Wachstumsschub

Sohn 1 geht ins Training. Wir waren ja wie gesagt eine Woche im Skiurlaub und jetzt ist noch diese Woche schulfrei. Sohn 1 trug in den Ferien nur seine Skijacke oder ging gar nicht aus dem Haus.

Heute nun zur Fahrt ins Training wieder die normale Winterjacke.

Kurz nachdem er aus dem Haus ist, ruft er an.

„ähm, ich habe aus Versehen Sohn 2s Jacke angezogen, aber er kann meine anziehen…..“

Ich leite das an Sohn 2 weiter, der kurze Zeit später mit Nachbars ins Hallenbad will und auch eine Jacke braucht. Der ist erst mal nicht so glücklich, dass er seine Jacke nicht hat, probiert dann aber doch relativ begeistert eine Jacke von Sohn 1 an. Die ist cool. Aber viiiiiieeeeel zu gross. Sie haben einen Altersabstand von 2 Jahren und einen Grössenabstand von mindestens 20 cm.

Da entdeckt Sohn 2, dass seine Jacke ja an der Garderobe hängt ?!? Welche Jacke hat Sohn 1 denn nun angezogen? Meine nicht und die von Sohn 3 ja wohl schon grad gar nicht.

Also rufe ich ihn nochmal schnell an und sage ihm, dass die Jacke, die er anhat, wohl doch die richtige sein muss.

„Ja, erkenne ich jetzt meine eigene Jacke nicht mehr?“

Hm, keine Ahnung. Die hatten wir zusammen im Herbst gekauft. Hatte er in den Skiferien ( mit der starken Sonneneinstrahlung) vielleicht einen Wachstumsschub? Ich meine, die Pflanzen wachsen ja gerade auch alle wie blöde. 😉

so dies und das

Im Moment läuft nicht sooo viel und darum schreibe ich hier heute mal nur so dies und das. 🙂

Wir befinden uns in der zweiten Ferienwoche der sogenannten Fasnachtsferien, aber so richtige Fasnächtler sind wir eher nicht.
Heute Nachmittag wäre der 2. Umzug, genannt Cortège, mit den grossen Waggiswagen. Das Wetter ist bestens, die Sonne scheint, es ist nicht zu warm.
Vielleicht bekommen wir doch noch Lust.

Vorher werde ich aber ein leckeres Caramelkäffchen trinken. Das sieht dann so aus:

Café caramel

Kräftig aufgeschäumte Milch über den Kaffe gegossen und mit Caramel-Sirup beträufelt. Das sieht ja schon mal sehr lecker aus. Dann aber kommt der Höhepunkt: Den Sirup mit einem kleinen Löffel in den Schaum einrühren und essen!! Oder lutschen. Auf jeden Fall geniessen. 🙂
Extrem süss, aber auch extrem lecker.

Damit es dann aber wieder gesund wird, werde ich noch eine „Harry Potter Orange“ essen. Warum Harry Potter?
Darum:

Harry Potter Orange

Es ist schon zu lange her, dass ich die Bücher gelesen habe, aber auf jeden Fall kommt der Halb Blut Prinz vor. Wer das genau war, Harry Potter himself oder doch ein anderer, weiss ich leider nicht mehr…..

Und falls wir dann doch keine Lust auf Fasnacht haben sollten, können wir uns immer noch einen Liegestuhl holen – ist wirklich superschönes Wetter heute! – und den spriessenden Garten geniessen.

Krokus

Überall drückt es die Pflänzchen aus der Erde, die Knospen bilden sich und werden grösser und dicker. Die Vögel fangen an zu singen und die Insekten schwirren über den Rasen.

Wenn es dann kühler wird so gegen Abend, kann ich den Frühling im Haus geniessen. Als die ersten Sträusse bereits Mitte Januar in den Läden auftauchten, konnte ich mich noch zurückhalten, denn für mich war es definitiv noch Winter. Aber jetzt, mit dieser Sonne, da habe ich mich dann doch überreden lassen. 🙂

Tulpentraum

Und ihr so?

Winter-Sonne und Schnee satt

Riederalp

Wir waren eine Woche Ski fahren. In der Riederalp. Das ist ein sehr beliebtes Ski-Gebiet und unglaublich gross, so dass wir in dieser einen Woche nicht auf allen Liften und Pisten gefahren sind.

Da wir – wie fast immer – relativ spät daran gedacht haben, vielleicht mal Skiferien zu buchen, gab es direkt in der Riederalp für uns nichts mehr. Oder falls doch, dann unbezahlbar.
Wenn man eine Unterkunft in der Riederalp bekommt, dann ist man sozusagen mitten in der Piste. Naja fast. Man kann aber fast immer mit den Ski bis vor die Haustür fahren. Das hat natürlich seinen Preis….

Wie gesagt waren wir aber zu spät dran und haben daher „nur“ eine Ferienwohnung eine „Etage“ tiefer in Ried-Mörel bekommen. In 6-8 Minuten waren wir aber zu Fuss bei der Gondel und konnten so auch sehr komfortabel ins Skigebiet kommen.
Die Unterkunft hatte ich über AirBnB gebucht und es hat alles ganz problemlos und reibungslos geklappt. Sehr nette Vermieter aus Holland. Sind überhaupt viel Holländer so unterwegs in der Schweiz und auch sonst so.

Am Samstag kamen wir an, am Sonntag war Bewölkung und Schneefall angesagt und so haben wir uns entschieden, unsere Freunde zu treffen und nur einen kleinen Spaziergang mit Kaffee trinken und Kuchen essen zu machen.

Ab Montag war das Wetter dann so gut wie perfekt, ab Mittwoch war es absolut perfekt!!
Sonne pur, Neuschnee und super Pisten.

Hier noch ein Bild von VOR dem Mittwoch:
Wer erkennt am Horizont das Matterhorn, das Wahrzeichen der Schweiz?

Matterhorn

Am Donnerstag Nachmittag haben wir uns dann sogar noch einen Familien Skilehrer gegönnt, damit er uns unsere eingeschlichenen Fehler wieder korrigieren konnte. Er war natürlich nicht so schön, wie damals der unschlagbare Toni aus Österreich, aber ich bin ja auch keine 18 mehr 😉 .
Wir haben uns zwar anfangs mit Namen vorgestellt, aber die konnte er sich nicht merken in der kurzen Zeit und so nannte er uns kurzerhand einfach „Mama“ und „Papa“. Naja, vom Alter her hätten wir ja durchaus seine Mama und sein Papa sein können…….

Kurzschwünge: gut gemacht, Mama
Carven: na, du traust mir nicht, was Mama? (hmmm, man wird da so schnell……)

Das alles in einem ganz wunderbaren Walliser-Dütsch, wobei er sich wahrscheinlich bemüht hatte, „Hoch-Schwyzerdütsch“ zu reden und ich habe ihn trotzdem nur gerade noch so verstanden.

Im Grossen und Ganzen haben wir das aber alle ganz prima hingekriegt, die besten Fortschritte hat wohl Sohn 2 gemacht. Sohn 3 könnten wir auch mal wieder ganz regulär in eine Skischule schicken, denn der fräst die Berge einfach nur runter wie eine Pistensau. 🙂

Pünktlich zu unserer Abreise war wieder schlechteres Wetter angesagt und so fiel uns der Abschied gar nicht so schwer.

Wir teilten uns auf, weil der Herr des Hauses sich (schon auf dem Hinweg) nicht über so lange Zeit in ein Auto quetschen möchte. Er nahm noch Sohn 2 und 3 mit (die gratis mitfahren können, Dank Juniorkarte) und sie fuhren mit dem Zug.

Sohn 1 und ich hatten daher sehr grosszügig Platz im Auto und machten uns ca. 30min. nach den anderen auf den Weg.

Bereits nach nur sehr kurzer Fahrt hatten wir den ersten Stau. Und dann ging es eigentlich nur noch stockend vorwärts. Bis nach Hause.

Als wir nicht mal mehr 100 km von zuHause entfernt waren, zeigte uns das Navi folgende, verbleibende Zeit (oben rechts) :

Navigation

Er korrigierte sich dann zum Glück später wieder und wir hatten insgesamt ca. 5 1/2 Stunden für eine Strecke, die man sonst in 3 1/2 Stunden schaffen sollte.

Schön waren die Ferien aber trotzdem, wir hatten vermutlich eine der wenigen schönen Wochen dieses Winters erwischt und überlegen schon, ob wir nächstes Jahr noch mal dort hin fahren sollten. Vielleicht schaffen wir es, uns diesmal etwas früher darum zu kümmern……. 🙂

Das leise Sterben der Laternen……

Die Sonne scheint und strahlt und funkelt und wärmt…….

Und so nehme ich leise Abschied von meinen Laternen, die im Sonnenlicht zwar ganz wunderbar glitzern, aber leider immer kleiner und kleiner werden.

Zum Abschied noch ein paar Sonnenbilder für euch 🙂 :

Laterne in der Sonne1

Hier sieht man ein sehr schönes Muster im Eis.

Laterne in der Sonne2

Beim letzten Bild kann man dafür sehr schön die kleine Pfütze unter der Laterne erkennen.
Adieu….

Laterne in der Sonne3

Ein Wettlauf mit der Zeit

Tagsüber wurde es immer wärmer und wärmer, es setzte leichter Schneeregen ein und ich bangte um meine Eislaternen, die hoffentlich noch bis zum Eindunkeln überleben würden.

Die Pfütze unter den Laternen wurde immer grösser, der Boden der Laternen taute weg, aber gegen Abend wurde es zum Glück wieder etwas kühler und ich konnte endlich die Teelichter einsetzen und die Laternen beleuchten.

So gegen 18:00 Uhr war es zwar noch nicht richtig dunkel, aber ich brauchte für die Fotos ja auch noch ein bisschen Restlicht. So richtig gut kann ich nämlich in der Dämmerung und ohne Blitz noch nicht fotografieren. Ich probiere so lange mit verschiedenen Verschlusszeiten oder Blenden herum, bis mal ein gutes Foto dabei heraus kommt. Ein Profi wäre da viel schneller und die Fotos wären noch viel besser geworden. Naja.

Hier trotzdem mal meine beleuchteten Eislaternen:

Eislaterne1

Eislaterne2

Eislaterne3

Eislaterne4

Eislternenkreis

Durch leichten Wind und vielleicht auch die einsetzende Kälte gingen die Kerzen leider recht schnell wieder aus. Entweder muss ich es mal mit grösseren Eiskugeln versuchen oder mit einem Windschutz.
Nächstes Jahr dann…. 🙂

die Eislaternen sind fertig :-)

Die Temperaturen blieben konstant unter null und so froren die gefüllten Ballons fröhlich vor sich hin.
Gestern war „leider“ ein total schöner, sonniger Tag und die Ballons tauten wieder ein bisschen auf. Also habe ich lieber noch die Nacht abgewartet, damit sie wieder ein bisschen festfrieren.

Der Teich beweist, dass die Nacht kalt genug war:

Miniteich gefroren

Zu lange darf man ja auch nicht warten, denn wenn sie komplett zufrieren, kann man ja kein Teelicht mehr reinstellen. Siehe hier.

Heute nun also die Öffnung der Ballons:

kurz vorher

Sie hatten alle eine schöne glasige Hülle, waren teilweise sowohl oben wie unten zugefroren, aber innen noch hohl, so dass ich die eine Seite mit der Schere ein bisschen aufklopfen konnte.

Eislaternen

Eislaterne 2

Eislaterne 3

Jetzt warten wir noch bis es dunkel wird und dann stelle ich die Teelichter rein.
Bilder werden folgen. 🙂

Euch allen einen schönen Sonntag.

was weg muss, muss weg

Vor ein paar Wochen hatten wir hier im Hause ja den Eszet-Schnitten-Notstand und ich orderte online eine ganze Ladung, die ich dann aber Dank meiner Nachbarin gar nicht mehr so dringend brauchte.

Das Notpäckchen hatte ich mir, um Versandkosten zu sparen, nach Deutschland liefern lassen und erst heute kam ich dazu, dieses Päckchen auch abzuholen.

Hmmm, lecker, 20 Packungen „Brotauflage“ 🙂

Die Ware war zum Schutz in recht dickes zusammengeknödeltes Packpapier eingewickelt, das ich herausnahm und schön ordentlich faltete, um meinen Altpapierstapel nicht unnötig zu vergrössern.

Und da bemerkte ich, dass der eine, längliche Knödel doch einen ungewöhnlich harten Kern hatte. Zunächst dachte ich, dass da noch ein paar Extra Schnitten drin wären, aber dann kam er hier zum Vorschein:

Claus ganz

Hööhööö, da mussten wohl die Reste weg? 🙂

Nunja, apropos weg. Haltbar nur noch bis April 2015, also da sollte man nicht zu lange warten, oder?

Claus nicht ganz

Und da das alles so schön weihnachtlich ist, passt doch auch noch dieses Foto vom vereisten Tinguely-Brunnen in Basel ganz hervorragend zu dieser Stimmung.
Ausserdem bilden meine Eisballons bis jetzt immer nur eine dünne röhrenartige Eishülle (oben, unten und innen ist noch flüssig). Da muss ich euch eben anderes Eis zeigen.

Tinguelybrunnen

Ein schönes Wochenende wünsche ich euch. 🙂

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