zum ersten Mal

heute habe ich mir zum ersten Mal in meinem Leben einen Granatapfel gekauft.

Das glaubt mit vielleicht keiner, aber so diese exotischen Früchte, die sind mir immer ein bisschen suspekt und ich weiss nicht so richtig, wie und womit man die essen muss/soll/kann.

Zwei meiner Arbeitskolleginnen haben immer mal wieder so eine Tüte oder Dose voll mit diesen kleinen roten Beeren dabei. So als Snack zwischendurch.

Irgendwann fand ich heraus, dass es sich dabei um Granatapfel-Früchte handelt.

Heute nun, keine Ahnung warum ausgerechnet heute, kaufte ich mir einen Granatapfel.

Granatapfel

 

Hm. Und nun?

Ich suchte mal im Internet unter dem Begriff „wie isst man einen Granatapfel?“ und wurde fündig. Sogar mit Video. Falls es jemanden interessiert: hier der Link.

Das sieht auf dem Video ganz einfach und lustig aus. In den Kommentaren las ich dann, dass man das wirklich am besten so machen soll, weil die Beeren hin und wieder aufplatzen und mit roter Farbe um sich spritzen. Diese Farbe bekommt man so gut wie nie mehr aus den Kleidern rausgewaschen.

Na, wie gut, dass ich erst mal nachgelesen hatte, statt das Teil einfach aufzuschneiden……

Trotzdem fand ich die im Video gezeigte Methode etwas mühsam und schnitt die Schale nur einmal ein, so dass ich den Granatapfel in zwei Hälften teilen konnte.

Hm, was soll ich sagen, es wurde dadurch noch ein ziemliches Geknübel, bis die Früchtchen alle draussen waren.

Geknübel

Da ist nämlich immer noch so Haut zwischen den Beeren….. Zwar fallen die meisten von ihnen einfach so ab, aber eben doch nicht alle. Und diese habe ich dann doch mit dem Daumen rausgepult. Immer schön vorsichtig, leicht vornübergebeugt, damit mein T-Shirt nicht vollspritzt. Puh, ganz schön anstrengend.

In einem weiteren Kommentar stand noch, man könne die Beeren mit wenig (1/2 Teelöffel oder so) Zucker süssen. Das habe ich gemacht.

Granatapfel fertig

Und?

Hm, die erste Assoziation nach dem ersten vorsichtigen Löffel war „Johannisbeeren“. Sind auch leicht säuerlich und die Farbe stimmt auch.

Sofort nach dem Zerbeissen trifft man aber auf so einen Kern, der hart und geschmacklos ist. Den muss man ja wohl mitessen, sonst wäre man die ganze Zeit am Aussortieren (im Mund…..), so als wenn man bei Weintrauben jeweils die Kerne rauspopeln würde.

Fazit: jooooaaa, muss ich glaube ich nicht noch mal kaufen. Zu viel Arbeit bis man an die Früchte kommt, zu grosse Gefahr sich und die Umgebung einzusauen und geschmacklich dann für mich jedenfalls nicht so der Hammer.

Vielleicht muss ich noch mehr Zucker dran machen??? Oder der Granatapfel war einfach unreif? Könnte das auch sein? Dann würde ich eventuell noch einen zweiten Versuch starten. Aber nicht jetzt grad sofort………. irgendwann mal………. vielleicht…………. oder in meinem nächsten Leben……. 😉

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3 Kommentare (+deinen hinzufügen?)

  1. Zoé
    Mai 18, 2015 @ 11:07:53

    Ich habe festgestellt, dass man die meisten exotischen Frücht da essen sollte, wo sie her kommen. Bei mir war es umgekehrt: Habe Granatäpfel zum ersten Mal in Ägypten probiert und sie waren himmlisch. Wollte das Erlebnis in Deutschland wiederholen und sah hinterher aus, als hätte ich die Masern (hatte vorher nicht recherchiert wie man’s macht) und war dann sehr entäuscht vom Geschmack: zu sauer, zu hart, zu unfruchtig.

    Antworten

  2. bigmama
    Mai 18, 2015 @ 19:02:59

    So – Frau lernt ja immer was dazu 👍. Danke für den Link 😃… die Holzlöffel Methode hört sich interessant an , aber mit der Wasserschüssel scheint mir perfekt … Vielleicht probiere ich es auch mal aus … Danke für die Info 😋

    Antworten

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