(ohne Moos) nix los

Es passiert im Moment irgendwie gar nichts, was ich hier aufschreiben könnte. Selbst in den 5-Jahres-Kalender kann ich im Moment jeden Abend nur immer dasselbe schreiben.

„Kurse gegeben“, „Kurse vorbereitet“, „einkaufen“, „Wäsche waschen“, fertig. Oft habe ich auch Mühe etwas für meinen Schlusssatz zu finden. Etwas, was schön war an diesem Tag. Ich muss echt auch auf so Kleinigkeiten achten, sonst weiss ich am Abend nicht, was ich schreiben soll.

Heute kann ich aber etwas schreiben, was schön war: Die Vögel zwitschern während ich nordic durch den Wald walke.

Während es in den letzten Tagen so eiskalt war, mehrere Tage hintereinander unter Null Grad, war draussen so gut wie nichts zu hören. Vielleicht kennt ihr diese Stille, wenn man zum Beispiel im Ski-Gebiet oben ganz allein im Nebel auf dem Berg steht. Weit genug von den Liften und anderen Leuten weg. Da hört man so absolut gar nichts. Ist echt krass!

So war es aber hier auch ohne Nebel und Ski-Berg. Beim Laufen durch den Wald war es die letzten Tage mucksmäuschenstill.

Und nun ist es schon seit ein paar wenigen Tagen wieder etwas wärmer, also immer noch kalt, aber wenigstens über Null Grad und schon fangen die Vögel an zu singen. Phänomenal! Als ob schon Frühling wäre.

Und das ist auf jeden Fall schön. 🙂

Es reizt mich einerseits, jetzt schon den ersten Tulpenstrauss zu kaufen, um ein bisschen Farbe in das Wintergrau zu holen, aber andererseits war der Gedanke „Tulpen im Januar? Spinnst du?“ bisher noch stärker. Mal sehen, wer in mir gewinnen wird und ob ich es noch wenigstens bis März hinauszögern kann. 🙂

So, das war mal wieder ein kleines Lebenszeichen. Spätestens dann wieder am 5.2.

Bis bald.

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Sieben

 

Die Sieben ist ja schon so ein bisschen eine magische Zahl. Sagt man.

In vielen Märchen kommt die Sieben vor. (die sieben Zwerge zum Beispiel, hinter den sieben Bergen. Der Wolf und die sieben Geisslein.)

Die Woche hat sieben Tage. Es gibt sieben Weltwunder. Wer dran glaubt, denkt, Gott habe die Welt in sieben Tagen erschaffen. Und gibt es nicht auch die 7 Todsünden?

James Bond ist 007. Ein anderer Film heisst „Seven“ oder „Die glorreichen Sieben“. Es gibt einen Siebenschläfer und über sieben Brücken musst du geh’n.

Manchmal sind wir im siebtem Himmel. Oder wir packen unsere sieben Sachen.

Mein Geburtsmonat ist die Sieben.

 

Und nun die Auflösung dieser langen Vorgeschichte:

Mein blog gibt es jetzt schon seit sieben Jahren. 🙂

 

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Den ersten Eintrag machte ich am 12.1.2010

 

 

 

Unterleuten

So, nun aber endlich mal mein Senf zu diesem, in meinen Augen, grossartigen Buch.

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Zuerst: ja, es ist dick. Etwas mehr als 600 Seiten hat es schon…. (meine Bibliothekarin sagte mir, dass dicke Bücher die Leute abschrecken. Die würden so gut wie nie ausgeliehen.)

Mein Rat: habt keine Angst vor der Dicke des Buches. Es liest sich runter wie Butter und plötzlich ist man ganz erschrocken, dass es schon vorbei ist. 🙂

Hier mal ein kleiner Auszug aus dem Inhaltsverzeichnis:

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Das Buch ist in Teile mit Titeln unterteilt, dann aber noch in einzelne Kapitel, die jeweils die Namen der in diesem Kapitel wichtigen Protagonisten tragen.

So haben die Kapitel je nach dem auch mal den selben Namen. In den einzelnen Kapiteln geht es dann hauptsächlich um diese Person und als Leser erfahren wir, wie und was diese Person denkt. Die anderen Figuren sind dann eher Statisten.

Ein Beispiel: wir lesen in einem Kapitel, wie eine Figur einen Unfall erlebt. Aus Sicht dieser Figur, wie sie nicht mehr ausweichen kann, usw. Im nächsten Kapitel, fahren zwei andere Figuren auch auf dieser Strasse und sehen die blinkenden Blaulichter, wissen aber nicht, was passiert ist. Wir Leser hingegen schon…..

Und nun zur Geschichte.

Unterleuten ist ein Dorf in der Nähe von Berlin, ehemalige DDR, früher gab es dort eine LPG, die von „Gombrowski“ geführt wurde. Er ist einer der alteingesessenen Dorfbewohner, zusammen mit „Kron“. Zwischen den beiden schwelt ein alter Streit aus alten Zeiten.

Ausserdem sind 2 Paare neu in das Dorf zugezogen. „aus dem Westen“….. Das eine Paar ist kinderlos, Linda Franzen ist eine Pferdeflüsterin und möchte gerne eine Pferdezucht in Unterleuten aufbauen. Ihr Mann ist eher unscheinbar und arbeitet hauptsächlich in Berlin.

Das andere Paar hat ein Baby. Herr Fliess ist Vogelschützer und da geht es auch schon los. Er hat Einsprache erhoben gegen die Koppelzäune von Linda Franzen, denn die würden seine Vögel stören.

Ich kann natürlich nicht ins Detail gehen, aber es gibt – wie ganz bestimmt in jedem Dorf –  überall irgendwelche Dinge, die der eine will, der andere nicht hergibt, oder dem anderen nicht gönnt, Neid, Eifersucht, Affären, die ganze Palette bis hin zu Mord……

Als Krönung kommt dann noch eine Firma von ausserhalb, die das Dorf komplett auf den Kopf stellt und nun geht es erst richtig los.

Das ist alles so „schön“ beschrieben, wie die sich gegenseitig über’s Ohr hauen, wie da im Hintergrund mit dem Bürgermeister gemauschelt wird, weil ja immer irgendjemand noch etwas gut bei jemandem hat oder dem anderen etwas schuldet. Die Figuren sind so gut beschrieben, dass ich während der Lesepausen immer wieder an sie denken musste, mir überlegt habe, ob jetzt das oder das passiert, wer jetzt an wen verkaufen wird, und was da eigentlich damals im Wald nun wirklich passiert ist.

Auch die Beziehungen zwischen den Paaren, nicht nur den neu zugezogenen, der ganze alte Müll, der nach und nach zum Vorschein kommt, ist ganz wunderbar beschrieben.

Von jedem einzelnen habe ich ein Bild vor mir. Wie sie aussehen, wie sie sprechen.

Lustiger Weise gibt es sogar eine Website von der Dorfkneipe und einen Link zur Seite des Vogelschützers. Alles fiktiv natürlich…… oder? 😉

 

Ich habe wirklich schon lange nicht mehr so sehr an einem Buch gehangen. Oft vergesse ich auch relativ schnell wieder, um was es eigentlich ging. Wenn mich jemand fragt, erinnere ich mich an den Titel, aber kaum noch ans Geschehen. Ich vermute mal, bei diesem Buch wird es anders sein.

Also mein ultimativer Tipp: kaufen oder ausleihen und verschlingen!!

Viel Spass 🙂

ich war im Ausgang

 

ja, so sagt man das auf Schweizerdeutsch.

„ich war gestern im Ausgang.“ („ich war aus.“  ist ja auf Deutsch eigentlich auch nicht besser. Dann doch lieber im Ausgang, als grad ganz aus …. 😉 )

Eine Kollegin machte einen kleinen Abschiedsumtrunk, allerdings konnte sie aus Gründen nicht einladen und so mussten wir für unsere Getränke selber zahlen. Aber es ging ja auch hauptsächlich um den Abschied und nicht um’s finanzielle.

Eine andere Kollegin hatte einen Gutschein, mit dem man 2 Getränke zum halben Preis haben konnte. Allerdings Cocktails nur ohne Alkohol.

Na, das macht ja nichts. Halber Preis ist doch sehr verlockend und so gönnten wir uns jeweils irgendsoein Kokosnuss-Erdbeer-Trallala-Teil.

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Trotz halben Preis kostete das Teil noch 6 Franken (also ca. 5.50€).

Später wollte ich aber doch noch was Alkoholisches trinken und bestellte mir einen „White Russian“.

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White Russian im Martini-Glas….

Süss, so ein kleines Gläschen ……

….

….

…. für sage und schreibe 17 (siebzehn!!!!!) Franken. Das könnt ihr euch in Euro selber ausrechnen. Vermutlich zahlt man die Aussicht mit. (und jetzt weiss ich auch, warum die Kollegin nicht alle einladen wollte…. 🙂 )

Immerhin gab’s die Chips und Erdnüsschen gratis dazu. 🙂

 

Ich habe ja noch gar nicht geschrieben, wo wir waren:

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Super Handy-Foto, durch die Scheibe mit Licht von innen und Spiegelungen ohne Ende.

Wir waren in der 31. Etage des Basler Messeturms. Dort gibt es eine Bar. Die Bar Rouge.

Die Aussicht war wirklich fantastisch, auch wenn das auf dem verwackelten Foto so überhaupt gar nicht zur Geltung kommt. Basel By Night von oben. Sehr schön. 🙂

Eine Wiederholung wird es aber vermutlich nicht geben, denn die Preise sind mir echt zu jenseits. Trotzdem war es natürlich ein schöner Abend, das hat ja mit dem Geld nichts zu tun.

 

12 von 12 (oder auch nicht….)

Heute werde ich es definitiv nicht schaffen, 12 Bilder von meinem Tag zu machen.

Von Sohn 3 habe ich mir einen Husten eingefangen, den er gute 2 Wochen mit sich herumschleppte. Vielen Dank. So ein Husten macht schlapp irgendwie.

Naja, auf jeden Fall werde ich heute so gut wie gar nichts machen. Also gibt es auch keine Fotos. 🙂

Ein bisschen Wäsche waschen, Mittagessen kochen und einen Kurs vorbereiten ist nicht all zu fotogen.

Dazwischen werde ich auf dem Sofa liegen und ruhen oder lesen. Und zwar immer noch das hier:

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Ich finde dieses Buch fantastisch und kann es echt uneingeschränkt weiterempfehlen!

Fast bereue ich es, dass ich schon bald fertig sein werde. Für mich ist ein Buch super, wenn ich auch in den Zeiten, während ich gerade nicht lese, an die Figuren denke und mir überlege, was die wohl so gerade machen und es mich dann zum Buch zieht, damit ich nicht womöglich etwas verpasse. Nicht dass die im Buch einfach weitermachen und ich kriege das nicht mit. 🙂

Genau so ist es mit diesem Buch. Kauft es euch oder leiht es in der Bibliothek aus, es lohnt sich! Vielleicht schreibe ich später nochmal was über den Inhalt.

So, und jetzt verabschiede ich mich auch schon wieder. Muss lesen !! 😉

tja….

 

…. da habe ich dann wohl zu lange gewartet.

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ziemlich durchgefroren die Dinger.

 

Gestern Abend hatten sie nur eine ganz dünne Schicht Eis und ich wollte sie lieber noch ein bisschen frieren lassen. Aber eine ganze Nacht war da wohl doch zu lange.

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aber dekorativ sind sie ja irgendwie trotzdem.

 

Ein bisschen sehen sie so aus wie Futternäpfe. Ich könnte ja Katzen- oder Vogelfutter reinmachen. Hm.

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Ich stelle heute Abend mal versuchsweise doch ein Teelicht rein. Vielleicht sieht es ja gar nicht so schlecht aus.

 

bi-bi-bi-biep

Das ist das ganz typische Geräusch eines Braun-Weckers. Was aber kaum jemand kennt, ist das Geräusch, das so ein Braun-Wecker macht, wenn man ihn erstmal eine Weile ignoriert…..

bi-bi-bi-bi-bi-bi-bi-bi-bi……..und so weiter und so fort. Ohne Pause. Relativ laut.

So passierte es gestern Morgen.

Wie ich ja schon geschrieben hatte, stehe ich jetzt also immer erst um halb 7 auf. (ausser ich muss selber früh raus) Also müssen Sohn 1 und 2, und je nach dem sogar der Herr des Hauses, vor mir aus den Federn.

Der erste, der aufstehen muss, ist Sohn 2. Allerdings hat er auch am meisten Mühe.

Es ist ca. 5:30 und wir hören bi-bi-bi-biep. Noch in normaler Lautstärke und mit kurzen Abständen zwischen den bieps. Aber wir sind wach, was ja eigentlich gar nicht sein sollte.

Der Herr des Hauses fragt mich, wessen Wecker das den sei. Ich : der von Sohn 2. Den könnte er jetzt auch langsam mal abstellen……

Es passiert aber nichts und der Wecker macht fröhlich weiter. Aus dem bi-bi-bi-biep wird ein bi-bi-bi-bi-bi-bi-bi-bi-bi (siehe oben) und es wird immer lauter. Aber es passiert immer noch nichts.

Irgendwann höre ich ein Schnaufen. Es klingt genervt. Es kommt von Sohn 1.

Dann höre ich, wie eine Tür geschlossen wird und der Wecker ist nun nur noch leise zu hören. Ich vermute, die ganze Familie ist inzwischen wach.

Ausser Sohn 2…..

Wir überlegen, ob nicht doch jemand mal aufstehen sollte, und Sohn 2 „richtig“ wecken.

Doch plötzlich ist der Wecker aus, es herrscht angenehme Stille im Haus und dann höre ich, das jemand duscht.

Später erfahre ich:

Sohn 1 war aufgestanden, nachdem der Wecker wirklich unerträglich nervig durchs ganze Haus piepste, hatte bei Sohn 2 einfach mal Licht im Zimmer angeschaltet, (Sohn 2 soll ihn daraufhin nur verständnislos angeschaut haben), dann wortlos dessen Tür geschlossen.

Sohn 3 hatte den Wecker zwar auch gehört, war aber der Meinung, es wäre der Rauchmelder und das Haus würde gerade abbrennen. Warum er allerdings trotzdem seelenruhig im Bett liegenblieb ist mir nicht ganz klar.

Durch das Licht und dass er den Wecker nun wohl tatsächlich als seinen identifiziert hatte, stand Sohn 2 endlich irgendwann auf, schaltete den Wecker aus und ging duschen.

Also ich glaube, das müssen wir noch ein bisschen üben……..

Aber jetzt ist erstmal Wochenende. 🙂

 

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