1. Advent

Als ich heute das Radio anmachte, platzte ich mitten in diesen Song hinein.

Na, das passt ja! 🙂

 

Sohn 2 und 3 meinten beide (!), dass doch erst am Dienstag die erste Kerze angezündet werden dürfe…..

1. Advent

Das wäre ja auch mal was: ein Adventskranz oder -gesteck oder was auch immer mit 24 Kerzen. Eine für jeden Tag.

Dieses Jahr aber noch ganz klassisch mit 4 Kerzen. Nur einen Kreis habe ich schon eine Weile nicht mehr. Meine Kerzen stehen alle in einer Reihe nebeneinander.

Engel

Oh, da fällt mir ein – den Adventskalender, also die Socken, die sich Sohn 3 gewünscht hat, muss ich ja noch befüllen…..

Und die Weihnachtskarten basteln und die Geschenke kaufen und dann auch noch einpacken und, und, und….

Na wenigstens hat Sohn 2 heute nochmal Lust auf Guezli gehabt und weil man für die Mailänderli Eigelb zum Bestreichen braucht, „musste“ ich dann aus dem Eiweiss gleich noch ein paar Kokosmakronen machen. 😉

Hmmm, meine Lieblingsguezli!!

Kokosmakronen

 

Ich wünsche euch allen einen schönen ersten Advent, der so – huch – einfach plötzlich da war, obwohl ja noch nicht mal Dezember ist.

 

 

 

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Bad morning?

.

 

 

ich bin gerade zufällig auf dieses Video gestossen.

 

 

In diesem Sinne: ein schönes Wochenende euch allen!!

wichteln

… oder wie wir früher in der Schule sagten: „Julklapp“ (keine Ahnung, wie man das schreibt 🙂 )

Das wird noch in der Primarschule gemacht und manchmal auch noch in der Oberstufe. Je nach dem, ob die Schüler Lust haben oder nicht.

Manchmal wird das allerdings auch in Firmen gemacht. In meiner jetzigen zum Beispiel….

Es handelt sich bei den Arbeitskollegen ja hauptsächlich um Sprachlehrer (Deutsch, Englisch, Französisch, Italienisch, Spanisch, Japanisch und Russisch) oder um Mitarbeiter des Empfangs oder der sonstigen Administration.

Ich arbeite dort seit ca. einem Jahr. Eine Weihnachtsfeier habe ich dort schon mitgemacht, aber ich musste kein Wichtelgeschenk kaufen, weil ich noch gar nicht richtig angefangen hatte und damals keinen Namen ziehen konnte.

Dieses Jahr ist es einerseits so, dass ich natürlich lange genug dort bin, um einen Namen zu ziehen. Andererseits arbeite ich so, dass ich die meiste Vorbereitung zu Hause mache und mich so wenig wie möglich in dem sehr engen, kleinen und kurz vor den Kursen meist total überfüllten Lehrerzimmer aufhalte. So habe ich in diesem einen ersten Jahr die Arbeitskollegen wirklich nur ganz oberflächlich kennengelernt, mal kurz hallo gesagt oder mit dem einen oder anderen auf dem Gang ganz kurz geplaudert.

Es war also egal, welchen Namen ich ziehen würde, ich kenne keinen der Kollegen so gut, dass mir sofort ein originelles Geschenk eingefallen wäre.

Gezogen habe ich einen Englischlehrer. Ich schätze mal, er kommt aus Irland oder Schottland. Seinem Akzent nach zu urteilen. Bin ich aber nicht mal sicher. Vielleicht kommt er ja doch aus England. Sein Alter? Hmm, vielleicht 35? Ganz schwer zu schätzen. Er könnte auch schon Anfang 40 sein. Oder erst Anfang 30.

Sicher keine 20 mehr, aber auch noch nicht 50. 🙂

So. Und was kaufe ich ihm jetzt? Hat jemand eine Idee?

  • etwas Kulinarisches? (Gewürze, gutes Öl, ein Kochbuch oder so was?)
  • etwas Selbstgemachtes? (Weihnachtsplätzchen? Stollen?)
  • etwas für Lehrer? (pädagogisch-didaktische Handbücher?)
  • etwas für Ausländer? (ein Deutsch-Englisch Wörterbuch?)
  • was vom Weihnachtsmarkt? (Kerze, Schnitzereien, Gestricktes?)
  • einen Kalender vielleicht für 2016? (schön gebunden, wie eine Agenda?)
  • ein Buch? (auf deutsch oder englisch?)

Ach, ich bin zwar voll mit Ideen, aber die sind alle irgendwie so …. hmmmpf.

Möchte mir vielleicht jemand einen Tipp geben?

Lesen hier eigentlich auch Männer so zwischen 30 und 40 mit??? 🙂

 

Übrigens ist heute der 24. Nur noch einen Monat bis Weihnachten!!!! 😉

und wie geht’s den Katzen so?

Ist immer so. Wenn’s ihnen gut geht, dann gibt’s auch nicht viel zu schreiben. 🙂

Die eine Katze ist im Sommer eigentlich nur kurz zum Fressen im Haus und ansonsten irgendwo im Wald und auf den Feldern unterwegs. Kommt morgens oder abends rein und verschwindet gleich wieder. Auch die Nächte hat sie irgendwo draussen verbracht.

Jetzt wird es kälter, es regnet hin und wieder auch mal, es ist im Haus angenehm warm und die Katze ist ziemlich viel im Haus und geht nicht mehr weit weg.

Drinnen hat sie aber nicht so viele Plätze, die ihr „gehören“, weil sie im Sommer ja fast nie da war. Da hat dann die andere Katze die Herrschaft übernommen.

Darum sitzt sie auch jetzt relativ oft auch noch draussen auf der Terrasse.

Notcha 11:15

Schön aufgeplustert, damit ihr nicht so kalt wird. Aber auf der weichen Box, in die sie auch noch unten reinklettern könnte, fühlt sie sich glaube ich ganz wohl.

Die andere Katze war schon im Sommer sehr viel im Haus. Es gibt Katzen, die gern und viel unterwegs sind und solche, die lieber Stubenhocker sind. Und sie ist definitiv ein Stubenhocker. 🙂

Immer oben, ganz oben auf ihrem Turm, wo sie den besten Überblick hat und alles sehen und hören kann, was so um sie herum vorgeht. Zum Beispiel auch, wenn jemand in die Küche geht, ……

Sie ist die flauschigere von beiden und jetzt in der kalten Jahreszeit, sieht sie echt fluffig aus. Meine englische Nachbarin, die sich die Namen nicht so gut merken kann, nennt sie deshalb immer „the fluffy one“.

 

Chica 11:15

 

Und für heute Abend empfehle ich euch, ganz katzengleich: Chillt mal!!  🙂

aufgeschoben und nicht aufgehoben

Gestern entschied sich Sohn 2 spontan bei einem Freund zu zocken essen und so mussten wir das geplante Pizza-Raclette auf heute verschieben. Aber aufgeschoben ist ja nicht aufgehoben. 🙂

Und so sieht das aus:

Wir nehmen fertig ausgewallten* Teig und der Herr des Hauses, praktisch veranlagt 😉 , schneidet ihn kurzerhand in kleine, quadratische Stücke. Da ist dann das Backpapier gleich schon unten dran.


Raclettepizza 4

Dann kommen die leckeren Sachen auf den Tisch, Tomatensauce, Gewürze und Mini-Mozzarella-Kügelchen.

Die Teigstückchen sehen aus wie Käse, hm? Mit dem Papier unten dran kleben sie auch nicht aneinander fest.

Raclettepizza 6

Wenn ich den Teig noch etwas grösser ziehe, ist das Papier zu klein, aber die Pfännchen sind noch relativ neu, da brennt eh fast nichts an.

Raclettepizza 5

Aus dem Internet hatte ich den Tipp, den Teig erst mal von unten etwas anzuknuspern und erst dann unten rein zu stellen. Ist aber egal, bei Sohn 1 hat’s auch ohne geklappt.

Raclettepizza 1

Ein bisschen zu früh rausgenommen, der Teig ist noch nicht ganz durch, der Käse noch nicht goldig…..

Raclettepizza 2

 

… aber lieber zu früh, als zu spät…. 😉

Raclettepizza 3

 

So im Grossen und Ganzen war das alles sehr gelungen und lecker. Man isst viel langsamer und bewusster und schlingt die Pizza nicht so in sich rein, wie wenn man ein grosses Stück auf dem Teller hat. Ausserdem kann sich jeder sein Stück ganz individuell belegen.

Also, das Weihnachtsessen (mit wahrscheinlich nur 2 Personen mehr) ist entschieden. 🙂

 

*die automatische Korrektur wollte, dass ich ausgewalkt, statt gewallt schreibe. Meins ist dann wohl Schweizerdeutsch. 🙂

so Schnipsel und so……

Heute Morgen hatte ich ein Déjà-vu.

Ich musste als erste aufstehen, weil ich eine Deutschgruppe am Samstag habe und relativ früh aus dem Haus musste.

Den Herrn des Hauses bat ich darum, die Wasserhähne zu entkalken, da dringend nötig.

Als ich gegen 11:00 Uhr wieder nach Hause kam, sah ich das hier:

Entkalker

Vor einer Weile hatte ich mal diesen Beitrag hier geschrieben:  Männer

Damals hatte ich mich nicht getraut, ein Foto zu machen, aber heute möchte ich es euch wirklich nicht vorenthalten. Und genauso wie damals, weht ein – naja- leckerer Duft von Gewürzgurken durch’s Haus.

Ich find’s ja toll, dass der Herr des Hauses im Haushalt mithilft. Ich habe am meisten Zeit, also mache ich auch das Meiste. Und am Wochenende macht er eben auch manchmal was. Wie die Dusche gerade aussieht, weil er fand, da könnte man ja auch noch gleich putzen, DAS zeige ich euch nicht und ich sage auch nicht, womit er da geputzt hat …… ich frage mich nur, wie er das Gras und Laub dort wieder rausbekommen will…….

So, anderes Thema.

Mal schauen, welche Fotos sich noch so angesammelt haben….

Nepalkaffee

Neulich sagte ich noch so zum Herrn des Hauses, „ich laufe schon ein paar Tage an so einer superschönen Kaffeepackung vorbei, aber eigentlich ist es ja nur die Verpackung, die mich anmacht, den Unterschied im Kaffeegeschmack werde ich nicht feststellen. Kaufe ich nicht.“

Tja, soviel zum Thema Konsequenz……

Schmeckt tatsächlich ein bisschen anders, als der Kaffe, den ich sonst trinke (den Macchiato), weil ich aber immer einen ziemlichen Gutsch Milch dazu nehme, merke ich den Unterschied so gut wie gar nicht. Die Packung ist aber trotzdem toll. 🙂

Und was noch?

Vor zwei Wochen habe ich schon unsere diesjährigen Stollen gebacken. Hier geht der Teig noch ein bisschen auf, …

 

Stollenteig vorher

und hier wird er bereits gegessen. Wir fanden nämlich, dass wir von 6 Stollen doch ruhig auch schon mal einen sofort ausprobieren können. Die Oma, von der das Rezept ist, wäre „not amused“…. 😉

Stollenteig nachher

Aber: er schmeckt sehr nach Butter, wenn man ihn zu früh ist, habe ich das Gefühl. Mal sehen, wie es mit den anderen ist. Ob sich der Buttergeschmack ein bisschen verflüchtigt hat?

Immerhin ist ja nächstes Wochenende schon der 1. Advent, und Achtung: in 33 Tagen ist Weihnachten!!! 🙂

Heute steht noch folgendes auf dem Programm:

  1. die Jungs wollen nochmal Plätzchen/Guezli backen
  2. ich muss mal wieder unsere Schuh-Ecke beim Eingang aufräumen, da geht sicher die Hälfte in die Schuhsammlung. Zum Beispiel die Sandalen von den Jungs. (mit 11 oder älter trägt man doch keine Sandalen mehr…..)
  3. die Wäsche muss gewaschen werden. Mal sehen, wer das macht…..
  4. das Weihnachtessen (Pizza im Racletteofen) wird vorgetestet, damit wir uns am 24.12. nicht blamieren.
  5. hmmm, mal sehen, irgendwas wird schon noch sein. Irgendwas ist immer. 🙂

In diesem Sinne, euch allen ein schönes Wochenende!! 🙂

 

Ein Herbst-Risotto

Zuerst erzähle ich euch mal, wie ich so bisher ein Risotto gemacht habe:

Topf auf den Herd, Öl erhitzen, Zwiebeln anbraten, zerkleinerte Champignons dazu, Risotto dazu, alles ein bisschen rühren und anbraten, dann Wasser mit Bouillon dazu, kurz durchrühren, Herd abschalten, Deckel drauf und ca. eine halbe Stunde warten. Dann Parmesan untermischen, fertig. 🙂

Ähm ja, ich bin ja wie schon öfter erwähnt echt eine Kochniete, also gibt’s bei mir meistens einfach und schnell. 🙂

So. Und heute habe ich nun mal auf eine etwas andere Art einen Risotto gemacht. Vielen, lieben Dank an dieser Stelle an die liebe Freundin L. aus H. in F., von der ich das Rezept mal eben aus dem Gedächtnis aufgeschrieben bekommen habe.

Zuerst die Zutaten:

250 g Kürbis

Risotto 1

250 g Risotto Reis

Risotto 3

1 Liter Hühnerbrühe

Risotto 4

1 dl Weisswein

Risotto 5

2x 25 g Butter, 40 g Parmesan, eine Zwiebel (ich habe zwei kleine genommen, geht sicher auch 😉 )

Risotto 6

 

Nun die Zubereitung:

Den Kürbis in kleine Würfel schneiden. L. schrieb mir „Seitenlänge 1/2 cm.“ und malte auch noch ein Quadrat auf das Papier mit dem Rezept. Also habe ich die Anweisung ganz exakt befolgt. So bin ich eben. 🙂

Risotto 2

Die Zwiebel mit 1x 25 g Butter anbraten, dann die Kürbiswürfel dazu, dann den Reis dazu, bis alles goldig braun ist. Anschliessend mit Weisswein ablöschen. NICHT RÜHREN !! bis die Flüssigkeit verdampft ist.

Risotto 7

Und dann nach und nach (so in 6 Etappen) die Hühnerbrühe dazugeben. Hier darf man jetzt rühren. Immer warten bis die Flüssigkeit verdampf ist, dann wieder ein bisschen Brühe dazu. Das dauerte bei mir etwas länger als die angegebenen 20 min. ….. aber egal, ich weiss jetzt auf jeden Fall, wie man rührt… 😉

Risotto 8

Wenn man beim Wegziehen der Rührkelle ganz locker den Boden der Pfanne sehen kann, dann ist es glaube ich gut. Die Pfanne vom Herd nehmen, die zweiten 25 g Butter unterrühren, den Parmesan auch und dann Deckel drauf und noch so ca. 3 min. ziehen lassen. Irgendwann dazwischen mal noch Salz und Pfeffer dazumischen. 😉

Fertig.

Risotto 9

Hmmm, das war wirklich extrem lecker!!!! Die Menge ist eigentlich für 4 Personen (wir sind ja 5), aber wegen der teilweise etwas mäkligen Kinder, habe ich mal lieber nur für 4 Personen gekocht.

Aber, oh Wunder, es hat allen geschmeckt und am Ende war die Pfanne leer geputzt, wie schon lange nicht mehr.

Ich vermute, die Jungs glaubten, das Orange wären Karotten. 🙂

Ist mir aber egal.

Risotto 10

 

So, und jetzt läuft die Spülmaschine und ich verziehe mich vor die Glotze. Sonntag Abend – Krimi Abend. Oh, der Tatort kommt heute sogar aus Berlin. Na, dann – einen schönen Start in die neue Woche wünsche ich euch und gegebenenfalls viel Spass beim Nachkochen !!

Bis bald

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