WasMachstDuEigentlichDenGanzenTag?

wmdedgt ? Fragt Frau Brüllen wie jeden fünften des Monats.

Jetzt ist es kurz nach neun und ich habe bereits so unglaublich viel Fotos gemacht, dass es nachher gar nicht schlimm ist, wenn ich den Rest des ohnehin total verregneten Sonntags auf dem Sofa herum gammele.

(ich habe allerdings eine Idee, die ich nur noch so geschickt verpacken muss, dass alle einverstanden sind und dann könnte dieser Sonntag doch noch ziemlich aktiv werden…. mal sehen. Im Moment schlafen alle Männer im Hause noch, oder sind zumindest noch nicht aufgestanden.)

Aber von Anfang an:

Ohne Wecker und sogar ohne Tageslichteinfall wache ich (immerhin eine Stunde später als unter der Woche) auf.

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Um 22.30 habe ich gestern das Licht ausgemacht, also bin ich nach 8 Stunden Schlaf topfit.

 

Ich gehe nach unten und finde dort den Herrn des Hauses, der schonmal etwas trinken muss, dann aber wieder ins Bett verschwindet. Ausserdem finde ich eine Katze, die es sich mal wieder auf meinem Lieblingssessel bequem gemacht hat.

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Sie ist noch etwas verpennt. Und fotografieren findet sie auch nicht so lustig.

 

Diese Katze ist die verfressenere. Sie mampft sofort los, während die andere erstmal nur gucken kann. Ich stelle der anderen auch einen Napf mit Futter hin, aber sie ist eben nicht so gierig. Gemütlich schnüffelt sie erstmal nur ein bisschen dran herum.

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Bitte nicht auf den versifften Boden achten. Die Katzen haben nicht so gute „Tischmanieren“ ….

 

Für mich gibt’s dann endlich einen ersten Kaffee.

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aus der Lieblingstasse, die ich mir oft für den Sonntag aufspare.

 

Dazu schon mal ein kleines, erstes Frühstück.

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Ohne süss geht’s am Wochenende gar nicht erst los.

 

In der Zwischenzeit hat die eine Katze ihren Napf leergesaugt und die andere war einfach zu lahm oder es schmeckt ihr nicht oder was auch immer, sodass die erste auch noch den Napf der Schwester wegfrisst (die rechte) …..

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Die andere steht auch weniger auf Nassfutter sondern knabbert lieber am Trockenfutter herum (die linke)

 

Ich überlasse die Katzen sich selbst und nehme mir Kaffee und Frühstück mit ins Bett …(omg, das ist hier im Hause eigentlich von jeher verboten!! Gegessen wird am Tisch. Und nur dort! Kinder, habt ihr das verstanden?)

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Dazu lese ich den 2. Teil von Knausgard. Bald bin ich durch, bald.

 

Ich muss eine kleine Lesepause einlegen, denn ich war gestern zu faul, um die Wäsche zu waschen und da sie es nicht alleine kann, muss ich es eben heute in aller Herrgottsfrühe erledigen. Die Jungs wollen Teile davon am Montag schon wieder anziehen und wir haben immer noch keinen Trockner.

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Immer zuerst die Jeans, die brauchen am längsten, um trocken zu werden.

 

Dann erstmal wieder ins Bett (das Geschirr habe ich selbstverständlich schon wieder in die Küche gebracht, niemand hat etwas bemerkt….) und den Knausgard fertig machen.

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Geschafft!! Teil 3 kann kommen.

 

Ich gehe wieder nach unten, um die Wäsche aufzuhängen und eine neue Maschine zu starten. Es hat angefangen zu regnen. Ich gehe erstmal duschen.

Wo sind die Katzen? Sie wollen schon immer gern nach Draussen, aber in den Regen eben doch nicht.

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Also sind sie draussen aber trotzdem im Trockenen.

 

Oh, und was sehe ich da bei einem Blick in die Küche?

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Tja, ich hatte eben nur die Lieblingstasse rausgenommen. Den Rest nicht…..

 

Jetzt ist es halb zehn. Bis jetzt bin ich immer noch die einzige, die hier auf/wach ist. Ich werde mal die Maschine ausräumen, den Tisch decken und warten, ob jemand Lust hat, mit mir zu frühstücken.

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Fortsetzung folgt

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So, nun ist es schon fast halb vier. Was bisher geschah…

Kaum hatte ich geschrieben, dass alle noch in den Betten liegen, kamen schon Sohn 3 und der Herr des Hauses die Treppe herunter. Na, dann waren wir ja schon zu dritt für das Frühstück. 🙂

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alles da, was ich brauche.

 

Und die roten Tisch-Sets sind übrigens neu. Da waren der Herr des Hauses und Sohn 1 gestern im Möbelhaus und ja, auch Männer kaufen dort manchmal Sachen, die ursprünglich gar nicht auf dem Einkaufszettel standen…. 🙂

Mein grosser Plan für den Nachmittag war eine Umräumaktion. Der Fernseher aus meinem Zimmer samt Untermöbel sollte ins Wohnzimmer ziehen (wir hätten dann nach ca. 20 Jahren das erste mal den Fernseher im Wohnzimmer gehabt.), das Sideboard aus dem Wohnzimmer in mein Zimmer kommen, der Spiegel an der Wand über dem Sideboard an die gegenüberliegende Wand. Das Untermöbel hätte ich gern (an einem anderen Wochenende) noch neu lackiert.

Doch meine Idee stiess nicht so richtig auf grosse Freude beim Herrn des Hauses. Das hatte ich aber schon erwartet.

Später fragte ich noch Sohn 2, der den Fernseher eigentlich am meisten benutzt (für die PS), nach seiner Meinung und die war ganz klar: „Nie im Leben spiele ich PS im Wohnzimmer, wo ihr immer alle durchlatscht und stört!!“

Ende der Diskussion. Tja, also doch keine Action heute Nachmittag. Kann ich ja auch nichts dafür.

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Dann les ich halt. Am 13.11. ist übrigens „Freundlichkeit-Tag“. Steht in der Zeitung.

 

Während der Leserei, einem weiteren Kaffee, ein bisschen Chips hmm, naja so einem kleinen Zwischensnack laufen 4 Waschmaschinen, die ich immer wieder mal ein- und ausräume.

Irgendwann kommt der Herr des Hauses auf die Idee ins Laguna in D zu fahren. Begeistert ist hier nur Sohn 3, der noch einen Kumpel fragt, damit er nicht alleine gehen muss. Mit Schwimmbad lockt man hier im Hause also keine Ü14 mehr hinter dem Ofen Computer hervor.

 

Damit ich dann auch noch irgendetwas sinnvolles getan habe, mache ich mich an die Korrekturen von 3 Texten, die mir meine C1 Schüler mitgegeben haben. C1 ist schon ganz schön anspruchsvoll (Danach kommt nur noch C2 und das können angeblich nicht mal alle Muttersprachler….) da wird auch die Korrektur der Texte etwas anstrengender.

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im Moment drücke ich mich noch etwas davor und schreibe lieber im blog….

 

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Fortsetzung folgt

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Es ist jetzt Viertel vor zehn und huch, jetzt hätte ich den Schluss fast vergessen.

Also ich korrigierte die Texte, die wirklich sehr interessant waren, allerdings noch nicht gerade Niveau C1. Naja, wir arbeiten daran….

Ich setzte mich mit einem weiteren, kleinen Snack in meinen Lieblingssessel und ….

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zugegeben, ein etwas sparsamer Snack, aber trotzdem sehr lecker.

 

… und wollte eigentlich das andere Buch fertig lesen, das ich ja mal parallel zu Knausgard angefangen hatte. Aber ich kam gar nicht dazu.

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Ich bin jetzt knapp über die Hälfte und habe schon den Titel verstanden. Yeah!

 

Ich kam auf jeden Fall nicht dazu das Buch zu lesen, weil eine Katze ganz nah bei mir sein wollte und laut brummte und brummte. Ja, also schnurrte, aber irgendwie klang es doch viel mehr wie ein Brummen.

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da ist sicher ein kleiner Motor eingebaut.

 

Grad als der Herr des Hauses mit Sohn 3 vom Schwimmbad zurückkam, machte ich mich ans Abendessen. So Rindsplätzli mit Brokkoli (für mich Rosenkohl) und Spätzle (schon fertige) und Sauce.

Ausnahmsweise waren wir mal alle 5 zuhause und konnten tatsächlich gemeinsam essen.

Ich räumte die Küche noch auf und dann guckte ich den Tatort.

Jetzt stelle ich noch ein paar Kerzen auf den Tisch, denn morgen hat Sohn 1 Geburtstag. Er wird 19 !!! Leider wird das ein ganz hektischer Morgen, alle müssen früh raus, duschen, essen, Taschen packen, auf den Bus, usw. So werden wir einfach nur die Kerzen haben.

Geburtstag feiern ist hier in der Familie sagen wir mal nach dem 10. Geburtstag schon länger nicht mehr so eine grosse Sache. Von daher ist es ok, wenn die Kerzen da sind, seine Zahl steht und gut ist.

So, dann danke ich euch wie immer für’s Lesen und wünsche euch schon mal einen guten Start in die neue Woche.

Macht’s gut.

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Zeichen ….

 

Ein ganz deutliches Zeichen für eine Maus im Haus – eine lebende wohlgemerkt – ist, wenn die Tabletts mit den Futternäpfen für die Katzen nicht mehr so

 

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Normalerweise stehen die Tabletts gerade.

sondern so stehen.

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Hier wurde versucht, eine Maus zu erwischen, die sich dann unter den Schrank retten konnte….

Wenn ich also morgens die Tabletts so stehen sehe, dann muss ich eigentlich nur abwarten. Denn irgendwann setzt sich entweder eine der Katzen an einen Ort, wo sich die Maus vermutlich befindet. Dort lauert sie und wartet.

Falls die Maus aber ein bisschen intelligent ist (meistens), dann wartet sie bis keine Katze mehr im Haus ist (so wie gestern Mittag) und kommt einfach so heraus, setzt sich auf’s Sideboard und raschelt friedlich vor sich hin. Und guckt. 🙂

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Ich muss sagen, ich finde sie total süss!!!! Sie hat sich übrigens genau vor das Bild mit der Schokolade gesetzt. 🙂

 

Wenn ich Glück habe (auch meistens), kann ich die Maus in der kleinen Box fangen. Sie ist schon etwas äh schmuddlig, aber der Maus macht das nichts und sie ist immerhin safe.

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Ich setzte sie in die Wiese vor dem Haus und hoffte, dass sie sich wieder etwas von dem Stress erholt hat.

Heute Morgen kam unsere Katze wieder mit einer lebenden Maus an, die sich dann in einem Gartenschuh versteckte. Ein Crocs mit so Löchern vorne, da guckte nur die Mäusenase durch. Auch wieder sehr herzig.

Ich habe den Schuh genommen, der Maus gut und ruhig zugeredet, dass ihr nichts passieren würde, habe dann die Katze eingesperrt und auch diese Maus (oder war es womöglich die selbe??) in die Wiese gesetzt.

Das ist Natur und wir lassen die Katzen ja raus, weil wir ihnen ein möglichst artgerechtes Leben ermöglichen möchten. Dazu gehört nun mal auch, dass sie Mäuse fangen. So oft es mir aber möglich ist und ich die Maus noch rechtzeitig retten kann, versuche ich natürlich alles. Denn auch die Mäuse sind Lebewesen, die es wert sind, nur immer klappt das eben nicht.

 

 

und wie geht’s den Katzen so?

Ist immer so. Wenn’s ihnen gut geht, dann gibt’s auch nicht viel zu schreiben. 🙂

Die eine Katze ist im Sommer eigentlich nur kurz zum Fressen im Haus und ansonsten irgendwo im Wald und auf den Feldern unterwegs. Kommt morgens oder abends rein und verschwindet gleich wieder. Auch die Nächte hat sie irgendwo draussen verbracht.

Jetzt wird es kälter, es regnet hin und wieder auch mal, es ist im Haus angenehm warm und die Katze ist ziemlich viel im Haus und geht nicht mehr weit weg.

Drinnen hat sie aber nicht so viele Plätze, die ihr „gehören“, weil sie im Sommer ja fast nie da war. Da hat dann die andere Katze die Herrschaft übernommen.

Darum sitzt sie auch jetzt relativ oft auch noch draussen auf der Terrasse.

Notcha 11:15

Schön aufgeplustert, damit ihr nicht so kalt wird. Aber auf der weichen Box, in die sie auch noch unten reinklettern könnte, fühlt sie sich glaube ich ganz wohl.

Die andere Katze war schon im Sommer sehr viel im Haus. Es gibt Katzen, die gern und viel unterwegs sind und solche, die lieber Stubenhocker sind. Und sie ist definitiv ein Stubenhocker. 🙂

Immer oben, ganz oben auf ihrem Turm, wo sie den besten Überblick hat und alles sehen und hören kann, was so um sie herum vorgeht. Zum Beispiel auch, wenn jemand in die Küche geht, ……

Sie ist die flauschigere von beiden und jetzt in der kalten Jahreszeit, sieht sie echt fluffig aus. Meine englische Nachbarin, die sich die Namen nicht so gut merken kann, nennt sie deshalb immer „the fluffy one“.

 

Chica 11:15

 

Und für heute Abend empfehle ich euch, ganz katzengleich: Chillt mal!!  🙂

So dies und das

Langsam wird es zur Gewohnheit, dass ich nur noch am Wochenende schreibe. Eigentlich würde ich gerne öfter mal was veröffentlichen, aber meistens fehlt mir in der Woche die Zeit und abends habe ich dann keine Lust mehr.

Vielleicht ändert sich das aber auch bald wieder, denn es gibt wieder ein paar Neuigkeiten.

1.

Ich habe meinen einen Job auf Ende Juni gekündigt. Das wird mir vorübergehend mehr Zeit einbringen. Die ich natürlich für viel Sport und vielleicht auch den einen oder anderen Blogbeitrag nutzen möchte.

Diesen Job habe ich seit ca. 2 Jahren (vielleicht erinnert ihr euch: selten bin ich länger in einer Firma als 2 Jahre…..) und zwar immer donnerstags und freitags. Mein Hinweg kostet mich ca. 60 min. hauptsächlich über die Autobahn. Für den Rückweg so ab 16:00 Uhr brauche ich meistens 90 min. , denn ich habe immer Stau. Das ist der Hauptgrund für meine Kündigung. Ausserdem hat diese Arbeit einen sehr hohen sozialpädagoischen Anteil und das ist auf die Dauer eher nicht so mein Ding. Meine Hauptaufgabe dort ist zwar, Deutsch zu unterrichten, aber die meisten „Schüler“ sind so unmotiviert und lernresistent, dass es mir jetzt einfach keinen Spass mehr macht.

Seit Dezember bin ich schon parallel wieder an einer Sprachschule in Basel und so kann ich sozusagen übergangslos vom einen in den andren Job wechseln. Ich muss in Basel einfach nur mein Pensum erhöhen.

2.

Ich nehme manchmal einen Arbeitskollegen auf dem Rückweg mit nach Basel und als Dankeschön, beschenkt er mich mit Gutscheinen. Einer davon war von einem Elektronikhändler, allerdings konnte man auf dem Gutschein nicht erkennen, wie hoch der Wert war.

Als ich neulich dann mal zufällig in diesem Laden war, dachte ich mir, „ich bin doch nicht dumm“ 😉 und setzte den Gutschein ein. Es war soviel drauf, dass es für diesen sensationellen Reiskocher reichte, und es ist sogar noch ein Rest übrig.

Reiskocher

Was kann der alles?

Reis kochen natürlich,

Reis

aber auch Gemüse steamen, den Reis warmhalten oder den Reis per Timer alleine kochen lassen.

Bis jetzt: eine gute Investition. 🙂

3.

Zwischen unserer Terrasse und der des Nachbarn ist eine Betonwand, damit man ein bisschen Privatsphäre hat. Diese Wand ist bei allen Häusern mal einfach nur betongrau. Der Nachbar hat seine Wand (und unsere dann gleich mit) damals in der gleichen Farbe wie den Putz an der Aussenwand streichen lassen. So sieht sie in hellgelb ein bisschen freundlicher aus.

Trotzdem ist es immer noch eine kahle Betonwand. Schon immer wollte ich sie mit irgendwas verschönern. Ich hatte verschiedene Ideen:

anmalen

mit diversen Dekosachen behängen

einen Fensterrahmen drankleben mit einem Spiegel drin

……

Neulich beim I.K.E.A fand ich dann diese Wandaufkleber und die nahm ich mit, um unseren riesigen Spiegel im Wohnzimmer damit zu bekleben. Doch zuhause angekommen merkte ich dann, dass die Kleber ja perfekt auf die Betonwand passen würden und so war es entschieden.

Betonvögel

Das helle Dreieck ist von der Sonne, die Wand ist ansonsten gerade. Vielleicht ergänze ich die Äste noch nach unten, denn Sohn 2 bemerkte nicht ganz unberechtigt, dass der Strauch irgendwie so in der Luft schweben würde. Meine Nachbarin wollte wissen, ob ich die Vögel selber gezeichnet hätte….. Hmmm, nein, so gut bin ich nicht. 🙂

4.

Der Garten wird immer grüner. Ein paar Tage Sonne, ganz wenig Regen dazwischen, ein bisschen mit dem Schlauch nachhelfen für die Neuansaat und schon explodiert alles. Um den Apfelbaum herum habe ich noch so Blütenkissen gepflanzt, die dann hoffentlich irgendwann an den Steinen herunterwachsen. Hoffentlich…….. irgendwann…….

Die Schmetterlingswiese kommt ganz zaghaft aus der Erde und ich muss mit Schneckenkörnern verhindern, dass sofort alles abgenagt wird.

Blütenkissen

Und die Sonnenblumen? Naja, davon hatte ich mir etwas mehr erhofft. Das verbuche ich mal unter „war wohl nix“…..

Sonnenblumen?

 

5.

Und zu guter letzt: Wer hatte nochmal gesagt, Katzen wären so saubere Tiere???

Katzenfüsse

So kommen sie alle beide momentan trallala, fröhlich ins Haus spaziert, nachdem sie eine halbe Nacht im Acker verbracht haben, um eine winzige, halb verhungerte Minimaus zu jagen. Im Moment könnte (Achtung: Konjunktiv!) ich jeden Tag zweimal den Boden feucht aufwischen, die Sofabezüge waschen und die Fenster putzen. Vor die Fenster stellen sie sich nämlich vorzugsweise und schütteln einmal ganz herzhaft ihr verschlammtes Fell aus……

Aber doch, doch, Katzen sind sehr reinliche Tiere. So richtig angenehm finden sie diesen Schlamm nämlich nicht und dann geht das Geschlecke los. Nur leider nicht auf dem Boden oder am Fenster, sondern nur am eigenen Fell. 😉

Katzenwäsche

 

So, jetzt habt ihr wieder ein bisschen was zum Lesen bekommen. Ich wünsche euch noch einen schönen Restsonntag.

Bis demnächst, spätestens am nächsten Wochenende. 🙂

im nächsten Leben einen Hund ?

Tja, was soll ich sagen?

Wir wollten damals eine Katze. Oder auch mehrere. Also bekamen wir (vor ca. 3 1/2 Jahren) eine vom Bauern aus dem Dorf geschenkt.

Sie war sehr treu, sehr anhänglich, aber auch sehr selbständig und viel draussen unterwegs. Eines Abends kam sie nicht nach Hause. Und auch am nächsten Abend nicht….

Sie war nicht viel älter als 6 Monate, da war sie unter ein Auto gekommen und hatte sich schwer verletzt. Sie wurde zum Glück gefunden, überlebte und konnte nach langer Pflege wieder ganz normal laufen und alles war gut. Nur den Schwanz konnten wir nicht retten. Aber das machte ihr vermutlich gar nicht so viel aus und wir hatten uns bald an den Anblick der Katze ohne Schwanz gewöhnt.

Dann bekam sie zwei Junge. Sie pflegte sie gut, brachte ihnen das Mäusejagen bei, säugte sie und spielte mit ihnen.
Als sie älter und grösser wurden, wollte sie sie vertreiben, weil sie das in der Natur auch so gemacht hätte. Die Jungen mussten nun ihr eigenes Revier suchen und alleine zurecht kommen.

Doch die Jungen wollten nicht. Sie wollten bei uns bleiben, wo es regelmässig Futter gab, wo es warm war im Winter, wo sie von den Menschen geliebt, gestreichelt und bekuschelt wurden.

Also entschied die Mutter, dass es dann wohl an ihr wäre, zu gehen. Nach dem Motto „ihr oder ich“. Und so sahen wir sie vor vielleicht 3-4 Wochen das letzte Mal.

Natürlich können wir nicht sicher sein, dass sie noch lebt, aber sie kam anfangs immer noch hin und wieder nach Hause, blieb kurz, um zu fressen, um sich von uns ein bisschen streicheln zu lassen, machte sich dann aber bald wieder auf den Weg, um ein paar Tage nicht zu erscheinen. Die Abstände wurden immer grösser und nun kommt sie wie gesagt gar nicht mehr.

Den beiden Jungen war das natürlich schnurz piep egal. Sie machten sich hier breit, waren treu und anhänglich, warteten zuverlässig am Morgen auf ihr Futter oder kamen auch zu uns ins Bett, um es einzufordern.

Als sie noch ganz klein waren, waren sie immer sehr eng beieinander. Sie schliefen am selben Ort, dicht aneinander gekuschelt oder lagen einfach immer nah zusammen. Sie spielten zusammen, frassen zusammen, machten alles zusammen.

Später gingen sie auch mal getrennte Wege. Die eine war zu Hause, die andere irgendwo im Wald. Oder die eine schlief drinnen, die andere draussen.

Und nun, seit etwa einer Woche fehlt von der einen jede Spur. Wie anfangs die Mutter, kam sie eines Abends nicht nach Hause und auch nicht im Verlauf des nächsten Tages. Hm, ja das kann mal vorkommen, vielleicht war sie ja auch nachts kurz mal da (inzwischen ist das Tor wieder permanent offen), wer weiss?
Jetzt sind es aber schon mehrere Tage und Nächte und sie war sonst immer mal in der Nähe des Hauses, auch wenn sie nicht immer reinkam.

Tja was soll ich sagen?

Ist uns jetzt die zweite Katze weggelaufen? Oder hatte sie einen Unfall und wir haben es nur nicht mitbekommen? Oder ist sie irgendwo eingesperrt und niemand merkt es? Oder hat sie jemand geklaut?

Die Jungs wollen Zettel aufhängen. Ich halte wenig davon. Wenn die Katze weg ist, dann ist sie weg. Wenn sie jemandem zugelaufen ist, dann könnte man mit dem Chip herausfinden, wo sie hingehört und uns informieren.
Meiner Meinung nach bringt so ein Zettel nichts. Ich fände eine Statistik mal interessant, wie viele Katzen oder auch Hunde, wegen aufgehängter Suchzettel wieder zum Besitzer zurückkommen.

Wir hatten ja auch mal einen zugelaufenen Kater. Wir wussten sogar wem er gehörte, aber jedesmal, wenn wir ihn zurückbrachten, kam er einen Tag später wieder zu uns. Wenn die Katze nicht will, dann will sie nicht.

Vielleicht wäre ein Hund doch die bessere Wahl gewesen…….

Immer zu Hause; nicht alleine, auf eigene Faust unterwegs; notfalls an der Leine; macht, was ich will, usw…. 😉

Tja, was soll ich sagen?

Eine haben wir jetzt noch. Sie ist treu, ist immer morgens da, weil es Futter gibt, lässt sich von uns beschmusen, schnurrt vergnügt, spielt mit uns, geht aber auch selbständig nach draussen, um ihren Instinkten zu folgen.
Ich hoffe, dass wenigstens sie uns noch recht lange bleibt. Aber eine Garantie gibt uns dafür leider niemand….

so dies und das

Es waren Sommerferien, wir waren faul, wir waren nicht immer zuhause.

Jetzt schreibe ich euch einfach mal so dies und das. 🙂

Der Handyweckton von Sohn 1 gleicht einem Zirkus-Marsch, gegen Ende, wenn alle Artisten noch mal in der Manege im Kreis laufen (ramtamtaddeltaddeldamtamtamtam, ramtamtaddeltaddeldamtamtamtam, …..usw.). Das ganze in einer Lautstärke, dass ich eine Etage höher sofort senkrecht im Bett stehe.

Sohn 1 schafft es wohl irgendwie im Tiefschlaf das Teil abzustellen, schläft dann aber weiter.
Zwei Minuten später geht mein Handywecker an mit einem Ton, wie wenn eine in zarte, weisse Seide gehüllte Harfenspielerin an einem einsamen Waldsee sitzt und im Morgennebel ein bisschen und ganz sanft und leise, träumerisch vor sich hinspielt. 🙂

Ich wäre auch aufgewacht, wenn mich vorher nicht die Zirkusmanege geweckt hätte. Ich wache immer von diesen Harfenklängen auf. Auch an meinen beiden Arbeitstagen um 5:10 Uhr. Das ist wirklich sehr, sehr angenehm.

Eigentlich muss ich aber gar nicht aufstehen, weil Sohn 1 jedoch seinen Wecker immer einfach nur ausschaltet, um dann weiterzuschlafen, muss ich ihn ja nun wecken. 🙂

Die Schule hat seit Montag wieder angefangen. Sohn 2 hat einen Lehrer (wer hier treu mitliest, weiss welchen ich meine….), der am ersten Schultag einen Englischtest für Mittwoch, einen Grammatiktest Englisch für Freitag und einen Französischtest für den nächsten Montag ankündigt.
Seine Aussage dazu: „ich nehme mal an, ihr habt in den Ferien nicht gelernt….?!?
Oh man, ich bin schon wieder auf Hundertachtzig!! 😦

Als ich mit Sohn 2 in Berlin war, hat der Herr des Hauses, der ganz allein das Haus hüten musste, einfach beschlossen, die Katzen auszusperren. Das Katzentor geht jetzt nur noch in eine Richtung auf. Nach draussen. Sind sie also einmal rausgeklettert, kommen sie nicht mehr rein.

Der Grund: sie bringen Mäuse ins Haus. Ja, man stelle sich das mal vor: unsere Katzen bringen Mäuse ins Haus!! Vielleicht sollte ich das mal irgendwo melden, ist echt seltsam, oder? 😉

Neulich machte ich abends das Törchen einfach wieder in beide Richtungen auf, weil mir die Tiere leid taten, sie nicht da waren und dann wohl die Nacht draussen hätten verbringen müssen. Der Herr des Hauses sollte erst spät nach Hause kommen und würde es ja vielleicht nicht merken.
Als ich bereits fast eingeschlafen war, hörte ich klagendes (?) Miauen im Wohnzimmer und ging dann doch mal gucken, warum sich die Katze denn nicht freut, dass sie reinkann.

Sie wollte mir nur mal schnell die kleine, süsse Maus zeigen, die sie mir mitgebracht hatte. Lebendig wohlgemerkt….
Zum Glück war die Maus zu langsam und der Herr des Hauses noch nicht zurückgekehrt die Katze noch nicht desinteressiert an ihrer Beute, sodass ich die eine im Maul der anderen zur Terrassentür hinauskomplimentieren konnte.

Reumütig ging ich in den Keller und machte das Katzentor wieder zu…..

Demnächst wieder mehr, bleibt online, lauft nicht weg, bis bald 🙂

Katze erschöpft

Auch den Katzen ist heiss. Die Mutterkatze kam grad mit einer Maus. Warum muss sie sich in der prallen Mittagshitze auf Mäusejagd begeben? So dumm!
Sie schmiss sich dann hechelnd wie ein Hund (was extrem ungewöhnlich für Katzen und schon grenzwertig ist) auf die „relativ“ kühlen Terrassenplatten in den Schatten, um sich zu erholen.

So suchte auch die eine von den Kleinen Erleichterung im Schatten.

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Keine von ihnen kommt auf den Gedanken, mal INS Haus zu gehen. Da ist es nämlich angenehm kühl. Mutterkatze ist schon wieder unterwegs, ich hoffe wenigstens in den Wald und nicht wieder ins Feld…..

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