Tassenkuchen

Zuerst hatte ich es in einem Magazin entdeckt und fand die Idee ganz lustig. Kuchen in der Tasse.

Als ich vor ein paar Tagen im Supermarkt meines Vertrauens einkaufte, fand ich tatsächlich die entsprechenden Beutelchen und kaufte mal zum Probieren von jeder Sorte 3. So könnten sich die Jungs theoretisch jeder für die selbe Geschmacksrichtung entscheiden. 🙂

Der Clou an der ganzen Sache ist, dass dieser Kuchen in der Microwelle gemacht wird. In nur einer Minute!

Tassenkuchen

Für Sohn 1, der als erster zum Z’Vieri in die Küche geschlichen kam, machte ich einen Zitronenkuchen. Man braucht 4 EL Milch, rührt das Pulver hinein und stellt die Tasse dann für eben eine Minute in die Microwelle.

Der erste Festigkeitstest fiel noch nicht so gut aus und ich stellte die Tasse noch mal für ein paar Sekunden in die Welle. Danach löste ich den Kuchen mit einem Messerchen vom Tassenrand und kippte ihn auf einen Teller. Hmm. Sah jetzt nicht unbedingt so appetitlich aus, denn es fehlte so ein krustiger Rand.
Aber für Sohn 1 war das wohl kein Grund zum Verzweifeln, er ass den Kuchen restlos auf.

Für Sohn 3 sollte es dann ein Tiroler cake sein. Wir machten alles gleich, nur gab ich ihm einen Löffel, damit er den Kuchen einfach direkt aus der Tasse löffeln konnte. Das war jetzt optisch schon mal ein enormer Fortschritt. 🙂

Das Pulver:
Pulver in die Tasse

Der Teig:
Teig in der Tasse

Der Kuchen:
Kuchen in der Tasse

Ich machte dann noch einen Zitronenkuchen für Sohn 2 und einen Tiroler für mich. Noch während ich meinen Teig anrührte jammerte Sohn 3 bereits, dass er nicht aufessen könne. Es sei einfach zu viel. Auch Sohn 2, der schon vorher meinte, er habe eigentlich gar keinen Hunger, würde aber trotzdem gerne mal probieren, musste nach nur 1/3 das Handtuch werfen.

Nun ja, was soll ich sagen, diese Kuchen machen tatsächlich extrem schnell satt. Es ist ja nicht viel mehr als ein grosser Muffin, aber irgendwie doch sehr mastig.

Sohn 1 und ich waren die einzigen, die aufgegessen hatten und der Sohn schaffte sogar noch ein Magnum hinterher (Pubertist eben…..).

Tja, mein Fazit: es sieht ganz lustig aus, die Idee ist auch lustig, es geht schnell, aber es ist geschmacklich und auch optisch teilweise noch verbesserungsfähig. Und ein richtig echter, im Ofen mit Liebe gebackener Kuchen ist natürlich immer einhundert mal besser als ein Microwellenkuchen. Tasse hin oder her.

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Ein Kommentar (+deinen hinzufügen?)

  1. bigmama
    Sep 12, 2014 @ 21:21:29

    Jo – der Kuchen auf der Packung sieht sehr appetitlich aus … In natura ist er noch etwas verbesserungsfähig 😉 😛

    Antwort

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