summ, summ, summ

Unser Apfelbaum, der blüht wie ein Wahnsinniger!! Im letzten Jahr hatten wir vielleicht insgesamt 3 Äpfel und dieses Jahr übertrifft er sich selbst.

Klar, wird nicht immer auch aus jeder Blüte ein Apfel, das weiss ich schon, aber die Chancen sind natürlich nicht zu unterschätzen.

Gestern, nachdem ich die kleinen Himbeerpflanzen, die der Herr des Hauses etwas unglücklich unter den Apfelbaum gepflanzt hatte (als ich nicht da war, um ihn zu stoppen), wieder ausgegraben und in Töpfe umgepflanzt hatte, haben wir stattdessen Walderdbeeren  eingepflanzt. Die sollen nun den Boden begrünen und vielleicht noch als kleines Extra leckere, kleine Erdbeeren liefern.

Und während wir da so unter dem Apfelbaum gruben und pflanzten, da summte und brummte es über unseren Köpfen, dass es nur so eine helle Freude war.

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sehr ihr die kleine Biene in der Blüte?

 

Und weil wir nun so in Erdbeerstimmung waren, wollte ich gleich noch ein Rezept aus der neuen „SaisonKüche“ ausprobieren. Apfel-Rhabarber-Wähe.

Ist total einfach! Einen fertigen, runden Kuchenteig kaufen, in die Form rollen, mit gemahlenen Nüssen oder Mandeln belegen (ich habe auch noch Kokosflocken dazugemischt) und kalt stellen. Dann Rhabarber und Erdbeeren in kleine Stücke schneiden und den Kuchenboden damit belegen. Aus 2 EL Vanille-Pudding-Pulver (Pudding zum Kochen), 2dl Milch, 40g Zucker und einem Ei eine Sauce rühren und über die Früchte giessen.

Dann bei 200 °C mit Unterhitze 15-20 min. backen. (im Rezept stand merkwürdigerweise 10min. aber da war noch nicht mal der Teig durch, das war vielleicht ein Schreibfehler oder so.)

Hmmmmm, sehr, sehr lecker!!!!

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hmmmmmm 🙂

So, das war’s dann auch schon wieder von hier, aber spätestens am 5. werdet ihr wieder mehr lesen können. 🙂

Ein schönes Wochenende euch allen!

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Putz-Besuch

Hach, morgen kommt mal wieder von mir sogenannter Putz-Besuch. Das ist Besuch, für den ich doch ein bisschen aufräumen und putzen muss. Es gibt auch Besuch, bei dem ich da weniger achtsam bin, ich gebe es zu, würde es dem Besuch gegenüber jedoch natürlich niemals erwähnen….

Morgen aber nun Putz-Besuch hier im Hause. Bei ihr sieht es, zumindest wenn ich dort bin, immer extrem aufgeräumt und sauber und ordentlich aus. Somit kann ich nicht anders, als auch hier jeweils extrem aufzuräumen und zu putzen, wenn sie sich angekündigt hat oder ich sie eingeladen habe. Eventuell sehen wir das beide so und putzen uns vor unseren gegenseitigen Besuchen immer fast zu Tode, aber was soll’s. 🙂

Das Haus ist also mal wieder aufgeräumt, geputzt und glänzt mit der Sonne um die Wette. (Also wenigstens die untere Etage, dort wo der Besuch und ich morgen hauptsächlich sein werden.) Den Herrn des Hauses wird’s freuen und auch mir gefällt’s ja nicht schlecht so. Hauptsache der Besuch kommt nicht zuuuuu oft…. 😉

Das wäre mir dann möglicherweise doch ein wenig zu anstrengend. 🙂

Stühle

Ich glaube, jeder hat so irgendein Teil oder eine Sache in seinem Leben, mit dem er nie so richtig zufrieden ist oder fertig wird.

Bei uns (zum Glück haben da der Herr des Hauses und ich das selbe Teil!!) sind es Esszimmerstühle. Weniger der Tisch, sondern wirklich nur die Stühle. (auch mit unseren Gartenstühlen oder Liegestühlen sind wir nicht so zufrieden.) Wir sind Tisch-Hocker, das heisst, wir ziehen mit Gästen oder auch ohne Gäste nicht nach dem Essen auf’s Sofa um. Wir bleiben am Tisch sitzen. Bis der Besuch wieder nach Hause fährt oder bis wir einen neuen Plan haben. Spazieren gehen, irgendwo hin fahren, usw. Da das Wohnzimmer relativ klein ist, ist auch unser Sofa nur für maximal 3 Personen gerade noch bequem. Da kann man mit Gästen also eh nicht sitzen.

So. Zurück zum Esszimmer.

Lange Zeit hatten wir einen runden IKEA-Esstisch mit Verlängerungs-Einlegeplatte, den ich mir für meine erste Wohnung (nachdem ich aus Hamburg wieder zurückkam) in Berlin gekauft hatte. Den hatten wir mit in die Schweiz genommen. Dazu passten relativ gut diese Stühle hier, die eventuell auch noch aus Berlin waren.:

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Bequeme Sitzfläche, allerdings auf die Dauer etwas hart im Rücken.

Ich glaube, wir hatten 5 oder 6 Stück von denen. Im Moment finde ich im Haus nur noch einen einzigen. Hmm, vielleicht ist noch einer im Zimmer von Sohn2. Aber wo ist eigentlich der Rest hingekommen?

Naja, wir vermissen sie nicht, denn wie gesagt, waren sie etwas unbequem im Rücken. Später kauften wir, wenn ich mich recht erinnere vor ca. 12 Jahren zum Einzug ins Haus, eine neue Serie Stühle. Sie passten ausserdem zu den anderen Möbeln, die wir auch neu gekauft hatten. ein Sideboard, ein Regal, einen Sekretär und ein Stehpult.

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Mehr oder weniger bequem. Zum Sitzen dann doch etwas hart irgendwie.

Dabei fällt mir ein, dass wir Sideboard und Regal und das alles doch schon in der Wohnung davor hatten. Vielleicht haben wir die Stühle aber trotzdem erst fürs neue Haus gekauft. Keine Ahnung mehr…..

Da wir ja, wie gesagt, Tisch-Hocker und nicht Sofa-Hocker sind, wurden die Stühle bei längerem Sitzen (zu Weihnachten, Silvester oder auch mal bei einem Brunch oder ähnlichem) immer unbequemer. Sie passten zwar ganz wunderbar zur Wohnzimmereinrichtung, auch einigermassen zum IKEA-Tisch, aber so richtig bequem zum Dauersitzen waren sie nicht.

Also gab es schon wieder neue Stühle. Diesmal sogar gleich noch einen Tisch dazu. Wir wollten alles richtig machen, die Stühle für’s Leben kaufen. Bequem, weich, passend zum Rest der Möbel, zum Tisch und überhaupt zu uns. Wir entschieden uns für diese hier:

 

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Gepolstert, eine hohe Lehne, weich und bequem.

Diese Stühle, das hatten wir – wie auch immer das passieren konnte?!? – nicht bedacht, wurden zum idealen Kratzbaum für unsere Katzen. Jedes mal, wenn sie von draussen rein kommen, wetzen sie erstmal ausführlich ihre Krallen an unseren Stühlen…….

Na bravo!!

Inzwischen sehen sie wirklich nicht mehr toll aus. Sie sind zwar tatsächlich bequem, wobei der Herr des Hauses auch hier wieder nicht all zu lange zufrieden drauf sitzt, aber je länger wir sie haben, kommen immer mehr Nachteile zum Vorschein. Trotz waschbarer Bezüge, sind die Stühle immer ein bisschen fleckig. (ich kann ja auch nicht jede Woche die Bezüge waschen…..) Die Schrauben lockern sich immer wieder und die Stühle werden wacklig und lottrig. Auf die Dauer sind sie irgendwie doch nicht mehr soooooo bequem wie im Laden damals….

Und jetzt kommt schon wieder ein neuer Stuhl ins Spiel. Taddaaa, ein solides Teil, aus Sheesham-Holz, massiv, hochwertig lackiert, handgefertigt und mit einer phänomenalen Maserung. Jeder Stuhl ein Unikat.:

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Die Maserung ist echt wunderschön und der Stuhl passt perfekt zum Tisch!

Wir wollten eigentlich nur einen Stuhl zur Ansicht bestellen, hatten aber offenbar übersehen, dass eine Lieferung immer im 2-er Set kommt. Nun haben wir also zwei dieser Stühle.

*seufz*

Sind sie bequem? Können wir auf ihnen den ganzen Weihnachtsabend oder die Silvesternacht sitzen bleiben, ohne dass uns nach 2.5 Stunden der Ar*** wehtut? Die Katzen können ihn nicht zerkratzen. Für den Komfort können wir noch Kissen auf die Sitzfläche legen. Die Lehne ist ziemlich gut und passt sich dem Rücken an.

Ach naja, blablabla. Wir haben dann heute noch 4 weitere Stühle bestellt. Dann haben wir 6 und können die grünen mal entsorgen. (verkaufen wird wegen der zerfetzten Bezüge wohl nicht funktionieren).

Ich glaube mit all den Stühlen, die wir noch hier im Haus haben, könnten wir mehr als eine ganze Fussballmanschaft an den Tisch setzen, den man ja auf ca. drei Meter ausziehen kann. 😉

Auch wenn ich hoffe, dass diese Stühle jetzt mal für eine Weile im Haus und vor allem am Tisch bleiben, fürchte ich, dass auch diese hier noch nicht das Nonplusultra sind.

Wir werden vermutlich unser ganzes Leben lang Stühle kaufen und niemals werden wir so richtig hundertprozentig zufrieden sein.

So. Das wollte ich einfach nur mal loswerden. Einen schönen Sonntag euch allen. 🙂

Da hammse jezockt, wa?

Sohn 3 und ich steigen in den Bus und ich sage „einmal normal und einmal ermässigt.“ „4,40“ sagt der Fahrer. Ich frage, ob er 20€ wechseln kann. „Nee“.

Also krame ich im Münzfach meines Portemonnaies herum, da sagt er aber plötzlich „doch, kann ick.“ „Nein, nein, jetzt hab ich’s schon so“, antworte ich. „Ick kann ihn’n den ooch kleen machen.“ Versucht er es nochmal. „Nein, nein, geht schon, danke.“ Und dann bezahle ich und er grinst und sagt „da hammse jezockt, wa?“

Ich liebe diese Stadt und noch viel mehr den Dialekt. Der Verkäufer im Hockeyladen in Wilmersdorf, die Grundschulfreunde (teilweise jedenfalls) und heute Nachmittag noch das eine oder andere Familienmitglied. Berliner Schnauze vom Feinsten 😃

Ditt is Berlin! 😀

Und das auch:

 

In Ermangelung eines leckeren schokoladigen Brotaufstrichs, mussten Sohn 3 und ich einen übriggebliebenen Osterhasen auf die Toasts legen. 😊

Nach einer langen, zum Glück erfolgreichen Shoppingtour gab es einen echten Berliner Döner mit „allet druff“ (für Sohn 3 lieber ohne Sauce) für nur 3€. Ha, da werden die Schweizer sehr neidisch sein. Ich glaube, ein Döner in Basel kostet so um die 7 ode 8 Franken.

Was die Jungs eigentlich immer machen wollen, ist im Doppeldecker oben und vor allem ganz vorne sitzen.

Abends dann mit den Grundschulfreunden ins Route 66, von dem ich zunächst befürchtete, es wäre eine Disco. Klingt doch so, oder? Man klärte mich jedoch auf, dass es wohl mal in Siemensstadt ein Route gab. Das war eine Disco! Und ausserem sind wir eh schon viel zu alt für Disco….. 😉

Die Nachos, die ich im Route 66 gegessen habe, habe ich nicht fotografiert, später den White Russian in der Eck-Kneipe auch nicht. Man muss ja nicht immer alles fotografieren.

Es gibt in Berlin offenbar nicht dieses Gesetz, dass in geschlossenen, öffentlichen Räumen grundsätzlich nicht geraucht werden darf. Man macht einfach ein Schild an die Tür : „Raucherlokal, Zutritt erst ab 18“ und schon ist es so, wie man es noch von früher kennt, als man abends nach Hause kam.

Puh, was für ein Gestank. Die Haare, die Jacke, das T-Shirt, alles. 🙁

Ich hoffe wenigstens, die Jacke und die Jeans konnten über Nacht ein bisschen ausdünsten. Den Rest kann ich zm Glück heute frisch anziehen.

Weil ich dann wegen Nase ( immer noch…..) und so nicht gleich schlafen konnte, musste ich noch die Baustellen-Skyline von der Küche aus fotografieren. Ist ein schlechtes Foto und in echt sah es also schon irgenwie cooler aus….

So, das war’s mal für heute.

Allet Jute aus der Hauptstadt 😎

 

Was machst du eigentlich den ganzen Tag?

Oder auch die ganze Nacht?

Es ist 2:17 Uhr. Seit 1:37 Uhr wälze ich mich schniefend und triefend im Bett hin und her, das Schnarchen Röcheln Schnaufen laute Atmen des Herrn des Hauses neben mir macht es nicht besser. Um 2:00 Uhr entscheide ich, mal für eine Weile aufzustehen. Vielleicht wird es mit der Nase ja besser, wenn ich nicht liege.

Es ist Frühling, alles blüht und spriesst und die Pollen rauschen durch die Lüfte. Schön, das alles. Nur kann ich in dieser Jahreszeit nicht gut schlafen, wenn meine Nase dicht ist, mein Hals juckt, die Augen tränen.

Ich brauche dringend ein abschwellendes Nasenspray und nicht so ein Wischi-Waschi-Meersalz-Zeug!!! Am liebsten würde ich grad sofort in eine Nachtapotheke fahren. 😉

Vielleicht versuche ich, ein bisschen auf dem Sofa im Wohnzimmer weiterzuschlafen. Da kann ich mich auch ganz gut in eine halbaufrechte Position legen, was vielleicht nicht gerade super für den Rücken ist, aber hoffentlich die Nase ein bisschen besänftigt.

Erwähnte ich es schon? ICH HASSE DIESE SEITE DES FRÜHLINGS !!!!!!!!!

Gute Nacht.

Fortsetzung:

Ich muss wohl tatsächlich auf dem Sofa nochmal eingeschlafen sein, denn um 6:00 weckt mich der Herr des Hauses (meinen Wecker hatte ich nämlich oben gelassen und der weckte dann den Herrn des Hauses… 🙂 ).

Ich füttere die Katzen, stelle die Müslidosen, Milch und Schüsseln auf den Tisch (wir haben 4 Stück: eine mit Cornflakes, eine mit Knuspermüsli, eine mit 5-Korn-Biomüsli und eine mit Schokopops oder sowas) und schaue auf die Wetter-App im iPad. Regen ist angesagt. Wir frühstücken gestaffelt, je nach dem, wer fertig geduscht hat oder später Schule hat oder schon los muss, usw. Sohn 1 nimmt den Bus. Wegen womöglich eventuell ein bisschen Regen am Nachmittag. Sohn 2 fährt Fahrrad. Sohn 3 geht zu Fuss.

Meiner Nase geht es noch nicht wirklich besser. 😦 Vielleicht ist es doch eine Erkältung und keine Allergie?

Ich suche bei Frau Brüllen vergeblich nach dem Link, um das Tagebuchgeblogge zu verlinken. Hat sie wohl vergessen. Naja, später vielleicht.

Der Herr des Hauses bekommt seine AppleWatch zurück, weil ich mir gestern die kleinere als sozusagen vorgezogenes Geburtstagsgeschenk gekauft habe. Sehr weit vorgezogen….. 🙂

Ich muss dringend ein paar Rechnungen bezahlen und erledige das schnell online auf dem Sofa. Ausserdem schmeisse ich noch die Spülmaschine an.

Auf der Terrasse taucht der kleine Baby-Kater von Nachbarn auf und klaubt sich eine alte,  angenagte, von unseren Katzen verschmähte Maus und trägt sie davon. So ist’s auch entsorgt. Danke. 🙂 Leider war er so zappelig, dass ich ihn nicht vor die Kamera bekommen habe. Der ist echt mega-süss!!

So. Jetzt noch ein bisschen duolingo auf Spanisch und dann ist heute wieder NordicWalken. Das bringt „Punkte“ auf der Watch. 🙂

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Sorry, etwas unscharf…..

Fortsetzung:

wie ging’s weiter?

Bei duolingo mache ich rasant Fortschritte!!! 😉

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langsam blablabla das Eichhörnchen oder so…. 🙂

 

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Allerdings ist es jetzt am Anfang noch nicht soooooo schwer….

Dann ging’s raus zum Walken. Wenn ich doch „nur“ eine Erkältung habe, dann löst sich alles beim Laufen, wenn es eine Allergie ist, war die Idee, in den Wald und durch die Felder und Wiesen zu walken vielleicht nicht gerade die beste….

Aber was tut man nicht alles für ein gutes Ergebnis auf der Watch…..

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das Bild ist diesmal schärfer, dafür sieht man meinen schrumpeligen Arm…. 😦

6.25 km gelaufen in ca. 90 min. Somit habe ich mein Aktivitäten- und TrainingsProgramm für heute bereits erfüllt. Nur regelmässig aufstehen muss ich noch ein paar mal.

Leider habe ich nach dem Walken so einen Mordshunger, dass ich mir meistens so ein richtig grosses zweites Frühstück mache (ist aber auch immer noch irgendein Toast oder Brötchen oder Zopf-Rest vom Wochenende übrig….). Gar nicht gut. Wo bleibt meine Disziplin???

Ich schmeisse noch eine Ladung Sportsachen in die Waschmaschine, koche eine kleine Portion Reis für Sohn 3 und mich (die beiden anderen sind über Mittag nicht zu hause) und kann endlich die Seite bei Frau Brüllen verlinken. 🙂

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So weiss im Topf sieht er immer fotogener aus als später mit Gemüse und Sauce vermischt.

Naja, dann kommt noch so dies und das. Emails schreiben, Organisieren, dass Sohn 3 morgen irgendwie vom Training mitgenommen wird, Wasch- und Spülmaschine ausräumen, und und und.

Der Nase geht es ein bisschen besser, aber ich werde auf jeden Fall nachher noch ein Nasen-Hammer-Spray kaufen, damit diese Nacht besser wird.

Sohn 3 kommt gegen 12:30 zum Mittagessen und verschwindet mit seinen Hausaufgaben direkt zum Nachbars-Sohn, wo sich wohl noch ein paar andere zum gemeinsamen voneinander Abschreiben Hausaufgaben machen treffen.

Jetzt habe ich einen freien Nachmittag bis ca. 17:30. Ich muss noch eine Vertretungslektion für morgen früh vorbereiten und dann werde ich mal ein bisschen meine Telc-Prüfer-Qualitäten auffrischen, denn am Donnerstag muss ich zwei mündliche Prüfungen abnehmen. Die letzte ist schon etwas länger her….. Ausserdem muss ich meine Lizenzen noch auffrischen. Das schiebe ich schon Wochen vor mir her….

Abends werde ich dann noch mal 90 min. einen Deutschkurs geben, nach Hause kommen, meine Nase unter Drogen setzen und ins Bett fallen.

Daher endet mein Tagebuch heute schon hier. Vielen Dank an alle, die bis hier her durchgehalten haben. 🙂

Sprachen lernen

Schon länger habe ich von der App oder auch von dem Programm „duolingo“ gehört, es aber nie ernsthaft ausprobiert.

Neulich aber im Lehrerzimmer der Sprachschule redeten ein paar Lehrer darüber, wie super sie da Sprachen lernen, meist auch so als Extra neben einem Sprachkurs. Auch von Schülern hatte ich schon gehört, dass sie mit duolingo lernen würden.

Also habe ich es heute mal getestet. Im Appstore wurde mit einer Riesenauswahl an Sprachen geworben. Arabisch, Chinesisch, Niederländisch, Griechisch, usw.

Zum Glück war die App gratis, denn effektiv kann man als deutscher Lerner nur Englisch, Französisch und Spanisch lernen. Die anderen Sprachen (und auch nicht alle angekündigten irgendwie) kann man nur als englischer Lerner lernen. Hier geht es oft um Übersetzungen.

Hm, naja. Habe ich also mal die ersten drei Kapitel Spanisch gelernt. Und jetzt:

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Yeah!!!

Ich weiss jetzt was Mädchen, Junge, Mann, Frau, ich esse und ich trinke auf Spanisch heisst. Ausserdem noch Apfel, Brot, Wasser und Milch.

Mehr braucht man ja auch erstmal nicht, um in Spanien zu überleben. 😉

Dafür ist mein Englisch 72% fliessend. Aber eigentlich hätte ich viel lieber Chinesisch oder Griechisch oder Türkisch oder sowas gelernt. Ich müsste das auf der englischen Basis probieren. Das ist ein bisschen schade. Und man muss natürlich dran bleiben. Jeden Tag muss man lernen. Ich bin nicht sicher, ob ich das schaffe….

Wir werden sehen. Schönen Sonntag noch. 🙂

Frühlingsputz

wow, das war echt mal eine geniale Idee von mir!!! Zugegebenermassen funktionieren meine Ideen nicht immer so genial, aber diesmal, das war wirklich klasse!! 🙂

Ich hole mal ein bisschen aus. Vor 2 Wochen begannen hier die Osterferien und ich hatte mich für relativ viel Ferienvertretungen in der Sprachschule gemeldet, weil die Jungs in den Ferien doch ganz gut alleine klar kommen. Sie stehen erst gegen Mittag auf, ich muss also nicht um 12:30 pünktlich ein Essen auf dem Tisch haben und sie können auch abends noch um 20:00 Uhr etwas essen. Ist also alles nicht so streng.

So richtig viel mehr musste ich nicht arbeiten, aber auch wenn ich nur für 2 Stunden in der Rezeption der Schule ausgeholfen habe, kostete mich das inklusive Anfahrt und Heimweg dann doch ca. 3.5 Stunden.

Anschliessend fuhr ich also nach Hause, bereitete die nächsten Lektionen oder Vertretungen vor und musste mich schon wieder auf den Weg machen. Naja, so war es aber nun mal. Und ich habe dafür im März 50% mehr als sonst verdient dadurch. Das ist doch auch gut.

Was ich eigentlich sagen will: ausser arbeiten, essen und schlafen habe ich nicht sehr viel anderes gemacht. Ok, um Springfield musste ich mich noch kümmern….

Irgendwann hatten wir kein Brot und keine Milch mehr. Irgendwann quoll der Müll über. Irgendwann hatte die Familie nichts mehr anzuziehen. Irgendwann hätte man bedenkenlos eine Woche vom Boden essen können, ohne zu verhungern. Wir alle fünf….

So. Und nun kam mir heute also diese geniale Idee.

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Vokabelkärtchen

Eigentlich lernen die Jungs damit ihre Vokabeln, aber ich habe einfach alle möglichen Aufgaben für die verschiedenen Räume aufgeschrieben.

Dann habe ich den Jungs gesagt, wir würden heute ein kollektives Frühlingsputzprogramm absolvieren und jeder darf sich aussuchen, was er machen möchte.

Sie mussten nur darauf achten, dass nicht zuerst gewischt und danach gesaugt wurde. Alles andere war mir mehr oder weniger egal.

Sohn 3 war zuerst unten (ich hatte die Kärtchen in einer Box auf dem Esstisch) und nahm sich gleich seine Favoriten. Irgendwas saugen, Fenster putzen (mit dem Kärcherteil ganz easy) und Fussmatten ausschütteln oder so.

Ich musste ihm sagen, dass man lieber nur eine Karte nimmt, die Aufgabe abarbeitet und dann die nächste Karte nimmt. So hätten die anderen auch eine „Chance“ auf eine leichte Arbeit.

Interessanterweise machten Sohn 1 und 2 das genauso und auch sie musste ich bitten, immer nur eine Karte zu nehmen.

Das hat ja sowas von funktioniert!!! Ich war total überrascht mit welchem Ehrgeiz und wie teilweise gewissenhaft die Jungs hier geputzt haben. Wow, da fehlen mir fast die Worte. Unser Rümpelzimmer im Keller sieht Dank Sohn 1+2 so aus wie schon lange nicht mehr. Jetzt könnten tatsächlich auch wieder Gäste dort unten schlafen. 🙂

Was übrig blieb oder viel mehr an mir hängen blieb waren die Aufgaben „Bad unten: WC putzen“ und „Bad oben: WC putzen“. Hm merkwürdig.

Sohn 1 meinte noch: „denkst du, es macht mir Spass, das WC zu putzen?“ Ich dann so: „denkst du denn vielleicht, mir macht das Spass?????“ Da musste er verlegen grinsen….. gemacht hat er es aber trotzdem nicht. Aber ich will mich überhaupt nicht beschweren.

Sohn 2 war in der Küche mit den Arbeitsflächen beschäftigt. (aufräumen und putzen) Er sagte, diese Aufgabe sei so sinnlos, denn nur kurze Zeit später würde doch wieder jemand etwas hinstellen oder es lägen Krümel drauf.

Aha. Welche Erkenntnis….. 🙂

Ach ja. Diese Karten werde ich sehr sorgfältig irgendwo aufbewahren und bei Gelegenheit wieder hervorholen und wir wiederholen die ganze Geschichte.

So ein Putztag kann ja fast Spass machen. 😉

Als Belohnung gab es dann noch ein paar Beeren-Törtchen mit Vanille-Joghurt statt mit Vanille-Creme.

Ich wünsche euch ein schönes Wochenende!!

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mit Vanille-Joghurt ist es nicht so „schwer“. Sehr lecker!