Lolly Cake

 

„Eine Spezialität meiner Heimat ist Lolly Cake“ sagte kürzlich meine Neuseeländische Schülerin. Ich dachte natürlich an Schleck-Zeug, Lutscher, Lollys eben.

Aber nein. In Neuseeland sind Lollys sowas wie Marshmallows aber in etwas härter. Von der Konsistenz her wie diese weissen Mäuse. Kann sich jemand erinnern? 😉

Ich habe Lolly Cake gegoogelt und sehr niedliche Videos gefunden, in denen Kinder einen Lolly Cake machen. Ist nämlich kinderleicht und vor allem ohne backen.

Bevor ich aber den Lolly Cake nachmachen konnte, brauchte ich ja mal diese Lollys und die musste ich erst online bestellen.

In der Zwischenzeit hatte die Schülerin bereits einen Lolly Cake gemacht und in den Unterricht mitgebracht. Hmmm, sehr lecker!!

Letzte Woche konnte ich endlich das langersehnte Päckchen abholen, dass mit Royal Mail, wohl nicht aus Neuseeland, aber immerhin aus Grossbritannien oder so geliefert worden war.

Und gestern Abend habe ich meinen allerersten, neuseeländischen Lolly Cake gemacht.

Man braucht:

  • 100g Butter
  • 250g Malzkekse (gibt’s hier nicht, aber Butterkekse mit Ovomaltinepulver geht auch)
  • 200g gesüsste Kondensmilch
  • 180g Lollys (woher ihr die auch immer bekommt… 🙂 )
  • Kokosflocken

 

Die Kondensmilch mit der Butter in einer Schüssel in die Mikrowelle. Die Butter sollte langsam schmelzen. Immer wieder mal rühren, damit sich beides schön vermischt.

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Die Kekse entweder mit einer Maschine, wenn man hat, oder sonst in einer Plastiktüte komplett zerkrümeln.

Ich habe das, was nicht zerkrümelt war, am Schluss noch mit der Suppenkelle zerstampft. Dazu dann das Ovopulver, wenn man keine Malzkekse hat.

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Wir hatten noch so kleine Tütchen übrig von einem längeren Hüttenwochenende und die war gerade richtig.

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Und das sind angeblich die besten und coolsten Lollys. Die Eskimos. So heissen die nun mal. Keine Ahnung, warum.

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Okay, sie sehen ein bisschen aus wie Mumien, aber sie schmecken echt lecker…. 🙂

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Die armen Eskimos muss man jetzt in kleine Stücke schneiden.

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Dann mischt man die Kekskrümel mit der Butter/Kondensmilch-Mischung und gibt die Eskimos dazu. Das ganze formt man auf einem Stück Frischhaltefolie zu einer Art Brot.

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Dann noch in Kokosflocken wälzen, einwickeln und ab in den Kühlschrank. Am besten über Nacht.

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Und dann kann man sich am nächsten Tag Scheibchen für Scheibchen davon abschneiden.

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Es ist schon sehr, sehr süss. Ich nehme ein paar Scheiben heute mit in den Unterricht, damit die Expertin mir sagen kann, ob es so schmeckt, wie es soll. 🙂

 

Ein schönes Wochenende wünsche ich euch! 🙂

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6 Kommentare (+deinen hinzufügen?)

  1. andreaminnieblog
    Jun 24, 2017 @ 08:38:17

    Es gruselt mich. Das wäre eher nichts für mich.

    Antwort

  2. Roswitha
    Jun 25, 2017 @ 12:28:25

    Also ich nasch ja ganz gerne mal, aber dann greife ich eher zu Schokolade oder Eis. Alles was zuuuuuuuuuuuu süüüüüüüüüß ist, da streike ich. Daher ist das bestimmt nichts für mich.
    Sieht aber interessant aus und wem es schmeckt, der darf das auch ruhig genießen.
    Liebe Grüße von Roswitha

    Antwort

  3. Bigmama
    Jun 25, 2017 @ 17:03:57

    Süß erklärt sich ja von selbst … Zucker pur 😆 … Ich glaube die Eskimos und Butterkekse sind alleine für sich meine Favoriten … Sieht schon interessant aus … Was sagen deine Männer ? ☺️

    Antwort

    • wahnsinn22
      Jun 25, 2017 @ 20:01:37

      Naja, Zucker pur ist ja nun nicht drin. Es ist gesüsste Kondensmilch, da mag wohl Zucker drin sein und in den Eskimos und den Butterkeksen auch. Was ich viel finde ist Butter!! Und die macht auch viel vom Geschmack aus.
      Probiert hat nur Sohn 2 und ihm war es zu süss. 🙂

      Antwort

  4. Bigmama
    Jun 25, 2017 @ 17:09:41

    Achja – die Schaumzucker 🐭 … Lecker 😃 …

    Antwort

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