So Schnipselkram

Ich habe gerade eine Woche frei genommen, um etwas intensiver mit Sohn 2 Bewerbungen zu schreiben oder ihn auf mögliche Vorstellungsgespräche vorzubereiten.

Ich staune, dass wir am Ende des Tages oft dann doch nur 2 oder 3 Bewerbungen verschickt haben. Entweder muss man erst anrufen, die sind dann nicht da oder der Chef kommt erst morgen. Oder wir formulieren eine halbe Ewigkeit am Motivationsschreiben herum, damit es auch ja schön individuell auf die Firma abgestimmt ist und nicht einfach so eine 0815-Bewerbung. Das alles kostet Zeit.

Nebenbei hilft er mir aber auch noch beim Einkaufen, wir entrümpeln heute mal den Keller (sieht aus als wären wir Messis….) und er hängt auch mal Wäsche auf.

Das wird schon….

Und sonst so?

Die Katze liebt mich. Definitiv! Sie fragt aber: „du mich auch???? ❤️😍❤️ …. dass sie mir trotz ihres Schmachtblickes die Krallen in den Oberschenkel rammt, übersehen wir mal ganz geflissentlich. 🙂

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Wenn sich der Herr des Hauses das Familienauto ausleiht (wenn er z.B. nach Zürich fährt, nimmt er lieber das grosse Auto als das kleine.), dann muss ich immer erstmal wieder Ordnung auf dem Dashboard machen. 🙂

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So sieht das eigentlich aus. Und wenn ICH mit dem Auto fahre, dann bleibt sie im Normalfall, also wenn ich keine Vollbremsungen machen oder um die Kurven driften muss, auch so liegen.

Was sagt das wohl über unseren jeweiligen Fahrstil aus??? (um den Herrn ein bisschen in Schutz zu nehmen, muss ich erwähnen, dass auch sein Kollege manchmal fährt. Vielleicht ist es auch sein Fahrstil…)

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Was dann aber wieder ganz gut ist, wenn der Herr des Hauses in Zürich war, ist sein Mitbringsel. Und wenn da steht: „bitte sofort geniessen.“ dann lasse ich mir das natürlich nicht zweimal sagen.

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Hmmm, die sind ja sogar ohne Schokolade – wie praktisch!! 🙂

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Ok, aus der zweiten Lage musste ich leider ein paar abgeben, aber der Rest war doch wirklich ganz vorzüglich.

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Kommt der Name Luxemburgerli eigentlich von Luxemburg oder davon, dass sie aussehen wie keine Burger? 😜

Und zu guter Letzt noch ein Bild zum Thema „Kunst im Büro“. Man schmeisst so einen dicken Gummi einfach mal auf den Tisch und dann kommt das hier dabei raus:

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Ich wünsche euch eine schöne zweite Wochenhälfte. 🙂

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Museumsnacht und so dies und das

Gestern war die Museumsnacht in Basel und irgendwie hatten wir Lust, da mal wieder hinzugehen.

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Das erste Museum war das Naturhistorische. Es waren „Live Präparationen“ angekündigt. Gerade als wir dort waren, präparierte eine Kuratorin einen peruanischen Bockkäfer. Jooooaaa, ich sag mal, das war so mittelspannend. Wir fragten uns auch, warum man extra in Peru Käfer einsammeln muss, sie mit Gas tötet, in die Schweiz transportiert, dort wieder aufweicht (die vertrocknen nämlich und sind dann sehr zerbrechlich) und dann „schön“ auf einer Nadel in einen Ausstellungskasten pinnt. Hmm.

Der Herr des Hauses sagt, das Mammut sei schon da gewesen, als er mit der Grundschule in dem Museum war. Ein bisschen sieht es auch so aus…

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Und dann gab es offensichtlich mal ein Tier, das die Stosszähne im Unterkiefer hatte. Hä? Merkwüdig, oder? Sieht auch irgendwie so falsch aus, finde ich.

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Hier stimmt doch was nicht…..

 

In einem anderen Raum gab es dann aber doch noch eine recht interessante Konstruktion für die „Blattschneider-Ameisen“. Durch die Rohre konnte man sie sehr gut beobachten, wie sie Blätter-Teile und kleine Äste transportierten. Zwischendrin waren hin und wieder sehr grosse Ameisen dabei.

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Schön gemacht, dieses Röhrensystem.

 

Wir waren auch noch in einem kleinen Museum über Pharmazie mit all diesen alten Töpfchen und Tiegeln und Waagen und Pillendöschen und, und, und.

Dann liefen wir zum Barfüsserplatz und tauchten in die Unterwasserwelt vom Rhein, um uns all den Krempel anzuschauen, den man so aus dem Rhein gefischt hat.

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Inzwischen war es schon nach Mitternacht und wir machten uns wieder auf den Heimweg. Die Kinder, die grossen Kinder, waren alle drei noch wach. Das ist schon ganz praktisch mit den grossen Kindern. Man kann sie problemlos alleine lassen und unbesorgt auch länger wegbleiben.

 

Und sonst so?

Sohn 1 kam aus dem Skilager zurück und musste erstmal Altglas entsorgen….

Das geht ja nicht, wenn die Lehrer noch zugucken, also schleppte er es im Rucksack bis nach Hause. Ja, hier sehne ich mich doch eher wieder nach den kleineren Kindern, die „sowas“ nicht machen. Ich gehe aber mal davon aus (immer positiv denken!!!), dass diese Flasche die ganze Woche reichen musste und sie sich den Inhalt gemixt vielleicht zu zehnt geteilt haben…. oder zu fünft wenigstens…..

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kleine Kinder – kleine Sorgen, grosse Kinder – ……

 

Und was ist das?

Das ist kein Mitbringsel aus dem Skilager, das habe ich mir selber gekauft. Sehr praktisch, das Teil.

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Fülle es mit Essig und stülpe es von unten über den Wasserhahn. Taddaa. 🙂

 

Und zu guter Letzt werde ich heute noch diese Pflanze umtopfen. Die habe ich vor ca. 20 Jahren mal von einer Arbeitskollegin geschenkt bekommen mit den Worten „das ist ein sogenannter Geldbaum. Solange er wächst und gedeiht, wirst du immer genug Geld haben.“ Als sie ihn mir gab, war es ein kleiner Ast mit ein paar Blättern dran.

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Im Sommer steht er immer draussen vor der Tür, aber im Winter muss ich ihn reinholen. Merkwürdigerweise haben die Katzen ein Problem mit diesem Bäumchen. Sie hangeln nach den Blättern, versuchen an den Ästen zu kratzen und die eine sprang kürzlich sogar einmal direkt von oben mittenrein. Oh, ich kann hier nicht wiederholen, wie ich geflucht habe. So viele Äste waren abgebrochen. (das viele Geld !!!!! )

Er ist so empfindlich und ich weiss nicht, ob es daran liegt, dass er vielleicht nicht mehr ganz so frische Erde und einen etwas kleinen Topf für seine Grösse hat. Darum werde ich ihn umtopfen. Dabei geht wieder viel Geld (also Blätter und Äste) verloren, aber ich hoffe, dass er anschliessend wieder mit neuer Frische wachsen und somit unsere Konten füllen kann. 🙂

 

Das soll es mal wieder gewesen sein für’s Wochenende. Immer mehr Leute haben jetzt angefangen, täglich zu bloggen. (ein Neujahrsvorsatz?) Niemals würde ich das schaffen.(ich schaffe es nichtmal, jeden Tag einen klitzekleinen Eintrag in meinen 5-Jahreskalender zu machen), aber so am Wochenende oder wenigstens jedes zweite Wochenende, das kann ich wohl machen. 🙂

Bis zum nächsten mal also.

So, Kinners – ich wäre so weit

 

Im blog schneit es schon wieder und so muss man sich einfach langsam mal um Weihnachten kümmern, nicht wahr.

Das hier ist die Weihnachtswand. Sozusagen. Ist jetzt noch etwas zu hell und die erste Kerze mache ich ja erst morgen an.

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nicht so viel Aufwand, ein bisschen was zum Naschen, alles ist gut.

 

Hinter dem Holzding, das Sohn 3 mal irgendwann (letztes Jahr? oder ist es schon 2 Jahre her?) laubgesägt hat, mache ich lieber keine Kerzen an, denn genau oben drüber hängt ja noch der Zweig mit den Schneeflocken Schneebällen Wollpuscheln. Das wäre schon sehr fahrlässig, da ein Feuerchen drunter anzuzünden.

Ausserdem bin ich dieses Jahr eher auf den Stern gekommen. Mit elektrischem Licht.

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Nummer 3. Den finde sowas von schön!

Da wird IKEA ganz blass. 😉

 

Mein einziges Problem mit diesen Sternen ist immer der Verschluss. Schon bei den beiden anderen blieb so eine Lücke, durch die dann immer das Licht so hell rausstrahlt. Und bei diesem ist nun auch schon wieder so eine Spalte.

Aber irgendwo muss ja das Kabel auch durch. Und dann das Gemurkse, damit er nicht von alleine wieder aufgeht. Ach man.

Naja, aber von weitem sieht er trotzdem wunder wunderschön aus. Und er macht so ein warmes, rötliches Licht im Raum, das wird ganz doll gemütlich.

 

Und dann noch: Sensation des Tages. Sohn 1 hatte am Freitag keine Schule und da war es ihm so langweilig, dass er sich mal wieder seinen Lego-Kram rausgeholt hat. Aber nicht einfach das normale Lego, sondern dieses Lego Mindstorms. Er hatte ein Video auf YouTube gesehen und baut nun das gesehene Teil mit Hilfe einer Anleitung nach.

Sehr cool.

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Jedes mal, wenn man den kleinen schwarzen Hebel nach vorne schiebt, kommt dieses Gelenk-Teil mit den zwei gelben Nuppeln vorgeschnellt und schiebt den Hebel wieder zurück.

Wozu man das braucht? Keine Ahnung. Um ein lustiges Video zu machen vielleicht.

dieses hier zum Beispiel

(Das ist natürlich nicht Sohn1. 🙂 )

So, und damit wünsche ich euch ein schönes, gemütliches Adventswochenende. Am Dienstag ist schon wieder der 5. Der November ist so dermassen an mir vorbeigerauscht. Unglaublich!

na geht doch….

ich brauche nur Zeit, dann kann ich auch wieder etwas schreiben. 🙂

Was ist denn so passiert in den letzten Wochen?

Zimmertausch: Sohn 1 hat also sein Zimmer gewechselt. Er ist vom ersten Stock in den Keller gezogen. Ist zwar kühler und ein bisschen dunkel, die Katzen gehen (mit oder ohne Beute) bei ihm ein und aus, aber das Zimmer ist fast doppelt so gross. Das war es ihm Wert.

Das Zimmer im ersten Stock hat immer noch sein Bett, weil Sohn 1 gerne das viel grössere Gäste-Ausklapp-Sofa im Keller behalten wollte. In sein altes Bett bin ich nun umgezogen. Tada, getrennte Schlafzimmer. Puh. Sehr lange Zeit ein gesellschaftliches Tabu, aber jetzt für mich ganz persönlich sooooo angenehm. Ich glaube, ich habe die letzten Jahre (fast) keine Nacht durchgeschlafen. Und die Gesellschaft ist mir schnurzpiepegal! 🙂

Entweder bin ich vor dem Herrn des Hauses ins Bett gegangen, dann weckte er mich meist, wenn er ins Bett kam. Nur schon weil es wackelt, jemand an der Decke zieht, irgendwo nochmal Licht angeht. Was weiss denn ich. Ich habe auf jeden Fall einen sehr leichten Schlaf. Ich konnte nicht wieder einschlafen. Oder der Herr des Hauses ist vor mir ins Bett gegangen, dann konnte ich erstmal unglaublich lange nicht einschlafen, weil ich mit „Atemgeräuschen“ neben mir einfach nicht schlafen kann. Oder der Herr des Hauses war nachts noch unterwegs und weckte mich dann irgendwann morgens um 3:00. Dass ich da dann nicht mehr einschlafen konnte, ist ja auch klar, denn da hatte ich meist schon mindestens 5 Stunden geschlafen und war gar nicht mehr müde. Also eigentlich alles Mist. 😦

Nun habe ich „mein“ Zimmer und „mein“ Bett und ich kann die Tür zu machen oder offen lassen, ganz wie ich will und der Herr des Hauses kann ins Bett gehen, wann er will und Geräusche machen so laut wie er will. Das entspannt sehr. (Uns beide, denke ich, denn nachdem ich ihm dann immer wieder Tritte verabreicht hatte, konnte er auch nicht mehr schlafen….)

Tagsüber ist es noch das „Fernseh- und Gamer-Zimmer“, aber hier guckt ja ausser mir am Sonntag Abend eh niemand fern. Sohn 2 und 3 spielten sofort die ersten paar Tage nach dem Zimmertausch sehr intensiv PS4, weil das plötzlich direkt auf ihrer Etage lag und sie dafür nicht mehr in den Keller runter mussten, aber das hat sich auch schon wieder gelegt. Und nicht, weil ich jetzt da eingezogen bin. Das hatte schon vorher stark nachgelassen.

Wenn sie wollen, können sie aber immer dort spielen, wenn ich nicht gerade schlafen will. 🙂

Wenn Gäste kommen, werde ich das Zimmer natürlich räumen, aber das ist dann ein absehbarer Zeitraum, das geht.

Schulanfang: Sohn 1 und 2 gehen immer noch in die selbe Schule und hatten keine grossen Anlaufschwierigkeiten. Sohn 3 hatte in der ersten Woche auf der neuen Schule in der Nachbargemeinde noch ein ganz kleines bisschen Probleme. Er ist nur mit einem anderen Jungen aus unserem Dorf in der gleichen Klasse und der andere fährt mit den Bus statt mit dem Fahrrad. (dabei tut es so gut, morgens mit den Fahrrad den Hügel hinab zu rasen, dabei viel Sauerstoff zu tanken und dann frisch und munter in der Schule anzukommen!) Es fahren etwa 5 Jungs mit dem Fahrrad, aber die sind eben alle in anderen Klassen. So kam es, dass er am zweiten oder dritten Tag schon mal die Garderobe von der Turnhalle nicht fand und so die erste Sportstunde verpasst hat. Oft weiss er nicht, wo was ist, was die Hausaufgaben sind, wo die jetzt alle hingehen (nach Hause zum Beispiel, er dachte, sie hätten noch eine Stunde länger… 🙂 ) und so weiter.

Er wird das alles lernen, es ist nun schon die zweite Woche und alles wiederholt sich. Jetzt weiss er, wo was ist.

Haare: ich müsste schon wieder zum Friseur. Es kommt ein gräulicher Ansatz zum Vorschein, der schon mindestens 1-2 cm gross ist…..

Was lässt mich noch zögern?

Friseur ist in der Schweiz unglaublich teuer. Meine Friseurin ist es auf jeden Fall. Es geht vielleicht noch etwas billiger, aber ich bin ja sehr zufrieden und so bleibe ich ihr treu. („nur“ waschen, Stränchen und schneiden. Unter 150.- komme ich da niemals raus.)

Grau ist ja neuerdings sehr im Trend. Wenn die 15jährige Tochter der Freundin nicht mit den Augen gerollt und zu ihrer Mutter gesagt hätte „du lässt dir jetzt aber nicht die Haare grau wachsen…“, als diese ihren Ansatz nicht mehr wegfärbte, dann hätte meine Freundin jetzt wohl graue Haare. Sie wollte ihrer Tochter dann aber diese „Peinlichkeit“ ersparen und hat doch wieder drübergefärbt.

Möglicherweise sieht man mit 47 und grauen Haaren doch schon verdammt alt aus. Will ich das? Während um mich herum die Frauen mit 60+ alle noch blondgelockt und jugendlich daher kommen?

Puh, eine schwere Entscheidung.

Arbeit: Ich habe im Mai zusätzlich zu meinem Deutschlehrer-Job in der Sprachschule auch noch angefangen zu 35% an der Rezeption zu arbeiten. Zusammen mit 3 Kolleginnen. Eine zu 100%, eine 50% und eine ebenfalls 35%. Das reicht aus, um die Öffnungszeiten (8:00 bis 20:00) gut abzudecken und alle anfallenden Arbeiten zu erledigen.

Seit Juni etwa aber ist die 50%ige krank. Und zwar ununterbrochen. Bis heute. Somit hatten wir z.B. während der Ferien von der 100%igen nur noch 2x 35%, womit wir ja nicht mal 100% abdecken konnten. Aber auch als die 100%ige wieder da war, fehlten die 50% schon irgendwie. Ich habe viele, viele Überstunden angesammelt, so dass z.B. meine Sommerferienwoche in London komplett mit den Überstunden abgedeckt werden konnte. Ich habe jetzt also eine Woche mehr Ferien, nur ist die Frage, wann soll ich die denn nehmen, denn die beiden anderen müssen dann ja auch wieder Überstunden machen, die sie später wieder aufbrauchen müssen, usw. usw.

Das ist irgendwie ein Fass ohne Boden…..

Ich glaube nicht, dass die 50%ige jemals wieder arbeiten wird. Von Woche zu Woche hangelt sie sich von einer Krankmeldung zur nächsten. Vielleicht erhöhe ich mein Pensum ein bisschen. Das wird sich in den nächsten Tagen herausstellen.

Bücher: ich habe „ein wenig Leben“ ausgelesen und puh, das ist ein starkes Buch. Wiedermal ziemlich dick, am Anfang total verwirrend, so dass ich mir aufschreiben musste, wer wer ist und was die jeweils alles machen oder gemacht haben, aber dann konnte ich es nicht mehr loslassen und gegen Ende musste ich sogar heulen. Lest es selber, ich möchte gar nicht zu viel darüber verraten. Aber es ist nichts für zarte Seelen. (Missbrauch und Selbstzerstörung sind ein grosses Thema)

Danach habe ich „mein sanfter Zwilling“ gelesen, was mich nach dem vorherigen Buch nicht mehr so sehr beeindrucken konnte. Ich habe auch nicht sehr viel in Erinnerung behalten.

Jetzt lese ich gerade noch die letzten Seiten von „das Nest“. Das ist wieder ganz gut. Ein Vater hat für seine 4 Kinder ein bisschen Geld (sie nennen dieses Erbe „das Nest“) auf die Seite gelegt, das am 40. Geburtstag der jüngsten Tochter an alle ausbezahlt werden soll. Kurz vor diesem Stichtag passiert etwas, was die Mutter der 4 Kinder veranlasst, von diesem Geld zu nehmen, um den einen Sohn „zu retten“, sodass nun die anderen drei ziemlich sauer auf den Bruder sind, denn das Geld ist weg. Sie hatten alle fest damit gerechnet und entsprechend gelebt. (ein Satz aus dem Buch beschreibt es ziemlich treffend: „verkaufe nicht das Fell, bevor du den Bären erlegt hast.“ oder so ähnlich.)

Ich bin noch nicht fertig, aber es bleibt weiterhin spannend.

Danach werde ich das erste Buch von Karl Ove Knausgard anfangen. „Sterben“. Er hat 5 oder 6 (oder noch mehr?) autobiografische Bücher geschrieben, die jeweils so um die 600 Seiten haben. Keine Ahnung, ob mir das gefallen wird. Ich bin gespannt. 🙂

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So. Ende des Textes. Sorry, ist ein bisschen lang geworden….. 🙂

Aber vielleicht bin ich jetzt wieder etwas mehr in den „Schreib-Flow“ gekommen, ich schreibe im Grunde genommen ja echt gerne, aber oft muss ich ein bisschen aufpassen, was man so in die grosse, weite Welt hinschreiben kann/will und was nicht. Manchmal eine Gratwanderung. Vielleicht öffne ich irgendwann mal so einen „Geheimblog“…..

Geniesst noch die vielleicht letzten warmen Tage dieses (hier in der Schweiz zumindest) herrlichen Sommers und vielen Dank für’s Lesen.

dumdidumdidum….. :-)

 

Ich muss erst ein bisschen ausholen:

Sohn 1 geht auf’s Gymnasium und dort in eine Englisch-Klasse und weil sie dort so intensiv Englisch lernen (sie haben die Fächer Geschichte und Geographie auf Englisch), gibt es als Belohnung sozusagen einen Schüleraustausch mit Amerika.

Gegen Mitte September wird Sohn 1 also für 2 Wochen (ja, ist nur ein ganz kurzer Austausch) gen Westen fliegen.

Im Frühling 2018 werden wir dann während 2 Wochen einen amerikanischen Gast bei uns aufnehmen.

So, und nun komme ich zum Punkt: wo soll der denn wohnen????

Es ist ja nicht so, dass sie gleichzeitig weg sind. „Sohntausch“ ist es also nicht. Und RTL kommt auch nicht zum Filmen. 🙂

Wir haben schon noch einen Raum übrig. Der ist im Keller, nennt sich Hobbyraum, ist aber eher so, …. hm, Raum für alles und nichts.

In diesem Raum steht ein grosses Bettsofa, ein ziemlich grosser, viertüriger Kleiderschrank, diverse kleinere Schränke mit Kram (Reiseführer, Bastelmaterial, Ordner mit Rechnungen oder Lohnbelegen oder Garantiescheinen oder Kontoauszügen oder, oder, oder). Ausserdem der Fernseher, die PS, der Crosstrainer, Säcke mit Altkleidern.

Und: es ist der Raum mit der Katzenklappe. Der Boden sieht dementsprechend aus. Ist zum Glück Linoleum und pflegeleicht, aber trotzdem….

Da können wir also eigentlich nicht einen amerikanischen Gast einquartieren…..

Früher, ohne Katzen, konnten wir Gäste dort schon unterbringen, aber mit den Katzen ist das schon ein bisschen doof. Ausserdem bringen die nun hin und wieder mal ein „Geschenk“ mit nach Hause und das finden Gäste vielleicht auch nicht unbedingt so lecker….

Jetzt überlegte Sohn 1, ob er nicht selber dort nach unten umzieht und der amerikanische Gast und auch zukünftige Gäste überhaupt können in seinem alten Zimmer wohnen.

Oh, das bedeutet Umbau!!! Yippeee 🙂

Ich meine das ganz ernst, ich liebe Umbau!!

Sohn 1 bekam den Auftrag (sind ja Ferien und sie haben sonst nichts zu tun), Zimmergrundrisse und Möbel im richtigen Massstab zu zeichnen und schon mal ein bisschen rumzuprobieren, wie man die beiden Räume tauschen und einrichten könnte.

Und ich muss sagen, das Ergebnis kann sich sehen lassen. Sehr schön.

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Das wäre das alte Sohn 1 Zimmer. Der Crosstrainer steht noch nicht optimal, mal sehen….

Jetzt müssen wir nur ein paar kleine Hürden nehmen und es kann losgehen:

  • der Herr des Hauses muss auch überzeugt werden
  • gibt es überhaupt eine TV-Dose im alten Sohn 1 Zimmer?
  • wir müssen womöglich beide Zimmer streichen (kann man nach 13 Jahren aber ruhig mal machen, oder?)
  • im Kellerzimmer MUSS es WLAN geben, sonst macht Sohn 1 natürlich nicht mit. 🙂

was schon mal gut ist: wir werden eigentlich keine neuen Möbel kaufen müssen, denn es ist ja ein Zimmertausch.

Ach, ich freu mich. 🙂

dumdidumdidum…..

Ferien

 

Aufgrund einer Feriensperre für die nächsten Wochen (es müssen immer genügend Lehrer anwesend sein, damit sie die Kurse derjenigen vertreten können, die im Urlaub sind. Irgendwann ist dann Ferienstopp.) war dieser London-Trip erstmal alles an Ferien für mich in diesem Sommer.

Nichts mit chillen am Meer oder so. Also wenigstens nicht im Moment.

Weil eine Kollegin an der Rezeption, wo ich zu 35% auch noch arbeite (zusätzlich zum Unterrichten), dauerkrank und eine andere im Urlaub war, habe ich in den letzten zwei Wochen so viele Überstunden gemacht, dass es von oben hiess, ich solle meine Ferienwoche mit den Überstunden abgleichen.

Damit baue ich zwar das Überstundenkonto ab, aber ich habe eine weitere Woche Ferien übrig. Was mache ich denn mit so viel Ferien? Und wenn ich Ferien mache, muss ja wieder eine andere Kollegin meine Schichten abdecken und macht also Überstunden, die sie dann wieder abbauen muss. Und so weiter und so weiter…..

Also werde ich jetzt erstmal arbeiten, gucken, ob die dauerkranke Kollegin irgendwann jemals wieder auftauchen wird und dann vielleicht hier und da mal einen Tag freinehmen. Oder so.

Ansonsten habe ich insofern schon Ferien, als dass ich mich nicht – oder so gut wie nicht – um Mittagessen kochen, „wer hat welche Hausaufgaben?“, „denkst du an’s Training oder die Musikschule?“ kümmern muss.

Ich kann morgens einfach arbeiten gehen, oder auch mal einkaufen oder mal nichts tun – je nach Plan. Ich kann auch über Mittag in der Stadt bleiben, denn um diese Uhrzeit stehen die Jungs ja überhaupt erst auf. Da frühstücken sie also und brauchen mich nicht, um ihnen eine gesunde Mittagsmahlzeit zuzubereiten.

Oft geht sogar Sohn 1 in den kleinen Dorfladen, wenn nur ein Brot fehlt oder ein bisschen Milch oder Aufschnitt. Wir werden ein „Dorfladen-Portemonnaie“ einrichten, das allen zur Verfügung steht und das wir Eltern bei Bedarf immer wieder auffüllen. Bisher haben die Jungs solche Einkäufe von ihrem Taschengeld bezahlt und dann das Geld zurückgefordert. Sehr umständlich und meistens hatten wir es nicht passend.

Und noch etwas:

Nach diesen Ferien werden wir kein Kind mehr in der Grundschule haben!

Auch Sohn 3 hat es nun also auf die Sekundarschule geschafft. Er musste als einziger nach dem neuen System 6 Jahre in der Grundschule bleiben. Hat dafür aber nur 3 Jahre an der Sekundar. Er wird hoffentlich der erste der 3 Söhne sein, der diese Schule einfach so durchläuft. Wir werden sehen….

Für Sohn 2 werden wir einen grossen Zimmer-Eineuerung-Umbau-Plan machen. Er hatte nicht so ein gutes Jahr und vielleicht lag es unter anderem auch daran, dass er in seiner Teenagerhöhle nicht wirklich Lust auf arbeiten oder lernen bekommen konnte. Ich freue mich auf so einen Neu-Anfang. Ich liebe Umräumen, Wände streichen, Möbel rücken.

Könnte ich im Wohnzimmer eigentlich auch mal wieder machen. Oder im Dach…. (*winke winke zum Herrn des Hauses* 🙂 )

So, dann wünsche ich euch noch einen schönen Sonntag und vielleicht auch noch schöne Ferien sofern ihr welche habt.

 

Liebe Mama….

Mein Muttertagsgeschenk war ein ganz besonderes, und zwar von Sohn 3.

„Mama, mir ist schlecht…..“

Den Rest könnt ihr euch denken……

Der Plan für heute war eine Fahrt Richtung Zürich, weil Sohn 3 dort ein Feldhockeyturnier gehabt hätte. Ich als Teammanagerin seiner Mannschaft hatte alles organisiert, hatte mich selbst als Fahrer eingeteilt (mit 4 Kindern im Auto), es gab noch ein Hin und Her, wo das ganze Material usw. ist, wer was mitbringt. Naja, das übliche Chaos vor so einem Event eben.

Und wir sind mehr oder weniger abfahrbereit, die Sporttasche liegt bereit, ich will mir gerade die Schuhe anziehen, da rennt er Richtung Klo….

Na super.

Zum Glück haben die beiden anderen Eltern, die auch noch fahren sollten, so viel Platz im Auto, dass die 3 bei mir eingeplanten Spieler jetzt auf die anderen Autos verteilt werden konnten.

Und letztendlich habe ich nun ja doch noch ein Geschenk bekommen. Nämlich einen freien Sonntag. 🙂

Vielen Dank an Sohn 3 (dem es übrigens schon wieder viel besser geht…. hmmm)

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Und allen Müttern (meiner eigenen natürlich sowieso!! 🙂 ) heute und am besten auch sonst immer an jedem Tag des Jahres einen wunderbaren, friedlichen Tag.

Bis bald und macht’s gut. 🙂

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