der Garten

mich packt gerade das Garten-Fieber. Ja, das klingt ein bisschen komisch, gell, weil ich ja nun schon erwiesernermassen KEINEN grünen Daumen habe.

Aber trotzdem muss man ja hin und wieder mal was machen, damit man nicht einen Urwald voller Unkraut und Mist vor der Hütte hat.

Zuerst stand ich vor folgendem Zwiespalt: Rasen mähen oder nicht?

So sieht unser Rasen nach dem Winter meistens aus:

Blumenwiese

Relativ wenig dichtes Gras, viele vereinzelte, lange und kräftige Grashalme, teilweise schon mit Blüte dran, dazwischen jede Menge Gänseblümchen.
Weil unsere Rasenfläche etwa so gross ist wie eine Gästetoilette, haben wir nur einen Handrasenmäher, der inzwischen auch schon sicher seine 12 Jahre auf dem Buckel hat. Er schafft es kaum, diese starken Halme abzumähen und so mähen wir eher selten und schneiden dann die groben Halme immer noch mit einer Kantenschere ab. Also ich mache das. Oder auch nicht, denn eigentlich finde ich diese „Naturwiese“ sehr schön. Es brummt und summt und die Insekten fühlen sich sehr wohl.

Im Vergleich dazu der Rasen des Nachbarn, den man hier sehen kann. Er mäht sicher jede Woche, hockt dann im Gras und zieht noch das letzte Hälmchen oder Blümchen oder was auch immer ihn da stört aus seinem Rasen.

geordnet vs. Chaos

Mich stört das nicht, jeder soll seinen Rasen so machen, wie er will.

Gestern dann kam Sohn 3 und wollte auch etwas umpflanzen. Irgendwann einmal musste er wohl ein paar Kastanien in die Büsche geworfen haben und wie das in unserem chaotischen Naturgarten eben so ist, kam dann irgendwann dort ein kleines Pflänzchen heraus. Da es nicht gerade offensichtlich schädliches Unkraut war, liess ich es erstmal gewähren :-).
Tja, nun ist aus diesem kleinen Pflänzchen aber schon ein ganz schöner Oschi geworden, der sich keine 20 cm neben dem Stamm des Apfelbäumchens breit machte.

Kastanie

Mit viel Mühe und Spaten und Mistgabel schafften wir (eigentlich nur ich) es, den Sprössling aus der Erde zu holen und in einen grossen Topf zu pflanzen. Nein, so ganz trennen wollte sich der Sohn nicht. Vielleicht pflanzen wir das Bäumchen irgendwann mal in den Wald, der ja hier nur ca. 200 m vor unserer Haustür anfängt.

Das ist für mich eine sehr schöne Vorstellung. Wenn man später mal auf einen richtigen, grossen Kastanienbaum schauen und sagen kann: „da hat Sohn 3 mal eine Kastanie im Garten vergraben und das ist jetzt daraus geworden.“ 🙂

Aber bis dahin wird er wohl erst noch eine Weile unsere Terrasse beschatten. Wenn er nicht vorher aufgrund mangelnder Wässerung oder sonstigen Umständen eingegangen sein sollte…..

im Topf

P.S.: ich hoffe, das ist überhaupt eine Kastanie. Bei meinen extrem guten Kenntnissen der heimischen Flora kann man ja nie wissen….. 😉

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2 Kommentare (+deinen hinzufügen?)

  1. bigmama
    Mai 20, 2014 @ 10:26:42

    😀 na , da“ freut “ sich sicher euer Nachbar über eure Natur- Wiese :-/ Unkraut bleibt ja nur bei Euch 😉
    Das Rasenmähern geht im Übrigen besser , je kürzer der Rasen ist 😉 vielleicht doch öfter mähen 😛 oder ne Sense anschaffen … Oder gar so ein Mäher , der von ganz alleine mäht …
    Also ,ich finde auch , dass die Blätter nach Kastanien aussehen 😀

    Antwort

    • wahnsinn22
      Mai 20, 2014 @ 10:29:42

      ja ja, der Nachbar ist ganz begeistert von unserem Garten 😉
      Er sagte mal etwas in der Art: „ich könnte euch schon zeigen, wie man’s macht….“
      Ich lehnte dankend ab, denn ich finde unseren Garten wirklich schöner als seinen.
      An eine Sense hatte ich auch schon mal gedacht. Einmal WUSCH und der gesamte Rasen wäre gemäht 🙂

      Antwort

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