Und dann das, und dann das, und dann….

Eigentlich wollten wir ja nur den Fernseher aus einem der oberen Zimmer ins Wohnzimmer umziehen. Und nun brauchen wir womöglich ein neues Haus 🙂

Und das kam so:

Nie hatten wir den Fernseher im Wohnzimmer, weil wir nicht wollten, dass der so sichtbar ist und man (und vor allem die Kinder, als sie noch klein waren) dann immer ans Fernsehen denkt und die Kinder die ganze Zeit fragen „darf ich fernsehen?“ oder den Kasten im schlimmsten Fall sogar einfach selber anschalten.

Also stand der Fernseher jahrelang im Keller im nicht ganz so gemütlichen, sogenannten Hobbyraum. Wir haben dadurch wirklich nur sehr gezielt ferngesehen. Ich bin zum Beispiel für den Tatort am Sonntag Abend in den Keller gegangen. Und das war’s dann eigentlich schon.

Nun kam es, dass Sohn 1 gerne ein anderes Zimmer haben wollte und so vor ca. einem Jahr (oder so?) in diesen Hobbyraum umzog. Ich witterte meine grosse Chance auf ein eigenes Zimmer (und vor allem wohlverdienten, ruhigen ! Schlaf) und richtete mich im alten Zimmer von Sohn 1 ein.

Damit nun der Fernseher nicht weiterhin im Hobbyraum und somit Sohn 1 vor der Nase stand, nahm ich ihn in mein Zimmer.

Das hatte aber auch wieder Folgen. Erstens war es für mich nun nicht schwer, abends vor dem Schlafen „nur noch mal kurz“ den Fernseher anzuschalten und dann davor zu versumpfen. Zweitens sind aber auch die Konsolen an diesem Fernseher angeschlossen und so hatte ich immer wieder „Gäste“ die mein Zimmer brauchten, um dort zu zocken.

Also wurde mehrheitlich (ich glaube nur der Herr des Hauses war dagegen) entschieden, den Fernseher ins Wohnzimmer umzuziehen.

Ich bin eine Frau der Taten und so war der Fernseher sehr schnell unten im Wohnzimmer. Der Rest würde sich dann schon ergeben.

Leider unmöglich umzustimmen war der Rest der Familie davon, auch den weissen TV-Unterschrank mit runter zu nehmen. Den hatte ich also immer noch in meinem Zimmer. Inzwischen steht er zum Verkauf im Internet und ich hoffe, dass da langsam mal jemand anfängt zu bieten.

Also holten wir noch so ein Bänkchen aus dem Dach, das von der selben Möbelserie ist, wie ein Grossteil der Wohnzimmermöbel und stellten den Fernseher da drauf.

An der Wand, an der der Fernseher jetzt steht, stand vorher natürlich etwas anderes. Nämlich ein Sideboard. Das mussten wir an die gegenüberliegende Wand stellen. Dort steht aber das 3-er Sofa und ein Sessel. Eigentlich hat das Sideboard gar keinen Platz.

Auch unser Esstisch war nun etwas zu nah am Fernseher. Das sah komisch aus. Also drehten wir den Tisch von längs zu quer. Kein Problem. Nur hing längs zum Tisch eine Lampe mit 3 Schirmen an der Decke, die den gesamten Tisch beleuchteten. Nun hängt diese Lampe quer über dem Tisch und die 3 Schirme beleuchten nur noch die Mitte des Tisches.

Da wird der Herr des Hauses wohl mal ein bisschen an der Decke herumwerkeln müssen.

Ausserdem hing dort, wo der Fernseher jetzt steht, ein riesiger Spiegel an der Wand. Der kam auch nach gegenüber.

An dieser gegenüberliegenden Wand häufen sich jetzt also ein Sideboard, ein Sofa, ein Sessel und ein Spiegel. Statt quer an der Wand zu hängen, steht der Spiegel längs auf dem Boden hinter dem Sofa.

Bei all dieser Umräumerei kam noch hinzu, dass wir Ende letzten Jahres entschieden hatten, dass unsere Vorhänge nach ca. 10 Jahren auch mal ersetzt werden dürften. Gestern konnten wir die bestellten, genähten und frisch gebügelten Vorhänge abholen und aufhängen.

Nun sieht das Wohnzimmer wieder frisch aus, aber das Problem mit dem vielen Kram auf einer Seite bleibt bestehen.

Gestern überlegten wir nun, aus dem 3-er Sofa einfach ein 2-er Sofa zu basteln. (Ikea ist da ja zum Glück sehr flexibel. 🙂 ) Dann sagte der Herr des Hauses plötzlich, dass er einen zweiten Sessel aus seinem Büro mit nach hause bringen würde, weil für den im Büro jetzt kein Platz mehr ist.

Das wirft möglicherweise wieder alle vorherigen Pläne über den Haufen….

Also, der im Moment (!) letzte und komplett neue Plan: Das 3-er Sofa kommt ins Dach. Tadaa!!

Dort steht nämlich ein noch viel älteres und schon sehr zerfetztes (wir müssen Decken drauflegen, sonst kann man da nicht mehr sitzen) Sofa. Wir kaufen dann ein neues 2-er Sofa für’s Wohnzimmer und stellen die beiden Sessel dazu.

Das sollte vielleicht gehen. Jetzt muss ich nur noch die Trägheit des Herrn des Hauses in solchen Dingen ausschalten, damit wir diese Sofa-Tausch-Aktion auch wirklich umsetzen und vielleicht bleiben wir dann doch hier wohnen und brauchen erstmal noch kein neues Haus. 🙂

Das erste Tagebuch 2019

Gerade noch rechtzeitig merke ich, dass ja heute schon der 5. Januar ist und das heisst: Tagebuchbloggen. Auch dieses Jahr geht es also munter weiter und wie immer ab 18:00 Uhr kann man bei Frau Brüllen die anderen Tagebücher lesen.

Ich war gestern schon um 22:00 im Bett, weil todmüde, und darum heute früh um 4:00 Uhr mal kurz wach. Zum Glück nur kurz. Das zweite mal werde ich dann um 7:30 wach. Das ist ok und ich stehe auf.

Mein Frühstück besteht aus einem süsslichen Brötchen, das ich mir schon vorgestern gekauft hatte, aber nicht dazu gekommen war, es zu essen. Mit ein bisschen Nutella ist es aber durchaus noch geniessbar.

Wie oben schon erwähnt, hatte ich fast vergessen, dass heute Tagebuchbloggen-Tag ist und darum gibt es auch kein Foto vom Frühstück….

Nach dem Frühstück ein bisschen Sofa. Ich lese viele, viele Blogs, die ich in den letzten Tagen nicht gelesen hatte.

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noch im Pyjama

 

Als es gegen 8:30 endlich nicht mehr ganz so dunkel ist, öffne ich mal die Rolläden und huch: es schneit ja !!

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sieht man jetzt nicht sooo gut, aber dafür ist der Weihnachtsbaum noch drauf. 🙂

 

Kurz vor 9:00 mache ich mich dann mal fertig für das Nordic Walken, das jeden Samstag stattfindet.

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Nachdem ich eine Weile alleine am Treffpunkt stehe, nachdem dann auch noch der Bus durchfährt, aus dem sonst noch 3 Mitläufer aussteigen, denke ich mir, dass da wohl heute keiner kommt.

Und dann merke ich: es sind ja noch Ferien! Ich bin schon wieder so im Alltag, habe schon 3 Tage gearbeitet, mein Griechischkurs hat doch auch schon wieder angefangen, aber nein, Nordic Walken hat Ferien, wenn Schulferien sind. Und Schule geht erst wieder am Montag los.

Kurz überlege ich, einfach alleine durch den Wald zu latschen, verwerfe den Gedanken aber wieder. Ich habe keine Handschuhe (die liegen in meinem Velokorb und das Velo steht in einem Veloraum in Basel.) und so bin ich eh froh, dass ich nach Hause gehen kann.

Ich gehe erstmal duschen und überlege mir dann, was wir am Wochenende essen und schreibe einen Einkaufszettel.

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Lachspastete hatten wir schonmal, das ist sehr lecker!

Heute mache ich vielleicht statt Blattspinat mal Brokkoli rein.

Am Sonntag könnten wir dann Züri-Gschnätzlets essen.

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Also auf zum Einkaufen.

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Mein Laden. 🙂

 

Schon seit Wochen im Laden zum Verkauf, aber da bin ich echt streng. Dreikönigskuchen gibt es auch erst, wenn wirklich Dreikönigstag ist. Nämlich morgen.

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Ein Rieseneinkauf mit Fleisch und Fisch und und und (ca. 200.-) hat mich am Ende nur 15.- gekostet, weil mir der Laden alle zwei Monate Bons schenkt, die ich statt Geld einsetzten kann. Diesmal waren es um die 200.- in Bons, also fast gratis eingekauft. 🙂

 

Nachdem ich alles wieder verräumt habe, gibt es ein zweites Frühstück.

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Da kommt natürlich noch Schoggi drauf 🙂

 

Die Katze will spielen, wir wollen aber lieber im Warmen bleiben. Also sitzt sie alleine draussen.

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blöd gucken kann sie also schon ziemlich gut.

 

 

Es wird ein bisschen bilderlastig heute….

Statt also mit der Katze zu spielen, lese ich in den diversen Blogs weiter. Sehr lustig sind übrigens immer die Familien-Tweets der Woche. Ich lache wirklich ab und zu so, dass die Familie fragt, ob alles okay ist….

Der blog heisst Familienbetrieb.

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Beim Einkaufen nahm ich einen Schreibblock mit, denn (ich weiss eigentlich nicht, wo ich die Zeit noch hernehmen soll….) ab Montag mache ich noch einen Französischkurs. Intern an der Schule wo ich arbeite, also kostet es mich wenigstens (erstmal) nichts.

Zuhause sehe ich, dass es derselbe Block ist, den ich auch für Griechisch gekauft hatte damals…. Tja, dann kommen eben Kleber drauf. 🙂

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Einen Block mit „c’est la vie“ auf Griechisch gab es leider nicht.

 

Dann, so gegen 14:00 Uhr gehe ich endlich, endlich zur Post. Also vielmehr in unseren kleinen Dorfladen, in dem auch eine Poststelle ist. Ich schleppe nämlich seit Tagen einen Brief an die Tante in Berlin, die keinen Computer/kein Smartphone/kein Tablet/nichts!! hat,  mit mir herum und finde keine Post oder habe keine Lust einen Umweg zu machen. Ohne Briefmarke kann ich ihn aber nicht abschicken.

Nun ist es also vollbracht. Die Tante wird sich freuen. 🙂

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Gegen 15:00 Uhr erbarme ich mich und spiele mit der Katze. Sie sitzt immer noch draussen vor der Tür und wenn man nur in die Nähe kommt, springt sie voller Vorfreude davon, wie ein Hund, der danach jiepert, dass man das Stöckchen wirft. Dann dreht sie sich enttäuscht um, wenn sie merkt, dass niemand zu ihr nach draussen gekommen ist.

Also dann eben.

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Ich schiebe einen abgeschnittenen Ast auf dem Rasen hin und her und sie lauert und lauert und springt dann plötzlich hervor, um ihn zu fangen.

Man sieht förmlich die grosse Freude, die ihr das Spiel bereitet. Oder nicht?

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Dann schneide ich mir zum Z’Vieri eine Kaki. Ich glaube, ich habe noch nie im Leben eine Kaki gegessen. Bin aber nicht ganz sicher.

Vorsichtshalber google ich mal „eine Kaki essen“ und es gibt tatsächlich ein Video, in dem einem erklärt wird, wie man eine Kaki essen soll. Womöglich gibt es auch Tutorials, wie man Bananen oder Äpfel isst. Wer weiss das schon?

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Hm, so richtig lecker ist das nicht. Ich habe noch eine zweite, aber das wird dann wohl die letzte gewesen sein. So richtig satt macht es auch nicht. Darum esse ich noch ein Glas Apfelmus hinterher.

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Dann mache ich mich mal an die Hausaufgaben. Heute noch nur für eine Sprache. Ab nächster Woche muss ich dann auch noch Franz-Huusi, wie die Jungs sagen würden, machen. Was hat mich da bloss geritten?

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Ich habe immer noch Hunger. Oder mehr so Gluscht. Also mache ich mir einen Kaffee und esse dazu eine Reiswaffel. Die kaufe ich mir manchmal in Erinnerung an die Zeiten, als die Kinder noch kleiner waren und das immer eine gute Knabberei für sie war.

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Den Rest des Nachmittags bin ich noch ein bisschen auf dem Sofa und schaue Sohn 3 bei Zelda zu.

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Die Wand über dem TV ist noch so kahl nach dem Umbau. Wir brauchen ein Bild oder so.

 

So, zu guter Letzt kommt jetzt noch das Essen.

Erst mal den Lachs einschmieren,…

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… dann den Blätterteig belegen,…..

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… backen….

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und geniessen !!!

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Ich danke euch für’s Lesen und dranbleiben.

Jetzt muss ich aufhören, denn die Jungs wollen Yatzee spielen. Na dann. 🙂

Und? Wie wird 2019?

Wir hatten dieses Jahr einen ganz ruhigen Silvesterabend. Obwohl…. jetzt, wo der Fernseher im Wohnzimmer gelandet ist (Ich sag nur: nach dem Aufräumen ist vor dem Umräumen….), wird hier gezockt oder MarioKart gespielt. Das ist eher weniger ruhig….

Aber Spass macht’s schon. Also das MarioKart. Ich bin auch nicht jedes Mal letzte geworden!! Nur manchmal…

Ok, zurück zum ruhigen Silvesterabend. Meistens haben wir irgendwelche Gäste oder sind irgendwo eingeladen, aber dieses Jahr haben wir uns einfach zu wenig gekümmert und so ergab es sich, dass wir einfach nur unter uns waren. Sohn 1 und 2 hatten eh angekündigt, sie würden dann noch auf eigene Partys gehen, also hatten wir einfach nichts geplant.

Wir haben Raclette gegessen und anschliessend lief die Konsole heiss. Im Laufe des Abends änderten dann sowohl Sohn 1 als auch Sohn 2 ihre Pläne und blieben doch zuhause. Ach, es ist eben so schön bei uns… 🙂

Noch vom letzten Jahr hatten wir Blei, dass wir – warum auch immer – nicht gegossen hatten. Also wurde das gestern erledigt.

Und? wie wird nun das kommende Jahr?

Werde ich jemanden erschiessen? Oder womöglich selber erschossen?

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Werde ich im Regen stehen?

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Werde ich am Stock gehen und dabei bittere Tränen vergiessen?

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Oder werde ich mich schlussendlich doch einfach nur, wie jeden Morgen, unter die Dusche stellen und frisch und munter in den Tag starten?

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In diesem Sinne wünsche ich euch allen ein gutes, gesundes und friedliches neues Jahr. Startet gut und macht das Beste draus!