Sonntag Morgen

Es ist Sonntag Morgen, keines der Familienmitglieder hat irgendetwas auf dem Plan, alle schlafen noch, ich sitze mit einem ersten Pott Kaffee auf dem Sofa und lese mich durch die anderen blogs, die sich im Laufe der Woche so aufgestaut haben.

Heute werde ich Stollen backen und Wäsche waschen. Mehr nicht.

Sonntag – gemütlich 😊

Und so sieht das auch die Katze

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sicher ist sicher

Heute kamen per Post 5 kleine Päckchen an, jedes einzelne an ein Familienmitglied adressiert.

Jodtabletten

Jodtabletten für alle!!

Wir wohnen hier innerhalb von einem 50km-Radius um ein Schweizer Atomkraftwerk herum. Ausserdem steht relativ nah auch noch eins in Frankreich. Bisher galt ein Gefahrenradius von 20 km und da waren wir nicht betroffen.
Diesen Radius hat man jetzt auf 50 km erweitert (ist das genug?? Haben wir nicht damals in Berlin Panik gehabt, weil in Russland das Atomkraftwerk explodiert war??? Das war also weit mehr als 50 km von uns entfernt und ich weiss noch, dass ich mit dem Fahrrad im Regen !! unterwegs war und der womöglich schon verseucht war….) und so kommen wir nun auch in den „Genuss“ der Jodtabletten.

„Jodtabletten schützen die Schilddrüse vorsorglich, falls bei einem schweren Kernkraftwerksunfall Radioaktivität austritt. Rechtzeitig eingenommen verhindern sie, dass sich über die Atemluft aufgenommenes radioaktives Jod in der Schilddrüse anreichert, was zu Krebserkrankungen führen könnte.“

Tja, dann hoffe ich mal, dass es gar nicht erst zu so einem schweren (und auch nicht zu einem leichten…) Kernkraftwerksunfall kommt!!

Diese Tabletten sind 10 Jahre lang haltbar. Ich muss mir jetzt mal überlegen, wo ich sie lagern soll, damit ich sie dann eventuell in ein paar Jahren auch schnell und ohne das ganze Haus auf den Kopf zu stellen wieder finde …..

Mein Tag, heute am 5. November

So, diesmal mache ich wieder mit beim Tagebuchbloggen von Frau Brüllen.

Auf geht’s:

Der Wecker klingelt um 5:55 ungefähr und ich gehe nach unten.
Die flauschige Katze begrüsst mich und möchte Futter, was ich ihr natürlich gerne gebe.

Die weniger flauschige Katze ist nicht da…..
Aber da es draussen heftigst regnet, kann sie soooo weit weg eigentlich nicht sein. Ich öffne die Terrassentür und klappere ein bisschen mit dem Rolladen.
Kurz darauf kommt auch die weniger flauschige Katze nach Hause und bekommt ihr Frühstück.

Kurz nach 6.00 wecke ich Sohn 2, damit er in die Dusche verschwinden kann.

Jetzt habe ich Zeit bis 6:30. Ich decke schnell den Tisch und schaue dann, ob meine Simpsons über Nacht alle ihre Aufträge erledigt haben. Dieses Spiel lässt mich nicht los :-).

So, um kurz vor halb sieben kommt Sohn 2 nach unten, um zu frühstücken und ich wecke auch noch Sohn 3, der aber nicht duscht sondern direkt zum Frühstück kommt. Wir probieren heute das Ovomaltine-Müsli aus und es schmeckt sehr gut. Hat so einen „Gesund“-Faktor noch dazu.

Während wir essen berichte ich den Jungs, wo ich denn gestern dann doch noch mein Handy gefunden habe.
Gefühlt mehrere Stunden hatte ich gestern nach meinem Handy gesucht, hatte es angerufen, habe im Müll gewühlt, im Altpapier, habe im Kühlschrank, im Tiefkühler, in allen Schubladen gesucht. Nichts.

Der Herr des Hauses half mir dann mit der Funktion „Find my phone“. Es stellte sich heraus, dass es tatsächlich hier im Haus sein muss, also immerhin nicht geklaut. Dann gibt es noch die Funktion „Liebes Phone, mach mal Piep.“ und so folgte ich dem zuerst leisen, dann immer lauter werdenden Ton in den Keller, in den Hobbyraum (wo Sohn 2 das FCBasel-Spiel guckte) zum Schrank und in einen Ordner mit Bankunterlagen…..

Mittags hatte ich diesen Ordner auf dem Tisch liegen, um Sohn 1 etwas rauszusuchen, muss dann wohl mein Phone in/auf dem Ordner liegen gelassen haben, den Ordner dann zugeklappt haben und ihn schön ordentlich in den Schrank im Hobbyraum geräumt haben. Man, ohne diesen Piep-Ton wäre ich in den nächsten Monaten nie im Leben darauf gekommen, wo das Phone sein könnte!!!!

Ok, jetzt wieder zurück zum Alltag:

Um kurz vor 7:00 geht Sohn 2 zum Bus. Sohn 1 steht auf und duscht, Sohn 3 zieht sich an.
Viertel nach sieben klingelt es und der Nachbarssohn, Freund von Sohn 3, kommt, weil er sonst 15 min alleine zuhause wäre und das will er nicht. Also kommt er vor der Schule noch kurz zu uns.

Sohn 3 und er verschwinden nach oben und spielen noch irgendwas.

Ich räume die Spülmaschine aus und schon mal das Geschirr von mir, Sohn 2 und 3 in die Maschine.

Sohn 1 kommt so gegen 7:30 zum Frühstück und der Herr des Hauses geht dafür in die Dusche. Wir haben da einen ganz ausgeklügelten Duschplan, damit es morgens nicht zu Komplikationen kommt. Bis auf den Herrn des Hauses halten sich auch fast immer alle dran. 😉

Sohn 3 und der Freund werden in die Schule geschickt, sie gehen zu Fuss, die Schule ist ja keinen Kilometer von hier entfernt.

Kurz vor 8:00 verschwindet dann auch Sohn 1 zum Bus und danach dann auch der Herr des Hauses. Der fährt aber mit dem Auto.

Die letzte halbe Stunde habe ich mit Blogs lesen verbracht und damit, diese ersten ausführlichen Zeilen zu schreiben.

Jetzt werde ich selber duschen, dann die Geschenke für Sohn 1 einpacken, weil der nämlich morgen 16 wird, und vielleicht fange ich schon an, die Weihnachtskarten zu basteln. Mal sehen.

Bleibt also dran. Bis später. 🙂

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schnipp schnapp
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Weiter geht’s:

Jetzt mach ich nur noch den Schnelldurchlauf, sonst wird es vielleicht ein bisschen lang…

Also nach dem Duschen habe ich die Geschenke für Sohn 1 eingepackt. 3 etwas grössere, teilweise weiche (menno, schon wieder Klamotten….. 😉 ) sind’s geworden, aber der Herr des Hauses bringt heute Abend hoffentlich noch etwas kleines, flaches mit.

Danach habe ich zwei Ladungen Wäsche abgehängt und 3 Maschinen neu gewaschen. Handtücher und so Zeug.

Danach habe ich meinen Plan für Donnerstag gemacht (Arbeit) und die Katze beobachtet, wie sie immer ganz vorsichtig ein Trockenfutter-Teil nimmt und dann über dem Wassernapf fallen lässt. Schlaues Tierchen….

Ich gönne mir so gegen 10:00 Uhr ein zweites Frühstück mit Schwarzbrot und Nutella, Honig und Waldbeerkonfitüre. Dazu den zweiten Pott Kaffe des Tages.

Per mail kommt der Kostenvoranschlag des Gärtners, der uns die Büsche zurückschneiden soll. Mist, den kriege ich beim Herrn des Hauses niemals durch…… 😦

11:20 Uhr: Sohn 2 kommt nach Hause, ich koche schon mal Karotten und heize den Ofen vor für die Pommes.

Als um 12:20 alles fertig ist, die Schnitzel gebraten und der Tisch gedeckt ist, fangen wir an, obwohl Sohn 3 noch gar nicht da ist (seine Schule endet um 11:50 und er hat ca. 15min. Weg). Er trödelt. Und wer nicht kommt zur rechten Zeit, der muss essen, was übrig bleibt. Und was dann auch leider kalt ist.

Sohn 1 kommt Mittwochs gar nicht nach Hause über Mittag und Sohn 3 kommt dann irgendwann um 12:40…..
Er hat mit dem Nachbar-Freund noch eine Wasserschlacht am Friedhof gemacht….. Vom Regen waren sie wohl eh schon nass, also was soll’s?

Dann zwischendurch immer wieder eine Ladung Wäsche aufgehängt, Geschirr in die Maschine geräumt, wieder die clevere Katze beobachtet, die dringendst unten zum Katzentor hinaus springt, um dann direkt einmal ums Haus zu rennen und mit bettelndem Blick Einlass durch die Terrassentür fordert….. Versteh einer die Viecher!!

Mit der Post kommt ein neues GEOlino und ein netter Brief von der Kantonspolizei…… uiuiui, ja ich erinnere mich, wie es plötzlich einfach so blitzte auf der Autobahn, obwohl doch der Himmel wolkenlos war…..
Die Höhe der Strafe behalte ich lieber für mich…..

Sohn 3 bringt aus der Schule Bastelbögen mit. Die kosten 2-3 Franken pro Stück, die haben Sohn 1 und 2 damals schon mitgebracht und die sind extrem anspruchsvoll. Man kann eine Weltkugel basteln, einen Rega-Jet, oder eine ganze Burg. Ich fürchte, Sohn 3 ist damit leicht überfordert und ich werde assistieren müssen…….

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schnipp schnapp, der Rest folgt dann heute Abend. 🙂
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Nun ist es schon Viertel nach neun.

Was dann noch geschah:

Die Bastelarbeit konnte Sohn 3 dann doch erstmal selber machen, denn er musste ganz viel falzen (mit so einem Pinnwand-Pin und einem Lineal) und dann ausschneiden. Da muss ich ja nun wirklich nicht mehr assistieren.

Aber schon bald klingelte wieder der Nachbarfreund und so spielten sie lieber zu zweit als zu basteln.

Um Viertel nach drei mussten wir dann los zur Musikschule. Sohn 3 zum Klavier und Sohn 2 zum Saxophon. Organisiert wie ich bin, habe ich die beiden Termine auf genau die gleiche Zeit gelegt und so muss ich hier mittwochs nur einmal fahren. 🙂

Auf dem Rückweg fragt Sohn 2 im Auto, ob ich denn eigentlich auch den Motor so aufheulen lassen könne….

Klar kann ich und die Jungs flippten voll aus auf der Rückbank!! Möööööhhhhm, mööööööhm ….. 🙂
Da konnte ich sie echt noch beeindrucken. Hätte ich gar nicht erwartet.

Fast gleichzeitig mit uns kommt dann auch Sohn 1 nach Hause, muss aber schon 30 min. später wieder zum Bus ins Training. Mittwochs hat er seinen harten Tag.

Etwas später ging ich einem Geräusch nach, das vom Tiefkühler unten unter der Treppe kam. Zuerst dachte ich, es wäre schon wieder eine Maus im Haus, aber nein, das war so ein technisches Knacken irgendwie.

Und tja, was soll ich sagen, da hatte sich im Fach von der untersten Schublade eine fette Eisschicht gebildet, so dass ich die Schublade fast nicht mehr raus bekam.
Nachdem ich das Eis abgekratzt und -gehackt hatte, war dann auch das Knacken weg. Sehr gut.

Ich bekam noch ein mail, dass ich doch einen etwas anderen Arbeitsplan machen muss für morgen und setzte mich noch mal schnell vor den Laptop.

Anschliessend noch in die Dorfbibliothek, zwei Filme zurückgeben, kurz mit der M. plaudern und wieder durch den Regen zurück nach Hause.

Dann gab es eine Zeitlücke von ca. 18:00 bis ca. 20:00, in der ich gar nichts machen musste/wollte.
Ich lümmelte mich mit dem IPad Mini auf’s Sofa und googelte Annett Louisan, weil ich Ende des Monats auf ihr Konzert gehen werde.
Das Album dudelt schon immer rauf und runter während ich zur Arbeit fahre (ca. 60 min.) und nun guckte ich mir noch ein paar Videos dazu an.

Gegen 20:00 deckte ich den Tisch für das Abendbrot und kurze Zeit später kamen schon Sohn 1 und der Herr des Hauses, der ihn vom Training abgeholt hatte und wir konnten alle zusammen essen.

Über die anschliessende hitzige Diskussion zwischen Sohn 1 und dem Herrn des Hauses über alles und nichts, die teilweise sehr laut wurde, werde ich hier nicht weiter ins Detail gehen.
Ich verzog mich in die Küche und bald hatten sie sich zum Glück wieder beruhigt.

Jetzt werde ich wohl noch den Geburtstagstisch fertig machen, die Kerzen aufstellen, die Geschenke ausbreiten und dann ins Bett gehen und noch ein bisschen lesen.
Morgen muss ich um 5:00 Uhr wieder raus, also wird das heute kein langer Abend mehr werden.

Puh!!!!!
Vielen Dank euch allen, die bis hier her tatsächlich alles (!?!) gelesen haben!!
Wahnsinn, wie der Blogname ja schon sagt. 🙂

Happy Halloween

Inzwischen geht hier aus dem Hause nur noch Kind 3 auf die Süssigkeitenjagd. Die beiden anderen sind „zu alt“…..

Das hält den Jüngsten allerdings nicht davon ab, Süssigkeiten für 3 mitzubringen. 🙂

Fette Beute

Da können wir alle ein paar Wochen von zehren. Bis ich dann anfange, Plätzchen zu backen. 😉

Diese ganze Halloween-Geschichte ist – hier im Dorf zumindest – wirklich teilweise sehr niedlich. Es klingelt und es stehen zwei Horror-Monster vor unserer Tür, die mir gerade mal bis zum Knie reichen. So kommt es mir jedenfalls vor. Die Gesichter perfekt (von Mama) geschminkt, ein schwarzer Umhang und dann mit Piepsstimme: „Süsses oder Saures!!!“ Huuuuuuu, da musste ich doch sehr schmunzeln, sooo süss!

Zum Abschluss noch etwas zum Lachen. Der Zusammenhang zu Halloween besteht nur darin, dass Hexen vorkommen. Der Rest ……. na lest selbst:

Drei Hexen:

Anfängerversion:

Drei Hexen schauen sich drei Swatch Uhren an. Welche Hexe schaut welche Swatch Uhr an?

Three witches watch three Swatch watches. Which witch watches which swatch watch?

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Fortgeschrittenenversion:

Drei geschlechtsumgewandelte Hexen schauen sich drei Swatch Uhrenknöpfe an. Welche geschlechtsumgewandelte Hexe schaut sich welchen Swatch Uhrenknopf an?

Three switched witches watch three Swatch watch switches. Which switched witch watches which Swatch watch switch?

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Und hier die Profivariante:

Drei Schweizer Hexenschlampen, die sich wünschen geschlechtsumgewandelt zu
sein, schauen sich Schweizer Swatch Uhrenknöpfe an. Welche Schweizer Hexenschlampe, die sich wünscht geschlechtsumgewandelt zu sein, schaut sich welche Schweizer Swatch Uhrenknöpfe an?

Three swiss witchbitches, which wished to be switched swiss witchbitches, wish to watch three swiss Swatch watch switches. Which swiss witchbitch which wishes to be a switched swiss witchbitch, wishes to watch which swiss Swatch watch switch?

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Nicht nur, dass mir beim Englisch fast die Zunge bricht, ich schaffe es eigentlich auch nicht, den deutschen Teil ohne Lachkrampf zu lesen. 🙂