zum Schluss

 

„Mama, können wir nicht mal wieder Waffeln machen?“

„Wir“ bin dann am Ende doch wieder nur ich. Diesmal sogar mit selbstangerührtem Teig, der viel zu viel war, sodass ich immer noch nicht alles verbraucht hatte, die Jungs aber bereits satt waren. Zwischendurch setzte ich mich kurz mit an den Tisch, naschte auch eine Waffel mit Sahne und huschte dann wieder schnell in die Küche, um die nächste fertige Waffel aus dem Eisen zu holen.

Waffeln machen ist ungefähr so dankbar wie Eierkuchen/Pfannkuchen machen. Während die Meute schon schmatzt und mampft, steht der Macher nur vorm Herd oder vorm Waffeleisen und produziert ein Teil nach dem anderen.

Und hinterher muss ich dann auch noch alles, was daneben gekleckert ist, wieder sauber machen. Am schlimmsten finde ich ja, ein Waffeleisen zu putzen.

Naja, genug gemotzt. Lecker waren sie ja trotzdem und mehr als die Hälfte blieb sogar noch für heute früh zum Frühstück übrig. Oder auch noch zum Z’Vieri. 🙂

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kleckert, ist fettig und läuft und trieft überall am Rand raus…..

 

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duften aber ganz hervorragend und schmecken auch etwa so, wie sie aussehen.

 

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Und gibt’s auch noch gute Vorsätze für’s Neue Jahr?

Aber sicher, wie immer. 🙂

Ich könnte jetzt ja wieder „mehr Sport“ schreiben. Das wird dann bald zu einem running Gag. 🙂

Dieses Jahr habe ich einen anderen Vorsatz für 2017. Ich werde versuchen und die Betonung liegt auf VERSUCHEN, jeden Tag ein paar Zeilen vom Tag in einen Kalender zu schreiben. Nicht hier in den blog, sondern so richtig klassisch auf Papier.

Das macht meine Mutter schon eine Weile so und nun werde ich es auch mal versuchen. Normalerweise habe ich da nicht so ein grosses Durchhaltevermögen, aber wenn ich mir das Buch auf den Nachttisch lege und einen Stift daneben, dann sollte es doch möglich sein, jeden Abend kurz innezuhalten und zu notieren, was so gelaufen ist am Tag.

Ausserdem werde ich jeden Abend überlegen, was am Tag schön war. Das könnte hin und wieder schwierig werden, aber vielleicht muss ich da auch an ganz kleine alltägliche Dinge denken, die mich einfach nur zum Lächeln brachten. Das reicht ja schon.

 

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„some lines a day“.  Das kann ja wohl nicht so schwer sein, oder?

Hinter die 20 kommt in der ersten Zeile eine 17. In der zweiten Zeile (falls ich bis dahin durchhalten sollte) eine 18. Und ganz theoretisch, wenn ich es tatsächlich so richtig durchziehe, dann kann ich in 4 Jahren in die unterste Zeile eine 21 schreiben. Es ist nämlich ein 5-jahres Kalender.

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Man sieht hier nur 3, aber es sind 5 Jahre, die ich füllen könnte….

 

So, das ist also in aller Kürze mein diesjähriger Neujahrsvorsatz.

Ich wünsche euch einen guten Rutsch ins 2017 und verbrennt euch nicht die Finger an den Raketen, oder kauft gar nicht erst welche, das wäre noch besser. 🙂

Bleibt gesund, kommt gut rüber und wir lesen uns im nächsten Jahr wieder. Vielen Dank für’s treue Lesen und Kommentieren. Darüber freue ich mir wirklich sehr !! 🙂

Jahresrückblick 2016

Dieses Jahr klaue ich mir die Fragen einfach bei mir selbst  🙂

Ich blicke zurück auf das Jahr 2016 und stelle mir ein paar Fragen:

 

zugenommen oder abgenommen?

leider wieder 3-4 Kilo drauf. Aber die werde ich wieder los, sobald alle Plätzchen und der Stollen aufgegessen sind. 😉

mehr bewegt oder weniger?

ich denke, etwa gleich viel bewegt wie im letzten Jahr. Immer noch mit dem Velo zur Arbeit (wenn es nicht regnet oder zu eisig ist), immer noch Nordic Walken, allerdings nicht mehr ganz so oft Crosstrainer. Na, vielleicht doch ein kleines bisschen weniger bewegt.

Mehr Geld oder weniger?

weniger. Ich hoffe, dieses Jahr können wir etwas mehr/besser sparen.

etwas neues gekauft?

zu meinem Geburtstag habe ich mir den gelben Sessel gekauft. Ansonsten nichts sehr grosses. Oder habe ich es nur verdrängt vergessen?

etwas ersetzt?

hm, wir haben die Telefone der Jungs durch neuere ersetzt. Kann man das gelten lassen?

etwas entsorgt?

wir haben mal den Keller geräumt und ein paar Sachen entsorgt. Nichts grosses.

die teuerste Anschaffung?

das nächste Semester Privatschule für Sohn 2 ging auch dieses Jahr noch mal recht auf’s Budget. Das ist jetzt zum Glück vorbei.

eine Reise gemacht?

in die Berge und nach Berlin. Die Bergreise habe ich hier Ende Juli recht ausführlich beschrieben und bebildert. Das war sehr eindrücklich.

Haare länger oder kürzer?

kürzer. Beim letzten Besuch bei der Coiffeuse mussten nochmal ein paar Zentimeter dran glauben. Trotzdem noch Schulterlang.

Lieblingslied 2016?

„Close your eyes“ von Rhodes (schön auch im Duett mit Ina Müller)

Lieblingsbuch 2015?

„12 mal Juli“ von Astrid Rosenfeld (aber auch ihre anderen Romane sind schön. Zum Beispiel „Adams Erbe“ oder „Ella ungeheuer“ 🙂 )

Lieblingsfilm 2015?

„das dänische Mädchen“ fand ich einen sehr schönen Film. Aber ich habe sicher noch ein paar andere schöne gesehen, an die ich mich jetzt gerade nicht erinnern kann.

wie lief’s im Job?

Läuft gut. Neben den „normalen“ Deutschlektionen helfe ich jetzt auch immer mal an der Rezeption (neudeutsch: Frontoffice) aus und kann so ein bisschen mehr verdienen.

Krankheiten?

Nix, nada, niente, nothing, rien ! 🙂 Ich erfreue mich bester Gesundheit und habe auch bei der Arbeit nicht einen Tag gefehlt. Toi, toi, toi, dass es auch nächstes Jahr so bleibt. (vor allem, weil wir die Selbstbeteiligung der Krankenkasse massiv hochgeschraubt haben, wäre es von Vorteil, nicht so viel krank zu sein……)

 

zusammenfassend: wie war das Jahr?

Wie jetzt immer öfter sterben Sänger und Schauspieler aus meiner Kindheit und Jugend, was mich ein wenig erschreckt, aber daran werde ich mich wohl gewöhnen müssen…..

Aber mal davon abgesehen, ein cooles, entspanntes Jahr. Kurz vor’m Sommer ein bisschen Stress, bis wir wussten, wo wir Sohn 2 schulisch unterbringen konnten, dann wieder gechillt. Sogar Weihnachten war komplett stressfrei. Sehr schön, weiter so. 🙂

Erinnerungen

An meine Oma.

Sie hat 2 Weltkriege erlebt, also den zweiten vermutlich bewusster als den ersten, musste ihren Mann während des Krieges entbehren, konnte ihn aber am Ende wieder glücklich in die Arme schliessen. Meinen Vater zog sie in der Zeit aber alleine gross. Viel erzählt hat sie mir aus dieser Zeit nicht. Heute denke ich, ich hätte etwas fordernder fragen können/sollen. Aber nun ist es eben so.

Sie konnte wunderbar Weihnachtsstollen backen (vielleicht habe ich verklärte Erinnerungen an den Geschmack und auch die Stimmung dazu, aber mein Stollen, den ich mehr oder weniger nach ihrem Rezept backe, kommt an ihren einfach nicht ran.) und Patiencen legen und Würfelspiele spielen und mir Bücher vorlesen.

Sie hatte einen ganz speziellen Gang, weil da irgendwas mit ihrem Fuss bei einer Operation nicht richtig gemacht worden war (so erinnere ich mich jedenfalls). Sie musste das eine Bein immer sehr hoch heben beim Laufen, weil sie das Fussgelenk nicht bewegen konnte.

Sie wohnte im 3. oder 4. Stock ohne Fahrstuhl und musste daher fast einmal täglich die Treppen steigen. Das hatte zur Folge, dass sie ein ziemlich gutes Herz-Kreislauf-System hatte, was sie ebenfalls ziemlich alt werden liess.

Als ich klein war – also ziemlich klein, so 3 Jahre vielleicht? Oder auch erst 2 – wohnte ich mal 2-3 Wochen bei „Oma und Opa“, weil ich meine Eltern so genervt habe (?!? Schreikind? Keine Ahnung, aber ich fand’s auf jeden Fall toll dort.). Oder weil sie Zeit und Ruhe brauchten, damit mein kleiner Bruder entstehen konnte 😉 ?

Wir sind oft Enten füttern gegangen am Schäfersee in Reinickendorf. Sie hat dafür immer ein ganzes Toastbrot gekauft und ich durfte es in kleine Würfel schneiden, in eine Tüte packen und dann fütterten wir wie die Weltmeister.

Während meiner Grundschulzeit war sie mindestens einmal pro Woche bei uns und hat für uns gekocht, mit mir Flöte spielen geübt, Hausaufgaben kontrolliert und vermutlich gespielt. Abends kam dann der Opa und holte sie nach einem gemeinsamen Abendessen ab.

Es gab Traditionen bei ihnen beim Essen. Immer am Samstag gab es zum Abendessen warme Würstchen mit Senf. Oder Ketchup für mich. Immer am Sonntag gab es einen Kuchen. Ich glaube sogar schon zum Frühstück, bin aber nicht sicher. Als ich älter war, kaufte sie immer extra für mich ein paar Scheiben Lachs und Toastbrot. Ich hatte wohl einmal erwähnt, dass ich ab und zu auch ganz gerne mal Lachs essen würde. So wurde es zu einem Ritual.

Sie machte gerne Kreuzworträtsel. Der Opa aber auch. (vielleicht machte sie es auch nur, um mit dem Opa etwas gemeinsam zu machen, darüber bin ich nicht genau informiert.) Darum machte sie die Rätsel mit Bleistift und radierte sie danach wieder aus. Ausserdem hatten sie jeder ein Zeichen, das sie auf die Zeitschriften malten, die sie schon gelesen hatten. So konnte der andere sie, nachdem er sie gelesen hatte, ins Altpapier machen.

Als der Opa starb, ging es ihr schlecht. Sie waren nach so vielen Jahren so eng aneinander gewöhnt, dass sie ohne ihn nicht mehr recht wusste, was sie machen sollte. Ich hatte gehofft, dass sie es schaffen würde, das Leben wie neu zu beginnen. Alleine. Aber sie schaffte es nicht. Ihr Sohn wohnte schon lange nicht mehr in Berlin, ich allerdings auch nicht. Ansonsten gab es nicht viele Freunde oder Verwandte in der grossen Stadt. Sie waren sich immer selbst genug.

Es ging schnell bergab mit ihr. Mein Vater holte sie zu sich, was es aber nicht besser machte, denn sie war aus Berlin und wollte nicht mit knapp 90 (oder etwas jünger) in ein 700 Seelen Dorf ziehen. Sie hatte aber keine Wahl. In Berlin gab es niemanden, der sich hätte kümmern können.

Später kam sie in ein Heim, wurde dement (ich denke ja manchmal, sie hat ganz bewusst abgeschaltet. Hatte keinen Bock mehr.), erkannte mich nicht mehr und wartete auf den Tod. Es war ein trauriges Ende, auch wenn mein Vater sie wirklich oft besuchte. Für mich war sie nicht mehr die alte.

Ich bin nicht sehr gut im Merken von Zahlen und Todesdaten, daher weiss ich zwar, dass sie über 90 geworden war, aber nicht mehr in welchem Jahr sie gestorben ist.

Aber heute wäre ihr Geburtstag gewesen. Immer am Tag nach den Weihnachtsfeiertagen. Das weiss ich natürlich noch, denn wir besuchten sie immer an diesem Tag und assen unter anderem vom leckeren Stollen.

Ich habe ihr zu Ehren heute auch noch ein kleines Stück Stollen gegessen und an sie gedacht.

Happy Birthday Oma!

Sie wäre heute einhundert Jahre alt geworden.

 

P.S.: der Opa wäre schon vor 5 Jahren 100 geworden. Das habe ich (Zahlengedächtnis und so) irgendwie verpasst. Er wurde übrigens auch über 90. Ich habe hoffentlich die guten Gene geerbt. 🙂

unser Weihnachtsfest

Nach, sagen wir mal, 2-3 Stunden kurzer Stressphase verlief ab 16:30 der Weihnachtsabend sehr gechillt.

Im Laufe der letzten 3-4 Tage hatten wir immer wieder ein paar Geschenke unter den Baum gelegt, den wir dieses Jahr zum ersten mal nicht am 24.12. von der Terrasse hereinholten sondern eben schon ein paar Tage früher.

Mit dem Schwager köpften wir einen gigantischen Mohrenkopf. Wir waren zu sechst, aber wir haben nicht mal die Hälfte geschafft…..

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er steht auf einem gewöhnlichen Frühstücksteller. Könnt ihr euch die Grösse in etwa vorstellen?

 

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Wir sind noch relativ zuversichtlich…..

 

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…. müssen dann aber leider passen. Mehr geht echt nicht rein. Das Teil wandert in den Kühlschrank.

Dann machten wir erstmal ein Spiel. Mit dem Schwager spielen wir eigentlich immer, wenn er hier ist, das macht Spass.

Wir spielten „Lemming Mafia“ und ich gewann unerwartet und unverhofft die erste Runde. 🙂 Die zweite verlor ich allerdings kläglich….

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Während die anderen noch ein anderes Spiel spielten, kochte ich schon mal die Kartoffeln und machte ein paar Schüsselchen mit Kleinkram für das Raclette fertig. (wir essen Raclette mit vielen, vielen Sachen auf oder unter dem Käse und auch auf dem Raclette-Grill oben drauf.

Nach dem Essen war es schon nach 8 und die Jungs wollten gern ihre Geschenke verteilen und natürlich auch auspacken.

Im Vorfeld hatten wir mal angedeutet, dass es dieses Jahr nicht so viele Geschenke geben würde, weil wir mit unseren Finanzen ein bisschen haushalten müssten, sie sollten sich also nicht zu viele Hoffnungen auf „grosse Ausbeute“ machen.

Schon in den Tagen vor dem 24.12. zählte Sohn 3 immer mal wieder die Geschenke und stellte fest, dass für ihn nur 3 Päckchen unter dem Baum lagen. Für seine beiden Brüder sogar nur 2. Oh je, oh je….

Aber soooo wenig war es dann schlussendlich doch nicht.

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das Grosse ist natürlich für mich….. 🙂

Unsere Regel ist: immer nur eine Person packt ein Geschenk aus und die anderen gucken zu und staunen und freuen sich für diese Person. 🙂 Dann darf diese Person ein Päckchen nehmen und es dem richtigen Empfänger geben. So verhinderten wir damals ein wildes Gestürm auf dem Baum, herumfliegendes Papier und Schachteln und niemand hatte mehr den Überblick und irgendwie besinnlich wäre das auch nicht.

Und so ist es bis jetzt gelblieben.

So packten wir also nach und nach unsere Geschenke aus.

Sohn 2 ist einkaufen gegangen und hat dem Herrn des Hauses und mir Kaffee/Tee-Tassen gekauft.

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auf meiner Tasse steht „Mommy“

Der Schwager bekam ein kleines Spiel und ein veganes Kochbuch.

Ich schenkte den Söhnen 1 und 2 je einen Wecker, weil sie nämlich regelmässig ihre iPhones morgens einfach ausschalten, das nicht mal mitbekommen und dann total überrascht sind, wenn ich sie persönlich wecken muss. Ausserdem habe ich keine Lust mehr, um 5:45 aufzustehen, nur für den Fall (also jeden Tag), dass sie ihre Phone-Wecker nicht hören sollten…

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Bedingung ist: die Wecker stehen auf dem Schreibtisch und nicht direkt am Bett!!!

Für die ganze Familie gibt es inzwischen fast schon traditionell jedes Jahr ein neues Spiel. Es ist nicht so ganz einfach und dauert vermutlich ein paar Runden, bis man es richtig verstanden hat, aber schon in der zweiten Runde war es besser als in der ersten.

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mit einem Spiel des Jahres kann man fast nichts verkehrt machen.

Dieses Knobelspiel kam vom Schwager und dummerweise fingen wir so um kurz nach 3 (morgens!!!) noch an, eine Aufgabe zu lösen. Und wir schafften und schafften es nicht, so dass erst um 4 Uhr (!!!!!) der Schwager endlich die richtige Pyramide gebaut hatte….

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Achtung! kann süchtig machen….

 

Sohn 3 hatte in der Schule gebastelt und dabei ist das hier entstanden. Sehr schön und dekorativ. 🙂

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Vielleicht malt er es noch an, wenn er Lust hat. äh, und die Flecken sind von den tropfenden Echtkerzen am Baum….

Sohn 1 schenkte mir ein Buch (dass er von der Schule bekommen hatte, weil die Klasse an einer Infoveranstaltung mit dem über 90jährigen Autor war). Das interessiert mich sehr.

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Und was war nun in dem grössten Geschenk drin?

Das hier. Meine Karriere als Strassenmusikerin oder auch als DJane kann starten. 🙂

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Also eigentlich hatte ich mal gefragt, ob ich nicht mein iPhone ohne Kabel irgendwie an unsere Lautsprecherboxen im Wohnzimmer anschliessen könnte, aber das geht offenbar nicht. (ist keine Stereoanlage, sondern es sind eben nur Lautsprecher. Die muss ich an der Kopfhörerbuchse vom Phone anschliessen.

Also besorgte der Herr des Hauses dieses Gerät (mit dem man eben auch mit 6 Stunden Batterielaufzeit auf der Strasse musizieren und karaokemässig mit Mikrophon singen könnte), das sich via bluetooth mit meinem Phone verbindet.

Wir dudelten gleich ein paar Weihnachtslieder aus der Playlist des Schwagers in einer Lautstärke, die die Katzen verstört aus dem Haus flüchten liessen….. 🙂

 

So, und nun die Jungs. Sie hatten also je einen Wecker bekommen, Geld von der Oma und Sohn 3 statt des Weckers 2 Pullis. Sie waren offensichtlich ein bisschen angepisst.

Ein Päckchen war aber noch übrig und der Herr des Hauses sagte immer, das sei für die Katzen. Aber da diese ja geflüchtet waren, durften die Jungs es auspacken.

Tatsächlich kam zunächst eine  Packung Katzenfutter zum Vorschein. Als sie diese jedoch öffneten, fielen 3 kleinere Päckchen heraus und in denen befand sich je ein iPhone.

(es sind gebrauchte 6s, da wir tatsächlich nicht so Krösus sind, dass wir mal eben 3 neue Geräte hätten kaufen können, aber immerhin besser als die alten von den Jungs, die schon teilweise nicht mehr richtig funktionierten …..)

Wow, da strahlten die Augen von allen dreien, so wie damals, als sie das grosse Lego-Piratenschiff oder das Starwars-weissnichtwas bekommen hatten und der Abend war gerettet!!!

Puh.

Wie schon weiter oben geschrieben, ging der Abend dann noch bis 4 Uhr, weil wir zuerst 2 Runden Colt-Express spielen mussten, dann noch ein Dessert essen wollten und anschliessend an diesen Knobel-Kugeln hängen blieben.

Daher wird heute nur gechillt. Ich habe das Riesenrätsel in der Sonntagszeitung gelöst und werde bald einen Aufenthalt in einem Luxushotel in Davos gewinnen (wenn schon nicht die 70 Millionen aus dem Lotto….. 😉 ).

Ich wünsche euch ein paar ruhige Tage ohne Familienstreitereien. Geniesst die Zeit, die ihr habt !!

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fertig :-)

ich brauche das so:

Der Weihnachtsbesuch hat sich auf 16:00 Uhr (evtl. + 30 min. ) angekündigt und ich habe mir sämtliche Aufräum- und Putzarbeiten für heute aufgespart.

Also schlafen wir erstmal gemütlich aus bis fast 8:00 Uhr. Es wird gefrühstückt und dann schreibe ich mal einen Einkaufszettel. Was fehlt denn noch zum Raclette? Ein Dessert. Das delegiere ich kurzerhand an den Besuch. 🙂

Das Haus sieht noch aus „wie Sau“. Ich gehe erstmal duschen. Als ich meine Haare föhnen will, ist das Bad besetzt. Hm. Also erstmal den Frühstückstisch abräumen, die Spülmaschine einräumen, ein bisschen wurschteln in der Küche, den Müll rausbringen, den Kompost rausbringen.

Aha, das Bad ist frei, es ist aber sicher schon nach 10:00 Uhr. Macht nichts. Der Besuch kommt ja erst so gegen 4.

Anschliessend gehe ich dann mal einkaufen. Ist gar nicht so voll. Die waren wahrscheinlich alle gestern schon hier.

Wieder zurück bekommt der Herr des Hauses Hunger und wir wärmen die Bolognese Sauce noch mal auf und kochen dazu schnell ein paar Spaghetti. Als wir fertig sind, ist es ca. 14:00 Uhr.

Nun sollten wir aber langsam mal das Haus in Ordnung bringen.

Am besten kann ich tatsächlich unter Druck arbeiten…..

Folgende Arbeiten stehen an:

  • Gäste-WC putzen (Waschbecken, Toilette, Boden)
  • Eingang putzen (Bodenmatten ausschütteln, feucht wischen)
  • Küche putzen (erstmal aufräumen, Arbeitsflächen putzen, Boden wischen)
  • Wohnzimmer aufräumen (Esstisch, Sofa, Sideboard, saugen)
  • wenigstens noch die Treppe in den ersten Stock. (hoffentlich geht der Besuch nicht nach oben 😉 )

Ok, der Besuch ist „nur“ der Schwager, also keine Meute Menschen, keine Schwiegermutter und auch sonst keine weiteren Verwandten.

Jetzt ist es 16:15 Uhr (der Besuch nutzt offenbar seine +30 min.) und ich bin mit allem fertig. Das Saugen haben der Herr des Hauses und Sohn 1 übernommen, den Rest habe ich aber grösstenteils ganz straight alleine hinbekommen.

Es lüftet (um die akuten „Putzdüfte“ aus dem Haus zu wehen), was bei momentan 9 Grad kein Problem darstellt und ich sitze auf dem Sofa und kann noch schnell diesen Bericht schreiben. Ganz gechillt. 🙂

 

Ich wünsche euch eine ebenso entspannte, friedliche und fröhliche Weihnacht. Feines Essen, sinnvolle Geschenke, lieben Besuch, keinen Streit und viel Gesundheit im neuen Jahr.

 

ein Winterspaziergang

Einmal pro Woche gehe ich zum Nordic Walken und freue mich nicht nur über die ausreichende Bewegung und die frische Luft sondern auch über die wunderschöne Landschaft, die bei mir direkt vor der Haustür liegt. Ich falle sozusagen aus der Tür in den Wald oder auf die Felder. Je nachdem in welche Richtung ich falle. 🙂

Da ich aber beim Walken nicht meine fette Kamera herumschleppe, musste ich heute unbedingt noch mal los, um diese schöne Stimmung am Morgen, wenn gerade die Sonne aufgeht und der Frost noch an den Pflanzen hängt, einzufangen.

Es sind ein paar schöne Fotos dabei entstanden, die ich euch hier gerne zeigen möchte. So könnt ihr immerhin virtuell diesen Spaziergang durch den Morgen miterleben. 🙂

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12 von 12

Immer eine Woche nach dem 5. kommt 12 von 12, denn der 12. ist eben genau eine Woche später. 🙂

Ein Tag, 12 Bilder.

Mein heutiger Tag bestand eigentlich nur aus Fahrrad fahren, arbeiten und essen. Darum habe ich nur 10 Fotos, denn sonst hätte ich euch immer nur das selbe zeigen müssen.

Der Tag startet wie fast immer mit duschen,  Katzen füttern und dann einer Runde Springfield.

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wenigstens die haben immer schön zuverlässig Schnee. Jeden Winter. 🙂

 

Da ich nicht unterrichte, sondern heute „nur“ an der Rezeption aushelfe, kann ich meine kleine Hippie-Tasche nehmen.

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sind wir nicht alle ein bisschen Hippie…. ?

 

Da ich den ganzen Vormittag arbeiten muss, fahre ich mit dem Fahrrad, denn ein Parkplatz ist für diese Dauer zu teuer. Es ist noch ziemlich dunkel als ich losfahre.

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Morgendämmerung auf dem Weg zur Arbeit

 

7:30 komme ich an und  muss natürlich zuerst den Rechner hochfahren, denn das dauert bei diesem System (ich bin ja durch und durch Mac-Mensch) etwas länger als ich es gewöhnt bin….

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bis so ein Bürocomputer mal wach ist …..

 

Ich hatte mir gewünscht, dass bitte keiner der Lehrer von den Frühkursen krank sein würde, damit ich nicht so einen Stress mit der Suche nach Vertretungen habe. Vielen Dank, dieser Wunsch wurde mir erfüllt. 🙂 Von daher ein relativ gemütlicher Vormittag. Ein bisschen Telefon, Emails abarbeiten, und Kunden bedienen. Fertig.

Um 11:30 rase radle ich wieder nach Hause und mache aus Resten eine schnelle Pfanne mit Reis und Hühnchen.

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Reste-Essen

 

Als Dessert einen Kaffee und dann nur ganz kurz Chillen, denn um 14:00 Uhr muss ich schon wieder los zur zweiten Rezeptions-Schicht für heute.

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meine momentane Lieblingstasse

 

Der Nachmittag vergeht wie im Fluge, vor allem weil ich dachte, ich müsste bis um 17:00 Uhr aushelfen. Muss aber nur bis 16:30 Uhr. Trotzdem ist es schon so dunkel, dass ich mit Licht am Fahrrad nach Hause fahre. Hinter mir geht der Mond auf. Sieht man mit dem Handy im Halbdunkel nicht so gut, sah aber sehr schön aus in echt.

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sieht heller aus als es ist. Wahrscheinlich, weil der Roche-Turm so strahlt. 😉 (diese weisse Stange da hinten……)

 

Vorne – so während der Fahrt aus dem Handgelenk fotografiert – geht die Sonne unter. Oder ist sie fast schon.

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nicht mehr weit, dann bin ich zu Hause

 

Zu Hause spüre ich Hunger und mache mich über den Stollen her. Dazu eine Tasse Kaffee. Ist um 17:30 schon etwas spät, aber dann trinke ich vielleicht nachher noch ein Glas Wein, das gleicht sich dann wieder aus und ich werde trotzdem müde sein. 🙂

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2 Scheiben, aber gaaaanz dünn….

 

Später sitze ich auf dem Sofa und tippe ganz relaxed von zu Hause aus, ein paar Lottozahlen in den Computer. Ich habe nicht die Ruhe nochmal einen Schein vom Kiosk zu holen, dann wieder alle Familienmitglieder dazu zu bringen, sich Zahlen auszusuchen und dann die ganze Sache wieder zum Kiosk zu bringen. Falls es diesmal aber wieder niemand schafft, den Pot zu knacken, dann machen wir es wieder alle zusammen.

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kann doch nicht so schwer sein, so ein paar Zahlen richtig zu treffen, oder? 😉

 

Den Rest des Abends verbringe ich bei einem Vortrag über die Grundschule im Dorf (auf die nach den Sommerferien gar kein Kind mehr von uns geht, aber egal) und dann werde ich mich mit dem oben erwähnten Glas Wein gemütlich aufs Sofa oder sogar ins Bett legen und vielleicht noch einen Film gucken.

Einen schönen Abend wünsche ich euch. 🙂

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