der 5.4., also Tagebuchbloggen

Wie immer am fünften des Monats wird tagebuchgebloggt. Bei Frau Brüllen kann man dann alle Tagebücher von heute nachlesen. 🙂

Und hier ist nun mein Tag:

Um 5:45 stehe ich auf und gehe duschen.

Nach der Zeitumstellung ist es ja nun erstmal wieder ein paar Tage noch dunkel am Morgen. Also zünde ich die Kerzen nochmal an. Ist ja auch schön. Zum Frühstück gönne ich mir mal Körnerbrot statt Müsli.

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Um kurz vor 7.00 nehme ich den Bus, denn mein Fahrrad habe ich in Basel bei der Arbeit stehen gelassen, weil es ja so doll hätte schneien sollen. Was es dann ja gar nicht wirklich hat.

Im Nachbarort steige ich ins Tram, das mich bis nach Basel bringt. Um diese Uhrzeit noch relativ leer.

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Bei der Arbeit angekommen, gibt es einen Zitronen-Ingwer-Tee, denn die Erkältungswelle ist noch nicht ganz abgeklungen bei den Kollegen und mit diesem Tee bin ich den ganzen Winter durch ganz gut gegen alle Viren und Bakterien angekommen. Ich glaube zumindest, dass es an diesem Tee liegt. 🙂

Auf jedem Beutel-Zettel ist dazu noch ein sinnlicher Spruch. Das brauche ich heute vielleicht auch. Also dann. Anmut üben.

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Bis zum Mittag mache ich so meinen Kram, gehe dann ein bisschen raus, kaufe mir 2 kurzärmelige Blusen für den Sommer, esse dann mein selbstgemachtes Sandwich, einen gekauften Salat mit Quinoa und Edamame oder sowas. Zum Dessert einen Joghurt. (den ich wohlweisslich in eine Tüte gepackt habe, bevor ich ihn in meiner Tasche transportiert habe. Da soll es ja schon Unglücke mit Joghurts in Taschen gegeben haben…)

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Meine Pause dehne ich auf fast 2 Stunden aus, weil ich heute sonst von 8.00 bis 17.00 durchmachen müsste.

So ab 14.00 Uhr arbeite ich weiter. Die WA-Gruppe von Sohn 3s Sportgruppe explodiert, weil sie heute statt in die Halle in den Wald gehen wollen. „ja, der xy kommt in den Wald“, „der Z kommt nicht.“ „macht ihr Feuer?“ „der P kommt nicht.“ „Sollen sie Würste mitnehmen?“ „der M und der G kommen gern.“ „wieviel Uhr?“ und so weiter und so weiter. Sohn 3 selbst ist nicht in diesem Chat, nur die Eltern. Also muss ich alle wichtigen Infos an Sohn 3 auch noch weiterleiten.

Geblieben bin ich dann doch bis 18.00, weil eben so viele Nachrichten zu schreiben waren dies und das noch zu machen war. Aber dank der Zeitumstellung ist es ja nun abends länger hell. Das ist schön auf dem Heimweg.

Was nicht so schön war, war das Geräusch, dass ich plötzlich beim Fahren hörte: pfft – pfft – pfft – und so weiter. Immer ein längeres pffft, dann eine ganz kurze Pause, dann wieder pffffft.

Ich steige ab und sehe, dass da ein Loch im Mantel ist. Da zischte also die Luft raus, wenn das Loch gerade nicht genau unten auf dem Weg verschlossen wurde.

So blöd!!

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Ich muss also schieben. Zufällig kommt genau jetzt Sohn 1 mit seinem Fahrrad den Weg Richtung Basel entlanggefahren und ruft nur „na, müde?“ oder sowas. Frechheit!!

Sofort muss ich ihm eine erklärende WA-Nachricht schreiben. So geht’s ja nicht.

Weil ich nun so langsam dahinschleiche mit meinem Fahrrad, kann ich die Natur viel intensiver betrachten. Die Kirschen fangen an zu blühen! Also ich denke mal, dass es die Kirschen sind. Könnten aber auch Pflaume oder Apfel, Birne, was weiss denn ich, sein. Ich denke mal Kirsche.

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So, weiter gehts. Immer das Positive sehen. Ein schöner Sonnenuntergang und ausserdem komme ich auf über 9.000 Schritte. Passt schon.

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Zuhause angekommen hätte ich gern zuerst mal geduscht, aber der Herr des Hauses ist schon mächtig am Kochen. Also richtig kochen. Er ist nicht wütend oder so. 🙂

Na dann, essen wir eben erst.

Wir, das sind Sohn 2 und ich.

Sohn 1 ist mir ja gerade auf dem Fahrrad entgegengekommen, der geht mit der Schule ins Theater. Sohn 3 ist noch im Wald und der Herr des Hauses wollte auf Sohn 3 warten, damit der nicht alleine essen muss. (dabei hat der ja im Wald schon Wurst gegessen. Naja.)

Es gibt sowas wie Salat.

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Und dann Reis mit Fisch. Ja, der ist aus der Aluschale. Schmeckt aber trotzdem. 🙂

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Den Rest des Abends werde ich entweder im Sessel…

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oder im Bett verbringen. Mal sehen.

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Die Katze ist schon mal da.

Allerdings glaube ich, sie will nur nicht verpassen, falls ich in die Küche gehen sollte, damit sie etwas zu fressen bekommt. Sonst ist sie nämlich fast nie bei mir im Bett. Das ist wirklich sehr aussergewöhnlich.

Und den Apple-Kleber habe übrigens nicht ich aus lauter Verehrung ans Bett geklebt. Das ist ein geerbtes Kinderbett, in dem ich schlafe. Und da haben sie damals alles mögliche drangeklebt. Und das ist nun eben immernoch dran.

 

So, ihr Lieben. Vielen Dank mal wieder für’s Lesen und Folgen. Ich wünsche euch ein schönes Wochenende.