Liebes Tagebuch….

 

… es ist wieder der fünfte des Monats und Frau Brüllen möchte wissen, was denn heute alle so machen. 🙂 Ab 18:00 kann man all die blogs dann bei ihr nachlesen.

Nur kurz vorab zur Info, falls sich jemand sorgen sollte: nach meinem letzten Beitrag geht es mir inzwischen wieder sehr gut. Es belastet mich nicht mehr und mein Alltag geht weiter. Hin und wieder tauchen Gedanken daran auf, aber es ist ok. Damit kann ich leben und jetzt auch ganz unbesorgt meinen heutigen Tag beschreiben.

Also, los geht’s.

Ich stehe auf. 🙂

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Der Wecker wird erst um 6:30 klingeln, aber ich bin nun mal schon vorher wach.

 

Mein erster Blick geht in den Garten, denn gestern Abend ist ein so dermassen heftiges Gewitter runtergekommen, dass es zu ca. 100 Meldungen bei der Feuerwehr kam, wegen überschwemmter Keller und Strassen und was nicht noch alles.

Der Garten hat es aber erstaunlicher Weise relativ gut überstanden. Ich war zu der Zeit gar nicht zuhause, aber die Jungs erzählten von Hagelkörnern so gross wie PingPong-Bälle. Der Boden sei weiss gewesen.

Die Feige hat noch am stärksten gelitten. Sie sieht etwas angedätscht aus.

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Dann mache ich mir mal ein kleines Frühstück. Das ist ein megaleckeres Müsli!!!

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Auf der Milchpackung sehr gut zu sehen, die Mehrsprachigkeit des Landes. Auf jeder Schachtel, Packung oder Tüte muss alles in den drei Hauptlandessprachen stehen. (es gibt ja auch noch Romanisch, aber das sprechen zu wenige als dass es für einen Platz auf der Milchpackung gereicht hätte) Das ist für den Packungsdesigner oftmals eine Herausforderung. Darum sind sie beim Müsli vermutlich auf die Super-Idee gekommen, einfach Englisch zu nehmen….. „Honey, Ginger, crunchy“, aber der kleine Kreis mit „neu, nuveau, novita“ ist dann doch wieder in drei Sprachen. 🙂

Gegen 6:45 gesellt sich Sohn 3 zu mir, der auch ein bisschen etwas isst und dann kurz nach sieben zur Schule radelt.

Nach meinem obligatorischen Kaffee sowie der ebenfalls obligatorischen Abarbeitung aller Aufgaben in Springfield bei den Simpsons, gammele ich noch ein bisschen auf dem Sofa herum, denn mein Sport beginnt erst um 9:00 Uhr.

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bestes Laufwetter

 

Wir wechseln ab zwischen Feldwegen und Wald, aber der Wald gefällt mir besser. Es ist unglaublich schwül nach dem Unwetter von gestern, im Wald aber angenehm kühl und es duftet so wunderbar nach frischem Boden.

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Nach ca. 1 1/2 Stunden und 9.470 Schritten, so gegen 10:30 sind wir wieder zurück und ich genehmige mir ein zweites Frühstück, zusammen mit Sohn 2, der auch gerade erst frühstückt…. Wir unterhalten uns ein bisschen über mögliche zukünftige Praktika oder Jobs oder doch eine Lehrstelle.

(während ich laufen war, ist Sohn 1 vermutlich auch aufgestanden und zur Schule gegangen. Er hat dienstags immer später und ich bekomme es nicht mit, wann er losgeht.)

Meine Uhr ist zufrieden mit mir und so habe ich auch kein schlechtes Gewissen, wenn ich jetzt meinen Appetit stille.

 

Ich bekomme eine mail aus der Sprachschule und soll etwas wegen einer Vertretung klären, es lässt sich aber sehr schnell am Telefon klären und ich habe weiter nichts zu tun. Wo ich schon gerade am Compi sitze, lösche ich noch schnell meinen LinkedIn-Account, den ich eh nie gebraucht habe und schreibe hier schon mal die ersten paar Zeilen.

Jetzt ist es schon fast Zwölf und ich werde mal duschen gehen, denn in ca. 30 min, wird Sohn 3 aus der Schule nach Hause kommen.

 

 

Ich komme gerade frisch geduscht aus dem Bad, da kommt auch schon Sohn 3 angeradelt. Er sagte, er wäre nicht durch den Wald gefahren, sondern das sei alles von den Feldern auf den Veloweg geschwemmt worden und er musste da nun mal durch.

Glaube ich ihm sofort. Er nimmt den Gartenschlauch und spült sein Velo wieder sauber. Das wird dann wohl so bleiben, bis er heute Nachmittag wieder hier ist…. 🙂

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Wir haben einen kleinen Lunch auf der Terrasse. Neue Regel hier im Hause: mittags soll nicht mehr warm gekocht werden sondern abends. Entweder einer von uns Eltern oder wenn wir beide spät nach Hause kommen sollten, dann kochen die Jungs selber was. Bedingung ist nur: der Kühlschrank muss auch etwas hergeben, das man kochen kann.

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Apfelsaft/Jus de pomme/Succo di mele und Honig/miel/miele – da braucht man gar keinen Sprachkurs mehr. 🙂

 

Als Sohn 3 dann wieder weg ist, mache ich mich auf den Weg ins Gartencenter, denn ich brauche ein paar Pflanzen für vor’s Haus.

 

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Das Teil mit den länglichen Blüten ist im Grunde eine ganz gewöhnliche Primel. Sieht nur viel schöner aus.

 

So, dieses kleine Eckchen hatte ich am Sonntag bereits vorbereitet, also den ganzen Löwenzahn und Unmengen Gräser ausgegraben und die beiden Steindinger, die der Herr der Hauses mitgebracht hatte, verlegt.

Das Unwetter konnte also nicht mehr viel anrichten hier, dafür war die Erde schön feucht und locker. 🙂

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Der Lavendel durfte bleiben, alles andere musste weichen.

Und dann nur ein paar Minuten später sieht es so aus:

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Gegen halb drei werde ich sehr müde irgendwie. (hätte gestern Abend vielleicht nicht so lange aufbleiben sollen….) Aber ein Kaffee sollte da helfen.

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Jaja, die Maschine werde ich auch mal wieder sauber machen….

Mit dem Kaffee auf dem Sofa, schreibe ich im blog weiter und höre im Hintergrund das Vogelgezwitscher, das vom Wald herüberklingt. Sohn 2 bereitet sich auf drei Probearbeitstage vor (wie repariert man ein IPhone? Wie geht das überhaupt auf? Wie wechselt man das Glas oder den Akku? und so weiter und so fort….), Sohn 1 und 3 sind noch in der Schule. Sehr gemütlich für mich. Dienstag ist – bis auf abends ein Kurs – mein freier Tag und bei schönem Wetter geniesse ich das sehr!

 

 

So gegen halb vier fange ich dann aber doch noch an, meinen Kurs für heute Abend vorzubereiten.

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heute lernen sie Finalsätze mit „damit“ oder „um…zu“

 

Anschliessend muss ich die Maschine ausräumen (erst die Arbeit….

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… dann das Vergnügen) und setze mich danach in den Garten. Mit Lektüre. Und einem kleinen Snack….

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Ich entdecke ein Rezept für Hefe-Plunder mit Vanillequark und Himbeeren. Das könnte ich ja mal ausprobieren. Am Wochenende vielleicht.

Neben mir chillt die Katze. Die eine von beiden. Auf den Platten ist es nämlich meistens recht kühl.

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total tiefenentspannt

 

Um kurz nach halb sechs nehme ich den Bus (mein Velo hatte ich gestern Abend lieber in der Stadt gelassen bei dem Unwetter) und fahre zur Sprachschule.

Der Kurs dauert ca. 90 min, wir sind nur zu dritt und sie sind sehr gut und lernen schnell. Wir machen auch noch ein bisschen Konversation und schon ist die Zeit rum.

Ich hole das Velo aus der Tiefgarage und ab geht’s nach Hause.

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Auf dem Heimweg sehe ich, was der Regen und der Hagel auf den Feldern angerichtet haben.

 

Das sieht schlimm aus. Aber die Erde schwemmt es einfach weg, da ist kein Halt mehr auf den Feldern.

 

Zuhause angekommen so gegen halb neun, haben die Männer schon das Abendessen fertig und ich bekomme noch einen Dürüm zum selber füllen ab. Sehr lecker. 🙂

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Vor lauter lockerem Geplauder auf der Terrasse vergesse ich total, den Blogbeitrag zuende zu schreiben und dann noch bei Frau Brüllen zu verlinken!

Nun ist es schon fast halb zehn und höchste Zeit, hier abzuschliessen.

Ich bin eh so müde und muss morgen auch schon wieder früh aufstehen, dass mein Abend wohl nicht mehr lange dauern wird.

Vielleicht lese ich noch etwas, aber vermutlich eher nicht.

Ich wünsche euch einen schönen Abend und eine schöne Woche und danke euch für’s Lesen. 🙂

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Hallo 5.5. !

Wie schon angekündigt, geht es heute wieder darum, was alle eigentlich so den ganzen Tag machen.

Kann man am Abend dann auch bei Frau Brüllen nachlesen, wenn man Lust und Zeit hat.

Was bisher geschah:

ca. 08:00 Uhr: Wie immer bin ich die erste am Wochenende, die aufsteht. (an allen anderen Tag eigentlich auch fast immer.)

Ich gehe nach unten, räume die Spülmaschine aus, mache einen Kaffee und decke den Tisch.

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erstes Frühstück für mich

 

Eine der beiden Katzen gesellt sich zu mir und bekommt auch ihr Frühstück

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erstes Frühstück für die Katze

 

ca. 09:00 Uhr: Ich versuche mich an einem Einkaufszettel, aber mir fällt einfach nichts ein. Was sollen wir essen???

Sohn 2 gesellt sich zu mir an den Tisch, aber nur, weil er später ein Fussballspiel hat. Normalerweise sehen wir ihn am Wochenende nicht vor Mittag.

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Das gibt leider noch keine Mahlzeiten…..

 

ca. 10:00 Uhr: Nach einer sehr unfruchtbaren Diskussion mit dem Herrn des Hauses über Mahlzeiten, Kohehydrate und Einkäufe und wer kocht und was und überhaupt, entscheide ich trotzig, einfach überhaupt gar nicht einkaufen zu gehen. Soll doch er das mal übernehmen. 🙂

Statt also einzukaufen, gehe unter die Dusche und setze mich danach mit einem Kaffee und einem kleinen Snack auf die Terrasse in die Sonne. (der Herr des Hauses ist derweil einkaufen gefahren….)

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2. Frühstück für mich incl. Lektüre

 

ca. 10:30 Uhr: Ich habe mir einen Roman auf’s IPad geladen und lese. „Kühn hat Ärger“ von Jan Weiler.

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seichte Lektüre

 

ca. 11:30 Uhr: Ich mache eine kleine Lesepause und gucke mal nach dem Wannentümpel. So richtig will da nichts wachsen und faule Blätter liegen am Grund. Also schöpfe ich ca. 2/3 Wasser ab. Es tauchen 3 Blumentöpfe aus den Tiefen auf, die sogar ganz zarte grüne Stängel entwickelt haben. Also gut, dann lasse ich sie mal drin und warte, ob das noch was wird.

Mit dem Gartenschlauch lasse ich wieder frisches Wasser nach. Auch die Katzen freuen sich, denn die trinken immer aus diesem Mini-Teich.

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ca. 13:00 Uhr: Während ich dann wieder nur mit dem IPad im Garten sitze, beginnt der Nachbar zu kärchern. Sein Garten ist vielleicht 24qm gross. Am Rand sind Pflanzen und an einer Seite ist noch die Kellertreppe. Wie kann man da mehr als eine ganze Stunde kärchern? WAS kann man da mehr als eine ganze Stunde lang kärchern?????

Aber vermutlich findet ein Mann, der unbedingt kärchern möchte immer irgendwas, was er ganz ausgiebig und penibel kärchern kann.

Da macht es auch nichts, dass immer wieder mal ein Flieger über mich hinweg düst, denn laut ist es eh schon.

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ca. 13:30 Uhr: Der Herr des Hauses kommt vom Einkaufen zurück, wohin er sogar meinen angefangenen Einkaufszettel mitgenommen (ein bisschen mehr hatte ich dann doch noch notiert), diesen dann aber irgendwo verbummelt hatte. Also hatte er Blätterteig und Vanillepudding vergessen.

Damit ich nicht den ganzen Tag völlig bewegungslos im Garten hocke, mache ich mich auf den Weg in unseren Dorfladen, um diese zwei Dinge noch zu kaufen.

Es ist geflaggt, denn am Donnerstag ist nicht nur Auffahrt/Himmelfahrt sondern auch traditionell „Banntag“. Und dafür wird geflaggt.

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Am Banntag läuft das Dorf die Grenzen ab und kontrolliert die Grenzsteine. Alte Tradition

Wir werden dieses Jahr das erste Mal nicht dabei sein, denn um ehrlich zu sein, hatten wir immer nur mitgemacht, weil die Kinder der Primarschule vorher noch eine Aufführung hatten und – wenn sie Glück hatten – die grossen Flaggen tragen durften.

Alle drei Jungs gehen inzwischen im Nachbardorf oder in Basel oder momentan gar nicht zur Schule, also können wir am Banntag zum ersten Mal seit 14 Jahren zu Hause bleiben. 🙂

 

 

ca. 15:30 Uhr: ich versuche mich am Blätterteig mit Vanillepudding.

Der Plan war, einen Blätterteig vorzubacken und darauf dann Vanillepudding, Erdbeeren und Rhabarber zu drapieren.

Leider geht das mit dem Vorbacken ein bisschen schief….

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hier kann ich nur schlecht etwas drapieren….

 

Die Früchte hatte der Herr des Hauses tiefgefroren statt frisch gekauft. Hm, die muss ich also erst noch auftauen.

Dann kommt Sohn 1 in die Küche und fragt, womit denn der Kuchen gefüllt sei und ich antworte „mit Luft“. 🙂

Das bringt mich auf die Idee, den Fladen einfach auseinanderzuschneiden und anschliessend zu füllen.

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Wie ein Fladenbrot aus Blätterteig

 

Die Erdbeeren tauen in der Mikrowelle hervorragend auf, während der Rhabarber irgendwie bitter schmeckt. Den lasse ich lieber weg. Also gibt es nur mit Erdbeeren und Vanillepudding gefüllten Blätterteig.

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Das ist unglaublich lecker!!!! Und ich muss für Sohn 2 ein Stück auf die Seite stellen, damit für ihn überhaupt noch was übrig bleibt, wenn er vom Fussball zurück kommt.

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Anschliessend sitze ich wieder im Garten und lese „Kühn“, die Söhne sind beim Fussball oder in ihren Zimmern und der Herr des Hauses liegt in der Hängematte unter dem Apfelbaum. Friedlich, denn der Nachbar ist jetzt auch endlich mit dem Kärcher durch.

ca. 17:00 Uhr: Irgendwann wird es schattig und ein bisschen kühl, ich bekomme Lust auf noch einen kleinen Kaffee und ziehe mich damit in mein Zimmer zurück.

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ca. 18:00 Uhr: Der Herr des Hauses beginnt zu kochen (wer einkauft muss eben auch kochen) und Sohn 2 kommt vom Fussball zurück. Gewonnen und auf Platz 3 in der Tabelle. Er ist zufrieden.

 

ca. 18:30 Uhr: Sohn 2 verabschiedet sich, denn er geht heute Abend noch aus.

ca. 19:00 Uhr: wir restlichen vier bekommen ein leckeres Abendessen vom Herrn des Hauses.

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Polenta und Gemüse und Fleisch

Dazu ein Gläschen Weisswein.

Kaum steht das Essen auf dem Tisch, kommt auch mindestens eine Katze an. Wie die das immer spüren, dass wir essen oder auch nur an Essen denken….

Sie chillt aber erstmal. 🙂

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Im Moment ist sie immer total gelb bestäubt, wenn sie von den Feldern heim kommt

 

Und dann fängt es doch noch an zu tröfpfeln, aber zum Glück nur ganz kurz. Wir können trotzdem draussen sitzen bleiben.

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Sohn 3 hat sich wieder vor seinen Computer in sein Zimmer verzogen und der Herr des Hauses, Sohn 1 und ich unterhalten uns noch ein wenig. In letzter Zeit haben wir öfter mal echt interessante Diskussionen am Tisch mit den Jungs. (wir versuchen, mindestens einmal pro Tag alle 5 gemeinsam am Tisch zu essen. Klappt leider nicht mehr immer, aber zum Glück noch relativ oft. Wenigstens am Wochenende.)

ca. 20:15 Uhr: Eigentlich wollte ich so lange draussen bleiben, bis die Solarlampen angehen. Aber es ist inzwischen noch so lange hell, dass sie einfach nicht angehen wollen. Der Wein ist getrunken, das Geschirr in der Küche (zusammen mit dem Herrn des Hauses) und niemand ausser mir sitzt noch am Tisch. Aber die Lampen bleiben aus.

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Also helfe ich ein bisschen nach und simuliere Dunkelheit. Ätsch, ausgetrickst. 🙂

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Sie werfen nämlich ein echt schönes Muster auf den Tisch.

 

ca. 20:30 Uhr: ich beende den Blogeintrag für heute und werde mich entweder mit einem Film (entweder „Novembermann“ mit Götz George oder „kleine Fische“), den ich aufgenommen hatte, oder mit dem Roman ins Bett legen.

Danke für’s Lesen und Durchhalten und noch ein schönes Wochenende 🙂

der fünfte April

Immer wieder das selbe, wir kennen es ja nun bereits. 🙂

Frau Brüllen sammelt die Tages-Geschichten von vielen, vielen Leuten. Hier könnt ihr sie nachlesen. Wenn ihr wollt.

Und hier ist meine Tagesgeschichte. Was mache ich eigentlich so den ganzen Tag?

Ich wache schon um halb sechs oder so auf, warte noch ein bisschen, kann aber nicht mehr einschlafen. Also stehe ich um kurz vor sechs auf, dusche und mache dann mal Frühstück. Nur für mich, denn die Jungs (ausser Sohn 2) verschlafen ferienbedingt eh den halben Tag und der Herr des Hauses weiss nie so recht, ob er frühstücken soll oder nicht.

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Unsere Gästetoilette verstopft. So eine Sch….. (im wahrsten Sinne des Wortes… örks)

Was sollen wir machen? Auch der Herr des Hauses muss irgendwann los und wir müssen das alles erstmal so lassen. Hoffentlich hat sich das bis abends irgendwie aufgelöst… (?!? bäääh)

Ich klebe einen Zettel auf den Klodeckel, damit die Jungs später Bescheid wissen.

Um 7:00 Uhr wecke ich Sohn 2, denn der hat ein Vorstellungsgespräch im nahen Fitness-Studio. Lehrstelle als „Fachmann Bewegung und Gesundheit“ oder so ähnlich. Ich muss ihn dreimal wecken, denn er wird nicht so richtig wach….

Ich packe meine Tasche, denn um 8:00 Uhr habe ich einen Einzelschüler auf dem Niveau B1. Ein Portugiese. Wir werden bestimmt über den Wahnsinns-Treffer von Ronaldo in der Champions League sprechen!! Der Smoothie ist noch von gestern übrig. Mango, Kiwi, Orange und Multivitaminsaft.

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Um 7:10 stehe ich an der Haltestelle und warte auf den Bus. Es ist Regen angesagt, darum fahre ich heute lieber nicht mit dem Fahrrad.

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Der Bus hat so richtig hässliche Sitze. Ein seltenes Modell, normalerweise sind die Sitze aus Stoff in einem leckeren, frischen türkis oder grün, manchmal auch rötlich gemustert, aber so braun…. (erinnert mich wieder an den Morgen…..)

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Ich beschliesse, mit dem Portugiesen ein „warm-up“ in Form eines Spiels zu machen. Wir spielen Tabu. Junior, damit die Wörter nicht zu kompliziert sind. 🙂

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Und wir sprechen tatsächlich über Ronaldo. Er hat das Spiel natürlich gesehen!

Von 9:30 – 11:30 habe ich Schicht an der Rezeption der Schule, aber davon gehen 30 min. für eine Sitzung drauf, also habe ich nur das Nötigste erledigt. Ist aber wegen der Ferien eh nicht so viel los. Das Telefon bleibt weitgehend still.

Mein nächster Termin ist erst um 15:00 Uhr, also trinke ich den Smoothie aus, begebe mich mich in die Stadt und schlendere so herum. Bummeln nennt man das wohl.

Ich finde eine Hose in richtig schönem Grün. Die kaufe ich, denn ich liebe Grün!

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Bei der Gelegenheit (in dieser vorteilhaften Garderobe mit Spiegel, in dem man sich auf von hinten sehen kann) mache ich ein „Vorher-Bild“, denn der Termin um 15:00 Uhr ist beim Coiffeur. 🙂 Ziemlich lang schon wieder die Haare….

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Die Zeit vergeht und vergeht einfach nicht. Was macht man bloss 3 Stunden lang in der Stadt, ohne Unsummen an Geld auszugeben?

Essen vielleicht. Ein kleiner Mittags-Snack wäre nicht schlecht. Orientalisches Tabulé mit Falafel und Salat. Dazu eine kleine Flasche Rivella. Ist auch nicht gerade günstig, aber sehr, sehr lecker!

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Ich schlendere noch durch einen Buchladen, durch diverse Kleiderläden, finde neben der grünen Hose noch ein dunkelblaues Leinenhemd und ein Halstuch.

Ich laufe den Spalenberg rauf, der angekündigte Regen hat inzwischen eingesetzt, dann laufe ich weiter Richtung Schifflände, und weiter und weiter. Das bringt mir immerhin die erhofften 10.000 Schritte für heute ein. 🙂

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Die haben hier in sehr mühevoller Kleinstarbeit ein wunderschönes Pflaster hingelegt.

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Um 14:50 gehe ich dann zu meiner Coiffeuse, die überhaupt nicht fertig ist mit der Kundin vor mir, aber es ist egal, ich habe ja Zeit. Während ich warte, kann ich mich wieder über die schönen, die reichen und die ganz schön reichen informieren und bin jetzt wieder komplett up to date was die Königskinder und so angeht.

Leider habe ich vor lauter Gequatsche (was man halt so macht beim Coiffeur, oder?) vergessen, ein Foto zu machen.

Ich nehme den Bus nach Hause und sehe mir sogleich die Gästetoilette an, die – oh Wunder – tatsächlich eine Art Selbstheilung vollzogen hat. Ich spüle einmal und es macht wusch und alles fliesst wieder ordentlich ab. Ist aber trotzdem alles nicht so lecker, bitte nicht wiederholen!

Ich starte eine grosse WC-Putzaktion.

Darauf dann erstmal einen Kaffee, Sohn 2 nach seinem Gespräch befragt (er kann morgen mal ein bisschen in den Arbeitsablauf dort reinschnuppern), Sohn 3 begrüsst, Sohn 1 hallo gesagt.

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Ach ja, und dann muss ich ja noch ein „Nachher-Bild“ machen. Bitte schön. Das erste mal seit ein paar Jahren ohne neue Farbe. Mal sehen. Grau ist ja momentan total im Trend und wenn man es einfach so auf natürliche Art haben kann, dann ist das ja bestens.

Sieht man auf dem Foto gar nicht das Grau, aber es ist auch noch nicht so viel. Mehr so oben und an den Schläfen.

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Als Abendprogramm steht dann noch an:

  • Die Skijacken und Hosen von uns fünfen (die nicht nur an dieser Tür hängen sondern überall herumliegen) im Keller verstauen
  • Irgendwas kochen und dann auch essen
  • eventuell Sohn 1 vom Training abholen (das könnte 21:30 Uhr werden…)
  • so eine bescheuerte Sendung mit Models und Meeedchen gucken (ja, ja, ja, ich weiss….)
  • vielleicht noch mit Sohn 3 ein bisschen europäische Hauptstädte und Autokennzeichen lernen (wozu sie die Autokennzeichen kennen müssen ???)
  • dann irgendwann schlafen.

Morgen kann ich ausschlafen. 🙂

Danke für’s Lesen und bis zum nächsten mal.

 

Was machst du eigentlich den ganzen Tag?

 

Das möchte wie immer Frau Brüllen wissen und inzwischen glaube ich auch noch ganz viele andere Leute. 🙂

 

Mein Tag beginnt um 10 nach 6, weil der Herr des Hauses heute nach Zürich fahren muss und darum noch vor mir im Bad ist. Der Nachteil, wenn dies der Fall ist: das Wasser ist kalt. 😡 Und da kann er mir noch so lange erzählen, wie kurz er nur im Bad war, ich glaube ihm kein Wort und bin erstmal sauer, weil kalt duschen morgens ist wie …. keine Ahnung.

Dann muss ich auch noch die Maschine ausräumen, immer ich ….

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Aber nachdem das gemacht ist, gibt’s endlich einen Kaffee und eine Schale Ovo-Müsli mit Milch. (zählt Ovomaltine eigentlich als Schokolade? Falls ja, mache ich hiermit offiziell ein Schokoladen-Fasten aber mit Ovo 🙂 )

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Inzwischen ist auch Sohn 1 aufgestanden und ich hoffe, dass er wenigstens schon wieder etwas wärmeres Wasser hat. Sohn 3 hat eine Stunde später und steht erst um 7:15 auf, Sohn 2 hat gar nichts und kann am längsten von allen schlafen.

Wie schon erwähnt, muss der Herr des Hause also heute nach Zürich. Da nimmt er lieber das grosse Auto, das in der Tiefgarage steht. Um 7:00 Uhr ist er weg.

Ich muss also mit seinem kleinen Autolein fahren, das dazu auch noch draussen übernachten muss.

Und so sieht das dann morgens um 7:30 Uhr aus.IMG_1608

Mit einem super Enteisungsspray bekomme ich die Scheiben aber schnell eisfrei und muss nur noch Stunden ein bisschen warten bis die Scheiben von innen nicht mehr beschlagen. Dann kann ich abfahren.

 

Mit meinem Privatschüler muss ich mehr freies Sprechen üben und suche mir aus dem Lehrerzimmer-Fundus irgendein Spiel mit Bildkarten raus, das wir gut gebrauchen können.

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Nach dem Unterricht fahre ich einkaufen und bringe dann noch eine Ladung Altpapier für Sohn 2 weg. Er hat am Wochenende aufgeräumt und einen grossen Haufen alter Schulblätter zum Entsorgen gefunden.

 

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Zuhause bin ich sehr froh, dass Sohn 2 bereits aufgestanden ist, es ist immerhin schon halb 11. Das Wetter ist herrlich, zwar noch frische 8°Grad, aber die Sonne wärmt schon enorm.

Ich liebe es, wenn sie so ins Wohnzimmer strahlt, weil sie ja trotz allem noch sehr tief steht.

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Ich verräume die Einkäufe, mache mir einen Kaffee und setze mich damit und mit einem kleinen Osterküchlein in den Liegestuhl auf die Terrasse.

Ich kann das. Einfach nur hier sitzen. Und nichts machen. Wie der Typ von Loriot. Wie hiess der noch gleich? Hermann glaube ich.

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Ich schliesse die Augen, geniesse die Sonne und höre dem Zwitschern der Vögel und dem Summen der ersten Insekten zu, die sich dank der bunten Krokusse schon in unseren Garten verirrt haben.

Rasen haben wir übrigens so gut wie keinen mehr, das ist nur noch Moos. Irgendwie auch schön. So märchenhaft finde ich. Und ausserdem braucht man dann nicht mehr den Rasen zu mähen im Sommer, ist ja keiner mehr da…. 🙂

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Die Katze findet’s auch lässig, dass ich mal wieder draussen bin und sie nicht immer alleine da raus muss.

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So, und jetzt ist es kurz vor 12, Sohn 3 wird gleich aus der Schule kommen und ich mache noch schnell Spaghetti Carbonara.

Den Rest von meinem Tag gibt’s dann heute erst spät, weil ich bis 20:15 arbeiten und dann noch nach Hause fahren muss.

Bis später also.

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Puh, jetzt ist es doch schon 22:00 Uhr geworden für den Rest.

Wir haben zu dritt, Sohn 2, Sohn 3 und ich, Mittag gegessen. Sohn 3 fand das Wetter genauso toll wie ich und ist am Nachmittag mit dem Fahrrad statt mit dem Bus in die Schule gefahren.

Ich hatte noch ein bisschen Zeit, habe mit Sohn 2 noch kurz über seine Fortschritte bei der Lehrstellensuche geredet, er hat sich für eine Veranstaltung angemeldet, um Lehrstellen zu finden und dann musste ich auch schon meine Sachen packen.

Selbstverständlich habe ich auch das Fahrrad genommen, denn es waren inzwischen schon frühlingshafte 12°Grad.

Ich arbeitete von ca. 16:00 Uhr bis eigentlich 20:00 Uhr, wurde aber nicht fertig und schloss dann erst um kurz vor 21:00 Uhr die Türen.

Im Dunkeln ging es dann wieder nach Hause und um 21:30 machte ich mir noch ein Knäckebrot mit Käse und Salami. Eine aussergewöhnlich leckere Kombination übrigens.

So, und jetzt geht’s ab ins Bett.

Gute Nacht euch allen 🙂

Liebes Tagebuch….

Heute mal ganz spät, denn ich hatte einen langen Arbeitstag und bin grad erst nach Hause gekommen (also schon so gegen 21:15 ungefähr)

Dafür gibt’s alles in einem Rutsch. 🙂

 

Der Wecker klingelt um 6:00 Uhr. Ich dusche ziehe mich an.

In der Küche räume ich erstmal die Maschine aus und decke für mich und die anderen den Tisch. Dann gönne ich mir ein kleines Frühstück. Während ich eigentlich Frau Brüllens letzten Beitrag von gestern Abend lesen möchte, sehe ich, dass ja schon wieder Tagebuchbloggen-Tag ist. Also schnell das Essen fotografieren. 🙂

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gesundes leckeres Ovomaltine-Knuspermüesli

Sohn 1 ist inzwischen auch aufgestanden, Sohn 3 hat eine Stunde später und Sohn 2 geht im Moment nicht mehr zur Schule sondern sucht eine Lehrstelle. Schläft aber erstmal aus.

Viel Zeit bleibt mir nicht, denn um 8:00 habe ich einen Schüler. Da der Montag mein Einkaufstag ist, fahre ich mit dem Auto zur Schule und kann sogar den Parkplatz vom Herrn des Hauses haben. Super!

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Zuerst aber der Schüler. Ein Portugiese. Wir sprechen ein bisschen über Porto, denn da fahren meine Männer nächstes Wochenende spontan hin. Er gibt mir ein paar Tipps, was man da so machen kann, aber da er aus Lissabon kommt, weiss er auch nicht soooo viel.

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heute spielen wir nur mit den Verben. Muss auch mal sein.

 

Um 9:30 bin ich fertig und gehe zum Parkplatz. Schön sieht das aus, es hat ein ganz klitzekleines bisschen geschneit heute Nacht.

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tapfer drücken sich die bunten Blüten durch den Schnee.

 

Nun also noch einkaufen. Der Wagen füllt sich und nach wie vor liebe ich diesen Scanner, sodass ich an der Kasse nicht nochmal alles wieder aus dem Wagen auf’s Band, dann wieder in den Wagen und dann ins Auto und wieder raus räumen muss usw.

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es gibt Schneeflocken-Brot, sieht sehr lecker aus und der Probierhappen ist es auch.

 

Beim Ausladen aus dem Auto zuhause entdecke ich niedliche Spuren im Schnee. Für’s „Geschäft“ müssen sie eben nun mal raus, auch wenn sie kalt und nass und so überhaupt nicht gern haben. 🙂

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ABC, die Katze läuft im Schnee….

 

Ich räume die Sachen aus, telefoniere kurz mit einer Kollegin, setze mich dann noch zu Sohn 2, der zum Glück doch schon aufgestanden ist, und erkläre ihm, dass doch so ein schickes Titelblatt zu einer Bewerbung nicht schlecht wäre. Vielleicht bastelt er sich jetzt eins am Computer.

Es ist erst so 11:00 und ich bekomme einen Mega-Hunger. Ich finde eine angefangene Packung Leerdamer im Kühlschrank und ich denke so, „ach, ein Scheibchen wird wohl den grössten Hunger vertreiben ….. oder lieber zwei….. “ und setze mich mit der Packung an den Tisch. Ich esse sie komplett leer…… aber doch besser als ein Nutellabrot, oder?

Dann geht’s ans Kochen. Die Jungs kriegen Pizza, für mich mache ich Fenchel und Rosenkohl mit Pellkartoffeln, die noch vom Raclette übrig sind. Nach so viel Käse lieber nur noch was Leichtes…..

 

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Kurz bevor ich wieder los muss, wechsle ich noch die Birne in meiner Lampe, denn die alte ist mir zu grell. Das ganze Zimmer ist mir übrigens zu weiss und am Wochenende, wenn die Männer nach Porto reisen, werde ich streichen!! Yeah! 🙂

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ach, meine kitschige Mädchenlampe. Immerhin kein Einhorn….

 

Um 13:00 Uhr mache ich mich wieder auf den Weg zur Schule. Diesmal mit dem Velo, denn den Parkplatz braucht der Herr des Hauses jetzt selbst und ausserdem hält Velofahren fit.

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In der Schule gibt es montags immer eine Mitarbeiter-Überschneidung. Wir sind während ca. 2 Stunden zu dritt, es können aber nur 2 an der Rezeption sitzen. Darum ziehe ich mich dankbar in ein anderes Zimmer zurück (da klingelt kein Telefon) und arbeite meinen Kram ab. Das klappt ganz wunderbar.

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Um 16:00 Uhr mache ich eine halbe Stunde Pause und genehmige mir einen Birchermüesli-Joghurt. Irgendwie bin ich immer noch satt.

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Den Rest des Tages arbeite ich die emails ab, drucke die Pläne für morgen aus, tüte noch ein paar Rechnungen ein, telefoniere, berate, suche nach Vertretungslehrern und räume am Schluss noch den Schreibtisch auf.

Um 20:15 ist Feierabend und ich radle wieder nach Hause. Ist natürlich schon stockfinster. Mir kommt ein Bus entgegen, der mich mit meiner zugegebenermassen funzeligen Velolampe wohl nicht so gut sieht und vergisst, das Fernlicht auszuschalten. Alter Schwede, ist das grell!! Ich fahre auf einem separaten Veloweg, also gefährlich ist es nicht, einfach nur unangenehm.

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hier ist er aber noch recht weit weg, er kommt näher und bemerkt mich erst recht spät.

 

Zuhause ist von der Mittags-Pizza noch ein Stück übrig, dass ich direkt kalt esse und einen Joghurt hinterher.

Die Söhne 1 und 2 sind in ihren Zimmern und Sohn 3 lümmelt mit dem Herrn des Hauses auf dem Sofa herum.

Und zum Glück ist mir dann noch eingefallen, dass ich die vielen Fotos ja auch noch in den blog packen und ein paar Wörtchen dazu schreiben müsste.

Gedacht-getan.

Und jetzt ist es schon 22:00 Uhr und ich gehe ins Bett. Vielleicht lese ich noch ein bisschen. Werde das Buch „meine geniale Freundin“ anfangen. Vielleicht bin ich aber auch zu müde. Mal sehen.

 

Ich danke euch für’s Lesen 🙂

Liebes Tagebuch….

… und auch im neuen Jahr geht es weiter mit dem monatlichen Tagebuchbloggen. Ab 18:00 Uhr kann – wer möchte – bei Frau Brüllen noch gaaaaaaanz gaaaaaaaanz viele andere Tagebücher lesen. Das sind am Ende aber eine ganze Menge. Meistens. 😀

 

Bei mir könnt ihr schon jetzt (und nicht erst ab 18:00 Uhr) ein bisschen was lesen. Wenn ich es nämlich jetzt nicht aufschreibe, habe ich es bis heute Abend wieder vergessen.

Los geht’s:

um 0:30 heute früh bin ich noch wach, denn ich habe den Film „das Salz der Erde“ gesehen. Eine Dokumentation von Wim Wenders über den brasilianischen Fotografen Sebastião Salgado. Sehr interessant und bewegend!

Danach schlafe ich natürlich.

Der Tag startet dann mit Wecker um 8:30 Uhr.

Mit grosser Mühe schaffe ich es, Sohn 2 zu wecken, der aber trotzdem noch ein paar Minuten braucht, bis er endlich duschen geht. Sohn 3 wecke ich gleich mit, dann ist das auch erledigt. (die armen Kinder werden in den Ferien geweckt, ich Rabenmutter !!!)

Da offenbar der Herr des Hauses schon für die Katzen gesorgt hat, kommt keine der beiden in die Küche. Na dann eben nicht.

Ich decke den Tisch. Ich habe auch Urlaub diese Woche, darum gibt es Zopf und Toast und den ganzen Schoko-Konfitüre-Honig-Kram. Dieses Ovo-Zeug unten rechts kann ich übrigens sehr empfehlen!

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Sohn 3 und ich frühstücken schon mal, während Sohn 2 duscht. Anschliessend dusche ich und warte dann auf dem Sofa, dass Sohn 2 fertig wird.

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Jaja, die Simpsons, immer und immer noch aktuell….

 

Warum ich die Jungs überhaupt geweckt habe? Also zumindest Sohn 2 hat einen Termin beim Zahnarzt. Ich fahre ihn mit dem Auto hin, das sind ca. 20-25 min. pro Weg, aber für einen guten Zahnarzt nimmt ja gerne auch mal einen längeren Weg in Kauf.

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Ich warte und bin jetzt dank eines Magazins komplett auf dem Laufenden über Tiere.

 

Weil’s grad so schön auf dem Rückweg liegt, schauen wir noch kurz bei revendo rein. Die nehmen alte Geräte in Zahlung, peppen die auf und verkaufen sie dann wieder. Günstiger natürlich als ein ganz neues.

Mein iPhone hat nämlich nur 16GB und da stosse ich teilweise an Grenzen, wenn ich z.B. Musik oder zu viele Fotos drauf habe.

Also suche ich ein neues/altes mit mehr Speicherkapazität. Da gibt es eins mit 64GB und es soll nur 235.- kosten. Das geht finde ich.

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nächste Woche kann ich es mal im Laden begutachten.

 

Die sichtbaren Kratzer sind eigentlich überhaupt nicht sichtbar. Ich meinte bis heute, dass mein jetziges Phone überhaupt gar keine Kratzer hat, aber der Verkäufer meinte, ich sollte es doch mal so ins Licht halten und dann – uups, ist ja total zerkratzt 😳. Von daher stören mich diese Kratzer am neuen jetzt gar nicht.

Und weil’s ebenfalls grad um die Ecke war, kaufen wir noch schnell einen Zopf für morgen für’s Frühstück und ein bisschen Ovo-Knuspermüsli und Katzenfutter.

Wieder zuhause ist Sohn 1 noch nicht mal aufgestanden. Es ist 11:30 Uhr. Ich esse am gleichen Frühstückstisch, der noch nicht aufgeräumt ist, ein zweites Frühstück, Sohn 2 nachdem seine Betäubung vom Zahnarzt nachgelassen hat, eine Portion Cornflakes.

So. Nun ist es 13:00 Uhr und ich mache hier einen Cut. Der Rest kommt dann heute Abend.

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Inzwischen ist es fast 18:00 Uhr und ich kann schon den Rest für heute aufschreiben, denke ich.

Nachdem ich ein bisschen auf dem Sofa gechillt habe, gucke ich mir mal unseren Haufen Altpapier an. Am Montag ist die Abholung und man muss alles gebündelt an die Strasse stellen.

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aber ich kann mich noch nicht aufraffen.

 

Die Katze taucht auf und ich nutze die Gelegenheit, ein Foto zu machen. Im Moment sind sie nicht oft zu sehen. Sie können nicht so richtig schön raus, weil es entweder regnet oder stürmt oder zu kalt ist oder was weiss denn ich. Dann liegen sie den ganzen Tag irgendwo im Haus herum, machen keinen Mucks und kommen nur mal ganz kurz in die Küche, um zu gucken, ob’s was Neues an der Futterfront gibt.

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Sie hat mal wieder eins auf die Nase bekommen, kloppt sich immer mit dem fetten Kater…

 

Irgendwann geht sie doch mal raus, will dann aber zum Fenster wieder rein. Typisch Katze irgendwie, oder?

Ach, und da ist es ja schon Zeit für ein kleines Z’Vieri. Aber maximal 3 Stück pro Tag habe ich mir selbst auferlegt. Bisher klappt es ganz gut. Zwei Tage gehen noch. 😋

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Ich raffe mich dann doch noch auf. Ich sauge das Wohnzimmer und den Flur, ich wasche 2 Maschinen Wäsche, ich bündele das Altpapier. Puh, ganz schön viel Abfall….

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Als Zwischenstärkung mache ich mir einen Tee in dieser überaus kitschigen Tasse, die ich bei einem Chinesen geschenkt bekommen habe. Es war Silvester und sie hatten wohl gute Laune oder zu viele von denen, keine Ahnung.

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Eine gelungene Kooperation zwischen Indien und China.

 

Dann baue ich noch den letzten der drei Sterne ab und damit ist Weihnachten so gut wie verschwunden. Bis auf den Glitzer natürlich, an dem ich noch seeeeehr lange Freude haben werde.

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Ich putze noch die Röhren unseres Glockenspiels, entheddere alles und hänge es dann wieder dort auf, wo während der Weihnachtszeit der Stern hing.

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Das könnte von den Fliegen sein, die im Sommer gerne an den Röhren kleben….

 

Das Aufhängen klappt natürlich nicht ohne eine gewisse Klangkulisse und so wundert es mich nicht, dass Sohn 3 kurz darauf aus seinem Zimmer kommt und denkt, es gäbe Essen. Das ist nämlich unsere Essens-Glocke.

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Endlich können wir uns wieder zu den Mahlzeiten rufen.

 

Für heute Abend gibt es keinen grossen Plan. Ich werde irgendetwas kochen mit Bouletten, Nudeln (auf Wunsch von Sohn 2, der auf dem Fussballplatz war und Hunger hat), Rosenkohl (nur für mich!), Kartoffelbrei vielleicht, Lauch ist auch noch da, mal sehen, was das gibt.

Und noch später schaue ich vielleicht auf 3Sat die erste Staffel von so einer Serie, deren zweite Staffel heute oder morgen oder so startet. Ich weiss nicht, wie sie heisst, aber ich hab’s mal programmiert. Es sind nur 3 Folgen, also nicht so Staffel, wie man es von anderen Serien kennt.

Und dann gehe ich vermutlich schlafen. Ziemlich sicher sogar. 😴😴

Macht’s gut und euch allen noch einen schönen Abend und bis zum nächsten mal. Danke für’s Lesen.

 

WasMachstDuEigentlichDenGanzenTag?

wmdedgt ? Fragt Frau Brüllen wie jeden fünften des Monats.

Jetzt ist es kurz nach neun und ich habe bereits so unglaublich viel Fotos gemacht, dass es nachher gar nicht schlimm ist, wenn ich den Rest des ohnehin total verregneten Sonntags auf dem Sofa herum gammele.

(ich habe allerdings eine Idee, die ich nur noch so geschickt verpacken muss, dass alle einverstanden sind und dann könnte dieser Sonntag doch noch ziemlich aktiv werden…. mal sehen. Im Moment schlafen alle Männer im Hause noch, oder sind zumindest noch nicht aufgestanden.)

Aber von Anfang an:

Ohne Wecker und sogar ohne Tageslichteinfall wache ich (immerhin eine Stunde später als unter der Woche) auf.

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Um 22.30 habe ich gestern das Licht ausgemacht, also bin ich nach 8 Stunden Schlaf topfit.

 

Ich gehe nach unten und finde dort den Herrn des Hauses, der schonmal etwas trinken muss, dann aber wieder ins Bett verschwindet. Ausserdem finde ich eine Katze, die es sich mal wieder auf meinem Lieblingssessel bequem gemacht hat.

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Sie ist noch etwas verpennt. Und fotografieren findet sie auch nicht so lustig.

 

Diese Katze ist die verfressenere. Sie mampft sofort los, während die andere erstmal nur gucken kann. Ich stelle der anderen auch einen Napf mit Futter hin, aber sie ist eben nicht so gierig. Gemütlich schnüffelt sie erstmal nur ein bisschen dran herum.

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Bitte nicht auf den versifften Boden achten. Die Katzen haben nicht so gute „Tischmanieren“ ….

 

Für mich gibt’s dann endlich einen ersten Kaffee.

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aus der Lieblingstasse, die ich mir oft für den Sonntag aufspare.

 

Dazu schon mal ein kleines, erstes Frühstück.

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Ohne süss geht’s am Wochenende gar nicht erst los.

 

In der Zwischenzeit hat die eine Katze ihren Napf leergesaugt und die andere war einfach zu lahm oder es schmeckt ihr nicht oder was auch immer, sodass die erste auch noch den Napf der Schwester wegfrisst (die rechte) …..

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Die andere steht auch weniger auf Nassfutter sondern knabbert lieber am Trockenfutter herum (die linke)

 

Ich überlasse die Katzen sich selbst und nehme mir Kaffee und Frühstück mit ins Bett …(omg, das ist hier im Hause eigentlich von jeher verboten!! Gegessen wird am Tisch. Und nur dort! Kinder, habt ihr das verstanden?)

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Dazu lese ich den 2. Teil von Knausgard. Bald bin ich durch, bald.

 

Ich muss eine kleine Lesepause einlegen, denn ich war gestern zu faul, um die Wäsche zu waschen und da sie es nicht alleine kann, muss ich es eben heute in aller Herrgottsfrühe erledigen. Die Jungs wollen Teile davon am Montag schon wieder anziehen und wir haben immer noch keinen Trockner.

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Immer zuerst die Jeans, die brauchen am längsten, um trocken zu werden.

 

Dann erstmal wieder ins Bett (das Geschirr habe ich selbstverständlich schon wieder in die Küche gebracht, niemand hat etwas bemerkt….) und den Knausgard fertig machen.

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Geschafft!! Teil 3 kann kommen.

 

Ich gehe wieder nach unten, um die Wäsche aufzuhängen und eine neue Maschine zu starten. Es hat angefangen zu regnen. Ich gehe erstmal duschen.

Wo sind die Katzen? Sie wollen schon immer gern nach Draussen, aber in den Regen eben doch nicht.

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Also sind sie draussen aber trotzdem im Trockenen.

 

Oh, und was sehe ich da bei einem Blick in die Küche?

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Tja, ich hatte eben nur die Lieblingstasse rausgenommen. Den Rest nicht…..

 

Jetzt ist es halb zehn. Bis jetzt bin ich immer noch die einzige, die hier auf/wach ist. Ich werde mal die Maschine ausräumen, den Tisch decken und warten, ob jemand Lust hat, mit mir zu frühstücken.

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Fortsetzung folgt

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So, nun ist es schon fast halb vier. Was bisher geschah…

Kaum hatte ich geschrieben, dass alle noch in den Betten liegen, kamen schon Sohn 3 und der Herr des Hauses die Treppe herunter. Na, dann waren wir ja schon zu dritt für das Frühstück. 🙂

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alles da, was ich brauche.

 

Und die roten Tisch-Sets sind übrigens neu. Da waren der Herr des Hauses und Sohn 1 gestern im Möbelhaus und ja, auch Männer kaufen dort manchmal Sachen, die ursprünglich gar nicht auf dem Einkaufszettel standen…. 🙂

Mein grosser Plan für den Nachmittag war eine Umräumaktion. Der Fernseher aus meinem Zimmer samt Untermöbel sollte ins Wohnzimmer ziehen (wir hätten dann nach ca. 20 Jahren das erste mal den Fernseher im Wohnzimmer gehabt.), das Sideboard aus dem Wohnzimmer in mein Zimmer kommen, der Spiegel an der Wand über dem Sideboard an die gegenüberliegende Wand. Das Untermöbel hätte ich gern (an einem anderen Wochenende) noch neu lackiert.

Doch meine Idee stiess nicht so richtig auf grosse Freude beim Herrn des Hauses. Das hatte ich aber schon erwartet.

Später fragte ich noch Sohn 2, der den Fernseher eigentlich am meisten benutzt (für die PS), nach seiner Meinung und die war ganz klar: „Nie im Leben spiele ich PS im Wohnzimmer, wo ihr immer alle durchlatscht und stört!!“

Ende der Diskussion. Tja, also doch keine Action heute Nachmittag. Kann ich ja auch nichts dafür.

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Dann les ich halt. Am 13.11. ist übrigens „Freundlichkeit-Tag“. Steht in der Zeitung.

 

Während der Leserei, einem weiteren Kaffee, ein bisschen Chips hmm, naja so einem kleinen Zwischensnack laufen 4 Waschmaschinen, die ich immer wieder mal ein- und ausräume.

Irgendwann kommt der Herr des Hauses auf die Idee ins Laguna in D zu fahren. Begeistert ist hier nur Sohn 3, der noch einen Kumpel fragt, damit er nicht alleine gehen muss. Mit Schwimmbad lockt man hier im Hause also keine Ü14 mehr hinter dem Ofen Computer hervor.

 

Damit ich dann auch noch irgendetwas sinnvolles getan habe, mache ich mich an die Korrekturen von 3 Texten, die mir meine C1 Schüler mitgegeben haben. C1 ist schon ganz schön anspruchsvoll (Danach kommt nur noch C2 und das können angeblich nicht mal alle Muttersprachler….) da wird auch die Korrektur der Texte etwas anstrengender.

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im Moment drücke ich mich noch etwas davor und schreibe lieber im blog….

 

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Fortsetzung folgt

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Es ist jetzt Viertel vor zehn und huch, jetzt hätte ich den Schluss fast vergessen.

Also ich korrigierte die Texte, die wirklich sehr interessant waren, allerdings noch nicht gerade Niveau C1. Naja, wir arbeiten daran….

Ich setzte mich mit einem weiteren, kleinen Snack in meinen Lieblingssessel und ….

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zugegeben, ein etwas sparsamer Snack, aber trotzdem sehr lecker.

 

… und wollte eigentlich das andere Buch fertig lesen, das ich ja mal parallel zu Knausgard angefangen hatte. Aber ich kam gar nicht dazu.

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Ich bin jetzt knapp über die Hälfte und habe schon den Titel verstanden. Yeah!

 

Ich kam auf jeden Fall nicht dazu das Buch zu lesen, weil eine Katze ganz nah bei mir sein wollte und laut brummte und brummte. Ja, also schnurrte, aber irgendwie klang es doch viel mehr wie ein Brummen.

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da ist sicher ein kleiner Motor eingebaut.

 

Grad als der Herr des Hauses mit Sohn 3 vom Schwimmbad zurückkam, machte ich mich ans Abendessen. So Rindsplätzli mit Brokkoli (für mich Rosenkohl) und Spätzle (schon fertige) und Sauce.

Ausnahmsweise waren wir mal alle 5 zuhause und konnten tatsächlich gemeinsam essen.

Ich räumte die Küche noch auf und dann guckte ich den Tatort.

Jetzt stelle ich noch ein paar Kerzen auf den Tisch, denn morgen hat Sohn 1 Geburtstag. Er wird 19 !!! Leider wird das ein ganz hektischer Morgen, alle müssen früh raus, duschen, essen, Taschen packen, auf den Bus, usw. So werden wir einfach nur die Kerzen haben.

Geburtstag feiern ist hier in der Familie sagen wir mal nach dem 10. Geburtstag schon länger nicht mehr so eine grosse Sache. Von daher ist es ok, wenn die Kerzen da sind, seine Zahl steht und gut ist.

So, dann danke ich euch wie immer für’s Lesen und wünsche euch schon mal einen guten Start in die neue Woche.

Macht’s gut.

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