ok, es ist wieder der fünfte

Puh, eigentlich wird es gar nicht viel zu berichten geben heute, aber mal sehen. Vielleicht wird’s ja doch was und nicht dass man sich dann wieder Sorgen macht, weil ich am 5. nichts geschrieben habe. 🙂

Frau Brüllen sammelt alle Tagebücher und wer will, kann bei ihr ein bisschen herumstöbern.

Also:

mein Tag begann so ziemlich genau um 5:38. Meistens wache ich ein paar Minuten VOR dem Wecker auf.

Also gehe ich duschen. Ich frühstücke ein Müsli, trinke meinen Kaffee und denke überhaupt nicht daran, dass heute Tagebuchtag ist. Also habe ich auch das Frühstück nicht fotografiert…..

Die Katzen möchten auch was essen und bekommen Katzen-Suppe, was sie sehr lecker finden.

Ich habe heute überhaupt nichts fotografiert. Es wird also ein sehr textlastiger Eintrag werden.

Es sind etwa 9° und ich nehme das Fahrrad. Um kurz nach 7 verlasse ich das Haus.

In der Bäckerei kaufe ich mir ein Croissant, das ich zum Z’Nüni essen möchte. (es wird etwa 17:00 Uhr werden, bis ich es dann tatsächlich esse….)

Am Arbeitsplatz angekommen kruschtel ich so ein bisschen herum und vergesse darüber, den Telefonbeantworter auszuschalten. Uups.

Ich stelle den Beantworter um fünf nach acht aus. Das wird wohl nicht so schlimm gewesen sein, denn es sind eh Ferien in Basel und so früh ruft selten jemand an.

Es ist wirklich deutlich weniger los als in den letzten Tagen und das ist gut so, denn aus unserem 3-er Team bin ich ganz alleine. Die beiden anderen haben Ferien. Meine Unterstützung sind nur Aushilfs-Leute, die aus dem Lehrerteam rekrutiert worden sind. Sie können aber viel lernen in dieser Woche, weil ich Zeit für sie habe und sie keinen Stress. Und wenn sie ab und zu das Telefon abnehmen können, hilft mir das auch sehr.

Also alles bestens.

Zum Z’Nüni esse ich ein Stück vom Rüebli-Kuchen, den eine Kollegin zum Abschied mitgebracht hat. Das Croissant bleibt also erstmal liegen.

Gegen 13:30 kaufe ich mir ein Joghurt, eine Banane und ein Bounty. Das ist mein Mittagessen. Ich habe kaum Appetit. Die Banane bleibt auch erstmal liegen.

Dann arbeite ich weiter: Emails beantworten, Telefonanrufe entgegennehmen, Rechnungen eintüten, Sachen erklären, Bücher bestellen, mit der Portugiesisch-Leherin plaudern. Sie fährt jetzt für 6 Wochen nach Brasilien. Ach, wie schön. 🙂

Gegen 17:00 Uhr esse ich das Croissant und dazu das Bounty. Auch ein Kaffee muss her.

Dann wird es langsam sieben und ich packe zusammen, mache alles aus und zu und schliesse die Tür hinter mir.

Ein Tag von 8 bis 7 Uhr. Das ist ganz schön lang. Ich muss das die ganze Woche jetzt machen weil die anderen eben im Urlaub sind. Ausser vielleicht morgen und am Freitag, da habe ich etwas eher Schluss. Naja, das schaffe ich schon. In der Mitte mache ich mehrere oder längere Pausen, also arbeite ich insgesamt auch nur so um die 9 Stunden.

Ich bringe noch die Post zum Briefkasten und schwinge mich mit Mütze, Helm, Handschuhen und Warnweste auf mein Fahrrad und strample nach Hause.

Der Herr des Hauses hat lecker Safranrisotto mit dieser scharfen spanischen Wurst gekocht. Eigentlich wäre das der Plan für Sohn 1 gewesen (jeder hat hier an einem Tag pro Woche Kochdienst), aber in dieser Woche und wegen Ferien geht irgendwie alles etwas durcheinander.

Nach dem Essen lese ich noch das Gemeindeblättchen und staune über die Bilder eines gesprengten Bankautomaten. Heftig!

Jetzt ist es kurz vor neun. Ich mache jetzt wohl nicht mehr lang. Ich hole vielleicht noch meine Wäsche von der Leine. Vielleicht aber auch nicht. 🙂 Mal sehen.

Vielen, lieben Dank für’s Lesen, wenn heute auch komplett unbebildert. Daher um so mehr Dank, wenn ihr es trotzdem bis hier gelesen habt. 🙂

Macht’s gut. 🙂

 

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Ein Kommentar (+deinen hinzufügen?)

  1. Roswitha
    Mrz 11, 2019 @ 13:09:45

    Es hätte sicherlich das ein oder andere Foto sein dürfen, aber alles halb so schlimm, gelesen habe ich trotzdem den Text. 🙂
    Liebe Grüße von Roswitha

    Antwort

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