ach, herrje! heute ist ja schon wieder der fünfte!

Wie gut, dass Frau Brüllen uns da immer schön dran erinnert. 🙂

Es ist 7:20 Uhr und ich sitze bereits mit Sohn 3 am Frühstückstisch. Er hat nämlich heute ein Landhockeyturnier in Zürich und muss da ziemlich früh losfahren.

Um 6:45 Uhr habe ich die Katzen gefüttert, mich geduscht und angezogen. Anschliessend habe ich den Backofen für die Brötchen vorgeheizt, der immer noch einen feinen Lebkuchenduft verbreitet von gestern. 🙂

Tja, und nun sitzen wir eben schon hier, während der Rest der Familie noch friedlich schläft und süss träumt.

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Fortsetzung folgt.

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So, jetzt ist es kurz vor zwölf und ich bin wieder zu Hause.

Was bisher geschah:

Nachdem Sohn 3 seine Hockeytasche gepackt, ich ihm einen Megaproviant (so ein Turnier dauert ja leider oft den ganzen Tag….) gemacht und dann noch meine Tasche mit den Deutschkurssachen gepackt hatte, sind wir so gegen 8:15 losgefahren.

Ich lieferte Sohn 3 am Treffpunkt ab und musste praktischerweise nur auf die andere Strassenseite zur Sprachschule wechseln.

Dort stand mein Kollege vor der Tür und fragte, ob ich vielleicht einen Schlüssel hätte. Hmm, nö, bisher war die Tür auch am Samstag immer schon offen. Ich wusste aber aus Erfahrung, dass die Tür manchmal ein bisschen klemmt und zog einfach mit ein bisschen Gewalt am Türknauf. Und siehe da: Sesam öffnete sich. 🙂 (und der Kollege war überrascht ob meiner brachialen Kräfte …… 😉 )

Mein Kurs ist echt cool. 6 lustige, offene, lernbegierige Menschen, 5 Frauen, 1 Mann, die sich von mir am Samstag Deutsch beibringen lassen. Macht Spass. Heute lernten sie die Zahlen von 1-20 und dazu die Pluralformen einiger Nomen.

Hui, wusstet ihr, dass es 5 verschiedene Pluralendungen gibt und die so eigentlich überhaupt keiner richtigen oder zumindest lernbaren Logik folgen? Da macht man sich ja als Muttersprachler normalerweise keine Gedanken drüber.

Warum ist „Haus“ im Plural Häuser, aber „Maus“ ist Mäuse? Pfff, weiss ich doch nicht!! 😉

Aber meine Gruppe hat das alles sehr souverän gelernt und geübt und ich bin sicher, dass sie es auch nächste Woche noch können…… naja, ich hoffe es zumindest. 🙂

Anschliessend musste ich noch eine kleine Wahnsinnseinkaufstour machen. Wer geht denn schon am Samstag in den grossen Supermarkt???

Zum Glück kann man dort seine Sachen selber scannen und muss dann nicht auch noch an der Kasse anstehen.

selber scannen

Ich habe es also überlebt und bin nun also wieder zu Hause. Ein kleines zweites Frühstück (ein Nutellabrötchen und einen Pott Kaffee), dazu die Simpsons beschäftigen auf dem IPad und dann, hmmm, weiss noch nicht.

Lasst euch überraschen. 🙂

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Fortsetzung folgt.

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ok, jetzt ist es 21.30. Jetzt kann ich ja mal noch den Rest aufschreiben:

Ganz kurz lese ich ein paar Seiten im Roman von Jonathan Franzen. Danach mache ich mich an die Weihnachtsbäckerei. Gestern habe ich in Deutsch-Französischer Freundschaft Zweiländer-Guetzli gebacken mit L. aus H. in F. 😉

Davon sind noch so viele Reste übrig geblieben, dass ich heute auch noch mal gebacken habe. Ich denke, dass dann aber Schluss ist. So viele Guetzli können wir ja gar nicht essen …..

Ich habe also gerührt, geknetet, gerollt, ausgestochen, gebacken, getrocknet und genascht. (auf die Waage werde ich in den nächsten Tag wohl besser nicht schauen.) 🙂

Gegen 17:00 Uhr so ungefähr war ich fertig.

IMG_2110

Und? Was ist drin?

untere Reihe von links: Elsässer „Bredele“ in Storchform, in normal und Zitronenmöndli; Espressoguetzli und Meringues mit Schoggistreuseln; Nuss-Stängel.

mittlere Reihe von links: Lebkuchen ohne Glasur, Zitronenguetzli ohne Glasur, Kokosmakronen und ein Rest Mailänderli.

hinten von links: glasierte Lebkuchen; Walnuss-Guetzli; Vanille-Möndli.

IMG_2109

Puh, diese Backerei hat mich so erledigt, dass ich erstmal eine Runde auf dem Sofa chillen musste, wobei mir die Katzen nacheinander (für gleichzeitig mögen sie sich zu wenig) Gesellschaft leisteten. Dabei stampfen sie immer gerne mit ihren Pfoten in meinen Bauch. Das soll ja ein Zeichen von grosser Liebe sein, aber es piekst doch sehr unangenehm wegen der Krallen…..

Dann ruft Sohn 3 von unterwegs aus an. So gegen 18:15.

Sie wären immer noch in Zürich, aber immerhin schon auf dem Heimweg. Stau!!

So gegen 20:00 Uhr ruft er nochmal an, dass sie jetzt in ca. 15 min. am Treffpunkt wären und ich ihn holen könne.

Ich mache mich also auf den Weg. Die Mutter, die gefahren war, erzählte, sie hätten fast 2 Stunden gebraucht für die Strecke, die man sonst in knapp einer Stunde schafft.

Während ich Sohn 3 hole, kocht der Herr des Hauses ein leckeres Abendessen und wir essen gemeinsam.

Dazu gibt’s noch ein Gläschen Wein für mich. (der Herr des Hauses ist nicht so der Rotweintrinker.)

 

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Den Rest des Abends werde ich mit Jonathan Franzen im Bett verbringen. 😉

Ich wünsche euch schon mal für morgen einen schönen 2. Advent und bedanke mich sehr für’s Lesen.

 

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2 Kommentare (+deinen hinzufügen?)

  1. Forest
    Dez 07, 2015 @ 20:35:06

    Kann ich dir einen Rat geben? Lass nicht die Boxes geöffnet auf dem Tisch. Am Samstag wollte ich sehr stolz meine Backerei zeigen… Das Box ist geöffnet geblieben… am Samstag Abend war es nur fünf stücken übrig… Am Sonntag kein mehr…Und nun muss ich noch backen!

    Antwort

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