der Tag beginnt mit einem Blick auf den Kalender

Ja, tatsächlich, heute ist ja der fünfte…

Ich habe eine Weile gehadert, ob ich überhaupt wieder einsteigen soll in diese „am fünften-Tagebuch-Geschichte“, aber letztendlich mache ich seit ca. 2 Wochen eh nichts anderes und warum sollte ich das nicht mit …. keine Ahnung, Tausenden?? – anderen Teilen, die sich bei Frau Brüllen tummeln?

Also mache ich eben doch wieder mit, auch wenn es heute ein eher ereignisloser Sonntag werden wird . 🙂

Der Tag beginnt eigentlich überrascht und zuerst mit einem Blick auf den Wecker statt auf den Kalender, es ist nämlich schon halb acht, als ich aufwache. Für manch einen mag das an einem Sonntag nicht „schon“ halb acht sein, aber für mich ist das mega lange ausgeschlafen. 🙂

Eine erste Ladung Wäsche wird gestartet, damit die Männer für ihre Ferienwoche genug frische Sachen haben.

Ich bereite mir ein kleines Frühstück im Garten. Im Hintergrund geben die Vögel im nahen Wald für mich ein Gratiskonzert von höchster Klangqualität und Stimmenvielfalt, das ist wahnsinnig!!

IMG_3252

Nachdem ich fertig gegessen habe, setze ich ich mit dem restlichen Kaffee noch einen Moment in den Liegestuhl und lade meinen Vitamin D Speicher auf. Auch gratis.

Die Wäsche kommt in den Solar-Trockner. Ebenfalls gratis, also ohne Strom getrocknet 🙂

IMG_3254

 

Nachdem die Wäsche aufgehängt und der Kaffee getrunken ist, ist es Zeit für ein bisschen Sport.

IMG_3255 (1)

Die ersten drei Lieder sind WarmUp, dann wird es etwas schneller und „ShineOn“ ist dann mein persönlicher Höhepunkt.

Zu diesem Lied laufe ich am liebsten, es hat unglaublich viel Kraft und einen perfekten Rhythmus. Manchmal lasse ich es sogar grad zweimal hintereinander laufen.

Ich könnte es mir aber auch ganz prima als Begleiter zum Staubsaugen, beim Packen von Umzugskisten oder aber auch bei einer Fahrt im Cabrio auf einer Küstenstrasse vorstellen. (Tipp: ganz laut hören!)

Ich schaffe fast 7 Kilometer und die 400 kcal mache ich auch noch voll.

IMG_3256

Die Apple-Watch flippt aus und ist happy, dass vor 11:00 Uhr schon 2 Ringe geschlossen sind und ich bin auch sehr zufrieden.

Ich lade noch die eine oder andere Waschmaschine und hänge später alles draussen in die Sonne.

Dann ist es schon Mittagszeit und ich bekomme ein bisschen Hunger, die 400 kcal wollen irgendwie wieder reingeholt werden.

Ein paar Früchte müssen aber erstmal reichen. Soo gross ist der Hunger dann doch noch nicht.

 

IMG_3259IMG_3261

 

Anschliessend sitze ich wieder im Garten und lese und höre Musik mit Sohnemanns Kopfhörern, da höre ich nicht, dass das Telefon klingelt. Erst als der Herr des Hauses von seiner Hängematte aus wild mit den Armen fuchtelt, werde ich aufmerksam.

Aha, das Telefon klingelt. Und hätte er da nicht selber mal rangehen können, wenn er es doch schon klingeln hört?

Wahrscheinlich wusste er instinktiv, dass es meine Mutter, also eh für mich sein würde… Wir plaudern eine Weile und regeln ein paar Dinge und dann haben wir unser Mutter-Tochter-Telefonat wieder für die nächsten Wochen erledigt. 🙂

(ich bin froh, dass ich mit beiden Elternteilen keinen Pflicht-Telefonier-Termin am Sonntagnachmittag oder so habe. Das wäre dann eben Pflicht und nicht mehr Vergnügen und wahres Interesse. Später werde ich auch von den Söhnen nicht erwarten, dass sie hier regelmässig anrufen oder Sonntagnachmittag immer zum Essen kommen müssen oder sowas.)

 

Nur Pfirsich und Melone war dann letztendlich doch ein bisschen wenig und so muss ich gegen 14:00 Uhr nochmal etwas nachlegen. Zufällig alles in grün. 🙂

IMG_3262

 

Mein aktuelles Buch wird immer besser und besser. Es ist noch nicht der Hammer oder das Beste, was ich je gelesen hätte, aber inzwischen bin ich doch sehr gespannt, wie bitte diese Geschichte ausgehen soll…

Und: John von Düffel kann unglaublich gut verschiedene Situationen beschreiben, so dass man wirklich das Gefühl hat, man ist dabei und sieht zu. In einer Szene beschreibt er den Tod eines Hundes, in einer anderen wie sich ein Mädchen sinnlos betrinkt bis ihr schlecht wird.  Puh, das geht unter die Haut.

Solche Autoren lese ich sehr, sehr gern.

IMG_3263

 

Obwohl ich doch für meine Verhältnisse sehr lang geschlafen habe heute, verziehe ich mich zwischen 3 und 4 doch noch mal nach oben und schliesse für ein paar Minuten die Augen. Dazu höre ich „Rhodes“, den liebe ich seit seinem Auftritt bei Inas Nacht genauso wie sie ihn liebt 😉

 

 

Als ich wieder runter komme, verlangt Sohn 3 nach einer Packliste. Seit Jahren habe ich für jede Reise eine Packliste und jetzt drucke ich ihm die von Malta 2015 aus. Das ist zwar nicht genau das, was sie nächste Woche vorhaben, aber vielleicht wird es so eine Mischung aus Berge und Meer und da passt Malta nicht so schlecht.

Ich gifte vermutlich ziemlich krasses Zeug in den Abfluss in der Küche, der mal wieder verstopft ist. Ich habe ein schlechtes Gewissen, aber anders bekomme ich das Ding einfach nicht frei und zum Glück hält diese Vergiftung des Abflusses immer relativ lang an, bis er wieder verstopft ist.

Jetzt werde ich gleich noch ein indisches Chicken-Curry machen und danach nicht mehr ganz so viel.

Im Fernsehprogramm habe ich entdeckt, dass heute Abend schon wieder eine Münster-Tatort-Wiederholung gezeigt wird, die ich natürlich selbstverständlich schon gesehen habe. So gibt es also keinen TV-Abend, sondern ich werde statt dessen noch ein paar Rechnungen bezahlen (ich bin die Finanzchefin hier im Hause) und dann mit dem Buch ins Bett gehen.

Herzlichen Dank euch allen für’s Lesen und dranbleiben.

Ich wünsche euch einen schönen Start in die Woche morgen. 🙂

 

 

 

 

 

das monatliche Piep

Oh je, es ist schon wieder der 5. des Monats und zwischendurch hatte ich nicht so Lust,  bin ich nicht dazu gekommen, mal was zu schreiben. Also gibt es nur wieder das monatliche Piep und ich zeige euch, was ich den ganzen Tag so mache.

Frau Brüllen sammelt auf ihrer homepage alle Tagebuch-Einträge von heute aus der Bloggerwelt. Wer will, kann sie dort ab 18.00 (glaube ich) nachlesen.

Hier also mein Tag:

nachdem ich mich im Bett nur noch schlaflos von einer Seite auf die andere drehe, stehe ich auf. Der Versuch, spät einzuschlafen, um morgens dann länger zu schlafen, ist missglückt. Ich blieb wach bis um 1.00 Uhr, konnte dann aber lange nicht einschlafen und wache trotzdem am Morgen wieder früh auf.

Aber wenigstens die eine Katze freut sich über so frühmorgendliches Futter.

IMG_2499

Das Nassfutter hat sie arrogant und mit gerümpfter Nase verschmäht….

 

Ich decke mal den Tisch, obwohl natürlich um diese Zeit noch niemand mit mir essen möchte. Aber gemacht ist gemacht.

IMG_2501

 

Und wie spät ist es eigentlich?

IMG_2502

Zwei Grad ist ja auch nicht grade so toll für diese Jahreszeit…..

 

Tja, nach meinem gemütlichen Frühstück mache ich mich mal an die Wäscheberge. Der Auftrag gestern Abend and die Männer im Hause war: „bringt mir die Wäsche runter, sonst wird sie nicht gewaschen!“ Der einzige, der das tatsächlich geschafft hat, war Sohn 3. Beim Herrn des Hauses reichte es immerhin schon bis an die Treppe. Bis runter reichte seine Energie dann wohl nicht mehr….

IMG_2503

 

Ich bin so nett und nehme seine Wäsche aber trotzdem mit runter. Da es insgesamt aber doch noch zu wenig ist, wasche ich dann erstmal nur ein paar Handtücher.

Um mir etwas Arbeit zu sparen, wurden in der Waschküche die Säcke bebildert und jeder räumt seine Wäsche in den entsprechenden Sack.

Meistens klappt das…..

IMG_2504

 

Während die Maschine läuft, trage ich schonmal mein Frühstück in mein „ebalance“-Tagebuch ein. So alle 4-5 Jahre melde ich mich da wieder an, weil ich meine Ernährung in der Zwischenzeit so vernachlässigt habe, dass ich mit diesem Programm wieder disziplinierter werden muss. Es hilft wirklich sehr. Mir jedenfalls. 🙂

IMG_2506

Wenn ich jedes Teil, das ich esse, aufschreiben muss und das Programm dann in aller Deutlichkeit die Kalorien dazu ausrechnet, dann überlege ich es mir eben zweimal, ob ich jetzt noch eine Scheibe mehr mit Nutella esse, ob das Schoko-Osterei unbedingt sein muss und ob ich mir während der Arbeit noch ein Buttercroissant leisten kann oder besser nicht.

Ich esse viel bewuster dadurch.

Und was passt auch sehr gut in dieses Programm? Gesund essen, nicht nur bewusst. 🙂

IMG_2507

Das wird ein Smoothie

 

Die Mango habe ich dann doch lieber durch einen Apfel ersetzt. Sie war zu gross und ich werde sie für morgen aufheben.

IMG_2510

let’s fetz 😉

 

Es ist inzwischen 8:30 und ich denke, ich kann mit dem Mixer ein bisschen Lärm machen, oder?

Anschliessend gehe ich wieder ins Bett und lese die Blogs der letzten Woche nach. Unter der Woche schaffe ich das zeitlich gar nicht mehr.

Jetzt ist die Handtuch-Maschine fertig und ich hänge alles auf.

*******************************

Fortsetzung:

Ich starte eine zweite Handtuchladung und während diese Maschine läuft, strample ich 40 min. auf dem Crosstrainer zu Annett Louisan. Manche Lieder muss ich überspringen, weil sie zu langsam singt, aber für 40 min. hat sie immer noch genug schnelle Lieder im Repertoire. 🙂

Anschliessend unter die Dusche und dann ist es so gegen 11.00 und ich bekomme Hunger. Also gibt’s einen kleinen Snack.

 

IMG_2513

 

Ich erinnere Sohn 1 und 2, die so langsam wach werden an ihre Wäsche und während nun eine dritte Maschine läuft, mache ich eine kleine Lese-Pause.

IMG_2514

 

Der Herr des Hauses hatte am Freitag Eier gekauft, obwohl wir noch eine ganze Packung im Kühlschrank hatten und so mache ich mich gegen halb drei (während die vierte Maschine läuft) an einen Pfannkuchenteig. Oder Eierkuchen, wie ich es aus Berlin kenne. 🙂 (hier in der Schweiz gibt es keine Eierkuchen sondern Pfannkuchen. Und was ich aus Berlin als Pfannkuchen kenne, heisst hier „Berliner“. Tja nun.)

IMG_2515

 

Dazu kommen noch ein paar Erdbeeren….

IMG_2516

 

… und Schlagsahne……

 

… und fertig ist die Pfannkuchentorte von Petterson und Findus.

IMG_2517

 

Ich schneide ein grosse Stück Rand rundherum ab, das wird später fast komplett auch noch aufgegessen.

IMG_2518

 

Hmmm, lecker!!! Wie gut, dass ich am Vormittag 40 min. auf dem Crosstrainer war….

IMG_2519

Es schmeckt allen ganz wunderbar, auch wenn die Jungs schon lange aus dem Petterson und Findus- Alter raus sind, und Sohn 1 und 2 nehmen sogar noch ein zweites Stück!

So bleibt nur ein einziges Stück übrig. Das waren 10 Pfannkuchen insgesamt. Im Grunde sind das dann nur 2 Stück für jeden. Aber mit der Sahne und Zucker und Zimt, den ich noch dazwischen gestreut habe….

Ich starte eine fünfte Maschine mit Wäsche und werde jetzt versuchen, diese Torte in das ebalance-Programm einzugeben. Mal sehen, ob das funktioniert und wieviele Kalorien dabei herauskommen….

*******************************

Fortsetzung:

Nach einer kleinen Waschmaschinenpause (gefühlt wasche ich heute ununterbrochen Wäsche…) erfasse ich die Torte und ja, mein kleines Stück hat 478 kcal!!

IMG_2522

 

Nach so viel Essen wird jetzt erstmal gechillt. Die Katze leistet mir Gesellschaft. So mega entspannt wie eine Katze wird ein Mensch glaube ich niemals sein können. 🙂

IMG_2523

Ich whatsappe noch mit einer Freundin und wir verabreden uns für Donnerstag. Ich muss dafür nur ein paar Überstunden abbauen und statt um 9.30 erst um 12.30 zur Arbeit gehen. Das sollte machbar sein.

Abends übertreffe ich mich kulinarisch dann noch einmal mit einer Safranreis-Gemüsemischung mit „Krokant“, also kandierten Nüssen und Mandeln in diesem Fall. Sieht nach mehr aus als es ist. Unten ist einfach nur alles voll mit Reis und wir sind ja immerhin zu fünft, wovon 4 Männer sind. Wir essen also etwas Leichtes, ohne Fleisch und somit ist die Torte gar nicht mehr so dramatisch.

IMG_2524

 

Jetzt werde ich noch die letzte Maschine von heute ausräumen und aufhängen und dann gibt es einen Tatort und anschliessend werde ich auch schon ins Bett verschwinden, denn morgen klingelt der Wecker wieder früh (5:40) .

Habt noch einen schönen Sonntagabend und startet gut in die neue Woche.

Liebe Grüsse 🙂

 

 

der 5.4., also Tagebuchbloggen

Wie immer am fünften des Monats wird tagebuchgebloggt. Bei Frau Brüllen kann man dann alle Tagebücher von heute nachlesen. 🙂

Und hier ist nun mein Tag:

Um 5:45 stehe ich auf und gehe duschen.

Nach der Zeitumstellung ist es ja nun erstmal wieder ein paar Tage noch dunkel am Morgen. Also zünde ich die Kerzen nochmal an. Ist ja auch schön. Zum Frühstück gönne ich mir mal Körnerbrot statt Müsli.

IMG_2386

Um kurz vor 7.00 nehme ich den Bus, denn mein Fahrrad habe ich in Basel bei der Arbeit stehen gelassen, weil es ja so doll hätte schneien sollen. Was es dann ja gar nicht wirklich hat.

Im Nachbarort steige ich ins Tram, das mich bis nach Basel bringt. Um diese Uhrzeit noch relativ leer.

IMG_2388

Bei der Arbeit angekommen, gibt es einen Zitronen-Ingwer-Tee, denn die Erkältungswelle ist noch nicht ganz abgeklungen bei den Kollegen und mit diesem Tee bin ich den ganzen Winter durch ganz gut gegen alle Viren und Bakterien angekommen. Ich glaube zumindest, dass es an diesem Tee liegt. 🙂

Auf jedem Beutel-Zettel ist dazu noch ein sinnlicher Spruch. Das brauche ich heute vielleicht auch. Also dann. Anmut üben.

IMG_2389

Bis zum Mittag mache ich so meinen Kram, gehe dann ein bisschen raus, kaufe mir 2 kurzärmelige Blusen für den Sommer, esse dann mein selbstgemachtes Sandwich, einen gekauften Salat mit Quinoa und Edamame oder sowas. Zum Dessert einen Joghurt. (den ich wohlweisslich in eine Tüte gepackt habe, bevor ich ihn in meiner Tasche transportiert habe. Da soll es ja schon Unglücke mit Joghurts in Taschen gegeben haben…)

IMG_2390

Meine Pause dehne ich auf fast 2 Stunden aus, weil ich heute sonst von 8.00 bis 17.00 durchmachen müsste.

So ab 14.00 Uhr arbeite ich weiter. Die WA-Gruppe von Sohn 3s Sportgruppe explodiert, weil sie heute statt in die Halle in den Wald gehen wollen. „ja, der xy kommt in den Wald“, „der Z kommt nicht.“ „macht ihr Feuer?“ „der P kommt nicht.“ „Sollen sie Würste mitnehmen?“ „der M und der G kommen gern.“ „wieviel Uhr?“ und so weiter und so weiter. Sohn 3 selbst ist nicht in diesem Chat, nur die Eltern. Also muss ich alle wichtigen Infos an Sohn 3 auch noch weiterleiten.

Geblieben bin ich dann doch bis 18.00, weil eben so viele Nachrichten zu schreiben waren dies und das noch zu machen war. Aber dank der Zeitumstellung ist es ja nun abends länger hell. Das ist schön auf dem Heimweg.

Was nicht so schön war, war das Geräusch, dass ich plötzlich beim Fahren hörte: pfft – pfft – pfft – und so weiter. Immer ein längeres pffft, dann eine ganz kurze Pause, dann wieder pffffft.

Ich steige ab und sehe, dass da ein Loch im Mantel ist. Da zischte also die Luft raus, wenn das Loch gerade nicht genau unten auf dem Weg verschlossen wurde.

So blöd!!

IMG_2391

Ich muss also schieben. Zufällig kommt genau jetzt Sohn 1 mit seinem Fahrrad den Weg Richtung Basel entlanggefahren und ruft nur „na, müde?“ oder sowas. Frechheit!!

Sofort muss ich ihm eine erklärende WA-Nachricht schreiben. So geht’s ja nicht.

Weil ich nun so langsam dahinschleiche mit meinem Fahrrad, kann ich die Natur viel intensiver betrachten. Die Kirschen fangen an zu blühen! Also ich denke mal, dass es die Kirschen sind. Könnten aber auch Pflaume oder Apfel, Birne, was weiss denn ich, sein. Ich denke mal Kirsche.

IMG_2392

So, weiter gehts. Immer das Positive sehen. Ein schöner Sonnenuntergang und ausserdem komme ich auf über 9.000 Schritte. Passt schon.

IMG_2393

Zuhause angekommen hätte ich gern zuerst mal geduscht, aber der Herr des Hauses ist schon mächtig am Kochen. Also richtig kochen. Er ist nicht wütend oder so. 🙂

Na dann, essen wir eben erst.

Wir, das sind Sohn 2 und ich.

Sohn 1 ist mir ja gerade auf dem Fahrrad entgegengekommen, der geht mit der Schule ins Theater. Sohn 3 ist noch im Wald und der Herr des Hauses wollte auf Sohn 3 warten, damit der nicht alleine essen muss. (dabei hat der ja im Wald schon Wurst gegessen. Naja.)

Es gibt sowas wie Salat.

IMG_2395

Und dann Reis mit Fisch. Ja, der ist aus der Aluschale. Schmeckt aber trotzdem. 🙂

IMG_2396

Den Rest des Abends werde ich entweder im Sessel…

IMG_2394

oder im Bett verbringen. Mal sehen.

IMG_2397

Die Katze ist schon mal da.

Allerdings glaube ich, sie will nur nicht verpassen, falls ich in die Küche gehen sollte, damit sie etwas zu fressen bekommt. Sonst ist sie nämlich fast nie bei mir im Bett. Das ist wirklich sehr aussergewöhnlich.

Und den Apple-Kleber habe übrigens nicht ich aus lauter Verehrung ans Bett geklebt. Das ist ein geerbtes Kinderbett, in dem ich schlafe. Und da haben sie damals alles mögliche drangeklebt. Und das ist nun eben immernoch dran.

 

So, ihr Lieben. Vielen Dank mal wieder für’s Lesen und Folgen. Ich wünsche euch ein schönes Wochenende.

ok, es ist wieder der fünfte

Puh, eigentlich wird es gar nicht viel zu berichten geben heute, aber mal sehen. Vielleicht wird’s ja doch was und nicht dass man sich dann wieder Sorgen macht, weil ich am 5. nichts geschrieben habe. 🙂

Frau Brüllen sammelt alle Tagebücher und wer will, kann bei ihr ein bisschen herumstöbern.

Also:

mein Tag begann so ziemlich genau um 5:38. Meistens wache ich ein paar Minuten VOR dem Wecker auf.

Also gehe ich duschen. Ich frühstücke ein Müsli, trinke meinen Kaffee und denke überhaupt nicht daran, dass heute Tagebuchtag ist. Also habe ich auch das Frühstück nicht fotografiert…..

Die Katzen möchten auch was essen und bekommen Katzen-Suppe, was sie sehr lecker finden.

Ich habe heute überhaupt nichts fotografiert. Es wird also ein sehr textlastiger Eintrag werden.

Es sind etwa 9° und ich nehme das Fahrrad. Um kurz nach 7 verlasse ich das Haus.

In der Bäckerei kaufe ich mir ein Croissant, das ich zum Z’Nüni essen möchte. (es wird etwa 17:00 Uhr werden, bis ich es dann tatsächlich esse….)

Am Arbeitsplatz angekommen kruschtel ich so ein bisschen herum und vergesse darüber, den Telefonbeantworter auszuschalten. Uups.

Ich stelle den Beantworter um fünf nach acht aus. Das wird wohl nicht so schlimm gewesen sein, denn es sind eh Ferien in Basel und so früh ruft selten jemand an.

Es ist wirklich deutlich weniger los als in den letzten Tagen und das ist gut so, denn aus unserem 3-er Team bin ich ganz alleine. Die beiden anderen haben Ferien. Meine Unterstützung sind nur Aushilfs-Leute, die aus dem Lehrerteam rekrutiert worden sind. Sie können aber viel lernen in dieser Woche, weil ich Zeit für sie habe und sie keinen Stress. Und wenn sie ab und zu das Telefon abnehmen können, hilft mir das auch sehr.

Also alles bestens.

Zum Z’Nüni esse ich ein Stück vom Rüebli-Kuchen, den eine Kollegin zum Abschied mitgebracht hat. Das Croissant bleibt also erstmal liegen.

Gegen 13:30 kaufe ich mir ein Joghurt, eine Banane und ein Bounty. Das ist mein Mittagessen. Ich habe kaum Appetit. Die Banane bleibt auch erstmal liegen.

Dann arbeite ich weiter: Emails beantworten, Telefonanrufe entgegennehmen, Rechnungen eintüten, Sachen erklären, Bücher bestellen, mit der Portugiesisch-Leherin plaudern. Sie fährt jetzt für 6 Wochen nach Brasilien. Ach, wie schön. 🙂

Gegen 17:00 Uhr esse ich das Croissant und dazu das Bounty. Auch ein Kaffee muss her.

Dann wird es langsam sieben und ich packe zusammen, mache alles aus und zu und schliesse die Tür hinter mir.

Ein Tag von 8 bis 7 Uhr. Das ist ganz schön lang. Ich muss das die ganze Woche jetzt machen weil die anderen eben im Urlaub sind. Ausser vielleicht morgen und am Freitag, da habe ich etwas eher Schluss. Naja, das schaffe ich schon. In der Mitte mache ich mehrere oder längere Pausen, also arbeite ich insgesamt auch nur so um die 9 Stunden.

Ich bringe noch die Post zum Briefkasten und schwinge mich mit Mütze, Helm, Handschuhen und Warnweste auf mein Fahrrad und strample nach Hause.

Der Herr des Hauses hat lecker Safranrisotto mit dieser scharfen spanischen Wurst gekocht. Eigentlich wäre das der Plan für Sohn 1 gewesen (jeder hat hier an einem Tag pro Woche Kochdienst), aber in dieser Woche und wegen Ferien geht irgendwie alles etwas durcheinander.

Nach dem Essen lese ich noch das Gemeindeblättchen und staune über die Bilder eines gesprengten Bankautomaten. Heftig!

Jetzt ist es kurz vor neun. Ich mache jetzt wohl nicht mehr lang. Ich hole vielleicht noch meine Wäsche von der Leine. Vielleicht aber auch nicht. 🙂 Mal sehen.

Vielen, lieben Dank für’s Lesen, wenn heute auch komplett unbebildert. Daher um so mehr Dank, wenn ihr es trotzdem bis hier gelesen habt. 🙂

Macht’s gut. 🙂

 

Das erste Tagebuch 2019

Gerade noch rechtzeitig merke ich, dass ja heute schon der 5. Januar ist und das heisst: Tagebuchbloggen. Auch dieses Jahr geht es also munter weiter und wie immer ab 18:00 Uhr kann man bei Frau Brüllen die anderen Tagebücher lesen.

Ich war gestern schon um 22:00 im Bett, weil todmüde, und darum heute früh um 4:00 Uhr mal kurz wach. Zum Glück nur kurz. Das zweite mal werde ich dann um 7:30 wach. Das ist ok und ich stehe auf.

Mein Frühstück besteht aus einem süsslichen Brötchen, das ich mir schon vorgestern gekauft hatte, aber nicht dazu gekommen war, es zu essen. Mit ein bisschen Nutella ist es aber durchaus noch geniessbar.

Wie oben schon erwähnt, hatte ich fast vergessen, dass heute Tagebuchbloggen-Tag ist und darum gibt es auch kein Foto vom Frühstück….

Nach dem Frühstück ein bisschen Sofa. Ich lese viele, viele Blogs, die ich in den letzten Tagen nicht gelesen hatte.

img_2307

noch im Pyjama

 

Als es gegen 8:30 endlich nicht mehr ganz so dunkel ist, öffne ich mal die Rolläden und huch: es schneit ja !!

img_2308

sieht man jetzt nicht sooo gut, aber dafür ist der Weihnachtsbaum noch drauf. 🙂

 

Kurz vor 9:00 mache ich mich dann mal fertig für das Nordic Walken, das jeden Samstag stattfindet.

img_2309

Nachdem ich eine Weile alleine am Treffpunkt stehe, nachdem dann auch noch der Bus durchfährt, aus dem sonst noch 3 Mitläufer aussteigen, denke ich mir, dass da wohl heute keiner kommt.

Und dann merke ich: es sind ja noch Ferien! Ich bin schon wieder so im Alltag, habe schon 3 Tage gearbeitet, mein Griechischkurs hat doch auch schon wieder angefangen, aber nein, Nordic Walken hat Ferien, wenn Schulferien sind. Und Schule geht erst wieder am Montag los.

Kurz überlege ich, einfach alleine durch den Wald zu latschen, verwerfe den Gedanken aber wieder. Ich habe keine Handschuhe (die liegen in meinem Velokorb und das Velo steht in einem Veloraum in Basel.) und so bin ich eh froh, dass ich nach Hause gehen kann.

Ich gehe erstmal duschen und überlege mir dann, was wir am Wochenende essen und schreibe einen Einkaufszettel.

img_2310

Lachspastete hatten wir schonmal, das ist sehr lecker!

Heute mache ich vielleicht statt Blattspinat mal Brokkoli rein.

Am Sonntag könnten wir dann Züri-Gschnätzlets essen.

img_2311

 

Also auf zum Einkaufen.

img_2312

Mein Laden. 🙂

 

Schon seit Wochen im Laden zum Verkauf, aber da bin ich echt streng. Dreikönigskuchen gibt es auch erst, wenn wirklich Dreikönigstag ist. Nämlich morgen.

img_2313

 

Ein Rieseneinkauf mit Fleisch und Fisch und und und (ca. 200.-) hat mich am Ende nur 15.- gekostet, weil mir der Laden alle zwei Monate Bons schenkt, die ich statt Geld einsetzten kann. Diesmal waren es um die 200.- in Bons, also fast gratis eingekauft. 🙂

 

Nachdem ich alles wieder verräumt habe, gibt es ein zweites Frühstück.

img_2315

Da kommt natürlich noch Schoggi drauf 🙂

 

Die Katze will spielen, wir wollen aber lieber im Warmen bleiben. Also sitzt sie alleine draussen.

img_2316

blöd gucken kann sie also schon ziemlich gut.

 

 

Es wird ein bisschen bilderlastig heute….

Statt also mit der Katze zu spielen, lese ich in den diversen Blogs weiter. Sehr lustig sind übrigens immer die Familien-Tweets der Woche. Ich lache wirklich ab und zu so, dass die Familie fragt, ob alles okay ist….

Der blog heisst Familienbetrieb.

img_2318

 

Beim Einkaufen nahm ich einen Schreibblock mit, denn (ich weiss eigentlich nicht, wo ich die Zeit noch hernehmen soll….) ab Montag mache ich noch einen Französischkurs. Intern an der Schule wo ich arbeite, also kostet es mich wenigstens (erstmal) nichts.

Zuhause sehe ich, dass es derselbe Block ist, den ich auch für Griechisch gekauft hatte damals…. Tja, dann kommen eben Kleber drauf. 🙂

img_2319

Einen Block mit „c’est la vie“ auf Griechisch gab es leider nicht.

 

Dann, so gegen 14:00 Uhr gehe ich endlich, endlich zur Post. Also vielmehr in unseren kleinen Dorfladen, in dem auch eine Poststelle ist. Ich schleppe nämlich seit Tagen einen Brief an die Tante in Berlin, die keinen Computer/kein Smartphone/kein Tablet/nichts!! hat,  mit mir herum und finde keine Post oder habe keine Lust einen Umweg zu machen. Ohne Briefmarke kann ich ihn aber nicht abschicken.

Nun ist es also vollbracht. Die Tante wird sich freuen. 🙂

img_2320

 

Gegen 15:00 Uhr erbarme ich mich und spiele mit der Katze. Sie sitzt immer noch draussen vor der Tür und wenn man nur in die Nähe kommt, springt sie voller Vorfreude davon, wie ein Hund, der danach jiepert, dass man das Stöckchen wirft. Dann dreht sie sich enttäuscht um, wenn sie merkt, dass niemand zu ihr nach draussen gekommen ist.

Also dann eben.

img_2323

 

Ich schiebe einen abgeschnittenen Ast auf dem Rasen hin und her und sie lauert und lauert und springt dann plötzlich hervor, um ihn zu fangen.

Man sieht förmlich die grosse Freude, die ihr das Spiel bereitet. Oder nicht?

img_2325

 

Dann schneide ich mir zum Z’Vieri eine Kaki. Ich glaube, ich habe noch nie im Leben eine Kaki gegessen. Bin aber nicht ganz sicher.

Vorsichtshalber google ich mal „eine Kaki essen“ und es gibt tatsächlich ein Video, in dem einem erklärt wird, wie man eine Kaki essen soll. Womöglich gibt es auch Tutorials, wie man Bananen oder Äpfel isst. Wer weiss das schon?

img_2333

Hm, so richtig lecker ist das nicht. Ich habe noch eine zweite, aber das wird dann wohl die letzte gewesen sein. So richtig satt macht es auch nicht. Darum esse ich noch ein Glas Apfelmus hinterher.

img_2334

 

Dann mache ich mich mal an die Hausaufgaben. Heute noch nur für eine Sprache. Ab nächster Woche muss ich dann auch noch Franz-Huusi, wie die Jungs sagen würden, machen. Was hat mich da bloss geritten?

img_2335

 

Ich habe immer noch Hunger. Oder mehr so Gluscht. Also mache ich mir einen Kaffee und esse dazu eine Reiswaffel. Die kaufe ich mir manchmal in Erinnerung an die Zeiten, als die Kinder noch kleiner waren und das immer eine gute Knabberei für sie war.

img_2336

 

Den Rest des Nachmittags bin ich noch ein bisschen auf dem Sofa und schaue Sohn 3 bei Zelda zu.

img_2337

Die Wand über dem TV ist noch so kahl nach dem Umbau. Wir brauchen ein Bild oder so.

 

So, zu guter Letzt kommt jetzt noch das Essen.

Erst mal den Lachs einschmieren,…

img_2338

 

… dann den Blätterteig belegen,…..

img_2339

… backen….

img_2340

 

und geniessen !!!

img_2341

 

Ich danke euch für’s Lesen und dranbleiben.

Jetzt muss ich aufhören, denn die Jungs wollen Yatzee spielen. Na dann. 🙂

Vorherige ältere Einträge