Aufräumen? oder aufräumen?

Am Montag kommt Besuch und da muss ich vielleicht noch ein bisschen aufräumen. Zum Glück ist aufräumen bei mir üüüüüüberhaupt kein Problem. Geht auch wahnsinnig schnell.

 

vorher, ca. 13:50:

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nachher, ca. 13:54:

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ok, innen ist noch nicht so perfekt, aber die Klappe kann ich einfach schliessen. 😉

 

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So, jetzt könnte ich den Beitrag hier einfach beenden und mich gemütlich auf dem schönen Sofa ausruhen.

Aber ich bin fair und zeige euch auch noch dieses Bild:

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Wo nur, räume ich das alles hin?????

Teilweise sind die Sachen wichtig und ich brauche sie vielleicht am Montag schon wieder zum Arbeiten (die Deutschbücher zum Beispiel), teilweise sind sie wichtig (die kleine Apotheke zum Beispiel), aber ich brauche sie hoffentlich überhaupt nicht. Na, mal sehen. Notfalls kann ich diesen Korb ja auch mal übergangsweise in den Keller stellen bis Montag……..

Und wenn mein Besuch dann wieder weg ist, fange ich an, aufzuräumen.

Diesmal dann richtig. 🙂

Zerstört…..

Es gibt da einen Film, den ich schon ein paar mal gesehen habe. Wenige Filme schaffen es, das ich sie mehr als einmal sehe. „Die Brücken am Fluss“ ist einer davon, „Love actually“ auch. Und: „The Big Lebowsky“. (ok, „Dirty Dancing“ auch…. ) Zum ersten mal habe ich „The Big Lebowsky“ gesehen, als ich nach der Geburt von Sohn 2 im Krankenhaus lag, ohne Zimmernachbarin, aber mit Fernseher. 🙂

Ich war begeistert von diesem Film. Und kaufte ihn später als DVD. So konnte ich ihn mir immer mal wieder angucken.

Jeff Bridges spielt die Hauptrolle. Er ist „der Dude“. Er wohnt ein bisschen abgewrackt und latscht mit so Jogginghosen rum, alles ein bisschen schlampig, wird verwechselt mit einem anderen Lebowsky und man pinkelt ihm auf seinen Teppich. Er will ihn sich vom anderen Lebowsky ersetzen lassen und darum geht dann der ganze Film. Oder so ähnlich. Und er hat einen Lieblingsdrink, den er sich immer wieder macht oder machen lässt:

White Russian.

Ich wusste nie, was da drin ist, in so einem White Russian. Das einzige, was ich sah, war Milch, die der Dude am Schluss immer in den Drink schüttet. Aber weil der Dude megacool ist, dachte ich immer, ein White Russian ist sicher auch megacool. Egal was da alles drin ist.

Und heute nun: ich war in einer Bar!!! Krass, ich gehe wirklich sehr selten aus, vielleicht mal ins Kino oder ins Restaurant. Aber doch nicht in eine Bar…. Naja, heute also in eine Bar. Eine Cocktailbar. Mit einer Freundin, deren Idee das war. Auf der Karte entdecke ich neben „Sex on the beach“ auch „White Russian“. 🙂 Yeah!!

Kosten: 12.- Franken. Hm, das ist ja doch ganz schön viel….was ist, wenn ich mir das bestelle und dann schmeckt es ganz grauslich?

Also frage ich zuerst die Freundin, die es aber auch nicht weiss, und dann die Barfrau, was da so drin ist.

Sie sagt mir: Kaffeelikör, Wodka und Rahm (schweizerisch für Sahne).

Hm, das kann ich probieren. Da kann eigentlich nicht so viel schiefgehen. Aber Kaffeelikör??? Der coole Dude trinkt Kaffeelikör??? Ich beginne ein klein wenig an der Coolness vom Dude zu zweifeln….

Und als der Cocktail dann kommt, ist mein Bild vom coolen Dude endgültig zerstört. Es schmeckt wie Baileys….  sieht ja auch so aus….. ein Mädchengetränk… 😉 Der Dude trinkt so ein Mädchenzeug??? Okay, da ist noch Wodka drin, aber das merkt man ja fast gar nicht.

Also, ich meine, der war super, der White Russian, aber ich bin ja auch ein Mädchen. 😉 Mir darf der ja schmecken….

White Russian

Einkaufen

Heute war ich nach langer Zeit mal wieder in Deutschland einkaufen. Aber nicht im, von allen Leuten um mich herum immer wieder hochgelobten, „Hiiiiiiieeeeeber“, sondern im gewohnten, nicht so edel daherkommenden „Marktkauf“. Da kenn ich mich aus, da gibt es vom Artikel jeweils gleich 30 Stück im Regal und nicht nur 2. Sieht dann natürlich nicht so edel aus, aber für mich ist es besser so.

Denn, wenn ich nur alle paar Monate dort mal auflaufe, dann kaufe ich gleich für ca. 200.- € ein und darum brauche ich ein Regal, das voll ist und nicht eins, das schön aussieht. 🙂

Das Einkaufen macht mir eigentlich Spass. Wenn ich aber ans Ausräumen später zuhause denke, dann vergeht mir ein bisschen der Spass….

Einkäufe

 

5 Taschen! Und ausser der Salamistängel und einer Gurke (die frischen Sachen, wie Obst und Gemüse kaufe ich irgendwie doch lieber hier in der Schweiz…) muss nichts in den Kühlschrank. Das wäre ja einfach. Tür auf, alles irgendwie rein, Tür zu – fertig.

Aber nein. Ein Teil des Katzenfutters bleibt grad griffbereit in der Küche, der Rest muss runter in den Keller. Dorthin müssen auch die 6 Waschmittelflaschen und die Tabs. Dafür muss der Klarspüler für die Spülmaschine in den „Putzschrank“ im Erdgeschoss.

In der Küche kommen die Konserven in den einen Schrank, das Öl in einen anderen und die Putzlappen nochmal in einen anderen.

Ein Teil der Kekse kommt nach unten, genauso wie Cornflakes und Müsli, ein Teil der Kekse – zum Gleichessen 😉 – bleibt in der Küche. Brot in den Brotkasten, Mehl in den Vorratsschrank. Ebenso wie die ganzen Backzutaten.

Weil ja nichts in den Kühlschrank muss, kann ich das Auspacken immer wieder hinauszögern. Erst mal kochen, es kommen ja gleich die Jungs aus der Schule. Im Slalom manövriere ich mich durch die Küche, aufmerksam um die Taschen herum….

Okay, ich werde die Taschen mal wenigstens schon in die richtigen Etagen des Hauses und in die Nähe ihres Bestimmungsortes stellen.

Dann lieber erstmal die Spülmaschine einräumen und anschalten. (Prokrastination lässt grüssen…) Bekomme den Schrank mit den Tabs fast nicht auf, weil eine Tasche mit Putzzeug davor steht und auf’s Ausräumen wartet…..

Dann Wäsche waschen. Kann die Waschküche fast nicht betreten, weil vor der Tür die Taschen mit den Vorräten stehen und auf’s Ausräumen warten….. 😉

Jetzt ist es Viertel vor drei (vom Einkauf zurück war ich bereits um 10:30 Uhr….) und ich habe tatsächlich alles eingeräumt und aufgeräumt. Jetzt stehen nur noch die leeren Taschen vor der Haustür (innen) und warten darauf, wieder mit ins Auto genommen zu werden.

Puh, geschafft. Wie gut, dass ich nicht jede Woche so einen Grosseinkauf veranstalte!!!

… und er hat gar nicht gebohrt…..

Hat er doch!!!! 😉

Wusste ich aber vorher, dafür hatte ich ja extra den Termin heute beim Zahnarzt. Ich gehe übrigens lieber dreimal hintereinander zum Zahnarzt und lasse mir Füllungen erneuern, Brücken oder Kronen basteln und sogar Weisheitszähne ziehen, als nur 10 min. zur Dentalhygienikerin, die mir Zahnstein wegsprengt. Wer diesen Job freiwillig wählt, der ….. ach, da fällt mir jetzt nichts politisch korrektes ein, falls hier Dentalhygieniker mitlesen sollten… 🙂

Ich wundere mich, warum da noch nicht irgendeine Paste erfunden wurde, die den Zahnstein innerhalb von wenigen Minuten oder über Nacht völlig schmerzfrei auflöst, ohne den darunter liegenden Zahn zu zerstören. Hey ihr Wissenschaftler und Forscher da draussen!!!! Los, los, strengt euch mal ein bisschen an. 😉

 

So, und der Rest des Tages wird hart werden. Viel härter als der Zahnarzttermin. Montag ist mein arbeitsintensivster Tag. Fängt zwar erst um 17:00 Uhr an, hört aber dafür auch erst um 21:30 Uhr auf.

Von 17:00 – 18:30 Uhr habe ich Französischkurs. Ok, ist keine Arbeit in diesem Sinne, aber ich muss ja doch anwesend und konzentriert sein, oder?

Von 18:30 – 20:00 Uhr gebe ich eine Deutschkurs. Stufe A1, Anfänger. Sie lernen gerade die Personalpronomen, mein, dein, sein, ihr usw. (vor allem das „ihr“ ist für viel sehr schwer.)

Von 20:00 – 21:30 Uhr gebe ich dann noch einen Deutschkurs. Stufe A2. Da kann man sich schon fast ein bisschen unterhalten und wir sprechen über TV und Radio (hört überhaupt noch jemand Radio? Ich eigentlich nur noch im Auto…..). Sie müssen heute das „dass“ lernen. „Hast du gewusst, dass…..?“

 

Heute wird es darum so besonders anstrengend, weil durch die Zeitumstellung der letzte Kurs dann ja gefühlt bis um halb elf geht!!!! Knorz, knorz. Vielleicht sollte ich einen Kaffee servieren. 🙂

Ich wünsch‘ euch einen schönen Wochenstart.

 

Heute so…..

Gammelsonntag.

Gestern musste ich um 5:40 Uhr aufstehen, weil ich mit Sohn 3 bereits um 6:45 Uhr einen Treffpunkt in Basel hatte, um an ein Turnier nach Zürich zu fahren. 6 müde Kinder, ein Vater und ich machten sich auf den frühen Weg nach Zürich. Zum Glück hat man um diese Uhrzeit noch keinen Stau auf der Autobahn.

Den Nachmittag verbrachte ich damit, die Waschmaschine einzuräumen, anzuschalten und wieder auszuräumen. Dann alles aufhängen. (nein, ich habe immer noch keinen Trockner. Dafür aber einen ziemlich effektiven Luftentfeuchter. Nimmt deutlich weniger Platz weg.) Es ist alles eine Frage der Organisation. 🙂

Zuerst wasche ich die Jeans von allen Familienmitgliedern, die ihre Wäsche nach meiner Aufforderung auch tatsächlich in die bereitgestellten Körbe verfrachtet haben. Die brauchen nämlich am längsten zum Trocknen. Danach diese Kapuzenpullis oder – Jacken, die auch recht langsam trocknen. Diese Kleidungsstücke nehmen ja nicht viel Platz weg, also kann ich noch eine Ladung Sportsachen waschen, die sind dann bereits am nächsten Tag schon trocken. Manchmal auch schon nach ein paar Stunden. Nun ist sogar immer noch Platz für Unterwäsche. Die brauchen wir nämlich nach den Jeans und Pullis am zweitdringendsten. 😉

Am Abend habe ich mich durch mehrere Wochen „bloglovin“ gearbeitet, denn ich hatte sehr, sehr lange dort nicht mehr reingeschaut. Leider hatte die Seite immer wieder Abstürze, so dass ich selbst um Mitternacht noch nicht ganz durch war.

So, diese ganze Vorgeschichte erzähle ich nur, um zu erklären, dass ich heute also dann einen Gammelsonntag mache. Hmmm. So ganz gammelfrei war es gestern gar nicht, denn ausser dass ich früh aufstehen und nach Zürich fahren musste, war es eigentlich auch ein Gammelsamstag, die Wäsche wäscht sich ja mehr oder weniger alleine. 🙂

Heute habe ich dann doch tatsächlich, vielleicht war auch der Wein schuld, bis halb acht (alte Zeit) geschlafen. Obwohl die Katze auf mir herumturnte. (wir hatten die Katzentür über Nacht geschlossen und sie wollte so langsam mal raus….) Sonst bin ich von alleine meistens spätestens um halb sieben wach.

Ich bin zum Bäcker gefahren, habe Brötchen gekauft, dann kurz vor 10:00 (alte Zeit) die Männer wachgeläutet und wir haben gemeinsam gefrühstückt und uns gefreut, dass wir heute eine Stunde mehr haben.

Jetzt backt ein Kuchen für den Nachmittag, eine Backmischung, die ich auch noch in meinem Backschrank gefunden hatte und die bald abläuft und ich werde gleich eine weitere Maschine anschmeissen. Die Sportsachen sind sicher trocken und je nach dem auch schon die Socken oder die eine oder andere Jeans von gestern.

Dann muss ich entscheiden ob ich arbeite (Rechnungen bezahlen und Lektionen vorbereiten für Montag) oder ob ich prokrastiniere (noch einen Kaffee rauslassen, Sonntagszeitung lesen, mein Buch weiterlesen, und, und, und, da fallen mir sicher hundert Dinge ein, die machen könnte……)

Na, wir werden sehen. Ich habe ja eine Stunde mehr, also kann ich auch eine Stunde prokrastinieren. 🙂

Euch wünsche ich auch einen schönen, sonnigen Sonntag, der bisher seinem Namen alle Ehre macht.

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