Hach ja….

… das Leben ist sauschön 😀

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Was lange währt, wird endlich gut….

Es begann am 5. August. Und da war ich auch noch voller Hoffnung, die ganze Sache relativ schnell erledigen zu können. (ich habe es am Tagebuchblog-Tag geschrieben letzten Sommer – am Ende des Beitrags. Wer will, sucht im Archiv)

Hier bekam ich dann später etwas Hilfe, die aber irgendwie nicht den gewünschten Erfolg brachte….

Und so ging die Zeit ins Land und möglicherweise auch wieder hinaus und ging und ging und ging…..

Bis ENDLICH ……

 

 

 

Tadaaaaa, das Puzzle heute Abend fertig geworden ist.

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Ja, ich habe da natürlich nicht täglich dran gearbeitet und andauernd lag die Katze drauf, da konnte ich dann ja nicht und überhaupt.

Aber immerhin habe ich es ja doch noch innerhalb eines Jahres geschafft. 🙂

Yeah.!!

P.S.: jetzt müssen wir wohl mal wieder ein Familien-/Grill-/Geburtstagsfest machen, damit ich Nachschub bekomme. (Scherz… 😉 )

 

der fünfte fünfte

 

Frau Brüllen hat das Tagebuchbloggen auf 18:00 Uhr geschoben. Also erst dann können alle Teilnehmer sich dort verlinken. An so einem Tag wie heute kann das ganz praktisch sein, denn vorher wäre ich gar nicht dazu gekommen, irgendetwas zu schreiben.

Und so lief mein Tag:

Der Wecker war auf 6:20 gestellt, aber nachdem ich aus einem leicht verwirrenden Traum aufgewacht war konnte ich um 5:38 leider nicht mehr einschlafen. 😦

Also stand ich auf, füllte Katzenfutter auf, öffnete den Damen die Tür in die Freiheit und machte mir mal meinen ersten Kaffee des Tages. Ein Bild habe ich vergessen, denn ich dachte noch gar nicht an den Tagebuchtag. 🙂

Die heutige Dusch-Reihenfolge sah so aus: 6:00: Sohn2, 6:15: ich, 6:30: der Herr des Hauses, 7:00-7:20: Sohn1. Quiz-Frage: Wer duscht in der Familie am längsten???? 😉

Sohn 3 hatte gestern Abend nach dem Training geduscht und ausserdem stand Schwimmen auf dem Stundenplan.

Da das Wetter ganz hervorragend mit bis zu 20° vorhergesagt worden war, nahm ich das Fahrrad und fuhr so gegen Viertel vor 8 los.

Um 8:30 begann meine Schicht an der Rezeption der Sprachschule, allerdings ist es am Freitag eher ruhig und ich habe ein paar Emails beantwortet, telefoniert, beraten, Termine vergeben und Rechnungen für die Post vorbereitet. Ich habe Kurstermine geändert, gelöscht oder neu angelegt, und Hausaufgaben an Schüler verschickt, die gefehlt hatten.

Um 11:15 konnte ich wieder nach Hause radeln. Der Rückweg ist immer etwas anstrengender, da es bergauf geht, aber das ist ja der Sinn der Sache. Fitness durch Fahrradfahren. 🙂

Sohn 3 war schon zuhause, denn wenn er schwimmen hat, kommt er immer etwas früher nach Hause.

Ich erinnerte mich an das Tagebuchbloggen und machte schnell mein erstes Foto. Die heutige Gemüsepfanne, die ich später noch mit Bandnudeln und Tomatensauce optisch verhunzt habe. Daher das Foto ohne Nudeln. Sieht viel frischer aus. 🙂

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Während wir so am Tisch sassen, kam die Katze herein und war klatsch nass. ????? Draussen scheint die Sonne, es sind milde 15-17° und die Katze ist nass? Wie kann das sein? Wo war die?

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Da hängen auch so Blütenblätter oder was im Fell. Sehr merkwürdig…..

Zum Dessert öffnete ich mir einen Schokopudding. Ich hasse es übrigens, wenn der Deckel genau so einreisst!!!!

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Dessert

 

Weil einfach nur so Schokopudding ja ein bisschen langweilig ist, pimpte ich den Pudding mit Erdbeeren.

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Dessert 2.0

 

Da Schokopudding einfach nur mit Erdbeeren aber ein bisschen langweilig ist, pimpte ich ihn noch ein bisschen mit Schlagsahne. 🙂

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Dessert 3.0

Dazu kümmerte ich mich ein bisschen um meine Simpson-Familie, die immer grösser und grösser wird.

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Dann war es schon 13:30 und ich musste mich langsam wieder auf den Weg machen, denn heute Nachmittag sollte eine kleine interne Schulung für die Rezeptions-Mitarbeiterinnen stattfinden, um uns eine ganz spezielle Technik der Kommunikation am Telefon (oder auch direkt) beizubringen. Wir übten das in Rollenspielen und ich war „bravourös“ 🙂 Yeah. Der Boss war zufrieden. Freut mich.

Doch, ohne überheblich klingen zu wollen: Kommunikation, das kann ich glaub ich.

Nach dieser Schulung erreichte mich eine WhatsApp von Sohn 2, der erst später nach Hause gekommen war, mit einem Foto von seinem Dessert. Er hatte sich gar nicht erst die Mühe gemacht, einen Schokopudding zu suchen…..

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Dessert 4.0 🙂

 

Ich radelte im herrlichen Sonnenschein (nur heute, also musste ich das ausnutzen, morgen regnet es schon wieder) nach Hause und kaufte auf dem Weg noch schnell einen Zopf für morgen früh.

Zuhause angekommen, holte ich die Post aus dem Briefkasten und machte mir anschliessend einen Kaffee. Damit zog ich auf’s Sofa um und fing an, diesen Artikel zu schreiben.

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Das iPad liegt auch schon parat, denn ich muss heute ja noch meine aufgezeichnete Sendung anschauen. Asche auf mein Haupt, ja, ich oute mich, oh mein Gott, ich gucke das tatsächlich. ………

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Ja, jetzt ansehen, bitte. 🙂

Aber bevor es losgehen kann, werde ich den Artikel noch abspeichern, dann glotzen, dann irgendwas essen mit der Familie und irgendwann dann auch mal schlafen gehen.

Merci für’s lesen und euch allen ein schönes Wochenende. 🙂

 

 

 

 

ach, was für ein schöner Sonntag

Heute wird sicher ein wunderschöner Tag. Also wettertechnisch. Sonst vielleicht auch, aber das kann ich nicht so gut voraussehen wie das Wetter. 🙂

Der Himmel ist schon strahlendblau und die Sonne blinzelt auch schon ins Wohnzimmer. Hier sitze ich bereits seit ca. 7:00 Uhr. Das ist einfach mein Rhythmus und ich kann es nur schlecht ändern. Da muss ich schon 2 Wochen am Stück Ferien haben. Dann verschiebt sich langsam alles ein bisschen nach hinten.

Aber Montag bis Freitag zwischen 6 und halb 7 aufstehen, aber dann am Wochenende bis 10 schlafen, das geht nicht (mehr).

Naja, dafür ist mein Wochenende länger. Ätsch 🙂

Ich habe also gegen 7 schon mein erstes, gemütliches Frühstück und den ersten Kaffee genossen, auch schon eine Ladung Wäsche zusammengelegt, eine neue Maschine angeschmissen und ein bisschen das Internet leergelesen.

Nachher werde ich mal mit der Kamera ein bisschen im Garten herumwuseln. Überall drücken die Knospen und Blätter durch in zartestem hellgrün. Das zeige ich euch dann später. Vielleicht noch heute Abend und sonst eben morgen. 🙂

Jetzt ist es gleich halb 10, der Herr des Hauses steht langsam auf (der kann das interessanterweise besser, am Wochenende einfach länger schlafen) und vielleicht kommt auch der eine oder andere Sohn bald zum Frühstück nach unten.

Ich hoffe, bei euch ist es heute auch so schön und ihr könnt die herrliche Frühlingssonne geniessen!

Macht’s gut und bis später. 🙂

Unterleuten

So, nun aber endlich mal mein Senf zu diesem, in meinen Augen, grossartigen Buch.

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Zuerst: ja, es ist dick. Etwas mehr als 600 Seiten hat es schon…. (meine Bibliothekarin sagte mir, dass dicke Bücher die Leute abschrecken. Die würden so gut wie nie ausgeliehen.)

Mein Rat: habt keine Angst vor der Dicke des Buches. Es liest sich runter wie Butter und plötzlich ist man ganz erschrocken, dass es schon vorbei ist. 🙂

Hier mal ein kleiner Auszug aus dem Inhaltsverzeichnis:

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Das Buch ist in Teile mit Titeln unterteilt, dann aber noch in einzelne Kapitel, die jeweils die Namen der in diesem Kapitel wichtigen Protagonisten tragen.

So haben die Kapitel je nach dem auch mal den selben Namen. In den einzelnen Kapiteln geht es dann hauptsächlich um diese Person und als Leser erfahren wir, wie und was diese Person denkt. Die anderen Figuren sind dann eher Statisten.

Ein Beispiel: wir lesen in einem Kapitel, wie eine Figur einen Unfall erlebt. Aus Sicht dieser Figur, wie sie nicht mehr ausweichen kann, usw. Im nächsten Kapitel, fahren zwei andere Figuren auch auf dieser Strasse und sehen die blinkenden Blaulichter, wissen aber nicht, was passiert ist. Wir Leser hingegen schon…..

Und nun zur Geschichte.

Unterleuten ist ein Dorf in der Nähe von Berlin, ehemalige DDR, früher gab es dort eine LPG, die von „Gombrowski“ geführt wurde. Er ist einer der alteingesessenen Dorfbewohner, zusammen mit „Kron“. Zwischen den beiden schwelt ein alter Streit aus alten Zeiten.

Ausserdem sind 2 Paare neu in das Dorf zugezogen. „aus dem Westen“….. Das eine Paar ist kinderlos, Linda Franzen ist eine Pferdeflüsterin und möchte gerne eine Pferdezucht in Unterleuten aufbauen. Ihr Mann ist eher unscheinbar und arbeitet hauptsächlich in Berlin.

Das andere Paar hat ein Baby. Herr Fliess ist Vogelschützer und da geht es auch schon los. Er hat Einsprache erhoben gegen die Koppelzäune von Linda Franzen, denn die würden seine Vögel stören.

Ich kann natürlich nicht ins Detail gehen, aber es gibt – wie ganz bestimmt in jedem Dorf –  überall irgendwelche Dinge, die der eine will, der andere nicht hergibt, oder dem anderen nicht gönnt, Neid, Eifersucht, Affären, die ganze Palette bis hin zu Mord……

Als Krönung kommt dann noch eine Firma von ausserhalb, die das Dorf komplett auf den Kopf stellt und nun geht es erst richtig los.

Das ist alles so „schön“ beschrieben, wie die sich gegenseitig über’s Ohr hauen, wie da im Hintergrund mit dem Bürgermeister gemauschelt wird, weil ja immer irgendjemand noch etwas gut bei jemandem hat oder dem anderen etwas schuldet. Die Figuren sind so gut beschrieben, dass ich während der Lesepausen immer wieder an sie denken musste, mir überlegt habe, ob jetzt das oder das passiert, wer jetzt an wen verkaufen wird, und was da eigentlich damals im Wald nun wirklich passiert ist.

Auch die Beziehungen zwischen den Paaren, nicht nur den neu zugezogenen, der ganze alte Müll, der nach und nach zum Vorschein kommt, ist ganz wunderbar beschrieben.

Von jedem einzelnen habe ich ein Bild vor mir. Wie sie aussehen, wie sie sprechen.

Lustiger Weise gibt es sogar eine Website von der Dorfkneipe und einen Link zur Seite des Vogelschützers. Alles fiktiv natürlich…… oder? 😉

 

Ich habe wirklich schon lange nicht mehr so sehr an einem Buch gehangen. Oft vergesse ich auch relativ schnell wieder, um was es eigentlich ging. Wenn mich jemand fragt, erinnere ich mich an den Titel, aber kaum noch ans Geschehen. Ich vermute mal, bei diesem Buch wird es anders sein.

Also mein ultimativer Tipp: kaufen oder ausleihen und verschlingen!!

Viel Spass 🙂

Die Liste oder das Stöckchen

Gestern las ich bei Frau Brüllen diese Liste. Bei einigen Punkten konnte ich zustimmend nicken, bei anderen schüttelte ich verständnislos den Kopf. Aber oft musste ich auch nur schmunzeln.

Offenbar zickt das Internet gerade wieder herum, was man als Frau oder Mutter oder Mensch oder was auch immer so machen muss und was man nicht darf und was man unbedingt sollte, usw.

Ich habe mich seit der Geburt von Sohn 1 relativ intensiv im Internet informiert, habe aber selten bis nie an diesen endlosen und sinnlosen Diskussionen und Zickereien (über impfen, Windeln, Schnuller, usw.) teilgenommen. Gelesen habe ich sie schon …. 🙂

Naja, wie auch immer. Inzwischen hat auch Frau…äh..Mutti diese Liste aufgenommen und ein Stöckchen daraus gemacht. Find ich cool. Mach ich auch. Rot: von Frau Brüllen, schwarz: meine „Vorgehensweise“

1. Meine Kinder bekommen selberbefüllte Adventskalender.

früher ja, da habe ich auch teilweise 3x 12 Päckchen eingewickelt…. Heute maximal noch gekaufte Schokokalender. Sohn 1+2 wollen glaube ich gar keine mehr.
2. Meine Kinder bekommen Mottoparties zum Geburtstag ausgerichtet.

Wir haben insgesamt schon 45 Kindergeburtstage gefeiert (krass??!!??) und davon waren vielleicht 3 nach einem Thema. Glaube ich. Nach dem 10. Geburtstag war eh fertig mit Kinderparty.
3. Meine Kinder tragen kurze Haare und ich bestehe auf Mitspracherecht bei der Frisur.

Meine Kinder tragen ihre Haare wie sie wollen. Sohn 1 hatte eine Langhaarphase, Sohn 3 auch. Jetzt sind alle wieder kurz.
4. Meine Kinder sind durchgeimpft.

Meine Kinder sind mit dem (nach meiner Meinung und in Absprache mit dem Kinderarzt) Nötigsten geimpft.
5. Wir alle lassen uns gegen Grippe impfen.

In unserer Familie wurde noch niemand gegen Grippe geimpft.
6. Ich senke Fieber auch schon unterhalb von 40Grad.

Ich senke Fieber gar nicht, sondern lasse es von selber zurückgehen. Wir haben aber eigentlich gar nie so richtig Fieber…..
7. Es gibt feste Zubettgehzeiten.

Gab es, als die Jungs noch jünger waren. Und für Sohn 3 ist um 22:00 Uhr Schluss. Die beiden anderen sind selber gross.
8. Es werden jeden Morgen und Abend die Zähne geputzt.

Nach Möglichkeit. Bei den Grossen kann ich es nicht mehr immer kontrollieren.
9. Ich schminke mich jeden Tag.

Ich schminke mich überhaupt nicht.
10. Ich dusche jeden Tag und wasche jeden Tag meine Haare.

Ich dusche jeden Tag, wasche aber nur etwa jeden zweiten Tag meine Haare.
11. Die Kinder auch. Auch darauf bestehe ich.

Seit ein paar Monaten duscht auch Sohn 3 jeden Morgen und/oder nach dem Training. Vorher haben sie eher einmal pro Woche geduscht und am Wochenende gebadet.
12. Die Kinder gehen zum freiwilligen Religionsunterricht.

Ja. Aber getauft sind sie nicht.
13. Ich kontrolliere die Hausaufgaben der Kinder.

Die von Sohn 3 manchmal, wenn er Hilfe braucht. Ansonsten machen die Jungs für die Schule alles selber.
14. Es gibt Zucker bei uns.

Oh ja….
15. Ich rasiere meine Beine jeden Tag. Das habe ich auch gemacht, als ich schwanger war.

Ich rasiere meine Beine mehrheitlich im Sommer, dann auch fast täglich. Im Winter sieht’s ja keiner und mich selber stören die Haare nicht. Ausser wenn ich ins Schwimmbad gehe.
16. Ich habe immer lackierte Zehennägel. Auch als ich schwanger war.

Ich habe höchst selten lackierte Zehennägel. Und gar nie lackierte Fingernägel.
17. Ich hatte auch Schminksachen in meine Kliniktasche gepackt und sie auch benutzt.

siehe Punkt 9.
18. Wir haben ein Auto.

Wir haben sogar zwei Autos.
19. Meine Kinder müssen ihren Schulranzen selber tragen.

Mussten sie seit der ersten Klasse. Und sie mussten auch zu Fuss und ohne mich zur Schule laufen.
20. Ich stelle den Lehrplan nicht in Frage. Ich habe nicht mal eine Meinung dazu.

ja.
21. Meine Kinder gehen auf die reguläre Dorfschule.

Meine Kinder auch. In der Sekundarschulzeit ging Sohn 2 für 1.5 Jahre auf eine Privatschule wegen unüberwindbarer Differenzen an der Staatlichen Schule.
22. Ich arbeite Vollzeit.

Ich arbeite Teilzeit.
23. Es gibt Kameraden meiner Kinder, die ich nicht mag.

Ja. Gibt es. Die von Sohn 1 kenne ich inzwischen gar nicht mehr, weil er bis jetzt niemanden mit nach Hause gebracht hat. In der Grundschule kannte ich sie aber alle noch.
24. Ich habe ein Vetorecht bei Geburtstagsgästen meiner Kinder.

Ich habe versucht, den Kindern mir unsympathische Gäste auszureden. Meistens erfolgreich.
25. Bei uns ist es aufgeräumt. Spätestens jeden Abend. Immer.

Bei uns ist es nur aufgeräumt, wenn sich Besuch angekündigt hat. Unangemeldet wird kaum jemand eingelassen….
26. Die Kinder räumen mit auf.

Die Kinder räumen hin und wieder, wenn sie den Weg zum Bett nicht mehr finden, ihre Zimmer auf.
27. Es gibt feste Regeln für das Benehmen bei Tisch und überhaupt.

Ja.
28. Ich trage immer einen Fahrradhelm (also: beim Radfahren.)

Ich trage seit ein paar Jahren einen Fahrradhelm. Beim Radfahren.
29. Die Kinder auch. (auch beim Rollerfahren)

Die Kinder immer und ohne Theater. Selbstverständlich. Beim Rollerfahren nur, wenn sie auf den Skaterplatz gehen. Schnell zum Dorfladen geht auch mal ohne.
30. Gegessen wird bei uns am Tisch, maximal gesnackt wird auf dem Sofa.

Genau so.
31. Ich benutze Parfum.

Ich benutze ab und zu Parfüm.
32. Ich benutze Weichspüler.

ja.
33. Ich benutze einen Wäschetrockner.

Ich hänge die Wäsche auf. Aber wir haben einen Luftentfeuchter im Raum, dann geht das Trocknen etwas schneller.
34. Ich benutze manchmal sogar Trocknerdufttücher.

Ich habe eben gar keinen Trockner.
35. Ich benutze teure Kosmetik.

Ich nicht.
36. Wir alle tragen immer Sonnenschutz.

Sofern wir dran denken, tragen wir alle immer Sonnenschutz.
37. Ich bügle meine Bettwäsche nicht und auch sonst fast nix.

Ich bügle überhaupt gar nichts. Die Hemden des Herrn des Hauses lasse ich reinigen und bügeln.
38. Bei uns ist Haushalt nicht Frauensache, sondern alle packen mit an.

Bei uns mache ich schon das meiste, weil ich ja auch relativ viel Zeit zu Hause bin.
39. Ich benutze Shampoo und Spülung mit Silikon.

Ich weiss gar nicht, ob mein Shampoo Silikon enthält.
40. Ich benutze duftende Bodylotion und keine Naturkosmetik.

Ich benutze eine Nivea Bodylotion, aber ob die duftet? Vermutlich schon.
41. Die Kinder haben bei uns im Bett geschlafen.

Teilweise haben bis zu zwei Kinder bei uns im Bett geschlafen (160 breit, aber an den Seiten  je noch ein Kinderbett als „Balkon“.
42. Ich habe die Kinder im Tragetuch und im Ergobabycarrier getragen.

Ich habe die Kinder in so einem Bauchtrageteil getragen. Keine Ahnung, wie das hiess.
43. Ich habe die Kinder aber auch im Kinderwagen und Buggy geschoben.

Ja. Und das jeweils ältere Kind hatte so ein Rollteil am Kinderwagen, wo es drauf stehen konnte, wenn es nicht mehr laufen wollte.
44. Ab dem zweiten Geburtstag gab es keinen Kinderwagen mehr.

Sobald das nächste Kind einen Wagen brauchte, musste das Kind laufen oder auf dem Rollteil mitfahren.
45. Die Kinder bekamen Brei.

Die Kinder bekamen selbstgemachten Brei und sehr schnell Essen, das wir selber auch gegessen haben. Ich kann mich nicht erinnern, Gläschen gekauft zu haben.
46. Wir haben keinen Reboarderautositz und kein Isofix.

Wir hatten Maxicosi und dann von Römer die grösseren Sitze und dann nur noch das Sitzteil. Inzwischen sind alle Kinder älter als 12 oder grösser als 1.50 und daher gänzlich ohne Sitz.
47. Ich habe mich im Kindergarten an die „Was darf das Kind zu essen dabei haben“-Regeln gehalten, tue das heute noch und finde sie gut. Auch, dass sie durchgesetzt werden.

ja.
48. Vereinbarung von Familie und zwei Jobs klappt hier hervorragend.

Haben wir hier nicht. Aber 1.3 – 1.4 Jobs klappt auch ganz gut.
49. Beim Essen darf man bei uns so viel Wasser trinken wie man möchte.

Beim Essen darf man bei uns Apfelsaft trinken, den man aber mit Sodawasser mischen muss. Und natürlich so viel, wie man möchte.
50. Wir verschicken keine Weihnachtskarten.

Bis letztes Jahr habe ich immer um die 25 – 30 Karten verschickt. Mit Fotos von den Jungs. Jetzt wollen sie nicht mehr, dass Fotos von ihnen verschickt werden. Ich weiss noch nicht, ob ich dieses Jahr Karten schicken werde.
51. Es gibt keine kunstvollen Bentoboxen für die Kinder.

Gab es nie und gibt es auch nicht in Zukunft. Eine Brottüte, eine Frucht, ein Getränk. Fertig.
52. Aber Picker mit Augen oder niedlichen Tierchen schon.

Dicker habe ich auch nicht.
53. Ich benutze nur Deo MIT Aluminium (da können alle in Riechweie froh drum sein).

ja. Einige Tests ohne Aluminium verliefen nicht zu meiner Zufriedenheit.
54. Wir haben eine Nespresso-Maschine und benutzen sie.

Wir haben eine Kapselmaschine, aber nicht von Nespresso.
55. Wir essen wenig (ich) bis mittelviel (der Rest) Fleisch, wir essen Eier und Milchprodukte. Und tonneweise Obst und Gemüse. Und Nudeln. Und Nutella nicht nur am Wochenende.

Der Fleischkonsum ist ähnlich, wobei da viel Huhn und Hackfleisch dabei ist. Weniger die grossen Fleischstücke oder Braten oder so. Nutella essen wir tatsächlich nur am Wochenenden. (ich schummle manchmal auch unter der Woche am Vormittag, aber nicht petzen….)
56. Ich esse aber zB überhaupt kein Nutella, weil ich es nicht mag.

siehe oben.
57. Ich tu Rotwein in die Bolognese und Weisswein ins Käsefondue und die Kinder dürfen mitessen.

Ich nicht, aber das liegt an meinen nicht vorhandenen Kochkünsten….
58. Wir haben (und werden nie einen haben) keinen Thermomix.

Wir haben auch keinen.
59. Ich mag Tupper nicht. Wegen der Produkte und viel mehr wegen des Verkaufskonzepts.

Ein paar Tupperdinge habe ich. Salatschleuder zum Beispiel.
60. Beide Kinder wurden aus Überzeugung nicht nur mit Wegwerfwindeln gewickelt, sondern sogar  mit Pampers.

Die Kinder bekamen alle möglichen Windeln durcheinander. Was gerade im Angebot war. Auch mal die Hausmarke vom Supermarkt.
61. Ich finde Urlaub und Ferien mit Kindern grossartig.

Meistens.
62. Hier gibts keine Homöopathie im Haus.

Hier gibt’s beides. Und beides „wirkt“. 🙂
63. Ich poste Bilder meiner Kinder (und von mir und dem Hübschen) MIT Kopf und von vorne.

Ich poste gar keine Bilder meiner Kinder oder vom Rest der Familie. Vielleicht ist mal eine Hand oder ein Fuss drauf. Das ist alles. (oder einmal mein Kopf von hinten)
64. Ich finde Chiasamen eklig, Porridge auch und alles mit warmen Haferflocken. Und Griessbrei und Milchreis und Apfelmus. Und Smoothies.

Ich trinke gerne Smoothies, bin meist zu faul, sie zu machen. Milchreis ist auch seeeeehr lecker!!
65. Meine Kinder hätten keine Quetschies bekommen, auch wenn es die damals schon gegeben hätte

Wenn Quetschies das sind, was ich denke, hätten meine Kinder die wohl auch nicht bekommen.
66. Gegen Zahnungsschmerzen gabs hier Dentinox MIT Lidocain. Und keine Bernsteinkette.

Gegen Zahnungsschmerzen kauten die Jungs auf irgendsoeiner Wurzel herum. Hat geholfen.
67. Ich habe beide Kinder gestillt, eines 8 Monate, eines 14 (oder so).

Ich habe alle drei Kinder so um ein Jahr herum gestillt.
68. Beide hatten einen Schnuller, einer 14 Monate, der andere zweieinhalb Jahre.

Sohn 1 hatte sehr, sehr viele Schnuller, die er dann mal gegen irgendwas eingetauscht hat. (Schnullerfee oder so), Sohn 2 hatte keinen, wollte keinen. Sohn 3 hatte wieder Unmengen von Schnullern.
69. Beide kamen im Unikrankenhaus zur Welt, beide mit PDA, beide ohne Beleghebamme und das alles mit Absicht.

Alle drei kamen in Krankenhäusern zur Welt. Alle drei mit Kaiserschnitt.

 

Frau Mutti hat noch ergänzt um diese Punkte:

70. Wir kaufen sehr viele Fair Trade Produkten und/oder aus regionalen Betrieben.

Ich kaufe fast alles im selben Supermarkt, mal bio, mal FairTrade, mal nicht.

71. Die Kindelein durften Filme erst sehen, wenn sie das Buch gelesen hatten (Der Hobbit, Der Herr der Ringe, Harry Potter) oder wenn sie das FSK erreicht hatten.

Die Kinder sollten Harry Potter sogar erst lesen, als sie selber im Alter von Harry Potter waren. (hat nicht ganz funktioniert, weil sie nicht ein ganzes Jahr für ein Buch gebraucht haben und dann gerne den nächsten Teil lesen wollten…..)

72. Ich kaufte der Tochter ihre ersehnten rosa-Glitzer-Kleidchen und flocht Zöpfchen mit Glitzerspangen. 

Ich habe keine Tochter, aber ich kaufte den Jungs Fussbälle, Autos und Laserschwerter. Pistolen oder ähnliche Waffen habe ich ihnen nie gekauft. (Wasserpistolen sind die Ausnahme und Sohn 3 hat mir so eine „Nerf“ abgequatscht.)

73. Die Kinder mussten schwimmen lernen. 

ja.

74. Ich habe niemals Schuhe mit Klettverschluss gekauft.

ich habe fast nur Schuhe mit Klettverschluss gekauft. Trotzdem können sie inzwischen alle drei ihre Schuhe binden.

75. Facebookaccounts gab es für die Kinder erst (oder schon) mit 13.

hier auch. Ich glaube Sohn 2 hat keinen, obwohl er schon 15 ist. Ist gar nicht mehr so „in“ bei den Teenagern, die haben mehr Instagram oder sowas.

76. Wir bestimmen nach wie vor, wer wie lange Zugang zum Internet hat.

Unser Internet ist immer und für alle zugänglich, aber wir haben einen Filter, damit die Jungs nicht auf „schlimme“ Seiten kommen.

 

Wow, hat jemand echt bis hier unten gelesen??? Vielen Dank!

Respekt!!

Nachgebacken

 

Wie ich ja hier schon angekündigt hatte, wollte ich diesen Kirschkuchen irgendwann auch mal mit Äpfeln probieren. Und weil unsere Äpfel nun auch nicht ewig halten, machte ich mich heute Nachmittag ans Werk:

 

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Ungefähr zwei grosse Äpfel habe ich kleingeschnitten und mit Zitronensaft beträufelt.

 

Obwohl ich alles haargenau gleich gemacht habe, wie beim letzten mal, wurde der Teig diesmal total klebrig und matschig. Sieht man das auf dem Foto?

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Die Apfelreihen habe ich dann noch mit Zucker und Zimt bestreut. Reichlich…. 🙂

Ich sage euch, das war eine Sauerei, die Apfelstücke in den Teig zu rollen, alles irgendwie von der Platte zu kratzen und einigermassen unversehrt in die Kuchenform zu bugsieren….. überall rutschten die Apfelstücke wieder raus, der Teig riss, klebte fest, usw.

 

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aber letztendlich kam dann doch noch ein ganz ansehnliches Stückchen Kuchen aus dem Ofen, wie man hier sieht.

hmmmm, und es schmeckte ganz hervorragend!!!!! Ich muss sagen, es schmeckte mir sogar noch ein bisschen besser als mit Kirschen. Die Äpfel sind viel besser im Teig verteilt und so gibt es nicht so viele trockene Stellen.

Und siehe da, auch Sohn 2 und 3 (Sohn 1 hatte den mit Kirschen ja immerhin probiert….), waren begeistert.

 

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uuups, schon mehr als die Hälfte aufgegessen. So manch einer nahm da wohl noch ein zweites Stück……

 

Ich kann diesen Kuchen also absolut empfehlen. Geht mega-schnell, man hat eigentlich immer alle Zutaten im Haus (Rezept im Kirschkuchenbeitrag) und er schmeckt einfach!

Ein schönes Wochenende wünsche ich euch 🙂

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