Handwerker……

Kürzlich stellte ich fest, dass das Wasser im Abfluss in der Küche nicht mehr richtig abläuft. Ausserdem stieg das Abwasser der Spülmaschine (*örks*) ebenfalls ins Abwaschbecken. Ich pumpte und pömpelte und schüttete Rohrreiniger in den Abfluss. Nichts half.

Für kurze Zeit lief das Wasser mal wieder ab, dann aber ging wieder gar nichts.

Ja, also mussten die Handwerker kommen.

Gestern rief ich dort an, erzählte, was nicht funktioniert und sie gaben mir einen Termin für heute zwischen 13:30 und 14:00 Uhr. Wow, so fix?

„kostet das extra?“

„nein, nein, für solche Fälle haben wir immer ein paar freie Termine als Reserve.“

Aha. Na mir soll’s recht sein.

Und heute nun folgendes:

13:45: das Telefon klingelt.

Zentrale: „Grüezi, Sie haben ja jetzt einen Termin, bla bla, die Handwerker sind schon unterwegs, sie kommen aber etwas später. Sie müssten gleich bei Ihnen sein.“

Ich: „okay, kein Problem. Ich warte.“

15:00: ich rufe mal bei den Handwerkern an

Ich: „Grüezi. Hatten Sie nicht gesagt, sie wären gleich hier? Bis jetzt ist niemand gekommen.“

Zentrale: „Was? Die sind noch gar nicht bei Ihnen? Ich ruf da grad mal an. ………… Sind sie noch da?“ (übrigens eine typische schweizerische Formulierung. Wo soll ich denn sonst sein?) „also die nehmen mir das Telefon nicht ab. Ich rufe Sie gleich zurück.“

15:10: das Telefon klingelt.

Zentrale: „Grüezi. Also die Handwerker müssen nur noch ausladen. Sie sind grad da.“

Ich: „ach die sind schon da?“ („da“ kann man in der Schweiz durchaus als „hier“, also bei meinem Haus benutzen.)

Zentrale: „Ja, ja, die laden nur noch aus.“

15:20: ich gehe einmal um’s Haus, zum Parkplatz, zur Strasse. Nichts. Ich rufe die Handwerker wieder an.

Ich: „Grüezi. War das eventuell ein Missverständnis? Hier ist niemand.“

Zentrale: „Nein, die mussten ja erst noch abladen, die sind jetzt grad losgefahren zu Ihnen. In 10 Min. sollten sie bei Ihnen sein.“

Ich: „In 10 Min. ? Sind Sie da sicher?“

Zentrale: „Na spätestens um 16:00 Uhr sind die Handwerker bei Ihnen.“

Ich: „Das wäre dann aber in 40 Minuten und nicht in 10…… Naja, ich warte.“

16:10: ich rufe mal die Handwerker an.

Ich: „Grüezi. Ich warte seit fast zwei einhalb Stunden auf die Handwerker. Immer wieder sagt man mir, sie kämen in 10 Min. oder sie wären grad bei mir. Und sie sind immer noch nicht da. Ich möchte den Termin jetzt absagen, ich muss los, ich habe nicht den ganzen Tag Zeit, mich hier hinhalten zu lassen. Das ist wirklich sehr ärgerlich….. (oder so ähnlich)“

Zentrale: (diesmal ein Mann. Die Dame hatte vielleicht meine Nummer auf ihrem Display gesehen…..) „Oh, tut uns sehr leid, bla bla, möchten Sie einen neuen Termin machen? Oder sollen wir uns bei Ihnen nochmal melden? bla bla.“

16: 15: die Handwerker fahren vor.

Ich beende das Telefonat und öffne ihnen die Tür. Nach 20 Min. sind sie mit der Arbeit fertig, der Abfluss ist gereinigt, alles super!

Den Handwerkern mache ich keinerlei Vorwurf. Mir wäre es auch recht, wenn sie so lange bei mir blieben, bis alles wieder läuft und nicht einfach zusammenpacken, weil sie pünktlich beim nächsten Kunden sein müssen.

Aber die Zentrale hat in meinen Augen komplett versagt! Wenn sie mir von Anfang an hätten sagen können, dass die Handwerker länger aufgehalten wurden, hätte ich mich einrichten können. Schon mal einkaufen zum Beispiel. So aber musste ich zwei einhalb Stunden jeweils 10 Minuten einfach nur warten, weil mir immer wieder gesagt wurde, sie seien auf dem Weg.

Nicht schön!!!! 😦

 

 

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das Sternschnuppen-Dings

Es ist ja so eine Sache mit den Sternschnuppen. Die sind so schnell, dass man sie meistens erst im letzten Moment erblickt und schnupp – schon sind sie wieder weg. Uups etwas wünschen hätte man sich ja auch noch sollen/können/dürfen….. zu spät.

Gestern war nun so schönes Wetter, am Abend um halb zehn immer noch 26 Grad, der Himmel klar, der Mond irgendwoanders unterwegs und wir mitten auf dem Land. Es hiess, in dieser Nacht gäbe es ganz besonders viele Sternschnuppen.

Ich frage also Sohn 2 (alle anderen waren gestern nicht im Hause), ob er Lust hat, mit mir auf Sternschnuppenjagd zu gehen. „hmm, warum nicht“. Er hatte auch schon in seinen SocialMedia von diesem Ereignis gelesen und wollte also mit.

Wir rüsteten uns mit Kamera und Stativ aus und nahmen unsere Fahrräder. Wir wohnen zwar mitten auf dem Land, aber ein paar Strassenlaternen gibt es eben trotzdem noch. Sooooo Land ist es dann auch wieder nicht. 🙂

Weit mussten wir allerdings nicht fahren und bald fanden wir eine Bank am Waldrand. Dort stellten wir unsere Fahrräder ab und schauten mal in den Himmel……

Hmmm. Von der einen Seite kam recht viel Licht, weil nämlich ein Flughafen sehr in der Nähe ist. Zum Reisen wirklich sehr praktisch – zum Sternschnuppenjagen eher suboptimal. Aber naja, es würde schon noch etwas dunkler werden, es war ja erst gegen 22:00 Uhr.

Wir sassen also auf der Bank und warteten. Direkt hinter uns der Wald, vor uns der Feldweg und dann nur Wiesen, Felder und Weiden. Da – plötzlich ein Geräusch, ein Rascheln aus dem Wald….. hui, schon ein bisschen unheimlich. Wenn man so nichts sieht….. Dann ein Schrei vom Feld herüber, der unmittelbar aus dem Wald heraus beantwortet wurde. Waaahhhh, was ist denn DAS für ein Tier???? Wir konnten nicht mal genau orten, ob es oben auf einem Baum auf dem Feld sitzt, vielleicht eine Art Kauz, oder ob es unten auf dem Boden herumraschelt und demnächst zu uns herüberkommen würde….. ?!?

Also Bären gibt es hier keine, Wölfe soweit ich weiss auch nicht und darum hatten wir überhaupt keine Angst, sondern konzentrierten uns auf den Nachthimmel, an dem schon ein paar Stern leuchteten, hin und wieder Flugzeuge vorüberblinkten und auch mal ein Satellit vermutlich. Vielleicht war es auch die ISS, aber da bin ich natürlich nicht sicher.

Ich machte mich daran, die Kamera ans Stativ zu fummeln, weil ich dachte, sie würde so viel ruhiger stehen. Ich hatte das Maximum an mir bekannter Belichtungszeit (leider nur 30sek.) eingestellt und richtete die Linse gen Himmel. Wahrscheinlich kann die Kamera mehr, aber ich weiss es einfach nicht.

Dann drückte ich mal versuchsweise ab.

Während ich da also so mit der Kamera am Hantieren bin, sieht Sohn 2 schon die erste Sternschnuppe. „da!! – da war eine!!!“

„Und? Hast du dir was gewünscht?“

„?“

„äh, na man muss sich was wünschen….“

„zu spät“

Na, gemäss unseren Informationen sollten in dieser Nacht bis zu 100 (!!!) Sternschnuppen pro Stunde sichtbar sein, da würden wir schon noch die Gelegenheit zu ausgiebigstem Wünschen bekommen.

Wir breiteten eine Picknickdecke am Rand des Feldweges aus, legten uns darauf und legten die Kamera neben uns auf den Boden. Das muss sicher sehr merkwürdig ausgesehen haben, wie wir da so auf dem Feldweg lagen, die Köpfe schon fast in der Mitte des Weges. Gut, dass da niemand vorbeikam oder -fuhr. Auch kein Tier…..

Die Kamera machte sehr lustige Bilder.

Ich nenne es mal Nachthimmel 😉

Nachthimmel

 

Wenn man aber genau hinschaut (Draufklicken macht’s grösser), kann man vielleicht schon erkennen, dass in diesen 30 Sekunden, die Sterne ein ganz klitzekleines bisschen weitergewandert sind. Oder vielmehr, wir uns unter ihnen hinweggedreht haben.

Ich könnte euch natürlich auch solch ein Bild zeigen, und behaupten, ich hätte ganz wunderbare Sternschnuppenaufnahmen gemacht. Synchronschnuppen sozusagen … 🙂

Nachthimmel 2

 

Leider ist das nur das Gewackel der Kamera, wenn ich abdrücke.

Tja, das Ende vom Lied: wir haben ein paar eher unspektakuläre Schnuppen gesehen, Sohn 2 hat grad am Anfang wohl eine recht schöne, grosse, leuchtende gesehen, war sich dann später aber gar nicht mehr sicher, ob das wirklich eine war, denn so etwas kam nicht noch einmal. Die Kamera hat keine „erwischt“. Vermutlich war es doch irgendwie zu hell oder noch zu früh? Ich habe jetzt gelesen, man hätte in der zweiten Nachthälfte gucken sollen.

Trotzdem hatten wir einen ganz amüsanten Abend am Waldrand und ich bin doch immer wieder froh, hier so nahe der Natur zu wohnen und diese Möglichkeit zu haben. Einfach mal schnell raus. Und zum Schlafen dann gerne wieder ins Haus, wo nichts raschelt oder kreischt oder sonstwelche Geräusche macht…..)

Die richtig schönen Schnuppen kann man sich ja dann von Profis zeigen lassen.

(so geht’s)

na, geht doch

Falls es jemanden interessiert, wie es mit meiner Balance so aussieht, hier ein kleines Update:

der Plan war: 12 Kilo in 24 Wochen, also 1 Kilo alle 2 Wochen.

Ich habe 12 Wochen bewusster gegessen und meine wöchentliche Bewegung um 100% gesteigert. Nämlich von 0 auf x. 🙂 (Berechne x)

Das Ergebnis ist genau so, wie gewünscht: 6 Kilo in 12 Wochen. Mal ging es schneller, dann wieder langsamer. Nach durchgegrillten Wochenenden musste ich in der nächsten Woche dann eben noch extra auf den Crosstrainer, aber sonst läuft es eigentlich ganz wunderbar.

Nun muss ich nur nochmal 12 Wochen so weitermachen (ab Donnerstag nächster Woche kommt noch schwimmen dazu, darauf freue ich mich schon.) und dann sind die 12 Kilo geschafft. Yeah!

Und damit das nicht so ein kurzer Eintrag wird, gleich noch 2 andere Updates:

Katze: ich tippe inzwischen auf Grasmilbe, die beisst nämlich gerne in die Zehen und die Katze hat sich alle 4 Pfoten wundgeschleckt. Das muss wohl sehr gejuckt haben….. Bei der Tierärztin-Akkupunkteuse, die leider noch bis Mitte September irgendwo weit weg in der Sommerpause ist, konnte ich aber immerhin per SMS die Kräuter bestellen, um das Immunsystem der Katze zu stärken. Das hatte bei der anderen hervorragend funktioniert. Ansonsten habe ich beide mit so Zeug auf Pflanzenbasis eingesprüht, um den Befall zu stoppen. Mit diesen Spot-Ons bin ich nicht mehr so zufrieden, seit die andere Katze darauf noch mit viel stärkerem Hautausschlag und Haarausfall reagiert hatte.

Tomaten: sie kommen. 🙂 Inzwischen hängen am einen Strauch schon zwei runde und ziemlich rote Tomaten und am anderen Strauch wird eine der ovalen auch schon hellrötlich. Der Mozzarella wartet im Kühlschrank.

 

Nebenher läuft bei mir gerade „Diana Krall – Wallflower“. Vor ich weiss nicht mehr wie vielen Jahren bekam ich mal eine CD geschenkt. Ich kannte sie nicht, mochte sie aber auf Anhieb. Und dann las ich in einer Zeitschrift von ihrem neuen (ähm, gibt’s schon seit 2014) Album und hörte heute morgen mal rein. Ja, hat mich überzeugt! Diesmal keine CD, sondern direkt auf’s Phone.

Sie singt diverse, bekannte Lieder von anderen Musikern, aber sie singt sie sehr, sehr schön. Finde ich. Vom Stil her geht es in Richtung „chill mal!“ 😉

So, jetzt brauche ich noch etwas mehr Sonne bitte, damit draussen auf der Terrasse die Sofabezüge trocknen, die man gemäss IKEA-Waschzettel gar nicht waschen darf, und wir dann später wieder auf dem Sofa sitzen können. (sitze gerade auf dem Boden davor… 🙂 )

Happ – happ – …….. und weg

 

Ein Geschenk der französischen Freundin, das sie mir aus ihren Ferien mitgebracht hat.

Nougat

 

auswickeln……

 

Nougat 1

 

erster Happs…… (sorry, vor lauter Wonne leider unscharf 😉 )

 

Nougat 2

 

zweiter Happs…….

 

Nougat 3

 

uuups, und schon isses weg……. war aber auch nur ganz winzig klein. Und um meine Balance nicht zu gefährden, werde ich versuchen maximal eins pro Woche zu essen. (ich lese schon die Zeilen: „sie bemühte sich…..“ 😉 )

 

Nougat 4

Mal wieder ein Sammelsurium

Wenn ich so längere Zeit nichts mehr schreibe, dann hat sich ja wenigstens ein bisschen was angesammelt, über das ich dann schreiben kann, wenn ich mal wieder schreibe. 🙂

Fange ich mal mit was Leckerem an. Da kommt Sohn 2 kürzlich und zeigt mir ein Video von einem Kuchen, den ich doch bitte sofort und unbedingt nachbacken soll. Die Anleitung hiess unter anderem: „nehmen Sie einen Teig. Zum Beispiel Hefeteig.“ Also nahm ich einen Teig, aber keinen Hefeteig. Ich nahm Blätterteig. Den gibt’s nämlich schon fertig ausgerollt und ich musste nur noch den Rest erledigen. 3 bis 4 Schichten Teig übereinander und dazwischen jeweils dick mit Nutella bestreichen. Dann diese Formen machen, backen und schon ist er fertig.

Nutellakuchen

 

Nicht verstanden? 😉

Ok, dann zeige ich noch das Video hinterher:

Mit Blätterteig wurde dieser Kuchen sehr, sehr süss!!!! Also nahm ich beim nächsten Versuch lieber fertig ausgerollten Pizzateig. Der ist weniger süss und damit eigentlich perfekt. Ausserdem hat mein Kuchen mehr „Strahlen“, damit werden die einzelnen Stücke kleiner, was ja auch hinsichtlich der Süsse und Kalorienhaltigkeit ein Vorteil sein kann…..

Kann aber jeder machen, wie er will.

Ach, und dann bin ich auch noch so nebenbei ein Jahr älter geworden. (ist allerdings schon ein paar Wochen her.) Mal davon ausgehend, dass ich durch die guten Gene meiner Grosseltern mindestens 90 werde, habe ich jetzt also Halbzeit. 🙂

Geburtstag

 

Und sonst?

Eine einzige Tomate konnte ich bisher ernten im Garten. Trotz der aussergewöhnlichen Pflege des Exmannes meiner Nachbarin, sind sie eher etwas kümmerlich im Wachstum.

Tomatenernte

 

Aber man sieht ja da noch die anderen hängen. Die dürfen jetzt einfach nicht schlapp machen. Das wird schon!!!

Wieder mal ist eine Katze am kränkeln. Merkwürdigerweise diesmal die andere, die sonst nie was hat. Sie hat aber ziemlich genau die selben aufgekratzten Stellen wie die andere sie hatte. Am Hinterkopf, an den Ohren, am Bauch. Dazu sind auch ihre Pfoten befallen. Ich beobachte sie und helfe ihr so gut es geht. Mal sehen…..

Dann musste ich das Auto zum Service bringen. Und wie das ja oft so ist, hatte man anfangs gesagt, es würde so ca. 400.- € kosten, aber dann riefen sie mittags an, um zu sagen, dass unbedingt vorne die Bremsen neu gemacht werden müssten……

Das verdoppelte den veranschlagten Preis grad. Na super!

Ausserdem ist eine Delle im Auspuff. Ich verdächtige den Herrn des Hauses bei einer rasanten Fahrt von einem Parkplatz in Sardinien, die Delle reingemacht zu haben. Niemand weiss, wie die da reingekommen ist. Ich kann aber so fahren, es beeinflusst nichts. „Nur damit Sie es wissen und nicht nachher sagen: ‚das war aber vorher noch nicht….‘ “ So so.

Und der Verbandskasten ist abgelaufen.

Notfalltasche

Als ich mir das Teil genauer anschaue, sehe ich, dass es sich da ja „nur“ um die sterilen Sachen handelt. Und die sind seit Oktober 2014 abgelaufen. Hmmm, ist das jetzt schon bedenklich? Wenn eine sterile Kompresse, noch originalverpackt, seit einem Jahr abgelaufen ist? Ich glaube, ich werd mal in der Apotheke fragen.

Bücher: ich habe die beiden „Rosie“ Bücher gelesen. Das Projekt und der Effekt. Jooa, das erste war tatsächlich schön zu lesen, aber das zweite war dann in der Mitte doch ein bisschen zäh. Gegen Ende rasant, aber eigentlich mit absehbarem Ende. Ich habe gehört, dass der beschriebene Asperger und/oder Autismus recht einfach oder teilweise sehr überspitzt dargestellt wurde. Schade, ich hatte mir vorgestellt, dass die Menschen wirklich so sein könnten.

 

So, und zum Schluss gibt’s noch zwei Mondbilder. Zum Geburtstag habe ich nämlich ein neues Objektiv bekommen. Also ein gebrauchtes, neues. Die sind ja sonst unbezahlbar, die Teile…..

Und endlich, endlich sieht der Mond dann auch mal aus wie Mond. 🙂

Erst mal in schön:

Vollmond

 

Und dann noch in ein bisschen gruselig:

Gruselmond

 

Nun wünsche ich euch noch ein schönes Wochenende und dann eine schöne neue Woche. Unsere wird eine Woche mit Einzelkind werden, weil Sohn 1 und 3 ins Trainingslager fahren. Das wird auch irgendwie speziell.

 

 

Heute ist der fünfte….. tadaa

Na, wenn das kein Grund ist, mal wieder zu schreiben!!!

Es ist Ferienzeit und darum passiert relativ wenig Schreibenswertes und wir sind faul, schlafen ziemlich lange – hauptsächlich die Jungs – und darum vernachlässige ich den blog!

Aber jetzt, heute, am fünften, wo Frau Brüllen wie immer fragt, was wir denn alle so machen, da bin ich wieder dabei. 🙂

Ich wache so gegen 3:30 auf und bin so richtig wach. Keine Ahnung warum. Ich bin normal ins Bett gegangen und konnte gut einschlafen, aber nun bin ich wach. Was zusätzlich das Wiedereinschlafen erschwert ist das Geraschel und Geschnaufe und Geschnarche vom Herrn des Hauses und Sohn 3.

Sohn 3 schläft momentan bei uns oben auf einer Matratze, weil meine Mutter hier ist und sie hat Sohn 3s Zimmer bekommen.

Ich muss aber irgendwann doch wieder eingeschlafen sein, denn ich wache erst wieder auf, als der Herr des Hauses sich anzieht, denn der muss arbeiten heute und ist früh auf. Es muss also so ca. 7:30 Uhr sein.

Gegen 8:00 höre ich dann meine Mutter aufstehen und schwinge mich ebenfalls aus dem Bett. Draussen ist Nebel …??? Sehr merkwürdig.

Ich gehe ins Wohnzimmer, lasse die Rollläden hoch und es ist immer noch Nebel. Wirklich merkwürdig. Aber das wird irgendeinen meteorologischen Grund haben und hoffentlich bald wieder verschwinden, denn für heute ist herrlichstes Sommerwetter angesagt.

Als ich meine mails checke, merke ich, dass heute der fünfte ist – zum Glück erinnert Frau Brüllen einen immer wieder dran!! – und mache mich sofort an diesen Text hier.

Sobald Mutter aus der Dusche kommt, werden wir einen ersten Kaffe zusammen trinken und ein wenig Toast frühstücken.

Danach sehen wir weiter. Es steht ein bisschen was auf dem Programm heute.

Bleibt also neugierig liebe Leserinnen und Leser. 🙂

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Frühstück

 

Simpsons

So, das Frühstück war sehr lecker, die Simpsons wurden auch mal wieder beschäftigt und es geht weiter mit meinem heutigen Tag:

Nach dem leckeren Frühstück gehe ich duschen, Mutter packt schon mal ihre sieben Sachen zusammen, denn sie reist heute wieder ab.

Gegen 10:00 Uhr wecke ich Sohn 2 und 3, denn sie haben heute einen Zahnarzttermin. Sohn 3 ist schon wach, aber Sohn 2 hat ein bisschen Mühe „hättest mir ja gestern mal sagen können, dass heute Zahnarzt ist….“ motzt er, denn dann hätte er angeblich nicht so lange gezockt sondern wäre früher ins Bett gegangen. Ja, ja, wer’s glaubt…..

Sie frühstücken auch, duschen und putzen sich seit Ewigkeiten mal wieder richtig die Zähne.

Ich mache für Mutter und mich je einen Smoothie aus vielen Beeren und auch ein Birchermüesli.

Um kurz nach 11:00 fahren wir los und kommen pünktlich um 2min. vor dem Termin beim Zahnarzt an.

Beide Jungs gehen alleine in die Behandlungszimmer und ich werde erst am Ende dazugeholt, um zum Beispiel die Röntgenaufnahmen von Sohn 2 zu betrachten, auf denen der Arzt ein winziges Löchlein sieht, dass ich nie im Leben gefunden hätte. Selbst als er mir die Stelle auf dem Bild zeigt, sehe ich nichts…… Naja, ich glaube ihm aber natürlich und wir werden wohl oder übel für Sohn 2 einen weiteren Termin vereinbaren müssen.

Bei Sohn 3 ist alles tiptop. Da freut der sich natürlich und grinst sich eins, weil er eben trotz weniger gründlichem Zähneputzen keine Löcher oder sonstigen Beanstandungen hat.

Als wir so gegen 12:30 wieder zuhause sind, steht Sohn 1 mal so gerade auf…… (das geht natürlich auch nur in den Ferien und in 2 Wochen geht der Ernst des Lebens wieder los.)

Er frühstückt und ich esse das Birchermüesli, von dem ich leider vergessen habe, ein Bild zu machen. Ist aber extrem lecker mit Brombeeren, Heidelbeeren, Himbeeren, Apfel und Banane. Dazu BlancBatu und ein Heidelbeerjoghurt und Müsli eben.

Dann gibt es mit Mutter noch einen Abschieds-Kaffee, sie kramt ihren letzten Rest zusammen, verabschiedet sich von den Jungs und wir düsen ab Richtung Bahnhof.

Auch hier klappt wieder alles ganz wunderbar und Dank „Badenwürthembergticket“ kann sie für nur 33.- € in der ersten Klasse fahren.

Auf dem Rückweg kaufe ich mir noch eine Frauenzeitschrift, weil ich die Schauspielerin interessant finde und neugierig bin, was sie so zu erzählen hat. Und vielleicht finde ich auch noch heraus, wer ich sein will, das wollte ich doch schon immer mal wissen….  🙂

Emotion

 

Es ist übrigens wieder heiss ohne Ende. Der morgendliche Nebel hatte sich schon sehr bald verzogen und einer strahlenden Sonne Platz gemacht. Die Katzen liegen platt unter dem Terrassentisch, aber sobald ich rausgehe, um sie zu fotografieren, kommen sie rein und denken, ich gebe ihnen was leckeres zu futtern. Na vielleicht legen sie sich nachher wieder hin.

So, dann schau’n wir mal, was der Nachmittag noch so bringt. Bis später 🙂

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So, inzwischen ist es halb neun vorbei und ich mache mich mal an den dritten und letzten Teil des Tages:

Katze chillt

Danke, liebe Katze, dass du dich so fotogen noch mal auf die kühlen Platten gelegt hast 🙂

Bei der Gelegenheit betrachte ich die Tomatenpflanzen und sehe folgendes:

Tomate mit Hasel

Da wachsen nicht nur die Tomaten sondern auch die Kletterhilfen, die mein Nachbar während unserer Ferien angebracht hat. Das ist Haselnuss hat er mich heute gesagt. Und das Lustige ist: dort, wo in der Böschung der blöde Gärtner dieses Loch gefräst hat, da wollte der Herr des Hauses eine Haselnuss pflanzen. Die gab’s nicht und ich habe einfach eine Liguster glaube ich gekauft statt dessen. Nun hätten wir also auch noch ein paar Haselstängel. Die müssen wir, wenn die Tomaten nicht mehr wollen, einfach umtopfen. 🙂

Und wie ging’s weiter?

Ich habe plötzlich grossen Hunger und esse ein ziemlich grosses Stück Käse. Einfach so. Dazu trinke ich einen Pott Kaffee. Und ich fange an, die anderen Tagebücher von den Links auf Frau Brüllens Seite zu lesen. Alle ähnlich wie meine, nämlich nur halbfertig. Muss ich wohl heute Abend noch mal ran.

Später blättere ich dann in der Zeitschrift und finde dies hier. Eine Zwillings-Finde-Seite. Aber nicht für echte Zwillinge sondern für fremde, die sich einfach nur zwillingsmässig ähnlich sehen. Sehr lustig. Ich spiele mit dem Gedanken, mein Foto da hochzuladen, obwohl ich eigentlich bis jetzt keine Fotos von mir im Internet habe (so weit ich weiss…..). Bin noch unentschlossen. Denn was mache ich denn, wenn sich jetzt ein Zwillingsexemplar von mir irgendwo am anderen Ende der Welt finden sollte. Nützt mir das was? Naja, wäre auf jeden Fall interessant diese andere Person kennenzulernen.

Dann ist es auch schon Zeit für ein Z’Vieri und ich genehmige mir 2 Stück Merci-Schokolade, weil ich ja nachher noch mit dem Fahrrad fahren werde und dabei die Kalorien von diesen beiden Stücken locker wieder verbrennen werden. Auch die vom Käse, denke ich. 🙂

Gegen Viertel vor sechs fahre ich los in die Sprachschule und dort erwartet mich ein einziger Schüler von der Gruppe, die mal aus sechs Teilnehmern bestanden hatte. Von vieren weiss ich, dass sie aufgehört haben, aber der fünfte ist schon sehr lange nicht mehr da gewesen. Ich werde das melden müssen.

Wir machen also eine Privatlektion, Einzelunterricht, wovon der Schüler natürlich sehr profitiert. Er ist aus Indien und leiht mir einen Reiseführer über Kaschmir aus. Den werde ich am Wochenende mal studieren. Vielleicht kann man da ja mal hinfahren? (sind von Tür zu Tür ca. 24 Stunden Reisezeit…… 😦 )

Dann mache ich mich auf den ungleich anstrengenderen Rückweg mit dem Fahrrad, denn gegen Ende geht es nur noch bergauf. Ich schnaufe und trete und schnaufe und trinke etwas und schalte immer weiter runter und dann bin ich auch schon oben und sehr stolz, es wieder einmal geschafft zu haben. 🙂

Jetzt werde ich noch ein paar Reste aus dem Kühlschrank zu einem späten Abendessen verarbeiten, dann noch den Garten wässern und – achso: duschen natürlich. Vor dem Kochen wohlgemerkt. 🙂

Und damit endet dann auch schon mein Tag.

Vielen Dank für’s treue Lesen und bis zum nächsten mal.