die Zeitmaschine

mein jüngster Schüler ist glaube ich so ca. 22 oder 23 Jahre alt. Er kommt aus dem französischen Teil der Schweiz. Sein Deutsch aus der Schule ist noch recht frisch, aber er hatte wohl genauso begeistert Deutsch gelernt, wie meine Söhne Französisch lernen….

Nun arbeitet er in der Deutschschweiz und braucht also Deutschunterricht, um seine Lücken zu füllen.

Thema: Konjunktiv

“ In welches Jahr würdest du reisen, wenn du eine Zeitmaschine hättest? “

Er überlegt ein bisschen und sagt dann : 2010

???

Zuerst dachte ich, er hätte vielleicht etwas mit den Zahlen verwechselt, aber bei 2010 kann man nun nicht so viel verkehrt machen. Er wollte wirklich einfach nur 6 Jahre zurück. 🙂

Irgendwie ja niedlich. Ich hätte erwartet, dass er in die Zukunft, so ins Jahr 2487 reisen möchte oder weit zurück, um zu sehen, wie seine Vorfahren gelebt hatten.

Nö. Er wollte wieder zurück in die Schulzeit, zu seinen Freunden und Mitschülern. Das Leben war da wahrscheinlich so süss und unkompliziert und nicht so hart und anstrengend (er lebt ganz allein, ohne seine Familie hier) wie in Basel. Jetzt muss er selber einkaufen, Wäsche waschen, kochen?, usw.

Wenn ich eine Zeitmaschine hätte, würde ich vermutlich in die Zukunft reisen. Die Vergangenheit ist ja relativ gut erforscht und es gibt Dokumentationen, Bücher, Filme, alles mögliche über diese Zeit. Spannend fände ich viel mehr, was so in 100, 500 oder in den nächsten 2000 Jahren passiert sein würde.

Das werde ich nicht erleben und daher würde ich da gern mal reingucken, in diese Zukunft.

Na, vielleicht baut ja in den nächsten, hmm sagen wir mal optimistisch 40 Jahren, jemand eine Zeitmaschine.

Nur ob ich da dann mit knapp 90 noch reindarf???? 🙂

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4 Kommentare (+deinen hinzufügen?)

  1. ausgesucht
    Sep 16, 2016 @ 16:57:55

    Die Frage: »Nur ob ich da dann mit knapp 90 noch reindarf???«, würde sich mit der Erfindung einer Zeitreisemaschine in Luft auflösen! Denn mit einer solchen würden Zeitreisen in beliebigen Zeiten, auch in der jetzigen(!) Vergangenheit möglich werden (genauer: möglich geworden sein). Auch solche in einem Jahr – und einem Einundfünfzigjährigen dürften kaum betriebsaufsichtsrechtliche Bedenken im Wege stehen… 🙂

    Antwort

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