dumdidumdidum….. :-)

 

Ich muss erst ein bisschen ausholen:

Sohn 1 geht auf’s Gymnasium und dort in eine Englisch-Klasse und weil sie dort so intensiv Englisch lernen (sie haben die Fächer Geschichte und Geographie auf Englisch), gibt es als Belohnung sozusagen einen Schüleraustausch mit Amerika.

Gegen Mitte September wird Sohn 1 also für 2 Wochen (ja, ist nur ein ganz kurzer Austausch) gen Westen fliegen.

Im Frühling 2018 werden wir dann während 2 Wochen einen amerikanischen Gast bei uns aufnehmen.

So, und nun komme ich zum Punkt: wo soll der denn wohnen????

Es ist ja nicht so, dass sie gleichzeitig weg sind. „Sohntausch“ ist es also nicht. Und RTL kommt auch nicht zum Filmen. 🙂

Wir haben schon noch einen Raum übrig. Der ist im Keller, nennt sich Hobbyraum, ist aber eher so, …. hm, Raum für alles und nichts.

In diesem Raum steht ein grosses Bettsofa, ein ziemlich grosser, viertüriger Kleiderschrank, diverse kleinere Schränke mit Kram (Reiseführer, Bastelmaterial, Ordner mit Rechnungen oder Lohnbelegen oder Garantiescheinen oder Kontoauszügen oder, oder, oder). Ausserdem der Fernseher, die PS, der Crosstrainer, Säcke mit Altkleidern.

Und: es ist der Raum mit der Katzenklappe. Der Boden sieht dementsprechend aus. Ist zum Glück Linoleum und pflegeleicht, aber trotzdem….

Da können wir also eigentlich nicht einen amerikanischen Gast einquartieren…..

Früher, ohne Katzen, konnten wir Gäste dort schon unterbringen, aber mit den Katzen ist das schon ein bisschen doof. Ausserdem bringen die nun hin und wieder mal ein „Geschenk“ mit nach Hause und das finden Gäste vielleicht auch nicht unbedingt so lecker….

Jetzt überlegte Sohn 1, ob er nicht selber dort nach unten umzieht und der amerikanische Gast und auch zukünftige Gäste überhaupt können in seinem alten Zimmer wohnen.

Oh, das bedeutet Umbau!!! Yippeee 🙂

Ich meine das ganz ernst, ich liebe Umbau!!

Sohn 1 bekam den Auftrag (sind ja Ferien und sie haben sonst nichts zu tun), Zimmergrundrisse und Möbel im richtigen Massstab zu zeichnen und schon mal ein bisschen rumzuprobieren, wie man die beiden Räume tauschen und einrichten könnte.

Und ich muss sagen, das Ergebnis kann sich sehen lassen. Sehr schön.

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Das wäre das alte Sohn 1 Zimmer. Der Crosstrainer steht noch nicht optimal, mal sehen….

Jetzt müssen wir nur ein paar kleine Hürden nehmen und es kann losgehen:

  • der Herr des Hauses muss auch überzeugt werden
  • gibt es überhaupt eine TV-Dose im alten Sohn 1 Zimmer?
  • wir müssen womöglich beide Zimmer streichen (kann man nach 13 Jahren aber ruhig mal machen, oder?)
  • im Kellerzimmer MUSS es WLAN geben, sonst macht Sohn 1 natürlich nicht mit. 🙂

was schon mal gut ist: wir werden eigentlich keine neuen Möbel kaufen müssen, denn es ist ja ein Zimmertausch.

Ach, ich freu mich. 🙂

dumdidumdidum…..

Ferien

 

Aufgrund einer Feriensperre für die nächsten Wochen (es müssen immer genügend Lehrer anwesend sein, damit sie die Kurse derjenigen vertreten können, die im Urlaub sind. Irgendwann ist dann Ferienstopp.) war dieser London-Trip erstmal alles an Ferien für mich in diesem Sommer.

Nichts mit chillen am Meer oder so. Also wenigstens nicht im Moment.

Weil eine Kollegin an der Rezeption, wo ich zu 35% auch noch arbeite (zusätzlich zum Unterrichten), dauerkrank und eine andere im Urlaub war, habe ich in den letzten zwei Wochen so viele Überstunden gemacht, dass es von oben hiess, ich solle meine Ferienwoche mit den Überstunden abgleichen.

Damit baue ich zwar das Überstundenkonto ab, aber ich habe eine weitere Woche Ferien übrig. Was mache ich denn mit so viel Ferien? Und wenn ich Ferien mache, muss ja wieder eine andere Kollegin meine Schichten abdecken und macht also Überstunden, die sie dann wieder abbauen muss. Und so weiter und so weiter…..

Also werde ich jetzt erstmal arbeiten, gucken, ob die dauerkranke Kollegin irgendwann jemals wieder auftauchen wird und dann vielleicht hier und da mal einen Tag freinehmen. Oder so.

Ansonsten habe ich insofern schon Ferien, als dass ich mich nicht – oder so gut wie nicht – um Mittagessen kochen, „wer hat welche Hausaufgaben?“, „denkst du an’s Training oder die Musikschule?“ kümmern muss.

Ich kann morgens einfach arbeiten gehen, oder auch mal einkaufen oder mal nichts tun – je nach Plan. Ich kann auch über Mittag in der Stadt bleiben, denn um diese Uhrzeit stehen die Jungs ja überhaupt erst auf. Da frühstücken sie also und brauchen mich nicht, um ihnen eine gesunde Mittagsmahlzeit zuzubereiten.

Oft geht sogar Sohn 1 in den kleinen Dorfladen, wenn nur ein Brot fehlt oder ein bisschen Milch oder Aufschnitt. Wir werden ein „Dorfladen-Portemonnaie“ einrichten, das allen zur Verfügung steht und das wir Eltern bei Bedarf immer wieder auffüllen. Bisher haben die Jungs solche Einkäufe von ihrem Taschengeld bezahlt und dann das Geld zurückgefordert. Sehr umständlich und meistens hatten wir es nicht passend.

Und noch etwas:

Nach diesen Ferien werden wir kein Kind mehr in der Grundschule haben!

Auch Sohn 3 hat es nun also auf die Sekundarschule geschafft. Er musste als einziger nach dem neuen System 6 Jahre in der Grundschule bleiben. Hat dafür aber nur 3 Jahre an der Sekundar. Er wird hoffentlich der erste der 3 Söhne sein, der diese Schule einfach so durchläuft. Wir werden sehen….

Für Sohn 2 werden wir einen grossen Zimmer-Eineuerung-Umbau-Plan machen. Er hatte nicht so ein gutes Jahr und vielleicht lag es unter anderem auch daran, dass er in seiner Teenagerhöhle nicht wirklich Lust auf arbeiten oder lernen bekommen konnte. Ich freue mich auf so einen Neu-Anfang. Ich liebe Umräumen, Wände streichen, Möbel rücken.

Könnte ich im Wohnzimmer eigentlich auch mal wieder machen. Oder im Dach…. (*winke winke zum Herrn des Hauses* 🙂 )

So, dann wünsche ich euch noch einen schönen Sonntag und vielleicht auch noch schöne Ferien sofern ihr welche habt.

 

Liebe Mama….

Mein Muttertagsgeschenk war ein ganz besonderes, und zwar von Sohn 3.

„Mama, mir ist schlecht…..“

Den Rest könnt ihr euch denken……

Der Plan für heute war eine Fahrt Richtung Zürich, weil Sohn 3 dort ein Feldhockeyturnier gehabt hätte. Ich als Teammanagerin seiner Mannschaft hatte alles organisiert, hatte mich selbst als Fahrer eingeteilt (mit 4 Kindern im Auto), es gab noch ein Hin und Her, wo das ganze Material usw. ist, wer was mitbringt. Naja, das übliche Chaos vor so einem Event eben.

Und wir sind mehr oder weniger abfahrbereit, die Sporttasche liegt bereit, ich will mir gerade die Schuhe anziehen, da rennt er Richtung Klo….

Na super.

Zum Glück haben die beiden anderen Eltern, die auch noch fahren sollten, so viel Platz im Auto, dass die 3 bei mir eingeplanten Spieler jetzt auf die anderen Autos verteilt werden konnten.

Und letztendlich habe ich nun ja doch noch ein Geschenk bekommen. Nämlich einen freien Sonntag. 🙂

Vielen Dank an Sohn 3 (dem es übrigens schon wieder viel besser geht…. hmmm)

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Und allen Müttern (meiner eigenen natürlich sowieso!! 🙂 ) heute und am besten auch sonst immer an jedem Tag des Jahres einen wunderbaren, friedlichen Tag.

Bis bald und macht’s gut. 🙂

Eierläset

Ja, Ostern ist eigentlich schon vorbei, aber das Eierläset findet trotzdem erst an diesem Sonntag statt. Am letzten Sonntag hätten die Leute vermutlich keine Zeit gehabt und der religiöse Aspekt fehlt hier glaube ich auch völlig.

Keine Ahnung, ob das andere Länder auch machen und ob das in der ganzen Schweiz bekannt ist, oder nur in vereinzelten Gemeinden.

In der Nachbargemeinde findet es jedenfalls traditionell heute nun schon zum über hundertsten mal statt und nachdem Sohn 1 und auch Sohn 2 schon mitmachen mussten durften, war dieses Jahr nun mal Sohn 3 an der Reihe.

Meistens sind es Fussballclubs, die Pfadfinder, Schwinger (Wikipedia hilft da weiter) oder sonstige Sportvereine, die da teilnehmen.

Am Tag vorher werden Eier „gesammelt“, das heisst man wird vor dem Supermarkt angesprochen, ob man nicht eine Packung Eier oder ein bisschen Geld für das Eierläset spenden möchte.

Dann werden die Eier (roh natürlich) schön säuberlich in kleine Nester aus Sägemehl gelegt, jeweils in drei Reihen.

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Die farbigen Eier sind so Begrenzungseier und in den Körbchen ist Nachschub oder Ersatz, falls ein Ei kaputt geht.

Wie lang die Strecke ist, kann ich nur schätzen und da bin ich nicht so gut, aber 50m sind es mindestens. Am Ende der Strecke gibt es eine Linie auf dem Boden, die man nicht übertreten darf. Und von dort aus muss das rohe Ei dann geworfen werden. Das sind nochmal mindestens 4-5 Meter.

Die Teilnehmer laufen also los, nehmen ein Ei, rennen damit bis zur Linie, werfen das Ei, rennen zurück, nehmen das nächste, rennen, werfen, usw. Bis eine bestimmte Anzahl Eier geworfen worden ist. Geht ein Ei kaputt, wird ein neues ins Nest gelegt und der Teilnehmer muss noch einmal laufen.

Die Kinder laufen nur ein oder zweimal, die Erwachsenen später müssen die Strecke bis zu 5 mal oder mehr (bin nicht ganz sicher) laufen.

Am Ende der Strecke kommen die Fänger ins Spiel. Der „Stadionsprecher“ nannte sie immer „Wannier“, aber französisch ausgesprochen, also Wannjee. Sie müssen versuchen, die Eier mit Hilfe dieser Körbe (Wannen??) zu fangen. In den Körben befindet sich Weizenspreu oder etwas ähnliches, damit die Eier, falls sie gefangen werden, nicht kaputt gehen.

Je schwungvoller der Wannier versucht, die Eier zu fangen, desto grösser ist das Risiko, dass die Zuschauer, die zu nahe stehen, eine Ladung Spreu abbekommen. Aber das ist immer noch besser, als ein Ei, das auf Abwege geraten ist….. und es kommen relativ viele Eier auf Abwege, denn ein Ei ist oval…..

 

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Hier ist der Korb noch ganz sauber, aber später hat er viele Spuren von nicht sauber gefangenen Eiern.

 

Das ist echt eine lustige Sache und je mehr Eier im Zuschauerraum landen, desto lustiger ist es eigentlich. Und je länger die Teilnehmer schon gelaufen sind, desto müder werden sie und desto schräger werden die Flugbahnen. 🙂

Von den nicht kaputt gegangenen Eiern und denen, die gar nicht zum Einsatz kamen, werden an einem Stand diverse Eierspeisen, wie Spiegelei oder Rührei gemacht. Die gibt’s dann umsonst. Man kann aber auch Bratwurst oder Kuchen essen. Das kostet dann aber.

Sohn 3 ist mit seinem Team zweiter geworden und wir hatten einen sonnigen, lustigen Sonntagnachmittag. 🙂

 

P.S.: ich kenne die Statistik nicht, wie viele Eier da so zerdeppert werden, einfach nur zum Spass und ja, an die armen Hühner denke ich in dem Moment auch nur am Rande. :-/

selbständig werden

Seit der Geburt sozusagen, sind Sohn 3 und der Nachbarsohn Freunde. 🙂

Und sobald sie alt genug waren, hatten sie grossen Spass zusammen in unserer Hängematte. Sie schaukelten, spielten Seeräuber, versuchten sich gegenseitig aus der Hängematte zu werfen, lagen auch manchmal nur so da und genossen die Sonne und dass sie keine Schule oder Hausaufgaben oder sonstiges Unangenehmes hatten.

Nun sind sie beide schon etwas älter (13 und fast 13) und auch schwerer…..

Und – irgendwann musste es so kommen –  als sie heute mal wieder in der Hängematte chillen wollten, machte es „Rrrrratsch“ und die zugegebenermassen schon etwas ältere und auch schon lädierte Hängematte war kaputt.

Was nun?

Nach kurzer Beratung, holten sie beide ein bisschen Geld, suchten im Internet nach einer Hängematte und fanden tatsächlich eine für nur 19.90 in der Sportabteilung unseres Haus und Hof Supermarktes.

Sie hatten ein 6-Fahrten-Ticket dabei und machten sich also auf den Weg.

Zum Supermarkt sind es nur ein paar Stationen mit unserem Bus, ohne umsteigen oder sonstige Komplikationen.

Aber es wäre ja zu schön gewesen so einfach. Die Sportabteilung hatte diese Hängematte nicht vorrätig. (hätten sie im Internet schon checken können, aber naja….) Ich hatte ihnen noch zuhause gesagt, dass es eine grössere Filiale dieser Sportabteilung im Dreispitz (so heisst die Ecke, wo der Laden ist) gäbe, falls sie keine Hängematte finden würden.

Und schon bekomme ich eine erste WhatsApp Meldung.

„Mama, wie kommen wir jetzt von hier zum Dreispitz?“

Zum Glück bin ich ja immer und überall erreichbar. 🙂

„Ihr fahrt mit dem Bus weiter zur Station XY, dann mit dem Tram 8 bis zum Bahnhof und vor dort wieder mit dem Tram 10 Richtung bla oder 11 Richtung blub bis zum Dreispitz.“

„ok“

Hm, das klingt ja mal gut. Aber es dauert nicht lange, da kommt die nächste WA:

„Tram 10 in welche Richtung?“

hatte ich doch geschrieben, aber ok. Ich sage ihnen die Richtung und frage kurz darauf, ob sie angekommen sind.

„noch nicht, aber bald.“

Wieder ein paar Minuten später.

„wir sind jetzt da, aber wo ist das Sportgeschäft?“

„wo genau seid ihr?“

„Dreispitz“

nun muss man wissen, das Dreispitz ein relativ grosses Gebiet ist….. ich war mir nicht mehr so sicher, ob sie sich am richtigen Ort befinden und schreibe, dass ich mal genau auf dem Plan gucke.

hupsi, stelle ich fest, die Station heisst gar nicht „Dreispitz“ sondern „M-Park“….. lalala….. ich informiere die Jungs, aber sie sind eigentlich (!?!) nur eine Station entfernt.

Sie sollen eine Station zurücklaufen.

„wie?“

???? na wie denn? Zu Fuss? Immer den Gleisen nach…..

„wir sind noch im Atleticum.“

Das ist – nur so zur Information – nicht das Sportgeschäft, in das sie gehen wollten, sondern ein komplett anderes und auch an einem komplett anderen Ort…..

Ich schicke sie erneut ins Tram 10 und sage, sie sollen bis zur Station M-Park fahren.

Nach ein paar Minuten….

„und jetzt in dem M-Park?“

„seid ihr schon drin?“

„davor“

oh man. Vielleicht mal reingehen? Ein bisschen gucken? Oder mal Leute fragen? Notfalls….

Bis zur nächsten Nachricht vergeht etwas mehr Zeit. Offenbar waren sie erfolgreich.

Und tatsächlich:

„Wir haben sie!!. Kannst du uns abholen???“ „Bitteeeee“ „Maamaaa“ „Hilfeeee“

🙂

Nein, ich kann sie leider nicht abholen, denn ich muss in 25 min. selber los. Tut mir echt leid….

Ich hoffe, sie haben noch genug Fahrten auf ihrem 6er Ticket nach dieser Odyssee…..

Trotzdem bin ich sehr stolz auf die beiden, dass sie es geschafft haben als „Dorfjungs“ im sozusagen Grossstadtdschungel von Basel zu überleben. 🙂

Und ihre Beute haben sie ja auch noch bekommen.

Gut gemacht Jungs!!

🙂

 

P.S.: was haben wir nur damals gemacht, als es WhatsApp und das alles noch gar nicht gegeben hat????? Da bin ich doch auch nicht alle paar Minuten in eine Telefonzelle gerannt, um Mama anzurufen???

wir leben noch :-)

man macht sich ja schon Sorgen, Freunde fragen mich per mail oder WhatsApp, ob alles in Ordnung sei.

Tjaja, bloggen verpflichtet. 😉

Aber ich hatte einfach mal so richtig keinen Bock. Selbst Sohn 3 meinte neulich. „bloggst du gar nicht mehr?“ Und als ich fragte, wie er darauf komme, sagte er nur „du fotografierst gar nicht mehr alles, was du so machst.“

Aha…..

Heute ist nun Sonntag, ich habe eh schon eine Stunde verloren wegen dieser bekloppten Sommerzeit (übrigens hatte sich die Schweiz sehr lange dagegen gewehrt und gar nicht mitgemacht, während alle Länder drumherum die Uhren umstellten. Schade, dass sie dann doch irgendwann eingeknickt ist….), der Rest der Familie pennt noch und da dachte ich mir so, dass ich einfach mal wieder anfangen könnte. 🙂

Ich schreibe mal über ein paar Alltagsdinge und dann seid ihr wieder uptodate. (Achtung: das wird eventuell länger als so ein Tagebuchbloggen-Eintrag…..)

Arbeit: eigentlich arbeite ich stundenweise und werde auch so bezahlt. Läuft ein Kurs, gibt’s Geld, fällt der Kurs aus, oder bin ich im Urlaub, gibt’s kein Geld. Da ich hier nicht die Hauptverdienerin in der Familie bin, geht das ganz gut, aber man gewöhnt sich natürlich an ein gewisses Einkommen und wenn ich im Sommer, wegen z.B. zwei Wochen Urlaub plötzlich nur noch die Hälfte habe, spüren wir das schon.

Also schiele ich schon eine Weile auf eine Festanstellung an der Rezeption desselben Arbeitgebers. So hätte ich ein monatliches, immer gleiches Einkommen und würde zusätzlich mit ein paar Kursen, noch etwas drauf verdienen.

Das bedeutet aber auch, dass sich mein Pensum von ca. 30-40% auf 60-80 erhöhen wird.

All das ist im Moment noch in der Diskussion. Ich helfe an der Rezeption aus, der Job ist noch nicht fest aber eventuell schon oder doch noch nicht sicher, zu wieviel Prozent und vielleicht auch doch gar nicht. Ach, ja. Ich werde warten, aber es nervt ein bisschen und macht mich irgendwie müde.

Fact ist: im Moment habe ich sicher schon 60-70% nur durch das Aushelfen und das ist finanziell ja auch nicht so schlecht. 🙂

Kinder: Sohn 1 hat volles Programm in der Schule, nur nicht indem er dort etwas lernt, sondern indem er ein Theaterstück aufführt und diverse Klassenreisen mit diversen Fachgruppen macht. Eigentlich hat er sogut wie gar keine Schule mehr bis zu den Sommerferien. Vor den Ferien sollen sie dann noch ein Praktikum machen und in den Ferien aber vielleicht auch einen Ferienjob.

Er benimmt sich (ich gehe zumindest davon aus 😉 ) anständig, übt schon ein bisschen Theorie für den Führerschein, ist aber auch mal einfach am Morgen nach der letzten Theateraufführung nicht zu Hause….. ich bekomme aber auf Anfrage per WhatsApp immerhin eine Rückmeldung, dass er noch lebt. 🙂

Sohn 2 hat gerade auf gar nichts mehr Bock, die Schule ist eh zu schwer und doof, aber er hat auch keine Ahnung, wie es weitergehen soll. Mit viel Einsatz meinerseits hat er sich jetzt mal um eine Schnupperlehre bemüht und auch eine bekommen. (man schnuppert mal für ein paar Tage in einen Beruf rein, um sich später besser entscheiden zu können.)

Er benimmt sich (auch hier gehe ich einfach mal davon aus….) ebenfalls anständig, übt wenigstens, wenn ich ihn daran erinnere mal sein Instrument, geht regelmässig ins Training und ist ansonsten ein herzensguter Mensch. Er hat im Moment einfach eine Baustelle im Hirn, wie das Pupertisten wohl eben so haben. 🙂

Sohn 3 läuft einfach mit, wie so oft. Er hat natürlich auch seine pubertären Anfälle, aber es hält sich im Grossen und Ganzen im Rahmen. Kann man aushalten. 🙂

Er hat sich für die progymnasiale Stufe qualifiziert und wird ab August im Nachbardorf zur Schule gehen. Zum Glück muss er dort nur 3 Jahre überstehen und ich hoffe sehr, das wenigsten bei ihm alles glatt läuft.

Urlaube: wir hatten eine schöne Skiwoche in Arosa, Graubünden, viel Neuschnee, ich schlitterte mit dem Auto über die glatten Dorfstrassen, liess dann den Herrn des Hauses fahren, der die gar nicht mal sooooo steile Strasse zunächst rauf kam, dann aber oben ebenfalls ins Schlingern geriet und langsam und mehr oder weniger kontrolliert mit der Karre (inklusive 5 Personen, Gepäck und Dachbox voller Ski und Skischuhe) den Berg wieder runterrutschte. Für mich ein Albtraum!!!!!

Später stiegen ich und die Söhne 2 und 3 aus, nahmen ein paar Gepäckstücke mit und gingen zu Fuss zur Unterkunft. Der Herr des Hauses und Sohn1 probierten es erneut und siehe da: ohne die hysterische Ehefrau auf dem Beifahrersitz kamen sie problemlos die Strasse nach oben und waren sogar noch vor uns bei der Unterkunft. So geht das.

Ich fahre echt ganz gerne Ski, aber ich merke, dass ich ängstlich fahre. Ja nicht zu schnell werden, die Kurven nicht zu eng nehmen, lieber noch warten, usw. Während die männliche Meute einfach ohne irgendwas die Pisten runterbrettert. Mit einer anderen Familie zusammen waren wir insgesamt 9 Personen, davon 6 Teenager und nur Jungs. Ich war immer die Letzte und alle mussten immer auf mich warten. Das fand ich doof. Nächstes mal fahre ich entweder alleine, fahre gar nicht mehr oder ich mache Langlauf oder sowas. 🙂

Der nächste Urlaub ist für London gebucht. Ausgerechnet…. (aber bis wir fahren, hat sich da hoffentlich alles wieder beruhigt.) Eine knappe Woche und wieder dieselben 9 Personen. Hier fahren wir aber kein Ski, daher werde ich relativ gut in die Gruppe integriert sein. 🙂

Und sonst so?: vor ein paar Tagen ist mir ein Stück Füllung und vielleicht auch Zahn abgebrochen. Hinten, oben. Das war die Strafe dafür, dass ich so mitten am Tag einfach ein Brot mit Nutella essen musste…..Knirsch, knirsch-und weg war die Füllung. Zu meiner Verteidigung muss ich sagen, dass es immerhin ein sehr kornreiches Proteinbrot war. Nutella war nur die „Beilage“ 🙂 (und nur von Nutella haut es einem auch keine Füllung raus.)

Mein Haus und Hof Zahnarzt fuhr just an diesem Tag für fünf (!!! darf der das überhaupt ??) Wochen in Urlaub. Zum Glück konnte ich am nächsten Morgen beim Vertretungszahnarzt um 9:00 Uhr für einen abgesagten Termin einspringen. Nun habe ich so einen ganz glatten Plastikklumpen hinten in der letzten Ecke und wundere mich, ob das wohl so sein soll. Er hatte natürlich nicht so viel Zeit, da noch schön irgendwas zu modellieren, aber mit der Zunge fühlt es sich an, als hätte er einfach nur ein bisschen Füllmaterial zusammengeknetet und reingesteckt. Fertig.

Die Narkose dafür zog mir bis in die Nase und unter das Auge. Das war echt unheimlich und dauerte auch fast 4 Stunden, bis alles wieder normal war. Sehr unangenehm.

Im Mai ist eine Berlin-Reise mit Schweizer Freundin geplant. Wir haben die Flüge gebucht und müssen jetzt noch in die Detail-Planung.

Wenn ich sonst so in meine Heimatstadt fliege, wohne ich bei Muttern, treffe Freunde und Familie und mache sonst eigentlich kaum etwas touristisches. Jetzt muss ich der Freundin aber schon ein bisschen Programm bieten. Wir werden sicher ganz oft auswärts frühstücken, dann auch mal nur so durch die Stadt bummeln, aber schon auch mal noch was angucken. Die Unterwelten vielleicht. Und Bundesgartenschau soll ja auch grad im Mai stattfinden. Potsdam? Irgendwelche Museen? Denkmäler? Mauerpark?

Puh, wird schwierig, aber irgendwie packen wir das schon.

Per mail kam ein Schreibwettbewerb in mein Postfach geflattert. Man soll eine Kursgeschichte zum Thema „Zuhause“ schreiben (mit ca. 10000 Zeichen) und wenn man tatsächlich gewinnen sollte, bekommt man eine Reise nach Santa Fe, New Mexico  und darf an einem Schreibkurs mit Milena Moser teilnehmen. Wow! Ich hab mal angefangen zu schreiben und so nach 6000 Zeichen viel mir eigentlich nichts mehr ein. 😦

Ausserdem verliess mich ein bisschen die Lust und die anfängliche Überzeugung, dass ich und nur ich diese Reise gewinnen würde, liess auch rasant nach. Ein bisschen Zeit bis zum Einsendeschluss habe ich noch, aber ob das noch was wird….. mal sehen.

Gestern haben wir ein bisschen den Garten „gemacht“ wie man so schön sagt. Bei unserem Minigarten ist das aber gar nicht so eine grosse Sache. Der Herr des Hauses sägt ein paar Äste oder Stämme von den Sträuchern raus, ich zerkleinere einen Teil davon kompostgerecht und dann liegen die restlichen Äste noch ein paar Tage im Garten herum, weil niemand Bock hat, sich da weiter drum zu kümmern…..

Die nächste Woche wird aber Bomben-Super-Wetter mit bis zu 22 Grad am Donnerstag, sodass ich vielleicht doch heute Nachmittag noch ein bisschen aufräumen werde. So der Plan. Dieses Bombenwetter wird den Garten explodieren lassen, (hach, so schöne Wortspiele 🙂 ) die Knospen drücken überall schon durch und warten nur noch auf ein kleines bisschen mehr Sonne und Wärme und die werden sie nächste Woche bekommen. Das wird ein Fest. 🙂

So. Und nun wissen alle wieder bescheid. 🙂 Die nächste Pause werde ich sicher nicht wieder so lang werden lassen, aber ab und zu mal einfach nichts zu schreiben ist auch ganz angenehm.

bi-bi-bi-biep

Das ist das ganz typische Geräusch eines Braun-Weckers. Was aber kaum jemand kennt, ist das Geräusch, das so ein Braun-Wecker macht, wenn man ihn erstmal eine Weile ignoriert…..

bi-bi-bi-bi-bi-bi-bi-bi-bi……..und so weiter und so fort. Ohne Pause. Relativ laut.

So passierte es gestern Morgen.

Wie ich ja schon geschrieben hatte, stehe ich jetzt also immer erst um halb 7 auf. (ausser ich muss selber früh raus) Also müssen Sohn 1 und 2, und je nach dem sogar der Herr des Hauses, vor mir aus den Federn.

Der erste, der aufstehen muss, ist Sohn 2. Allerdings hat er auch am meisten Mühe.

Es ist ca. 5:30 und wir hören bi-bi-bi-biep. Noch in normaler Lautstärke und mit kurzen Abständen zwischen den bieps. Aber wir sind wach, was ja eigentlich gar nicht sein sollte.

Der Herr des Hauses fragt mich, wessen Wecker das den sei. Ich : der von Sohn 2. Den könnte er jetzt auch langsam mal abstellen……

Es passiert aber nichts und der Wecker macht fröhlich weiter. Aus dem bi-bi-bi-biep wird ein bi-bi-bi-bi-bi-bi-bi-bi-bi (siehe oben) und es wird immer lauter. Aber es passiert immer noch nichts.

Irgendwann höre ich ein Schnaufen. Es klingt genervt. Es kommt von Sohn 1.

Dann höre ich, wie eine Tür geschlossen wird und der Wecker ist nun nur noch leise zu hören. Ich vermute, die ganze Familie ist inzwischen wach.

Ausser Sohn 2…..

Wir überlegen, ob nicht doch jemand mal aufstehen sollte, und Sohn 2 „richtig“ wecken.

Doch plötzlich ist der Wecker aus, es herrscht angenehme Stille im Haus und dann höre ich, das jemand duscht.

Später erfahre ich:

Sohn 1 war aufgestanden, nachdem der Wecker wirklich unerträglich nervig durchs ganze Haus piepste, hatte bei Sohn 2 einfach mal Licht im Zimmer angeschaltet, (Sohn 2 soll ihn daraufhin nur verständnislos angeschaut haben), dann wortlos dessen Tür geschlossen.

Sohn 3 hatte den Wecker zwar auch gehört, war aber der Meinung, es wäre der Rauchmelder und das Haus würde gerade abbrennen. Warum er allerdings trotzdem seelenruhig im Bett liegenblieb ist mir nicht ganz klar.

Durch das Licht und dass er den Wecker nun wohl tatsächlich als seinen identifiziert hatte, stand Sohn 2 endlich irgendwann auf, schaltete den Wecker aus und ging duschen.

Also ich glaube, das müssen wir noch ein bisschen üben……..

Aber jetzt ist erstmal Wochenende. 🙂

 

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