Eine Velotour

Am 1. August, an dem in der Schweiz ja Nationalfeiertag ist, wollten wir eine Velotour machen. Eigentlich wäre hier im Dorf ein „BuureZmorge“ (Frühstück auf dem Bauernhof mit selbergemachten oder geernteten Speisen und Getränken, traditionell zum 1. August auf den Dörfern. Inklusive Dorfpräsident, Nationalhymne singen und allem Pipapo), aber als ich die Preise dafür sah, hatte ich irgendwie keinen Appetit mehr. Wir hätten zu fünft 72.- Franken bezahlen müssen. Das sind ca. 60.- €…. (und die Kinder hätten maximal 2 Scheiben Butterzopf mit Nutella gegessen. Fertig.)

Ok, stattdessen machten wir also eine Velotour.

Kurz hinter der Landesgrenze in deren Extremnähe wir wohnen 😉 mussten wir durch Feld und Wiesen radeln.
Schon hier gab es erste Schwierigkeiten, auf dem Rad zu bleiben, da der Boden relativ uneben und noch leicht feucht war von den vergangenen intensiven (!!) Regenfällen.

Schön sah es aber auf jeden Fall aus:

1.8. Velotour

Im Wald drin wurde es dann unwesentlich mühsamer und wir schoben mehr als dass wir tatsächlich fahren konnten:

1.8. Schlammrad

Trotzallem kamen wir aber an ganz wunderschönen Stellen vorbei und die Sonne schimmerte zwischen den Blättern hindurch, es ist wirklich ein ganz, ganz schöner Wald:

1.8. Waldweg

1.8. Waldweg 2

Zum Glück hatten wir genügend Getränke dabei und später in den französischen Dörfern gab es offene Geschäfte, da hier ja ein ganz gewöhnlicher Freitag war.
Im Schatten des Waldes war es auch ganz gut auszuhalten, nur draussen in der Sonne wurde es doch ganz schön heiss und unsere Fitness und Ausdauer wurde recht auf die Probe gestellt.

Zur Entschädigung aber dann wieder Schatten unter dem Blätterdach:

1.8. Blätterdach

Wir kürzten die ursprünglich geplante Route etwas ab, weil wir wirklich nicht mehr konnten. Zurück in unserem Dorf kehrten wir erschöpft aber glücklich in die Dorfkneipe ein, sassen gemütlich unter Kastanien im Garten und assen Pommes und tranken Cola.
Durch diese Zucker-Salz-Spritze waren die Jungs innerhalb weniger Minuten wieder total fit. Eine wirklich interessante Beobachtung.

Sie fuhren dann sogar noch mal ins Nachbardorf und wieder zurück (2x ca. 3.5 km aber mit extremer Steigung). Wir blieben noch im Gartenrestaurant und bestellten noch Kaffee und später sogar noch Eisbecher. Ohne die Kinder, die wollten ja unbedingt nach Hause. 😉

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Ein Kommentar (+deinen hinzufügen?)

  1. Inch
    Aug 07, 2014 @ 07:43:17

    Klingt nach einem gelungenen Feiertagsprogramm

    Antwort

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