Chaos

Hier geht’s grad ein bisschen drunter und drüber und darum komme ich gar nicht zum Schreiben. Oder das, was ich schreiben wollte, gehört nicht hierher. Ach, kompliziert.

Morgen habe ich aber mehr oder weniger den ganzen Tag frei. Sogar ohne Kinder, die sind alle irgendwo unterwegs. Vielleicht setze ich mich dann mal in Ruhe hin und schreibe euch wieder mal was. Nicht dass ihr mir am Ende noch alle davonlauft…..  🙂

Bis dahin – bleibt gesund und munter.

Liebes Tagebuch…

…. heute kann ich gar nicht so viel schreiben, denn ich werde den ganzen Tag unterwegs sein 😀

IMG_1242Vielleicht schreibe ich heute Abend noch ein bisschen. Mal sehen.

Hach ja….

… das Leben ist sauschön 😀

IMG_1672

Was lange währt, wird endlich gut….

Es begann am 5. August. Und da war ich auch noch voller Hoffnung, die ganze Sache relativ schnell erledigen zu können. (ich habe es am Tagebuchblog-Tag geschrieben letzten Sommer – am Ende des Beitrags. Wer will, sucht im Archiv)

Hier bekam ich dann später etwas Hilfe, die aber irgendwie nicht den gewünschten Erfolg brachte….

Und so ging die Zeit ins Land und möglicherweise auch wieder hinaus und ging und ging und ging…..

Bis ENDLICH ……

 

 

 

Tadaaaaa, das Puzzle heute Abend fertig geworden ist.

IMG_1095

Ja, ich habe da natürlich nicht täglich dran gearbeitet und andauernd lag die Katze drauf, da konnte ich dann ja nicht und überhaupt.

Aber immerhin habe ich es ja doch noch innerhalb eines Jahres geschafft. 🙂

Yeah.!!

P.S.: jetzt müssen wir wohl mal wieder ein Familien-/Grill-/Geburtstagsfest machen, damit ich Nachschub bekomme. (Scherz… 😉 )

 

der fünfte fünfte

 

Frau Brüllen hat das Tagebuchbloggen auf 18:00 Uhr geschoben. Also erst dann können alle Teilnehmer sich dort verlinken. An so einem Tag wie heute kann das ganz praktisch sein, denn vorher wäre ich gar nicht dazu gekommen, irgendetwas zu schreiben.

Und so lief mein Tag:

Der Wecker war auf 6:20 gestellt, aber nachdem ich aus einem leicht verwirrenden Traum aufgewacht war konnte ich um 5:38 leider nicht mehr einschlafen. 😦

Also stand ich auf, füllte Katzenfutter auf, öffnete den Damen die Tür in die Freiheit und machte mir mal meinen ersten Kaffee des Tages. Ein Bild habe ich vergessen, denn ich dachte noch gar nicht an den Tagebuchtag. 🙂

Die heutige Dusch-Reihenfolge sah so aus: 6:00: Sohn2, 6:15: ich, 6:30: der Herr des Hauses, 7:00-7:20: Sohn1. Quiz-Frage: Wer duscht in der Familie am längsten???? 😉

Sohn 3 hatte gestern Abend nach dem Training geduscht und ausserdem stand Schwimmen auf dem Stundenplan.

Da das Wetter ganz hervorragend mit bis zu 20° vorhergesagt worden war, nahm ich das Fahrrad und fuhr so gegen Viertel vor 8 los.

Um 8:30 begann meine Schicht an der Rezeption der Sprachschule, allerdings ist es am Freitag eher ruhig und ich habe ein paar Emails beantwortet, telefoniert, beraten, Termine vergeben und Rechnungen für die Post vorbereitet. Ich habe Kurstermine geändert, gelöscht oder neu angelegt, und Hausaufgaben an Schüler verschickt, die gefehlt hatten.

Um 11:15 konnte ich wieder nach Hause radeln. Der Rückweg ist immer etwas anstrengender, da es bergauf geht, aber das ist ja der Sinn der Sache. Fitness durch Fahrradfahren. 🙂

Sohn 3 war schon zuhause, denn wenn er schwimmen hat, kommt er immer etwas früher nach Hause.

Ich erinnerte mich an das Tagebuchbloggen und machte schnell mein erstes Foto. Die heutige Gemüsepfanne, die ich später noch mit Bandnudeln und Tomatensauce optisch verhunzt habe. Daher das Foto ohne Nudeln. Sieht viel frischer aus. 🙂

IMG_1074

 

Während wir so am Tisch sassen, kam die Katze herein und war klatsch nass. ????? Draussen scheint die Sonne, es sind milde 15-17° und die Katze ist nass? Wie kann das sein? Wo war die?

IMG_1075

Da hängen auch so Blütenblätter oder was im Fell. Sehr merkwürdig…..

Zum Dessert öffnete ich mir einen Schokopudding. Ich hasse es übrigens, wenn der Deckel genau so einreisst!!!!

IMG_1076

Dessert

 

Weil einfach nur so Schokopudding ja ein bisschen langweilig ist, pimpte ich den Pudding mit Erdbeeren.

IMG_1077

Dessert 2.0

 

Da Schokopudding einfach nur mit Erdbeeren aber ein bisschen langweilig ist, pimpte ich ihn noch ein bisschen mit Schlagsahne. 🙂

IMG_1078

Dessert 3.0

Dazu kümmerte ich mich ein bisschen um meine Simpson-Familie, die immer grösser und grösser wird.

IMG_1079

Dann war es schon 13:30 und ich musste mich langsam wieder auf den Weg machen, denn heute Nachmittag sollte eine kleine interne Schulung für die Rezeptions-Mitarbeiterinnen stattfinden, um uns eine ganz spezielle Technik der Kommunikation am Telefon (oder auch direkt) beizubringen. Wir übten das in Rollenspielen und ich war „bravourös“ 🙂 Yeah. Der Boss war zufrieden. Freut mich.

Doch, ohne überheblich klingen zu wollen: Kommunikation, das kann ich glaub ich.

Nach dieser Schulung erreichte mich eine WhatsApp von Sohn 2, der erst später nach Hause gekommen war, mit einem Foto von seinem Dessert. Er hatte sich gar nicht erst die Mühe gemacht, einen Schokopudding zu suchen…..

IMG_1082

Dessert 4.0 🙂

 

Ich radelte im herrlichen Sonnenschein (nur heute, also musste ich das ausnutzen, morgen regnet es schon wieder) nach Hause und kaufte auf dem Weg noch schnell einen Zopf für morgen früh.

Zuhause angekommen, holte ich die Post aus dem Briefkasten und machte mir anschliessend einen Kaffee. Damit zog ich auf’s Sofa um und fing an, diesen Artikel zu schreiben.

IMG_1080

Das iPad liegt auch schon parat, denn ich muss heute ja noch meine aufgezeichnete Sendung anschauen. Asche auf mein Haupt, ja, ich oute mich, oh mein Gott, ich gucke das tatsächlich. ………

.

.

.

.

.

.

.

.

IMG_1081

Ja, jetzt ansehen, bitte. 🙂

Aber bevor es losgehen kann, werde ich den Artikel noch abspeichern, dann glotzen, dann irgendwas essen mit der Familie und irgendwann dann auch mal schlafen gehen.

Merci für’s lesen und euch allen ein schönes Wochenende. 🙂

 

 

 

 

ach, was für ein schöner Sonntag

Heute wird sicher ein wunderschöner Tag. Also wettertechnisch. Sonst vielleicht auch, aber das kann ich nicht so gut voraussehen wie das Wetter. 🙂

Der Himmel ist schon strahlendblau und die Sonne blinzelt auch schon ins Wohnzimmer. Hier sitze ich bereits seit ca. 7:00 Uhr. Das ist einfach mein Rhythmus und ich kann es nur schlecht ändern. Da muss ich schon 2 Wochen am Stück Ferien haben. Dann verschiebt sich langsam alles ein bisschen nach hinten.

Aber Montag bis Freitag zwischen 6 und halb 7 aufstehen, aber dann am Wochenende bis 10 schlafen, das geht nicht (mehr).

Naja, dafür ist mein Wochenende länger. Ätsch 🙂

Ich habe also gegen 7 schon mein erstes, gemütliches Frühstück und den ersten Kaffee genossen, auch schon eine Ladung Wäsche zusammengelegt, eine neue Maschine angeschmissen und ein bisschen das Internet leergelesen.

Nachher werde ich mal mit der Kamera ein bisschen im Garten herumwuseln. Überall drücken die Knospen und Blätter durch in zartestem hellgrün. Das zeige ich euch dann später. Vielleicht noch heute Abend und sonst eben morgen. 🙂

Jetzt ist es gleich halb 10, der Herr des Hauses steht langsam auf (der kann das interessanterweise besser, am Wochenende einfach länger schlafen) und vielleicht kommt auch der eine oder andere Sohn bald zum Frühstück nach unten.

Ich hoffe, bei euch ist es heute auch so schön und ihr könnt die herrliche Frühlingssonne geniessen!

Macht’s gut und bis später. 🙂

Unterleuten

So, nun aber endlich mal mein Senf zu diesem, in meinen Augen, grossartigen Buch.

img_0927

Zuerst: ja, es ist dick. Etwas mehr als 600 Seiten hat es schon…. (meine Bibliothekarin sagte mir, dass dicke Bücher die Leute abschrecken. Die würden so gut wie nie ausgeliehen.)

Mein Rat: habt keine Angst vor der Dicke des Buches. Es liest sich runter wie Butter und plötzlich ist man ganz erschrocken, dass es schon vorbei ist. 🙂

Hier mal ein kleiner Auszug aus dem Inhaltsverzeichnis:

img_0954

 

Das Buch ist in Teile mit Titeln unterteilt, dann aber noch in einzelne Kapitel, die jeweils die Namen der in diesem Kapitel wichtigen Protagonisten tragen.

So haben die Kapitel je nach dem auch mal den selben Namen. In den einzelnen Kapiteln geht es dann hauptsächlich um diese Person und als Leser erfahren wir, wie und was diese Person denkt. Die anderen Figuren sind dann eher Statisten.

Ein Beispiel: wir lesen in einem Kapitel, wie eine Figur einen Unfall erlebt. Aus Sicht dieser Figur, wie sie nicht mehr ausweichen kann, usw. Im nächsten Kapitel, fahren zwei andere Figuren auch auf dieser Strasse und sehen die blinkenden Blaulichter, wissen aber nicht, was passiert ist. Wir Leser hingegen schon…..

Und nun zur Geschichte.

Unterleuten ist ein Dorf in der Nähe von Berlin, ehemalige DDR, früher gab es dort eine LPG, die von „Gombrowski“ geführt wurde. Er ist einer der alteingesessenen Dorfbewohner, zusammen mit „Kron“. Zwischen den beiden schwelt ein alter Streit aus alten Zeiten.

Ausserdem sind 2 Paare neu in das Dorf zugezogen. „aus dem Westen“….. Das eine Paar ist kinderlos, Linda Franzen ist eine Pferdeflüsterin und möchte gerne eine Pferdezucht in Unterleuten aufbauen. Ihr Mann ist eher unscheinbar und arbeitet hauptsächlich in Berlin.

Das andere Paar hat ein Baby. Herr Fliess ist Vogelschützer und da geht es auch schon los. Er hat Einsprache erhoben gegen die Koppelzäune von Linda Franzen, denn die würden seine Vögel stören.

Ich kann natürlich nicht ins Detail gehen, aber es gibt – wie ganz bestimmt in jedem Dorf –  überall irgendwelche Dinge, die der eine will, der andere nicht hergibt, oder dem anderen nicht gönnt, Neid, Eifersucht, Affären, die ganze Palette bis hin zu Mord……

Als Krönung kommt dann noch eine Firma von ausserhalb, die das Dorf komplett auf den Kopf stellt und nun geht es erst richtig los.

Das ist alles so „schön“ beschrieben, wie die sich gegenseitig über’s Ohr hauen, wie da im Hintergrund mit dem Bürgermeister gemauschelt wird, weil ja immer irgendjemand noch etwas gut bei jemandem hat oder dem anderen etwas schuldet. Die Figuren sind so gut beschrieben, dass ich während der Lesepausen immer wieder an sie denken musste, mir überlegt habe, ob jetzt das oder das passiert, wer jetzt an wen verkaufen wird, und was da eigentlich damals im Wald nun wirklich passiert ist.

Auch die Beziehungen zwischen den Paaren, nicht nur den neu zugezogenen, der ganze alte Müll, der nach und nach zum Vorschein kommt, ist ganz wunderbar beschrieben.

Von jedem einzelnen habe ich ein Bild vor mir. Wie sie aussehen, wie sie sprechen.

Lustiger Weise gibt es sogar eine Website von der Dorfkneipe und einen Link zur Seite des Vogelschützers. Alles fiktiv natürlich…… oder? 😉

 

Ich habe wirklich schon lange nicht mehr so sehr an einem Buch gehangen. Oft vergesse ich auch relativ schnell wieder, um was es eigentlich ging. Wenn mich jemand fragt, erinnere ich mich an den Titel, aber kaum noch ans Geschehen. Ich vermute mal, bei diesem Buch wird es anders sein.

Also mein ultimativer Tipp: kaufen oder ausleihen und verschlingen!!

Viel Spass 🙂

Vorherige ältere Einträge