Nachgebacken

Und schon wieder habe ich etwas nachgebacken.

Den Anfang habt ihr ja schon im letzten Post gesehen, inzwischen ist der Kranz gebacken und auch schon zur Hälfte vertilgt. Frisch schmeckt er nämlich am besten. So sagt es auch das Rezept. 🙂

Ich habe es aus dieser Zeitschrift, die ich neulich gratis aus dem gleichnamigen Supermarkt mitgenommen hatte:

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Da ist übrigens auch noch ein leckeres Salat-Rezept drin, das ich heute Mittag ausprobiert habe. Aber ich habe kein Foto gemacht.

Mohn-Zitronen-Swirl

Zutaten

  • 400 g Halbweissmehl (ich habe Zopfmehl genommen)
  • 1 TL Salz
  • 40 g Zucker
  • 1/2 Würfel frische Hefe (ca. 20g)
  • 60 g Butter, in Stücken, weich
  • 1.5 dl Vollmilch, lauwarm
  • 1 Ei, verklopft
  • 150 g Lemon Curd (Zitronencrème)
  • 40 g Mohn

Zubereitung

  1. Mehl und alle Zutaten bis und mit Hefe in einer Schüssel mischen. Butter, Milch und Ei beigeben, mischen, zu einem weichen, glatten Teig kneten. Teig zugedeckt bei Raumtemperatur ca. 1 Std. aufs Doppelte aufgehen lassen.
  2. Teig auf wenig Mehl rechteckig ca. 30×50 cm auswallen, längs halbieren. Lemon Curd und Mohn verrühren, darauf verteilen. Längsseiten der Teigstreifen über die Füllung klappen. Teigstreifen ineinander drehen, ringförmig auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen, zugedeckt ca. 30 min. aufgehen lassen.
  3. Backen: ca. 25 min. in der unteren Hälfte des auf 180° Grad vorgeheizten Ofens.

 

Ich bereite einen Hefeteig immer etwas anders zu: Ich fülle das Mehl in die Schüssel, mache eine Mulde, gebe den Zucker und die Hefe in die Mulde und bedecke die Hefebrösel mit Milch und überdecke alles wieder mit Mehl. Nach ca. 10-15 min. hat sich die Hefe aufgelöst und dann gebe ich die anderen Zutaten dazu. Anschliessend 1 Stunde gehen lassen. Funktioniert immer bestens.

Es hat nicht sehr lange gedauert und dann war schon fast alles aufgegessen 🙂

Durch das (den? die?) Lemon Curd verliert der Kranz an Süsse, was sehr angenehm ist im Geschmack.

Ab sofort ist er freigegeben zum Nachbacken. Viel Spass und guten Appetit ! 🙂

 

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fronssösiiiisch ist so sexy :-)

Ist wieder etwas ruhig hier geworden. Das liegt daran, dass ich viel arbeiten muss im Moment, Vertretungen und so, und weil auch sonst nicht so viel passiert. 🙂

Dafür dürft ihr euch aber das hier angucken und schmunzeln:

das Experiment – die nächsten Tage

So, ich werde jetzt nicht jeden einzelnen Tag aufzählen, denn sooooo spektakulär ist das ja nun auch wieder nicht. Ausserdem bin ich ja gar nicht die ganze Zeit dabei.

Mir fällt einfach auf, dass Sohn 1 der einzige ist, der diese Zeit auch irgendwie aktiv nutzt und am Ende eine Veränderung vorweisen kann. Nicht dass das unbedingt das Ziel gewesen wäre, aber ich freue mich darüber.

Zuerst hat er sein Zimmer aufgeräumt und inzwischen hat er auch schon einmal alle Möbel umgestellt.

Die beiden anderen haben gestern immerhin Schnee geschaufelt, der – ich dachte, es wäre schon Frühling….?  – gestern noch mal ziemlich heftig alles weiss machte.

Nicht so optimal ist definitiv, dass wir Eltern gar nicht den ganzen Abend anwesend sind. Ja, sie sind gross genug, auch mal alleine sein zu können, aber vielleicht wäre es doch nicht so schlecht, wenn wir ihnen hin und wieder die eine oder andere Inspiration geben könnten. „Du könntest doch jetzt…..“ oder „Wie wär’s wenn du mal …..“

Ohne uns machen Sohn 2 und 3 bis jetzt mal nur Blödsinn…..

Phänomenal allerdings: wenn ich gegen 22:00 Uhr nach Hause komme, sind immer alle im Bett…… (sonst wird gerne noch bis spät gezockt, da „alle anderen“ ja auch so lange online sind…..)

Naja, ich bin aber auf jeden Fall zuversichtlich. 🙂

 

Wer die ersten Tage nicht mitgelesen hat, kann es hier, hier und hier nachholen.

Schnuffel, Hase und Mäuschen

Die Internet-Kinder. Sagen wir mal so: die meisten, die über ihre Familie bloggen, versuchen, die Kinder möglichst anonym zu halten. Fotos werden entweder verpixelt, übermalt, es wird nur ein unkenntlicher Ausschnitt gezeigt, das Kind nur von hinten oder sonst irgendwie. So mache ich es auch.

Ein paar wenige zeigen ihre Kinder völlig ungehemmt in (fast) allen Lebenslagen und manche nennen sie auch bei ihren (vermutlich) richtigen Namen.

Die meisten aber, wie gesagt, bleiben möglichst anonym. Wenn man aber öfter über die Kinder schreibt, sollten die Leser ja nicht verwirrt sein, um welches Kind es sich denn nun handelt, wenn ich „mein Sohn“ schreibe oder „das Kind“. Also werden Pseudonyme verwendet.

Die sind teilweise echt putzig, manchmal sehr fantasievoll, manchmal vielleicht ein bisschen kindisch oder auch peinlich, aber oft auch einfach nur praktisch, um die Kinder auseinanderzuhalten. 🙂

Ich nummeriere unsere Kinder einfach nur dem Alter nach durch. Sohn 1-3. Der Mann ist der Herr des Hauses. Fertig. Wer uns persönlich kennt, weiss ja, wer wer ist. Für alle anderen muss das so reichen.

Beim Stöbern durch die vielen Tagebücher vom 5. bei Frau Brüllen habe ich sehr, sehr viele Pseudonyme entdeckt. Hier mal eine kleine Auswahl*:

der Mann heisst:

der Mann, der Papa, das Häschen, der Liebste, der Lieblingsmann, der Göttergatte, der Gatte, der Drachenmann, Mr. Stern, der Kerl, Papa Maus, und noch ein paar mehr…..

die Kinder heissen:

der Maulwurf, der Jugendliche, der/die Kleine, der/die Grosse, K1, K2, K3, usw. , Herr Schnuffke, das Babymädchen, das Küstenmädchen, der Küstenjunge, die Krabbe, der Lausbub, der Buäb, das Kleinchen, Schnuti, der Puck, der Löwenjunge, der Kuschelbär, der Knuddelkäfer, das Winterkind, das Herbstkind, das Frühlingskind, das kleine Waldkind, Smartimaus, die Maus, der kleine Mann, die Kaisermotte, und noch viele mehr…..

Da sind meine Söhne 1, 2, 3 ja echt langweilig …..

Und warum schreibe ich das? Einfach nur so, weil es mir heute irgendwie besonders aufgefallen ist.

*falls sich jemand selbst oder seine Kinder hier entdeckt hat: Freut euch, dass ihr mir aufgefallen seid mit euren Namen. 🙂 Und die, die ich vergessen oder überlesen haben sollte, habe ich ganz bestimmt nicht absichtlich vergessen oder überlesen. 🙂

Liebes Tagebuch :-)

Frau Brüllen will’s wissen und mein Tag beginnt so:

halb sieben steht der Herr des Hauses auf, um etwas zu trinken, aber – oh Wunder – ich kann tatsächlich noch mal einschlafen und der Wecker holt mich dann erst um Viertel nach sieben aus dem Schlaf. Der Herr des Hauses darf aber weiterschlafen.

Ich füttere die Katzen, öffne ihnen die Tür zum Zimmer, in dem die Katzenklappe ist, und gehe ganz kurz noch ans iPad bevor ich in die Dusche husche.

Das Frühstück geniesse ich in absoluter Stille (auch ein Radio mag ich jetzt grad nicht hören) allein, weil der Rest der Familie noch schläft. Aufgrund eines Missverständnisses haben wir heute 2 Butterzöpfe und Toastbrot (und auch sonst jede Menge Essen, weil der Herr des Hauses und ich nämlich beide einkaufen waren gestern. Getrennt voneinander ……)

Nachbarskatze, deren Katzenklappe konsequent auf „nur raus“ steht, sitzt mitleiderregend auf unserer Terrasse und will rein. Ich lasse sie. Aber sie macht nur einen kurzen Rundgang durch’s Haus und findet dann, dass sie es doch mal bei ihren Besitzern versuchen möchte. Vielleicht sind die ja inzwischen aufgestanden und öffnen ihr die Tür.

Während ich so frühstücke, merke ich, dass ja heute der fünfte ist, beeile mich ein bisschen und fange an, den Beitrag zu schreiben.

Jetzt ist es zehn nach acht und ich werde meine Sachen packen, um zu meinem Samstagskurs zu fahren. A1 Anfänger. Heute lernen sie die Uhrzeit.

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Fortsetzung folgt

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Die Schüler waren sehr brav, waren sogar vollzählig, was für einen Samstag ja nicht selbstverständlich ist, und sie haben sehr schön die Uhrzeit gelernt.

„nein, man fragt nur ‚wie spät ist es?‘, wenn man die Uhrzeit wissen möchte und nicht ‚wie früh ist es?‘.“ 🙂

Meine Watch zeigt mir, dass ich schon 4 von 12 Stunden im Stehen verbracht habe. Cool!

Nein, stimmt natürlich so nicht. Es heisst, innerhalb der letzten 4 ganzen Stunden bin ich mindestens einmal aufgestanden und habe mich bewegt. Es ist 11 Uhr und ich war seit ca. 7 Uhr auf. Es heisst nicht, dass ich 4 volle Stunden gestanden bin. 🙂

Und auch die übrige Aktivität lässt nicht zu wünschen übrig. Bin gut dabei heute. (ja, die Uhr ist viel zu gross und das stört mich auch sehr. Sie gehörte aber dem Herrn des Hauses und da wir nun dieses schon haben, werde ich natürlich nicht extra eine neue kaufen.)

Ich düse nach Hause und höre im Autoradio auf SWR3, dass es wissenschaftlich erwiesen einen Punkt auf dem Körper gibt, den man durch Klopfen (ca. 30 Sek, 3x am Tag) stimulieren kann, und dann wird man total tiefenentspannt bis hin zu unglaublicher Glückseligkeit. Leider finde ich nichts dazu auf der homepage, also muss ich es aus dem Gedächtnis versuchen: der Punkt liegt 2-3 Finger breit unter der Stelle, wo der harte Brustkorb in den weichen Hals übergeht. ?!? Wisst ihr wo? Dort soll es eine Drüse geben, die irgendwelche T-Zellen oder T-irgendwas ausschüttet und die machen einen dann mega glücklich. Kann man ja mal probieren, oder? Was soll schon passieren?

Kurz vor 11 bin ich zu Hause, treffe Sohn 3 draussen mit seinem Freund  und es dauert gar nicht lange, da erscheint schon der Typ, der unsere Gartenstühle im Internet ersteigert hat. Yeah, 20.- reicher und wir haben auch noch mehr Platz auf der Terrasse.

Ich frage den Herrn des Hauses, ob er nicht Lust auf Baumarkt hat (welche Frage überhaupt????), denn den Winter hindurch haben die Katzen die Terrasse als Esstisch benutzt, aber nach dem Essen den Tisch nicht sauber gemacht…..

Ein Kärcher muss her!! Und was tun denn Männer lieber als kärchern? Da kommt lange, lange nichts mehr….. vielleicht noch „einen Kärcher kaufen“  😉

Wir essen eine Kleinigkeit.

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links unten in der Ecke steht „Serviervorschlag“, also ist die Tomatensauce nicht dabei. Hat der Herr des Hauses übersehen. Also knuspern wir trockenes Brot. Auch lecker. 🙂

Während wir knuspern, steht Sohn 1 mal grad erst auf. Die beiden anderen sind aber wohl schon etwas länger wach.

Ich räume ein bisschen die Küche auf, stelle die Spülmaschine an und entdecke in der Tasche mit den PET-Flaschen, diese hier:

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Ist sicher mega-gesund, aber mich graust es schon bei dem Gedanken an flüssige Kräuter 😦

Sohn 2 trinkt das. Offensichtlich gerne, denn es war nicht nur eine Flasche. Ich ganz sicher nicht! Auch keinen Kräutertee (würg). Ein Kräuterbonbon, das geht noch. Aber mehr auch wirklich nicht.

So, jetzt noch einen Kaffee und dann werde ich mich mal durch die anderen Tagebuchblogs lesen.

Bis später.

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Fortsetzung folgt

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Inzwischen (es ist Viertel vor fünf) habe ich folgendes gemacht. Hier eine abgekürzte Berichterstattung, dafür ein paar Bilder dazu:

  • die Spülmaschine ausgeräumt
  • die Waschmaschine gefüllt und angeschaltet
  • die Rechnungen bezahlt, die fällig waren
  • einen Antrag für eine neue Kreditkarte ausgefüllt
  • noch einen Kaffee gemacht, diesmal in der französischen Schale
  • die Waschmaschine ausgeräumt, Wäsche aufgehängt, Socken sortiert
  • eine neue Maschine angeschaltet
  • die trockene Wäsche von gestern auf die Kinderzimmer verteilt
  • kurz überlegt, eine Runde auf dem Crosstrainer einzulegen, um die Trainingsbilanz zu verbessern
  • doch lieber ein Buch geholt und mich auf’s Sofa gesetzt. 🙂

 

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Springfield bedarf im Moment erhöhter Aufmerksamkeit …. 😉

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Dank L+R muss ich nicht nur zwei gleiche Farben finden, sondern auch noch zwei verschiedene Füsse…..

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pink = Aktivität, blau = Stehzeit, grün = Training, da geht noch was, aber der Tag ist ja noch nicht zu Ende.

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Aber ein bisschen Gammel-Tag muss auch sein.

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Fortsetzung folgt

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So, hier nun der letzte Teil:

Ich habe es tatsächlich nicht geschafft, zu lesen, weil ich die anderen blogs lesen musste wollte. Naja, auch nicht schlimm. Ich habe noch weitere Waschmaschinen gewaschen, einen Schokokeks gegessen, gedacht, „cool, mir reicht nur ein Schokokeks!“ dann aber bald einen Müsliriegel nachgeschoben, weil ich doch noch so Appetit hatte.

Ich habe den Kärcher bestaunt und freue mich auf den ersten schönen Frühlingstag, an dem wir die Herren des Hauses ihn dann auch benutzen können.

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Sohn 3 durfte zusammenbauen.

Und als Ausgleich für den gekauften Männerkram, gab’s ganz klassisch für die Ehefrau dann noch ein paar Blümchen. 😉

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Der Herr des Hauses hat eine rustikale Gemüsepfanne mit Rauchwurst gekocht, wir haben alle zusammen gegessen. Ich habe eine Portion Rosenkohl und noch eine halbe Schüssel mit Rotkohl gegessen. Der Rosenkohl hatte mich gestern im Laden so angelacht, da konnte ich nicht widerstehen. Habe ich seit Millionen Jahren nicht mehr gegessen!! Niemand sonst bekundete Interesse ……

Die Jungs verschwinden nach dem Essen wieder in ihren Zimmern. Wochenende ist Online-Gamen angesagt, denn da sind „alle“ im Internet, wirklich Mama, alle!!!!

Die Katzen sind im Regen klatschnass nach Hause gekommen, wir können also die Tür zum Zimmer mit der Katzenklappe schliessen. Ich gehe noch zur Nachbarin, um den Kater zu füttern (es ist nicht die Katze von heute morgen), der aber sowieso in Hungerstreik tritt, wenn sein Frauchen nicht da ist. Ein paar Streicheleinheiten bekommt er, schnurrt begeistert und windet sich wohlig auf dem Wohnzimmerteppich. Nur fressen, das interessiert ihn sowas von absolut gar nicht……

Jetzt nehme ich den Rest Weisswein in meinem Glas mit ins Dach, wo der Herr des Hauses schon den Beamer anmacht und dann suchen wir uns noch einen schönen Film aus dem Apple TV raus und beenden den Samstag vor der Leinwand.

Euch allen danke ich recht herzlich für’s Lesen und Durchhalten und wünsche euch ein schönes, gemütliches, nicht zu kaltes oder regnerisches Wochenende.

Macht’s gut. 🙂

das Experiment – Tag 1

So, jetzt muss ich mich ja schon beeilen mit dem Bericht, denn heute ist ja bereits Tag 2 und da kann ich dann ja wieder nicht schreiben.

Also. Letzten Montag.

Ich muss um 17:45 zur Arbeit losgehen und fange also gegen 17:30 an, bei den Jungs die Geräte einzusammeln. Klappt eigentlich ganz gut, nur Sohn 1 mäkelt ein bisschen herum, dass ich doch 17:45 gesagt hätte und ich würde mich nicht an die Abmachungen halten. Als ob es auf die 15 min. ankäme….

Als ich dann die iPhones, und iPods und iPads im Haus zusammensuche, sagt Sohn 1, der Herr des Hauses hätte gesagt, die Phones dürften sie behalten, weil sie ja mal eine WhatsApp schreiben müssten oder so.

?????? Hä?? Habe ich da was nicht mitbekommen? Ich war doch am Sonntag Abend dabei, als wir alles besprochen hatten. Hmmm. Ja, da war irgendwas mit WhatsApp, aber doch nicht so?? Leider kann ich mich nicht mehr so genau erinnern. Mist. Sohn 1 sagt, dort seien jetzt alle dran, Infos über den kommenden Geschichtstest zu verbreiten. Was soll ich da sagen?

Schon früher einmal wollte ich Sohn 1 sein iPhone wegnehmen, da gab’s mal eine Situation, in der ich das für angebracht hielt. Er hätte mich (mit seinen Blicken) fast getötet. Dieses Phone ist sein Herz. Sein Leben. Sein Elixier. Das darf ich ihm nicht nehmen.

Also, ich hatte am Montag Abend um inzwischen 17: 43 keine Zeit und keinen Nerv, mit Sohn 1 über das Phone zu diskutieren und appellierte noch einmal an sein Vertrauen und liess ihm das Phone. (am nächsten Morgen konnte ich sehen, dass er um 17:58 oder so das letzte mal online war. ok, geht also.)

Dann war ich weg.

Als ich noch im Auto sass, klingelte das Handy und Sohn 1 fragt, wie das jetzt genau mit der Waschmaschine funktioniert. (ich hatte ihnen angeboten – sie nicht gezwungen!! – ihre Sportsachen doch selber zu waschen, weil ich keine Zeit mehr hatte) Ich hatte zwar extra eine Anleitung mit Fotos ausgedruckt und Pfeilen zu den richtigen Knöpfen und Schaltern, aber gut, es brauchte noch mal einen ausführlichen Telefonsupport aus dem Auto heraus. (Bluetooth-Freisprech sei Dank!)

So gegen 22:0 Uhr komme ich wieder nach Hause.

Sohn 3: schläft schon.

Sohn 2: irgendwie auch, es ist dunkel im Zimmer. Er sagt mir aber noch „Gute Nacht“ als ich kurz reingucke.

Sohn 1: liegt auf seinem Bett. Er blickt etwas stoisch gegen die Decke. Sein Radio (!) läuft. Der Boden ist tiptop aufgeräumt, der Schreibtisch auch, der Staubsauger steht noch vor der Tür. Es wirkt ein bisschen demonstrativ gelangweilt…. aber friedlich.

Der Herr des Hauses, der so kurz nach 19:00 Uhr nach Hause gekommen war, berichtet, sie hätten zusammen gegessen, dann gemeinsam „Dominion“ gespielt, allerdings nur mit Sohn 2 und 3, weil Sohn 1 mit Aufräumen beschäftigt war. (vielleicht hätte er sich lieber noch etwas für heute aufheben sollen….)

Später berichtete Sohn 3 allerdings noch, dass er sich die Zeit, bis der Herr des Hauses kam, damit vertrieben hätte, sich mit Sohn 2 zu kloppen (also spielerisch…..). Naja, wenn’s der Sache dient, sollen sie sich von mir aus auch kloppen. Jungs halt.

Die Sportwäsche war gewaschen, aber nicht ausgeräumt und dementsprechend auch nicht aufgehängt. Das musste ich dann noch machen.

Aber im Grossen und Ganzen bin ich mal zufrieden mit dem ersten Tag.

Ich werde sehen, was der heutige Abend bringt, wenn Sohn 1 all seine „haushälterischen“ Aufgaben bereits erledigt hat. Er kann ja nicht zwei mal pro Woche sein Zimmer aufräumen. So ein Chaot ist er nun auch wieder nicht, dass das nötig wäre.

Morgen dann mehr über Tag 2 des Experiments. Oder auch übermorgen erst oder am Sonntag. 🙂 Ach, am Samstag ist ja schon wieder der fünfte….. viel zu tun, wenn man so einen blog hat …. 🙂

Kindergeburtstag

Heute hat Sohn 3 Geburtstag. Er wird 12 Jahre und das hat ein paar Folgen. 🙂

Er darf jetzt, wenn er möchte, mit mir am Sonntag Abend den Tatort gucken. Sohn 1 und 2 durften das auch, als sie 12 wurden, fanden dann aber bald (Sohn 2 schneller als Sohn 1), dass die Folgen irgendwie immer gleich sind und das ist ja langweilig. Nur wenn der Münsteraner Tatort mit Boerne und Thiel kommt, dann gucken sie meistens noch mit. Mal sehen, wie lange Sohn 3 Lust auf Tatort hat.

Er darf jetzt ohne Autositz im Auto mitfahren. Hin und wieder haben wir den auch schon mal vergessen, weil wir nur einen Sitz, aber zwei Autos haben. Da ist der dann manchmal einfach im anderen Auto…… dieses Problem werden wir also in Zukunft nicht mehr haben.

Er darf jetzt auch vorne sitzen. Das dürfte das grösste Problem werden, denn es dürfen ja nun alle drei Jungs vorne sitzen. Und alle drei werden das einfordern. Zum Glück sitzen nur recht selten alle drei mit mir im Auto.

 

Und für die Schule hat er sich ja den Regenbogenkuchen gewünscht, den ich hier schon mal getestet hatte.

Den „echten“ Geburtstags-Kuchen habe ich jetzt noch ein bisschen verändert. Ich habe einen Zitronenkuchen-Teig genommen, weil der andere doch irgendwie fad geschmeckt hatte. Ausserdem habe ich noch geburtstagsmässig dekoriert.

Und zwar mit Smarties 🙂

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Die habe ich tatsächlich nach Regenbogenfarben sortiert. Wusste ich übrigens gar nicht, dass es alle Regenbogenfarben bei den Smarties gibt. Übrig blieben nur braun und rosa glaube ich.

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Und dann schön ordentlich auf den Kuchen geklebt. Zum Glück ging es gerade so auf, dass es so viele Reihen wie Kinder+Lehrerin ergab. Allerdings haben die, die ein Randstück von einem Kastenkuchen bekommen, immer ein bisschen Pech und die, die ein Mittelstück ergattern können, sind die glücklichen Sieger. Naja, Hauptsache Smarties.  😉

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So, und über das Experiment schreibe ich nachher noch ein bisschen. Jetzt muss ich gleich los und noch arbeiten. Also bis später. 🙂