Wollte da jemand Me(e)hr ?

Kannste haben 😉

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nun sind die Ferien schon wieder vorbei…..

Schön war’s auf Sardinien. Zum ersten mal seit ich in der Schweiz lebe, wurden die Herbstferien um eine Woche nach hinten verschoben. Warum auch immer.
Ich machte mir etwas Sorgen, weil es dann ja schon bis in die Mitte des Oktobers gehen würde und wer weiss, ob das Wetter sich so lange würde halten können.
Aber meine Sorgen waren gänzlich unbegründet. Die Insel verwöhnte uns mit einer täglichen Portion Sonne und Temperaturen um die 25°- 28° Grad, so dass wir bis abends um 22:00 Uhr locker in T-Shirt und kurzen Hosen herumlaufen oder im Restaurant draussen sitzen konnten.

Wir waren ziemlich im Süden, in der Region „St. Elmo“ in der Siedlung „Li Conchi“, ca. 2km vom Strand entfernt.
Da wir also sowieso mit dem Auto fahren mussten, konnten wir in dieser Ecke viele verschiedene Buchten und Strände erkunden und so fast jeden Tag etwas anderes erleben.

Eine Familie mit ebenfalls 3 Kindern, die ganz in unserer Nähe wohnen, waren auch dabei und an zwei Tagen gegen Ende der Ferien, besuchte uns noch eine weitere Familie mit 3 Kindern.
Auf Sardinien trifft man sich. 🙂

Und hier nun ein paar Impressionen:

Die Lage unseres Ortes erlaubte es uns, sowohl einen Sonnenaufgang als auch einen Sonnenuntergang zu beobachten. Wir mussten nur eine Bucht weiterfahren. Sehr speziell. 🙂

Also Sonnenaufgang direkt von der Terrasse aus:

Sonnenaufgang

doch-doch, das ist der SonnenAUFgang, auch wenn es so romantisch wie ein Untergang aussieht.

Das war der Blick von unserer Terrasse bei Tageslicht:

Meerblick

Seht ihr das Meer?

Hier ist es noch mal in „gross“, nachdem es der Vollmond etwas aufgewühlt hatte:

Wellen

Der Strand war normalerweise so gut wie menschenleer. Um diese Jahreszeit sind eigentlich nur Schweizer auf Sardinien, weil sonst kaum jemand Herbstferien hat.

Strand

An einer anderen schönen Bucht gab es sehr interessante Felsformationen:

Lochfelsen

Abends gingen wir manchmal in ein Restaurant, assen Pizza oder Pasta und zum Dessert Gelati.
Manchmal aber kochten wir auch selber und am letzten Abend machten wir Burger. So richtig typisch italienisch eben. 😉

Burger

Und dann, am Ende eines jeden Tages, ging die Sonne wieder unter.
Hier bildete eine Wolke ein ganz spannendes Lichtschauspiel:

Sonnenuntergang

Und danach, wenn wir nach dem Essen noch ein Weilchen auf der Terrasse sassen und chillten, da ging dann auch noch der Mond auf. (schlechtes Handyfoto, aber den Mond kann man erkennen, oder? 🙂 )

Mondaufgang

Wir sahen auch ein paar Sternschnuppen, die ich aber aus verständlichen Gründen nicht auf einem Foto festhalten konnte.

Zu meiner grossen Schande muss ich gestehen, dass ich nicht ein einziges mal in diesem bombastischen Pool war, der eigentlich nur tagsüber „offen“ war, nachts aber mit seiner Beleuchtung, die erst um 21:00 Uhr anging, die männlichen Familienmitglieder zum Nachtbaden einlud.
Da ja in der Siedlung eh nur noch vielleicht 5% der Häuser besetzt waren, störte es also auch niemanden, dass sie in der Dunkelheit dort noch herumplanschten.

Nachtpool

Also für alle, die für das nächste Jahr noch keine Pläne haben, in der Zeit zwischen Ende September und Mitte Oktober frei nehmen können oder Ferien haben, kann ich Sardinien einfach uneingeschränkt empfehlen !!!

Zeitvertreib

Am Vormittag ist es meist bewölkt und wir nutzen diese Tageszeit zum Einkaufen oder schauen irgendwelche interessanten Ortschaften an.

Oder wir lesen. 😊
Also alle ausser dem Herrn des Hauses. Der ist nicht so’n Leser. Ausser News vielleicht.

Diese beiden Exemplare habe ich für mich (unter anderem) dabei:

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Und sie unterscheiden sich extrem. Das rote habe ich gerade fertig. Es beschreibt seine Personen ganz natürlich. Ein Mann Ende 50, verwahrlost, Rauschebart, lange graue ungepflegte Haare, eine persische Nachbarin mit rundem Gesicht, ihr Mann mit einem steifen Bein. Gar nicht viel mehr Informationen und man kann sich die Figuren sehr gut vorstellen.
Die Geschichte ist sehr liebevoll und trotzdem spannend, weil man immer wissen will, wie es weitergeht. Der „Penner“ findet ein Baby im Müll, nimmt es auf und sein Leben bekommt wieder einen Sinn, denn er muss sich um das Mädchen kümmern. Aber es gibt ja auch noch die wahren Eltern, die Polizei, die Hartz IV Anträge usw.

Im anderen Buch:
Ein Kommissar richtet sich zu seiner ganzen Grösse von 1.94 auf.
Nora hat rotblonde Haare, die in der leichten Brise flattern, sie sieht aus wie ein Teenager mit ihren langen, braun gebrannten Beinen. Sie hat Sommersprossen auf der Stupsnase, hat 2 Kinder geboren und trotzdem umspielt das Top ihre Taille ganz locker.

Man, das will ich alles gar nicht wissen!!!
Auch nicht, dass ihr Mann für sein Alter noch so gut aussieht und dichtes Haar hat! Immer die Haare, warum sind die so wichtig???
(Der Penner im anderen Buch rasiert sich eine Glatze. 😳)

Zum Glück habe ich auch noch zwei andere Bücher dabei, eins davon recht dick. Wenn diese Personenbeschreibungen mir zu viel werden, muss ich dieses Buch wohl oder übel ungelesen wieder mit nach Hause nehmen. 😁

Heiter bis wolkig

So, hier jetzt mal ein kurzes Herbstferien-Update:

Wetterlage: überwiegend sonnig, nur teilweise bewölkt, das Meer ist wärmer als der Pool. 😀

Temperaturen so um die 25-27 Grad.
Ja, so bekommen wir doch tatsächlich noch etwas Sommer ab in diesem Jahr.

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Schiefer Horizont, das ist eine ganz besondere sardische Spezialität. 😉

Heute ist es bewölkt, aber trotzdem schön warm. Wir werden am Nachmittag wieder an den Strand gehen.