Kalorienbombe

Ich arbeite schwer an meiner Figur (und an der von allen anderen Familienmitgliedern auch) und dafür braucht es ab und zu einen richtig schönen Kuchen. 🙂

Nachdem wir so gegen 9:00 Uhr gefrühstückt hatten, dachte ich, dass wir so gegen 14:00 Uhr vielleicht statt eines Mittagessens dann gleich den Kuchen verspeisen könnten. Ein sogenanntes Z’Vieri-Z’Mittag. (eigentlich gibt es glaube ich nur das „Z’Morge-Z’Mittag“, einen Brunch, aber egal. 🙂 )

Ich ging einkaufen und anschliessend musste ich noch ein bisschen Wäsche waschen und aufhängen und so fing ich erst etwas später als geplant mit dem Kuchen an.

Zuerst einen Schoko-Mürbeteig machen. Der musste dann aber noch 30min. in den Kühlschrank. Und danach kam dann der Belag und der „Deckel“.

Beim Herstellen des Belags (90 g Schlagsahne, Vollfett und 200 g dunkle Schokolade, 100 g Butter, 100 g Zucker, ein Eigelb, gemahlene Mandeln und, und, und) dachte ich immer wieder so „hui, noch mehr Butter? wow, noch mehr Zucker? was? 2 ganze Tafeln Schokolade??

Oh lala!!! Und zum Schluss noch einen Deckel aus Eiweiss mit weiteren 150g Zucker oben drauf.

Sah aber dann doch ziemlich lecker aus. (Wer was anderes behauptet, bekommt Haue 😉 )

Kuchen ganz

Meine Kuchenform ist eigentlich eine ganz tolle, weil da unten einen Glasboden drin ist, den man, wenn der Kuchen fertig ist, einfach herausheben kann und dann kann man den Kuchen viel besser schneiden, denn er liegt ja nur noch auf der Glasplatte und es gibt keinen nervigen Rand.

Das funktioniert natürlich nur, wenn der Kuchen nicht über den Rand „wächst“. Also musste ich Stück für Stück mühsam aus der Form popeln und dementsprechend wenig hatten die Stücke dann noch mit den Fotovorlagen aus dem Backbuch gemeinsam.

Kuchen Stück

Bitte entschuldigt die schlechte Handy-Foto-Qualität, ich war einfach zu faul, extra die grosse Kamera rauszuholen.

So, und nach dem optischen nun das geschmackliche Fazit?

Mehr als ein kleines Stück schafft man nicht. Vielleicht hätten wir den Kuchen auch noch etwas abkühlen lassen sollen, denn so eine warme Schoko-Mandel-Masse, die macht schon extrem schnell satt.

Fertig war er erst so gegen 15:00 Uhr, also ca. 6 Stunden nachdem wir gefrühstückt hatten. Eigentlich hätten wir ziemlich hungrig sein müssen, aber puh, es ist eben eine Bombe, eine Kalorienbombe!! 🙂

Zum Abendessen wird es heute dafür nur Salat mit Poulet-Streifen geben. (übrigens ist das ein Wort, dass ich tatsächlich auf Hochdeutsch verlernt habe: Poulet. Heisst es Hühnchen? oder Hähnchen? Hühnchenstreifen? das klingt komisch. Aber Hähnchenstreifen irgendwie auch….. kann mir jemand helfen??)

Und falls jemand das genaue Rezept möchte – einfach melden. 🙂

von Frauen und einparken

….. oder so 😉

Eins vorweg: ich fahre sehr gerne Auto. Es macht mir Spass, ich fahre schon seit ich mit 18 oder 19 den Führerschein gemacht habe, relativ regelmässig mit verschiedensten Autos.

Was ich besonders gut kann: einparken 🙂
Das widerspricht ja absolut dem Klischee, aber es stimmt wirklich.

Heute passierte es wieder, dass ich eine ganze Weile danach noch vor mich hin grinsen musste, weil ich so souverän eingeparkt hatte.

Die Parklücke war am rechten Strassenrand, direkt vor einem Bus, der seine Pause in der zweiten Spur machte. (das ist schon in Ordnung so, er hat da extra markierte Felder.)
Als ich die Lücke sah, dachte ich noch so „hmmm, schon ein bisschen knapp….“, als ich dann sozusagen genau vor dem Bus anhalten musste, um anschliessend rückwärts in diese Lücke zu fahren, dachte ich dann „da holt der Busfahrer jetzt sicher schnell sein Handy raus, um meine typisch weiblichen, zum Scheitern verurteilten Einparkversuche zu filmen und anschliessend auf youtube zu stellen.“ (nein, ich bin in keinem der oben gezeigten Autos drin 🙂 )

Haha, aber der wusste ja nicht, was ich für ein Einpark-Genie bin 😉

Also, wie schon gesagt, ich kann ziemlich perfekt einparken und ausserdem habe ich in diesem Auto (Toyota Verso) zum ersten mal sogar eine Heck-Kamera und damit ist das alles ja schon mal grad gar kein Problem mehr.

Einmal rückwärts bis kurz vor’s andere Auto, einmal nach vorne korrigieren, noch einmal wieder zurück und zack, das Auto stand in der Lücke. Vorne und hinten so ca. 20 cm Abstand. (denke ich…. 😉 )

Enttäuscht packte der Busfahrer sein Handy wieder ein und ich ging fröhlich pfeifend zur Tramhaltestelle.

Finnisch für Anfänger

Seit einer Weile lese ich in diesem blog hier:

https://myyratohtori.wordpress.com

Eine Serie in diesem blog beschäftigt sich mit Autonummern, die die Schreiberin der Reihe nach, mit 1 angefangen, unterwegs entdeckt und eine kleine Geschichte dazu schreibt.

Der Titel dieser Blogeinträge ist jeweils die entsprechende Zahl.

Fängt ganz einfach an bei 1,2 und 3 : yksi, kaksi, kolme

Okay, das geht ja irgendwie noch. Inzwischen ist sie aber bereits bei 196. Und das schreibt sich dann so:

satayhdeksänkymmentäkuusi

Bitte, wie kann das gehen? Ich stelle mir gerade so Matheunterricht in der Schule vor.

Zum Beispiel:
zweitausendachthunderteinundzwanzig plus neuntausendsiebenhundertfünfundachtzig gleich zwölftausendsechshundertsechs

kaksituhattakahdeksansataakaksikymmentäyksi plus yhdeksäntuhattaseitsemänsataakahdeksankymmentäviisi yhtä suuri kaksitoistatuhattakuusisataakuusi

Ich kann das irgendwie gar nicht glauben. Vielleicht mache ich mal einen Finnischkurs. Ich bin wirklich beeindruckt!! Klar, unsere Zahlen sind ausgeschrieben auch extrem lang und für Finnen vermutlich ebenso total exotisch. Lustig finde ich es auf jeden Fall. 🙂

P.S.: ich habe das alles nur mit Google übersetzt, garantiere also nicht für die absolute Richtigkeit.

We are the champions

Sohn 1 spielt seit ein paar Jahren Hockey. Also auf dem Kunstrasen oder in der Halle, nicht auf dem Eis und auch nicht Unihockey. In seiner Altersklasse waren sie 2014 so gut, dass sie U17 Landesmeister geworden sind. Und das hatte zur Folge, dass das Team für eine Basler Ehrung nominiert war.

Gestern war dann die grosse „Gala“ ;-).

Also, ich schreibe das extra in „“, denn das ist ein bisschen komisch. Einerseits wurden an dieser „Gala“ Weltstars wie Roger Federer als bester Sportler des Jahres und der FC Basel als beste Mannschaft usw. geehrt, allerdings sind die gar nicht erschienen. Eher enttäuschend. Naja, das ist eben doch nur so eine kleine, regionale Ehrung, ohne riesige, medienwirksame Pokale, daher für die grossen Stars vielleicht eher uninteressant. Einfach noch eine Blechkanne oder Schüssel mehr in der Vitrine. Und dafür wäre der FCB wohl kaum aus dem FerienTrainingslager in Marbella angereist.

Für unsere kleine Hockeymannschaft aber war es natürlich ein Riesending und dass sie dann auch noch gewonnen haben, setzte dem ganzen die Krone auf. 🙂

Ich glaube die einzige Konkurrenz war eine Unihockeymannschaft, aber das muss man ja nicht so laut betonen.

Mein Mutterherz schwillt an und die jungen Leute waren natürlich ebenso glücklich und stolz, dass sie diese Ehrung bekommen hatten.

we are the champions

Einkaufs-Lieblinge

Kennt ihr das? So Sachen, die man am liebsten bei jedem Einkauf mitnehmen würde, obwohl man sie eigentlich gar nicht braucht?

Ich meine jetzt nicht nur Lebensmittel sondern eher auch die Non-Food-Sachen.

Um nicht lange erklären zu müssen, zähle ich einfach mal die Dinge auf, die ich am liebsten bei jedem Einkauf in mein Wägelchen legen würde.

1. Plastikdosen. In jeder erdenklichen Form und Grösse.
2. Kartonschachteln. Solche mit Deckel oder solche mit Schubladen. Mit schönem Muster, grosse oder kleine, ist ganz egal.
3. Tassen oder Becher
4. Kalender. Ich liebe Kalender. Am liebsten in Buchform, so als Agenda.
5. Kerzen
6. Pflanzen
7. Kuscheltiere
8. Kuscheldecken
9. Bettwäsche
10. Stifte, am liebsten so schön nach Farben sortierte Buntstifte
11. Dekozeugs nach Jahreszeiten (Osterhasen, Rentiere, Schneemänner, usw.)

Jetzt kann manch einer sagen, das wäre ja fast alles, aber nein, es gibt durchaus Dinge, bei denen mir das Kauferlebnis überhaupt keinen Spass macht. Ich habe zum Beispiel absolut kein Bedürfnis, die folgenden Dinge zu kaufen:

1. Uhren
2. Putzmittel
3. Kleidung
4. Schuhe
5. Besteck
6. Geschirr (ausser Tassen und Becher 😉 )
7. Wolle oder Stoff
8. Baumarktartikel 😉

Solange Sohn 3 noch in die Primarschule geht und sich dort regelmässig die Z’Nüni-Dosen in Luft auflösen und auch nicht mehr in der Fundkiste aufzutreiben sind, kann ich diese immer wieder genussvoll nachkaufen.
Tassen und Becher gebe ich immer mal wieder beim „Bring-und-hol-Tag“ ab, damit im Schrank wieder Platz für neue Tassen ist.
Kalender kaufe ich teilweise einfach trotzdem. Fange dann diverse Tagebücher an, bei denen ich mir vornehme, jeden Tag einen kleinen Satz über den Tag zu schreiben, oder jeweils etwas über die Kinder, und der dann nach ein paar Wochen irgendwo liegen bleibt und nicht mehr benutzt wird. Dann kann ich aber wieder einen neuen Kalender kaufen. 😉
Kerzenkauf muss ich nicht rechtfertigen, Pflanzen auch nicht, denn die gehen mir ja kontinuierlich ein, sodass ein Nachkauf sozusagen Pflicht ist.
Die Buntstifte durfte ich Sohn 1 zu Weihnachten schenken, weil er Zeichnen in der Schule als Schwerpunktfach gewählt hat. Bettwäsche kann ich auch bald wieder kaufen, nämlich wenn Sohn 3 seine mit den bunten Tieren und Mustern peinlich findet und „richtige“ Bettwäsche möchte.

So funktioniert das eigentlich alles seit Jahren sehr gut.

Nachbarschaft

Am Wochenende gibt’s bei uns immer süsses Frühstück. Also Nutella, Honig, Marmelade und !! Ganz wichtig !! Eszet-Schnitten.
Diese hauchdünnen Schokoplättchen in den Geschmacksrichtungen Vollmilch, Haselnuss, weisse Schokolade und Zartbitter.

In der Schweiz sind diese Eszet-Schnitten leider nicht erhältlich, sodass ich immer über die nahe Grenze nach Deutschland reisen muss, um sie in einem riesigen Marktkauf zu ergattern.

Leider kommt es hin und wieder vor, dass dann genau unsere Lieblingssorte Vollmilch ausverkauft ist! So auch heute. Ich brauchte eigentlich gar nichts aus Deutschland, war gerade gestern schon hier bei uns einkaufen und wollte also nur die Schnitten kaufen, weil wir seit Weihnachten keine mehr haben.

Das Regal ist leer. Nur noch ein paar verlorene Packungen mit Zartbitter waren übrig. Wer kauft mir die alle vor der Nase weg??

Also musste ich wieder nach Hause.

Beim Briefkasten – hier kommt jetzt endlich der Bezug zur Überschrift 😊 – treffe ich meine Nachbarin und erzähle ihr, dass ich völlig umsonst extra nach Deutschland gefahren bin, usw.

Sie sei gerade auf dem Weg nach Deutschland, allerdings nicht in diesen Riesensupermarkt sondern in einen kleinen Rewe. Ob sie mal schauen soll, ob die vielleicht die Plättchen haben?

Ooch, schaden kann es ja nicht, oder?

Etwas später finde ich dann eine Tüte im Briefkasten, genauer gesagt im Milchkasten (für die Milch, die aber schon lange nicht mehr direkt zu den Leuten gebracht wird…..), denn der ist viel grösser, mit – na?
Logisch, mit Eszet-Schnitten 😀😀😀

Das nenne ich mal Nachbarschaftshilfe!!

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Das kommende Wochenende ist gerettet!

Hmmmmmmmmm………

Man soll ja bekanntlich nicht hungrig einkaufen gehen…….

Jetzt muss ich mich gerade schwer zusammenreissen. Erst um 16:00, zur offiziellen Z’Vieri-Zeit (wie der Name ja schon sagt) darf diese Packung geöffnet werden.

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Was mach ich denn bloss bis dahin???

Und kommt mir jetzt nicht mit Crosstrainer oder so Kram 😁😡 ….

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Update 16:15 😀

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Joooaaaaa, schmeckt, ist allerdings sehr….. ähm, mastig will ich nicht sagen, aber die leichten, runden schweizer Fasnachtsküchlein schmecken irgendwie besser.

Mal sehen, was die Jungs dazu sagen.

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Update 17:45:

Ohne Worte…….

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