Liebe Mama….

Mein Muttertagsgeschenk war ein ganz besonderes, und zwar von Sohn 3.

„Mama, mir ist schlecht…..“

Den Rest könnt ihr euch denken……

Der Plan für heute war eine Fahrt Richtung Zürich, weil Sohn 3 dort ein Feldhockeyturnier gehabt hätte. Ich als Teammanagerin seiner Mannschaft hatte alles organisiert, hatte mich selbst als Fahrer eingeteilt (mit 4 Kindern im Auto), es gab noch ein Hin und Her, wo das ganze Material usw. ist, wer was mitbringt. Naja, das übliche Chaos vor so einem Event eben.

Und wir sind mehr oder weniger abfahrbereit, die Sporttasche liegt bereit, ich will mir gerade die Schuhe anziehen, da rennt er Richtung Klo….

Na super.

Zum Glück haben die beiden anderen Eltern, die auch noch fahren sollten, so viel Platz im Auto, dass die 3 bei mir eingeplanten Spieler jetzt auf die anderen Autos verteilt werden konnten.

Und letztendlich habe ich nun ja doch noch ein Geschenk bekommen. Nämlich einen freien Sonntag. 🙂

Vielen Dank an Sohn 3 (dem es übrigens schon wieder viel besser geht…. hmmm)

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Und allen Müttern (meiner eigenen natürlich sowieso!! 🙂 ) heute und am besten auch sonst immer an jedem Tag des Jahres einen wunderbaren, friedlichen Tag.

Bis bald und macht’s gut. 🙂

bi-bi-bi-biep

Das ist das ganz typische Geräusch eines Braun-Weckers. Was aber kaum jemand kennt, ist das Geräusch, das so ein Braun-Wecker macht, wenn man ihn erstmal eine Weile ignoriert…..

bi-bi-bi-bi-bi-bi-bi-bi-bi……..und so weiter und so fort. Ohne Pause. Relativ laut.

So passierte es gestern Morgen.

Wie ich ja schon geschrieben hatte, stehe ich jetzt also immer erst um halb 7 auf. (ausser ich muss selber früh raus) Also müssen Sohn 1 und 2, und je nach dem sogar der Herr des Hauses, vor mir aus den Federn.

Der erste, der aufstehen muss, ist Sohn 2. Allerdings hat er auch am meisten Mühe.

Es ist ca. 5:30 und wir hören bi-bi-bi-biep. Noch in normaler Lautstärke und mit kurzen Abständen zwischen den bieps. Aber wir sind wach, was ja eigentlich gar nicht sein sollte.

Der Herr des Hauses fragt mich, wessen Wecker das den sei. Ich : der von Sohn 2. Den könnte er jetzt auch langsam mal abstellen……

Es passiert aber nichts und der Wecker macht fröhlich weiter. Aus dem bi-bi-bi-biep wird ein bi-bi-bi-bi-bi-bi-bi-bi-bi (siehe oben) und es wird immer lauter. Aber es passiert immer noch nichts.

Irgendwann höre ich ein Schnaufen. Es klingt genervt. Es kommt von Sohn 1.

Dann höre ich, wie eine Tür geschlossen wird und der Wecker ist nun nur noch leise zu hören. Ich vermute, die ganze Familie ist inzwischen wach.

Ausser Sohn 2…..

Wir überlegen, ob nicht doch jemand mal aufstehen sollte, und Sohn 2 „richtig“ wecken.

Doch plötzlich ist der Wecker aus, es herrscht angenehme Stille im Haus und dann höre ich, das jemand duscht.

Später erfahre ich:

Sohn 1 war aufgestanden, nachdem der Wecker wirklich unerträglich nervig durchs ganze Haus piepste, hatte bei Sohn 2 einfach mal Licht im Zimmer angeschaltet, (Sohn 2 soll ihn daraufhin nur verständnislos angeschaut haben), dann wortlos dessen Tür geschlossen.

Sohn 3 hatte den Wecker zwar auch gehört, war aber der Meinung, es wäre der Rauchmelder und das Haus würde gerade abbrennen. Warum er allerdings trotzdem seelenruhig im Bett liegenblieb ist mir nicht ganz klar.

Durch das Licht und dass er den Wecker nun wohl tatsächlich als seinen identifiziert hatte, stand Sohn 2 endlich irgendwann auf, schaltete den Wecker aus und ging duschen.

Also ich glaube, das müssen wir noch ein bisschen üben……..

Aber jetzt ist erstmal Wochenende. 🙂

 

schön ist anders….

 

Gestern war nun also der erste Advent. Und wenn ich nicht schon vorher gebacken habe, ist das der Zeitpunkt, um damit anzufangen.

„So irgendwas mit Lebkuchen“ hatte ich mir vorgestellt. Den Teig habe ich fertig gekauft, ich faule Socke, aber irgendwas draus machen, wollte ich dann doch selbst.

Zufällig war auf der Packung auch gleich noch eine wunderschöne Anleitung für ein niedliches Lebkuchenhaus aufgeklebt.

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Ach, wie hübsch, das sollte wohl zu schaffen sein….

 

Ich erspare euch die Zwischenschritte in Fotos, denn ich konnte gar keine machen, ich musste ja die Teile festhalten, damit nichts verrutscht oder gar umkippt. Oh man! So ein Sch***-Haus!

Okee, ich habe nicht einen schönen Spritzbeutel genommen, um das Zuckerzeug hübsch auf das Dach zu platzieren, aber nur schon die Teile so hinzustellen, dass sie im richtigen Abstand waren, sie dann aneinanderzukleben mit diesem klebrigen Zuckerzeug, das war mir schon sehr bald zu viel. Dann war ich fast fertig und das gesamte Gebilde begann, sich langsam nach vorne zu neigen….. ebenfalls verabschiedete sich das Dach langsam aber sicher nach unten.

Mit beiden Händen packte ich das Haus und rückte es einigermassen wieder gerade.

Nun ja. Was soll ich sagen? Schön ist anders…..

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von hinten darf man es schon grad überhaupt gar nicht anschauen! Was ist das? Ein verunglückter Engel ???? Vorne hui, hinten pfui…, wer bitte, soll das essen?

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Durch die geöffnete Tür kann man hinten unter dem Dach aus dem Haus wieder heraus gucken. Und überhaupt die Tür. Sie ist windschief, wie man so schön sagt.

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Also ich backe keine Häuschen mehr. Nie wieder!

Dann doch lieber ganz klassische Plätzchen oder wenn es denn Lebkuchen sein muss, dann so ein Stern, der zwar auch mit Zucker überhäuft ist, aber nicht ganz so krass wie das niedliche Häuschen.

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Schau mir in die Pupille, Kleines….

Heute Morgen: Kontrolltermin beim Augenarzt.

In weiser Voraussicht bin ich nicht mit dem Auto gefahren und habe auch eine Sonnenbrille eingepackt.

Denn so schaute mir mein Spiegelbild anschliessend in die Augen.

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Iiihhh, alles unscharf, das Licht blendet extrem und ich sehe aus wie voll zugedröhnt. 😉

Auto darf man so also nicht mehr fahren. Auch E-Bike nicht. Aber meins ist ja zum Glück ein M-Bike (M wie Muskeln…..).

Allerdings….. der Termin war um 8:30 und jetzt – so gegen halb drei – sind die Pupillen immer noch nicht auf Normalgrösse geschrumpft. Das Licht blendet immer noch. Warum muss heute auch so superschönes sonniges Wetter sein, bitte?

Um halb vier muss ich raus. Da hilft nichts. Ich hoffe, bis dann ist es noch mal ein ganzes Stück besser geworden.

Aber letztendlich ist so eine Kontrolle ja auch wichtig. Ergebnis: Alles in Ordnung. Die Brille hat auch noch die richtige Stärke und die merkwürdigen Punkte, die mir hin und wieder im Sichtfeld herumfliegen sind „Glaskörper-irgendwas“. Habe ich jetzt leider vergessen, wie das genau heisst. Solange ich aber keine Blitze sehe, wenn ich den Kopf schnell drehe, ist alles normal. Netzhaut auch und somit war ich entlassen.

 

Heute ist eigentlich 12 von 12 Tag, aber ich habe so wenig spektakuläres zu zeigen, – und da muss man ja nun mal 12 Fotos zusammenbekommen am Tag – dass ich diesmal aussetze. 🙂

Nächsten Monat vielleicht wieder. 🙂

 

Vorspiel

 

Heute morgen in der Dusche musste ich plötzlich daran denken, wie ich einmal ein Stück auf dem Klavier vor Publikum vorspielen musste. Keine Ahnung, wie ich auf diese Gedanken gekommen bin. Nur soviel: die Gedanken daran sind nicht schön….

Und da kam mir der Vergleich mit „schwimmen“ in den Sinn.

Man meint, man kann so ganz gut Klavier spielen, hat das vorzutragende Stück mehrmals mit der Lehrerin und auch zu Hause geübt und geht – natürlich ein bisschen nervös, aber zuversichtlich – an das Konzert.

Ich gebe zu, ich war mehr als nur ein bisschen nervös. Ich war extrem nervös. So nervös, dass meine Finger zitterten. Wie soll man denn da Klavier spielen???

Lange Rede kurzer Sinn: das Stück ging komplett in die Hose. Ich stocherte herum, verlor den Faden, wusste nicht mehr, wie und wo ich wieder einsteigen sollte und brachte das Stück nur mühsam und mit immer grösser werdendem Unwohlsein über die Bühne. Im wahrsten Sinne des Wortes. (zum Glück hatte ich der Familie nicht erlaubt, mir zuzuschauen und war alleine gegangen!) Welch Blamage!

Und ich war da nicht 14 oder so, sondern bereits 35 oder sogar noch etwas älter. (alle anderen Klavierschüler waren aber 14 oder so….. ich hätte deren Mutter sein können!)

So, und jetzt der Vergleich mit „schwimmen“.

Man lernt schwimmen ja meistens in einem Schwimmbad. Im flachen Wasser zuerst, dann darf man irgendwann ins Tiefe, man hat aber immer einen Schwimmlehrer in der Nähe, man kann sich notfalls am Rand festhalten, wenn einen die Kräfte verlassen und man ist in einem relativ sicheren Rahmen.

Und dann kommt der grosse Auftritt: Man schwimmt in einem Fluss oder über einen See. (denn auch das Klavierkonzert ist ja nicht bei der Klavierlehrerin in deren Räumlichkeiten, sondern in einer Aula oder einer Konzerthalle)

Man ist nervös, das Wasser ist viel kälter, huch, es fliesst (!!!), oder im See berührt einen irgendwas am Fuss….

Nichts geht mehr. Man strampelt herum, fängt an unkontrollierte Bewegungen zu machen und vergisst das Atmen. Und im ganz tragischen Fall ertrinkt man.

Nun ja. Seit diesem einen und einzigen Klavierkonzert * habe ich nie, nie, nie wieder vor Publikum gespielt. Nicht mal zu Hause. Nur wenn ich ganz allein war, habe ich geübt oder auch für mich gespielt. Irgendwann übte ich immer weniger, dann gar nicht mehr und inzwischen haben wir das Klavier auch schon längst verschenkt.

Sohn 3 hatte einen Versuch gestartet, aber das war vielleicht auch mehr mein Wunsch, einen Pianisten in der Familie zu haben, als tatsächlich sein eigener.

Also steht jetzt das E-Piano wieder im Dach und ich könnte mich mal wieder dran setzen. Mal sehen. Irgendwann vielleicht. Wenn niemand im Haus ist. Dann versuche ich es eventuell mal wieder. Die Noten habe ich grösstenteils ja noch.

 

* Damals mit der Blockflöte und später mit der Altflöte hatte ich auch Konzerte, aber die Erinnerungen daran sind verblasst oder verdrängt. Da war ich 14 oder so. Vielleicht auch erst 10.

 

Was machst du eigentlich den ganzen Tag?

Oder auch die ganze Nacht?

Es ist 2:17 Uhr. Seit 1:37 Uhr wälze ich mich schniefend und triefend im Bett hin und her, das Schnarchen Röcheln Schnaufen laute Atmen des Herrn des Hauses neben mir macht es nicht besser. Um 2:00 Uhr entscheide ich, mal für eine Weile aufzustehen. Vielleicht wird es mit der Nase ja besser, wenn ich nicht liege.

Es ist Frühling, alles blüht und spriesst und die Pollen rauschen durch die Lüfte. Schön, das alles. Nur kann ich in dieser Jahreszeit nicht gut schlafen, wenn meine Nase dicht ist, mein Hals juckt, die Augen tränen.

Ich brauche dringend ein abschwellendes Nasenspray und nicht so ein Wischi-Waschi-Meersalz-Zeug!!! Am liebsten würde ich grad sofort in eine Nachtapotheke fahren. 😉

Vielleicht versuche ich, ein bisschen auf dem Sofa im Wohnzimmer weiterzuschlafen. Da kann ich mich auch ganz gut in eine halbaufrechte Position legen, was vielleicht nicht gerade super für den Rücken ist, aber hoffentlich die Nase ein bisschen besänftigt.

Erwähnte ich es schon? ICH HASSE DIESE SEITE DES FRÜHLINGS !!!!!!!!!

Gute Nacht.

Fortsetzung:

Ich muss wohl tatsächlich auf dem Sofa nochmal eingeschlafen sein, denn um 6:00 weckt mich der Herr des Hauses (meinen Wecker hatte ich nämlich oben gelassen und der weckte dann den Herrn des Hauses… 🙂 ).

Ich füttere die Katzen, stelle die Müslidosen, Milch und Schüsseln auf den Tisch (wir haben 4 Stück: eine mit Cornflakes, eine mit Knuspermüsli, eine mit 5-Korn-Biomüsli und eine mit Schokopops oder sowas) und schaue auf die Wetter-App im iPad. Regen ist angesagt. Wir frühstücken gestaffelt, je nach dem, wer fertig geduscht hat oder später Schule hat oder schon los muss, usw. Sohn 1 nimmt den Bus. Wegen womöglich eventuell ein bisschen Regen am Nachmittag. Sohn 2 fährt Fahrrad. Sohn 3 geht zu Fuss.

Meiner Nase geht es noch nicht wirklich besser. 😦 Vielleicht ist es doch eine Erkältung und keine Allergie?

Ich suche bei Frau Brüllen vergeblich nach dem Link, um das Tagebuchgeblogge zu verlinken. Hat sie wohl vergessen. Naja, später vielleicht.

Der Herr des Hauses bekommt seine AppleWatch zurück, weil ich mir gestern die kleinere als sozusagen vorgezogenes Geburtstagsgeschenk gekauft habe. Sehr weit vorgezogen….. 🙂

Ich muss dringend ein paar Rechnungen bezahlen und erledige das schnell online auf dem Sofa. Ausserdem schmeisse ich noch die Spülmaschine an.

Auf der Terrasse taucht der kleine Baby-Kater von Nachbarn auf und klaubt sich eine alte,  angenagte, von unseren Katzen verschmähte Maus und trägt sie davon. So ist’s auch entsorgt. Danke. 🙂 Leider war er so zappelig, dass ich ihn nicht vor die Kamera bekommen habe. Der ist echt mega-süss!!

So. Jetzt noch ein bisschen duolingo auf Spanisch und dann ist heute wieder NordicWalken. Das bringt „Punkte“ auf der Watch. 🙂

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Sorry, etwas unscharf…..

Fortsetzung:

wie ging’s weiter?

Bei duolingo mache ich rasant Fortschritte!!! 😉

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langsam blablabla das Eichhörnchen oder so…. 🙂

 

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Allerdings ist es jetzt am Anfang noch nicht soooooo schwer….

Dann ging’s raus zum Walken. Wenn ich doch „nur“ eine Erkältung habe, dann löst sich alles beim Laufen, wenn es eine Allergie ist, war die Idee, in den Wald und durch die Felder und Wiesen zu walken vielleicht nicht gerade die beste….

Aber was tut man nicht alles für ein gutes Ergebnis auf der Watch…..

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das Bild ist diesmal schärfer, dafür sieht man meinen schrumpeligen Arm…. 😦

6.25 km gelaufen in ca. 90 min. Somit habe ich mein Aktivitäten- und TrainingsProgramm für heute bereits erfüllt. Nur regelmässig aufstehen muss ich noch ein paar mal.

Leider habe ich nach dem Walken so einen Mordshunger, dass ich mir meistens so ein richtig grosses zweites Frühstück mache (ist aber auch immer noch irgendein Toast oder Brötchen oder Zopf-Rest vom Wochenende übrig….). Gar nicht gut. Wo bleibt meine Disziplin???

Ich schmeisse noch eine Ladung Sportsachen in die Waschmaschine, koche eine kleine Portion Reis für Sohn 3 und mich (die beiden anderen sind über Mittag nicht zu hause) und kann endlich die Seite bei Frau Brüllen verlinken. 🙂

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So weiss im Topf sieht er immer fotogener aus als später mit Gemüse und Sauce vermischt.

Naja, dann kommt noch so dies und das. Emails schreiben, Organisieren, dass Sohn 3 morgen irgendwie vom Training mitgenommen wird, Wasch- und Spülmaschine ausräumen, und und und.

Der Nase geht es ein bisschen besser, aber ich werde auf jeden Fall nachher noch ein Nasen-Hammer-Spray kaufen, damit diese Nacht besser wird.

Sohn 3 kommt gegen 12:30 zum Mittagessen und verschwindet mit seinen Hausaufgaben direkt zum Nachbars-Sohn, wo sich wohl noch ein paar andere zum gemeinsamen voneinander Abschreiben Hausaufgaben machen treffen.

Jetzt habe ich einen freien Nachmittag bis ca. 17:30. Ich muss noch eine Vertretungslektion für morgen früh vorbereiten und dann werde ich mal ein bisschen meine Telc-Prüfer-Qualitäten auffrischen, denn am Donnerstag muss ich zwei mündliche Prüfungen abnehmen. Die letzte ist schon etwas länger her….. Ausserdem muss ich meine Lizenzen noch auffrischen. Das schiebe ich schon Wochen vor mir her….

Abends werde ich dann noch mal 90 min. einen Deutschkurs geben, nach Hause kommen, meine Nase unter Drogen setzen und ins Bett fallen.

Daher endet mein Tagebuch heute schon hier. Vielen Dank an alle, die bis hier her durchgehalten haben. 🙂

tödlicher Männerschnupfen

allerdings bei mir….. 😦 (immerhin arbeitgeberfreundlich am Wochenende…..)

Ich bin eigentlich so gut wie nie krank. Die einzige grössere Sache war eine Salmonellenvergiftung nach dem Verzehr eines Tiramisu in einem Restaurant (da waren dann gleich mehrere Gäste betroffen…..), da war ich so richtig krank mit Spitalaufenthalt und so. Das ist aber schon sooooo lange her, da hatten wir noch nicht mal Kinder.

Und als wir dann Kinder hatten, durfte ich sowieso nicht mehr krank werden. Wer hätte sich denn dann um die Jungs gekümmert?

Irgendwann im November merkte ich mal, oh – meine Nase beginnt zu laufen, na hoffentlich wird’s nicht schlimmer. Ich ging dann, wie immer Dienstags, 90 min. bei Eiseskälte Nordic Walken und schon am nächsten Tag war nix mehr mit der Nase.

Seit ca. einer Woche schnieft Sohn 1 herum, hält sich aber für einen männlichen Teenager erstaunlich wacker und ist sogar zur Schule gegangen.

In der Nacht auf gestern ging es dann bei mir los. Ach, tagsüber so ein bisschen Schniefnase ist ja kein Drama, aber wenn ich in der Nacht nicht schlafen kann, weil meine Nase dicht ist, das ist gar nicht schön! Ausserdem musste ich gestern noch arbeiten (einen Kurs habe ich Samstags von 9-10:30) und bin sogar mit dem Fahrrad gefahren. Dachte, es könnte vielleicht die gleiche Wirkung haben wie beim Nordic Walken.

Aber leider nein, bei 11 Grad Plus putzt es einen eben nicht so gut durch wie bei 2 Grad Minus. Dann habe ich sogar noch mit dem Herrn des Hauses einen Spaziergang gemacht (auch, um die Watch noch ein bisschen zu testen 🙂 ), aber auch das half nicht. Diese Nacht also wieder das selbe Spiel. Eine Tonne Taschentücher verbraucht, von einer Seite auf die andere gewälzt und um 4:00 Uhr in der Nacht ein bisschen durch’s Haus gelatscht, in der Hoffnung, die Nase würde sich meiner erbarmen und mir noch ein bisschen Schlaf gönnen.

Um halb 8 war dann Feierabend. Ich wollte wenigstens einen ersten Kaffee geniessen und schon mal ein Schokobrötchen essen, aber oh Schreck: kein Geschmack!!!! Alles weg. Ich versuchte mit grosser mentaler Anstrengung mir VORZUSTELLEN, wie lecker der Kaffe und das Brötchen schmecken, versuchte mich zu erinnern, aber nein, nichts zu wollen.

Schade eigentlich, da mag man dann gar nichts essen. (ok, das kann ja manchmal auch ganz praktisch sein, wenn man gerade ein bisschen abnehmen möchte und die Schokolade schmeckt nach nichts. 😉 )

Wenigstens sind Ferien und ich muss am Montag nicht die Jungs in die Schule scheuchen, sondern kann ein bisschen ausschlafen. Hoffentlich. Irgendwann wird das alles ja wohl wieder vorbei sein……

So, ihr seht, ich kann fast so gut jammern und leiden wie ein Mann, oder? 😉

Ich wünsche euch einen gesunden, geschmackvollen und gemütlichen Sonntag!

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