schön ist anders….

 

Gestern war nun also der erste Advent. Und wenn ich nicht schon vorher gebacken habe, ist das der Zeitpunkt, um damit anzufangen.

„So irgendwas mit Lebkuchen“ hatte ich mir vorgestellt. Den Teig habe ich fertig gekauft, ich faule Socke, aber irgendwas draus machen, wollte ich dann doch selbst.

Zufällig war auf der Packung auch gleich noch eine wunderschöne Anleitung für ein niedliches Lebkuchenhaus aufgeklebt.

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Ach, wie hübsch, das sollte wohl zu schaffen sein….

 

Ich erspare euch die Zwischenschritte in Fotos, denn ich konnte gar keine machen, ich musste ja die Teile festhalten, damit nichts verrutscht oder gar umkippt. Oh man! So ein Sch***-Haus!

Okee, ich habe nicht einen schönen Spritzbeutel genommen, um das Zuckerzeug hübsch auf das Dach zu platzieren, aber nur schon die Teile so hinzustellen, dass sie im richtigen Abstand waren, sie dann aneinanderzukleben mit diesem klebrigen Zuckerzeug, das war mir schon sehr bald zu viel. Dann war ich fast fertig und das gesamte Gebilde begann, sich langsam nach vorne zu neigen….. ebenfalls verabschiedete sich das Dach langsam aber sicher nach unten.

Mit beiden Händen packte ich das Haus und rückte es einigermassen wieder gerade.

Nun ja. Was soll ich sagen? Schön ist anders…..

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von hinten darf man es schon grad überhaupt gar nicht anschauen! Was ist das? Ein verunglückter Engel ???? Vorne hui, hinten pfui…, wer bitte, soll das essen?

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Durch die geöffnete Tür kann man hinten unter dem Dach aus dem Haus wieder heraus gucken. Und überhaupt die Tür. Sie ist windschief, wie man so schön sagt.

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Also ich backe keine Häuschen mehr. Nie wieder!

Dann doch lieber ganz klassische Plätzchen oder wenn es denn Lebkuchen sein muss, dann so ein Stern, der zwar auch mit Zucker überhäuft ist, aber nicht ganz so krass wie das niedliche Häuschen.

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1. Advent

 

Huch, fast hätte ich es vergessen…..

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ach ja, wie gut, dass mich die Uhr immer an so wichtige Dinge erinnert…. 😉

 

Gestern Abend hatte ich schon alles vorbereitet und heute musste ich dann nur noch den Frühstückstisch decken und eine Kerze anzünden.

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Diese Zahlen finde ich sehr praktisch. Ich kann sie jedes Jahr wieder verwenden.

 

Und die Deko verbreitet sogar einen angenehm weihnachtlichen Duft. Wenn man ganz nah ran geht….

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Lichterkette im Glas kommt immer gut, finde ich. Dazu ein bisschen silbernes Schnickschnack und fertig.

 

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Diese Laterne hing bisher immer draussen vor der Tür, aber da konnte ich sie ja irgendwie gar nicht sehen. Also habe ich sie jetzt mal drinnen gelassen.

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So schönen Schnee haben wir leider noch nicht. Aber wer weiss…..

 

Das ist eine Laubsägearbeit von Sohn 3. Leider haben wir innen keine Fensterbretter. (das sähe ohne Heizkörper wohl auch komisch aus.) Also steht das Ding auf dem Sideboard.

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So, und heute morgen nun also die erste Kerze.

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Ich wünsche euch allen einen schönen ersten Advent und eine gemütliche, kuschelige Vorweihnachtszeit.

Plätzchen?

Ähm ja, Plätzchen wollte ich doch heute eigentlich noch backen, Sohn 3 auch, aber dann hatten wir doch nicht so richtig Lust und Sohn 2 blockierte mit Hausaufgaben und Lernen den Esstisch und dann wollte ich Gemüse im Ofen backen und ach naja, wir haben also keine Plätzchen gebacken. (zum Glück ist der Stollen schon fertig.*)

Mit den Jungs backe ich fast immer die einfachen Plätzchen, weil sie schon immer eigentlich nur ausstechen wollten und nicht komplizierte Teige anrühren. Diese einfachen Plätzchen machen wir mit fertig gekauftem Teig, den sie nur ausrollen und ausstechen müssen. Dann in den Ofen und fertig.

Die komplizierten und eventuell auch viel besseren Plätzchen backe ich dann alleine oder mit der französischen Freundin. Dieses Jahr sind wir vielleicht ein bisschen spät dran, aber egal, Hauptsache es wird gebacken. 🙂

Damit wir morgen zum ersten Advent dann aber nicht komplett mit leeren Händen oder leeren Keksdosen dastehen, habe ich diese Dinger hier gemacht. Die gehen nämlich ohne Ofen:

 

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Man braucht Schokolade (ich nehme eine helle und eine dunkle), Cornflakes und Mandelstifte.

 

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Die Schokolade zerbröckelt man in einer Schüssel.

 

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Sie muss heiss und flüssig  gemacht werden. (Mikrowelle, aber auch im Wasserbad geht es oder in einem Topf)

 

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Cornflakes und Mandelstifte untermischen

 

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rühren bis es keine flüssige Schokolade mehr gibt

 

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mit Teelöffeln kleine Häufchen auf Backpapier verteilen, trocknen lassen

 

Die Teile sind echt schnell gemacht, sind super lecker (!!), haben überhaupt keine Kalorien und retten mich über den ersten Advent. 🙂

Aber morgen machen wir vielleicht trotzdem noch ein paar Mailänderli, Spitzbuben und irgendwas mit Lebkuchen. Mal sehen.

*der Stollen ist dieses Jahr ein bisschen merkwürdig geworden. Eventuell war er nicht lange genug im Ofen. Er ist so ein bisschen matschig in der Mitte….. Hoffentlich sind die anderen besser…. um so wichtiger ist es, die Plätzchen zu backen!! 🙂

 

für Erwachsene

Als ich hier neulich diese Liste von Frau Brüllen und Frau…äh…Mutti kopiert hatte, waren sich einige nicht ganz sicher, was genau eine „BentoBox“ ist. Ich kannte den Begriff auch nicht, also war für mich klar, dass ich sowas für meine Kinder nicht mache. 🙂

Über Instagram oder auch andere blogs habe ich aber gelernt, das so eine BentoBox eine liebevoll und mühsam hergestellte Lunch/Z’Nüni/Frühstücks-Box für die Kindergarten- oder Schulkinder ist. Kleingeschnittene Apfelstückchen, mundgerechte Brotstückchen mit einem in Scheiben geschnittenen Babybel und noch andere niedliche Dinge.

Naja, wie auch immer. Der Herr des Hauses organisierte kürzlich ein Event, für das er auch am Nachmittag ein bisschen Verpflegung brauchte. Nach ausführlicher Recherche war er fündig geworden und schwärmte bereits im Vorfeld des Events von „solchen Boxen“…..

Aha.

Da man für so ein Event ja gerne etwas grosszügiger plant, blieb also ein kleiner Rest, den der Herr des Hauses am Abend mit nach Hause brachte.

Und huch!! Was lese ich da auf der Box???

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Beschle ist natürlich excellent!!! 🙂

Und wie sieht so eine BentoBox für Erwachsene von innen aus?

Sehr, sehr lecker!!

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9 Stück sind in etwa so gross wie eine Scheibe Toastbrot. Also sehr mundgerecht. 🙂

Der Plan war, unser Abendessen durch den Inhalt der Boxen zu ersetzen, aber die Jungs verdrehten nur die Augen…. Zur Konservierung war auf allen Teilen so ein schleimiger Glibber eine Schicht Gelee drauf, was den jungen Herren nicht so zusagte….

Naja, blieb also mehr für uns. Und für die Kollegen im Büro am nächsten Tag.

Die Jungs brieten sich ein paar Chicken Nuggets in der Pfanne….

So. Jetzt wisst ihr, wie so eine BentoBox für Erwachsene aussieht. Die für Kinder überlasse ich eurer Phantasie, kann ja jeder basteln und schneiden wie er will. 🙂

Und jetzt kommt eine mega super Überleitung. Achtung:

Apropos basteln: Morgen ist ja schon der erste Advent!!!!!!!!!!!!!

Ich habe mal einen grossen Teil der Weihnachtsdeko (ausser dem Baumschmuck und mehreren Kilometern Lichterkette) nach oben geholt. Jetzt schauen wir mal, was draus wird. 🙂

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das Ergebnis zeige ich euch dann morgen. 

 

Ein schönes Wochenende wüsche ich euch.

komischer Sonntag

Was war das nur für ein merkwürdiger Sonntag, gestern.

Mein Plan war, Stollen zu backen, damit der dann in der Weihnachtszeit schön durchgezogen ist. (den ersten werden wir allerdings wie immer einfach schon viel früher essen, weil wir es nicht aushalten, zu warten.)

Die Teigmenge, die man auf dem ersten Bild sieht, reichte für 4 mittelgrosse Brote. Und nein, ich sage euch lieber nicht, wie viel Fett und Zucker und überhaupt alles Ungesundes da drin ist…. 🙂

Während der Hefeteig so vor sich hin ging, ca. 2 Stunden, wollte ich noch ein oder zwei Puschel machen und schnitt also ein paar Karton-Ringe aus und fing an, einen ersten Bommel zu wickeln. Ich sass dabei am grossen Esstisch im Wohnzimmer.

Sohn 1 sass auch am grossen Esstisch mit Mathehausaufgaben, die er mit dem Herrn des Hauses noch mal durchchecken wollte. Sohn 2 sass am grossen Esstisch mit dem Laptop und übte Tastaturschreiben (10-Fingersystem) und Sohn 3 kam plötzlich auch noch runter und wollte auch so einen Puschel machen. So waren wir alle 5 im Wohnzimmer und alle hatten irgendetwas zu tun. (Normalerweise befinden sich die Jungs am Wochenende eher in ihren Zimmern, wenn sie nicht gerade sportmässig unterwegs sind.)

Und dann kam noch das Allermerkwürdigste: als der Herr des Hauses mit Sohn 1 alles gecheckt hatte, wollte auch er so einen Puschen machen. ??!!??

okeeeee…. und haste nicht gesehen, waren plötzlich alle männlichen Wesen dabei, so einen Bommel zu wickeln. Hä??? Ich selbst formte zwischendurch immer wieder mal einen Stollen und schob ihn in den Ofen. Mein Bommel war längst fertig und so dudelte ich ein bisschen am iPad herum und freute mich über die bastelnden Jungs.

(das vorletzte Bild ist übrigens vom Herrn des Hauses. Effizient, wie immer 😉 )

Aber auch mit zwei Halbkreisen oder Halbringen geht es. Dann ist das Wickeln nicht so mühsam. Man muss nur beide Teile am Ende gut zusammenstecken.

 

 

Die Stollen sind übrigens sehr gut geworden. Ach, und nächstes Wochenende ist ja auch schon der erste Advent….. Lala Lala Laaala…..

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