Sohn 1 kann’s auch :-)

Prokrastination heisst das Zauberwort.

Ich hatte heute morgen beim Frühstück angekündigt, dass die Computer heute ausbleiben, bis wir aus dem Kino zurückkommen. Das kann erst so gegen 17:30 sein.
Statt dessen bot ich an

– lest ihr alle mal ein Buch, Sohn 1 du hast sogar noch eins als Hausaufgabe auf
– geht ihr ein bisschen raus
– spielt ihr mal wieder eure Instrumente, damit ihr nach den Ferien nicht alles von vorne anfangen müsst
– …..

Sohn 3 lag zuerst nur völlig gelangweilt auf dem Sofa. Dann schlug ich vor, er solle das Puzzle weitermachen, das er angefangen hatte. Ok, Sohn 3 ist beschäftigt.
Sohn 2 liegt im Bett und liest. Aber nicht das dicke Buch von „Percy Jackson“, das er schon seit wasweissichwieviel Monaten ausgeliehen hat, sondern einen Donald-Comic. Hmmmm. Na, immerhin liest er….

Sohn 1 wird angesichts der Tatsache, dass er ja ein Buch als Hausaufgabe lesen soll, für die Schule (örks !!!), unglaublich aktiv, räumt sein Zimmer auf, saugt, installiert das Kabelgewirr unter seinem Schreibtisch neu, usw.

Er kann echt schon genauso gut prokrastinieren wie ich. 🙂 🙂 🙂

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Sardinien wir kommen :-)

Es ist so gut wie gebucht!! Es war eine schwere Geburt, wir haben lange gesucht, aber jetzt sieht es sehr gut aus und alle sind zufrieden und glücklich:

Sardinien, Südosten, feinster Sandstrand, aber auch Pool, schöne Häuser und hoffentlich bestes Spätsommerwetter im Herbst!!

Hach, ich könnte schon grad packen. 😉

Vielleicht mache ich schon mal ’ne Liste, was wir alles mitnehmen müssen……

feucht = Schnecken

Seit mindestens einer Woche regnet es. So kommt es mir auf jeden Fall vor. Gestern war der Höhepunkt mit einem Unwetter, das ich so noch nicht erlebt habe.

Das Wasser donnerte gegen die Scheiben, die 4. Scheibe in einer Reihe unter dem geschützten Terrassendach wurde nass, das Fenster des einen Kinderzimmers konnte die Wassermassen nicht mehr bewältigen und es bildete sich eine kleine Pfütze unter dem Fenster… (das Haus ist erst 10 Jahre alt!!)
Aber es war auch wirklich so, als ob jemand mit einem Kärcher die Fenster von aussen putzen würde. Noch stärker würde ich sogar sagen. 😉

Dann kam Hagel, vor der Haustür alles weiss mit murmelgrossen Eiskügelchen. Im Garten drückte der Wind die Äste in die Waagerechte man konnte keine 10m weit sehen.

Bei der Nachbarin war das Dachfenster gekippt und sie ist im Urlaub, aber ich habe den Schlüssel und habe dann erstmal den Boden trockenlegen können.
Bei ihr ist ein Fahrrad umgefallen, ein schwerer Blumentopf umgefallen, die Sitzkissen von der Terrasse gewindet usw.

Es war echt Weltuntergangsstimmung.

Nur sehr wenige Lebewesen auf der Erde können solchem Wetter etwas positives abgewinnen. Und so spanne ich den Bogen zu meiner Überschrift:
Die Schnecken.

Man kann im Moment nicht mehr barfuss hinausgehen, ohne in mindestens eine Nacktschnecke zu treten. Sie knabbern alles an, fressen sich von aussen durch die Wasserpflanzen vom Miniteich, die zu weit am Rand schwimmen. 😦

Diese hier allerding, die fand ich jetzt doch ziemlich schön anzusehen. Ausserdem hat sie das Unkraut vor der Haustür getilgt, dafür war ich ihr sehr dankbar. Leider konnte ich mich bei der feuchten Witterung nicht auf den Boden legen, um aus der perfekten Perspektive zu fotografieren. So musste ich die Kamera einfach blind auf das Objekt richten und hoffen, dass es was wird.

Und immerhin, zwei Bilder sind doch zeigenswert. Die Kamera hat mit ihrem Autofokus leider immer das Haus und nicht den Körper scharf gestellt. Aber es geht trotzdem. Hätte ich einen Film gemacht, hättet ihr die Schnecke kauen gesehen und ihr Schmatzen gehört. 🙂

lecker Löwenzahn

Weinbergschnecke

100 Dinge Nr. 10

So, heute haben wir die Nummer 10 erledigt: Käsen.
Jaja, auch hier wieder eine kleine Einschränkung, wir haben natürlich nicht selber von Hand gekäst, haben aber life zugeschaut und Sohn 2 hat immerhin in der Molke gerührt. 😉

Obwohl es ziemlich regnete, machten wir uns zu sechst (inklusive meiner Mutter) auf den Weg ins Emmental, um mal zu gucken, wie denn der berühmte Emmentaler Käse hergestellt wird und wie denn nun die Löcher in den Käse kommen. 🙂

Wir fuhren fast die gesamte Strecke im stockenden Verkehr auf der Autobahn. Wo wollten die denn alle blos hin???

Da wir aber genug Zeit eingeplant hatten, waren wir am Ende sogar noch eine halbe Stunde zu früh dort.

Um 14:00 findet jeden Tag eine öffentliche Herstellung von Frischkäse statt. Das dauert ca. eine Stunde.

Zuerst muss mal Milch in einen Kessel, die auf 32° Grad erwärmt werden muss. Dann kommt da noch ein bisschen was mit rein, damit die dann fest wird. Früher musste man das aus dem Kalbsmagen holen (Kalbslab oder so), aber heute gibt’s das schon fix fertig als Pulver. Natürlich schon auch noch vom Kalb, aber das wird nicht dafür getötet sondern für das Kalbfleisch….. naja.

Auf jeden Fall muss man dann erstmal ein bisschen rühren, dann ca. 10 min. ruhig stehen lassen. Dann ist die Milch schon wie Pudding und muss mit so einer Harfe vorsichtig zerteilt werden.

Milch im Kessel

Anschliessend noch mit einem anderen Rührer weiterverkleinern, so dass ganz kleine Krümel entstehen. Es sieht aus wie Hüttenkäse, ist aber Frischkäse. Die Masse wird auf 37° Grad erwärmt.

rühren, rühren, rühren

Später kann man diese Krümelmilch in Formen giessen, die unten zwar geschlossen sind, aber kleine Abflusslöcher für die Molke haben.

alles in die Förmchen

Zwischendurch muss man immer mal warten und da erzählt der Käser dann interessante Dinge über die Milch, den Fettgehalt, die Temperaturen, die Löcher im Emmentaler, die Bakterien usw. Ist wirklich ganz interessant.

So, während die Krümel in den Förmchen zu Frischkäsemasse verdicken, läuft unten dann die Molke raus.

Molke Ablauf

Mit kleinen Becherchen darf man sich ein Schlückchen abfüllen und mal probieren.

Molke frisch aus dem Kellel

Schmeckt gar nicht so übel. Vor allem weil die Molke 37° Grad warm ist. Eine spezielle Temperatur zum Trinken. Man spürt fast nichts im Mund. 🙂

Kurze Zeit später gab es noch eine Führung durch die gesamte Käserei, bei der wir aber leider eigentlich genau dasselbe noch einmal hörten, was uns der Frischkäse-Käser schon erzählt hatte. Aber wir konnten noch zuschauen, wie so ein grosser Emmentaler (wie vor 100 Jahren oder so) hergestellt wurde.

Der Kessel ist ungleich grösser als der vom Frischkäse. Mit einem grossen Tuch wird die Käsemasse aus der Molke herausgehoben.

Emmentaler fischen

Dann wird das Tuch zu einem grossen Beutel zusammengebunden und in eine Form gehoben.

Emmentaler Kugel

Irgendwann wurde uns allerdings der Käsegeruch, die stickige Luft und die vielen Leute zu viel und zuerst musste die Mutter ein bisschen raus und frische Luft schnappen, dann Sohn 2 und 3 und später haben auch wir die Vorführung etwas früher verlassen, um wieder Frischluft in unsere Lungen zu ziehen.

Auf jeden Fall war es ein schöner Ausflug, eine schöne Rückfahrt über die Dörfer und auch eine interessante Vorführung am Anfang. Für kleine Kinder vielleicht ein bisschen lang, aber da unsere ja schon Ü10 sind, wurden sie nicht ungeduldig oder quengelig. Alles super. 🙂

100 Dinge Nr. 80 und 88

So, jetzt mal zuerst die Nummer 88. Das ist „Blüten essen“.

Im Buch sind ein paar Beispielblüten, die man essen kann. Zum Beispiel Veilchen, Gänseblümchen, Ringelblume, Löwenzahn….

Welche Blüten auf diesem Käse sind weiss ich nicht. Ich habe sie auch nicht selbst gepflückt, aber der Käse schmeckt trotzdem gut. 🙂

Blütenkäse

Ich lasse das als Nummer 88 durchgehen.

Das nächste Ding, das ich geschafft habe ist Nummer 80, „Regenparty“

Eigentlich soll man extra für eine Regenparty Leute einladen und die Party auch konsequent absagen, falls die Sonne scheinen sollte.

Meine Mutter ist gerade hier und eine Freundin kam auch noch vorbei. Das lasse ich als „Party“ durchgehen. 😉 Geregnet hat es den ganzen Tag. Also: Ziel erfüllt!

Und was war der Anlass zu dieser Party?

Ich verdopple heute das Datum meines Geburtstags. Häh? Wie geht das?
Ok, das Rätsel ist zu einfach, gell.

Heute ist der 22.

Ich werde 44.

 

44

100 Dinge, Nr. 8, 39, 43, 55, 66 und 76

Tja, jetzt habe ich ja doch noch ein bisschen aufgeholt 🙂

Also Nr. 8: Barfusstag
Joa, wenn man so auf ’nem Zeltplatz ist, dann kann es vorkommen, dass man den ganzen Tag barfuss herumläuft.
Mal über die Wiese, mal über den etwas kieselsteinigen Weg, mal durch den etwas matschigen Boden.
Meine Füsse sind nach 1x duschen noch nicht wieder ganz sauber gewesen…. 😉

Nr. 39: Lagerfeuer-Date

Feuer
Ok, es war kein Tête-à-tête (wir waren insgesamt 18 Personen, die ums Feuer herumsassen….) aber es war ein Lagerfeuer. 🙂

Nr. 43: Offline überleben
Fast!! Fast hätte ich diesen Punkt geschafft. Denn ich habe nur so eine Prepaid-Karte und kein Auslandstarif oder sonst was und es wäre sehr teuer geworden, wenn ich in Frankreich online gewesen wäre.
Ab und zu habe ich aber eben doch das Handy angemacht und mal schnell die mails gecheckt. Eigentlich unnötig, aber irgendwie….. Naja, aber nur einmal pro Tag.

Nr. 55: Sternschnuppe entdecken
Auch leider nur fast. Wir haben den grossen, weiten, wunderschönen Sternenhimmel abgesucht, aber leider keine Sternschnuppe gesehen….. Schade.

Nr. 66: draussen übernachten

Das hier war die Küche:
die Küche

Hier unsere Zelte:
Zelte

Und hier die Betten:
Schlafstätten

Ja, auch hier vielleicht ein bisschen geschummelt, denn wirklich so richtig draussen haben wir natürlich nicht geschlafen. Schon am Abend legt sich über den Boden und alles, was da so drauf ist, eine Feuchtigkeit, die nicht gerade zum draussen Schlafen einlädt.

Nr. 76: Grillieren am Waldrand

Das haben wir definitiv gemacht.

Hier sieht man zwar nur den Rauch, aber man sieht: Waldrand 🙂
Lagerfeuerromantik

Ok, ganz hundert Prozent ist das auch kein Waldrand, denn hinter dieser Baumreihe fliesst ein Bach, auf dem man Kanu fahren kann. Naja, aber ich sehe das alles nicht sooo eng. Bin schon froh, wenn ich noch ein paar Dinge wenigstens so halbwegs schaffe von den 100.

Falls es jemanden interessiert. Das ist ein ganz herrlicher Campingplatz, auf dem wir jetzt schon zum dritten mal waren.
Im vorderen Bereich sind so Stellplätze für Holländer Wohnwagen oder Wohnmobile und im hinteren Bereich sind einfach nur grosse Flächen mit Wiese, auf denen die Individualisten ihre Zelte aufstellen können und ihr Essen mit dem Gaskocher oder am Lagerfeuer zubereiten . 😉
Der Platz heisst „Val de Bonnal“ .
Man darf aber keine Abneigung gegen Holländer haben, denn die sind wirklich sehr dominant. Aber das sind sie wahrscheinlich auf jedem Campingplatz….

Piep

Nur ein kurzes „piep“ dass ich noch lebe. 😊
Ich arbeite und kümmere mich noch um mindestens einen der 100 Dinge…..
Am Wochenende schreibe ich dann ausführlicher wieder.

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