Fazit

Jetzt ist diese kleine Reise in die Berge schon wieder zwei Wochen her.

Die fünf Hütten, die wir besucht haben, waren alle so unterschiedlich und trotzdem hatte jede von ihnen etwas, was uns am besten gefiel. Auch die Kosten waren nicht bei allen Hütten gleich.

die Medels-Hütte:

positiv: sie hatte eine ganz warme und herzliche Atmosphäre. Alle Gäste sitzen im Gemeinschaftssaal eng beieinander an grossen Tischen und man muss gezwungenermassen miteinander reden (und wenn es nur die Bitte um die Suppenschüssel ist). Grosse Töpfe auf dem Tisch und jeder nimmt sich, was und wieviel er will. Wie zu Hause. 🙂 Ausserdem ist die Aussicht und der Nachthimmel eine Wucht.

negativ: die Waschräume waren sehr kalt und auch nicht so einladend irgendwie. Das Essen eher nur so lala…

Kosten: für uns alle incl. 4-Gang-Abendessen, Frühstück und Proviant, und Getränke, als wir ankamen: 350.- Franken (ca. 325.- €)

die Terri-Hütte:

positiv: Spaghetti Bolo zum Abendessen 🙂  und als wir Hilfe beim Umbuchen brauchten, sehr, sehr freundliches und hilfsbereites Personal.

negativ: eher gross und unpersönlich

Kosten: für uns alle incl. 2  1.5 Literflaschen Rivella/Apfelschorle (13.-  pro Flasche ….) aber ohne Proviant: 328.- Franken (ca. 300.- €)

die Motterascio-Hütte:

positiv: ein Schlafraum nur für uns alleine; das Lunchpaket grosszügig und in einem Stoffbeutel; wir haben geduscht!!; liebe und freundliche Hüttenwartin

negativ: ein hässlicher Anbau

Kosten: für uns alle incl. Proviant (12.- pro Person), Kaffee und Kuchen am Nachmittag und Schokolade für die Jungs: 431.- Franken (ca. 398.- €)

die Adula-Hütte:

positiv: sehr, sehr freundliche Hüttenwartin, sehr angenehme Atmosphäre, Frühstück mit Nutella!!

negativ: eiskalte Schlafräume

Kosten: für uns alle incl. Proviant und Kaffee und Kuchen am Nachmittag und einem Extra-Kapselkaffee für mich zum Frühstück: ca. 300.- Franken (ca. 277.- €)

die Quarnei-Hütte:

positiv: sehr schön warm, durch einen Ofen im Hauptraum, der aber fast das ganze Haus heizte. Ein Zimmer für uns alleine, das auch noch warm war.

negativ: sehr gross, dadurch – und weil wir auch nur 7 Gäste in dem Riesensaal waren – etwas unpersönlich. Wenig Atmosphäre.

Kosten: für uns alle incl. Kaffe und Schokolade am Nachmittag: 250.- Franken (ca. 230.- €)

 

Wenn wir noch die ca. 550.- Franken für die zwei Nächte Campingplatz, Restaurantbesuche und Zugfahrkarten dazurechnen, haben uns diese Ferien so um die 2.500.- bis 2.700.- Franken gekostet.

Ja ja, die Schweiz ist schon nicht ganz so günstig, aber wir hatten trotzdem sehr viele erinnerungswürdige Erlebnisse, die wir speichern können. Somit war diese Reise in meinen Augen mehr Wert, als z.B. eine Woche Strand auf Mallorca incl. Flug und Hotel (obwohl ich persönlich auch dazu nicht nein sagen würde….)

So, und ab jetzt wird es eventuell wieder etwas ruhiger. Ich habe hoffentlich nicht zu hohe Erwartungen an die Schreibfrequenz entfacht. 🙂

Der Alltag ist wieder da und es passiert nicht mehr ganz soviel Zeug, dass ich jeden Tag etwas schreiben könnte. Aber ab und zu kommt sicher mal wieder etwas interessantes hier reingeflattert. 🙂

Danke für’s Lesen und teilweise für’s Kommentieren. Bis bald.

Herbstferien, Tag 8

Tag 8, 10. Oktober 2016

Wir hatten Brötchen bestellt und frühstücken wieder im Vorzelt. Drinnen müssten wir sonst das grosse Bett aufräumen und den Tisch ausklappen. Wäre wahrscheinlich wärmer und bequemer als draussen, aber wir sind faul. 🙂

Wir packen alles ein und ins Auto und fahren einfach mal drauflos ins Maggia-Tal.

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ganz typisch diese „Rustico“ Steinhäuser

Wir fahren immer weiter ins Tal hinein bis fast ganz hinten, bis es nicht mehr weitergeht. Am Ende gibt es eine Seilbahn, die aber nicht in Betrieb ist. Also kehren wir wieder um.

Auf fast jedem Foto, das wir machen, macht irgendeiner diesen Dab (ganz links) 🙂

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v.l.n.r.: Sohn 2, ich, Sohn 3, Sohn 1, der Herr des Hauses. Glaube ich … könnte aber auch anders sein….

Wir verlassen dieses Tal wieder und fahren eine Ecke weiter ins nächste Tal. Das Verzasca-Tal. Hier gibt es einen berühmten Stausee von dessen Mauer sich James Bond schon mit einem Bungy-Jump in die Tiefe gestürzt hat. Niemals in meinem Leben und auch in keinem meiner nächsten Leben werde ich einen Bungy-Jump machen!!!

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220 m. geht’s runter….

 

Vor vielen Jahren, Sohn 3 war noch sehr klein, waren wir schon mal hier und hatten so ein Rustico gemietet. Bei unserer Fahrt durch das Tal kommen wir genau dort wieder vorbei und entscheiden spontan, zum Mittagessen einzukehren.

Es sieht alles noch genauso aus wie damals. Die Kinder finden nur, es ist alles viel kleiner…..

Wir essen eine fantastische Käseplatte, der Herr des Hauses bekommt eine Schweinshaxe mit Polenta, ich eine Polenta mit einer leckeren Wurst drin, die grossen Jungs eine Lasagne und  Sohn 1 eine Salametti oder so. Er hat auf nichts so richtig Lust und darum ist er eben Salami und Käsebrote. Auch gut.

Dann ist es schon früher Nachmittag und wir machen uns auf den Heimweg. Wieder durch den Tunnel. Inzwischen bin ich der Gotthard-Tunnel-Profi. 🙂

Am frühen Abend sind wir wieder zu Hause, die Katzen freuen sich, die Waschmaschine startet ihren ersten Lauf, wir gucken die Post durch, die Jungs verziehen sich in ihre Zimmer und kommen erst wieder zum Abendessen hervor.

Schön war’s. 🙂

Herbstferien, Tag 7

Tag 7, 9. Oktober 2016

 

Heute regnet es. Eigentlich könnten wir die Ferien hier komplett abbrechen, denn für eine weitere Bergtour in der zweiten Woche sind die Wetterprognosen zu schlecht. Ausserdem mögen meine Beine nicht mehr. Irgendwie habe ich mir die Knie zerschossen und brauche erstmal ein paar Tage Ruhe. Ich hoffe, das wird wieder.

Für Montag ist aber nochmal schöneres Wetter angesagt und so entscheiden wir, erst am Montagabend abzureisen.

Heute also Indoor-Programm. Ganz in der Nähe von Tenero gibt es ein grosses Spassbad mit Rutschbahnen und so weiter.

Wir frühstücken also „gemütlich“ im kühlen, feuchten Vorzelt und packen dann unsere Badesachen zusammen. Die Fahrt dauert nur 20min. und am Vormittag ist auch noch nicht so viel los im Schwimmbad.

Bis ca. 16:00 Uhr verbringen wir den Tag mit Wellenbad, warmem Aussen-Pool mit Massagedüsen am Rand, Rutschbahnen und faulenzen im Liegestuhl.

Dann geht es wieder zum Campingplatz und wir überlegen uns, heute Abend in Ascona zu essen. Mangels Ortskenntnis und auch weil wir dann keine Lust mehr auf längere Sucherei haben, landen wir in einem PapaJoes, was nichts anderes als ein besserer McDoof ist.

Aber egal. Es gibt mal wieder Pommes und Burger und so schlecht ist es ja auch wieder nicht.

Morgen dann noch ein bisschen Verzasca und Maggia.

Herbstferien, Tag 6

Tag 6, 8. Oktober 2016

Wir bekommen ein leckeres Frühstück mit 3 verschiedenen Marmeladen und Honig. Wieder haben wir das Lunchpaket vergessen. Da es aber unser Abstiegs-Tag ist, werden wir es hoffentlich auch ohne Lunch schaffen.

Die Jungs essen Unmengen Brot zum Frühstück und werden dann sowieso weniger Hunger haben.

Ein letztes Mal packen wir die Rucksäcke, ärgern uns ein bisschen über das Gewicht und nehmen uns wiederholt vor, beim nächsten Mal viiiiiieeeeel weniger einzupacken.

Der Plan ist: wir wandern zur Seilbahn, dann nehmen wir den Bus nach Biasca und von dort fahren wir getrennt weiter. Die Männer Richtung Tenero auf einen Campingplatz und ich nach Andermatt, um das Auto zu holen. Dann sind wir in Tenero unabhängiger.

Der heutige Tag ist sehr neblig, feucht und kalt. Da fällt uns der Abschied aus den Bergen sehr leicht.

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wie im verwunschenen Märchenwald

Die Pfade durch den Wald führen uns Richtung Tal. Und wieder begegnen wir Jägern, die uns fragen „Haben Sie gesehen Ziege?“

Nein, haben wir nicht. Wirklich nicht.

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Huhu, da kommt ein Waldgeist aus dem Dickicht….

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Gemütlich ist diese Wanderung nicht. Es ist kalt, sobald man stehen bleibt, der Boden ist feucht und rutschig, der Nebel ist dicht.

Irgendwann kommen wir endlich bei der Seilbahn und wieder in der Zivilisation an. Wir sehen Samstags-Ausflügler, die um die Mittagszeit bei der Seilbahn essen wollen.

Der Kontrast zwischen uns (ungeduscht, dreckig, vollbepackt, müde und ein bisschen durchgefroren) und den Ausflüglern (geduscht, sauber, mit Handtäschchen, fit und warm) ist nicht zu übersehen.

Nach der Seilbahn erwischen wir den Bus und die Bahn für die Männer steht am Bahnhof schon bereit. Sie müssen sogar ein bisschen sprinten, damit sie ihnen nicht abfährt.

Mein Zug kommt erst in 20 min. und ich kaufe mir noch ein Sandwich am Kiosk.

Ich fahre durch den Gotthard-Tunnel und bin nach Umsteigen in Göschenen bald in Andermatt. Dort kaufe ich noch ein bisschen ein für den nächsten Morgen (1kg Butterzopf, 2 L Milch, Butter, Nutella!!, Marmelade, ein bisschen Obst, Apfelsaft und Mineralwasser) und bin dann froh, dass unser Auto noch dort steht, wo wir es geparkt haben. Und der Parkplatz war wirklich kostenlos. Ich kann es immer noch nicht glauben.

Der Herr des Hauses gibt mir die Koordinaten von Tenero durch, ich programmiere das Navi und fahre los.

In Andermatt bin ich ja schon fast auf halbem Weg über den Gotthard-Pass, aber da meine Orientierung nicht gerade meine Kernkompetenz darstellt, lasse ich mich vom Navi wieder runter und dann durch den Tunnel führen. Ich habe aber nichts gegen den Tunnel. Hoffe nur, dass niemand einschläft und mit lauter Musik (von Rhodes) bin ich bald wohlbehalten auf der anderen Seite des gewaltigen Berges.

Auf dem Campingplatz haben wir so einen Wohnwagen mit Vorzelt gemietet, der aber so klein ist, dass der Herr des Hauses mehr oder weniger draussen im Vorzelt schlafen muss.

Kalt ist es auch, aber das sind wir ja schon gewöhnt… 🙂

 

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Abends fahren wir noch nach Locarno in eine Pizzeria und fressen uns den Bauch voll.

 

Herbstferien, Tag 5

Tag 5, 7. Oktober 2016

Ich bin heute als erste wach. Aus dem inzwischen warmen Bett muss ich allerdings raus auf das kalte WC. Dafür muss ich mich auch komplett anziehen, denn man rennt da eher nicht im Pyjama rum. Wir sind ja nicht alleine in der Hütte….

Die Hüttenwartin ist schon auf und kocht Kaffee. Natürlich kocht sie für das allgemeine Frühstück keinen Kapselkaffee. Aber weil ich sie so lieb frage, bekomme ich doch einen Kapselkaffee vorweg.

Ausserdem, und das hatte ich ganz vergessen, waren wir ja sogar die Kaffeelieferanten. Denn wie schon gesagt, sind die Hütten untereinander echt gut vernetzt. So wusste die Frau von der Adula Hütte, dass wir kommen würden und fragte die Hüttenwartin von der Motterascio Hütte, ob sie uns nicht zwei Pakete Kaffee mitgeben könnte. So waren wir also Kaffee-Kuriere.

Gleichermassen gab uns die Adula Hüttenwartin dann Milchpulver und Marmelade für die Quarnei Hütte, unsere nächste Station, mit.

So, nun zurück zum Frühstück. Denn das ist hier ganz besonders: ES GIBT NUTELLA !!

Die Adula Hütte katapultiert sich hiermit sofort auf Platz 1 unserer Rangliste. Da kann selbst die Spaghetti Bolo nicht mehr mithalten. 🙂

Als Lunch bekommen wir wieder selbstgebackenes Brot mit Käse und Schinken (wir hatten daran gedacht, am Abend bescheid zu sagen) und für jeden einen Apfel.

Das Wetter hält und wir machen uns auf zu unserem nächsten Ziel, der Quarnei Hütte auf  2102 m.ü.M.

Beim Wandern in leicht unübersichtlichem Gelände haben wir immer alle den Kopf unten. So kann ich relativ anonym unsere Fotos hier veröffentlichen. 😉

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Meine Walkingstöcke sind manchmal ganz hilfreich. Manchmal aber auch hinderlich.

Die rote Route ist eigentlich die einfache. Über den Gletscher war zum Beispiel eine blaue Route. Allerdings gab es hier offenbar trotzdem einen Todesfall.

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Man darf die Berge einfach nicht unterschätzen. Wir hatten ein paar Passagen, die vielleicht gar nicht so ungefährlich waren. Wer weiss?

Unser Weg führt uns heute weit nach oben. Sehr steil geht es den Berg hinauf zu der Hütte, die wir gestern dank Universum noch nicht erreichen mussten. Heute nun aber doch.

Später entdecken wir Greifvögel am Himmel. Elegant, sehr elegant.

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Auf dem Pass liegt ein kleiner See und wieder viele, viele Steine, die danach rufen, aufeinandergestapelt zu werden.

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Ja, im Sommer, da wäre der See sicher eine willkommene Abkühlung. Aber jetzt? Hier oben haben wir ca. 3 Grad….. nix mehr mit T-Shirt.

Steine stapeln macht aber auch bei 3 Grad Spass….

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Wir essen unseren Lunch und noch unsere aufgesparten Twix und Snickers. Dann sind wir bereit für den Abstieg.

Eine enge Schlucht, durch die auch mal das Wasser in einem Wasserfall hinabrauschen kann, wenn der See zu voll ist. Heute zum Glück alles trocken. Die Steine aber ziemlich lose, kein richtiger Weg erkennbar. Man muss sich selber einen Weg suchen. Es geht immer nur einer, damit er nicht von Steinen des Nachfolgenden getroffen werden kann. Sehr abenteuerlich…..

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und in echt also wirklich nochmal viel, viel steiler! Senkrecht runter würde ich sagen.

Aber wir meistern auch das, ohne eine einzige Steinlawine auszulösen. Man glaubt es kaum, dass wir von dort oben irgendwie runtergekommen sind.

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Überhaupt bin ich unten im Tal oft sehr überrascht, wie schnell wir doch den Berg runtergekommen sind. Genauso, wenn ich oben auf dem Pass stehe, denke ich „wow, das ging jetzt aber doch schneller als erwartet.“.

Wir landen also in einem Tal, das von zahlreichen Ziegen bewohnt wird. Sie stehen da überall herum und gucken uns an, als wir vorbeilaufen.

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Määää

Und das ist die Quarnei Hütte. Sehr interessante Architektur, allerdings auch ein bisschen merkwürdig mit den Hölzern vor den Fenstern oben. Fluchtweg durchs Fenster? Nein.

Durch einen Ofen in der Mitte sehr, sehr gemütlich warm und kuschelig.

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Ich muss erstmal meine müden Beine entspannen. Wir sind wieder relativ früh angekommen und essen draussen vor der Hütte noch unsere letzten Kekse auf. Vom Hüttenwart bekommen wir dazu Kaffee und heisse Schokolade.

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In dieser Hütte ist zum ersten mal der Hüttenwart alleine (immerhin mit Hund). In allen anderen Hütten sind sie mindestens zu zweit.

Allerdings sind wir hier auch nur 7 Gäste. Mit uns nur noch ein Pärchen. Wir bekommen wieder ein Zimmer für uns alleine und breiten uns ein bisschen aus.

Die Zimmer sind kühl, aber nicht so eisig kalt.

Bis zum Abendessen vertreiben wir uns die Zeit. Die Jungs spielen Schach und Schiffe versenken und ich lese ein bisschen in Wanderberichten von anderen Gruppen.

Zum Abendessen gibt es Suppe, Risotto und ein Dessert.

Der Wetterbericht meldet Wolken und Regen und wir beschliessen, dass wir unsere Tour hier beenden werden. Morgen wandern wir noch Richtung Tal zu einer Seilbahn, die uns dann bis ganz nach unten bringen wird.

5 Tage – 5 Hütten. Jede hatte ihre Vor- und Nachteile. Jede war anders.

Morgen geht’s also ins Tal.

 

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