An apple a day…

 

… keeps the doctor away.

Dann kann uns ja eigentlich nichts passieren, denn in unseren Mini-Garten passt neben dem Teich mit Buddha und diversen Topfpflanzen auch noch ein Apfelbaum. Der wurde zu unserem Einzug gepflanzt, war da natürlich schon ziemlich gross und liefert uns fast jedes Jahr zuverlässig viele Äpfel.

Nur: die Äpfel fallen alle vom Baum, bevor sie meiner Meinung nach reif sind. Jeden Morgen oder auch Abend ist der Boden um den Baum übersät mit Äpfeln.

Gemäss Beschreibung des Gärtners ist es eine Sommerzitrone und im Internet heisst es:

Sommerzitrone,
Genussreife: August bis September
Frucht: Mittelgroß, hochgebaut
Schale: gelbrot
Geschmack: Erfrischend

Welchen Monat haben wir gerade? Juli. Und was fällt täglich mehrfach vom Baum? Äpfel. Die Schale ist eher grün als gelb. Rot ist sie überhaupt gar nicht.

Ich sammle sie möglichst zeitnah ein, aber weil sie ja gefallen sind, haben sie fast alle einen „Dätsch“ irgendwo und fangen an zu faulen. Oder die Schnecken oder Wespen oder Ameisen oder was auch immer fallen über sie her.

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Es ist alles dabei von mini über mittelgross bis ziemlich gross.

 

Die Äpfel, die weich ins Gras gefallen sind oder noch nicht von Getier entdeckt wurden, sehen ganz gut aus. Die anderen hingegen ….

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manche fallen teilweise sogar mit Stil und Blättern vom Baum.

 

Innen sehen sie eigentlich auch ganz gut aus. Naja, mal abgesehen von dem zerfressenen Kern. Wie kann das sein? Der Apfel war doch unversehrt…..?

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Der untere ist wohl noch zu klein, um reif zu sein. Die Kerne sind ja noch ganz weiss.

Was machen ich denn nun mit den vielen Äpfeln? Den einen oben (den grösseren natürlich 😉 ) habe ich gegessen. Aber ein Genuss war das also nicht. Irgendwie fad. Nix „erfrischend“. Ungefähr so säuerlich wie ein Granny Smith, aber eben fad.

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Mit diesen käme ich mindestens einen Monat über die Runden, wenn sie denn schmecken würden….  🙂

 

Was auch immer die Gründe sind, warum die Äpfel zu früh vom Baum fallen, schade ist es auf jeden Fall!

Ich glaube ich muss Apfelkuchen backen. Mit viel, viel Zucker und Zimt und Zucker und Zucker und noch ein bisschen Zucker. 🙂

So geht das also nicht….

Hier sieht man meinen schönen neuen Sessel, schön gelb und glatt und sauber, nett dekoriert mit einem Schüsselchen Heidelbeeren aus dem Garten.

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eigene Ernte

Und was passiert dann???

Der Platz ist besetzt. Und zwar ziemlich oft. Schon nach kurzer Zeit war der Sessel übersät mit schwarzen Katzenhaaren…..

Also musste ich eine kuschelige, weiche, flauschige Decke als Schutz drauflegen, was diesen Platz nur um so attraktiver machte.

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weggegangen – Platz vergangen…..

 

Naja, da ich nun also nicht mehr so oft in meinem schönen Sessel sitzen kann, machte ich mich vor ein paar Tagen mit Sohn 3 auf in die Stadt, um innerhalb von 2-3 Stunden meinen Akku komplett aufzubrauchen…. 😉

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Wenn schon so ein Wasser-Pokémon, dann aber auch da, wo es hingehört. 🙂

So, dann verabschiede ich mich schon mal ins lange Wochenende (Montag ist hier Nationalfeiertag) und wünsche euch viel Sonne für ebendieses.

und zu Weihnachten….

….. gibt’s dann ’ne Rheumadecke.

sagte grad der Herr des Hauses. Weil ich mir zum Geburtstag diesen OmaOhren-Sessel ausgesucht habe:

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der Geburtstags-Sessel

Naja, er ist eben ein Klassiker, wird auch extra so beworben. Er ist eigentlich aus den 50er oder 60er Jahren und wurde nun nochmal neu designed, sieht aber immer noch sehr 50er oder 60er Jahre aus. Und auf das Fussteil habe ich verzichtet. Sooooo alt bin ich dann also doch noch nicht…..

Mir gefällt er, mir gefällt die Farbe (passt auch zu unserer Wand), er ist bequem und weich und noch gar nicht von den Katzen zerkratzt. Ich überlege übrigens, ihn mit so „Katzen-Schreck“-Spray einzusprühen, damit sie gar nicht erst rangehen. Ob das hilft? 🙂

Da Sohn 3 im Moment wegen PokemonGo-Fieber immer sofort und gern bereit ist, überall hin mitzufahren (einkaufen zum Beispiel), sammelte er unterwegs nicht nur Unmengen an Bällen und Eiern und was nicht noch alles, sondern staubte einen Teppich und eine -Achtung!! – Disco-Kugel für sein Zimmer ab. Nun, wir werden sehen, was das zur Folge hat…. 🙂

Wir haben auch noch Material für eine neue Esstischlampe gekauft, also Lampenschirme, Birnen und Stangen, um sie festzumachen (der Herr des Hauses bastelt unsere Esstischlampe gerne selbst), dann noch eine Duschvorhangstange, an der wir aber Handtücher aufhängen werden, ein paar Handtücher und ein neues grosses Messer.

Wir haben keine (!!!) Kerzen, nicht mal Teelichter, keine Servietten oder Geschenkpapier gekauft. Darauf bin ich sehr stolz. 🙂

So, und jetzt entschuldigt mich, ich muss ein bisschen chillen in meinem neuen Sessel.

 

P.S.: und seit ich nur ein einziges mal „Essti Schlampe“ statt „Esstisch Lampe“ gelesen habe, kann ich nichts anderes mehr lesen. Mist!!!

Fieber

Ein „Rettan“ war in unserer Küche….

Das Pokemon-Fieber ist ausgebrochen und Sohn 3 ist seit heute Nachmittag mit meinem Handy auf der Jagd…..

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Erfolgreich den/die/das Rettan gefangen. 🙂

Er muss auf meinem Handy spielen, weil er nur ein zu altes Handy hat und auf seinem iPod geht’s irgendwie nicht. Ich hoffe sehr, dass ich mich nicht auch noch anstecke….

 

12 von 12

heute am 12. zeige ich 12 Fotos aus unserem Tag. Allerdings gestehe ich, dass 5 davon gar nicht von heute sondern von den letzten 2-3 Tagen sind. Heute waren wir Kajak fahren und letztendlich haben wir entweder Fotos von uns in den Booten oder von Landschaft gemacht. Irgendwie immer das gleiche. Und da komme ich nicht auf 12. 🙂

Also erstmal die 5 „alten“ Fotos:

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Ein kleiner Snack zum Mittagessen, auf den ich eine geschlagene Stunde warten musste….. krass – aber ganz lecker !

 

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Wir besichtigten das Schiffshebewerk in Niederfinow. Sehr eindrücklich!

 

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Hier runter wird eine Riesenbadewanne gelassen, in der die Schiffe liegen. Hinten sieht man das Wasser. Und oben ist eben auch Wasser. Darum dieses Hebewerk.

 

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Eine Kindheitserinnerung, diese Samen. Auf fast jedem Waldspaziergang mussten wir am Wegesrand die Teile berühren, die ….

 

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… mit einer erschreckenden Plötzlichkeit aufsprangen und sich dann so gruselig zusammenringelten. Das macht auch heute noch Spass. 🙂

 

So, und heute waren wir also paddeln. Ich meine Kajak fahren natürlich. 😉

 

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Man bekommt die Boote, die Trockensäcke und Kartenmaterial. Dann kann’s losgehen.

 

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Wir hatten einen Zweier und drei Einer. Paartherapie im Zweier („wo steuerst du denn schon wieder hin???“) und die Jungs im Einer. 😉

 

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Auf dem ersten der drei Seen hatten wir noch Rückenwind und chillten so vor uns hin. Die beiden anderen waren dann etwas anstrengender.

 

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Verbunden sind die Seen mit niedlichen, kleinen Kanälen voller Seerosen, Libellen, Vögeln und noch vielem anderen Getier.

 

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Hier machten wir eine kleine Rast, weil der Gegenwind uns eine Pause abverlangte.

 

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Ich habe einen Höllenrespekt vor Schwänen mit Jungen, aber dieser hier wurde wohl immer sehr umfangreich gefüttert, denn er war überhaupt nicht aggressiv.

 

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Kurz vor Ende der Tour kehrten wir noch in ein lauschiges Gartencafé ein und ich bestellte einen Heidelbeerschmand-Kuchen. Sehr fein !

Jetzt haben wir in unserer Marina noch Pizza und Pasta gegessen, klagen über verschiedene Wehwehchen in Armen, Beinen, Knien oder Fingern und lassen den Abend mal so ausklingen.

Schön, dass ihr wieder vorbeigeschaut habt. 🙂

Ein Tag am Meer

Gestern war eher ein Regentag, aber heute schien die Sonne und der Himmel war wieder blau. Darum machten wir uns auf, Richtung Norden, um ein paar Stunden an der Ostsee zu verweilen.

Die Fahrt dauerte länger als erhofft, so ca. 3 Stunden für einen Weg, ist aber immer noch kürzer als wenn wir aus der Schweiz an irgendein Meer fahren wollten. 🙂

Unser Ziel war Zingst, weil da ein sehr schöner Strand ist, weil der Ort ganz „härzig“ ist und weil überhaupt.

Und um das alles abzukürzen, – gleich fängt ja Fussball an!! – lasse ich nun die Bilder sprechen:

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Ein Meer ohne Möwen ist wie …. äh…. weiss auch nicht. Auf jeden Fall muss immer eine Möwe sein. 🙂

 

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Hinten rechts am Ende des Stegs ist so eine Art UFO, mit dem man tauchen kann. 

 

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Spaziergang auf dem Deich, auf dem Weg zu Onkels Ferienwohnung.

 

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Die Badesachen hatten wir im Auto gelassen. Sonst wäre ich da natürlich reingegangen. Wassertemperatur immerhin 17° Grad…..

 

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Superschöner Himmel!!! Einfach nur so. 🙂

 

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Zum Mittag gab’s Fisch, am Nachmittag Waffeln und Apfelstrudel mit Vanillesauce. Dazu ein herziges Käffchen. 🙂

So, und jetzt entschuldigt mich bitte.

SCHLAAAAAAAAAAAAAAAAND !!!!!!! 🙂

Tagebuchbloggen

WMDEDGT ???? Was machst du eigentlich den ganzen Tag? fragt Frau Brüllen und viele, viele Blogger und Bloggerinnen antworten ihr. So auch ich. 🙂

Ca. Viertel nach sieben wache ich auf. Doch, das ist schon Ferien-Modus bei mir und klappt auch nur, wenn das Zimmer so gut wie lichtdicht ist und mich nicht die Morgensonne weckt.

Ich schicke als erstes den Blogbeitrag von gestern ab, weil da irgendwas gesponnen hat. Dann wollte ich mich faul zurücklehnen und mich freuen, dass mein Tagebuchbloggen bereits erledigt ist.

Naja, schaffe ich ja doch nicht. 🙂

Ich dusche schnell und gehe dann um kurz nach acht ca. 100 Meter rüber zur kleinen Hafenbäckerei, wo ich unser Frühstück einkaufe. Brötchen und Minicroissants.

Derweil sind der Herr des Hauses und Sohn 2+3 bereits im Pool vom ebenfalls im Hafen liegenden Hotel, den wir gratis mitbenutzen dürfen. Sohn 1 schläft aus. Ich räume noch die Spülmaschine aus und decke den Tisch.

Gegen neun kommen die Schwimmer zurück und wir frühstücken. Sohn 1 lassen wir schlafen. (er steht dann so um zehn auf.)

Für heute ist zwar schönes Wetter angesagt, aber es könnte ein Gewitter geben. Die ersten Wolken verdecken schon die Sonne. Sollen wir mit den Rädern los oder nicht?  Vielleicht am späten Vormittag? Oder erst am Nachmittag?  Wir werden das noch überlegen.

Sohn 1 frühstückt jetzt, Sohn 2+3 zocken irgendwas in ihrem Zimmer (wir mussten das Free-WLan mit 6 zugeteilten Geräten gestern auf 9 Geräte upgraden, denn wir haben 4 Handys, 1 iPod, 2 iPads, 2 Laptops dabei. Ähm, ja….) und der Herr des Hauses chillt ein bisschen auf der Terrasse während ich hier schreibe.

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Fortsetzung folgt.

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So, wie ging’s denn weiter?

Der Herr des Hauses muss ein bisschen arbeiten, – nur kurz zum Glück – und ich kann ein paar Kapitel lesen. In dem Moment, wo wir entscheiden, jetzt dann mal doch ein kleines Fahrradtürchen zu machen, kommt Sohn 3 und will unbedingt in den Hotelpool. Ok, kurzes Krisenmanagement, dann sind alle wieder zufrieden und wir düsen ab. Es ist etwa halb 12.

Wieder fahren wir mehr oder weniger drauf los, halten hier oder dort mal an, schauen den Teenagern beim schleusen zu und machen, bevor wir wieder zurückfahren, eine kleine Mittagspause.

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Die, die nicht reinpassen, werden einfach vom Tor noch reingedrückt. 😉

 

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Schöne Wolken, schöner Weg, schöne Landschaft. Schön hier! 🙂

 

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Es gibt Situationen, da trinke ich ein Bier. Allerdings meistens mit was drin. Also ein Radler in diesem Fall.

 

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Und nach der Pasta, den Schnitzeln, den Pommes und dem Salat (aufgeteilt auf uns alle), gibt’s noch einen Milchkaffee.

Auf unserem Weg durch die schöne Landschaft kamen wir auch an dieser Pflanze vorbei:

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Uuups, ist das echt das, was ich denke? Sohn 1 schickt das Bild einem Freund.

 

Für den Freund sieht das ganz nach einem Paradies aus und er bittet Sohn 1 um ein „Mitbringsel“….

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soweit das Auge reicht…..

 

Bereits um 15:00 Uhr sind wir wieder beim Ferienhaus und wundern uns, dass es echt noch so früh ist, wo wir doch schon so viel gemacht haben heute (meine Applewatch hat mir schon meine gesamte Tagesaktivität für heute bestätigt. 🙂 ).

Eine kleine Stärkung und schon düsen Sohn 2+3 ab in den Pool. Das schöne an grösseren Kindern ist ja, dass man sie einfach alleine machen lassen kann. Wir wollen nämlich eigentlich nicht 24 Stunden pro Tag in den Pool…. 🙂

So, obwohl es jetzt erst halb vier ist, werde ich diesen Beitrag für heute beenden. Denn viel wird vermutlich nicht mehr passieren. Wir kaufen vielleicht noch ein bisschen was ein, damit wir nicht verdursten und verhungern, und dann lassen wir den Abend ausklingen, vielleicht sogar ohne das angekündigte Gewitter. Das kommt nämlich irgendwie gar nicht.

Vielen Dank für’s Lesen und dranbleiben.

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