Nominierung

Völlig unerwartet wurde mein blog kürzlich nominiert. Und zwar für den

„Liebster Blog Award“

Nominiert wurde ich von Gedankenteiler, die mir folgt und dann wohl fand, mein blog sei es wert, nominiert zu werden. 🙂
Vielen Dank dafür.

Ich kenne mich nun ja mit solchen Nominierungen nicht so aus, aber ich versuche mal, die Regeln zu erfüllen.

Hier sind sie:

1. Verlinke die Person, die dich nominiert hat (check! )
2. Beantworte die Fragen, die dir gestellt wurden (kommt gleich 🙂 )
3. Nominiere 11 Blogs, die unter 200 Follower haben (hier muss ich leider passen. Ich folge dem einen oder anderen blog, aber die haben alle weit mehr als 1000 Follower. Ausserdem hat das so einen Hauch von „Kettenbrief“, bei denen ich schon in der Schulzeit immer der böse „Unterbrecher der Kette“ war.  😉 )
4. Denke dir 11 eigene Fragen für die Nominierten aus. (muss ich ja nicht, wenn ich gar keine 11 blogs nominieren kann.)

Trotz allem kann ich aber die zweite Regel einhalten und die 11 Fragen beantworten, die „Gedankenteiler“ mir gestellt hat.

Was ihr schon immer über Sex mich wissen wolltet ……

1.Was war das ekligste, was du je gegessen/getrunken hast?

Ich kann mich ehrlich gesagt nicht erinnern. Es gibt Sachen, die mir nicht schmecken, die ich aber durchaus essen kann, wenn es sein muss. So richtig eklig war bisher eigentlich nichts. Wahrscheinlich habe ich es erfolgreich vermieden. 🙂

2. Welches war dein bewegendster Moment?

Den einen Moment herauszusuchen, der der bewegendste gewesen sein soll, ist total schwer. Daher schreibe ich mal ein paar Momente auf, die bewegend waren. Keiner davon mehr oder weniger als ein anderer.

Die Geburten der Kinder (auch wenn sie per Kaiserschnitt geholt wurden) waren sehr bewegend.

Die Beerdigungen meiner Grosseltern waren auch sehr bewegend.

Sämtliche Schul- oder Musikaufführungen der Kinder sind immer (!!) sehr bewegend.

Die Katzenbabies zu beobachten war sehr bewegend.

Sich das Ja-Wort zu geben war sehr bewegend.

Da gibt es sicher noch viel mehr, aber so spontan fallen mir die jetzt alle nicht ein, diese unzähligen bewegenden Momente in meinem Leben. 🙂

3. Welcher Traum ist dir in Erinnerung geblieben?

Ein Traum, den ich im Kindergartenalter hatte, werde ich wohl mein Leben lang nicht mehr vergessen.

Ich träumte von meinem Kindergarten. Ich befand mich in einem Raum mit einer Glastür und hinter dieser Glastür war eine Hexe (krumme Nase und Warze….). Bei dieser Hexe war mein Vater und der wurde von dieser Hexe ausgekitzelt. Für mich war das der Horror! Ein Albtraum also. Denn nun kam die Hexe immer näher an die Glastür und drückte ihre Nase an derselben platt. Sie wollte zu mir, um auch mich zu kitzeln. Kitzeln war für mich als Kind nie ein grosses Vergnügen (ganz im Gegenteil zu meinem Bruder), also hatte ich panische Angst, dass die Hexe durch die Tür zu mir kommen könnte.

Ich wachte vermutlich rechtzeitig auf, schlief aber ein paar Nächte lang im Elternbett oder nur mit ganz fest um mich gewickelter Bettdecke, damit mir die Hexe nichts tun konnte.

4. Eine Evakuierung steht an. Du kannst zwischen den Polen wählen. Wohin gehst du? Nord- oder Südpol? Und warum?

Ich denke, ich gehe zum Nordpol, denn vom Südpol könnte ich womöglich herunterfallen. 😉

5. 6 Wochen Minimalismus. Du darfst nur noch 10 Gegenstände behalten. Für welche entscheidest du dich?

Ich wollte mal eine Blogbeitrag über Minimalisten schreiben, die hatten aber 50 Gegenstände zur Verfügung und selbst das war schon hart.

Denn: nur schon die Kleidung, ich will ja nicht 6 Wochen lang nackt sein. Unterhose, BH, Jeans, T-Shirt, Pulli. Sind schon 5 Sachen weg!!! Dann brauche ich eine funktionierende Dusche. Noch 4 Sachen übrig. Ein Handtuch. Noch 3. Meine Bankkarte vielleicht? Noch 2. Wo schlafe ich? Wo wasche ich die Kleider? Und was trage ich, während die Sachen waschen?

Fazit: 10 Sachen sind definitiv zu wenig!! Aber ich schreibe demnächst mal den Artikel über Minimalismus mit 50 Sachen. Das könnte funktionieren.

6. Wahlen stehen an. Gibst du deine Stimme ab? Warum (nicht)?

Nein, ich gebe sie nicht ab. Im Moment bin ich als Deutsche in der Schweiz ohne Stimmrecht. Für deutsche Wahlen könnte ich sicher irgendwas anfordern bei der Botschaft oder so. Ist mir zu kompliziert.

7. Eine mögliche Reise zu einem Planeten meiner Wahl. Welchen würdest du auswählen?

Pluto. Keine Ahnung warum. Vielleicht weil mir der Name sympathisch ist. 🙂 (Die Reisezeit spielt ja keine Rolle.)

8. Ich liebe Zitate! Bitte erfreue mich mit deinem Lieblingszitat.

Ich liebe Zitate nicht……. Somit fällt mir auf die Schnelle auch kein Zitat ein. Von einem Lieblingszitat ganz zu schweigen… Sorry.

9. Du bekommst die Möglichkeit an einem Experiment teilzunehmen. Dafür schlüpfst du einige Wochen in die Rolle eines Flüchtlings der aus Afrika oder dem Nahen Osten nach Europa flieht. Du lebst im Lager, fährst in einem Schlepperlkw, auf einem überfpüllten Boot, … Würdest du das Experiment wagen?

Ganz klare Antwort: Nein!! Wozu sollte das gut sein?

10. Wie ist der Name deines blogs entstanden? Gibt es eine Geschichte dahinter?

Ähm, nein. Mein blog heisst Wahnsinn22. Das ist der Alltagswahnsinn, der hier so stattfindet. Ganz banal. 🙂

11. Uuups, ich habe eine Frage ausgelassen…. Also hänge ich sie hinten dran: welche Sprache(n) beherrschst du so, dass du in ihnen ein Gespräch führen kannst?

Deutsch 😉 , Englisch, Französisch und Schweizerdeutsch.

 

Puh, das ist ja mehr als wenn ich am fünften des Monats mein Tagebuchbloggen mache. Hat es jemand bis hier unten geschafft? Glückwunsch!!!! Und seid ihr jetzt schlauer? 😉

Trotzdem vielen Dank nochmals für die Nominierung!

Euch allen einen schönen, heute länger hellen Sonntagabend.

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Oh man

da schreibe ich gestern so frisch fröhlich von meinem Alltagswahnsinn und erst am Abend sehe ich in den Nachrichten, dass in den Französischen Alpen ein Flieger abgestürzt ist!!

einfach nur unfassbar…..

Organisationswahnsinn

Ich versuche euch heute mal den Wahnsinn der Organisation von 3 Kindern an nur einem Nachmittag vorzuführen.

Natürlich ist das nicht der Alltag sondern eine Ausnahmesituation, aber trotzdem.

Die Ausgangslage:

es ist Montag Nachmittag. So ca. 17:00 Uhr

Der Herr des Hauses ist arbeiten.

Ich bin zuhause.

Sohn 1 ist noch in der Schule und fährt von dort aus direkt zur Firma des Herrn des Hauses, um seine Trainingstasche (die der Herr morgens schon mitgenommen hat, damit Sohn 1 die nicht mit in die Schule schleppen muss) zu holen. Dann fährt er direkt ins Training, das um 18:00 Uhr beginnt.

Sohn 2 kommt mit dem Fahrrad aus der Schule nach Hause.

Sohn 3 ist schon zuhause, hat gerade bemerkt, dass er am Dienstag einen Französisch-Vortrag halten muss, den er noch nicht eine Sekunde geübt hat. Er bittet mich um Mithilfe bei der Erstellung der Karten, die er als Stütze benutzen darf.

Sohn 2 geht auf die Toilette.

es ist Montag Nachmittag. So ca. 17:20

Der Herr des Hauses ist arbeiten.

Ich bastle zusammen mit Sohn 3 an den Vortrags-Karten herum und versuche ihm zu erklären, dass man „je peux“ sche pö ausspricht und nicht sche peux.
Er bekommt einen vorpubertären Anfall.

Ich packe meine Sachen zusammen, denn ich leite um 18:30 einen Kurs und würde gerne spätestens 17:45 losfahren.

Sohn 1 ist irgendwo im Bus in Richtung Training

Sohn 2 ist immer noch auf der Toilette

es ist Montag Nachmittag. So ca. 17:30

Ich sehe den Zettel mit den Infos für das Saxophonkonzert von Sohn 2. Saxophonkonzert??? Heute????
„Generalprobe: 17:30 Uhr für alle!“

Waaaaaahhhhhh! Das ist ja jetzt!
Und: waaaaah, dann kann der Herr des Hauses Sohn 1 gar nicht vom Training abholen. Ich aber auch nicht, denn ich habe ja den Kurs!! Wenigstens ein Elternteil sollte schon beim Konzert dabei sein!

Und hier beginnt der Wahnsinn…..

 

Ich scheuche Sohn 2 von der Toilette. Ich rufe den Saxophonlehrer an, um zu melden, dass wir so gut wie auf dem Weg sind. Ich sage Sohn 3, dass er die nächsten Stunden alleine zuhause sein wird und sich doch bitte so gegen 19:00 Uhr irgendwas zu essen machen soll….
Ich rufe vergeblich den Herrn des Hauses an, der entweder sein Handy einfach nicht abnimmt oder es mal wieder vergessen hat wieder laut zu stellen….

Kurzes Glück im Unglück: Sohn 2 hat vergessen mir das Update der Proben zu geben und der Lehrer kann Entwarnung geben, wir müssen erst um 18:00 Uhr dort sein.
(da wollte ich allerdings schon im Tram sitzen….)

es ist Montag Nachmittag. So ca. 17:45

Ich fahre mit Sohn 2 im Auto Richtung Musikschule. Ich versuche erneut, den Herrn des Hauses zu erreichen, damit wir über das Training von Sohn 1 reden können.
Er geht ran! Er sagt, er habe Sohn 1 gesagt, dass ich ihn holen würde. ????
Hallo??? Mal einen Blick in den Familienkalender geworfen? Ich habe Kurs!

Der Herr des Hauses so:
„Schatzi, kannst du das mit Sohn 1 klären, ich muss jetzt weiterarbeiten und habe noch jemanden in der anderen Leitung….“

Ich komme mit Sohn 2 vor der Musikschule an, da fällt mir ein, dass die Konzerte ja immer in der Aula stattfinden und nicht in der Musikschule!!! (zum Glück nur 3-4 Minuten entfernt.)

es ist Montag Nachmittag. So ca. 17:59

Wir kommen vor der Aula an, aber niemand ist dort.

Ich rufe leicht irritiert den Saxophonlehrer an, der mir lachend erklärt, dass sowohl die Probe als auch das Konzert in der anderen Aula stattfindet. In der Musikschule…….

*ganz ruhig, tief ein- und ausatmen, wenden und zur anderen Aula fahren*

auf dem Weg dorthin rufe ich wieder den Herrn des Hauses an, um ihm zu sagen, dass er später zur Musikschule fahren soll und nicht in diese Aula.

es ist Montag Nachmittag. So ca. 18:10

Sohn 2 ist abgeliefert.
Ich fahre zur Tramhaltestelle, wo ich sozusagen Park-and-ride machen möchte. Auf dem Weg dorthin rufe ich noch schnell Sohn 1 an, der ja eigentlich bereits Training haben sollte, aber wegen relativ knappem Schulschluss immer ein paar Minuten später kommt.

Ich habe Glück, er nimmt noch ab.

Ich bitte ihn, dass er eine Mitspielerin fragen soll, ob er bei ihr mitfahren kann. Aber er sagt, die sei ja jetzt wohl schon im Training und ich soll doch lieber die Mutter direkt anrufen und das mit ihr ausmachen.

Klar, kein Problem.

es ist Montag Nachmittag. So ca. 18:15

Falls es jemand vergessen haben sollte. Mein Kurs beginnt um 18:30 Uhr.
Zum Glück bin ich gut vorbereitet und muss keine Kopien mehr machen, alles ist fertig.

Ich sitze im Tram und rufe die Mutter an. Sie sagt mir, dass die Tochter die ganze Woche mit der Schule auf Reisen ist und gar nicht ins Training kommt heute, also auch nicht abgeholt wird.

Na bravo.

Ich schreibe eine SMS/whatsapp an Sohn 1, dass er ja wahrscheinlich schon selber gemerkt hat, dass die J. gar nicht im Training ist und dass er nun wohl oder übel alleine fahren muss.
Wir könnten uns aber gerne an der Tramhaltestelle treffen, wo unser Auto steht und den Rest dann zusammen fahren.

Darauf antwortet er erstmal nicht mehr, weil er wohl inzwischen angekommen ist und trainiert.

es ist Montag Nachmittag, oder eigentlich schon Abend. So ca. 18:28

Ich komme in der Sprachschule an, kann gerade noch meine Jacke aufhängen und ins Zimmer schlendern als ob gar nichts wäre und meinen Kurs beginnen.

es ist Montag Abend. So ca. 19:55

Ich chatte kurz mit Sohn 1, der tatsächlich im richtigen Tram sitzt, ich steige am Bahnhof dazu, wir fahren bis zum Auto und dann gemütlich plaudernd nach Hause.
Kurz nachdem wir dort ankommen, trudeln auch der Herr des Hauses, Sohn 2 und sogar Sohn 3, den der Herr noch vor dem Konzert zuhause abgeholt hat, ebenfalls ein und wir können noch zusammen Abendbrot essen.

Der ganz normale Wahnsinn eben! 🙂

Juchuuuu !!!

Na also, geht doch:

Schon nach wenigen Tagen kamen die ersten zarten Köpfchen aus der Erde.

Sonnenblume1

Und heute reckten und streckten sie sich dem Licht entgegen.

Sonnenblume2

Jetzt heisst es : dran bleiben, dran bleiben, dran bleiben.

Giessen nicht vergessen, aber auch nicht zu oft. Und dann den Zeitpunkt nicht verpassen, sie nach draussen zu versetzen. Gemäss Anleitung könnten sie in dem Topf bleiben, in dem sie wachsen. Mal sehen. Wenn’s zu eng werden sollte, kann ich sie ja noch umsetzen. Erstmal bleiben sie noch im „Kindergarten“. 😉

Ab morgen ist dann Regen und kalt angesagt. Vorbei mit der Frühlingsstimmung und „Willkommen Aprilwetter!!“

Da kaufe ich mir vielleicht lieber noch ein paar Tulpen, um das Wohnzimmer (das ich heute mal wieder umgeräumt habe – muss so alle paar Monate mal sein 🙂 ) ein bisschen aufzuhübschen.

dieses Wochenende: Frühjahrsputz für die Katze

Gut, Wochenende ist vielleicht übertrieben, denn so richtig gearbeitet haben wir nur am Samstag. Denn am Samstag hat die Müllhalde geöffnet und am Sonntag nicht.

Daher musste bis mittags aller Müll und all das Gerümpel, das sich so in den Jahren ansammelt, mal entsorgt werden.

Das Auto wurde voller und voller. Irgendwie hat’s aber Spass gemacht, einfach alles da so reinzuschmeissen. Nicht so wie im Urlaub, wenn man so platzsparend wie möglich packen muss und darauf achten muss, dass nichts verrutscht, aber auch, dass man an gewisse Sachen notfalls schnell drankommt, usw.

Hier also: einfach rein damit. Egal wie.

von hinten

von der Seite

Das ganze hat mich auf der Müllhalde dann 20.- Franken gekostet und ich war den Krempel los. Sehr schön. 🙂

Um ein paar Dinge war es schon schade, die hatte ich so im letzten Frühling oder vor 2 Jahren gekauft, weil ich dachte, wir würden andauernd alle zusammen auf der Terrasse liegen und lesen oder uns sonnen oder was auch immer. Wir brauchten also Liegestühle und Sonnenliegen. Mir war schon klar, dass unser Garten dafür eigentlich ein bisschen zu klein ist, aber die Farben waren so schön frühlingshaft und überhaupt.

Ausserdem kamen die ganzen Roller weg, denn damit fährt auch seit mindestens 2 Jahren keiner mehr. Einen extra Skater-Roller haben wir aufgehoben, alle anderen weg.

Nach dieser Ladung habe ich das Auto dann noch ein zweites mal gefüllt, und zwar mit Altkleidersäcken. Mit prallgefüllten Altkleidersäcken!!

Was ich noch von Sohn zu Sohn weitervererben kann, sind T-Shirts und Jacken. Die Jeans sind meistens durch, die Unterwäsche und Socken wollen sie nicht (mehr) erben. Früher war das echt Wurscht, aber jetzt habe ich natürlich absolutes Verständnis, dass der 11jährige nicht die Unterhosen vom 14jährigen anziehen will. Auch wenn sie gewaschen sind nicht.

Also sammelt sich jedes Jahr ein grosser, grosser Haufen Altkleider an. Hin und wieder gibt es eine Sammlung. Dann werden die Säcke an die Strasse gestellt und mitgenommen. Wenn man denn dran denkt, die Säcke rechtzeitig rauszustellen……

Als das Haus dann also recht geleert war, haben wir gesaugt, gewischt, gelüftet, geschrubbt und auch noch umgeräumt. Ein bisschen.

Das alles (auch) wegen der Flohkatze, deren Zustand leider nicht besser, sondern eher schlimmer geworden ist. Der Hinterkopf ist so richtig gerupft. Kahle, verkrustete Stellen über den ganzen Hinterkopf und Hals verteilt. Flöhe sollte sie keine mehr haben, denn da hat sie alles intus und im Fell, was man machen kann. Ich hoffe, dass wir auch aus dem Haus mit unserer Putzaktion alle Flöhe und Eier und Larven und sonstigen Stadien dieser Mistviecher ausgerottet haben.

Inzwischen habe ich für morgen einen Termin bei einer Akupunkteuse und Naturheilkundlerin für Tiere gemacht. Denn bei dem bisher immer sehr kompetenten und hilfsbereiten Tierarzt wussten sie auch keinen Rat mehr. Ausser noch mehr Antibiotika und noch mehr Coritson und Spezialfutter zu horrenden Preisen…. 😦

Drückt mir die Daumen, dass ihr morgen geholfen werden kann und ihr Fell wieder nachwächst und es nicht mehr so juckt.

Merci 🙂

Die Sonnenfinsternis mal anders :-)

Am Tag der Sonnenfinsternis, also eigentlich ja nur der partiellen Sonnenfinsternis, musste ich, wie immer freitags, arbeiten. Um ca. 6:45 Uhr fuhr ich los, und mein Begleiter machte sich schon mal parat (ich glaube das ist schweizerdeutsch, oder? parat machen?) 🙂

Sonnenschaf

Wie ihr seht, musste das Schaf ins Auto, weil es hier im Haus nicht so richtig wusste, wohin. Im Auto sitzt es jetzt meist neben mir auf dem Beifahrersitz, oder sonst hinten, wenn jemand anders vorne sitzen möchte.

Aber zurück zur Sonnenfinsternis.

Der Höhepunkt des Sonnenspektakels fiel genau auf die Pause, die wir sogar extra noch um 10 Minuten verlängerten.

Da ich keine Brille hatte, also keine Spezialbrille, und auch sonst irgendwie fand, dass das alles im Vergleich zu 1999, als wir extra nach Belgien (so erzählt es jedenfalls der Herr des Hauses) gefahren sind und es dann so merkwürdig still und dunkel wurde, diesmal nicht so ein Riesenereignis ist.

Ich blieb also im Pausenzimmer sitzen. Und wie ich da so sitze, einen Kaffee trinke und ein mega leckeres „Pain chocolat“ mit ganzen Haselnüssen drin esse, gucke ich ganz gechillt auf meine Hose. Und da sehe ich das hier:

Sonnenhose1

Das sieht doch sehr nach Sonnenfinsternis aus, oder?

Und als es dann etwas später so aussieht, weiss ich, dass ich eine Projektion der Sonnenfinsternis auf meiner Hose beobachten kann. Wie cool ist das denn?

Sonnenhose2

Auf dem zweiten Bild ist doch deutlich mehr von der Sichel verdeckt als auf dem ersten Bild, oder nicht?

Tja, und somit war auch dieses kosmische Spektakel für mich ein sehr interessantes Erlebnis. Und besonders cool finde ich, dass man sowas heute einfach mal ganz schnell mit dem Phone fotografieren kann. Ich hätte doch früher nicht einfach so eine Kamera mit zur Arbeit genommen.

Pflanzereien

Ich wage es mal wieder 🙂

vor zwei oder drei Jahren hatte ich mal Tomatensamen gekauft und dann vergessen (…). Aus diesen wurde dann letztes Jahr so eine kleine mickrige Tomatenpflanze, die gerade noch 2 Mini-Tomätchen hervorbrachte, bevor es langsam aber sicher gegen den Herbst zuging.

Heute fand ich im Supermarkt in der Tschibo-Abteilung wieder genau so einen Topf, allerdings in gelb. Und gelb ist natürlich nicht für Tomaten, nein, für Sonnenblumen. Logisch, oder? (wobei der Tomatentopf blau war, was jetzt wieder weniger logisch ist…..)

Damit dann nicht dasselbe Desaster passiert wie mit den Tomaten, habe ich mich also heute sofort nach dem Einkauf drangemacht, die Samen einzupflanzen.

Sonnenblumensamen

Noch ein bisschen Erde drauf, ein bisschen Wasser drüber und abwarten. Tja, genau dieses Abwarten wird der Sonnenblume dann vermutlich zum Verhängnis werden, denn die Gefahr ist gross, dass ich sie auch wieder vergesse. Vergesse zu giessen vor allem…..

Vielleicht sollte ich mir eine Erinnerung ins Handy machen, die mich jeden Morgen an die Sonnenblume erinnert.

Die zweite Challenge, auf die ich mich einlassen werde, ist diese wunderschöne Schmetterlingswiese:

Schmetterlingswiese

gaaaaaaaanz einfach, steht auf der Packung 🙂

Einfach auslegen und giessen. Jaaaa, haha, und auch wieder das Problem: giessen…..

Hier drinnen, wenn der Topf in der Küche steht, wo man sich für gewöhnlich täglich mindestens einmal aufhält, könnte ich es schaffen, ans Giessen zu denken. Aber draussen im Garten????

Wir werden sehen. Bleiben Sie dran und sind Sie dabei, wenn es wieder heisst: „wird die Pflanze überleben? Vielmehr, wird sie sich überhaupt jemals aus dem Samen heraus entwickeln??“

🙂

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