Sohn 1 übernommen, den Rest habe ich aber grösstenteils ganz straight alleine hinbekommen.

Es lüftet (um die akuten „Putzdüfte“ aus dem Haus zu wehen), was bei momentan 9 Grad kein Problem darstellt und ich sitze auf dem Sofa und kann noch schnell diesen Bericht schreiben. Ganz gechillt. 🙂

 

Ich wünsche euch eine ebenso entspannte, friedliche und fröhliche Weihnacht. Feines Essen, sinnvolle Geschenke, lieben Besuch, keinen Streit und viel Gesundheit im neuen Jahr.

 

aufgeräumt

So, werfen wir noch einen letzten Blick auf den Weihnachtsbaum….

Weihnachtsbaum 2015

Der Baumschmuck kommt zurück in die Schachtel, die Engelein werden ebenfalls verpackt, auch die Kerzenhalter und die Adventskerzen-Stummel kommen in den Müll.

Baumschmuck silber

 

Draussen scheint die Sonne, die Gänseblümchen spriessen im Garten und das Gras auf dem „Winteracker“ vor dem Haus ist saftig grün.

Aber in Berlin sollen minus 13 Grad sein oder so. Na dann haben wenigstens die Berliner ein bisschen Winterfeeling. Wenn auch vermutlich ohne Schnee.

So, morgen ist wieder der fünfte, diesmal denke ich selber dran. 🙂

 

Maria jubelte

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Kennt ihr die Weihnachtsgeschichte „Weihnachten – wie es wirklich war“ von Franz Hohler?

Die werde ich heute mal im Unterricht benutzen, weil man so am letzten Tag vor Weihnachten – auch wenn es Erwachsene sind – ja nicht mehr so voll durchzieht.

Dazu habe ich Figuren aus Playmobil, die tatsächlich diese ganze Krippe und das alles darstellen. Das passt perfekt und wird sicher sehr lustig. 🙂

So kann ich unbekanntes Vokabular einfach mit den Figuren nachstellen.

Zum Beispiel: Maria jubelte.

Weihnachten Franz Hohler

 

Die ganze Geschichte geht übrigens so:

War es so?
Maria kam gelaufen
Josef kam geritten
Das Jesukindlein war glücklich
Der Ochse erglänzte
Der Esel jubelte
Der Stern schnaufte
Die himmlischen Heerscharen lagen in der Krippe
Die Hirten wackelten mit den Ohren
Die Heiligen Drei Könige beteten
Alle standen daneben

Oder so?
Maria lag in der Krippe
Josef erglänzte
Das Jesukindlein kam gelaufen
Der Ochse war glücklich
Der Esel stand daneben
Der Stern jubelte
Die himmlischen Heerscharen kamen geritten
Die Hirten schnauften
Die Heiligen Drei Könige wackelten mit den Ohren
Alle beteten

Oder so?
Maria schnaufte
Josef betete
Das Jesukindlein stand daneben
Der Ochse kam gelaufen
Der Esel kam geritten
Der Stern lag in der Krippe
Die himmlischen Heerscharen wackelten mit den Ohren
Die Hirten erglänzten
Die Heiligen Drei Könige waren glücklich
Alle jubelten

Oder so?
Maria jubelte
Josef war glücklich
Das Jesukindlein wackelte mit den Ohren
Der Ochse lag in der Krippe
Der Esel erglänzte
Der Stern betete
Die himmlischen Heerscharen standen daneben
Die Hirten kamen geritten
Die Heiligen Drei Könige kamen gelaufen
Alle schnauften

Oder etwa so?
Maria betete
Josef stand daneben
Das Jesukindlein lag in der Krippe
Der Ochse schnaufte
Der Esel wackelte mit den Ohren
Der Stern erglänzte
Die himmlischen Heerscharen jubelten
Die Hirten kamen gelaufen
Die Heiligen Drei Könige kamen geritten
Alle waren glücklich

Ja, so!

(Franz Hohler)

In diesem Sinne wünsche ich euch allen eine ganz wunderbare Weihnachtszeit, gutes Essen, schöne, nützliche Geschenke und viele gemütliche Stunden mit Familie und Freunden.

wichteln

… oder wie wir früher in der Schule sagten: „Julklapp“ (keine Ahnung, wie man das schreibt 🙂 )

Das wird noch in der Primarschule gemacht und manchmal auch noch in der Oberstufe. Je nach dem, ob die Schüler Lust haben oder nicht.

Manchmal wird das allerdings auch in Firmen gemacht. In meiner jetzigen zum Beispiel….

Es handelt sich bei den Arbeitskollegen ja hauptsächlich um Sprachlehrer (Deutsch, Englisch, Französisch, Italienisch, Spanisch, Japanisch und Russisch) oder um Mitarbeiter des Empfangs oder der sonstigen Administration.

Ich arbeite dort seit ca. einem Jahr. Eine Weihnachtsfeier habe ich dort schon mitgemacht, aber ich musste kein Wichtelgeschenk kaufen, weil ich noch gar nicht richtig angefangen hatte und damals keinen Namen ziehen konnte.

Dieses Jahr ist es einerseits so, dass ich natürlich lange genug dort bin, um einen Namen zu ziehen. Andererseits arbeite ich so, dass ich die meiste Vorbereitung zu Hause mache und mich so wenig wie möglich in dem sehr engen, kleinen und kurz vor den Kursen meist total überfüllten Lehrerzimmer aufhalte. So habe ich in diesem einen ersten Jahr die Arbeitskollegen wirklich nur ganz oberflächlich kennengelernt, mal kurz hallo gesagt oder mit dem einen oder anderen auf dem Gang ganz kurz geplaudert.

Es war also egal, welchen Namen ich ziehen würde, ich kenne keinen der Kollegen so gut, dass mir sofort ein originelles Geschenk eingefallen wäre.

Gezogen habe ich einen Englischlehrer. Ich schätze mal, er kommt aus Irland oder Schottland. Seinem Akzent nach zu urteilen. Bin ich aber nicht mal sicher. Vielleicht kommt er ja doch aus England. Sein Alter? Hmm, vielleicht 35? Ganz schwer zu schätzen. Er könnte auch schon Anfang 40 sein. Oder erst Anfang 30.

Sicher keine 20 mehr, aber auch noch nicht 50. 🙂

So. Und was kaufe ich ihm jetzt? Hat jemand eine Idee?

  • etwas Kulinarisches? (Gewürze, gutes Öl, ein Kochbuch oder so was?)
  • etwas Selbstgemachtes? (Weihnachtsplätzchen? Stollen?)
  • etwas für Lehrer? (pädagogisch-didaktische Handbücher?)
  • etwas für Ausländer? (ein Deutsch-Englisch Wörterbuch?)
  • was vom Weihnachtsmarkt? (Kerze, Schnitzereien, Gestricktes?)
  • einen Kalender vielleicht für 2016? (schön gebunden, wie eine Agenda?)
  • ein Buch? (auf deutsch oder englisch?)

Ach, ich bin zwar voll mit Ideen, aber die sind alle irgendwie so …. hmmmpf.

Möchte mir vielleicht jemand einen Tipp geben?

Lesen hier eigentlich auch Männer so zwischen 30 und 40 mit??? 🙂

 

Übrigens ist heute der 24. Nur noch einen Monat bis Weihnachten!!!! 😉

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