mal wieder so dies und das

Ja, wenn ich so lange nichts blogge, dann ist einfach auch nichts weltbewegendes oder nichts blogtaugliches passiert.

Irgendwann bekomme ich dann eine Email oder einen Anruf aus der Familie oder dem Freundeskreis, ob denn alles in Ordnung sei, weil man habe schon so lange nichts mehr von mir gelesen…

Tja und dann suche ich ein paar Fotos raus, die ich in den letzten Tagen so gemacht habe und schreibe einfach mal wieder so über dies und das.

Ist dann aber nichts Grosses und möglicherweise ein bisschen langweilig.

In den letzten Tagen hatte der Raps angefangen zu blühen. Inzwischen ist es fast schon wieder vorbei, aber ich habe noch 2 Fotos für euch gefunden.

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Wenn ich mit dem Velo zur Arbeit oder zurück fahre, dann fahre ich sozusagen mittendurch. Rechts und links von der Strasse liegen die Rapsfelder so weit das Auge reicht.

Ob es am Raps liegt oder an den vielen möglichen anderen Blüten (der Frühling hatte irgendwie so gar keine Zeit, der war so hektisch dieses Jahr. Hui – 1 Woche fast täglich 30° und alles spriesste und die Knospen platzten regelrecht auf und wusch war alles grün und weiss und rot und gelb und und und) weiss ich nicht, aber auf jeden Fall bekam ich sehr lästigen Husten und eine verstopfte Nase.

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Der Husten hält sich eisern bis heute, aber die Nase ist besser geworden. Es sind allerdings auch keine 30° mehr. Es hat schon geregnet und vielleicht sind die Pollen jetzt auch erstmal weggespült. Wer weiss das schon?

Bis letzten Freitag hatten wir hier einen amerikanischen Gast. Sohn 1 war im September in Boston gewesen und nun kam für 2 Wochen der Amerikaner zu uns.

Ich räumte mein Zimmer und er zog hier ein. Ich hatte sehr viel bloggenswertes von diesen zwei Wochen erhofft, aber irgendwie bekamen wir den jungen Mann so gut wie gar nicht zu sehen. Morgens schlief er bis vielleicht 15 min. bevor er los musste. Einmal konnte ich ihn mit dem Auto mitnehmen, da plauderten wir ein bisschen über Autos und die Unterschiede der Führerscheinprüfungen hier und in den U.S.A. aber da die Strecke auch nur ca. 10 min. dauerte, war das kein langes Gespräch.

Abends und an den Wochenenden war er immer mit Sohn 1 und den anderen unterwegs und sie assen auch unterwegs.

Tja, was soll ich sagen, es war ganz interessant, wenn er mal hier im Hause war, aber um ihn wirklich so richtig kennenzulernen, war die Zeit zu kurz und er viel zu wenig da. Von der Schweiz, dem grenznahen Frankreich und Deutschland hat er aber immerhin so einiges gesehen.

Nun habe ich mein Zimmer wieder und bin ausgeschlafen und ausgeglichen.

Darum habe ich heute (ist ja Feiertag) einen Erdbeer-Rhabarber-Crumble gebacken. Wie ich mir bereits vorher gedacht hatte, waren der Herr des Hauses und ich die grössten Esser. Immerhin hat Sohn 3 mal probiert und fand’s sogar lecker. Ich fand’s also sensationell lecker und es ist jetzt auch schon nichts mehr übrig… (ich werde heute auf’s Abendessen verzichten 🙂 )

 

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Morgen startet dann wieder der Alltag, allerdings wird es ja nur eine ganz kurze Woche.

Am Wochenende ist dann der 5.5. und ich muss darf schon wieder was bloggen. Samstags ist aber auch wieder eher weniger los. Na, wir werden sehen.

Bis dahin also wünsche ich euch noch einen schönen Abend 🙂

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die leben nicht lange….

 

Ich habe mal wieder was nachgebacken. Und zwar fand ich dieses sehr verlockende Rezept bei „frische Brise„.

Dieses Jahr habe ich keine Stollen gebacken. Mir war einfach nicht danach.

Damit nun aber niemand auf dieses leckere Gebäck verzichten muss, probieren wir heute mal diese hier.

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Die Mini-Stollen warten auf den Butter-Zucker-Belag

 

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Die werden hier heute nicht alt, denke ich ….

 

Draussen regnet es seit heute Morgen mehr oder weniger in Strömen, der schöne Schnee, der gestern und vorgestern heruntergerieselt kam, schmilzt dahin und unser riesengrosser, pfeilgerader Weihnachtsbaum versucht auf der Terrasse tapfer dem Wind standzuhalten.

Die Katzen sind den ganzen Tag und die ganze Nacht drinnen und schlafen oder langweilen sich.

Der arme Sohn 2 hat ein Fussballspiel.

Ich bin – ähm, es ist halb drei…. – immer noch im Pyjama.

Aber dafür machen wir es uns gemütlich und haben ein sehr, sehr leckeres Z’Vieri heute.

Ich wünsche euch einen schönen 2. Advent.

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Samstagskram

Ich hatte letzten Dienstag wegen Vertretungen, die ich machen musste, keine Zeit für meine Nordic Walking Runde, also habe ich mich der Samstags-Gruppe angeschlossen.

Dienstags sind wir nur zu dritt, drei Frauen, die beiden anderen mindestens 10 Jahre älter als ich, wenn nicht sogar 15 (ich bin ja ganz schlecht im Schätzen….). Am Samstag aber laufen da erstens mehr Leute und dann auch noch meistens 2-3 Männer, die eher in meinem Alter sind. Das Tempo ist recht zackig…..

9:00 Uhr geht’s los und ich schaue vorsichtshalber mal auf’s Thermometer, ob ich genug angezogen habe….

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uups, ganz schön kühl.

Ich frühstücke noch ganz in Ruhe eine Kleinigkeit, trinke meinen Kaffe und los geht’s.

Die Sonne geht auf, die Männer im Hause schlafen alle noch und ich mache mich auf den Weg durch den Wald und über Felder und Wiesen.

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Es wurde dann immer wärmer und schöner

 

Nach ca. 90 min. bin ich zurück, Sohn 3 ist auf der Basler Herbstmesse (wo ihm so richtig schlecht wurde, weil die eine Bahn einfach nicht mehr aufhörte zu drehen und zu drehen und zu drehen…..), Sohn 1 und 2 stehen gerade auf und können mit mir nochmal frühstücken.

Nach einer angenehmen Dusche mache ich mich an ein superleckeres Keks-Rezept, das ich schon mal vor einer Woche ausprobiert hatte. Die Kekse hatte ich mit in die Schule genommen, wo sie innerhalb kürzester Zeit, begleitet von schwärmerischen „hmmmm“s und „oooohhhhh“s  in den Mägen der Kollegen verschwunden waren.

Das Rezept ist aus der Landliebe und geht so:

150g Walnüsse, 150g dunkle Schokolade (mind. 72% Kakao) grob hacken.

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Dann 200g groben Rohrzucker mit 150g kalter Butter so gut es geht schaumig rühren. (Funktioniert bei mir mit kalter Butter nur so mittel)

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2 Eier dazu, 1 gestrichenen T-Löffel Salz, einen mit Backpulver, 220g Mehl und dann die Nüsse und die Schokolade.

Alles zu einem Teig mischen, der eher sehr klebrig ist. Eigentlich soll man ihn in Frischhaltefolie in den Kühlschrank legen, aber ich lasse ihn direkt in der Rührschüssel, weil eben alles so klebt.

Nach einer Stunde rausholen und kleine Kügelchen formen, mit Abstand auf’s Blech legen und bei 180° und Ober-und Unterhitze während 10-12 min. backen.

 

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ist wirklich eine sehr klebrige Angelegenheit, aber es lohnt sich!

Nach dem Backen auf einem Rost abkühlen lassen. Noch warm sind sie relativ weich, aber schon nach 20-30 min. haben sie eine sehr gute Konsistenz.

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Wodurch genau, weiss ich nicht, aber sie sind überhaupt nicht süss. Vermutlich ist es die dunkle Schokolade, meine hatte ja sogar 85% Kakao, die ist also absolut unsüss! 🙂

 

Dazu läuft im Hintergrund die Waschmaschine, der Herr des Hauses hat ein paar Büsche im Garten zurückgeschnitten, Sohn 2 ist vom Fussball zurück (leider verloren 😦 ), Sohn 1 geht noch mal weg an einen Theaterabend und ich chille mit Keksen und Kaffee.

So ein gemütlicher Samstag. Ich hab’s gern.

Schönes Wochenende euch allen.

Nachgebacken

 

ich habe mal wieder was nachgebacken. Entdeckt habe ich das Rezept auf fb, aber direkt auf der homepage von Leckerschmecker findet man es auch.

Man macht einen Teig mit Mehl, Zucker, Butter, Joghurt, Vanillezucker und Backpulver.

Rollt ihn aus, teilt ihn in 4 Streifen und belegt ihn mit entsteinten Kirschen.

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die Kirschen kann man noch mit etwas Zucker bestreuen.

Dann rollt man die Streifen auf und verpackt somit die Kirschen in einer Rolle.

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Der Teig ist recht klebrig, lässt sich also gut zusammenkleben, sodass die Rolle nicht wieder aufgeht.

Dann murkst man die 4 Rollen in eine Springform. Passt erstaunlich genau rein.

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Passt wie angegossen. 🙂

Das alles kommt dann für 35 min. in den Ofen (180°) und wird schön braun.

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Der Duft lockte sogleich die Jungs in die Küche: „gibt’s Kuchen????“ Hoffentlich mäkeln sie nicht über die Kirschen…..

Eigentlich kommt dann noch Puderzucker oben drauf, aber ich konnte es gar nicht abwarten und habe einfach schon mal ein Stück ohne Zucker gegessen.

Je nach Anschnitt hat man drei oder vier Kirschenreihen im Stück.

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Eine Dreierreihe.

Schmeckt sehr, sehr lecker!! Von mir aus könnten’s noch ein paar Kirschen mehr sein, aber das geht ja wegen der Rollen nicht. Vielleicht probiere ich es mal mit Apfel in der Rolle (haben wir ja genug im Moment auf dem Rasen….) und Rosinen im Teig. Dann ist auch in den Zwischenräumen noch etwas drin.

Na, das kommt dann das nächste mal.

Jetzt entschuldigt mich. Vielleicht esse ich noch ein klitzekleines zweites Stückchen… 😉

summ, summ, summ

Unser Apfelbaum, der blüht wie ein Wahnsinniger!! Im letzten Jahr hatten wir vielleicht insgesamt 3 Äpfel und dieses Jahr übertrifft er sich selbst.

Klar, wird nicht immer auch aus jeder Blüte ein Apfel, das weiss ich schon, aber die Chancen sind natürlich nicht zu unterschätzen.

Gestern, nachdem ich die kleinen Himbeerpflanzen, die der Herr des Hauses etwas unglücklich unter den Apfelbaum gepflanzt hatte (als ich nicht da war, um ihn zu stoppen), wieder ausgegraben und in Töpfe umgepflanzt hatte, haben wir stattdessen Walderdbeeren  eingepflanzt. Die sollen nun den Boden begrünen und vielleicht noch als kleines Extra leckere, kleine Erdbeeren liefern.

Und während wir da so unter dem Apfelbaum gruben und pflanzten, da summte und brummte es über unseren Köpfen, dass es nur so eine helle Freude war.

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sehr ihr die kleine Biene in der Blüte?

 

Und weil wir nun so in Erdbeerstimmung waren, wollte ich gleich noch ein Rezept aus der neuen „SaisonKüche“ ausprobieren. Apfel-Rhabarber-Wähe.

Ist total einfach! Einen fertigen, runden Kuchenteig kaufen, in die Form rollen, mit gemahlenen Nüssen oder Mandeln belegen (ich habe auch noch Kokosflocken dazugemischt) und kalt stellen. Dann Rhabarber und Erdbeeren in kleine Stücke schneiden und den Kuchenboden damit belegen. Aus 2 EL Vanille-Pudding-Pulver (Pudding zum Kochen), 2dl Milch, 40g Zucker und einem Ei eine Sauce rühren und über die Früchte giessen.

Dann bei 200 °C mit Unterhitze 15-20 min. backen. (im Rezept stand merkwürdigerweise 10min. aber da war noch nicht mal der Teig durch, das war vielleicht ein Schreibfehler oder so.)

Hmmmmm, sehr, sehr lecker!!!!

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hmmmmmm 🙂

So, das war’s dann auch schon wieder von hier, aber spätestens am 5. werdet ihr wieder mehr lesen können. 🙂

Ein schönes Wochenende euch allen!

Nachgebacken

Und schon wieder habe ich etwas nachgebacken.

Den Anfang habt ihr ja schon im letzten Post gesehen, inzwischen ist der Kranz gebacken und auch schon zur Hälfte vertilgt. Frisch schmeckt er nämlich am besten. So sagt es auch das Rezept. 🙂

Ich habe es aus dieser Zeitschrift, die ich neulich gratis aus dem gleichnamigen Supermarkt mitgenommen hatte:

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Da ist übrigens auch noch ein leckeres Salat-Rezept drin, das ich heute Mittag ausprobiert habe. Aber ich habe kein Foto gemacht.

Mohn-Zitronen-Swirl

Zutaten

  • 400 g Halbweissmehl (ich habe Zopfmehl genommen)
  • 1 TL Salz
  • 40 g Zucker
  • 1/2 Würfel frische Hefe (ca. 20g)
  • 60 g Butter, in Stücken, weich
  • 1.5 dl Vollmilch, lauwarm
  • 1 Ei, verklopft
  • 150 g Lemon Curd (Zitronencrème)
  • 40 g Mohn

Zubereitung

  1. Mehl und alle Zutaten bis und mit Hefe in einer Schüssel mischen. Butter, Milch und Ei beigeben, mischen, zu einem weichen, glatten Teig kneten. Teig zugedeckt bei Raumtemperatur ca. 1 Std. aufs Doppelte aufgehen lassen.
  2. Teig auf wenig Mehl rechteckig ca. 30×50 cm auswallen, längs halbieren. Lemon Curd und Mohn verrühren, darauf verteilen. Längsseiten der Teigstreifen über die Füllung klappen. Teigstreifen ineinander drehen, ringförmig auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen, zugedeckt ca. 30 min. aufgehen lassen.
  3. Backen: ca. 25 min. in der unteren Hälfte des auf 180° Grad vorgeheizten Ofens.

 

Ich bereite einen Hefeteig immer etwas anders zu: Ich fülle das Mehl in die Schüssel, mache eine Mulde, gebe den Zucker und die Hefe in die Mulde und bedecke die Hefebrösel mit Milch und überdecke alles wieder mit Mehl. Nach ca. 10-15 min. hat sich die Hefe aufgelöst und dann gebe ich die anderen Zutaten dazu. Anschliessend 1 Stunde gehen lassen. Funktioniert immer bestens.

Es hat nicht sehr lange gedauert und dann war schon fast alles aufgegessen 🙂

Durch das (den? die?) Lemon Curd verliert der Kranz an Süsse, was sehr angenehm ist im Geschmack.

Ab sofort ist er freigegeben zum Nachbacken. Viel Spass und guten Appetit ! 🙂

 

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