nachgebacken

Und schon wieder habe ich etwas nachgebacken. Diesmal nicht aus einem anderen blog sondern aus der Sonntagszeitung.

Einen Topfen-Apfelkuchen. Topfen? Das ist österreichischer Quark. Und zwar speziell trockener Quark. So genau weiss ich es aber auch nicht.

Auf jeden Fall wurde in der Zeitung empfohlen, den „normalen“ Quark, den man hier so in der Schweiz bekommt, einfach 24 Stunden lang durch ein Tuch abtropfen zu lassen. Und dann hätte man auch so etwas wie Topfen. (falls hier Österreicher/innen mitlesen, werden sie vermutlich empört sein über diesen Vergleich. Tut mir leid… 🙂 )

Ich habe sehr abenteuerlich den Quark in ein dünnes Tuch gelegt, dieses Tuch in einen Trichter und den Trichter dann über eine Schüssel gehängt. Das ganze mit Folie abgedeckt und in den Kühlschrank.

Hmmm, getropft sind vielleicht ein paar Milliliter. Naja, besser als nichts.

Dann mischte ich Mehl, Butter und Zucker zu einem Teig und legte ihn eine Stunde in den Kühlschrank. Danach bedeckte ich den Boden einer runden Form mit ca. 3/4 des Teigs.

Anschliessend mischte ich den Quark mit einem Ei, etwas Speisestärke, Sahne und nochmal Zucker.

Einen Apfel musste ich noch in Streifen reiben, auf den Teig legen und mit der Quark-Mischung bedecken. Oben drauf noch den restlichen Teig zerbröseln und ab in den Ofen.

Nach einer Stunde war der Kuchen fertig.

Foto 1 (3)

frisch aus dem Ofen

 

Foto 2 (2)

und oberlecker !

Die Jungs waren die Test-Esser und nur Sohn 3 nuschelte ein „tut mir leid…..“ und schob mir das angebissene Stück herüber. Nicht mal die Schlagsahne konnte ihn von diesem Superkuchen überzeugen. Naja, so sind die Geschmäcker eben verschieden. (obwohl ich glaube, dass es da bei Sohn 3 eher etwas mit der Optik zu tun hat, aber ganz sicher bin ich nicht.)

Falls jemand ebenfalls nachbacken möchte:

Die Menge ist für 2 runde Formen à 17cm Durchmesser. (hatte ich nicht, musste darum bei meiner Teigmenge ein bisschen improvisieren.)

Teig/Streusel

300 g Mehl, 200g weiche Butter, 150g Kristallzucker

Alles (in der Küchenmaschine) gut mischen, dann von Hand verkneten, zu einer Kugel formen und eingewickelt eine Stunde im Kühlschrank ruhen lassen. Ein (zwei) rundes Kuchenblech mit Backpapier auslegen, 3/4 des Teigs etwa 5 mm dick von Hand in die die Form drücken. Den Rest des Teigs für die Streusel verwenden. Die Bleche nochmals für 30 min. (in der Zeit kann man die Füllung machen) kühl stellen.

Füllung

2 Eier, 100g Kristallzucker, 100g Vollrahm (Sahne), 500g Topfen oder abgehangener Magerquark, 30g Speisestärke, 2 Äpfel (Braeburn oder Golden Delicious)

Die Äpfel schälen und entkernen. Mit einer Raffel (Reibe?) in Streifen raspeln und auf dem Teig verteilen. Die Speisestärke mit etwas Sahne glatt rühren. Die Eier mit dem Zucker schaumig schlagen, dann mit den restlichen Zutaten gut mixen und auf dem Kuchen regelmässig verstreichen. Aus dem verbliebenen Teig mit den Fingern grobe Streusel formen und auf dem Kuchen verteilen. In der Mitte des auf 170 Grad vorgeheizten Ofens (Heissluft) etwa 60 min. backen.

Lasst es euch schmecken!! 🙂

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