Wie war dein Jahr?

Es ist Samstag früh, so gegen 8:00 Uhr, kein Mensch ist wach hier im Hause und da schreibe ich doch noch schnell meinen Jahresrückblick.

So sieht es also aus:

zugenommen oder abgenommen?

Keine Ahnung. Auf keinen Fall so zugenommen, dass es auffällig wäre. Es gibt immer so Schwankungen von 3kg rauf und wieder runter sage ich mal. Nach der OP im September ca. 4 Kilo abgenommen wegen „kein Appetit“, aber das ist leider alles schon wieder da….

mehr bewegt oder weniger?

Etwas weniger, weil ich ab September erstmal nicht mehr Velo gefahren bin oder nur noch sehr selten. Für sonstigen Sport war so gut wie keine Zeit mehr. (Merke: ob ich Velo fahre oder nicht, beeinflusst mein Gewicht offenbar überhaupt nicht.)

Mehr Geld oder weniger?

Seit November mehr Lohn.

Eigentlich sollte es also mehr sein, aber da bin ich nicht so sicher. Sind ja auch nur 2 Monate.

etwas neues gekauft?

Kleidung, speziell einen tollen Mantel, neue Vorhänge, die aber erst in ca. 4 Wochen fertig sein werden, eine neue Brille.

etwas ersetzt?

Die alte Brille und die Vorhänge, die aber erst noch ausgetauscht werden müssen.

etwas entsorgt?

Am „Bring-und-Holtag“ einiges entsorgt. (Geschirr, Kuscheltiere, Puzzles, Spiele, usw.)

die teuerste Anschaffung?

Möglicherweise die Vorhänge, weil wir die noch zuschneiden und nähen lassen müssen. Aber auch die Weihnachtsgeschenke waren mal wieder nicht ganz billig….

eine Reise gemacht?

Skifahren im Winter und Hüttenwandern im Sommer. Im Herbst diesmal kein Urlaub. Und die Jungs waren im Frühling eine Woche in Portugal, während ich die Ruhe zuhause geniessen konnte.

Haare länger oder kürzer?

Eher länger. Ich war seit September (oder länger) nicht mehr beim Coiffeur. Jetzt liegen sie schon auf den Schultern auf und werden immer weisser und weisser, da auch keine Farbe mehr drauf kommt. Ich find’s aber (noch) ganz cool.

Lieblingslied 2018?

Dank Spotify höre ich immer noch alles mögliche rauf und runter und habe daher gar kein Lieblingslied. So viele Lieder sind schön!

Lieblingsbuch 2018?

Es gibt auch hier so viele: die Bücher von Lucy Fricke, von Milena Moser und natürlich von Juli Zeh! Um nur ein paar Beispiele zu nennen. Auch wenn kaum mehr Zeit (oder ist es Lust?) für Sport bleibt – lesen geht immer!

Lieblingsfilm 2018?

Ich kann mich nicht erinnern. Hin und wieder schaue ich einen Film im Fernsehen, aber im Kino war ich zum Beispiel gar nicht.

wie lief’s im Job?

Noch eine Stufe höher als letztes Jahr. Wegen der Babypause der Kollegin Aufstieg zu „Head-Receptionist“ mit 80% Pensum seit Anfang November. Neu jetzt: viel mehr Verantwortung, Mitarbeitergespräche führen, Sitzungen, ….)

Krankheiten?

Keine „normalen“ Krankheiten, also keine Erkältungen oder Infektionen oder so etwas.

Nur die Ohren-OP im September, die ich aber nicht als Krankheit zähle. Das war ja geplant. Es ärgert mich aber, dass ich dadurch mein Krankentages-Konto bei der Arbeit, das seit ca. 4 Jahren auf 0 stand, versaut habe. 2 Wochen krankgeschrieben nach der OP.

zusammenfassend: wie war das Jahr?

Es plätscherte so dahin und ab November wurde ich dann von 50 auf 80% Arbeitspensum katapultiert. Das machte sich doch sehr bemerkbar. Vor allem zuhause musste ich alles neu durchdenken. Wer kocht?, wer kauft ein?, wann?, wer räumt mal das Haus auf und putzt?

Aber ich möchte nicht jammern. Es war ein gutes Jahr!

fast geschafft

 

Na, das ging ja eigentlich ganz gut, gestern. Wir wurden dankbar durch einen Spontanbesuch vom Aufräumen abgehalten, insgesamt wurden wir immer langsamer und langsamer, aber am Ende waren doch die grössten Baustellen erledigt.

Da, wo diese Pflanze vorher stand, ist jetzt der Weihnachtsbaum. Aber hier, so vor der gelben Wand, gefällt sie mir eigentlich fast noch besser, als auf dem Boden. Ich denke, sie kann hier bleiben.

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Ja, ist noch nicht perfekt, …..

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… aber die Klappe geht zu und mit ein bisschen Weihnachtsdeko bestückt kann ich mit dem Ergebnis zufrieden sein.

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Hier nochmal so ein Stern. Auf dem Foto sieht man gar nicht so richtig, dass der noch ein Muster hat. Und, äh, das Bild hängt schief, oder?

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Der Tiger wurde von uns damals, vor mehr als 18 Jahren, für Sohn 1 gekauft, da waren wir grosse Fans (und sind es eigentlich immer noch) von Calvin&Hobbes. Wir dachten so, der Tiger würde ein ähnlich bester Freund von Sohn 1 werden, wie es Hobbes von Calvin ist, aber so ganz richtig hat es nicht funktioniert. Nun liegt er also auf unserem Sessel.

Küche: check!

Allerdings fing dann wenige Minuten nach meiner Aufräum- und Putzaktion der Herr des Hauses an zu kochen…..

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Naja, immerhin hat er anschliessend wieder sauber gemacht, aber im Grunde hätte ich mir meine Arbeit sparen können, oder?

So, jetzt muss ich nur noch kurz überlegen, was wir in den nächsten Tagen so essen wollen, dann einen kleinen Grosseinkauf machen und auf den Schwager warten, der traditionell immer am 24.12. zu uns kommt.

Ich wünsche euch allen einen friedlichen, ruhigen, fröhlichen oder lustigen Abend.

Macht was draus 🙂

 

Oh du Fröööhlichäähää

Ach, hier weihnachtet es schon so unglaublich… nicht.

Gestern Abend wurde am Esstisch beschlossen, dass heute das grosse Aufräumen und Putzen des Hauses in Angriff genommen werden soll.

Dafür habe ich vor langer Zeit (vor ein paar Jahren…?) mal diese Karten geschrieben, die wir glaube ich dann tatsächlich erst ein mal benutzt haben….

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Da sind alle Zimmer und Ecken des Hauses drauf und jeweils die nötigen Aufgaben dazu.

Jeder kann sich ein Kärtchen nehmen und abarbeiten. Mal sehen, ob das klappt, denn im Moment sind erst 3 von 5 Personen überhaupt aufgestanden und eine davon prokrastiniert erfolgreich, indem sie bloggt….. eine andere indem sie duscht.

Aber immerhin, der Herr des Hauses kruschtelt schon irgendwo im Dach herum.

Es gibt viel, viel zu tun. Packen wir’s also an.

 

Am Esstisch soll morgen ein Raclette gegessen werden. Dafür brauchen wir etwas mehr Platz, als wenn wir nur zu fünft frühstücken. Also müssen wir diese eine Seite noch ein bisschen räumen….

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Hier muss auch noch dringend aufgeräumt werden. Deutschbücher, ein Andalusien-Reiseführer, Französisch-Verben, englische auch, eine Fahrradklingel, naja, was sich eben so ansammelt 🙂

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Oh, oh, und hier habe ich doch kurt gezögert, ob ich so ein Chaos überhaupt zeigen möchte. Aber nun ja, so ist es eben. Man kann die Klappe aber bei Bedarf einfach zumachen und schon sieht es viel besser aus! Heute der Plan allerdings: wirklich aufräumen.

Das mache ich immer wieder mal, aber leider hält es nicht zu lange.

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Auf Schweizerdeutsch nennt man so ein Chaos übrigens „ein Puff“. Das kann für Nichtschweizer schonmal sehr irritierend sein, wenn jemand sagt, „ich habe in meinem Keller ein Puff.“ Ähm, ja, interessant….

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Ein paar Guetzli (Plätzchen) haben wir natürlich längst gegessen, aber die Dosen müssten mal wieder zurück in den Keller, nachdem sie ausgewaschen worden sind….

 

Das hier wird nicht so schwer, das räume ich einfach von oben drauf nach unten rein.

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Ich denke, ich nehme mir die Kärtchen „Küche“ und „Wohnzimmer“. Da habe ich genug zu tun und später finde ich auch alles wieder, wenn ich es selber verräumt habe. 🙂

Und erst, wenn alles fertig, wenn alles geputzt ist, wenn alles blitzt und blinkt, erst dann darf auch der Baum blitzen und blinken.

Und vor allem müssen wir ihn von dieser komischen Kiste runterholen. Wie sieht das denn aus?

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Tja, wie man sieht, habe ich also eigentlich üüüüüüberhaupt keine Zeit zum Bloggen und ich wünsche euch daher schnell noch einen schönen, entspannten und gemütlichen 4. Advent. 🙂

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Hallo Tagebuch

Frau Brüllen will’s wissen und heute Abend gegen 18:00 Uhr könnt ihr bei ihr dann all die anderen Tagebücher von heute nachlesen. Viel Spass! 🙂

Heute startet mein Tag etwas gemütlicher, weil ich erst um 10:00 Uhr Arbeitsbeginn habe. Ist ja auch mal schön.

Vor lauter Gemütlichkeit vergesse ich dann aber prompt, das obligatorische Kaffeetassenfoto zu machen. Naja, dann muss eben die Stulle herhalten.

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Ich bin also seit 6:30 wach (jaja, das ist für mich schon ausschlafen, sonst klingelt der Wecker um 5:45….) und frühstücke in Gesellschaft von Sohn 3. Ich mache ihm und mir Pausenbrote, da der Herr des Hauses, dessen Aufgabe das normalerweise ist, irgendwie gerade verpennt.

Dann steht Sohn 1 auf und geht duschen. Sohn 2 hat diese Woche nichts zu tun und schläft noch.

Ich zünde die eine einzelne Adventskerze an. Dieses Jahr habe ich mich für einen etwas anderen „Adventskranz“ entschieden. Jeden Sonntag werde ich die Zahl wechseln und die Kerze kann in Ruhe runterbrennen und alles ist gut. 🙂

 

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Dann geht Sohn 3 mit dem Bus in die Schule. Es ist 7:10 Uhr.

Sohn 1 ist fertig und nimmt den Bus danach. Es ist 7:25 Uhr.

Oh, der Herr des Hauses ist aufgestanden und geht in die Dusche. Tja, was soll ich machen? Ich vertreibe mir ein bisschen die Zeit. Nachdem ich die Spülmaschine aus- und wieder eingeräumt habe, gibt es ein bisschen Gehirntraining.

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Die Katzen sind auch schon da und bekommen ihr Frühstück. Anschliessend gibt es Katzenwäsche.

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Endlich, so gegen 8:00 Uhr ist das Bad frei und ich kann auch mal duschen gehen.

Ich bemerke, dass nichts, was ich anziehen möchte, gebügelt ist. (ich faule Socke…) Also muss ich wohl oder übel, noch in Unterwäsche, eine Bluse bügeln. Naja, es gibt schlimmeres. 🙂

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So. Nun ist es kurz vor 9:00. Alle ausser mir und Sohn 2 sind weg. In einer Viertelstunde fährt mein Bus und ich werde mich jetzt mal langsam fertig machen.

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Fortsetzung folgt. Schaut doch gegen Abend nochmal rein. 🙂

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So, weiter geht’s.

Um 9:10 nehme ich den Bus und bin gegen Viertel vor 10 in der Schule. Während der Fahrt schreibe ich eine email (auf griechisch – was für eine Anstrengung!) an die Griechischlehrerin, dass ich heute nicht in den Kurs kommen kann. Ich habe echt zu viel zu tun.

In der Schule bekomme ich vom Chef die Info, dass ein Mitarbeiter gekündigt hat. Hm, das ist ziemlich blöd, weil der für uns sehr wichtig und hilfreich war. Schöner Mist.

Ich muss also ein bisschen herumorganisieren. Ausserdem Essen bestellen für einen kleinen Weihnachtsapéro und mich um diverse andere Sachen kümmern.

Es stresst mich nicht, aber irgendwie läuft mir die Zeit davon und ich habe das Gefühl, es nicht 100% gut zu machen. Die Kollegin muntert mich auf und wir beschliessen gemeinsam, dass am Ende schon alles gut werden wird. So.

Statt in den Griechischkurs zu hetzen (das geht normalerweise so: kurz nach 12:00 kommt meine Ablösung, ich muss noch ein paar Sachen übergeben, habe dann noch ca. 10min. Zeit und fahre mit dem Fahrrad schnell ins nächste Quartier zum Kurs. Von dort habe ich nach dem Kurs genauso wieder 15min. Zeit, um zu unserer Schule zurückzufahren. Irgendetwas zum Essen nehme ich mir mit und esse das auf dem Weg. Nicht sooooo toll.) mache ich eine gemütliche Mittagspause in der Schule.

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Ich habe genug Zeit für einen Salat vom Coop und die Stulle von heute morgen (siehe erstes Foto 🙂 ) Dieser Salat ist sehr clever verpackt. Eine Karton-Schale mit Plastikfolie eingeschlagen und einer Folie als Deckel.

Den macht man ab, dann isst man den Salat und dann löst man auch die andere Folie vom Karton. So kann man Plastik und Karton separat entsorgen.

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Nach der Pause habe ich noch ca. 1 Stunde Zeit bis eine Sitzung ansteht, in der ich einen weiteren Auftrag bekomme. Ich muss mich in das gesamte Procedere einer Car-Sharing-Firma einlesen, das alles direkt einmal testen und dann eine Art Plan zusammenstellen, damit ich es als „Tutorial“ weitergeben kann.

Das darf ich immerhin auf morgen legen, denn eigentlich bin ich schon gar nicht mehr da. Ich habe seit 30min. Feierabend.

Trotzdem telefoniere ich noch kurz mit einer Bäckerei, die morgen 2 Riesengrättimänner liefern soll, schreibe noch eine E-Mail, bespreche mich kurz mit der Kollegin und bin schon in Mantel und auf dem Weg nach draussen, als mir die Post einfällt, die ich noch mitnehmen sollte.

Alles in allem bin ich eine Stunde später draussen als geplant.

Immerhin erwische ich meinen Bus und komme relativ früh zuhause an.

Dort erwarten mich Sohn 1 und 3, die aber nur kurz „hallo“ rufen, denn sie sind – wie immer- beschäftigt. (nicht mit Hausaufgaben, da bin ich ziemlich sicher…. 🙂 )

Ich sehe ein neues Update bei den Simpsons und lade mir das gleich mal runter.

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Und was kommt dann noch?

Ich denke, in wenigen Minuten wird Sohn 2 vom Saxophon-Unterricht nach Hause kommen, wir werden gegen 19:00 Uhr irgendetwas essen und dann werde ich mich vielleicht doch schon heute Abend ein bisschen in das Car-Sharing-Zeugs einlesen. So kompliziert ist das ja nicht. Wird also nicht so lange dauern.

Vielleicht lese ich noch ein bisschen in einem Buch, statt im Internet. Im Moment gerade mal wieder einen Teil von Knausgård (Leben, den 4. Teil)

Und gar nicht so spät, vielleicht gegen 22:00 oder 22:30 Uhr, werde ich ziemlich sicher das Licht löschen.

Morgen geht es wieder um 5:45 Uhr los. Wie gewohnt. Da kann ich nicht so lange aufbleiben am Abend vorher.

 

Also dann, ich danke euch für’s Lesen. Bis zum nächsten mal. 🙂