zum ersten mal in 2018…

 

  • haben wir gestern angegrillt
  • habe ich heute Morgen Wäsche im Garten aufgehängt
  • habe ich keine Socken angezogen
  • habe ich meine Fussnägel lackiert
  • habe ich kurze (also halbkurze) Hosen angezogen

 

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Grillen ohne Kartoffelsalat ist wie Sommer ohne Sonne. 🙂

Wir haben diesmal sehr speziell mit 2 Grills gegrillt. Einen für uns und einen für „die Komplizierten“. Vegan und Vegetarisch incl. Lab (das musste ich erstmal googeln….) zusammen. Nur 2 Gäste. Sie haben ihre eigenen Sachen mitgebracht, wir mussten eine separate Grillzange organisieren, auf keinen Fall durfte es Kontakt zu unsrem Fleisch-Zeug geben. Eigentlich standen die beiden Grills noch etwas zu nah nebeneinander, aber da waren wir dann alle nicht so kleinlich. Zum Glück.

Das war schon irgendwie speziell, aber letztendlich doch unkomplizierter als ich erwartete hatte.

Mein Kartoffelsalat war auch ok, nichts tierisches dran, und natürlich lecker wie immer. Sogar unser Apfelsaft und die Kartoffel-Chips waren vegan. 🙂 (zufälligerweise)

Heute Morgen machte ich dann eine erste Ladung Wäsche, die ich draussen in der Sonne aufhängen konnte. Es geht noch nicht so schnell wie im Hochsommer, aber im Laufe des Tages werden die Sachen schon trocken werden.

Und weil es wirklich so schön frühlingshaft ist, die Vögel zwitschern, die Insekten summen, die Pflanzen nahezu explodieren (meine Nase juckt und kitzelt), habe ich meinen Füssen einen neuen Anstrich verpasst. Das mache ich nicht so oft, aber heute hat es einfach gepasst. 🙂

 

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Nachher (im Moment ist der Garten mit dem Herrn des Hauses und Sohn 3 belegt, die Bretter anmalen) werde ich dann noch ein paar Sachen aussäen, Töpfe neu bepflanzen, vielleicht ein bisschen das Moos aus dem Rasen harken. Der Nachbar (der mit dem schönen Rasen) hat gestern schon das erste mal gemäht. Davon sind wir noch Trillionen von Mooskissen entfernt.

 

Einen schönen Sonntag wünsche ich euch allen. Morgen geht hier der Alltag / die Schule wieder los.

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der fünfte April

Immer wieder das selbe, wir kennen es ja nun bereits. 🙂

Frau Brüllen sammelt die Tages-Geschichten von vielen, vielen Leuten. Hier könnt ihr sie nachlesen. Wenn ihr wollt.

Und hier ist meine Tagesgeschichte. Was mache ich eigentlich so den ganzen Tag?

Ich wache schon um halb sechs oder so auf, warte noch ein bisschen, kann aber nicht mehr einschlafen. Also stehe ich um kurz vor sechs auf, dusche und mache dann mal Frühstück. Nur für mich, denn die Jungs (ausser Sohn 2) verschlafen ferienbedingt eh den halben Tag und der Herr des Hauses weiss nie so recht, ob er frühstücken soll oder nicht.

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Unsere Gästetoilette verstopft. So eine Sch….. (im wahrsten Sinne des Wortes… örks)

Was sollen wir machen? Auch der Herr des Hauses muss irgendwann los und wir müssen das alles erstmal so lassen. Hoffentlich hat sich das bis abends irgendwie aufgelöst… (?!? bäääh)

Ich klebe einen Zettel auf den Klodeckel, damit die Jungs später Bescheid wissen.

Um 7:00 Uhr wecke ich Sohn 2, denn der hat ein Vorstellungsgespräch im nahen Fitness-Studio. Lehrstelle als „Fachmann Bewegung und Gesundheit“ oder so ähnlich. Ich muss ihn dreimal wecken, denn er wird nicht so richtig wach….

Ich packe meine Tasche, denn um 8:00 Uhr habe ich einen Einzelschüler auf dem Niveau B1. Ein Portugiese. Wir werden bestimmt über den Wahnsinns-Treffer von Ronaldo in der Champions League sprechen!! Der Smoothie ist noch von gestern übrig. Mango, Kiwi, Orange und Multivitaminsaft.

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Um 7:10 stehe ich an der Haltestelle und warte auf den Bus. Es ist Regen angesagt, darum fahre ich heute lieber nicht mit dem Fahrrad.

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Der Bus hat so richtig hässliche Sitze. Ein seltenes Modell, normalerweise sind die Sitze aus Stoff in einem leckeren, frischen türkis oder grün, manchmal auch rötlich gemustert, aber so braun…. (erinnert mich wieder an den Morgen…..)

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Ich beschliesse, mit dem Portugiesen ein „warm-up“ in Form eines Spiels zu machen. Wir spielen Tabu. Junior, damit die Wörter nicht zu kompliziert sind. 🙂

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Und wir sprechen tatsächlich über Ronaldo. Er hat das Spiel natürlich gesehen!

Von 9:30 – 11:30 habe ich Schicht an der Rezeption der Schule, aber davon gehen 30 min. für eine Sitzung drauf, also habe ich nur das Nötigste erledigt. Ist aber wegen der Ferien eh nicht so viel los. Das Telefon bleibt weitgehend still.

Mein nächster Termin ist erst um 15:00 Uhr, also trinke ich den Smoothie aus, begebe mich mich in die Stadt und schlendere so herum. Bummeln nennt man das wohl.

Ich finde eine Hose in richtig schönem Grün. Die kaufe ich, denn ich liebe Grün!

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Bei der Gelegenheit (in dieser vorteilhaften Garderobe mit Spiegel, in dem man sich auf von hinten sehen kann) mache ich ein „Vorher-Bild“, denn der Termin um 15:00 Uhr ist beim Coiffeur. 🙂 Ziemlich lang schon wieder die Haare….

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Die Zeit vergeht und vergeht einfach nicht. Was macht man bloss 3 Stunden lang in der Stadt, ohne Unsummen an Geld auszugeben?

Essen vielleicht. Ein kleiner Mittags-Snack wäre nicht schlecht. Orientalisches Tabulé mit Falafel und Salat. Dazu eine kleine Flasche Rivella. Ist auch nicht gerade günstig, aber sehr, sehr lecker!

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Ich schlendere noch durch einen Buchladen, durch diverse Kleiderläden, finde neben der grünen Hose noch ein dunkelblaues Leinenhemd und ein Halstuch.

Ich laufe den Spalenberg rauf, der angekündigte Regen hat inzwischen eingesetzt, dann laufe ich weiter Richtung Schifflände, und weiter und weiter. Das bringt mir immerhin die erhofften 10.000 Schritte für heute ein. 🙂

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Die haben hier in sehr mühevoller Kleinstarbeit ein wunderschönes Pflaster hingelegt.

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Um 14:50 gehe ich dann zu meiner Coiffeuse, die überhaupt nicht fertig ist mit der Kundin vor mir, aber es ist egal, ich habe ja Zeit. Während ich warte, kann ich mich wieder über die schönen, die reichen und die ganz schön reichen informieren und bin jetzt wieder komplett up to date was die Königskinder und so angeht.

Leider habe ich vor lauter Gequatsche (was man halt so macht beim Coiffeur, oder?) vergessen, ein Foto zu machen.

Ich nehme den Bus nach Hause und sehe mir sogleich die Gästetoilette an, die – oh Wunder – tatsächlich eine Art Selbstheilung vollzogen hat. Ich spüle einmal und es macht wusch und alles fliesst wieder ordentlich ab. Ist aber trotzdem alles nicht so lecker, bitte nicht wiederholen!

Ich starte eine grosse WC-Putzaktion.

Darauf dann erstmal einen Kaffee, Sohn 2 nach seinem Gespräch befragt (er kann morgen mal ein bisschen in den Arbeitsablauf dort reinschnuppern), Sohn 3 begrüsst, Sohn 1 hallo gesagt.

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Ach ja, und dann muss ich ja noch ein „Nachher-Bild“ machen. Bitte schön. Das erste mal seit ein paar Jahren ohne neue Farbe. Mal sehen. Grau ist ja momentan total im Trend und wenn man es einfach so auf natürliche Art haben kann, dann ist das ja bestens.

Sieht man auf dem Foto gar nicht das Grau, aber es ist auch noch nicht so viel. Mehr so oben und an den Schläfen.

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Als Abendprogramm steht dann noch an:

  • Die Skijacken und Hosen von uns fünfen (die nicht nur an dieser Tür hängen sondern überall herumliegen) im Keller verstauen
  • Irgendwas kochen und dann auch essen
  • eventuell Sohn 1 vom Training abholen (das könnte 21:30 Uhr werden…)
  • so eine bescheuerte Sendung mit Models und Meeedchen gucken (ja, ja, ja, ich weiss….)
  • vielleicht noch mit Sohn 3 ein bisschen europäische Hauptstädte und Autokennzeichen lernen (wozu sie die Autokennzeichen kennen müssen ???)
  • dann irgendwann schlafen.

Morgen kann ich ausschlafen. 🙂

Danke für’s Lesen und bis zum nächsten mal.