Liebe Mama….

Mein Muttertagsgeschenk war ein ganz besonderes, und zwar von Sohn 3.

„Mama, mir ist schlecht…..“

Den Rest könnt ihr euch denken……

Der Plan für heute war eine Fahrt Richtung Zürich, weil Sohn 3 dort ein Feldhockeyturnier gehabt hätte. Ich als Teammanagerin seiner Mannschaft hatte alles organisiert, hatte mich selbst als Fahrer eingeteilt (mit 4 Kindern im Auto), es gab noch ein Hin und Her, wo das ganze Material usw. ist, wer was mitbringt. Naja, das übliche Chaos vor so einem Event eben.

Und wir sind mehr oder weniger abfahrbereit, die Sporttasche liegt bereit, ich will mir gerade die Schuhe anziehen, da rennt er Richtung Klo….

Na super.

Zum Glück haben die beiden anderen Eltern, die auch noch fahren sollten, so viel Platz im Auto, dass die 3 bei mir eingeplanten Spieler jetzt auf die anderen Autos verteilt werden konnten.

Und letztendlich habe ich nun ja doch noch ein Geschenk bekommen. Nämlich einen freien Sonntag. 🙂

Vielen Dank an Sohn 3 (dem es übrigens schon wieder viel besser geht…. hmmm)

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Und allen Müttern (meiner eigenen natürlich sowieso!! 🙂 ) heute und am besten auch sonst immer an jedem Tag des Jahres einen wunderbaren, friedlichen Tag.

Bis bald und macht’s gut. 🙂

Da hammse jezockt, wa?

Sohn 3 und ich steigen in den Bus und ich sage „einmal normal und einmal ermässigt.“ „4,40“ sagt der Fahrer. Ich frage, ob er 20€ wechseln kann. „Nee“.

Also krame ich im Münzfach meines Portemonnaies herum, da sagt er aber plötzlich „doch, kann ick.“ „Nein, nein, jetzt hab ich’s schon so“, antworte ich. „Ick kann ihn’n den ooch kleen machen.“ Versucht er es nochmal. „Nein, nein, geht schon, danke.“ Und dann bezahle ich und er grinst und sagt „da hammse jezockt, wa?“

Ich liebe diese Stadt und noch viel mehr den Dialekt. Der Verkäufer im Hockeyladen in Wilmersdorf, die Grundschulfreunde (teilweise jedenfalls) und heute Nachmittag noch das eine oder andere Familienmitglied. Berliner Schnauze vom Feinsten 😃

Ditt is Berlin! 😀

Und das auch:

 

In Ermangelung eines leckeren schokoladigen Brotaufstrichs, mussten Sohn 3 und ich einen übriggebliebenen Osterhasen auf die Toasts legen. 😊

Nach einer langen, zum Glück erfolgreichen Shoppingtour gab es einen echten Berliner Döner mit „allet druff“ (für Sohn 3 lieber ohne Sauce) für nur 3€. Ha, da werden die Schweizer sehr neidisch sein. Ich glaube, ein Döner in Basel kostet so um die 7 ode 8 Franken.

Was die Jungs eigentlich immer machen wollen, ist im Doppeldecker oben und vor allem ganz vorne sitzen.

Abends dann mit den Grundschulfreunden ins Route 66, von dem ich zunächst befürchtete, es wäre eine Disco. Klingt doch so, oder? Man klärte mich jedoch auf, dass es wohl mal in Siemensstadt ein Route gab. Das war eine Disco! Und ausserem sind wir eh schon viel zu alt für Disco….. 😉

Die Nachos, die ich im Route 66 gegessen habe, habe ich nicht fotografiert, später den White Russian in der Eck-Kneipe auch nicht. Man muss ja nicht immer alles fotografieren.

Es gibt in Berlin offenbar nicht dieses Gesetz, dass in geschlossenen, öffentlichen Räumen grundsätzlich nicht geraucht werden darf. Man macht einfach ein Schild an die Tür : „Raucherlokal, Zutritt erst ab 18“ und schon ist es so, wie man es noch von früher kennt, als man abends nach Hause kam.

Puh, was für ein Gestank. Die Haare, die Jacke, das T-Shirt, alles. 🙁

Ich hoffe wenigstens, die Jacke und die Jeans konnten über Nacht ein bisschen ausdünsten. Den Rest kann ich zm Glück heute frisch anziehen.

Weil ich dann wegen Nase ( immer noch…..) und so nicht gleich schlafen konnte, musste ich noch die Baustellen-Skyline von der Küche aus fotografieren. Ist ein schlechtes Foto und in echt sah es also schon irgenwie cooler aus….

So, das war’s mal für heute.

Allet Jute aus der Hauptstadt 😎

 

ach, herrje! heute ist ja schon wieder der fünfte!

Wie gut, dass Frau Brüllen uns da immer schön dran erinnert. 🙂

Es ist 7:20 Uhr und ich sitze bereits mit Sohn 3 am Frühstückstisch. Er hat nämlich heute ein Landhockeyturnier in Zürich und muss da ziemlich früh losfahren.

Um 6:45 Uhr habe ich die Katzen gefüttert, mich geduscht und angezogen. Anschliessend habe ich den Backofen für die Brötchen vorgeheizt, der immer noch einen feinen Lebkuchenduft verbreitet von gestern. 🙂

Tja, und nun sitzen wir eben schon hier, während der Rest der Familie noch friedlich schläft und süss träumt.

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Fortsetzung folgt.

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So, jetzt ist es kurz vor zwölf und ich bin wieder zu Hause.

Was bisher geschah:

Nachdem Sohn 3 seine Hockeytasche gepackt, ich ihm einen Megaproviant (so ein Turnier dauert ja leider oft den ganzen Tag….) gemacht und dann noch meine Tasche mit den Deutschkurssachen gepackt hatte, sind wir so gegen 8:15 losgefahren.

Ich lieferte Sohn 3 am Treffpunkt ab und musste praktischerweise nur auf die andere Strassenseite zur Sprachschule wechseln.

Dort stand mein Kollege vor der Tür und fragte, ob ich vielleicht einen Schlüssel hätte. Hmm, nö, bisher war die Tür auch am Samstag immer schon offen. Ich wusste aber aus Erfahrung, dass die Tür manchmal ein bisschen klemmt und zog einfach mit ein bisschen Gewalt am Türknauf. Und siehe da: Sesam öffnete sich. 🙂 (und der Kollege war überrascht ob meiner brachialen Kräfte …… 😉 )

Mein Kurs ist echt cool. 6 lustige, offene, lernbegierige Menschen, 5 Frauen, 1 Mann, die sich von mir am Samstag Deutsch beibringen lassen. Macht Spass. Heute lernten sie die Zahlen von 1-20 und dazu die Pluralformen einiger Nomen.

Hui, wusstet ihr, dass es 5 verschiedene Pluralendungen gibt und die so eigentlich überhaupt keiner richtigen oder zumindest lernbaren Logik folgen? Da macht man sich ja als Muttersprachler normalerweise keine Gedanken drüber.

Warum ist „Haus“ im Plural Häuser, aber „Maus“ ist Mäuse? Pfff, weiss ich doch nicht!! 😉

Aber meine Gruppe hat das alles sehr souverän gelernt und geübt und ich bin sicher, dass sie es auch nächste Woche noch können…… naja, ich hoffe es zumindest. 🙂

Anschliessend musste ich noch eine kleine Wahnsinnseinkaufstour machen. Wer geht denn schon am Samstag in den grossen Supermarkt???

Zum Glück kann man dort seine Sachen selber scannen und muss dann nicht auch noch an der Kasse anstehen.

selber scannen

Ich habe es also überlebt und bin nun also wieder zu Hause. Ein kleines zweites Frühstück (ein Nutellabrötchen und einen Pott Kaffee), dazu die Simpsons beschäftigen auf dem IPad und dann, hmmm, weiss noch nicht.

Lasst euch überraschen. 🙂

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Fortsetzung folgt.

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ok, jetzt ist es 21.30. Jetzt kann ich ja mal noch den Rest aufschreiben:

Ganz kurz lese ich ein paar Seiten im Roman von Jonathan Franzen. Danach mache ich mich an die Weihnachtsbäckerei. Gestern habe ich in Deutsch-Französischer Freundschaft Zweiländer-Guetzli gebacken mit L. aus H. in F. 😉

Davon sind noch so viele Reste übrig geblieben, dass ich heute auch noch mal gebacken habe. Ich denke, dass dann aber Schluss ist. So viele Guetzli können wir ja gar nicht essen …..

Ich habe also gerührt, geknetet, gerollt, ausgestochen, gebacken, getrocknet und genascht. (auf die Waage werde ich in den nächsten Tag wohl besser nicht schauen.) 🙂

Gegen 17:00 Uhr so ungefähr war ich fertig.

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Und? Was ist drin?

untere Reihe von links: Elsässer „Bredele“ in Storchform, in normal und Zitronenmöndli; Espressoguetzli und Meringues mit Schoggistreuseln; Nuss-Stängel.

mittlere Reihe von links: Lebkuchen ohne Glasur, Zitronenguetzli ohne Glasur, Kokosmakronen und ein Rest Mailänderli.

hinten von links: glasierte Lebkuchen; Walnuss-Guetzli; Vanille-Möndli.

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Puh, diese Backerei hat mich so erledigt, dass ich erstmal eine Runde auf dem Sofa chillen musste, wobei mir die Katzen nacheinander (für gleichzeitig mögen sie sich zu wenig) Gesellschaft leisteten. Dabei stampfen sie immer gerne mit ihren Pfoten in meinen Bauch. Das soll ja ein Zeichen von grosser Liebe sein, aber es piekst doch sehr unangenehm wegen der Krallen…..

Dann ruft Sohn 3 von unterwegs aus an. So gegen 18:15.

Sie wären immer noch in Zürich, aber immerhin schon auf dem Heimweg. Stau!!

So gegen 20:00 Uhr ruft er nochmal an, dass sie jetzt in ca. 15 min. am Treffpunkt wären und ich ihn holen könne.

Ich mache mich also auf den Weg. Die Mutter, die gefahren war, erzählte, sie hätten fast 2 Stunden gebraucht für die Strecke, die man sonst in knapp einer Stunde schafft.

Während ich Sohn 3 hole, kocht der Herr des Hauses ein leckeres Abendessen und wir essen gemeinsam.

Dazu gibt’s noch ein Gläschen Wein für mich. (der Herr des Hauses ist nicht so der Rotweintrinker.)

 

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Den Rest des Abends werde ich mit Jonathan Franzen im Bett verbringen. 😉

Ich wünsche euch schon mal für morgen einen schönen 2. Advent und bedanke mich sehr für’s Lesen.

 

Was machst du eigentlich die ganze Zeit?

Jaja, ich werde von mehreren Seiten bereits angesprochen, dass hier schon wieder so tote Hose ist…..

Okay, aber wenn nichts schreibenswertes passiert, was soll ich denn dann schreiben?

 

Am Wochenende, genauer gesagt, am Sonntag Morgen, stellte ich dann auch noch fest, dass ich den 5., also das Tagebuchbloggen, verpasst hatte.

Also werde ich das einfach abändern in „was machst du eigentlich das ganze Wochenende?“ und erzähle euch kurz, vom 5. und 6. September.

Am 5. September wache ich so gegen 7:00 Uhr auf und befinde mich in meinem alten Kinderzimmer (oder besser Jugendzimmer) in Berlin Charlottenburg. Ach, wie schön 🙂 .

Ich bin nämlich mit Sohn1 am Freitag Abend noch nach Berlin geflogen. Das könnte in Zukunft Anfang September öfter vorkommen, denn wir machen da immer Klassentreffen. Aus der Grundschule….. 🙂

Sehr lustig. Aber der Reihe nach.

Wir frühstücken eine Kleinigkeit und dann gehe ich mit Sohn 1 in die Blissestrasse in den Hockey-Laden, den wir immer leerkaufen, wenn wir in Berlin sind 🙂 . Sohn 1 braucht einen neuen Schläger und neue Schuhe. Puh, auch wenn Berlin für unsere Verhältnisse extrem billig ist, ruiniere ich uns fast mit den Ausgaben für das Equipment…..

Nachdem alles zu Mutter in die Wohnung gebracht ist, begleitet sie uns in die Wilmersdorferstrasse (da bin ich als Kind/Teenie auch schon immer einkaufen gegangen….), denn Sohn 1 ist mit seinen Einkäufen noch nicht fertig. Er braucht Schulmaterial, Hefter, Schreibblocks, usw. und ein weisses Hemd. Man weiss ja nie, plötzlich gibt es mal einen Anlass und dann hat er kein Hemd. Wow! Ich sage nur „Kleider machen Leute“ !! Sohn 1 schlurft mit Jeans, T-Shirt und so einer Sweatshirtjacke in die Umkleidekabine und kommt mit Jeans und einem weissen Hemd wieder heraus. Umwerfend!! Doch, er ist auch selber beeindruckt glaube ich 🙂 .

Und weil’s so gut aussieht, kaufen wir auch gleich noch eins in lila und 2 weisse T-Shirts für drunter. Meine Mutter zahlt. So schnell konnte ich gar nicht nach meinem Portemonnaie suchen. Wenigstens die Joggingschuhe „darf“ ich dann aber zahlen.

Wir essen eine Kleinigkeit im Kaufhaus (hab ich als Kind/Teenie auch schon immer mit der Mutter so gemacht…) und schleppen dann alles wieder in die Wohnung.

Nun nähert sich auch schon mein Klassentreffen. Wir sind 8 oder 9 Leute. Von früher 25 oder so. Aber immerhin. Wir arbeiten daran und es können ja auch nicht immer alle. Treffpunkt ist die Giraffe. Wir haben es grösstenteils sehr lustig, es gibt dann so ein bis zwei, die doch mehr erzählen, als wir vermutlich gerne wissen wollten (too much information….), aber was soll’s. Wir werden uns erst wieder in einem Jahr sehen und daher ist es vielleicht auch wieder wurscht.

Es wird fast Mitternacht bis ich nach Hause komme.

Am nächsten Morgen habe ich mich mit C. zum Frühstück im schwarzen Café verabredet. Es regnet. Ich bestelle ein französisches Frühstück (Milchkaffee, Croissant, Marmelade, Honig) und noch ein Extra Brötchen und Nutella. Später einen zweiten Milchkaffee. Wir quatschen wieder so, als hätten wir uns grad letzte Woche erst gesehen. Das ist schön!

Beim Bezahlen kann ich fast nicht glauben, dass das alles nur 8 Euro irgendwas kosten soll. „ich hatte aber zwei Milchkaffee….“ „Ja, und?“    In der Schweiz hätten die beiden Milchkaffees alleine schon über 10 Franken gekostet …..

(schon am Samstag Abend, mit 2 Apfelsaftschorlen und einer Riesenportion Ofenkartoffel mit Quark und Lachs und Salat, musste ich keine 15 Euro bezahlen!! Wahnsinn!)

Ja, so als Schweizer kann man es sich in Berlin schon sehr gut gehen lassen. 😉

Sohn 1 hat derweil mit meiner Mutter gefrühstückt und ich will ihm nun doch noch ein bisschen Kultur nahebringen und schleppe ihn ins DDR Museum. Hmmm naja. Für mich waren es zu viele Leute und dann stresst es mich, wenn ich nicht in Ruhe alles angucken kann. Sohn1 war auch nur so halbwegs interessiert. Ausserdem bahnte sich rasant eine Erkältung an, er schniefte herum und bekam dann auch noch Nasenbluten. Na super….

So machte es dann nicht mehr richtig Spass und wir zogen weiter. Als wir am SeaLife vorbeikamen, war da kein Mensch, kein Tourist, niemand und wir entschieden spontan, dass wir hier auch noch mal schnell reingucken. Auch hier wieder Nasenbluten. Was ist das bloss?????

Kurzer Snack im „Subway“ und dann ging’s auch schon wieder nach Hause. Es war zehn nach drei und wir liefen an einem Bäcker vorbei. Geöffnet bis 15:00 Uhr. Mist. Ich stöberte die Wohnung nach irgendetwas Leckerem, Essbarem durch, aber wurde leider nicht fündig. Also musste das Internet helfen und innerhalb kürzester Zeit fand ich in ca. 100m Entfernung einen Kuchenladen. Hmmmm, der Kuchenladen ist echt der Hammer! Ein Paradies für Kuchen- und Tortenfreunde.

Ich kaufte zwei Stück und war insgesamt nach 10 Minuten wieder in der Wohnung. Es gab für mich noch einen Kaffee dazu und wir waren glücklich.

Nun war es etwas blöd, weil wir einerseits noch etwas Zeit hatten, andererseits Sohn1 immer schlimmer herumschniefte und es sich aber auch nicht mehr wirklich lohnte, noch etwas anzufangen.

Also räumten wir gemütlich unsere Sachen zusammen, trödelten, lasen noch ein bisschen oder chatteten und machten uns dann auf den Weg zum Flughafen.

Der Flieger kam pünktlich, startete auch pünktlich und flog dann sogar noch 30 Minuten schneller als geplant, so dass wir schon gegen 22:45 wieder in Basel angekommen waren.

 

Fotos habe ich keine. Die gute Kamera hatte der Herr des Hauses zum Hockeyturnier von Sohn 3 dabei und ich war inzwischen schon so oft in Berlin, und ich bin ja auch kein Tourist, dass ich gar keine Fotos mehr mache. Vielleicht im nächsten Jahr. Mal sehen.

So, das war mein nachgeholtes Tagebuchbloggen 🙂

Am 5. Oktober werde ich dann mal schauen, dass ich schreiben kann, da sind dann ja schon Herbstferien. Sollte also machbar sein. Einfach dran denken muss ich.

Vielen Dank für’s Lesen und bis demnächst 🙂

We are the champions

Sohn 1 spielt seit ein paar Jahren Hockey. Also auf dem Kunstrasen oder in der Halle, nicht auf dem Eis und auch nicht Unihockey. In seiner Altersklasse waren sie 2014 so gut, dass sie U17 Landesmeister geworden sind. Und das hatte zur Folge, dass das Team für eine Basler Ehrung nominiert war.

Gestern war dann die grosse „Gala“ ;-).

Also, ich schreibe das extra in „“, denn das ist ein bisschen komisch. Einerseits wurden an dieser „Gala“ Weltstars wie Roger Federer als bester Sportler des Jahres und der FC Basel als beste Mannschaft usw. geehrt, allerdings sind die gar nicht erschienen. Eher enttäuschend. Naja, das ist eben doch nur so eine kleine, regionale Ehrung, ohne riesige, medienwirksame Pokale, daher für die grossen Stars vielleicht eher uninteressant. Einfach noch eine Blechkanne oder Schüssel mehr in der Vitrine. Und dafür wäre der FCB wohl kaum aus dem FerienTrainingslager in Marbella angereist.

Für unsere kleine Hockeymannschaft aber war es natürlich ein Riesending und dass sie dann auch noch gewonnen haben, setzte dem ganzen die Krone auf. 🙂

Ich glaube die einzige Konkurrenz war eine Unihockeymannschaft, aber das muss man ja nicht so laut betonen.

Mein Mutterherz schwillt an und die jungen Leute waren natürlich ebenso glücklich und stolz, dass sie diese Ehrung bekommen hatten.

we are the champions

Mutti war aus

Wow, nach langer, langer Zeit war ich mal wieder aus.
In der Schweiz sagt man dazu übrigens „ich war im Ausgang.“ 🙂

Eine Gruppe von Müttern, die beim Landhockey immer am Rand stehen oder nach dem Training die Kinder abholen, wollte am Freitag einen Kino- und Restaurant-Abend machen.

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Kleine Geschichte dazwischen: meine erste WhatsApp-Gruppe

Ich nutze WhatsApp normalerweise nur, um einer Person eine kurze Nachricht zu schreiben. Meine Söhne dagegen haben diverse WhatsApp-Gruppenchats. Für den Fussballclub, für die ganze Klasse, nur für die Jungs aus der Klasse, nur für ganz bestimmte Jungs aus der Klasse, für Jungs und Mädchen aber nicht alle, usw.

So eine Gruppe brauchte ich bisher nicht.

Nun aber für die Mütter-Runde war es ganz praktisch, so eine Gruppe zu haben, weil man ja noch einen Film brauchte, einen Treffpunkt, eine Zeit, ein Restaurant, usw.

So kam ich also zu meiner ersten WhatsApp-Gruppe.

Sie wurde am Donnerstag Abend gegründet und ich fuhr am Freitag früh über die Autobahn zur Arbeit. Da piepste es zum ersten mal.
„Ping“
Weil ich ja gerade fuhr, konnte ich nicht gucken, wer da schreibt…..
Kurz darauf wieder „Ping“, dann grad nochmal „Ping“.

Als ich bei der Arbeit ankam, schaute ich mal nach: 9 ungelesene Nachrichten. Wow!!! Ich bekomme sonst in einem halben Jahr keine 9 Nachrichten. 😉

„Also wir treffen uns um 18:30 vor dem Kino.“
„Super danke“
„Soll ich im Restaurant reservieren?“
„Ja, das wäre toll.“
„ja, gern“
„ja, du Liebe, danke für’s organisieren.“
„ich kann nur zum Essen kommen und nicht ins Kino.“
„Ich komme nur ins Kino, danach wird’s mir zu spät.“
„Mir wird es alles zu spät, ich komme nicht mit.“

Aha. Jetzt war ich also voll im Bilde.

Es ging dann den ganzen Tag noch so weiter. Die eine kann nicht, die andere kommt später, wer trifft sich alles am Tram? Nein, wir fahren Fahrrad, usw.

Sehr lustig das ganze und für mich sehr ungewohnt, dass mein Phone die ganze Zeit piepste.

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So, wir hatten es letztendlich tatsächlich geschafft, dass sich 5 Mütter vor dem Kino trafen.
Wir wollten den folgenden Film ansehen:

Sex Tapes

(Ich bin mal gespannt, was ich dafür jetzt für Suchanfragen auf dem blog bekomme 😉 )

Klassische Komödie.
Ein Elternpaar hat im Laufe der Jahre immer weniger Lust, aber vor allem immer weniger Zeit für Sex. Tatsächlich gibt es dann mal einen Abend, an dem die Kinder bei den Grosseltern schlafen und die beiden eine ganze Nacht für sich haben……

Lange Rede kurzer Sinn, sie kommen auf die glorreiche Idee, ein Sex Video von sich aufzunehmen. Mit dem IPad…..
Dummer Fehler: der Mann löscht das Video anschliessend nicht (sie hatten ja nun ihren langersehnten Sex und das Video war ja nur Mittel zum Zweck und die womöglich entdecken es die Kinder….), sondern er lädt es stattdessen aus Versehen über die Cloud auf alle Geräte hoch, die er jemals besessen hat. Und all diese Geräte, in dem Fall auch wieder IPads, hat er in den vergangenen Wochen an Freunde und Bekannte und auch an den Postboten verschenkt…..
Naja, den Rest kann man sich denken. Es beginnt eine wilde Fahndung nach den verschenkten IPads in der Hoffnung, dass die Leute den Film noch nicht entdeckt haben.

Sonst gucke ich eigentlich lieber etwas ernstere, nachdenklichere Filme, aber für so einen Weiberabend ist dieser Film natürlich perfekt 🙂 .

Danach waren wir dann noch zu acht in einem schönen Restaurant und so gegen 23:30 Uhr war ich dann ganz brav wieder zu hause. (Vorbild-Funktion und so 😉 )

Und nun schweigt mein Phone auch wieder, das ist sehr angenehm. Bis zum nächsten Weiberabend……..

Tagebuchbloggen verpennt

Hmm, diesmal habe ich es wieder mal verpasst, das Tagebuchbloggen immer am 5. des Monats.

Ich war aber auch nicht so fit, hatte mir die Erkältung von Sohn 2 eingefangen. 😦
Daher lief an dem Freitag sowieso nicht das „Normal-Programm“.

Lustig wäre das Tagebuchbloggen aber dann am Samstag gewesen. Ich kann den Samstag hier mal ganz kurz wiedergeben:

gegen 8:00 Uhr aufgestanden.
gegen 8:45 Uhr mit Sohn 3 zum Hockeyplatz gefahren.
bis 14:00 Uhr Sohn 3 beim Hockey(Turnier) zugeschaut.
gegen 14:00 Uhr nach Hause gefahren.
gegen 14:20 Uhr eine Tasse Kaffee getrunken und ein leckeres, selber gemachtes Birchermüesli gegessen.
gegen 16:00 Uhr wieder zum Hockeyplatz gefahren.
von 16:30 Uhr bis 18:00 Uhr Sohn 1 beim Hockey zugeschaut.
gegen 18:30 Uhr nach Hause gefahren.
gegen 19:30 Uhr Spaghetti gegessen.
bis 22:00 Uhr bei erstaunlich milden Temperaturen mit einem Gläschen Rotwein auf der Terrasse gesessen
Dann ins Bett.

🙂

Ja, bei 2x Hockey und 1x Fussball in der Familie, da werden die Wochenenden kaum langweilig….

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